
- ist 30 Jahre alt
- dunkler Bart, verwuschelte Haare
- hat braune Augen, die Bernstein ähneln
- arbeitet in einer Tenuta
- in seiner Freizeit bastelt er an Motorrädern
- lebt in der Toskana
- arbeitet an seiner Work-Life-Balance
- Rosa war seine erste Liebe



Aber gerne doch.Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden.
Wir freuen uns sehr, dass du uns die Möglichkeit dazu gibst.Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Ich bin der neue Thriller von Thia Nuwrite (erscheine jetzt im April). Ich bin gnadenlos, spannend und es lohnt sich tolle Lesestunden mit mir zu verbringen. Es geht um die Protagonistin Avril Walker, die gerade zu ihrem Geburtstag in ein gefährliches Spiel gerät, welches ihre Existenz und vor allem ihre Familie bedroht.In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihm leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? Siehst du es als Autorin genauso?
Habt ihr Lieblingsstellen, die ihr uns gerne vorstellen würdet?Ich glaube Thia fallen die düsteren Szenen leichter, weil sie im Kontrast eher ein fröhlicher, glitzerliebender Charakter ist. Oder Thia?(Thia sieht das absolut genauso)
Weißt du wie viel Thia tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Hast du dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmst du deinem Buch zu?Ich bin ein absoluter Pageturner, da gibt es zu viele.Die Autorin nickt zustimmend.
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?Ein wenig Thia gibt es in der Protagonistin. Sonst eigentlich vergleichsweise wenig. Da gab es in den anderen beiden Thrillern mehr.Thia: Ich stimme zu. Wobei eigentlich viel von mir darin steckt, weil mir die Idee für diesen Thriller buchstäblich im Traum kam. 😊
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?Buch: Thia ist der menschgewordene Kontrast. Sie schreibt Thriller, aber erschreckt sich ständig. Sie liebt Glitzer und Disney, schreibt aber Düster.Avril: Ich habe gehört, sie hat sogar eine Romantasy … ups.Buch: Romantasy und Thriller? Ist eine tolle Mischung *lacht*Avril: Also ich finde das fantastisch.Buch: Egal was, schreiben kann sie jedenfalls und dem geht sie leidenschaftlich gern nach.
Ursprünglich hatte Thia einen anderen Titel (Escape Life), wobei ich da veto eingelegt habe. Piece by Piece passt einfach perfekt. Die Geschichte ist ein richtiges Puzzle, das der Leser selbst zusammenbauen kann.Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Wir sind uns da einig. Es ist ein mega Cover geworden. Beratend stand uns übrigens der liebe Thomas (teatogoplzzz) zur Seite.Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Ein Zitat vielleicht nicht, aber eine Lehre, die man aus der Geschichte ziehen kann: Eine einzige Entscheidung kann sehr viel verändern.Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz zum Buch »Danke, für deine Geduld und Antworten« zuzuflüstern.
Ich danke dir für deine Zeit, liebe Claudia.Dann wende ich mich der Autorin zu. »Danke dir für das sehr interessante Interview.«
Vielen Dank meine Liebe, dass du das Interview mit uns gemacht hast.Als Thia weggeht, vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Die Anzeige in der Zeitung kam für mich gerade zum richtigen
Zeitpunkt. Ich hatte mich kurzentschlossen beworben – und hier war ich nun, so
einfach war das. Jetzt, nach einigen Stunden Anreise endlich angekommen, wurde
ich ein wenig nervös. Hoffentlich hatte ich mit dem überstürzten Umzug keinen
Fehler gemacht. Schließlich hatte ich aufgrund der Eile mit den Inhabern nur
über zwei längere Videocalls zuvor Kontakt. Trotzdem war ich froh darüber,
alles andere hinter mir gelassen zu haben.
Alles andere, das war Höxter, die Stadt, aus der ich gerade
kam. Dort fühlte ich mich nie wirklich wohl.
Alles andere bedeutete für mich auch Steffen, mein Ex-Mann.
Ein absolut widerlicher Typ, wie sich im Nachhinein herausstellte.
Es bedeutete meinen letzten Job, der mir bereits lange zum
Hals heraushing.
Nun, es war an der Zeit für einen Neuanfang.

