Samstag, 18. April 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Woodhaven 9 - Verboten und doch so süß von Kady Burton


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Flora und Dean aus „Woodhaven 9 - Verboten und doch so süß“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Dean: Ich wurde gezwungen. Na ja, vielleicht wurde ich auch mit einer Haggis-Pizza bestochen. Also … ich bin käuflich. Irgendwie.
Flora: Ich bin freiwillig hier, weil schließlich jemand dafür sorgen muss, dass er (deutet schmunzelnd auf Dean) keinen Unsinn erzählt.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Flora: Hi, ich bin Flora und ich lese zu viel, grübel zu viel und verliebe mich wahrscheinlich in den falschen Mann. (nuschelnd – eventuell habe ich mich längst verliebt, aber pssst). Ach ja, und ich trage meistens Schwarz, wobei mein Herz natürlich deutlich weniger düster ist, als viele glauben.
Dean: Dean. Werft, Verantwortung, zu wenig Schlaf. Und offenbar der schlechteste Babysitter der Welt … wobei ich diese Bezeichnung immer noch strikt ablehne.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Dean: Das grenzt an Arbeit (grinst). Ein Mann, der weiß, dass er Abstand halten sollte. Eine Frau, die ihm diesen Abstand unmöglich macht (dabei schielt er demonstrativ Richtung Flora). Ein Haus mit definitiv zu vielen Türen ohne Beschriftung. Zu viele Gedanken. Und Gefühle, die verdammt nochmal nicht erlaubt sind.
Flora:
Es ist die Geschichte darüber, wie man sich hoffnungslos in jemanden verliebt, den man nicht lieben sollte, weil es der beste Freund des Bruders ist. (Wangen werden tiefrot)
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Dean: Dessen bin ich mir ziemlich sicher, sie lacht dabei. Laut. Ich habe es gehört.
Flora: Sie hat uns in ein Badezimmer gesteckt. Nackt. Also ich war nackt. Schätze, das beantwortet die Frage ausreichend. (verzieht dabei das Gesicht, bevor sich doch ein Kichern löst)
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Flora: Alles, was leise ist. Ich liebe die Momente, in denen nichts gesagt wird und trotzdem alles irgendwie da ist. Und vielleicht auch die Szene, in der mein Schweinchenpyjama ihn ein bisschen aus dem Konzept bringt.
Dean: Die Momente, in denen sie lacht. Und die, in denen ich vergesse, dass ich sie eigentlich nicht ansehen sollte.
Beide fangen plötzlich an zu lachen, sagen gleichzeitig nur ein Wort und sehen sich dabei viel zu lange an - Popcorn
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Flora: Wahrscheinlich zu viel. Diese ganzen Gefühle kommen nicht von ungefähr, vielleicht habe ich sogar meinen Hang zu dunkler Poesie von ihr.
Dean: Unsere Autorin ist auch für das Chaos verantwortlich. Definitiv.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Dean: Ich werde mich dazu nicht äußern.
Flora: (schüttelt den Kopf über Dean) Romantisch und ein kleines bisschen sadistisch.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Dean: Mitspracherecht? Ich wurde nicht mal gefragt, ob ich in diese verdammte Geschichte einziehen will.
Flora: Der Titel passt leider viel zu gut. Hätte sie mich jedoch gefragt, wären mir bestimmt einige poetischere Worte eingefallen. (klopft dabei mit den Finger auf das Buch von Edgar Allan Poe)
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Flora: Ich liebe es, zudem fühlt es sich wirklich nach uns an. Ein bisschen weich, ein bisschen intensiv. Und ich liebe den Popcornbecher.
Dean:
Ich hätte vielleicht ein bisschen weniger Herzklopfen draufgepackt. Gut, die Rosen passen, immerhin habe ich sie Flora geschenkt. Also ja, es passt.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Flora: „Nicht jetzt. Versiegle meinen Mund mit tausend Schattenküssen, auf dass mein Herz dich nie vergesse.“ Oder hier das. „Doch wir liebten mit einer Liebe, die mehr war als Liebe.“ Hach, ich kann mich nicht entscheiden. (Lacht und blinzelt verstohlen zu Dean hinüber)
Dean:
„Die Nacht verfluche mein Herz, aber du bist das Einzige, was ich je ohne Zweifel wollte, Flora.“ (auch er sieht Flora an, räuspert sich dann und konzentriert sich dann auf ein imaginäres Steinchen, das er mit dem Fuß wegkickt)
Danke für das Gespräch
Dean: Danke dir. Ich geh dann wieder Abstand halten.
Flora: Ich danke dir, dass du uns hast zu Wort kommen lassen. (sieht sich um und flüstert dann leise) Er ist gleich wieder da, denn er ist nämlich nicht besonders gut im Abstand halten.

