Samstag, 22. August 2026

[Buchvorstellung einmal anders] You have to Remember von Yvonne Wundersee


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Maze und Cat aus „You have to Remember“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Guten Abend! Wir freuen uns sehr, heute bei dir sein zu dürfen.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Cat: Ich bin Cat – Autorin eines Romance-Bestsellers und ziemlich kaputt. Ich liebe Excellisten und die Einsamkeit meiner Wohnung. Alles um mich herum und in mir ist grau, damit mir niemand mehr wehtun kann. Zumindest war das mein Leben, bis Maze entschieden hat, dass ich noch immer zu ihm gehöre.
Maze: Mein Eingreifen war aber auch dringend notwendig. Es musste dich doch jemand daran erinnern, wer du wirklich bist. Auch wenn ich mir vorher hätte überlegen müssen, dass das mit meinem Mafia-Hintergrund nicht die beste Idee ist. Ich könnte mich noch immer dafür schlagen, dass ich dich in Gefahr gebracht habe.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
You habe to Remember ist eine Dark Romance mit ein wenig Fantasy und den wichtigsten Tropes: Second Chance, Mafia, Healing of broken hearts, Shapeshifter.
Dieses Buch ist für jeden Lesenden, der tiefe Gefühle, viel Spice und ausweglos erscheinende Hindernisse liebt. Dabei ist Maze eine GreenFlag, auch wenn er mit der Entführung seiner Cat eine falsche Entscheidung trifft. Doch wenn es um Cat geht, ist er zu allem bereit.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Natürlich!!! Sie muss ja nicht solche Sachen schreiben. Wir wären auch lieber die Protagonisten eines Cozy-Liebesromans geworden, aber Yvonne weigert sich ja so etwas zu schreiben. Ich hätte auch einfach bei Cat klingeln und ihr einen Blumenstrauß unter die Nase halten können. Zusammen wären wir ein Essen gegangen und puff! – Liebe ist wieder da. Aber nein! Sie muss mich ja in die Mafia stecken und mir ein Tuch mit Chloroform in die Hand drücken. Typisch!
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Cat: Ich liebe die Szene, als Maze mir Boxen beigebracht hat. Er hat an mich geglaubt und dem Grau keinen Platz gelassen. Denn Maze ist Farbe, so intensiv, dass man sie nicht ausblenden kann.
Maze: Meine liebste Szene ist, als Cat mich erkannt hat. Ihr Blick, die Atemlosigkeit, die Verwirrung – und doch habe ich sofort die Liebe in ihren grauen Augen aufblitzen sehen. Da wusste ich, dass wir uns nie verloren hatten. Ich musste nur die Angst besiegen.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Cat (lacht): Ich bin Yvonne. Jede Faser von mir ist sie. Ich bin ihre Hoffnung, ihre Angst und der Spiegel ihrer Abgründe.
Maze: Und ich bin alles, was sie sich von einem Mann wünscht. Ist schon genial, oder?
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Sie ist eine unsichere Person, die es gut kaschieren kann. Sie lacht, obwohl sie weinen will. Sie kümmert sich um andere, obwohl sie selbst zerbrochen ist. Yvonne lebt für das Schreiben, denn hier kann sie sich so zeigen, wie sie ist. Sie kann die tiefen Verletzungen zeigen, die sie in sich trägt und heilt damit Stück für Stück. Wir mögen Yvonne echt gern.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Der Arbeitstitel war „Wie in deinem Buch“, aber gerade im Dark Romance Bereich gehen deutsche Titel nicht so gut. Also musste was Englisches her. You have to Remember zeigt tiefe Emotionen und weckt die Neugier – hoffentlich.
Uns hat sie dabei aber nicht gefragt. Da ist sie sehr übergriffig gewesen.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Wir lieben das Cover, weil es anders ist. Nicht das normale schwarze Cover mit Totenköpfen und Blümchen. Hier strahlt alles Gefahr und Sinnlichkeit aus. Aber es bleibt zu hoffen, dass die Leser und Leserinnen es annehmen und ebenfalls lieben.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Cat: Wie sehr ich mich geirrt hatte, als mich dieser Gedanke quälte: Es ist kein Ob, sondern ein Wann. Die Zurückweisung und die Abscheu werden kommen, und dann die Schläge, die Demütigungen. Liebe zerstört Menschen, wenn sie nicht in wunderschönen Geschichten mit Happy End in Büchern steht.
Maze: Ich presse mir die Mündung an die Schläfe. „Die Schlüssel zur Haustür sind in meiner Hosentasche.“ Damit sehe ich ihr in die Augen, verliere mich in dem Grau, das schon immer mein Hafen war. – Ich wäre lieber gestorben, als Cat noch einmal zu verlieren.
Danke für das Gespräch