Hallo auch an dich! Du musst ein ungewöhnlicher Mensch sein, um mit mir zu reden, aber mir gefällt das sehr. Wann fragt schon mal jemand ein Buch um seine Meinung? Zeit dafür habe ich mehr als genug, als Buch hat man nicht viel zu tun, sobald man fertiggestellt ist.Kannst du dich meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Nun, meine Geschichte spielt vor dem Buch „Lope – Chris & Rafael“ von Laura Lee Johnes. Es war praktisch der Anstoß für ihre Bücher, denn sie wünschte sich einen Partner für Chris. Michel ist Chris‘ bester Freund und Susanna eine neue Kollegin, und in mir könnt ihr ihre Geschichte kennenlernen.In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit den Autorinnen zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihnen leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
So richtig düster wird es zum Glück nicht. Aber ich denke, egal in welche Richtung es geht, die beiden ergänzen sich hervorragend. Je nach Situation fiel es mal Holly, mal Laura leichter oder schwerer, mich zu schreiben. Klar, wenn alles zu glatt ablaufen würde, wäre es viel zu einfach; ein bisschen was müssen die Charaktere schon aushalten. Zum Ausgleich bekommen sie auch viele schöne Momente.Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Weißt du wie viel Holly bzw. Laura tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt?Och ja, die habe ich schon. Ich finde den dezenten Humor dahinter sehr schön. Erotik muss nicht immer bierernst sein:„Ich habe dir ja gesagt, dass du mich total verrückt machst“, sagte Michel leise zu mir, heftig keuchend.Frech grinste ich ihn an. „Ich sehe es.“„Ich glaube, so schnell bin ich seit meinem ersten Mal nicht mehr gekommen. Was machst du nur mit mir?“„Dich erst mal sauber.“ Zaghaft lächelte ich ihn an.
Ich habe keine Ahnung, wie viel es genau ist. Ich weiß, sie mögen beide Männer, sind tierlieb und schätzen die Natur und besonders Pferde. Und davon gibt es so einiges in mir. Sie können gut zuhören und sind immer für die Menschen da, die sie mögen. Okay, vermutlich ist es doch mehr als ich zunächst dachte.Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorinnen beschreiben?
Ich habe den Eindruck, sie sind sehr gefühlvoll, bemühen sich zwischen den Zeilen zu lesen und verstecken dort geschickt sehr viel von sich selbst. Beide sind mit Leidenschaft bei der Sache, schätzen auch Ruhe und sind Bücherwürmer durch und durch. Man(n) sollte sich nur nicht mit ihnen anlegen, da können sie echt richtig rabiat werden.Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Jump-In passt sehr gut zu Susannas Ausgangssituation. Sie springt förmlich in ein neues Leben, ebenso wie Michel über seinen Schatten springt und Susanna eine Chance gibt. Der ergab sich recht bald zum Anfang.Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Mein Outfit schätze ich sehr, es beinhaltet für mich alles, was an der Geschichte wirklich relevant ist. Susanna, Michel, ihre Zuneigung zueinander und Pferde, die sie beide sehr lieben. Dafür kann ich der Coverfee Mona Lange nur von Herzen danken.Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Nur eins: „Weil … ich dich über alles liebe und für immer an meiner Seite haben möchte.“Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz zum Buch »Danke, für deine Geduld und Antworten« zuzuflüstern.

Hallo, diabooks78, eigentlich muss ich mich bei dir bedanken, dass du mein neues Buch Rendezvous mit der Finsternis deiner Seele, welches kein Roman, sondern ein Journal ist, vorstellst.Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?Dieses Journal begleitet den Leser Schritt für Schritt (Tag für Tag) auf dem Weg zu seinem eigenen Krimi oder Thriller. Mit täglichen Impulsen, Fragen und kleinen Aufgaben führt es ihn von der Idee direkt ins Schreiben. Ohne Druck und ohne trockene Theorie, aber mit einem klaren roten Faden. So entsteht aus einzelnen Gedanken nach und nach die eigene spannende Geschichte.Deine Beschreibungen bzw. Wegweiser sind klar definiert. Ist es dir leicht gefallen, hier die richtigen Worte / Beschreibungen zu finden, um in die Richtung zu führen, die das Buch und den Autor weiterbringt? Die Beschreibungen der einzelnen Etappen war nicht das Problem, eher die Struktur. Zuerst sollte es 365 Tage und am 1. Januar anfangen, aber wer beginnt seinen Krimi oder Thriller genau am 1. Januar? Genau keiner. Somit hatte ich 12 Kapitel, von denen sich aber 2-3 sehr ähnelten. Dazu hat mich dann ein Testleser darauf aufmerksam gemacht, dass ich das wichtige Thema Plotten nicht dabei hatte. Tja als Krimiautor nimmt man so einiges als selbstverständlich, was aber ein Debütant*in noch gar nicht wissen konnte.
Mein Lieblingsstelle, sind die Übungen mit Clustern. In meinem Buch habe ich als Beispiel den Ort „Hafen“ ausgewählt. Dieses Wort schreibt man per Hand in die Mitte eines Blattes. Drumherum schreibt man alles - wirklich alles - auf, was einem zu diesem Wort einfällt. Es entsteht eine wahre Inspirationsexplosion.Wie viel echte Carola steckt in dem Buch?
Oh, so einiges von mir. Ich wäre sehr sehr froh gewesen, so ein Buch in meiner Anfangszeit gehabt zu haben. Daher habe ich viele Gedanken, Erinnerungen an meine Anfangszeit und Ideen darin wiedergegeben.Wie würden dich deine Journal-Tipps oder Impulse beschreiben?
