Montag, 22. Februar 2021

[Autoreninterview] Marco Imm

 Autoreninterview

Marco Imm

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hallo zusammen, ich heiße Marco Imm, bin 32 Jahre jung und komme aus Landsberg b. Halle (Saale). Schon seit frühester Kindheit erzähle ich wahnsinnig gerne Gruselgeschichten. Meine Erzählungen handeln dabei oftmals von alltäglichen Situationen, in welchen man bestimmte Schockmomente auf den ersten Blick nicht vermuten würde. Genau das stellt jedoch in meinen Augen einen ganz besonderen Reiz dar und fasziniert mich immer wieder aufs Neue.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Da muss ich etwas ausholen. Im Herbst 1997 war ich zusammen mit meiner Familie im Wald von Helfta bei Lutherstadt Eisleben, als uns eine mysteriöse Erscheinung während unserer Pilzsuche begegnete. Sie lieferte mir den Grundstein, ein Buch darüber schreiben zu wollen. Ich war damals erst acht Jahre alt, doch irgendwie spürte ich, dass ich diese Story unbedingt teilen müsste. Der Schuss ging voll nach hinten los: In der darauffolgenden Woche lachten mich alle Schüler in der Klasse aus und meinten, ich solle nicht herumspinnen. Zwar hatte ich schon damit gerechnet, dass niemand mir glauben würde, doch ich musste die Sache irgendwie loswerden und verarbeiten.
Im Jahr 2014 begann ich, „Verschwunden im Wald“ zu schreiben. Allerdings war nach wenigen Seiten bereits Schluss. Weder hatte ich Erfahrungen darin, ein Buch zu veröffentlichen – noch den Mut, es der Öffentlichkeit vorzustellen. Feststeckende Kindheitsängste können manchmal sehr hartnäckig und demotivierend sein ...
Im Oktober 2017 begann ich erneut, das angefangene Buch hervorzukramen. Inzwischen besaß ich etliche Erfahrungen im Veröffentlichen von Printberichten, da ich seit Ende 2014 als freier Autor regelmäßig für diverse Fachzeitschriften schrieb. Trotzdem wollte sich die Geschichte nicht so leicht zu Papier bringen. Mir fehlte der Flow und eine strukturierte Schreibroutine. Beides lernte ich erst kurz vor der Veröffentlichung meines Debütromans zu schätzen.
Etwa ein Jahr später träumte ich eines Nachts von meinem verschwundenen Fernglas, welches ich damals mit nach Helfta nehmen wollte, doch jenes kurz zuvor nicht aufzufinden war. Ich stiefelte durch die Wohnung und kramte in einer Kiste, die ich seit meinem Umzug nicht mehr angerührt hatte ... Und auf einmal fand ich das besagte Fernglas wie in meinem Traum wieder. Ab diesem Moment im Jahr 2018 wusste ich, dass meine Träume anscheinend mehr bedeuteten, als mir bislang bewusst war. Ich setzte mich an meinen Computer und schrieb das erste Kapitel zu Ende. Während des Schreibens fiel mir ein, wie die Geschichte weitergehen könnte ... und so entstand 2019 die fiktive Handlung mit den sechs Jugendlichen, die ihre letzten Winterferien zufälligerweise im besagten Wald bei Helfta verbringen wollen. Mit diesem zweiten Kapitel schaffte ich es, Fiktion und Wirklichkeit zu kombinieren. Dennoch sind die meisten Dinge in „Verschwunden im Wald“ wahr, und nicht erfunden.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Mein Debütroman „Verschwunden im Wald“ erschien im Oktober 2019. Wir erleben Ben – im ersten Kapitel als achtjährigen Jungen, im zweiten Kapitel kurz vor seinem Abitur. Ihm wird insbesondere bewusst, dass er vor seinen Ängsten nicht weglaufen kann und sich diesen stellen muss, um sie zu verarbeiten. Im Fortsetzungsroman „Spuren vergangener Zeiten“, welcher gerade erst erschienen ist, kommen ihm alte Kindheitserinnerungen wieder hoch, obwohl er meinte, dieses Thema endlich abgeschlossen zu haben. Im Laufe des Buches wird ihm immer mehr bewusst, dass längst nicht alles so ist, wie es da draußen den Anschein macht.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja – klar! (lacht). Ich sitze bereits an Band 3 und bin selber gespannt, wie die Geschichte weitergeht.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
In meiner Freizeit lese ich viel – von bekannten Autoren im Thriller-Genre bis hin zu Sachbüchern. Auch beschäftige ich mich viel mit den Themen Quantenmechanik, Bewusstsein, morphischen Feldern und multidimensionaler Wahrnehmung. Spannende Themen – wie ich finde –, in denen es noch eine Menge zu lernen gibt.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Mein Lieblingsautor und fast schon Mentor im Thriller-Bereich ist Stephen King, von dem ich eine ganze Sammlung an Büchern besitze. Sein lockerer und unverblümter Schreibstil gefällt mir einfach. Im Sachbuch-Bereich lese ich viel von Kurt Tepperwein, da er die Welt mit anderen Augen betrachtet.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Zwar habe ich zu Hause einen Schreibtisch, an dem mein altbewährter Amilo-Laptop steht, doch ich schreibe viel lieber in freier Natur. Mein kleines Netbook ermöglicht es mir, meinen Arbeitsplatz ständig wechseln zu können und losgelöst zu schreiben. Draußen kommen mir einfach die besten Ideen – und der Flow ist ein ganz anderer. Da fliegen die Seiten nur so dahin. Ich weiß, dass einige Autoren genau das Gegenteil behaupten und einen festen Schreibarbeitsplatz bevorzugen. Bei mir ist das irgendwie anders. Vermutlich liegt es daran, weil ich so stark mit Wäldern in Verbindung stehe (lacht).
