Mittwoch, 4. Februar 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Diese verrückten Gefühle von Danielle A. Patricks


 
Buchvorstellung einmal anders

Ich warte seit einer Ewigkeit im Mountain Brew Café in Snowlake City auf die Autorin Danielle A. Patricks, aber sie kommt nicht. Ich setze mich an einen Tisch und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zur Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das, um das es heute gehen soll. „Diese verrückten Gefühle“ von Danielle A. Patricks. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Sie wird nicht kommen. Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊 Doch da klettern noch sechs Protagonisten aus dem Buch und setzen sich zu uns.

Wer seid ihr denn? Wollt ihr euch den Besuchern des Blogs vorstellen?
„Hallo, also ich bin Ethan und das sind meine besten Freunde Miles, Matthew und Liam. Wir stammen aus NYC, sind erfolgreich, reich, angesehen und von Frauen umschwärmt wie das Licht von Motten. Bis vor kurzem waren wir auch alle noch glückliche Singles, aber das erfahrt ihr in der Geschichte. Und das sind Ivy, Miles Frau und Jordi, meine große Liebe.“
Herzlich Willkommen, Ethan, Miles, Matthew, Liam, Jordi und Ivy. Wollen wir das Interview nun zu acht machen?
„Gerne“, sagt Ethan und die anderen nicken zustimmend.
Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden.
„Wir unterhalten uns sehr gerne mit dir und werden sicher viel Spaß haben.“ Bei Ethans Worten lachen alle.
Ethan, Miles, Matthew, Liam, Jordi und Ivy haben wir schon kennengelernt. Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
„Ich bin „Diese verrückten Gefühle“. Ich nehme meine Leser_innen an die Hand und lade sie ein, für eine Weile abzutauchen – in eine Geschichte, die leise beginnt, aber lange nachhallt. Ich erzähle vom Stolpern, vom Aushalten, vom Weitergehen, auch wenn man glaubt, keinen Schritt mehr zu schaffen. In mir geht es um Verlust, um Trauer, die den Alltag lähmt, und um Gefühle, die keinen Platz mehr zu finden scheinen – und doch da sein dürfen. Ich begleite Jordi und ihre Kinder auf einem Weg, den sie sich nicht ausgesucht haben. Ein Weg, der schmerzt, verwirrt, manchmal wütend macht, aber auch vorsichtig Hoffnung schenkt. Ich zeige, dass Heilung nicht laut ist. Dass Loslassen Zeit braucht. Dass man nicht „funktionieren“ muss, um richtig zu sein. Und dass es selbst nach den dunkelsten Momenten erlaubt ist, wieder zu lachen, zu lieben und dem Leben eine neue Chance zu geben. Auch Ethan und seinen Vater Bill führe ich durch die Wirrungen und Irrungen ihres Lebens bis sie erkennen, dass es Zeit ist, endlich die Vergangenheit loszulassen, sich auf die kleinen Momente um sie herum zu freuen und sich im Strudel der Gefühle neu zu finden.
Ich bin kein Buch, das verspricht, alles besser zu machen. - Aber eines, das sagt: Du bist nicht allein mit diesen verrückten Gefühlen.“
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da ihr ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten müsst, könnt ihr uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? Seht ihr es als Protagonisten genau so?
Jordi setzt sich gerader hin, blickt in die Runde, wie um sich das Einverständnis der anderen zu holen. „Da spielt sich tatsächlich eine ganze Menge in uns ab – und ruhig wird es selten. Mit der Autorin zusammenzuarbeiten ist dabei manchmal wie ein stilles Einverständnis: Sie weiß oft genau, wann sie uns sanft durchatmen lässt und wann sie uns mitten durch den Sturm schickt. - Die schönen, leichten Momente fallen ihr sichtbar leichter. Da fließen die Worte, da dürfen wir lachen, hoffen, kurz vergessen. Aber die dunklen Zeiten – die sind intensiver. Für sie genauso wie für uns. Man merkt, dass sie dort länger verweilt, genauer hinschaut, nichts beschönigt. Das kostet Kraft, aber genau da entstehen die ehrlichsten Szenen. - Und aus unserer Sicht? Ganz ähnlich. Die hellen Phasen fühlen sich gut an, wie eine Pause zum Durchatmen. Doch die schweren Situationen sind die, die uns verändern. Auch wenn wir uns manchmal wünschen, sie würde uns schneller da wieder rausholen, wissen wir: Ohne diese Momente wären wir nicht dort, wo wir am Ende stehen. - Es ist also kein „entweder oder“. Die Leichtigkeit schenkt uns Hoffnung – die Dunkelheit gibt unserer Geschichte Tiefe.
Habt ihr eine Lieblingsstelle, die ihr uns gerne vorstellen würdet?
Mark stieg aus und half Bill aus dem hochgestellten Wagen. Er sah zerknirscht aus, murmelte etwas, das wie »Sorry« klang. Bill legte ihm die Hand auf die Schulter.
»Geh schon, Junge, und danke für deine Hilfe.« Er blinzelte.
Mark setzte langsam einen Schritt vor den anderen. Zögerlich kam er auf sie zu.
Jordi schloss ihn in die Arme. Kein Wort, keine Fragen. Nur eine Umarmung.
Celine lief zu ihnen. »Mark, du hast mich erschreckt!«
»Tut mir leid, Mini.«
Jacob trat zu Bill. »Du alter Fuchs. Du hast ihn gefunden.«