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?Meine Tipps würden mich als eine Autorin zeigen, die nicht von oben herab erklärt, sondern eher auf gleicher Ebene begleitet. Jemand, der selbst durch viele Zweifel, Blockaden und Kritik gegangen ist und deshalb weiß, wo es hakt und wie man ins Schreiben findet.Ich wirke wie eine ruhige, klare Stimme, die nicht mit starren Regeln arbeitet, sondern lieber mit Gefühl, Ideen und Struktur zugleich. Meine Art zu vermitteln ist nicht trocken, sondern fast wie ein leises Gespräch zwischen zwei Menschen. Denn beide wissen, wie viel Mut es kostet, eine eigene Geschichte zu schreiben.Ich bist keine Autorin, die nur über Spannung schreibt, sondern eine, die versteht, dass die besten Krimis dort entstehen, wo es persönlich wird. Denn was du selbst gespürt hast, kannst du auch schreiben.
Jede Seite des Buches ist ja gestaltet, also es sind ja keine Textseiten wie bei einem Roman. So habe ich den ersten Entwurf mit Canva gemacht und mir ein Cover herausgesucht. Darauf stand der Titel „A Date with your Dark Soul“ dieser Titel passte sehr gut zum Journal. Nur wollte ich diesen nicht 1:1 übernehmen. Auch hing lange die Frage in meinem Kopf: Titel in englisch oder besser in deutsch. Auf Nachfrage meiner Follower und Freunde, war „deutsch“ die Antwort. Okay, aber die Titel waren alle soooo lang. Also variierte ich hin und her (und das dauerte schon einiges an Zeit), bis ich einen passenden Titel hatte. Fazit: Der Titel wurde nicht wirklich kürzer. 😂😂Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ja, ich bin mehr als 100% zufrieden, mein Coverdesigner Renee musste das Cover bestimmt 10-15 mal ändern, bis ich zufrieden war. Aber jetzt ist es fantastisch, genauso wie ich es mir vorgestellt habe.Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Danke für das Gespräch.Mit dem Kopf des Täters zu denken heißt,den Abgrund zu betreten.
Herzlichen Dank für die Einladung und deine Engagement.

Vielen herzlichen Dank, liebe Claudia, dass du mir und meinem Buchbaby deine Zeit widmest!Kannst du uns das Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Hast du Lieblingsstellen aus der Anthologie, die du uns gerne vorstellen würdest?Vor ein paar Jahren hatte ich die Idee, einen Prosawettbewerb ins Leben zu rufen und die besten Einsendungen in einer Anthologie zusammen zu fassen. So entstand der „Prosawettbewerb by M.-G. Mortissimo“! Und nun ist bereits die 3. Anthologie erschienen! Knapp 50 Texte von versierten und auch Neu-Autoren haben Kurzgeschichten für diesen Band eingereicht.Jede Geschichte und jeder Autor ist anders. Jeder Charakter oder auch Wesen erlebt in seiner Geschichte so einiges. Wie wurde entschieden, welche Geschichte am besten in die Anthologie passt. Ob man eher düstere oder leichtere Geschichten aufnimmt.Alle Geschichten, die die zehnköpfige Jury überzeugen konnten, wurden aufgenommen. Das Genre war hierbei nicht entscheidend.
Wie viel Zeit steckt in dem Buch, bis es tatsächlich fertig war?Oh, ich habe einige Lieblingsstellen! Ich möchte gerne drei Schnipsel mit Euch teilen – von jedem unserer Gewinner des Prosawettbewerbs:Rote Rosen haben Dornen von Georg Brun»Die Tür war angelehnt. Fiona stieß sie mit dem Fuß auf. Hob das Messer. Zu allem bereit. Drückte den Lichtschalter. Gleißende Helligkeit. Das Zimmer war leer.«(Nur) Ein Leben von Stephanie Nemec»Er war vollkommen in diesem Augenblick gefangen. Zum ersten Mal spürte er ihre Haut bewusst auf seiner. Wie oft hatte er sich nachts, wenn er nicht schlafen konnte, gefragt, wie es wohl wäre, könnte er seine Finger um die ihren schließen.«Still Missing You von Julia S. Oltmanns»Obwohl sich Fenna sonst von fremden Menschen fernhält, fühlt sie bei ihm eine ungewohnte Vertrautheit. So, als würde sie ihn schon ewig kennen und nicht zum ersten Mal neben ihm sitzen.«
Puh, das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Jeder Text muss formatiert, in ein Schreibprogramm integriert werden. Dann noch Buchsatz, Cover… Das waren schon einige Stunden Fleißarbeit.Wie würden dich die Geschichten als Herausgeberin beschreiben?
Die Geschichten würden sich vor mir – der dunklen Königin – verbeugen und mir danken, dass ich ihnen meine Aufmerksamkeit schenke. (*kichert diabolisch*)Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Zusammenstellens ergeben?
Der Titel ist seit dem ersten Prosawettbewerb gesetzt.Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Nein, ich liebe es.Zum Abschluss würde mich noch deine Lieblingszitate aus dem Buch interessieren.
Jede dieser Geschichten ist auf ihre ganz spezielle Art einzigartig, es wäre unfair von mir, mich nur für eine zu entscheiden!Danke für das Gespräch.
Ich danke dir, meine Liebe!