Freitag, 17. April 2026

[Wusstest du schon, dass] Steamboat Springs aus dem Buch Welcome to Steamboat Springs von Daisy Bale

 


Wusstest du schon, dass ...

... Steamboat Springs eine Stadt im US-Bundesstaat Colorado (USA) ist?

... der Ort Spitznamen hat? Diese lauten Ski Town USA oder The Boat

... die Stadt am Fuße der Park Range, also einem Teilgebirge der Rocky Mountains liegt?

... der Ort einer der populärsten Wintersportorte der Vereinigten Staaten ist?

... die Region um Steamboat Spring ursprünglich von den Ute-Indianern besiedelt wurde, die in den Tälern jagten, sich im 19.Jahrhundert die ersten Trapper (Pelztierjäger) ansiedelten und dann die ersten Viehzüchter folgten?

... 1913 der Norweger Carl Howelsen die erste Sprungschanze bauen ließ?

... der "Winter-Karneval", eine bis heute noch alljährliche Veranstaltung mit Schirennen und Schispringen, Schlittenhundfahrten und Lichtershows am Mount Werner und dem Howelsen Hill durchgeführt wird?

... 1970 eine Gondelbahn zum Mount Werner gebaut wurde? Es war die weltweit letzte in Betrieb genommene Anlage nach dem Bell/Wallmannsberger System.

... 1977 die 1. Special Olymics in den Disziplinen Ski Alpin, Schilanglauf und Einkunstlauf veranstaltet wurden?

Donnerstag, 16. April 2026

[Rotagonisteninterview] Daniele aus Die Route - Kühn und Molinari ermitteln von Claudia Raute

 


Protagonisteninterview mit Daniele


Ich treffe mich heute mit Daniele aus dem Buch „Die Route – Kühn und Molinari ermitteln“ von Claudia Raute.

Hi, schön, dass sie heute Zeit finden, ein wenig mit mir über das Buch zu sprechen.

Einen wunderschönen guten Tag wünsche ich Ihnen, Frau Stadler. Danke, dass ich hier sein darf.
Wie geht es Ihnen heute?

Sehr gut, danke der Nachfrage. Auch in Husum ist jetzt der Frühling angekommen, und das genieße ich sehr.
Würden Sie sich meinen Lesern vorstellen?

Sicher. Ich bin Daniele Molinari, vierundvierzig Jahre jung und habe zur Hälfte deutsche Wurzeln. Meine Mutter ist gebürtige Italienerin. Ich habe lange für die italienische Polizei gearbeitet. Bevor ich nach Husum gekommen bin, als verdeckter Ermittler.
Was ist Ihr höchstes Lebensziel?

Ein friedliches Leben mit dem Menschen, den ich liebe – meiner Sabine.
Wie kann man sich Ihren ganz normalen Alltag vorstellen?

Ich unterstütze Sabine und die Husumer Kriminalpolizei mehr oder weniger aus dem Hintergrund. und wieder zieht es mich inkognito aber auch nach Italien. Es gibt da so einen Fall …
Welche Stolpersteine und Hoppalas würden Sie gerne aus Ihrem Leben eliminieren?

Ich würde gerne nicht mehr von der italienischen Müllmafia verfolgt werden, um endlich wieder frei leben zu können. Aber ich fürchte, dieser Wunsch ist Utopie…
Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie würden Sie ihn verwenden? 

Siehe die Stolpersteine. Ich wünschte mir, ich könnte ohne Angst mit Sabine quer durchs Land reisen und müsste nicht immer Augen und Ohren in alle Richtungen offen halten, weil ich entdeckt werden könnte.
Herzlichen Dank für Ihre Zeit.