Freitag, 21. August 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Shadow Whisper - Die Fae von Irvin von Nina Loon

 


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Amalia, Keylam und Emil aus „Shadow Wisper- Die Fae von Irvin“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Emil: Ich habe nur kurz Zeit.
Amalia: Gerne, was möchtest du wissen?
Keylam (beäugt Emil misstrauisch): Klar. Ich würde alles für Amalia machen.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Emil: Ich bin Thronerbe und werde in naher Zukunft das Reich Alsuna reagieren.
Amalia: Keylam und ich sind Waisen und zusammen in einem Kinderheim aufgewachsen. Er hat mir geholfen, meine Sprach wiederzufinden.
Keylam: Ich arbeite in den Stallungen und Avis als Zofe im Palast.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Emil: Ein Erbe, dass an allerhand Verpflichtungen geknüpft ist und folgenreiche Entscheidungen erfordert.
Amalia: Zwei Herzen, die in unterschiedliche Richtungen ziehen.
Keylam: Zwei Seelen, die untrennbar miteinander verbunden sind.
Amalia: Ein Vermächtnis, das alles ändert.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Amalia: Ich glaube, dass sie selbst an den Herausforderungen wächst, vor die sie uns stellt.
Keylam: Naja, sonst wäre es ja keine Geschichte, oder?
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
»Ich werde dich nicht vergessen.« Er legte mir eine Hand auf die Wange und drückte seine Lippen auf meine. Ein warmes Gefühl durchflutete meinen Bauch. Key roch nach Seife, Heu und Kräutern. Seine Locken kitzelten mich im Gesicht und mussten dringend geschnitten werden.
Sanft drückte er mich an sich. Er war der Einzige, der das durfte. »Sobald ich genug Geld habe, hole ich dich. Versprochen.«
Ich legte mein Gesicht an seinen Hals und sog den vertrauten Duft tief ein. Ruhe durchströmte mich. Wir wussten beide, dass er sein Versprechen nicht halten würde, denn bis er genug Geld gespart hatte, wären Jahre vergangen.
Mein Herz pochte laut. Dieser Blick. Seine blassblauen Augen hatten sich vernichtend in meine gebohrt, das Kinn arrogant in die Höhe gereckt und sein Gesichtsausdruck war unergründlich gewesen. Der Zusammenstoß mit mir war ein Ärgernis, ich war nichts weiter als eine Kakerlake an seinem Schuh. Schäumende Wut stieg in mir auf.
Es ist eine Maske, sieh dahinter, direkt in sein Herz. Du täuschst dich, flüsterte mir die raue, durchdringende Frauenstimme zu.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Keylam: Avis ist furchtlos, sie muss nur ihre innere Stärke finden.
Avis: Key ist mein bester Freund und der Grund, warum ich heute so bin, wie ich bin.
Emil: Das beantwortet die Frage nicht. Sicher, ja steckt ein Teil von ihr in den Büchern.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Emil: Diszipliniert.
Amalia: Kreativ.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Emil: Urspr. ist das Buch ja unter den Namen „Das Wispern der Ahnen“ erschienen und hat dann dieses Jahr ein Upgrade erhalten.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Vielleicht gibt es im Leben nur die eine große Liebe. Ich weiß, wer meine ist, und ich bin machtlos dagegen. Doch die Zeit mit dir werde ich für immer in meinem Herzen bewahren.
Du warst immer meine Stütze und mein Ansporn, mutig zu sein.
»Ich wollte schweigen und dich nicht drängen, aber ich halte es nicht mehr aus. Da ist ein Feuer in mir, das an mir zehrt und mich verbrennt. Und alles, woran ich denken kann, bist du. Jedes Mal, wenn ich dich wiedergesehen habe, sind meine Gefühle hochgekocht und haben das zerstört, was ich mir aufgebaut habe. Es gab immer nur dich.
Danke für das Gespräch

Donnerstag, 20. August 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Neue Zeiten auf der Kö - Die Designerin von Bettina Lausen


