Sonntag, 12. Juli 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Hundert halbe Schritte - Willkommen am Kämpferhof von Jennifer Böhm

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Ella, um mit ihr über das Buch „Hundert halbe Schritte – Willkommen am Kämpferhof“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Hey! Ich danke dir für die Einladung zum Interview. Es ist schön, hier sein zu dürfen.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Klar doch! Hallöchen, ich bin Ella, 25 Jahre alt und komme ursprünglich aus Niederösterreich. Hauptberuflich war ich bis vor kurzem als Redakteurin eines Magazins tätig und wäre es bestimmt auch jetzt noch, wenn da nicht dieser dämliche Autounfall gewesen wäre. Der, der mir zwar zum Glück nicht mein Leben, aber leider mein linkes Bein gekostet hat. Seit diesem Tag bin ich einseitig Oberschenkel amputiert und habe einiges durchmachen müssen, um heute hier zu stehen.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Alles beginnt mit meinem Unfall, durch den ich nicht nur mein Bein, sondern vor allem auch meine Lebensfreude verloren habe. Da ich nicht gut klargekommen bin, haben mich meine Eltern einfach gegen meinen Willen in die Kärntner Berge geschickt, besser gesagt in das Rehazentrum Kämpferhof. Dort habe ich schließlich Samu kennengelernt. Ein ziemlich mürrischer Kerl, wenn auch verdammt attraktiv, der mir zu Beginn den letzten Nerv geraubt hat. Und natürlich auch Bandito und Baxter, die zuckersüßen Alpaka-Zwillinge, die mein Herz im Sturm erobert haben. Zwischen den tiergestützten Therapien und einigen „interessanten“ Erlebnissen, hat sich da ein Funke entwickelt. Den Rest müsst ihr schon selbst lesen.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Definitiv durch düstere und harte Situationen. Ich glaube mittlerweile, Jenny ist der Teufel in Person. Mich wundert jetzt noch, dass sie mich nicht gekillt hat.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Wenn ich jetzt sage, dass es die Szene ist, wo Alpaka-Bad-Boy Bandito sich mit mir anfreundet, ist Samu bestimmt angepisst. Deswegen behaupte ich jetzt mal, es ist die Stelle, wo „Tinkerbell“ mich dazu bringt, über meinen Schatten zu springen und die ersten Schritte ohne Krücken und nur mit der Prothese zu gehen. Das war so ein irres Gefühl.
Was glaubst du, wie viel Jennifer steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Ich weiß, dass sie Alpakas liebt, deswegen würde ich meinen, ein nicht unwesentlicher Teil. Außerdem ist Sarkasmus genau ihr Humor, der findet sich sowohl bei mir, als auch bei Samu in großer Menge. Eine ihrer Lieblingsbands kommt im Buch vor. Und einige der Aussagen von uns könnten eins zu eins so von ihr stammen.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Wenn Jenny nicht gerade teuflisch plant, uns mal wieder etwas grausames anzutun, ist sie eigentlich ein lieber Mensch. Sie hilft, wo sie nur kann, ist tierlieb und sehr humorvoll. Obwohl ich ihr einige Dinge bestimmt nie verzeihen werde, habe ich sie trotzdem ins Herz geschlossen.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Ha, im Vorfeld! Der war gut! Jenny hat gefühlt eeewig überlegt, bis ihr diese Idee gekommen ist. Die ursprünglichen Varianten waren grauenhaft. Die jetzige Version ist dann dadurch entstanden, dass Samu in einer Szene zu mir gesagt hat, es sind nur hundert halbe Schritte, die ich gehen muss, um mein Ziel zu erreichen. Da hat es klick gemacht.
Also Mitspracherecht hatte ich keines, es wurde eher auf Kosten meiner Unsicherheit so entschieden.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Nein, nicht zu 100%, eher zu 100000%. Ich liebe es! Hätte ich selbst nicht besser designen lassen können! Jenny hat gute Vorschläge gemacht und Irene, von @zitronenzart_buchdesign hat es super umgesetzt.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
Ich würde nicht sagen „Lieblingszitat“, aber eines, über das ich immer lachen muss:
»Wenn du mich noch einmal Hook nennst, sage ich ab jetzt Tinkerbell zu dir. Willst du das?«
Der Beginn zweier Spitznamen, die sich fest im Alltag verankert haben.
Danke für das Gespräch.
Danke dir! Es hat so viel Spaß gemacht! Und an alle Bookies: wir lesen uns!