»Nein«, sagte Bill. »Er hat mich gefunden. Aber so oder so, manchmal reicht ein bisschen Zeit. Und jemand, der zuhört.«
Er kannte diese Frau kaum, ihre Kinder noch weniger. Doch ihre Abwesenheit hinterließ eine Lücke in ihm. Es war nicht Besorgnis im eigentlichen Sinn – eher eine stille Unruhe. Vielleicht, weil Jordis Schmerz an etwas rührte, das er selbst zu lange weggeschlossen hatte.
An den Tod seiner Mutter wollte er nicht denken. Der Verlust lag wie ein kalter Stein in seiner Brust, seit Jahren. Unverrückbar. Er hatte damals keine Zeit für Trauer gehabt – eine Ausrede, an der er sich heute nur noch mühsam festhielt. Jetzt glich es einem steten Verdrängen, um keine Gefühle aufkeimen zu lassen. Die Schuld darüber, wie wenig Raum er sich für seine eigenen Gefühle genommen hatte, nagte noch immer an ihm. Seine Mutter war gegangen, und sein Vater war ihr innerlich gefolgt. Ethan blieb nichts anderes übrig, als die Verantwortung zu übernehmen – für die Firma, für die Familie. Für alles.
Wisst ihr wie viel Danielle tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Habt ihr dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmt ihr dem Buch zu?
Das Buch räuspert sich leise. „Natürlich steckt Danielle ein Stück weit in uns allen – alles andere wäre schlicht nicht ehrlich. Gefühle lassen sich nicht ablegen wie ein Mantel, schon gar nicht beim Schreiben. Ihre Erinnerungen, ihre leisen Zweifel, ihre Stärke und auch ihre Verletzlichkeit haben ihren Weg zwischen die Zeilen gefunden. - Aber wir sind keine Kopien. Eher Spiegel. Manche Stellen tragen mehr von ihr in sich, andere weniger – und manchmal erkennt man sie vielleicht genau dort, wo man es am wenigsten erwartet. Vieles bleibt bewusst offen, damit jeder Leser seine eigenen Spuren darin entdecken kann.“
„Ob wir dem Buch zustimmen?“, fragt Miles. „Ja. Denn genau diese Mischung macht es lebendig: ein Hauch Realität, verpackt in einer Geschichte, die Raum lässt für eigene Gefühle, eigene Gedanken – und vielleicht auch für ein kleines Wiedererkennen.“
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?
Buch: Sie schreibt nicht bloß über Gefühle, sie lässt sie spüren, ganz nah und bevor man weiß, wie einem geschieht, ist man mitten drin.
Jordi: Sie ist sanft. Meistens zumindest. Und wenn nicht, tut sie so, als wäre es zu unserem Besten.
Ethan: Sie hat diese Art, einen erst fallen zu lassen – und genau im richtigen Moment die Hand auszustrecken.
Miles: Wobei „richtig“ ein dehnbarer Begriff ist. Sehr dehnbar.
Ivy: Dafür schenkt sie uns Worte für Dinge, die wir selbst kaum aussprechen könnten.
Liam: Sie liebt innere Konflikte. Wirklich. Wenn es kompliziert wird, ist sie ganz in ihrem Element.
Matthew: Aber sie ist fair. Sie erklärt uns, statt uns zu verurteilen.
Jordi: Manchmal glaube ich, sie kennt unsere Schwächen besser als wir selbst.
Ethan: Und nutzt sie. Zärtlich, aber konsequent.
Miles: Klingt netter, als es sich anfühlt. Aber sie gibt uns auch Raum.
Ivy: Trotzdem lässt sie uns nie ohne Hoffnung zurück.
Jordi: Vielleicht, weil sie weiß, dass man selbst im Chaos ein kleines Lächeln braucht.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Buch: „Das der Titel das Wort verrückt enthalten wird, war bereits fix. Aus – Verrückte Gefühle wurde schließlich DIESE verrückten Gefühle. Und das ist perfekt. Es geht wirklich um DIESE Gefühle, die man sich selbst nicht eingestehen möchte und sie schlicht für verrückt hält. Ja sicher hatte ich ein Mitspracherecht, was glaubst du denn? Ich bin doch das Objekt, das mit diesem Namen viele Leserinnen und Leser erreichen möchte.“
Seid ihr zu 100% zufrieden mit dem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ethan: Das Cover ist der Hit. Ehrlich. Die Rosen stehen für Liebe, die schön ist, aber auch wehtun kann. Und die gelb-orangenen Farben bringen genau dieses warme Leuchten mit, das selbst in schweren Momenten Hoffnung zeigt.
Jordi: Für mich passt es einfach. Es verrät nicht zu viel, fühlt sich aber genau richtig an.
Miles: Ich war kurz skeptisch – aber je länger man hinschaut, desto mehr entdeckt man. So wie bei uns.
Ivy: Ändern würde ich nichts. Es gehört zu unserer Geschichte. Und es bringt die Sonne herein.
Liam: Würde ich etwas ändern? Nein. Es passt zu unserer Geschichte. Zeigt die Wärme, die in ihr wohnt.
Matthew: Vielleicht hätte ich es düsterer erwartet. Aber genau das mag ich daran: Es zeigt, dass selbst schwere Geschichten Licht tragen dürfen.
Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
„Vielleicht verlieren wir uns eines Tages. Aber vielleicht gewinnen wir auch alles, wenn wir es wenigstens versuchen.“
„Liebe bindet nicht – sie gibt den Weg frei, damit die Seele heimkehren kann.“
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz dem Buch und den sechs Charakteren »Danke, für eure Geduld und Antworten« zuzuflüstern.

