Freitag, 13. März 2026

[Autoreninterview] Barbara Drucker


Autoreninterview
Barbara Drucker

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin Barbara Drucker, in Wien geboren, aufgewachsen und hängengeblieben. Ich liebe meine Stadt und lasse auch die eine oder andere Geschichte hier spielen. Die findet ihr unter meinem Pseudonym B.D. Winter, unter dem ich Gay Romantic Suspense und Romane im White-Collar-Milieu veröffentliche. „Der Zorn der Schlange“ publiziere ich aber wie alle meine historischen Romane unter meinem Klarnamen. Ich bin promovierte Literaturwissenschaftlerin und schon von daher sehr tief in die Epoche eingearbeitet, doch mittlerweile ist mir das wissenschaftliche Korsett viel zu eng und ich arbeite neben dem fiktionalen Schreiben als Schreibcoach und Storytelling-Trainerin.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ursprünglich habe ich begonnen, weil mir der Lesestoff ausgegangen ist. Es gab da diesen besonderen Moment, wo ich kein Buch nach meinem Geschmack finden konnte, also habe ich mir selbst eines geschrieben. Diese Geschichte liegt unveröffentlicht in meiner Schublade – ich müsste sie radikal überarbeiten, um sie veröffentlichungsreif zu machen.
Als ich bereits populärwissenschaftlich publizierte, hat mich ein Fanfiction-Verlag um eine Geschichte für eine Anthologie gebeten. Ich kann mich noch sehr genau an meine fieberhaften Überlegungen erinnern. Ich brauchte nämlich eine Viertelstunde, um zuzusagen. In der erste Minute wusste ich, dass ich es machen will, in den restlichen vierzehn überzeugte ich mich selbst, dass ich meinen wissenschaftlichen Ruf damit nicht ruiniere. Diese Frage stellt sich zum Glück heute nicht mehr.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Da sind einmal die ersten beiden Bände der historischen Reihe: „Das Gift der Schlange“ und „Der Schwur der Schlange“. In diesen Mantel-und-Degen-Abenteuern bewegt sich ein Meisterspion im späten 18. Jahrhundert zwischen dem Hof und einem mächtigen Geheimbund, die Bücher sind entsprechend mit jeder Menge Action, Intrigen und historischem Flair gespickt. Unter meinem Pseudonym B.D. Winter habe ich „Tanz der Ikonen“ und „Poker mit Hai“ veröffentlicht. Beide sind Gay Romantic Suspense und spielen in Wien, wo ein gewiefter Unterhändler die russische Mafia austrickst.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ich bin bei den Vorarbeiten zu einem sehr bekannten Opern-Stoff, den ich aus einer anderen Perspektive erzähle. Mehr möchte ich dazu noch nicht verraten, weil ich fast täglich neue Aspekte und Facetten entdecke. Diesmal wird eine Frau im Mittelpunkt stehen und sie soll genauso charismatisch werden wie der Marchese.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Meine Hobbys sind ziemlich unspektakulär. Ich lese Romane, schaue Netflix oder gehe ins Kino, in Konzerte und Musicals. Ich liebe Kunst und besuche sehr gerne Museen, verbringe viel Zeit mit Persönlichkeitsentwicklung und bin ein richtiger Ausbildungsjunkie.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich schätze Elizabeth George für ihre ausgefeilten Charaktere und Dan Brown für die großen Themen, die er in spannende Romane verpackt. Die „Eddie-Flynn“-Reihe von Steve Cavanagh, die „Achtsam Morden“-Reihe von Karsten Dusse und Thorsten Schleifs Bücher um den Richter Siggi Buckmann bestelle ich regelmäßig vor, um gleich beim Erscheinen zu lesen. Und letztes Jahr habe ich Gaeta Schoeters für mich entdeckt. Dann ist da natürlich noch Schiller, ihn liebe und bewundere ich, ihn könnte ich auch wieder einmal lesen.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Am liebsten schreibe ich zu Hause an meinem Schreibtisch. Ohne Tisch geht für mich gar nichts, auch wenn ich unterwegs bin, richte ich mir immer einen Schreibtisch ein. Das ist ein Grund, warum ich am liebsten in Apartments mit Blick aufs Meer Urlaub mache. Ich brauche Ruhe beim Schreiben, im Zug oder im Kaffeehaus bin ich schrecklich unproduktiv. Ich bin auch kein Co-Working-Space-Typ.