Ich danke Ihnen für die Fragen und das charmante Interview.

Mittwoch, 15. April 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Der Untergang Ijaras - Stahl und Asche von Malte Schiefer


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Helgrin und Vaspart aus „Der Untergang Ijaras – Stahl und Asche“, um mit ihnen über das Buch und ihren Autor zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten. Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Helgrin: Ich bin Helgrin, die Tochter des Schmieds. Ich lebe in Hügelheim, einem Dorf am Rande des Dunkelwaldes.
Vaspart: Ich bin Vaspart, Aurator und damit Finanzermittler aus Ijaria, der Hauptstadt des Freien Reiches.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Helgrin: Meine Geschichte handelt von meinem Leben in Hügelheim. Ich bin dort ausgegrenzt – aber ich möchte dazugehören! Alle nennen mich Dämmerling, weil ich keine Mutter habe. Und dann ist da Astrin – ich glaube, mein Vater ist in sie verliebt, aber ich mag sie nicht besonders. Oder vielleicht doch? Irgendwie finde ich sie verdächtig.
Vaspart: Meine Finanzermittlungen bringen mich genau in die Gegend, wo Helgrin wohnt. Ich bin auf der Spur von etwas, was eine Verschwörung gegen den König sein könnte. Aber, um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, worauf ich mich da einlasse, auch wenn ich glaube, alles im Griff zu haben.
Glaubt ihr, macht es dem Autor Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Helgrin: schweigt dazu.
Vaspart: Nun, das glaube ich nicht. Ich muss annehmen, dass er keine andere Wahl hatte. Anders ist das sonst nicht zu erklären.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Helgrin: Am Ende lerne ich jemanden kennen, der mir sehr wichtig wird.
Vaspart: Ganz am Anfang kehre ich von der Arbeit zurück nach Hause und treffe auf meine Frau. Das ist, wie ich leider sagen muss, der einzige Moment, den ich als Lieblingsmoment bezeichnen kann. Der Rest wird dann doch eher … nunja.
Was glaubt ihr, wie viel von eurem Autor steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Helgrin: Ich glaub' viel. Aber ich kann nicht sagen, was.
Vaspart: Wünschen kann man es ihm nicht unbedingt. Aber irgendwo muss das alles ja herkommen, nicht wahr? Immerhin hat er auch die Nebenfiguren geschrieben, und auch die decken eine ziemliche Bandbreite ab.
Wie würdet ihr euren Autor beschreiben?
Helgrin: Er ist die ganze Zeit bei uns geblieben.
Vaspart nickt: Ja, das kann man dann wohl so sagen. Das zumindest.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Vaspart: Er plottet ja alles durch, daher wird er ihn wohl schon gewusst haben. Mir jedenfalls war er zu keinem Zeitpunkt bekannt. „Stahl und Asche“? Vielleicht hätte der Titel mich hellhörig werden lassen.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Helgrin: Sie ist darauf. Auf dem Pferd.
Vaspart: Ja, warum ausgerechnet sie? Am Anfang als ich es gesehen habe, dachte ich, ich sollte das sein. Das wäre auch mehr in meinem Sinne gewesen. Aber ja, passend ist das schon, irgendwie, immerhin spielt sie für uns beide eine Rolle.
Helgrin: Und der Hammer gehört mir.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Helgrin: „Arme und Füße baumelten aus dem Wagen. Dann, ganz langsam, schob sich ein Gesicht nach vorn. Ein ernstes Gesicht, dachte Helgrin sofort, ein stilles Gesicht. Sie trat noch näher an den Wagen heran, und jetzt sah sie, dass das Mädchen scharfe Gesichtszüge hatte und langes schwarzes Haar, das zu einem Zopf geflochten war.“
Vaspart: „Es war die Mauer Ijarias, aus ihrem strahlend weißen Stein, hoch und erhaben, unbezwingbar. Fern im Osten ging gerade die Sonne auf und schickte ihre Strahlen über das weite Land. Ein warmer Wind wehte ihr über das Gesicht, und sie sah, wie die weißen Steine im Licht der aufgehenden Sonne aufleuchteten. Aber das hier war keine Erinnerung, nichts, was sie erlebt hatte, das wusste sie. Das hier war …“ Hier muss ich abbrechen, alles andere würde leider zu viel verraten.
Danke für das Gespräch

