
Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Harrison und Benjamin aus „Cowboy like me – Zwischen Macht & Liebe“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.
Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten. Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.B: Ich bin Benji, bin in Portugal geboren, lebe aber seit meinem achten Lebensjahr in Red Springs, Texas. Meine Familie betreibt einen Windpark und wenn ich nicht grad in hundert Metern Höhe eine Wartung vornehme, dann lese ich gerne oder nerv Harry.H: Hey, mein Name ist Harrison Graham, aber meine Freunde nennen mich Harry und meine Familie lebt schon seit Generationen in Red Springs. Ich schätze, das Interessanteste, das es über mich zu wissen gibt, ist die Tatsache, dass ich ein Swiftie bin.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?H: Es ist krass. Also im guten Sinne. Die Leser sehen uns beim Erwachsenwerden zu, und irgendwie fühlt es sich immer noch surreal an, was in den letzten Jahren alles passiert ist.B: Stimmt. Nicht zu vergessen die hässlichen Streits und Missverständnisse. Und dann stirbt auch noch einer. Cowboy Like Me ist zwar Romance, aber kein typischer Liebesroman.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?H: Oh ja. In dieser Hinsicht ist sie eine richtige Narzistin. Aber wenigstens geht keiner von uns drauf.B: Sie steht nämlich auf kitschige Happy Ends.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?B: Hmm. Ich mag die Szene im Tivoli, dem Vergnügungspark in Kopenhagen, sehr. Es ist das erste Mal, dass mir Harry voll und ganz vertraut. Oder der Part, ein paar Jahre später, als ich Harry eine reinhaue. Aber er hat es verdient.H: Meine Lieblingsszene ist, als ich aus Vermont zurückkomme, nachdem ich vom Internat geflogen bin, und mir die Haare abrasiere. Da hatte ich meinen Britney-Moment. Und Spoiler: Es passiert nicht nur einmal.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?B: Puh, gute Frage, vielleicht mein analytisches Denken?H: Bei mir definitiv der Musikgeschmack und meine Vorliebe für Sport. Aber ansonsten denke ich, sind wir frei erfunden.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?H: Unhinged. Sie schreibt uns ständig um, und irgendwie schafft sie es damit, noch mehr Drama in unsere Charaktere reinzubringen.B: Ja, dem kann ich nur beipflichten. Die meisten Leute schlafen ab 01:00 Uhr. Aber da kommt sie erst richtig in Fahrt.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?H: Ha. Ich würd ja sagen, es wäre meine Idee gewesen, weil es ein Taylor-Swift-Song ist, aber ich glaub, der Titel ist ihr spontan eingefallen.B: Sie wollte aus dir halt einen Cowboy machen, sieh es ein. Das Texas-Klischee schlechthin. Aber ich finde, er passt. Irgendwie sind wir doch beide Cowboys, die nach Unabhängigkeit und Freiheit streben.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?H: Das Cover ist der Hammer. Es passt zu unseren Charakterkarten, obwohl es zwei unterschiedliche Grafikerinnen waren.B: Ich mag das Cover. Es zeigt uns an meinem Lieblingsort. Bei den Windrädern.
Danke für das GesprächB: Als Harry mich in Kopenhagen besucht hatte, wusste er nicht, wie er mich begrüßen sollte, und hat mir die Hand gereicht. Dann habe ich gefragt: „Du bist fast einen ganzen Tag geflogen, um mir die Hand zu schütteln?“H: Haha, der war fast so gut wie der, als du mich gefragt hast, ob ich einen Schlaganfall habe, nachdem ich auf der Bühne improvisiert habe. Das ist mein persönliches Highlight.
B: Danke dir, und wie du siehst, nehmen wir uns selbst nicht so ernst ;P