Dann vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Dienstag, 3. Februar 2026

[Wusstest du schon, dass ...] Diebstahl adelt von J. Luhber



Wusstest du schon, dass ...

... es früher dem Adel und der Kirche vorbehalten war, einen Siegelring zu tragen?

... heutzutage jeder einen Siegelring, egal ob mit Familienwappen, Phantasiewappen, Initialen oder anderen Gravuren, tragen darf?

... ein Siegelring früher als Stempelsiegel diente, also als eine Art Ringsiegel und als Symbol der Macht galt?

... ein Siegelring traditionell am kleinen Finger der dominanten Hand getragen wird? Heutzutage kann er jedoch ebenso am Ringfinger oder am Zeigefinger getragen werden.

... ein Siegelring ein kraftvolles Symbol für Schutz und Autorität gesehen werden kann?

... in der Antike geglaubt wurde, dass diese Ringe die Macht des Trägers in sich trugen?

... es durch die Versiegelung von Briefen und Dokumenten, die Zustimmung und Autorität des Trägers symbolisierten?

... Gelbgold die zeitlose und klassische Option für Siegelringe ist?

... die Geschichte des Siegelrings bis mindestens 3500 v. Chr. zurückreicht?

Montag, 2. Februar 2026

[Schnipseltime] Sie träumte von Liebe von Christina Bartel


 

    „Was ist... mit mir... passiert?“, kam es mit sichtlicher Anstrengung aus Joans Mund, worauf Brian sich zu ihr drehte und sie mit besorgtem Blick ansah.

    „Erinnerst du dich denn nicht?“ Joan schüttelte den Kopf und stöhnte unter den Schmerzen auf, die die plötzliche Bewegung auslösten. Ihr Kopf fühlte sich an, als hätte jemand mit einem Baseballschläger zugeschlagen.

    Indessen wandte Brian den Blick zu Dr. Cooper, der am Ende des Krankenbettes stand. Seine Hände ruhten auf dem Gestänge.