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ausschlafen – frühstücken – Zähne putzen. J Ich gestalte meinen Schreiballtag ziemlich individuell. Auch wenn ich meine Schreibzeiten habe, die ich täglich einhalte, so entscheide ich eher spontan, wann ich schreibe. Ich setze mich da nicht so unter Druck. Es kommt einfach, wie die Kupplung beim Auto – manchmal erst spät in der Nacht. Außer in Korrekturphasen: Da ziehe ich von morgens bis spät in die Nacht durch, bis mir die Augen zufallen, um den roten Faden nicht zu verlieren. Ja – und wenn mir grad mal nichts einfällt, führe ich mein tägliches Erfolgsjournal. Das hilft mir, zu mir selbst zu finden und mich neu auszurichten, wenn es mal nicht so gut klappt. Jedoch hatte ich noch nie eine ernsthafte Schreibblockade, wie das viele Autoren immer berichten. Ein halber Tag war bislang das längste, wo mal wirklich nichts ging. Da hatte ich aber auch den Kopf mit anderen Dingen zugemüllt.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Thriller – lesen und schreiben. Und das wird wohl auch so bleiben. J
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
„Indem ich mir selber helfe, helfe ich anderen.“ Das Zitat stammt von mir. Es ist für mich die größte Motivation, meine eigenen Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen. Das macht mich richtig glücklich.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ein Lieblingsland gibt es nicht. Für mich stellt aber insbesondere das Ausland ein pures Abenteuer dar, worauf ich mich gerne einlasse. Betrachte ich die Menschen in Spanien oder Griechenland, kann ich nur sagen, dass wir in Deutschland noch eine Menge zu lernen haben, auch wenn es oft anders herum behauptet wird. Ich bewundere die Einfachheit vor allem in den Ländern, die wenige finanzielle Mittel zur Verfügung haben. Der Mensch wird kreativ, wenn er an seine Grenzen stößt.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Mittlerweile habe ich gelernt, gelassener damit umzugehen. Jedoch war das vor etwa zehn Jahren noch ganz anders. Da habe ich alles Negative bis ins Kleinste betrachtet und förmlich mein Leben davon abhängig gemacht. Das Schreiben hat mich in ein neues Feld gerückt, wo ich erkannt habe, dass alle negativen Dinge irgendwie auch etwas Positives an sich haben. Es ist doch nur unsere Betrachtungsweise, ob etwas „gut“ ist, oder nicht. Erst kürzlich hatte ich eine 3-Sterne-Rezension auf Amazon erhalten. Ich muss sagen, dass ich darüber mehr als dankbar bin. Viele Dinge habe ich zuvor mit ganz anderen Augen betrachtet. Doch Wachstum beginnt da, wo dir einer offen und ehrlich sagt, dass du mal dieses oder jenes ausprobieren solltest. Nur so kann man sich schließlich entwickeln.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ursprünglich wollte ich sogar in einen Verlag. Zehn Verlage schrieb ich an – einer antwortete mir, dass aufgrund der Vielzahl momentan keine neuen Autoren aufgenommen werden können. Das war mein Glück! Inzwischen bin ich nämlich stolz, den Selfpublisher-Weg zu gehen, da mir dieser viel mehr Möglichkeiten bietet. Meine Freundin Jeannette unterstützt mich im Cover-Design sowie in der Vermarktung, da sie ursprünglich aus dem PR-Bereich kommt. Ich hingegen liebe den direkten Leser- und Kundenkontakt, wenn ich signierte Bücher verschicken darf. Nicht nur, dass es eine große Ehre ist, dies zu tun: Es verschafft mir Freiheit und bringt mich auch mal weg vom PC. Außerdem lerne ich doch so viel mehr, als wenn ich wie eine Maschine lediglich nur schreiben würde. Ich kenne das Verlagswesen und weiß, wie es ist, dort Autor zu sein. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Ich bin aber ein Mensch, der lieber selber die Fäden in der Hand hat, auch wenn es manchmal nicht immer leicht ist, das Autorendasein mit seiner eigenen Kraft umzusetzen und zu stemmen. Es gehört eine Menge Disziplin und Verantwortung dazu. Trotzdem macht es mir unheimlich viel Spaß, die Vielfalt dadurch zu erfahren.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Glaubt an euch selbst und hinterfragt euer Leben, wenn ihr euch unglücklich fühlt. Quält euch nicht! Ich war jahrelang in einem Betrieb und bin den Beruf des Elektronikers nachgegangen. Zwar habe ich dort sehr viel gelernt, doch ich war nicht glücklich. Nein – glücklich war ich bestimmt nicht. Erst, als ich mich zur Selbstständigkeit entschieden hatte, lernte ich, wirklich zu leben – auch wenn die Selbstständigkeit am Anfang hundertmal anstrengender war, als jeden Morgen um halb fünf aufzustehen. Ich hatte null Ahnung von Buchhaltung und Co. und habe mir alles selber beigebracht. Nach zwei Jahren legte sich das – und heute bin ich stolz, mich 2014 dazu entschieden zu haben.
Gerade in unserer aktuellen Zeit wird es umso wichtiger, an sich selbst zu glauben. Geht öfters in euch und gönnt euch am Tag auch mal ein paar Minuten der Ruhe. Legt euch hin und macht mal nichts anderes, als in euch hineinzuhören. Schreibt eure Gedanken auf, die euch durch den Kopf schwirren. Vielleicht habt ihr gerade JETZT die Möglichkeit, neue Dinge auszuprobieren? Es ist nicht alles schlecht, was uns da draußen präsentiert wird. Versucht, mehr das Positive hinter den Kulissen zu sehen und beschäftigt euch mit euren Träumen und Zielen. Eine Rückblende an vergangene Kindheitstage kann sehr inspirierend und beruhigend sein, wie ich finde. Und vergesst auf keinen Fall eure Fähigkeiten und Talente: Sie sind ein mächtiger Schlüssel, um euer Wunschleben zu kreieren.