[Autoreninterview] Malte Schiefer


Autoreninterview
Malte Schiefer

Natürlich möchte ich als Erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hallo! Ich bin Malte, bin 46 Jahre alt und lebe in Leipzig. Ich bin Selfpublisher und schreibe epische Fantasy mit tiefgehenden Charakteren, düsterer Atmosphäre und ausgefeiltem Worldbuilding. Neben dem Schreiben fotografiere und lese ich gerne.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Puh, eine gute Frage. Ich hatte das Glück, dass, als ich noch ganz klein war, meine ältere Schwester mit mir Schule spielte und mir so das Lesen beibrachte, als ich noch im Kindergarten war. Und als ich dann das Schreiben gelernt hatte, habe ich angefangen, Geschichten zu schreiben. Dann kamen aber erstmal Schule, Studium und Arbeit dazwischen, weswegen ich das literarische Schreiben gegen das wissenschaftliche Schreiben ausgetauscht und dann vor 15 Jahren wieder damit angefangen habe.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Mein ganzes Schreiben konzentriert sich derzeit auf die Buchreihe „Der Untergang Ijarias“. Hierfür habe ich eine lange Zeit mit dem Worldbuilding und Plotten verbracht. Veröffentlicht habe ich bisher „Der Untergang Ijarias I – Die Schatten erheben sich“ und am 15.04.2026 kommt dann „Der Untergang Ijarias II – Stahl und Asche“.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, so ist es. Gerade geht zwar fast alle Zeit für die Veröffentlichung von Band II drauf, aber ich habe im Hintergrund schon mit Band III angefangen. Tatsächlich ist es so, dass ich von Band III schon circa 250 Seiten geschrieben hatte; er war eigentlich als Band II geplant. Dann aber hat sich gegen meinen Willen ein weiterer Aspekt von Ijarias Untergang aufgedrängt und das so penetrant, dass ich mich erst einmal diesem Aspekt widmen musste. So wurde aus dem ursprünglichen Band II nun Band III und wenngleich ich einiges nochmal neu machen muss, fange ich nicht ganz bei 0 an. Ich denke, er ist dann alles in allem nächstes Jahr um diese Zeit fertig.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Dann fotografiere ich. Ich habe die Schwarzweiß-Fotografie für mich entdeckt und während ich mich beim Schreiben mit fantastischen Welten beschäftige, geht es mir beim Fotografieren wesentlich um abstrakte und minimalistische Architekturfotografie.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ja, und da fällt die Auswahl einigermaßen schwierig. Wenn es um Fantasy geht, dann ist mein Lieblingsautor seit meiner Kindheit J. R. R. Tolkien. Ich weiß gar nicht, wie oft ich seine zentralen Werke schon gelesen habe. Wenn es nicht um Fantasy geht, dann lese ich sehr gerne Thomas Bernhard; mein Lieblingsautor allerdings wäre Franz Kafka.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Mein Schreib- und Arbeitsplatz ist einfach ein Schreibtisch, einer, der praktischerweise höhenverstellbar ist, sodass ich auch im Stehen arbeiten kann. Eine spezielle Umgebung brauche ich zum Ideenfinden eigentlich nicht. Manchmal nehme ich auch einen Laptop zur Hand, wenn ich verreise, aber ich nutze sonst auch Notizbücher, Notizblöcke, irgendwelche Zettel, wenn mir etwas einfällt, was sich später eventuell verwerten lässt.