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Grace und Luciano aus „Neue Zeiten auf der Kö – Die Designerin“ und deren Autorin Bettina Lausen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig beim Interview unterstützen?
Bettina: „Ich lasse Grace und Luciano gern den Vortritt.“
Grace: „Das hat ja schon gut geklappt. Immer hat sie das erste Wort.“
Luciano: „Also ich unterstütze Grace immer!“
Es wäre schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Grace: „Ich bin eine Nippy aus London, doch ich liebe es, neue Kleider zu entwerfen, und Düsseldorf, die Stadt der Mode, hat mich von Anfang an fasziniert.“
Luciano: „Vielleicht verstehen die Zuhörer kein Englisch. Sie hat dort als Kellnerin gearbeitet. Reine Verschwendung ihres Talents. Ich habe noch nie jemanden erlebt, der so viel raffinierte Ideen hat, wenn es um Mode geht. Ich bin übrigens gelernter Schneider und habe eine Schneiderei in Düsseldorf. Ursprünglich stamme ich aus Italien und bin während des Krieges hier gestrandet.“
Bettina: „Gestrandet ist gut, deine Eltern haben dich verstoßen. Und Grace hat noch vergessen zu sagen, dass ihre Großmutter aus Deutschland stammt, doch ihr Vater diesen Umstand am liebsten verheimlichen würde. Ich lebe übrigens in Haan, ganz in der Nähe von Düsseldorf.“
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.
Luciano: „Eine Liebesgeschichte in der deutschen Stadt der Mode.“
Grace: „Das Buch ist doch noch viel mehr! Was ist mit deiner Schwester, meiner Großmutter und meinem Bruder? Und dann die vielen Ideen und Kleider … und unsere Träume.“
Bettina: „Ich fasse das lieber mal kurz von außen zusammen. Die Londonerin Grace reist gegen den Willen ihrer Eltern zur Hochzeit ihrer Freundin nach Düsseldorf. Dort verliebt sie sich Hals über Kopf in den attraktiven Schneider Luciano. Gemeinsam träumen sie von einer eigenen Modemarke.“
Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein?
Bettina grinst: „Natürlich tut es das.“
Grace grinst ebenfalls: „War so klar.“
Bettina: „Aber ohne Stolpersteine wäre eine Geschichte langweilig. Mir ist es auch wichtig, dass die Figuren eine interessante Vergangenheit und Familiengeschichte haben. Meist steckt da noch so viel drin, dass die Vorgeschichte auch einen Roman wert wäre.“
Grace: „Du könntest einen Roman über meinen Bruder schreiben, wie er in Dünkirchen …“
Bettina: „Lieber über deine Großmutter, wie sie aus dem Elternhaus in Bad Godesberg geflohen ist, um dem Mann ihres Herzens nach London zu folgen.“
Grace bekommt feuchte Augen: „Ja, bitte.“
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?
Bettina: „Ich habe es geliebt, die Tanzszenen zu schreiben.“
Grace: „Ich liebe es, zu tanzen.“
Bettina: „Wusstest du, dass du ursprünglich Tänzerin werden solltest, mit Liebe zu Musik und Rhythmus im Herzen?“
Grace: „Das hast du mir noch gar nicht erzählt, aber das wäre auch etwas für mich gewesen. In einem anderen Leben, einem anderen Universum.“ Sie gibt Luciano einen Kuss auf die Wange.
Bettina: „Hier mal ein kleiner Ausschnitt.“
»Noch einen Tanz?«, fragte Luciano kokett.
»Habe ich nicht gesagt, das war der letzte?« Ihr Widerstand war nur halbherzig. Natürlich könnte sie die ganze Nacht mit Luciano Rosati über die Tanzfläche schweben und würde keine Sekunde bereuen, aber ihre Füße schmerzten wirklich. Hätte sie geahnt, dass sie heute stundenlang das Tanzparkett unsicher machen würde, hätte sie flache Schuhe angezogen oder sich welche zum Wechseln mitgebracht.
»Das haben Sie gesagt, aber gedacht haben Sie etwas anderes.« Er zog sie in die Arme und schob sie wieder über die Tanzfläche. Grace lachte und ließ sich von ihm treiben. Sie hatte sich noch nie so leicht und gleichzeitig so geschunden gefühlt. Der Schwebezustand war wie eine Sucht.
Wie viel echte Bettina steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
In jedem meiner Bücher steckt ein wenig von mir. Genauso wie meine Charaktere tanze ich gern und habe früher auch mal Formation getanzt.
Wie würdet ihr als Hauptcharaktere eure Autorin beschreiben?
Luciano: „Offenherzig und kreativ. Sie hat Verwandte in Italien genauso wie ich.“
Grace: „Sie ist aber auch sehr durchstrukturiert und sie liebt Tee, genauso wie ich.“
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr zwei vielleicht sogar Mitspracherecht?
Grace: „Zuerst sollte ich eine Verlegerin werden und eine Modezeitschrift herausbringen, aber Bettina hat schnell gemerkt, dass gar nicht mein größter Wunsch ist. Ich wollte lieber Kleider entwerfen, obwohl ich beim Schneidern zwei Linke Hände habe und gerade mal einen Knopf annähen kann.“ Grace verschränkt die Arme. „Ich habe mich quer gestellt und Bettinas kreativen Prozess lahmgelegt. Sie musste mich neu überdenken und die ganze Handlung umarbeiten.
Bettina: „Ja, dann musste ich sogar zu meiner Verlegerin gehen und fragen, ob ich alles anders machen darf. Zum Glück war sie einverstanden. Der Titel stand dann relativ schnell fest.“
Grace: „Wobei du recherchieren musstest, ob es den Begriff „Designerin“ bereits 1954 gab.“
Bettina: „Das war ein Problem. Geläufig war der Begriff damals noch nicht, dafür heute. Und ich habe einen Beweis in einer Zeitung gefunden, dass der Begriff „Designer“ damals zumindest schon mal aufgetaucht ist.“
Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Grace strahlt: „Ich mag es, dass meine rötlichen Haare gut getroffen sind.“
Luciano: „Schade, dass ich nicht auf dem Cover zu sehen bin.“
Grace stößt ihn mit dem Ellenbogen in die Seite: „Es sind immer die Frauen auf dem Cover zu sehen. Das war bei Eva und Zuria doch auch so.“
Luciano: „Stimmt. Die Journalistin und die Fotografin. Da konnten wir die Tradition natürlich nicht brechen.“
Bettina: „Ich mag das Cover auch. Außerdem finde ich es super, dass das Düsseldorfer Rathaus und das Jan-Wellem-Reiterstandbild zu sehen sind. Der Lokalkolorit wird hier sehr deutlich, aber natürlich ist das Buch für alle interessant, die sich für Mode und Geschichte interessieren oder einfach eine schöne Liebesgeschichte lesen möchten.“
Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Grace: „Liebe Gott und dich selbst. Dann wird dir alles gelingen. Das stammt von meiner Großmutter.“ Sie grinst.
Luciano: „Du bist immer so sentimental. Mein Lieblingszitat ist: Herr Rosati legte eine Hand auf sein Herz. »Für mich ist Schneidern Leidenschaft.«
Bettina: „Ich mag es, wenn die beiden sich necken. Zum Beispiel, als sie sich das Benrather Schloss anschauten.“ Bevor sie ins Innere durften, mussten sie Filzpantoffeln anziehen. Mit ihren Pumps schwankte Grace anfangs, worüber Luciano herzhaft lachte.
»Probier du mal, mit Pumps in diesen Schluffen zu laufen«, warf sie ihm entgegen.
Vielen Dank für das Gespräch
Grace: „Wir bedanken uns auch.“
Bettina: „Ich danke dir!“