Sonntag, 21. Februar 2021

[Schnipseltime] Butterflies: entfachte Flammen von Nine H.

  



„Du bist so schön“, flüstert Til mir ins Ohr, um mir dann tief in die Augen zu sehen. Als würde er direkt in meine Seele sehen. Seine rechte Hand wanderte sanft über meine linke Wange und für einen kurzen Moment schmiege ich mich liebevoll an sie. Dann fährt er mit seinem rechten Zeigefinger ganz langsam über meinen Hals bis hin zu meiner Verletzung an der linken Schulter.

„Das hier werde ich mir nie verzeihen“, als er zu mir aufblickt liegt so viel Traurigkeit in seinen Augen, dass ich ihm jedes Wort bedingungslos glaube. Aber will er mich deswegen nie wieder anfassen? Wie stellt er sich das vor?

„Tut es noch weh?“

Ach Til.

„Nein“, ich sehe ihm so tief in die Augen, wie er mir zuvor. Ich will, dass er an meinem Nein in keinster Weise zweifeln kann. „Auch du wirst mir nicht wehtun, dass weiß ich.“ Prüfend hält er meinem Blick stand. Also ergänze ich, „und die Narbe wird verblassen. Also hilf mir sie und das Geschehene so gut es geht zu vergessen.“

Er atmet tief ein, doch bevor er zu einer weiteren Antwort ansetzen kann, drücke ich ihm einen intensiven Kuss auf die Lippen. Die kleinen Flügelschläge wandeln sich dabei in einen tosenden Orkan, der zu explodieren droht, wenn er mich nicht gleich nimmt. Ich bin so feucht, dass ich glaube, quasi auf seine Jeans auszulaufen. Und dennoch rührt er sich kein Stück. Nur seine Manneskraft deutet darauf hin, es genauso wenig mehr abwarten zu können. Ich löse mich noch einmal von ihm. „Til, sieh mich an. Ich sitze hier nackt auf dir und bin so bereit, wie noch niemals zuvor. Was willst du denn noch das ich tue, um dir zu zeigen, das ich so weit bin?“ Sein Blick schreit vor Erregung, aber er ringt noch immer mit sich, also ziehe ich nun alle Register, beuge mich vor und flüstere ihm ins Ohr. „Bitte Til, nimm mich!“

Er reißt die Augen weit auf und das Feuer brennt nun lichterloh. Die entfachten Flammen sind so groß, wie noch niemals zuvor.