[Autoreninterview] Jennifer Böhm


Autoreninterview
Jennifer Böhm

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hey, mein Name ist Jennifer Böhm – gerne einfach nur Jenny genannt – und ich bin Autorin aus dem wunderschönen Burgenland in Österreich. Hauptberuflich arbeite ich eigentlich im Bereich der Buchhaltung und Lohnverrechnung in einer Steuerberatungskanzlei, daher sind die Bücher für meine eine Art Ausgleich zu den Zahlen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe schon als Kind gerne Geschichten geschrieben und nach meiner Matura in der Handelsakademie schließlich angefangen, an meinem größten Jugendtraum zu arbeiten: ein Buch schreiben. Mittlerweile schreibe ich seit etwa acht Jahren regelmäßig.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Insgesamt gibt es mittlerweile neun veröffentlichte Bücher von mit. Drei davon sind Romane: „Hundert halbe Schritte – Willkommen am Kämpferhof“, „Bet on Life – Glück auf Bewährung“ und „Like a Lion in the Storm.“ Dann gibt es auch noch zwei Kinderbücher und der Rest sind Kurzgeschichten.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, tatsächlich steht bereits das nächste Buch in den Startlöchern, eine cozy Summer-Romance, die Lust auf „Meer“ macht.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Schreiben natürlich! Und lesen oder spazieren gehen.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Absolut! Ich liebe quasi alle Bücher von Colleen Hoover und Ayla Dade. Außerdem habe ich kürzlich die Liebes-/Dramaromane von Rebecca Yarros für mich entdeckt.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Seit mein Partner und ich letzten Herbst in ein Haus gezogen sind, habe ich ein eigenes Schreibzimmer. Dort steht ein gemütliches Schlafsofa drinnen mit vielen Pölstern und einer Decke. Da chille ich dann abends mit meinem Laptop und schreibe.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Wochentags ist 5:40 Uhr Tagwache. Vor der Arbeit gibt’s noch einen kleinen Spaziergang. Von 07:30 bis 16:30 bin ich in der Steuerberatungskanzlei. Zurück daheim wird gekocht und gemeinsam mit meinem Partner gegessen. Dann folgt der Haushalt, bevor wir oft noch einen gemeinsamen Spaziergang machen. Und ab etwa 20:30 wird für ca. zwei Stunden geschrieben. Dann gibt’s eventuell noch Netflix vor dem Schlafen.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
In beiden Fällen Romance / New Adult
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Mein persönliches Lebenszitat stammt vom österreichischen Duo Pizzera & Jaus: „Nimm’s Leben net so tragisch“
Und ein Zitat aus dem Roman beschreibt meine Arbeit gut: „Auch halbe Schritte führen dich näher ans Ziel“
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Neben meiner Heimat Österreich würde ich mal sagen Zypern. Einfach, weil es zwischen dem wunderschönen Meer und den Bergen so viel zu bieten hat. Die Menschen sind sehr herzlich dort und ich habe mich im Urlaub in dieses Land verliebt.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Konstruktive Kritik kann ich ziemlich gut annehmen. Aber wenn jemand mich oder meine Arbeit ungerechtfertigt kritisiert, nehme ich mir das schon ziemlich zu Herzen.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Mein Debütroman ist in einem Verlag erschienen, wo ich allerdings nicht nur positive Erfahrungen gemacht habe. Deswegen wollte ich beim nächsten Roman einen Weg gehen, bei dem ich freier in meinen Entscheidungen bin und selbstbestimmt handeln kann.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Wann immer euch der Alltag zu viel wird, lasst euch von einem guten Buch in den Bann ziehen. Denn auch, wenn die Probleme dadurch nicht verschwinden, könnt ihr ihnen auf diese Weise für ein paar Stunden entfliehen. Lesen ist wie Medizin.