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ein ganz normaler Schreibtag beginnt bei mir morgens mit einer Tasse Kaffee und er kann sich auch bis in die späte Nacht hineinziehen. Wie er genau aussieht, richtet sich dann aber danach, in welcher Phase ich mich befinde; ob ich gerade plotte oder schreibe, überarbeite oder mich mit Marketing und Design beschäftige.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Fantasy definitiv beim Schreiben und früher auch beim Lesen. Zum Lesen komme ich aber mittlerweile eher selten, weswegen ich da kein festes Genre angeben kann.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Oh, ich glaube nicht, dass ich da einen zentralen Leitsatz angeben kann. Ich kann sagen, dass ich mich oft frage, warum eine Sache so oder so ist, warum ein Mensch so handelt oder eben anders, und es nicht nur bei einer Bewertung, ob etwas gut oder schlecht ist, stehenlassen will. Und das spiegelt sich auch in meiner Art zu schreiben wider, auch wenn mir dazu kein passendes Zitat einfällt.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich glaube nicht, dazu müsste ich sie alle erstmal richtig kennen.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ach, das müssen andere beurteilen. Aber wenn ich selbst etwas dazu sage, will ich ehrlich sein: Ich würde natürlich am liebsten sagen, dass ich gut mit Kritik umgehen kann, aber ich glaube, das hängt sehr davon ab, von wem, auf welche Weise und wofür ich kritisiert werde. Es stellt sich ja immer die Frage: Möchte die Person, die mich kritisiert, mir, sich selbst oder uns beiden gerecht werden? Und davon hängt dann sehr ab, wie ich damit umgehen kann.
Warum hast du dich entschieden, Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Die Entscheidung habe ich anfangs gar nicht selbst getroffen, sondern sie wurde getroffen, und zwar von den Verlagen, die mein Buch nicht haben wollten. Als ich meinen ersten Band fertig hatte, war der Fantasymarkt gerade gesättigt, um nicht zu sagen: übersättigt. Zudem schreibe ich auch nicht so, wie es gerade in die Verlagsinteressen hineinpasst.
Mittlerweile bin ich recht froh, dass ich keinen Verlag habe. Ich höre immer wieder, wie sehr dort in Werke eingegriffen wird, damit sie sich besser verkaufen lassen. Aus Verlagsperspektive kann ich das gut nachvollziehen, aber auch wenn mir klar ist, dass sich an meinen Büchern noch etwas verbessern ließe: Eingriffe in die Handlung oder die Charakterentwicklung will ich nicht. Ob das, was ich mache, aktuell marktkompatibel ist oder den Geschmack von vielen trifft, ist für mich nicht so sehr ein Kriterium.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Da ich ja Fantasy schreibe, bleibe ich mal im Genre Fantasy: Nicht selten wird Fantasy gelesen, um dem Alltag zu entfliehen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Aber Fantasy kann auch noch etwas anderes, nämlich: bestimmte Aspekte der Welt, der wir entfliehen möchten, in einem anderen Setting neu erfahrbar machen und so helfen, die Welt, der wir da entfliehen wollen, besser zu begreifen. Und mit Dingen, die einen ängstigen, sodass man vor ihnen fliehen will, lässt sich leichter umgehen, wenn man sie besser verstehen lernt.