[Buchvorstellung einmal anders] Butterflies: entfachte Flammen von Nine H.

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Tilman „Til“ Graf, Katalina „Lina“ Jäger, Herrn Graf, Mia und Andy aus „Butterflies: Entfachte Flammen“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Lina: Danke das wir hier sein dürfen.
Herr Graf: Sprechen Sie jetzt die ganze Zeit für uns alle?
Til: Du kannst ja gerne wieder gehen. Hier braucht dich keiner.
Lina: Til! Lass gut sein. Sie dürfen gerne selber reden, wenn sie etwas zum Interview beizutragen haben.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Til: Gerne, ich bin Tilman 'Til' Graf, 21 Jahre jung, wohne in Berlin und bin Brandmeisteranwärter.
Lina: Möchten Sie gern zuerst, Herr Graf?
Herr Graf: Ich bin Tilmans Vater, Gregor Graf. Ich bin 47 Jahre alt, CEO und lebe ebenfalls in Berlin.
Lina: Und ich bin Katalina 'Lina' Jäger, 19 Jahre jung, Abiturientin und lebe auch in Berlin.
Ihr hattet ja schon einmal die Hauptrolle in einem Buch gehabt, wieso meint ihr, sollten die Leser auf jeden Fall auch zu Teil 2 greifen? Könntet ihr uns das Buch oder sogar die ganze Reihe in eigenen Worten beschreiben? Denn den Klappentext kann man in jedem Portal nachlesen.
Lina: Jeder der das erst Buch kennt, wartet schon sehnsüchtig darauf, wie es weiter geht, denn der erste Teil endet mit einem Cliffhanger.
Til: Einem echt fiesen Cliffhanger, der alle sprachlos zurückließ, nach einer wunderschön beginnenden Liebesgeschichte.
Super, danke. Aber heute soll es ja vor allem um den 2. Teil der Reihe gehen und deshalb lasst uns fortfahren mit den Fragen. 😊 Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Herr Graf: Auf jeden Fall.
Lina: Aber sie leidet und freut sich auch immer mit uns.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Til: Ich habe einen Favoriten, aber wenn ich den jetzt verrate, das Spoiler ich zu sehr.
Herr Graf: Ich finde es toll, wie am Ende alles aufgedeckt wird und endlich die Wahrheit ans Licht kommt.
Lina: Die emotionalste Stelle im Buch ist die, in der ich glaube, dass meine Welt völlig zerbricht. Ich bin wie ferngesteuert und weiß überhaupt nicht so richtig wohin mit mir und meinen Gefühlen.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Lina: Mehr als ihr lieb ist, denke ich. Das meiste wird sie mit Sicherheit total unbewusst integriert haben.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Til: Sie ist eine ganze Liebe.
Lina: Warmherzig, gutmütig und positiv denkend.
Til: Sie braucht es harmonisch, liebt es aber auch mal theatralisch.
Lina: Nine ist unglaublich kreativ und besitzt einen großen Haufen an Fantasie.
Herr Graf: Vielleicht werfen wir auch mal ein klein wenig Schatten auf sie. Sie ist eifersüchtig und manchmal echt anstrengend perfektionistisch veranlagt.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr vielleicht sogar Mitspracherecht?
Herr Graf: Der Titel war ursprünglich ein ganz anderer. Nine hat ihn aber im Verlaufe des Schreibens dann abgeändert.
Lina: Es geht ja um die Schmetterlinge im Bauch, die wohl jeder von uns kennt, wenn man sich gerade Hals über Kopf verliebt hat.
Til: Passend dazu, denn es ist ziemlich oft davon die Rede, ist dann der Titel entstanden.
Lina: Und wegen dem loderndes Feuer in Tils Augen.
Herr Graf: Und weil es im zweiten Teil nochmal richtig Fahrt aufnimmt (in vielerlei Hinsicht) und wirklich explosiv wird, entstand dann passend dazu der Untertitel des zweiten Teiles.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Lina schaut in die Runde, Tilman und Herr Graf nicken ihr zu: Nein, es ist einfach perfekt und so wunderschön.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Til: „Liebe ist, wenn kämpfen immer noch leichter ist als aufgeben. Die Hoffnung ist es, die die Liebe nährt.“ Das ist der Einblick in den zweiten Teil.
Herr Graf: „In Liebe für immer vereint, habe ich die Wahrheit unterm Apfelbaum begraben.“ Dieses Zitat ist der Anfang vom Ende. Es verändert alles.
Lina: „Du bist meine Definition von Glück. Dein Herzschlag ist mein wertvollster Besitz.“ Mit diesen Sätzen endet der zweite Teil, er gibt einen Ausblick auf die Zukunft. Ein dritter Teil wird folgen.
Danke für das Gespräch

