Buchvorstellung einmal anders
Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Violet und Erijon aus „Elemental Souls – Air“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.
Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten Violet: Danke, das ist so aufregend.
Erijon: Wir freuen uns, hier sein zu dürfen.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Violet: Hi, ich bin Violet, 23 Jahre alt und lebe mit meiner großen griechischen Familie in New York, wo ich in unserem Familienrestaurant arbeite. Gerade hatte ich darüber nachgedacht, mir meinen größten Traum zu erfüllen und Lehrerin zu werden, als Erjon aufgetaucht ist und mir verkündet hat, dass ich die Elementseele der Luft bin und die Welt retten muss.
Erijon: Tut mir immer noch leid, dich da rausgerissen zu haben. Ich bin Erijon, Elementwesen der Luft und bis zu meiner Verbannung als Mensch auf die Erde, bin ich in meiner Urgestalt durch die Erdatmosphäre geschwebt. Jetzt lebe ich als 25-jähriger Mann ebenfalls in New York und schlage mich durch den Großstadtdschungel.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Die 5 Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft und Mineral wurden in einem magischen Siegel gebannt, damit Leben auf der Erde entstehen kann. Als dieses schützende Artefakt zerstört wird, verteilen sich die Splitter der 5 Naturkräfte auf dem Planeten und drohen, ihn zu verwüsten. Von jeder Urkraft wird daraufhin ein Wesen ausgesandt, um die Seele seines Elementes zu suchen, an die sich der Splitter bindet. Binnen 6 Wochen muss dieser gefunden werden, damit die entfesselten Naturgewalten wieder gezähmt sind.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Erijon: Davon kannst du ausgehen. Ich verstehe das ja auch, denn wenn nichts passiert, schläft der Leser ein und schnarcht uns die Ohren voll. Aber muss es gleich immer so heftig sein?
Violet: Das frage ich mich auch. Bei unserer Geschichte ist es eher so, dass der Leser den Atem anhält, weil es so spannend ist und man gegen Ende des Buches nur so durch die Seiten fliegt.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?Violet: Hach, als wir zusammen den Sonnenuntergang angeschaut haben? Die Stelle mag ich sehr.
Erijon: Du meinst Manhattanhenge… als die Sonne waagerecht durch die Häuserschluchten New Yorks geschienen und die ganze Stadt in goldenes Licht getaucht hat? Ja, das war magisch. Genau wie du, Sonnensternchen.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter? Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Violet: Sie ist eher ruhig und nicht so ein Temperamentsbündel wie ich, da ähnelt sie mir schon mal nicht. Aber warte mal… ich bin ein absoluter Familienmensch und sie auch. Das haben wir ganz sicher gemeinsam.
Erijon. Dem stimme ich zu. Auch ist sie sehr diplomatisch und erteilt bestimmt nicht dauernd Befehle wie ich es, leider viel zu oft, tue.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Erijon: Da unser Buch ja Teil einer Reihe ist, stand der Titel von Anfang an fest.
Violet: Ja, aber er ist sehr passend. Schließlich geht es um Erijon als Luftwesen und mich als Elementseele. In „Elemental Souls – Air“ sind wir so beide benannt.
Erijon. Ich hätte den Titel: „Mein Sonnensternchen“ auch schön gefunden.
Violet lacht: Jaaa…. aber Kosenamen gehen nun mal nicht als Buchtitel durch.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Violet: Ich liebe es, auch weil es violett ist – genau wie mein Name. Und dieses Siegel! Alle fünf Elemente in ihren Farben. Besser geht es kaum.
Erijon: Da ein Luftwirbel drauf abgebildet ist, bin ich auch zufrieden damit. Es ist schon ein echter Hingucker.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Erijon: Als ich mich mal wieder über mich selbst geärgert habe, hat Violet etwas zu mir gesagt, was mir Mut gemacht hat: „Jeder irrt sich mal. Das ist die Natur des Menschen. Würden wir alle perfekt auf die Welt kommen, wären wir wie Roboter. Fehler machen ist erlaubt und wenn du aus ihnen lernst, dann sind sie nicht sinnlos.“
Violet sieht zu Erijon: Ich habe im Buch an einer Stelle folgendes über dich gedacht: „Bisher war mein Leben bunt, seit ich dich kenne, strahlt es in allen Farben des Regenbogens.“ Das denke ich immer noch und bin froh, dass du an meiner Seite bist.
Erijon schnappt überrascht nach Luft, zieht Violet zu sich und küsst sie stürmisch.
Danke für das Gespräch
Die beiden heben den Daumen in meine Richtung, ihr gemurmeltes „Wir haben zu danken“, geht aber in ihrem Kuss unter.