Mittwoch, 19. August 2026

[Schnipseltime] Leni und ihr sprechender Hamster Bixby - Ein magisches Flugabenteuer von Mila Mondlicht


 

Mit einer ganz eleganten Bewegung schwebte Leni, die ihren kleinen Freund Bixby nun sicher auf der Schulter sitzen hatte, hinüber zu dem großen Fenster, das zu dem wilden Garten hinter dem Haus führte. Als sie sich der Glasscheibe näherten, passierte schon das nächste kleine Wunder, denn das Fenster öffnete sich ganz von alleine mit einem leisen, melodischen Klingeln, als wolle die magische Welt die beiden Kinderzimmer-Helden herzlich Willkommen heißen.

Eine herrlich warme Abendbrise wehte ihnen entgegen, die nach frischem Gras, süßen Erdbeeren und einem ganz kleinen bisschen Abenteuer duftete.

»Guck mal, Leni, der Garten!«, piepste Bixby mit ganz großen, glänzenden Knopfaugen und zeigte mit seiner winzigen Pfote voller Aufregung nach unten. »Das ist… das ist überhaupt nicht mehr unser normaler Rasen!«

»Der Zauberpfad wartet auf uns, Bixby«, sagte Leni mit einem glücklichen Lächeln im Gesicht, nahm all ihren Mut zusammen und stieß sich ganz sacht vom Fensterbrett ab.