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Idealerweise beginne ich den Tag mit Morgenseiten, dann checke ich die E-Mails und kümmere mich um mein Business. Ich verbringe viel Zeit am Schreibtisch, mit meinen eigenen Romanen, mit Strategiearbeit, Contenterstellung, Weiterbildung oder Coachen via Zoom. Und obwohl ich mir immer wieder vornehme, zu vernünftigen Zeiten ins Bett zu gehen, arbeite ich gerne bis spät in die Nacht hinein, vor allem bei kreativen Tätigkeiten.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Wenn Geheimbund oder Anwalt draufsteht, bin ich sofort dabei. Obwohl ich Anwaltsromane liebe, traue ich mich aber nicht selbst drüber. Über das amerikanische Rechtssystem weiß ich nämlich zu wenig und das österreichische erscheint mir ziemlich trocken. Anders ist es mit historischen Romanen, da fuchse ich mich gerne hinein. Sie müssen aber unbedingt spannend geschrieben sein, mit Histo-Romance oder verkappten Lexikonartikeln fange ich wenig an. Und immer wieder gerne lese ich große Mythen aus anderen Perspektiven erzählt.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (Friedrich Schiller) Ohne Kunst und Kreativität wären wir doch nur geistlose Wesen, erst sie machen uns zu Menschen. Bei eigenen Zitaten muss ich passen. Sie spiegeln mehr meine Werte und Figuren wider, aber weniger meine Arbeit.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Eindeutig Italien. Ich liebe die Kunst, die Kultur, die Farben, die Sonne und das Meer, das Essen und die Mode. Die Sprache, den Lebensstil, ich könnte noch stundenlang weiterschwärmen. Italien ist ein Land mit Stil. Der Sinn für Schönheit und Eleganz ist Teil der italienischen DNA, und Italiener verstehen es, das Leben zu genießen. Einerseits sind sie quirlig und andererseits ist alles langsamer als bei uns. Der italienische Lebensstil täte uns allen gut.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Negative Kritik ist wohl für jeden schwierig, und der erste Impuls ist auch bei mir Abschmettern oder Rechtfertigung. Mein Testleser kann da ein Lied davon singen. Doch nach dem ersten Mauern denke ich die Kritik nochmals durch. Eine Schauspielerin gab mir einmal folgenden Tipp: Die meisten Menschen meinen mit ihrer Kritik gar nicht dich, sondern sind unzufrieden mit sich selbst. Frage dich bei Kritik also immer: Wer kritisiert? Warum kritisiert er? Nützt dir die Kritik? Dieser Rat half mir enorm. Wenn Kritik mir nützt, nehme ich sie mir zu Herzen, denn nur so kann ich mich weiterentwickeln.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Für „Das Gift der Schlange“ hatte ich ganze 14 Verlage angeschrieben. Heute weiß ich, dass das so gut wie nichts ist. Man sagte mir, es müsste im Mittelalter spielen und eine weibliche Heldin haben, ich wollte aber nun mal den Marchese und das 18. Jahrhundert. Diese Entscheidung war rückblickend gesehen absolut richtig, sonst wäre ich beim Histokitsch gelandet.
Das Selfpublishing bietet mir viele Vorteile, so die freie Stoffwahl und die Mitsprache bei Cover und Buchsatz. Für renommierte Verlage bin ich aber dennoch offen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Denn sie haben vor allem die Pressekontakte und die Verbindung zum stationären Buchhandel.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Wenn du es liebst, tu es, egal, wie lange du dafür brauchst oder wie oft dir das Leben dabei in die Quere kommt. „Der Zorn der Schlange“ wäre nie erschienen, wenn ich mich von durchaus schweren Krisen aus der Bahn hätte werfen lassen. Bleib dir selbst treu und nimm dir genügend Zeit, um Qualität abzuliefern. Wachstum ist kein Schneller-Höher-Weiter, sondern geht in die Tiefe.