[Autoreninterview] Nine H.

  


Autoreninterview
Nine H.

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hi, ich bin Nine H. - Ehefrau, Mama von drei Mädels, ehrenamtlich Engagierte, Arbeitnehmerin im realen Leben und Hobbyautorin. Ich bin 34 Jahre jung und lebe mit meiner Familie in unserem Traum vom Haus in der schönen Mecklenburgischen Seenplatte in MV.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Hm, bin ich zum Schreiben gekommen oder doch eher das Schreiben zu mir? Ich schreibe gerne seit ich Kind war. Egal ob Gedichte, Geschichten oder Tagebuch – schreiben war irgendwie immer ein Bestandteil. Über die Pubertät hinaus wurde es aber erst mal unwichtig, auf meiner „To-Do-Liste“ fürs Leben, stand das Veröffentlichen eines Buches aber dennoch weiter drauf. Im Jahr 2014 sorgte ein kleiner Schicksalsschlag für den letzten entscheidenden Impuls und mein ersten Buch begann zu entstehen.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Butterflies - loderndes Feuer war mein erstes Werk. Der zweite Teil Butterflies - entfachte Flammen erblickte am 14.02.2021 das Licht der Bücherwelt.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, ich arbeite aktuelle am ungeplanten dritten Teil von Butterflies und an einer Kurzgeschichte im Rahmen der #authorschallenge
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Zeit mit meiner Familie bringen und einfach mal nichts tun, außer sich die Welt aus Kinderaugen zeigen zu lassen. Lesen oder eine Serie / einen Film ansehen, mache ich aber auch ziemlich gerne in der freien Zeit.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Oh ich liiiebe den Autor Nicholas Sparks, von ihm las ich in der Pubertät am liebsten aber auch heute greife ich gerne mal zu seinen Büchern. Davor war es R.L. Stine mit der Fear Street – die Reihe war mega spannend. Ich habe alle Bücher von früher sogar behalten. Aus der aktuellen Zeit sind meine Lieblingsbücher Zitronengelb von Stefanie Brunswick und die Herzensreihe von Anja Langrock, hat mich sehr begeistert. Aber auch im Bereich Fantasy probiere ich mich ab und an mal aus. Die Sturmwanderer-Reihe habe ich verschlungen. Also du siehst, ich lese wirklich wahnsinnig gerne und es gibt so viele schöne Geschichten zu entdecken.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst ?
Das ist gar nicht mal so schwer, es gibt unzählige Bilder auf meiner Seite davon. Am liebsten und meisten schreibe ich auf meiner Couch, gerne mit dem knisternden Kamin im Vordergrund und einem Gläschen Wein oder etwas zu naschen. Manchmal brauche ich es ganz still und leise um mich herum. Und ein anderes Mal drehe ich die Musik laut auf.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Chaotisch und lebhaft und laut. Mit meinen drei Wildfängen geht es hier immer rund. Aber ich liebe es. Wir haben auch unter normalen Umständen immer viele Freunde hier. Es ist einfach immer etwas los.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ich schreibe Liebesromane mit einer gewissen Spannung und erotischem Knistern. Im Zuge von #renasolympicauthors durfte ich mich auch schon mal an etwas Fantasy versuchen. War ganz witzig mal etwas anderes zu versuchen. Ich lese alles wo es um die Liebe geht, mit und ohne Erotik, mit oder ohne Taschentuchalarm und mittlerweile auch gern mit ein wenig Fantasy.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
„Dein Leben beginnt dort, wo deine Komfortzone endet.“ Viel zu oft bleibt man stehen, weil man sich Sicher fühlt in seiner Komfortzone. Dabei können wir alle oft noch so vielmehr, wenn wir nur ein wenig mehr riskieren würden.
Aus meinem ersten Buch zitiere ich gerne: „Vielleicht geht’s ja nicht nur ums Happyend, sondern um die Geschichte selbst.“ Es steht ganz am Anfang des Buches.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Hmm, eigentlich nicht. Ich liebe mein Heimatland und lebe gerne hier in Deutschland, auch wenn nicht alles perfekt ist. Wie hat meine Ausbilderin immer so schon gesagt? „Woanders ist das Gras auch nicht grüner.“ Das heißt allerdings nicht, dass ich nicht auch gerne mal woanders Urlaub mache und die Abwechslung genieße.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Wer hört und liest schon gerne Kritik? Es kommt auf die Kritik an. Wenn sie konstruktiv ist und mich lernen lässt, dann immer her damit. Nur so kann man sich verbessern. Wenn sie allerdings unbegründet, hinterhältig oder ohne Sinn ist, dann kann ich gerne drauf verzichten. Bei Beleidigungen vergesse ich auch schon mal meine gute Kinderstube. Aber zum Glück ist mir die Letztere noch nicht als Autorin begegnet.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich wollte es unkompliziert und genau so wie ich es wollte – ohne Kompromisse, ohne Druck. Das ging nur auf diesem Wege. Und vielleicht hatte ich auch ein wenig Angst davor mein Manuskript irgendwo einzureichen. Ursprünglich habe ich es nur für mich geschrieben. Es sollte eigentlich nie jemand lesen, außer vielleicht mal meine Mädels, wenn ich nicht mehr lebe und sie es zufällig gefunden hätten.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Sei immer auf der Hut und lass dich nicht in die Irre führen. Oft ist nichts so wie es auf den ersten Blick scheint.