~ Kapitel 9

[Coverinterview] Leni und ihr sprechender Hamster Bixby - Ein magisches Flugabenteuer von Mila Mondlicht


 
Coverinterview „Leni und ihr sprechender Hamster Bixby – Ein magisches Flugabenteuer“


Heute habe ich Mila Mondlicht zu Gast auf meinem Blog. Sie wird mir ein paar Fragen zu ihrem neuen Cover beantworten.

Wann kam das Cover? Vor oder nach dem Titel?
Das Cover entstand nach dem Titel. Der Titel stand schon früh fest und während des Schreibens entwickelte sich nach und nach die Idee für das Cover.
Hattest du schon eine genaue Vorstellung vom Cover, was sich darauf befinden sollte?
Eine genaue Vorstellung hatte ich am Anfang noch nicht. Es gab aber ein paar Dinge, die für mich von Anfang an feststanden. Bixby musste unbedingt auf das Cover, genauso wie der Kissenberg, weil beide eine wichtige Rolle in der Geschichte spielen. Eigentlich hatte ich auch überlegt, Leni mit auf das Cover zu nehmen. Obwohl sie ein Kind ist und das natürlich etwas anderes ist als ein erwachsener Mensch, gefallen mir Buchcover mit Personen einfach nicht so gut. Deshalb habe ich mich am Ende dagegen entschieden. Alles andere hat sich während des Schreibens nach und nach entwickelt, bis das Cover schließlich so aussah, wie es heute aussieht.
Welche Bedeutung haben für dich der Teddy, der Hamster und das Sternenmeer?
Das Cover zeigt Lenis Kinderzimmer, denn genau dort beginnt das ganze Abenteuer. Der Teddy steht für die gemütliche Atmosphäre eines Kinderzimmers und soll dieses Gefühl von Geborgenheit vermitteln. Der Hamster ist natürlich Bixby, der mit seinem Traum vom Fliegen die Geschichte überhaupt erst ins Rollen bringt. Das Sternenmeer soll übrigens eigentlich Sternenstaub beziehungsweise glitzernde Magie darstellen. 😄 Der Sternenstaub spielt eine wichtige Rolle, denn durch ihn beginnt die Magie und damit auch das eigentliche Abenteuer. Deshalb war mir wichtig, ihn ebenfalls auf dem Cover aufzugreifen.
Wolltest du etwas Bestimmtes mit dem Cover ausdrücken?
Eigentlich nicht. Mir war einfach wichtig, dass das Cover gemütlich, warm und magisch wirkt. Es sollte schon auf den ersten Blick zeigen, dass die Leserinnen und Leser ein liebevolles Abenteuer erwartet und Lust bekommen, gemeinsam mit Leni und Bixby in diese Welt einzutauchen.
Hast du ein Lieblingszitat oder eine Lieblingsszene, das das Buch am besten beschreibt? 
»Zauberei fragt nicht danach, wie groß oder wie schwer man ist, Leni. Zauberei braucht einfach nur ganz viel Freude und ein großes Herz.«
Dieses Zitat ist mein Lieblingssatz aus dem Buch, weil er für mich zeigt, worum es in der Geschichte wirklich geht: Man muss nicht perfekt sein, um etwas Besonderes erleben zu können. Manchmal reichen Mut, Fantasie und ein großes Herz.
Bist du nun zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du aus heutiger Sicht etwas daran ändern wollen?
Ja, ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit dem Cover. Für mich fängt es genau die gemütliche, magische Atmosphäre der Geschichte ein. Auch heute würde ich nichts daran ändern.
Danke, dass du bei dem Coverinterview mitgemacht hast 😊

Dienstag, 18. August 2026

[Schnipseltime] Eleven - 11 Kurzgeschichten - Psychothriller von Lia Shadow


 

Die Dunkelheit war nicht schwarz. Sie war ein flimmerndes, graues Nichts, das schwer auf Lindas Augäpfeln lastete. Unter den dicken Schichten aus Mull und Klebeband pochte die frische Narbe an ihrer rechten Netzhaut bei jedem Herzschlag.

»Ganz ruhig, Linda. Atme flach. Du weißt, was der Chirurg gesagt hat. Jede Erschütterung, jeder Druck könnte die Heilung ruinieren«, flüsterte eine Stimme.