Donnerstag, 12. März 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Kurschatten, Leberknödel und Mord von Elisabeth Grimm


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit dem Protagonisten Misti, um mit ihm über das Buch „Kurschatten, Leberknödel und Mord“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Miau!
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ich bin ein sehr stattlicher Kater. Wie Ihr wisst, sind Katzen und vor allem Kater die Krone der Schöpfung. Hast du Thunfisch?
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Was ist ein Buch? Ich wollte Thunfisch! Aber die Elisabeth sitzt ständig am Schreibtisch, anstatt mir den Bauch zu kraulen. Es geht um so wirres Zeug wie Mord. Aber auch um Essen. Essen ist gut.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Davon gehe ich aus. Sonst würde sie es kaum machen. Obwohl Menschen echt krass wirres Zeug machen.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Ganz viele. Wenn ich gefüttert werde, oder wenn ich gefüttert werde. Ach ja, wenn ich gefüttert werde. Hast du Thunfisch?
Was glaubst du, wie viel Elisabeth steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Ein bisschen in jedem Charakter? Schließlich haben Menschen viele Anteile. Nur Kater sind zu hundert Prozent der Kater, der sie sind.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Sie hat Knabberstangen, Knusperlis und Thunfisch und ist Klasse im Bauch streicheln.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Elisabeth wollte ein Buch schreiben, das in ihrer Heimat Rheinland-Pfalz spielt und zu ihren Büchern gehören natürlich Essen und Trinken. Schließlich hat sie von mir gelernt, was wichtig ist. Elisabeth hat früher in einer Kurklinik gearbeitet und auch in einem Café. Es ist einfacher, die Abläufe zu beschreiben, die man kennt. Und sorry, liebe Leser, sie schreibt natürlich voll zugespitzt und mit Augenzwinkern. Wir haben großen Respekt vor jedem, der bereit ist, sich mit sich selbst auseinanderzusetzten, z.B. im Rahmen einer psychosomatischen Kur und wünschen allen, die diesen Weg auf sich nehmen, dass es ihnen in ihrem Leiden hilft.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Ich liebe die Cover der Serie. Ich komme dort echt gut zur Geltung. Das Lätzchen hätte es für meinen Geschmack nicht gebraucht. Wir Kater essen sehr manierlich.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
„Schrecklich, schrecklich!“, sagte Frau Nolde und bückte sich erneut, um den Kater zu streicheln. „Wie muss es dir erst gehen, du Armer, tsstsstsss.“
Danke für das Gespräch.
Sehr gerne. Mrauuu!