Dienstag, 14. April 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Dangerous Copper von Linda Eicher

 


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Coppa und Eldon aus „Dangerous Copper“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Coppa: Wir danken Ihnen, dass wir dabei sein dürfen.
Eldon: Auch von mir ein großes Dankeschön.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Coppa: Mein Name ist Coppa Cupra, zwanzig Jahre alt und momentan Bedienstete am Hof von Prinz Eldon. Meine Aufgabe ist die Reinigung seiner Gemächer und im Nachhinein soll ich dem restlichen Personal zur Hand gehen.
Eldon: Mein Name ist Prinz Eldon Cupra, der aktuelle Anwärter auf den Thron. Zurzeit herrscht noch mein Vater. Während des Tages darf ich mich aber um alle politischen Belange kümmern, während er nur herumspaziert. Schließlich muss ich auf das Königsleben vorbereitet sein.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Coppa: Im Grunde geht es um das Reich Metallice, das aus drei Kontinenten besteht: dem Kupfer-, dem Silber- und dem Goldkönigreich, die untereinander im indirekten Zwist sind. Der erste Band startet auf dem Kupferkontinent, wo der Leser auf mich trifft, wie ich in den Minen von Cupra ankomme und Sklavenarbeit nachgehen muss. Danach nimmt alles eine andere Wendung, als Eldon auftaucht, mich freikauft und an den königlichen Hof mitnimmt. Ab da nimmt die Geschichte eine andere Wendung und ich versuche ein Geheimnis an meinem Körper vor ihm zu bewahren, was mir nicht so richtig gelingt und er und ich uns langsam näherkommen. In meinen Träumen begegnet mir die Göttin Cupra und weist mich auf mein Schicksal hin, das ich entgegennehme, denn schließlich soll wieder Frieden in Metallice herrschen.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Coppa: Schwierige Situationen? Nein, das macht ihr garantiert keine Freude. Jedoch mich in die ganzen intimen Szenen mit Eldon zu stoßen, das macht ihr garantiert Spaß.
Eldon: Wie bitte? Heißt das, du hast gar keine Lust das alles mit mir zu erleben? Dabei dachte ich, wir schwingen auf einer Wellenlänge.
Coppa: Dieses Thema vertagen wir auf später.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Coppa: Meine persönliche Lieblingsstelle ist die, als ich mich Eldon endlich anvertraue.
Eldon: Und meine, als es um meinen metaphorischen Hintern geht (grinst)
Coppa: *Verschränkt die Arme, hebt eine Augenbraue*
Eldon: Nun ja, es gibt viele gute Stellen im Buch. Lest es am besten selbst, um euch davon zu überzeugen.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Coppa: Meine Haarfarbe gleicht der der Autorin. Ansonsten sind wir charakterlich gesehen ziemlich verschieden. Obwohl sie früher im Umgang mit Männern auch eher ziemlich schüchtern war. Inzwischen ist sie das komplette Gegenteil und sehr selbstbewusst. Hoffentlich werde ich auch noch so.
Eldon: Dieses Selbstbewusstsein von heute hat wohl meine Wenigkeit abbekommen. Ich strotze geradezu davor, vielleicht ein bisschen zu viel. Aber schließlich muss jemand die junge Maid in Nöten retten können.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Coppa: Sehr kreativ, denn schließlich hat sie sich so eine Geschichte über Metalle und Götter ausgedacht. Dazu noch in Kombination mit Politik. Hinzu kommt, dass sie sehr selbstbewusst ist und weiß, was sie will.
Eldon: Das kann ich so bestätigen. Und ich weiß übrigens auch, was ich will (schaut zu Coppa rüber, die ihn ignoriert)
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Coppa: Eigentlich hat unsere Autorin die Cover einfach so zum Spaß kreiert, als eine Art Premades. Und da stand der Titel schon drauf. Sogleich kam ihr eine Idee im Traum zu dem Titel und so ließ sie ihn stehen. Den hat sie sich selbst ausgedacht und von nirgends übernommen.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Eldon: Oh, wenn ich was zum Cover sagen dürfte? Es spiegelt genau das wider, was im Buch passiert. Die Rosen stehen für das Sinnliche, die Liebe und die kupferfarbene Schlange für die Gefahren. Die Gefahren, in die Coppa dauernd gerät, die politischen Spannungen und auch sie selbst ist eine Gefahr für einen bestimmten Prinzen. (meint natürlich sich)
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Coppa & Eldon: Im 18. Kapitel, was im Übrigen auch das letzte ist, heißt es: »Wir segeln unserem Schicksal entgegen.«
Coppa: Das ist unsere persönliche Lieblingsstelle. Wir zusammen, Eldon und ich, segeln unserem Schicksal entgegen.
Danke für das Gespräch
Coppa: Wir bedanken uns für das tolle Interview und hoffen sehr das Interesse der potenziellen Leser geweckt zu haben. Unsere Geschichte ist eine Mischung aus Fantasy, Politik und Spice. Wer das mag, ist herzlich dazu eingeladen unser Buch zu lesen.
Eldon: Apropos Spice (grinst anzüglich)
Coppa: (verdreht die Augen)

Montag, 13. April 2026

[Coverinterview] Nicht in dieser Welt und Zwischen den Welten von Stephanie Guckenmus

 



 
Coverinterview 
„Nicht in dieser Welt“ und
„Zwischen den Welten“



Heute habe ich Stephanie Guckenmus zu Gast auf meinem Blog. Sie wird mir ein paar Fragen zu ihren Covern beantworten.