Die Stimme klang wie die von Mark. Es war sein Klang, seine sanfte Art, die Silben am Ende eines Satzes ein wenig in die Länge zu ziehen. Und doch... da war ein Echo, das nicht stimmte.

Linda wollte instinktiv protestieren und nach der juckenden Binde greifen, doch die nackte Angst vor der ewigen Dunkelheit lähmte sie. Der Chirurg hatte ihr eingeschärft, dass die mikroskopischen Nähte an ihrer Netzhaut wie morsches Garn reißen würden, wenn sie den Verband auch nur einen Millimeter verschob.

Linda lag starr auf dem Rücken. Sie spürte, wie sich die Matratze absenkte, als er sich neben sie auf die Bettkante setzte. Die Federn quietschten - ein vertrautes Geräusch, das sie seit zehn Jahren hörte. Aber der Geruch war falsch.

Mark benutzte ein Aftershave, das nach Zitrus und altem Leder roch. Dieser Mann hier roch nach Chlor und billigen Pfefferminzpastillen.

~ Akte 2: Blindes Vertrauen

[Coverinterview] Eleven - 11 Kurzgeschichten - Psychothriller von Lia Shadow


 
Coverinterview „Eleven – 11 Kurzgeschichten – Psychothriller“


Heute habe ich Lia Shadow zu Gast auf meinem Blog. Sie wird mir ein paar Fragen zu ihrem neuen Cover beantworten.

Wann kam das Cover? Vor oder nach dem Titel?
Das Cover entstand erst nach dem Titel. Der Titel ELEVEN stand für mich schon früh fest, weil er perfekt zum Konzept mit den elf Kurzgeschichten passt. Als das Manuskript fertig war, hatte ich schließlich die passende Idee für das Cover.
Hattest du schon eine genaue Vorstellung vom Cover, was sich darauf befinden sollte?
Am Anfang überhaupt nicht. Während des Schreibens hatte ich immer wieder neue Ideen, aber keine hat sich richtig angefühlt. Erst als das Buch fertig war, kam mir die Idee mit den roten Scherben. Ursprünglich wollte ich zusätzlich noch eine gestrichelte Linie mit elf Lücken einbauen, passend zum Titel ELEVEN. Am Ende habe ich mich dagegen entschieden, weil das Cover ohne dieses Element deutlich besser aussah.
Welche Bedeutung haben für dich die Scherben, der körnige schwarze Hintergrund und die Farbe Rot?
Die Scherben spielen auf den Prolog an und ziehen sich symbolisch durch das gesamte Buch. Jede Geschichte hinterlässt gewissermaßen einen kleinen Splitter beim Leser. Genau dieses Bild greift auch der Prolog auf.
Die Farbe Rot steht für Gefahr, Gewalt und die psychische Anspannung, die sich durch alle elf Kurzgeschichten zieht. Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass das Cover sofort ins Auge fällt. Der zweite Band (TWELVE) wird aber eine andere Farbe bekommen, als ELEVEN, sowie auch Band 3 und 4. Die Farbe für Band 2 kann ich schonmal verraten: Gelb/Gold.
Der schwarze Hintergrund hat für mich keine besondere Bedeutung. Er sorgt vor allem dafür, dass die roten Scherben stärker zur Geltung kommen.
Wolltest du etwas Bestimmtes mit dem Cover ausdrücken?
Ehrlich gesagt wollte ich damit gar nichts Bestimmtes ausdrücken. Mir war einfach wichtig, dass das Cover zur Atmosphäre des Buches passt. Als ich die Idee mit den Scherben hatte, wusste ich sofort: Das ist es. Es hat sich einfach richtig angefühlt.
Hast du ein Lieblingszitat oder eine Lieblingsszene, das das Buch am besten beschreibt? 
Mein Lieblingszitat stammt aus dem Prolog:
»Jede einzelne von ihnen ist darauf ausgelegt, einen Splitter in dir zu hinterlassen. Einen winzigen Keil aus Glas, der sich tief in dein Bewusstsein schiebt.«
Ich finde, dieser Satz beschreibt ELEVEN perfekt.
Bist du nun zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du aus heutiger Sicht etwas daran ändern wollen?
Ich bin tatsächlich zu 100 % zufrieden. Natürlich entwickelt man sich als Autorin immer weiter, aber bei diesem Cover würde ich heute nichts mehr ändern. Es spiegelt den Inhalt genau so wider, wie ich ihn mir vorgestellt habe.
Danke, dass du bei dem Coverinterview mitgemacht hast 😊