Samstag, 20. Februar 2021

[Buchvorstellung einmal anders] More than written words von Mariella Rivas

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich ein weiteres Mal mit den Protagonisten Alvaro und Matteo aus „More than written words – A wedding“ und deren Autorin Mariella Rivas.

Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet.
Alvaro: Gerne! Wir haben uns sehr über deine Einladung gefreut.
Leo poltert unangekündigt in den Raum.
Leo: Oh. Stör ich?
Alvaro: Ja!
Matteo: Ach quatsch! Bleib ruhig hier, wir erzählen Claudia gerade ein wenig über unsere Hochzeit.
Alvaro: Die du fast ruiniert hättest!
Leo (schaut betreten zu Boden): Ja … Ähm … Das ist alles ein bisschen blöd gelaufen. Konnte ich doch nicht ahnen, dass …
Mariella: Psssst, nichts verraten! Die Leser sollen selbst herausfinden, was an jenem Tag passiert ist.
Leo: Ups, sorry! Bin schon still.
Claudia: Ihr wart vor kurzem schon einmal auf meinem Blog zu Gast, aber falls jemand das Interview mit euch damals nicht gelesen hat, fände ich es schön, wenn ihr euch trotz allem noch einmal alle kurz vorstellt.
Alvaro: Hallo, mein Name ist Alvaro, ich bin Fußballprofi und … ähm …
Leo: … schwul.
Alvaro und Matteo werfen Leo einen bösen Blick zu.
Leo: Ja, was? Das weiß doch mittlerweile eh schon jeder. Immerhin geht es in der Geschichte um eure Hochzeit …
Matteo: Auch wieder wahr! Ich bin übrigens Matteo, Alvaros Mann. Wir haben zusammen im selben Verein gespielt und uns dort unsterblich ineinander verliebt.
Leo: Das war vielleicht ein Drama!
Matteo: Du sagst es! Damals war Homosexualität im Fußball nämlich noch ein unumstößliches Tabu.
Mariella: Was ich echt furchtbar fand! Deshalb hab ich diese Geschichte geschrieben.
Leo: Und weil dir das Schreiben so viel Spaß gemacht hat, hast du gleich noch ein Spin Off über mich hinten dran gehängt.
Mariella: Genau! Schließlich müssen all meine Charaktere am Ende glücklich sein, sonst kann ich nachts nicht ruhig schlafen.
Alvaro: Ihr weicht schon wieder von der Fragestellung ab. Leo hat sich noch gar nicht vorgestellt.
Leo: Ups … Also … Hallo, liebe Leser! Mein Name ist Leo Bonnet, ich bin vor einigen Jahren der Liebe wegen nach Deutschland gekommen und geblieben. Ich bin relativ locker und spontan, vielleicht auch ein wenig durchgeknallt …
Alvaro/Matteo wie aus einem Munde: Ein wenig?
Leo: Na schön, streich das „ein wenig“.
Matteo: Aber er hat das Herz am rechten Fleck und das ist das Wichtigste.
Claudia: Könnt ihr uns sagen, was in der neuen Geschichte passiert und ob man sie auch lesen kann, wenn man eure Vorgeschichte nicht kennt?
Alvaro: Die Geschichte handelt von unserer Hochzeit …
Matteo: Und dem ganzen Chaos drumherum.
Alvaro: Es lief nämlich nicht alles so, wie wir es uns vorgestellt haben.
Leo (versucht sich unauffällig zu verhalten): Lalala …
Mariella: Ob man die Geschichte auch verstehen kann, wenn man die Jungs nicht kennt? Wahrscheinlich schon. Aber es würden sehr viele Insiderwitze verloren gehen.
Claudia: Sagt mal ihr zwei, hat euch eure Autorin dieses Mal wieder vor so manches Problem gestellt? Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind?
Alvaro: Oh ja! Dieses Mal war sie besonders fies! Ich stand bereits im Anzug bereit, um Matteo zu heiraten, doch er ist einfach nicht aufgetaucht.
Matteo: Tut mir leid, mi amor. Du weißt, dass das keine Absicht war.
Beide schauen grummelig in Mariellas Richtung.
Mariella: Ach kommt schon Jungs, ein bisschen Drama muss sein. Sonst wäre es doch langweilig.
Also ja, liebe Claudia, es macht mir schon Spaß, meine Protas ein bisschen zu quälen.