Wann kam jeweils das Cover? Vor oder nach dem Titel?
Jeweils nach dem Titel.
Hattest du schon eine genaue Vorstellung von den Covern, was sich jeweils darauf befinden sollte?
Beim ersten nicht, das hat sich langsam entwickelt und schließlich daraus resultiert wer die Protagonisten sind bzw. was sie ausmacht.
Beim zweiten Band war die Vorstellung schon genauer, da ich mich am ersten orientiert habe und es als Farbschnitt sowieso gut zueinander passen soll.
Welche Bedeutung haben für dich die Farben, die drei Personen und bei „Nicht in dieser Welt“ das Schloss bzw. bei „Zwischen den Welten“ die Berge und der Wolf?
Die Farben haben mit den Augenfarben der Hauptprotagonisten zu tun. Zugegeben, beim ersten Band ist das Blau des Himmels nicht so auffällig, beim zweiten das Grün schon eher.
Die drei Personen sind die drei Hauptdarsteller Sarah, Sebastian und Daniel. Der Palast ist Daniels zu Hause und seiner Identität geschuldet. Es soll etwas mysteriös wirken, so wie er eben 😉.
Die Berge sind der Hauptschauplatz der Handlung und stellen Daniels Welt dar. Außerdem sind sie meiner Liebe zu Südtirol geschuldet. Der einsame Wolf spiegelt Daniels Einsamkeit wider und spielt eine wichtige Nebenrolle im zweiten Band.
Wolltest du etwas Bestimmtes mit den Covern ausdrücken?
Ah, das habe ich grad oben erklärt. Wobei, wie die Protagonisten zusammen stehen hat noch eine Bedeutung. Auf dem ersten Cover in Tanzhaltung, warum? Lest selbst 😉. Und auf dem zweiten steht Sarah zwischen Sebastian und Daniel ...
Hast du ein Lieblingszitat oder eine Lieblingsszene, das jeweils die Bücher am besten beschreibt?
Schwierige Frage ... 1 Band:
„Wer bist du?“, möchte er von mir wissen.
„Ich weiß es nicht“, erwidere ich wahrheitsgemäß.
„Ich weiß.“ Seine Antwort kaum mehr als ein Flüstern, sowie meine Frage. „Wer bist du?“
Sein linker Mundwinkel zuckt kurz, bevor er antwortet.
„Das weißt du doch. Der Handlanger der Mafia.“
Das erste Zitat spiegelt das "Nicht wissen" der Protagonisten wider, mit wem sie es eigentlich zu tun haben und das gegenseitige Foppen zwischen Sarah und Sebastian.
Das zweite Zitat aus dem ersten Band:
„Ein Leben ohne dich ist meine persönliche Hölle. Aber zu wissen, dass du meinetwegen sterben wirst, ist völlig inakzeptabel.“ „Ein Leben ohne dich ist für mich völlig inakzeptabel.“
Naja, und hier die Angst umeinander.
2 Band: 1 Zitat:
Es ist schrecklich, mitzuerleben, wie die Welt eines Menschen von jetzt auf gleich zusammenbricht. Katastrophal, wenn es die Welt eines Freundes ist. Desaströs, wenn man der Verursacher ist.
Ich liebe dieses Zitat, weil es den Kern der Geschichte so schön zusammenfasst.
2 Zitat:
»Ein Königreich für deine Gedanken.«
Daniels sanfte Stimme reißt mich wieder aus meinem Elend.
»Als ob. Schau doch einfach nach«, flüstere ich.
»Das möchte ich nicht. Verrat sie mir lieber.« Auch er flüstert.
Die Beziehung zwischen Sarah und Daniel, ein wichtiger Teil des zweiten Bands.
Bist du nun zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du aus heutiger Sicht etwas daran ändern wollen?
Ich bin sehr zufrieden, mir gefallen sie richtig gut 😊.
Danke, dass du bei dem Coverinterview mitgemacht hast 😊
Ich habe zu danken! Vielen Dank für diese Möglichkeit und deine Mühe!