    „Das ist nach einem tiefen Koma nicht ungewöhnlich“, erklärte Dr. Cooper in ruhigem Ton. Ihm war Joans Problem bereits bekannt, doch die neuerlichen Untersuchungen hatten keinerlei Hinweise auf eine Beeinträchtigung des Erinnerungsvermögens gegeben. Zudem waren die ersten Tests positiv ausgefallen. Joan kannte sämtliche ihrer persönlichen Daten, konnte ihre Besucher richtig zuordnen und wusste über Ereignisse aus der ganzen Welt Bescheid. Sie konnte sich an alles erinnern, nur eben nicht an den Tag des Unfalls. „Ich bin sicher, dass die Erinnerungen in einigen Tagen zurückkehren werden“, fuhr Dr. Cooper zuversichtlich fort. „Mrs. Farley, Sie haben eine sehr lange und anstrengende Reise hinter sich. Davon hat sich ihr Gehirn noch nicht erholt. Gönnen Sie sich und Ihrem Körper etwas Ruhe.“

    Für einen Moment schloss Joan ihre Augen und hörte nicht, wie der Arzt nach einem knappen Nicken zu Brian ihr Zimmer verließ. Als sie Brian wieder ansah, fiel ihm ein, dass er ihre Frage noch nicht beantwortet hatte.

    „Du hattest einen schweren Unfall“, sagte Brian, während er ihre Hand fest umschlossen hielt. „Du bist ins Koma gefallen.“

    „Wie... lange?“, presste sie leise hervor.

    „Etwas mehr als vier Wochen.“

    Joan nickte und verzog das Gesicht vor Schmerz. Sie schloss die Augen und er glaubte, sie sei wieder eingeschlafen, aber da öffnete sie die Lider und sah ihn mit sorgenvollem Blick an.

    „Kleines, kann ich etwas für dich tun?“, fragte Brian leise. Er legte seine Hand an ihre Wange und streichelte sie liebevoll, als Joan den Mund öffnete. Unsicherheit stand in ihr Gesicht geschrieben. „Sag’ mir, was dir durch den Kopf geht.“

    „Wo...“, kam es endlich über ihre Lippen. „...ist... Steeeve?“

    Der Schreck über diese unerwartete Frage musste ihm allzu deutlich im Gesicht stehen, denn plötzlich lief ihr eine einzelne Träne aus dem rechten Auge. Brian hatte umsonst gehofft. Ihr war nicht entgangen, dass Steve kein einziges Mal an ihrem Bett gesessen hatte, wenn sie aufgewacht war.

    Erwartungsvoll sah Joan ihren Bruder an, der sich überlegte, wie er die Nachricht von Steves Tod noch einige Tage hinauszögern konnte. Dr. Cooper hatte eindringlich gesagt, dass sie jegliche Aufregung von Joan fernhalten sollten. Sie brauchte absolute Ruhe. Doch der Arzt hatte vergessen ihm zu sagen, wie er Steves Tod vor ihr verbergen sollte.

    „Joan, er kann nicht zu dir kommen.“

    „Er... will... nicht“, sagte sie mit traurigem Blick. „Ich bin... nicht mehr... wie vorher.“

    „Das hat damit absolut nichts zu tun. Wenn er könnte, würde Steve dich niemals in dieser Situation alleine lassen“, erklärte Brian von seinen Worten fest überzeugt. 

    Sie schöpfte neue Hoffnung. „Warum... ist er... dann... nicht... hier?“

    „Jo...“, nannte er sie sanft beim Kosenamen. „...Steve saß mit dir im Auto. Ihr hattet beide den Unfall.“

    „Wie...geht es... ihm?“, fragte sie mit sorgenvollem Blick. „Ist er... schwer... verletzt?“

    Brian, der sich unweigerlich an Steves Beerdigung erinnerte, traten Tränen in die Augen. Er wusste nicht, wie er seiner Schwester die schreckliche Nachricht mitteilen sollte. Vielleicht wäre es das Sinnvollste, wenn er sie zu ihrem eigenen Schutz belog, ihr nichts von Steves Tod erzählte.

    „Brian...“, drängte sie ihn.

    „Jo...“, begann er leise. Erwartungsvoll sah sie ihn an. Als Brian zu ihr aufblickte und sie mit traurigen Augen ansah, wusste sie, was geschehen war.

    Kaum merklich schüttelte sie den Kopf. „Ich habe ihn... in meinen Träumen... gesehen.“ Tränen liefen aus ihren Augen. „Wir sind den Weg... gemeinsam... gegangen. Hand... in Hand...bis zur... Gabelung. Er wollte... den dunklen Weg... gehen, aber ich hatte... Angst. Der andere Weg... war viel... heller und ich habe... dich gesehen.“ Sie schluchzte laut. „Plötzlich... war er... nicht mehr... bei mir. Warum... hat er mich... allein gelassen?“

    Durch einen Tränenschleier sah Brian sie an. Er konnte sich nicht im Entferntesten vorstellen, was Steves Tod für sie bedeuten musste. Sie hatte ihn unendlich geliebt. „Ich weiß es nicht, Kleines.“

    „Lass... mich... allein...“, bat sie ihn unter Tränen.