Claudia: Sagt mal, habt ihr eigentlich Lieblingsstellen in der neuen Geschichte, die ihr uns natürlich ohne Spoiler vorstellen wollt?
Alvaro: Ohne zu spoilern, das wird schwierig … Aber das Ende mochte ich sehr gerne.
Matteo: Ich auch! Das war richtig romantisch.
Leo: Nicht zu vergessen, der legendäre Junggesellenabschied, den die Jungs und ich für Matteo geschmissen haben.
Matteo: Oh Gott! Erinnere mich nicht daran!
Leo: Wieso? Der war doch lustig!
Matteo grummelte etwas Unverständliches vor sich hin.
Mariella: Vielleicht sollten wir lieber das Thema wechseln?
Claudia: Wie viel echte Mariella steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Mariella: Ziemlich viel, würde ich sagen. In jedem Charakter steckt ein bisschen was von mir. Ich bin chaotisch-verpeilt wie Matteo, ein bisschen verrückt wie Leo und genauso romantisch veranlagt wie Alvaro.
Claudia: Alvaro, Matteo, Leo unter uns. Wie würdet ihr als Protagonisten eure Autorin beschreiben? Hat sich etwas in eurer „Beziehung“ zu eurer Autorin verändert?
Alvaro: Sie ist sehr engagiert – und gibt erst Ruhe, wenn wir alle glücklich sind.
Leo: Stimmt, selbst für mich, den Herzensbrecher schlechthin, hat sie jemanden gefunden.
Matteo: Außerdem lässt sie uns viel Freiräume, sodass wir uns selbst entfalten können. Das ist vor allem für Freigeister wie Leo wichtig.
Leo: Stimmt, ich lass mich nicht gerne einengen und hab häufig verrückte Ideen. Nicht alle davon sind gut, aber sie lässt mich trotzdem meine Erfahrungen machen und mich daraus lernen. Dafür bin ich ihr sehr dankbar. Ich würde sagen, unsere Beziehung ist dadurch noch viel enger geworden.
Alvaro: Genau. Wir vertrauen ihr – und sie vertraut uns.
Claudia: Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr zwei vielleicht sogar Mitspracherecht?
Alvaro: Der Titel hat sich aus dem Inhalt ergeben.
Matteo: Genau! Er stand eigentlich schon von Anfang an fest.
Mariella: Natürlich haben die beiden auch ein Mitspracherecht. Es ist ja schließlich ihre Geschichte. ;-)
Claudia: Gefällt euch das Cover zu 100%? Oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Mariella: Das mit dem Cover war Liebe auf den ersten Blick. Ich habe es im Sommer zufällig auf Instagram gesehen und sofort die Coverdesignerin angeschrieben, damit sie es für mich reserviert. Ich habe gleich gespürt, dass es perfekt zu Alvaro und Matteo passt.
Leo: Ich bin echt gespannt, wie mein Cover aussehen wird. Meine Geschichte erscheint zwar erst im Frühsommer, aber ich bin schon jetzt ganz hibbelig.
Mariella: Auch für dich werden wir bestimmt das passende Cover finden.
Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Alvaro: Ich mochte Matteos Antwort auf meine Bitte, die Nacht vor der Hochzeit getrennt zu verbringen: „Na schön, wenn‘s sein muss. Aber es ist definitiv die letzte Nacht in unserem Leben, die wir getrennt verbringen, verstanden?“
Matteo: Mir hat Alvaros Eheversprechen am besten gefallen: „Ich hab mir so viele Worte zurechtgelegt, aber jetzt fällt mir keins mehr ein“, murmelte ich. „Weil es einfach kein Wort gibt, das auch nur im Entferntesten ausdrücken kann, was ich für dich empfinde. Du bist alles für mich, Mattelio. Alles, was ich je wollte. Alles, was ich je brauchte. Ich … Ich liebe dich.“
Mariella: Und was war deine Lieblingsstelle, Leo?
Leo: Gute Frage … So genau kann ich mich an diesen Tag gar nicht mehr erinnern.
Matteo: Verständlich, der Restalkohol, der Blutverlust, die Schmerzen …
Mariella: Psssssst! Nicht spoilern.
Matteo: Ups …
Alvaro: Ich glaube, wir sind jetzt mal besser still …
Claudia: Vielen Dank für das Gespräch. Vielleicht treffen wir uns ja überraschender Weise wieder einmal 😊