Freitag, 10. Juli 2026

[Schnipseltime] #maxton.on.ice - Heated Risk von Laura Lee Johnes


Hastig sprang ich auf, nachdem Paxton zuerst diesen komischen Blick bekam, den ich zunächst absolut nicht einordnen konnte. Irgendeine Mischung aus Schreck und … Tja, keine Ahnung. Als ob er den Blick weder abwenden wollte noch konnte. Erst kurz danach spürte ich etwas, was ich eigentlich bestimmt nicht spüren sollte. Davon abgesehen, konnte ich verdammt froh sein, dass mein Handtuch an Ort und Stelle blieb. Darunter sah es nicht viel besser aus.

Ich wusste nicht einmal, ob ich überhaupt erfahren wollte, was genau in dem Moment durch seinen Kopf ging. Zum Glück konnte er nicht in meinen hineinschauen. Oder unter mein Handtuch. Wobei auch mein verdammt schneller Herzschlag gewisse Rückschlüsse hätte zulassen können, der meinen Brustkorb sprengen wollte. Dafür genügte ein Blick in Pax‘ wunderschöne, grüne Augen. Auf seinen ehemals schlaksigen Körper, an dem sich mittlerweile zeigte, dass er auf dem Weg zum Erwachsenwerden war.

Im Gegensatz zu mir, der durch die lange Krankheit mit der Entwicklungsverzögerung zu Kindergartenzeiten immer noch haarlos war und massiv gegen Babyspeck ankämpfte, wie meine Mom es nannte, zeigte sich bei ihm ein Flaum dunkler Körperbehaarung. So dunkel wie seine pechschwarzen Haare waren. Vor allem an und unter den Armen, an den Beinen und, ja ich schämte mich fast es zuzugeben, sogar in seinem Intimbereich sah ich welche. Außerdem begann sich bei ihm der Anflug eines Bartes abzuzeichnen, den er meist Montagsmorgens vor der Schule abrasierte, um den Rest der Woche Ruhe zu haben. Sagte er zumindest; ich vermutete eher Faulheit dahinter, es öfter anzugehen.

Wie auch immer, ich reichte meinem besten Freund, dessen Körper auf dem besten Weg war zu dem eines Mannes zu werden, die Hand und half ihm aufzustehen.

„Danke dir, Kätzchen“, neckte er mich, wofür ich ihm mit dem Ellenbogen einen Knuff in die Rippen gab, in der Hoffnung, meine Verlegenheit damit zu überspielen.

„Ach, halt doch die Klappe“, murmelte ich, noch völlig aus dem inneren Gleichgewicht gebracht. Verdammt, wie schaffte er es nur, so cool zu bleiben? „Überleg dir lieber, welche Pizza es nachher sein soll. Du brauchst ja immer ewig zum Aussuchen“, neckte ich ihn.

„Ich sags ja, die beiden sind wie so ein altes Ehepaar“, stichelte Linus, während er seine Schuhe zuband.


[Buchvorstellung einmal anders] #maxton.on.ice - Heated Risk von Laura Lee Johnes