[Buchvorstellung einmal anders] Sie träumte von Liebe von Christina Bartel


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Joan Farley und Nicholas Blake aus „Sie träumte von Liebe“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Joan: Vielen, lieben Dank für die Einladung.
Nicholas: Wir freuen uns sehr mit dir über unsere Geschichte zu sprechen.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Joan: Hi, ich bin Joan Farley, 21 Jahre jung und studiere in L.A. Marketing, um später in das Modelabel „Farley`s“ meines Dad`s einzusteigen. Aufgewachsen bin ich in New York, doch dort stand ich zu sehr in der Öffentlichkeit und wurde zu oft von falschen Freunden enttäuscht. In L.A. sind mein Bruder Brian und ich unbekannter, daher genießen wir hier unsere Zeit mit unseren jeweiligen Partnern. Aber bei uns ist immer etwas los, auf jede gute Phase folgt schnell ein Drama und wir passen stets auf, dass nicht alles in der Presse landet. Da ist es oft sehr schwierig Vertraute im Leben und in der Liebe zu finden.
Nicholas: Hallo, ich bin Nicholas Blake, 25 Jahre jung, Onkologe in L.A. und ein guter Freund von Brian. Ich stürze mich seit Jahren mit Leib und Seele in meine Arbeit, verbringe mehr Zeit im Krankenhaus als zu Hause, weil mir meine Patienten sehr wichtig sind. Ich möchte ihnen bestmöglich helfen. Joan lerne ich leider erst unter dramatischen Umständen im Laufe der Geschichte kennen und ihre Art zieht mich vom ersten Moment an magisch an.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Nicholas: „Sie träumte von Liebe“ erzählt vorrangig Joan`s Geschichte, wie sie ihrem New Yorker Leben entflieht, immer auf der Suche nach wahren Freunden ist, die sie nicht wegen der Bekanntheit und des Geldes ihrer Eltern wertschätzen. Sie sucht ihren Platz in der Gesellschaft, möchte bedingungslos lieben und geliebt werden, aber dabei kommt ihr immer wieder das Leben in die Quere. Nach einigen Höhen und Tiefen lernen wir uns kennen, die Magie ist sofort zwischen uns zu spüren, doch sobald man liebt beginnt die Angst den anderen wieder zu verlieren. Wir erleben die Hürden des Lebens, einander zu finden, einander zu halten und trotz schwierigster Umstände einander nicht zu verlassen.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Joan: Oh, ich glaube die Autorin hat ganz oft zusammen mit mir gelitten und auch geweint, denn das Schicksal meinte es nicht immer gut mit mir. Wir haben viele Emotionen gemeinsam durchlebt und sind meistens daran gewachsen. Erst als ich Nicholas kennenlerne, öffne ich mich seit langem wieder einem Menschen und hoffe auf meine große Liebe.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch? 
(Joan und Nicholas schauen sich innig an und lächeln.)
Joan: Ja, die haben wir und es ist nicht unser Kennenlernen, denn das war wirklich sehr, sehr dramatisch. Aber auch das gehört zu unserer gemeinsamen Geschichte. Später hatten wir definitiv mehrere Lieblingsstellen im Buch, aber die findet ihr besser selbst heraus!
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Nicholas: Ein Teil von der Autorin steckt sowohl in der Geschichte als auch in Joan und mir. Sie hat manche Dinge gleich oder ähnlich selbst erlebt, wobei auch einiges frei erfunden ist. Vor allem in Joan steckt ein Teil von ihr selbst, Ähnlichkeiten im Aussehen aber auch im Charakter bei uns beiden.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Joan: Sie ist eine sehr aufmerksame, gerechte, freundliche Person, die zuallererst an ihre Mitmenschen denkt. Für sie zählt das Lebensmotto, geht es meiner Familie gut, geht es auch mir gut.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Joan: Während des Schreibprozesses hieß das Manuskript „Der Traum“, aber der Verlag wollte einen anderen Titel. Die vorgeschlagenen Titel waren uns nicht aussagekräftig genug, daher kam uns gemeinsam die Idee zu „Sie träumte von Liebe“.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Joan: Als der Verlag uns das Cover geschickt hat, haben wir alle geweint. Es passt so perfekt zur Geschichte und brauchte absolut keine Veränderung.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Joan: Eines meiner Lieblingszitate beschreibt am Besten Nicholas` Charakter, den ich sehr liebe.
„Jeder meiner Patienten berührt mich hier…“ Er legte seine flache Hand auf seine linke Brustseite. „...und ich vergesse keinen Patienten, der es nicht geschafft hat.“
Nicholas: Eines meiner Lieblingszitate zeigt einen Teil unseres Kennenlernens. Ein schwieriger Zeitpunkt in Joans Leben, aber auch ein wichtiger Wendepunkt.
„Schickt mein Bruder Sie, um mich auszuhorchen?, fragte sie angriffslustig, aber an diesem Tag hatte sie einen schlechten Gegner. Nicholas war nicht bereit, auf das Spiel einzugehen. „Ich brauche keinen Babysitter. Ich bin alt genug.“
„Wozu?“
„Um zu entscheiden, ob ich leben oder sterben möchte.“
„Herrgott noch mal!“, stieß er aus und trat ans Fenster, um sich selbst zur Ruhe zu zwingen.
Danke für das Gespräch
Wir bedanken uns bei dir und deinen interessierten Leser/innen, die immer auf der Suche nach spannenden Geschichten sind.