[Autoreninterview] Elisabeth Grimm


Autoreninterview
Elisabeth Grimm

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen? 
Moin, ich bin Elisabeth, lebe in der Nähe von Hamburg und bin stolze Katzenmama.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich war eine Leseratte. Sobald ich lesen konnte, habe mich immer wieder im Schreiben versucht. Mit sechzehn bin ich mit dem Mofa extra ein paar Dörfer weit gefahren, um Zehnfingertippen zu lernen. Schließlich soll es ja schnell gehen, mit dem Bücher schreiben.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Ich habe die achtbändige Cosy-Krimi-Reihe um Lenas Café geschrieben. Das erste Buch ist „Dampfnudeln, Butterkuchen und Mord“ und das aktuelle „Kurschatten, Leberknödel und Mord“. Die Krimis spielen in Lenas Café in der fiktiven Kleinstadt Ahrensloe im hohen Norden. Ich schreibe eher humorvoll und leicht. Es werden jedoch auch Themen wie Depression oder Gewalt (Mord) berührt. Daneben gibt es noch den sehr gefühlvollen Coming-of-Age-Roman Mika und Cäcilie, in dem die junge Cäcilie einen Selbstmordversuch überlebt und zurück ins Leben findet. Am 14.02. eine Inselliebe Reihe mit „Sanfter Wind auf salzigen Wunden“ (New Adult, Slow-Burn und Enemies to Lovers).
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, ich schreibe gerade den zweiten Band der Inselliebe Reihe „Sanfte Klänge in salzigem Wind“. Und ich habe mit einer neuen Cosy-Krimi-Reihe angefangen, die direkt am Meer spielt.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Lesen, Schreiben, Kuchen backen, Fahrrad fahren und die Katze durchschnuffeln.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich liebe Agatha Christie und die Krimis von M.C. Beaton um Agatha Raisin. Auch eher skurrile Bücher wie Skulduggery Pleasant von Derek Landy und The Stranger Times von C.K. McDonnel lese ich sehr gerne.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich sitze im früheren Kinderzimmer meines Sohnes und schaue aus dem Fenster. Im Moment ist alles weiß da draußen und meine Katze rennt durch den Schnee.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
An normalen Arbeitstagen gehe ich zur Arbeit. An den anderen drei Tagen in der Woche schreibe ich. Auch am Wochenende. Meistens vormittags und nachmittags mache sich solche Sachen wie Wäsche waschen und Bürokratie oder habe frei.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Das deckt sich weitgehend. Ich liebe Krimis und gefühlvolle Bücher und genau das schreibe ich auch. Sehr gerne mag ich auch skurril. Eine Idee dazu schwirrt mir gerade im Kopf herum. Neben den vielen anderen Ideen. Insgesamt bin ich eher cosy.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Mir fällt nur ein, was meine Mutter in mein Poesiealbum geschrieben hat. Von Gothe: „Drein greifen, packen ist das Wesen jeder Meisterschaft“. Oder meine Schwester: „Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andre packt sie kräftig an und handelt“, möglicherweise von Dante Alighieri. Es beschreibt, was in meiner Familie wichtig war und was mich und meine Figuren prägt: Im Handeln verändern wir uns und die Welt.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich lebe sehr gerne in Schleswig-Holstein.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich finde sachliche Kritik bringt uns weiter; damit kann ich gut umgehen. Mögen tue ich sie allerdings nicht immer 😉.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich hatte tatsächlich ein Angebot von einem Verlag, fand es aber nicht ansprechend. Ich bin viel zu ungeduldig, um ein Jahr und länger auf die nächste Veröffentlichung zu warten.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Habt Spaß beim Lesen und im Leben! Und streichelt ab und zu eine Katze!

Mittwoch, 11. März 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Mohnblumenküsse in der Toskana von Sara Pepe

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Cat und Jaco aus „Mohnblumenküsse in der Toskana“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Cat (leicht gestresst): Total gerne. Als Autorin weiß ich, wie wichtig es ist ein Buch richtig zu präsentieren.
Jaco (lächelt): Gerne.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Cat: Ich bin sehr kreativ und liebe es Bücher zu schreiben, auch wenn ich nicht davon leben kann.
Jaco: Ich arbeite in der Firma meines Vaters, bin Handwerker und leider viel zu oft auf der Baustelle.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Ein Erbe. Drei Schwestern. Schatten der Vergangenheit. Ein Neuanfang. Und die Liebe?
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Cat: Na ja, alles hätte nicht sein müssen …
Jaco: Es gehört einfach dazu. Ich glaube, es macht ihr nach Szene mal mehr, mal weniger Spaß.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Cat (kichert): Auf jeden Fall die Begegnungen mit Carmen und ihrem Beagle Stella, als ich Jaco in den Schoss gefallen bin … Ach, es gibt soviele!
Jaco: Natürlich, als ich Cat das erste Mal gesehen habe.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Cat: Viele topaktuelle Themen fließen ein. Einige Inhalte werden sicher von ihren Erfahrungen oder die ihrer Freunde/ Bekannten beeinflusst werden.
Jaco: Unser Sturkopf ist nicht zu unterschätzen. Wir lassen auch nicht alles mit uns machen.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Cat: Sehr fleißig. Manchmal etwas verpeilt. Tierliebend.
Jaco: Sie hat allein im letzten Jahr fünf Bücher veröffentlicht. Also Hut ab!
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Cat: Ich liebe Mohnblumen, da lag der Titel auf der Hand.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Jaco: Fast hätte es auch Stella, der Beagle, aufs Cover geschafft. Das wäre lustig gewesen. So finde ich es aber auch wunderschön.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Cat: Es war verdammt schwierig, einen Liebesroman zu tippen, wenn man gerade alles andere als Liebe verspürte.
Jaco: Es landet leider nicht jeden Tag eine hübsche Frau in meinem Schoß, da gibt es nicht zu entschuldigen.
Danke für das Gespräch