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Mav und Pax aus „#maxton.on.ice“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Pax: Hi und vielen Dank, auch im Namen von Mav, dass wir hier bei dir sein dürfen. Ich glaube, in einer solch entspannten Atmosphäre sind wir noch nie zu einem Interview eingeladen worden.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Mav: Gerne. Also ich bin Maverick Lewis, gebürtiger Kanadier und erst durch den Umzug mit meinen Eltern in die USA, wo ich Pax traf, zum Eishockey gekommen. Vorher war ich nur ein kleiner Fanboy.
Pax: Als Sohn vom großen Coach Adams aus den USA bin ich, Paxton, bereits in frühester Kindheit mit dem Hockeyvirus infiziert worden. Dass Mav auch Spaß daran fand, hat unserer Freundschaft echt gut getan und sie verstärkt.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Mav: Ihr dürft dabei sein, als wir uns kennenlernten und zu Teenagern heranwuchsen. Bis dahin traf man nie einen von uns ohne den anderen. Bis zu dem Tag, als ich ein hammergeiles Angebot aus Kanada bekam.
Pax: Damals habe ich echt riesigen Mist gebaut, was man auch auf dem Eis spürte. Ich bin froh, dass wir das irgendwann wieder in den Griff bekommen haben.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Mav: Keine Ahnung, ehrlich. Sie hat uns jedenfalls nichts geschenkt und ganz schön leiden lassen, bis zum Happy End. Okay, vermutlich hatte sie ihren Spaß daran.
Pax: Das Gefühl hatte ich ebenso. Ich bin nur froh, dass sie uns nicht nur leiden ließ.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Pax: Darf ich diesmal zuerst? Weil für mich gab es da nur einen, der zählt: Der Moment, an dem alles begann. Als wir uns zum ersten Mal im Garten trafen. Ohne diese Begegnung wäre alles andere nie passiert.
Mav: Also so betrachtet, gehört er bei mir auf jeden Fall unter die Top 3. Mir gefiel unser erster Kuss am besten. Als wir unsere Gefühle füreinander endlich zuließen.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Pax: Sie hat erzählt, dass Mav sehr viel von ihr hat. Laura war früher auch eher der schüchterne Typ. Und ich vermute, den Hang zum Kuscheln hat er ebenso von ihr. Nicht umsonst hat sie ihm ihren besten „Kuschelfreund“ geliehen.
Mav: Unsere Vorliebe für Pizza mit viel Käse haben wir mitbekommen! Und Pax‘ ihr manchmal aufbrausendes Temperament.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Mav: Leidenschaftlich, emotional, und mit viel Herzblut bei der Sache.
Pax: Stur, unnachgiebig und manchmal verdammt ungeduldig.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Mav: Ja, das hat sie mir mal erzählt. Die Titelsuche war nicht einfach, weil es einfach zu viele gab, die sich rund um Eishockey drehten, und es sollte natürlich etwas sein, was nicht schon mal vorkam oder viel zu ähnlich klang. Sie sprach mit ihrer besten Freundin darüber, sie haben ein bisschen hin und her gebrainstormt – und zack, „#maxton.on.ice“ stand fest!
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Pax: Oh ja, auf jeden Fall! Es spiegelt uns beide in einem innigen Moment, unsere Leidenschaft für Eishockey und in den Flaggen unsere Nationalitäten, was ja keine unwesentliche Rolle in der Story spielt. Den Titel finde ich so richtig peppig und aktuell im Stil.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Mav: Auf jeden Fall das hier, als Pax so völlig selbstverständlich sagte: „Awww, ich bin gerne heiß.“
Pax: Bei mir ist es das hier, als Mav es zugibt: „Paxton Adams, ich liebe dich auch.“
Danke für das Gespräch
Mav: Wir haben zu danken es war mal schön, ein Interview zu führen, dass sich nicht nur um den Sport dreht.
Pax: Dem kann ich mich nur anschließen. Immer nur den Fokus auf unseren sportlichen Leistungen zu sehen, geht einem irgendwann wirklich auf die Nerven. Daher auch von mir herzlichen Dank, liebe Claudia!

Donnerstag, 9. Juli 2026

[Protagonistensteckbrief] Elio und Livia aus Sonnenblumenküsse in der Toskana von Sara Pepe


Elio

Zurückhaltend
ehrgeizig
Bäcker
selbstständig
ruhig
dunkle Vergangenheit
Angst Nähe zuzulassen
knetet lieber Brotteig, als Smalltalk zu machen

Livia

Kreativ
fröhlich
liebt Eis & reisen
Influencerin
orientierungslos
auf der Suche nach Halt & Liebe
Das Handy ist immer griffbereit, um das perfekte Bild zu knipsen.