[Autoreninterview] Christina Bartel


Autoreninterview
Christina Bartel

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin Christina Bartel, 42 Jahre jung und lebe mit meinem Partner, unserer gemeinsamen Tochter und einem süßen Kater in Berlin. Neben meinem normalen Beruf in der Apotheke habe ich einen Liebes-/Schicksalsroman mit dem Titel "Sie träumte von Liebe" geschrieben. In diesem Roman steckt mein ganzes Herzblut und hat mich einige Tränchen beim Schreiben gekostet.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Mein Anlass zum Schreiben war kein schöner... Mein lieber Opa starb leider viel zu früh und da ich als Jugendliche mit seinem plötzlichen Tod nicht zurecht kam, habe ich mich oft in meine Traumwelt zurückgezogen. Die Idee zur Geschichte ist mir anfangs im Halbschlaf eingefallen und auch dort wurde sie geschliffen. Irgendwann habe ich dann Zettel und Stift genommen, um mir Notizen zu machen. Später habe ich mir die uralte Schreibmaschine meiner Großeltern ausgeliehen und die komplette Geschichte aufgeschrieben. Die Schreibmaschine halte ich heute noch in Ehren, meine Oma hat sie mir damals geschenkt und lebt leider inzwischen nicht mehr unter uns.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Mein Erstlingswerk heißt „Sie träumte von Liebe“. Der Roman spielt in L.A. , New York und teilweise auch in Mailand und handelt von der jungen Joan, die in ihrem Leben einige Schicksalsschläge erleidet, aber immer wieder aufsteht und sich weiter durchs Leben kämpft. Es geht um den Zusammenhalt in der Familie, das Bündnis zwischen Geschwistern, der Suche nach der Liebe und auch darum diese Liebe zu halten und die Höhen und Tiefen des Lebens zusammen zu meistern. Kurz gesagt, spätes New Adult mit Tiefgang, Spannung, leicht spicy und Liebe.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Derzeit schwirren mir zwar einige Ideen im Kopf umher, aber zu einem neuen Roman kann ich euch leider noch nichts Konkretes sagen. Aber folgt mir gerne auf Instagram oder Facebook !
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich verbringe meine Zeit am Liebsten mit meiner Familie, besonders mit meiner Tochter. Ansonsten lese ich gerne emotionale Romane mit Geschichten von starken Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen, weiter kämpfen und nach vorne blicken.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Lieblingsbücher habe ich einige wenige, die mir so richtig im Kopf hängen geblieben sind. Colleen Hoover und Nicholas Sparks sind meine Lieblingsautoren, aber ich lese auch viele Bücher von Selfpublishern wie Nicole Lange, Melanie Buchelt oder Nicole König.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich schreibe an einem ganz normalen Schreibtisch, auf dem sämtliche Notizen zum Werk liegen. Dazu kommen Karten und alles an Recherche zu den jeweiligen Orten. Aber ich wechsele zwischen meinem Korbstuhl und dem Schaukelstuhl. Dazu läuft unterschiedliche Musik, je nach meinen Emotionen, manchmal auch nur Instrumental.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ich glaube, wie bei jeder berufstätigen Mutter :-) Der Tag beginnt um 6 Uhr mit Frühstück machen und meine Tochter zur Schule bringen. Danach selbst zur Arbeit oder den Haushalt erledigen und dann zur Spätschicht. Nachmittags bei den Hausaufgaben oder beim Lernen helfen, danach Familytime und den Abend ausklingen lassen. Zwischendurch schaue ich immer wieder meine Social Media Kanäle durch, beantworte Nachrichten, Anfragen oder nehme Bestellungen zu meinem Roman entgegen, den ich signiert selbst versende. Am nächsten Tag geht alles zur Post. Also unterstützt mich gerne bei direkten Käufen über mich :-)