Freitag, 19. Februar 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Sohen - Unvergesslicher Bruder von Tan Prifti

  


Buchvorstellung einmal anders


Heute treffe ich mich mit dem Autor Tan Prifti, um mit ihm über sein Buch „Sohen – Unvergesslicher Bruder“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.  Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben? 

Gefühle – Hass und Liebe. Berührend, Spannend, Unvergesslich, Herz erwärmend.
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?

Während mein Bleistift schreibt, fühle ich jeden Klang und jedes Gefühl der Protagonisten. Ich bin bis zum Ende da…
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Tränen können weggewischt werden, aber der Schmerz ist so groß wie ein Ozean. Er trifft tief in dein Herz und die offene Wunde schließt sich nie leicht.
Du bist in dem Moment da, in dem die beiden Welten durch die Toten und die Lebenden getrennt sind, die wahrscheinlich immer eine Verbindung miteinander haben.
Wie viel echter Tan steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Ich denke, dass ich in jedem Buch bin ... aber ich kann nicht feststellen, in welchem ​​Teil🙂
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?

Immer wenn ich sie frage, lächeln sie mich an ... auch ohne ein Wort lieben sie mich so wie ich bin😀
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Während des gesamten Prozesses denke ich an den besten Titel und entscheide mich am Ende des Buches.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?

Ich habe vieles probiert bis ich zufrieden war und so bleibt es auch.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Dieses Mal werde ich den Leser darüber entscheiden lassen..🙂
Danke für das Gespräch.
Ich bin derjenige, der sich bei Ihnen für das Interview und für deine Arbeit bedanken möchte. Vielen Dank ❤

Donnerstag, 18. Februar 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Helmut, die Brummelhummel von Zoe M. Lucille

 


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit dem Protagonisten Helmut, um mit ihm über das Buch „Helmut, die Brummelhummel“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Ja. War gerade nichts los im Stock.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ich bin Helmut. Sagt ja der Titel. Hummel. Alle denken ich bin brummelig, obwohl ich das fast gar nicht bin.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Da war so ein Gedränge in „Die Geschichtenwundertüte“, dass ich Fürsprecher gefunden habe, die mir ein eigenes Buch verschafft haben. Da konnte ich auch zeigen, wie die anderen Mitstreiter aussehen.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Es scheint einen riesigen Spaß zu machen, mich einfach mit einer fixen Idee mal hier und mal da hinfliegen zu lassen. Da soll man nicht brummelig werden?! Pfft! Dauernd wird husch gemacht und dann die nächste Idee. Ich finde es gut, dass am Ende doch noch Sonne für alle ist, was am Anfang gar nicht abzusehen war.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Mein erstes Aufeinandertreffen mit der kleinen Biene.
Was glaubst du, wie viel Zoe steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Zoe nimmt da wenig für sich. Die Frage ist „Wie viel Helmut steckt in jedem von euch?“. ;-)
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Ich hatte ja nicht einmal das Recht mich einfach auf ein Blumenfeld zurückzuziehen. Daher dürfte ich beim Titel auch nicht mitreden.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Es ist so ziemlich das schönste Foto, was je von mir gemacht wurde.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
Alma, die Ameise, ist so weise. Mein Lieblingszitat ist ihr Spruch.
Danke für das Gespräch.
Ja. Danke ebenso! Ich gehe dann mal wieder Pollen sammeln. Für ausführlichere Antworten, einfach die Biene fragen. Da braucht ihr aber lange Zeit. Wenn die redet, hört sie nicht mehr auf.