Dienstag, 7. Juli 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Spirits of Violence von C. I. Ryze





Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Kenna, Cecil und Freya aus „Spirits of Violence“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Freya: Ich habe ein ganz merkwürdiges Déjà Vu…
Kenna: Wirst du auf deine alten Tage senil?
Cecil: … Was die beiden meinen ist, dass wir uns freuen, hier zu sein 😊
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Cecil: Ich bin Cecil. Kurz für Cecilliana. Ich gehöre zu der Protagonistengruppe.
Kenna: Mein Name ist Kenna. Ich passe darauf auf, dass Cecil nicht in die nächste Erdgrube fällt oder sich versehentlich selbst irgendwo aufhängt, weil sie wieder zu neugierig war.
Freya: Freya.
Cecil: Sie freut sich auch!
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Cecil: Oh okay also es geht um… also … Wow ist das schwer!
Kenna: Es geht darum, dass Cecil sich in Schwierigkeiten gebracht hat, weil sie sich an einen der großen Tiergeister gebunden hat.
Freya: Ich will diesen Tiergeist haben, um damit die Welt vor der Technik zu retten.
Kenna: Wir haben Madame Priesterin also an der Backe, bis es dazu kommt.
Freya: Oder vorher dabei draufgehen.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Kenna: Glauben?? Am liebsten würde ich ein paar Ohrfeigen verteilen!
Freya: Und die Leute glauben, ich hätte Aggressionsprobleme. Kenna geht wegen jeder Kleinigkeit an die Decke.
Kenna: Wir gehen alle naselang fast drauf, nur weil es angeblich lustig ist!
Freya: Ich finde das alles höchst amüsant.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Cecil: Ich mochte das Lied von Freya. Das kommt aber erst so spät …
Kenna: Wenn ich mich entscheiden müsste, dann fand ich diesen Move von Freya ziemlich beeindruckend.
Freya: … Welchen Move?
Kenna: Das mit dem Gehstock. Bis zu dem Zeitpunkt wusste ich nämlich nicht, dass man so ein Ding auch dafür benutzen kann, anderer Leute Gehirne auf der Straße zu verteilen.
Freya: Ah. Dieser Move. Den fand ich eigentlich noch harmlos. Mein persönlicher Favorit ist die Szene, in der Cecil die Magie des Krakengeistes erweckt. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, was für einen Einfluss Salzwasser auf einen Körper hat.
Cecil/Kenna: Ew.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Kenna: Wenn ich drauf wetten müsste, dann werden in dem Buch wohl ein oder zwei Traumata verarbeitet, aber da kann ich nur mutmaßen. Es hat allerdings eine jahrelange Obsession ausgelöst.
Cecil: Häh?
Freya: Es gibt mehr Bilder und Spinnoffs von mir als von euch.
Kenna: Grins nicht so selbstzufrieden. Du hast mehr trauma dumping als Cecil oder ich.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Cecil: Ungeduldig :D
Kenna: Süchtig nach Energydrinks, behaupte ich mal.
Freya: Ungewöhnlich einfach beeinflussbar.
Cecil/Kenna: Häh?
Freya: Ihr wärt überrascht, wie sehr man den ganzen Charakterzug mit einem Kompliment beeinflussen kann. Wie glaubt ihr, sind die Bilder von uns zustande gekommen?
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Freya: Der ursprüngliche Titel lautete „Birds and other kinds of violence“, basierend auf dem Glauben der Cygna an den Schwanengeist.
Kenna: Der war dem Verlag leider zu lang, also wurde es runterreduziert. Mir könnte der Titel nicht egaler sein.
Cecil: Ich find ihn nach wie vor gruselig … Am liebsten hätte ich etwas Netteres gehabt.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Kenna: Das Cover ist der Wahnsinn
Cecil: ich finds auch toll!
Freya: Wer hätte es gedacht, wir sind einer Meinung.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Cecil: Ich glaube, ein Zitat habe ich nicht, aber ich finde die ganze Szene mit Freya in der Kirche wunderschön, weil sie da mal so anders ist.
Kenna: Fast ganz am Ende und man braucht vielleicht etwas Kontext, aber ich mochte „Für mich ist es echt.“
Freya: Ich glaube, ich bleibe beim Leitsatz „Man mischt Magie nicht mit Technik“.
Kenna: Warum überrascht mich das nicht?
Freya: Ich bin eben unvorhersehbar vorhersehbar.
Danke für das Gespräch
Kenna: Wir danken dir!
Cecil: Das war lustig!
Freya: Es war nicht schrecklich, das gebe ich zu.