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Sowohl beim Lesen, als auch beim Schreiben bin ich im Romance und New Adult Bereich zu finden.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Mein Lieblingszitat ist „Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum“. (Autor ist mir nicht bekannt)
Ein Zitat aus meinem Roman „Sie träumte von Liebe“:
Sein Herz verengte sich vor Schmerz… und Selbstvorwürfen. Er hatte die Verantwortung für seine Schwester gehabt. Er hatte seinen Eltern versprochen, auf sie achtzugeben, und nun lag sie mit schweren Verletzungen im Krankenhaus und kämpfte um ihr Leben. Brian schloss die tränenverschleierten Augen und ließ den Kopf auf das Laken neben Joans Hand sinken.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich war zwar leider noch nie dort, aber Australien und Afrika faszinieren mich schon seit Kindheitstagen. Diese unglaubliche Weite, die beeindruckende Natur. Ich habe viele Bücher über beide Kontinente verschlungen.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich denke, ich kann gut mit Kritik umgehen, wenn sie nicht verletzend oder beleidigend geäußert wird. Ich bin immer an einem freundlichen Austausch interessiert.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ursprünglich ist „Sie träumte von Liebe“ beim Verlag erschienen, aber nach einigen Jahren habe ich den Vertrag beendet, da ich fand zu wenig Unterstützung zu bekommen. Letztendlich ist das Marketing und der Verkauf das Schwierigste und braucht viel Zeit.
Nun, als Selfpublisherin, investiere ich dieselbe Zeit wie zuvor, aber mir gehören die kompletten Einnahmen und ich bestimme was ich wann und wo mache. Würde ein Verlag wieder an mich herantreten, wäre ich aber für Gespräche bereit.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Es gibt so wahnsinnig viele, tolle Geschichten, mit denen wir Autoren/innen euch begeistern möchten. Sie alle wollen gelesen und gerne rezensiert werden. Ich bitte euch um eure Unterstützung gerade bei den vermeintlich „unbekannteren“ Autoren/innen. Schreibt Rezensionen, kommentiert und teilt ihre Beiträge, erwähnt sie bzw. ihre Bücher, wenn sie euch gefallen haben. Und was noch ganz wichtig ist, kauft die Bücher wenn möglich direkt bei den Autoren/innen. Zum Ersten bekommt ihr neben einer persönlichen Widmung oftmals auch tolle Goodies dazu. Und Zweitens wissen viele Leser/innen nicht, dass wir am Meisten verdienen, wenn ihr direkt bei uns bestellt !!!
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich euch neugierig gemacht habe und ihr meine Autorenseiten besucht, wo ihr neben Aktionen auch eine XXl Leseprobe als QR Code in den fixierten Beiträgen findet. Das ist fast das komplette erste Kapitel, also reinlesen lohnt sich!
Wenn euch Joan dann in ihren Bann gezogen hat und ihr mehr lesen möchtet, habt ihr folgende Optionen.
Das Print könnt ihr derzeit direkt bei mir mit Farbschnitt und vielem Merch bestellen.
Das Ebook gibt es bei Amazon zu kaufen und im Kindle unlimited.
Ich bin momentan in Gesprächen bezüglich eines Hörbuches. Dazu erfahrt ihr auf meinen Seiten demnächst dann mehr.

Samstag, 31. Januar 2026

[Reiheninterview] Ahawa Lamia von Vanessa Funk

 

