
Buchvorstellung einmal anders
Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin Fiona Ash, aber sie kommt nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.
Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „The Servitóros“ von Fiona Ash. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Sie wird nicht kommen. Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«
Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊 Doch da klettern noch drei Protagonisten aus dem Buch und setzt sich zu uns.
Wer seid ihr denn? Wollt ihr euch den Besuchern des Blogs vorstellen?
Herzlich Willkommen, Soti, Alex und Morpheus. Wollen wir das Interview nun zu fünft machen?Alex: Nun, ich würde sagen, wir sind die Hauptcharaktere des Buches. Allen voran natürlich Soti, aber auch Morpheus, ohne die Sot und ich wohl niemals ein Paar geworden wären.Morpheus: ja, ich bin eigentlich die wichtigste „Person“ in dieser Geschichte. Auch wenn ich eine Katze bin … wobei es das vielleicht noch besser macht. Soti war so lieb und hat mich bei sich aufgenommen und gefüttert. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie schwierig es ist, sich als Straßenkatze durchzuschlagen …Soti: Ja und wegen dir, wurde mir beinahe gekündigt …Morpheus: Mau?Alex: Vielleicht sollten wir anders anfangen: Also mein Name ist Alexander Lloyd und ich bin Gast im Gianna Resort auf Rhodos gewesen, in dem Soti als Kellner gearbeitet hat. Wie mir durch die Blume vermittelt wurde … war ich wohl ein dezent anstrengender Gast …Soti flüsternd: Du warst der Schlimmste … ähm ja. Also ich bin Sotirios Angelakis, aber bitte nennt mich Soti und ich bin der titelgebende Servitóros – also Kellner – in der Geschichte.Morpheus: Und ich bin getigert und flauschig.
Ja klar, gerne.Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden.
Alex: Das war gar nicht so einfach, wir haben bis auf Miss Morpheus immer viel zu tun.Morpheus: Ich hab auch viel zu tun … Rumliegen, Fressen, Stretching, Rumliegen …
Soti, Alex und Morpheus haben wir schon kennengelernt. Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Habt ihr eine Lieblingsstelle, die ihr uns gerne vorstellen würdet?Mh … ich bin auf jeden Fall ein Sommervibebuch. Ich spiele auf dem sonnigen Rhodos in einer ultra exklusiven Hotelanlage, in der sich ein reicher Schnösel von Gast in den Kellner verliebt. Was natürlich einige Probleme mit sich bringt. Zumal der schnöselige Gast auch noch ein Geheimnis hat, welches die Gesamtsituation noch verschlimmert.Alex: Irgendwie gefällt es mir nicht, wie häufig in diesem Zusammenhang das Wort „schnöselig“ fällt ..Und zudem zeige ich euch die schönsten Ecken von Rhodos. Allesamt selbst besucht und erprobt.
Wisst ihr wie viel Fiona tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Habt ihr dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmt ihr dem Buch zu?Morpheus: Also meine Lieblingsstelle in dem ganzen Buch ist-Soti: Psst Morpheus, nicht spoilern. Du verrätst das Ende, wenn du das jetzt sagst.Morpheus: Mau … Mist.Alex: Also meine Lieblingsstelle im Buch ist die, wo Soti und ich die Stadt Lindos besuchen. Allein das Urlaubsfeeling, die weiße Stadt, Sonne … hach ja. Dahin sehne ich mich bei dem jetzigen Mistwetter definitiv zurück.Soti: Ja Lindos war … schön.Alex: 😉
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?Soti: Also meine Tollpatschigkeit hab ich definitiv von ihr … über Dinge stolpern, Sachen umwerfen, Taschen auf dem Boden übersehen …Morpheus: Ich sehe aus wie ihre Katze Tommy. Und benehme mich auch so. Kein Wunder, dass sie mich so sehr mag.Alex: Ich glaube ich ähnele ihr am wenigsten … aber sie hat eine Vorliebe für Großbritannien, wahrscheinlich mag sie mich deswegen so sehr. Mein britischer Charme ist eben auch unübertroffenSoti: seufzt
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?Soti: Grausam … verdammt grausam. Sie sieht ihre Charaktere definitiv gerne leiden. Ich zumindest habe so unfassbar gelitten in dieser Geschichte …Morpehus: Sie ist auf jeden Fall ein Katzenfan. Also mir erging es in der Geschichte echt prima.Alex: Und sie scheint eine Vorliebe für Briten zu haben … ich wurde ja schon bald rot, wie sie mich beschrieben hat.Soti: irgendwie habe ich den Eindruck, dass sie vor allem ihre Hauptcharaktere gerne ins offene Messer laufen lässt …Alex: Aber es wurde doch am Ende alles gut. Sie mag eben doch happy endings. 😉
Seid ihr zu 100% zufrieden mit dem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?Alex: Wir waren alle der Meinung, dass Soti als Hauptcharakter auch den Titel des Buches verdient hat. Aber da er so schüchtern ist, wollte er seinen Namen nicht auf dem Cover stehen haben. Daher ist es die Berufsbezeichnung geworden.Soti: Wir haben sehr viele englischsprachige Gäste, so wie Alex. Wenn sie mich rufen, setzten sie gerne ein „the“ vor das Servitóros. Das fanden wir ganz passend.
Morpheus: Ich finde, ich hätte da definitiv noch irgendwo drauf gesollt … ich sehe einfach nur weich und flauschig aus 😉Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz dem Buch und den beiden Charakteren »Danke, für eure Geduld und Antworten« zuzuflüstern.Alex: Oooh ja, das wäre-Soti: Sag es nicht, das ist ja sowas von peinlich ...Alex: Wieso? Entspricht nur der Wahrheit. Aber gut, dann nehmen wir ein weniger verfängliches Zitat. „Ich bin nicht aus Zucker. Du darfst mich ruhig anfassen, Soti.“Soti: Auch nicht viel besser …
Dann vertiefe ich mich wieder in das Buch.