Montag, 6. Juli 2026

[Coverinterview] Alter Ego 1 - In love & danger von Lea M. Beckmann


 
Coverinterview „Alter Ego –
In love & danger“

Heute habe ich Lea M. Beckmann zu Gast auf meinem Blog. Sie wird mir ein paar Fragen zu ihrem neuen Cover beantworten.

Das Cover hat sich verändert in den letzten Tagen, deshalb ein paar Fragen dazu 😊

Wann kam das Cover? Vor oder nach dem Titel? Bzw. warum veränderte es sich?
Es kam nach dem Titel. Und es hat sich verändert, da es sich um eine Wiederveröffentlichung handelt, weil ich aus dem damaligen Verlag ausgestiegen und jetzt noch einmal ganz neu als Selfpublisherin durchgestartet bin.
Hattest du schon eine genaue Vorstellung vom Cover, was sich darauf befinden sollte?
Beim alten Cover hatte ich eine vage Vorstellung, während ich beim neuen ein ziemlich genaues Bild vor Augen hatte. Die wundervolle Constanze (@coverboutique.de) hat diese Vorstellung dann nochmal um einiges verbessert und mir damit mein absolutes Traumcover hergezaubert.
Welche Bedeutung haben für dich die Blumen, die Scherben, das Geld und das Motorrad?
All diese Elemente geben einen Hinweis auf den Inhalt des Buches. Bei der Blume handelt es um eine Stolz und Stärke symbolisierende Gladiole, die sich Colton, einer meiner beiden Protagonisten, als Tattoo gestochen hat. Auch das Motorrad verweist auf ihn, denn er fährt eines, hat es liebevoll Dianna getauft und nimmt meinen anderen Protagonisten, Phoenix, gerne mal darauf mit. Die Scherben deuten währenddessen darauf hin, dass so einige Vorstellungen und Beziehungen im Laufe der Geschichte unwiderruflich zersplittern und das Geld weist nicht nur auf Phoenix’ immensen Reichtum als Milliardenerbe hin, sondern auch darauf, dass ihm dieser womöglich noch zum Verhängnis wird.
Wolltest du etwas Bestimmtes mit dem Cover ausdrücken?
Ich wollte unbedingt ein Cover, dass die Geschichte widerspiegelt, sodass potenzielle Leser*innen auf einen Blick erkennen können, ob das Buch etwas für sie wäre oder nicht. Und weil es sich bei Alter Ego um eine morally grey Romance handelt, ist auch die Atmosphäre des Coves etwas düsterer geworden.
Hast du ein Lieblingszitat oder eine Lieblingsszene, das das Buch am besten beschreibt?
»Vor ein paar Wochen konnte ich dich nicht einmal ausstehen und dann … dann kam dieser Kuss. Und fuck, Phoenix, der hat alles verändert.«
Dieses Zitat ist quasi das Aushängeschild von Alter Ego. Colton als hochverschuldetes Straßengangmitglied und Phoenix als Milliardenerbe könnten unterschiedlicher nicht sein, doch dieser eine Kuss verändert alles. Nicht nur ihre Gefühle füreinander, sondern auch die Geschehnisse um sie herum, denn ihre Liebe ist eine, die in den Augen vieler nicht sein sollte, eine Menge Widersacher hat und mit Hindernissen konfrontiert wird, an denen sie auch zerbrechen könnte.
Bist du nun zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du aus heutiger Sicht noch einmal etwas daran ändern wollen?
Ich bin zu 100% zufrieden, also ich schau es mir immer noch gefühlt hundertmal am Tag an und kann immer noch nicht fassen, wie perfekt ich es finde. Habe mich wirklich unwiderruflich verliebt. 😊
Danke, dass du bei dem Coverinterview mitgemacht hast 😊