 
Reiheninterview

Heute treffe ich mich mit Sophia, Cecilia und Fero und ihrer Autorin Vanessa Funk, um mit ihnen über die Reihe „Ahawa Lamia“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt, um mit mir über die Reihe zu reden.
Hallo, danke, das du dir die Zeit für uns nimmst.
Könnt ihr uns die Reihe, bestehend aus den Teilen „Flammendes Erwachen“ und „Geheimes Vermächtnis“ mit wenigen Worten vorstellen?
Es ist eine Reihe über eine magische Welt, den Orbis, wo die Kraft der Elemente spürbar ist. Die Lamias sind in Gefahr und Sophia versucht uns und die Welt zu retten. Und das, obwohl sie selbst noch so jung ist. Liebe und Verrat sind greifbar und wir wissen selbst nicht, wie es ausgehen wird.
Ihr als Charaktere wachst mit euren Aufgaben, entwickelt euch weiter, besteht so manche Situation. Was glaubt ihr? Fällt es der Autorin leichter euch durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Wir glauben, dass die Autorin jede Situation mit uns durchsteht. Ob es positiv oder negativ ist. Wenn wir lachen, lacht sie mit und wenn wir leiden, tut sie es auch. Wir glauben, dass wir deshalb so echt und authentisch wirken.
Habt ihr Lieblingsstellen in der Reihe, die ihr uns gerne vorstellen würdest?
Sophia: Alle stellen mit Cecilia, da sie unheimlich witzig ist und einen sehr trocken Humor hat.
Cecilia: Alle stellen mit mir. Über mich kann man nicht genug erfahren. Spaß bei Seite, ich mag alle Szenen mit meiner Familie
Fero: Meine Lieblingsstellen sind mit Sophia. Man kann sich sicher denken warum.
Jetzt eine Frage direkt an die Autorin: Wie viel echte Vanessa steckt in den Büchern oder dem ein oder anderen Charakter?
Sehr viel, da jede Figur in dem Buch auf einer echten Person in meinem Leben basiert. Sophia und Cecilia sind meine Schwester und ich und Fero basiert auf meinem Mann.
Wie würdet ihr als Protagonisten die Autorin beschreiben? 
Sophia: Vanessa ist eine liebevolle und lustige Frau, die sich sehr viele Gedanke macht. Die Liebe zum Detail hat und versucht immer alles perfekt zu machen. Manchmal macht sie sich zu viel Mühe aber es wird sich irgendwann für sie lohnen.
Wisst ihr, als Hauptcharaktere, wann die Idee stand eine Reihe zu schreiben? Stand es von vornherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben deine Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
Sophia: Es stand von Anfang an fest, dass es eine Trilogie wird. Einige Kapitel entwickeln natürlich ein eigen Leben, so ist das nun mal bei uns. Aber das Anfang und das Ende war vor dem ersten Wort festgeschrieben.
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
Sophia: Auch der Titel stand bereits fest. Es sollte etwas sein, dass es so noch nicht gab und bezeichnet auch gleich die Königin des Orbis. Die Untertitel werden je nach Buch gewählt aber so, dass sie perfekt in die Reihe passen.
Wer ist denn der Coverdesigner?
Tom Jay - er ist ein super Designer der viel Arbeit in die Werke steckt und nicht aufgibt, bis es perfekt ist.
Seid ihr mit den Covern zu 100% zufrieden, oder würdet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Sophia: Ich liebe die Cover. Es stellt genau die Person da, um die es hauptsächlich geht und spiegelt in kleinen Details die Elemente und die Hauptpunkte des Bandes.
Fero: Ich kann hier nur zustimmen und finde es toll, dass das eigene Logo auf dem zweiten Band ist.
Cecilia: Ich würde es besser finden, wenn ich auf einem dem Cover bin, aber ansonsten sind sie sehr gut gelungen.
Zum Abschluss würden mich noch eure Lieblingszitate aus den Büchern interessieren.
Sophia, Fero, Cecilia: Hier sind wir uns alle einig: Deine Worte bedeuten nichts, wenn du ihnen keine Taten folgen lässt.
Danke für das Gespräch.
Danke dir meine Liebe.

Freitag, 30. Januar 2026

[Schnipseltime] Valerna - Im Bann der See von Denise Zerbani


 Jetzt hör mir genau zu, Valnera. Du wirst deine Kräfte nicht einsetzen, denn ansonsten werde ich hier an diesem Faden an der Kette ziehen und innerhalb von Sekunden schießen die Stacheln an deinem Hals ein tödliches Gift in deine Haut.«

Neyla wurde panisch, denn ohne ihre Kräfte war sie machtlos gegen den grausamen Piraten..
»
Du warst mir von Anfang an ein Dorn in den Augen. Ich weiß das du James verzaubert hast, denn andererseits hätte er sich nie auf dich eingelassen. Wie genau du es angestellt hast ihn so zu verweichlichen weiß ich nicht, aber du hast dich mit der falschen Crew angelegt. Ich habe dich von Beginn an durchschaut. Ein gemeinsames Spiel mit dem Franzosen, der sich als Sklave ausgegeben hat, nur um meinen Platz einzunehmen. Aber jetzt bist du hier. Schau dich an wie du jämmerlich an meiner Leine bist. Denkst du immer noch du seist eine Auserwählte?«