[Buchvorstellung einmal anders] Alle wollen Scott von Nadine Schwager

 


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Scott, Wayne und Liam aus „Alle wollen Scott“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Wayne: Dankeschön. Ist unser erstes Buch, daher sind wir noch nicht so erfahren.
Liam *guckt komisch*: Was heißt denn „unser erstes“? Planst du mehr, wovon wir noch nichts wissen?
Wayne *amüsiert*: Na, wäre doch immerhin möglich, oder? Ich hab eine verdammt gute Figur in „Alle wollen Scott“ gemacht.
Liam: Wenn dem so gewesen wäre, würde das Buch „Alle wollen Wayne“ heißen.
Scott *glucksend*: Nun hört schon auf, ihr beiden. Ohne euch gäbe es doch auch dieses Buch nicht.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Liam: Das ist Scott, unser kleiner Prinz. Er ist Webdesigner und mein Nachbar. So haben wir uns auch kennengelernt.
Scott: Genau. Sobald wir uns das erste Mal gegenüber gestanden haben, war ich verliebt in Liam. Auch wenn ich keine Hoffnung hatte, schließlich ist er mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern eingezogen.
Wayne: Das heißt ja nichts. Immerhin hast du auch eine Frau und ein Kind, Scotty.
Scott: Ja, aber du und ich wissen, dass Bree und ich nur zum Schein verheiratet sind, um die Fassade für die Gesellschaft aufrecht zu erhalten. Das hab ich Wayne schon bei unserem zweiten Treffen erzählt. Ich betreue nämlich die Website seines Muay Thai-Dojos. Und er gibt mir Muay Thai-Stunden.
Wayne *grinsend*: Es ist nicht ganz einfach bei uns.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Scott: Wir drei lernen einander kennen und …
Wayne *liebevoll*: Und Scott setzt sich in den Kopf, dass er nicht wählen will. Er ist in uns beide verliebt und will uns auch beide haben.
Liam: Aber bei uns trifft das zuerst einmal auf wenig Gegenliebe. Immerhin bin ich verheiratet, auch wenn meine Ehe nicht gut läuft.
Wayne: Aber für unseren Scotty tun wir alles und raufen uns irgendwie zusammen.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Scott *lachend*: Klar. Drama ist ihr zweiter Vorname.
Liam: Manchmal tut's ihr aber auch leid.
Wayne *feixend*: Aber nur ganz selten.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Wayne: Oh ja! Als ich Liam aus dem Darkroom kommen sehe und er eine Ohrfeige kassiert. Daran werde ich noch verdammt lange denken.
Liam: Ich wollte gerade anführen, dass meine Lieblingsstelle das Basketballspiel gegen dich ist, bei dem wir uns näher kommen. Aber nope, jetzt entscheide ich mich für meinen ersten Kuss mit Scotty. Selbst schuld.
Wayne: Entschuldige, Liam. Aber du musst zugeben, das war verdammt lustig.
Liam *schenkt ihm nur einen dunklen Blick*
Scott: Ihr zwei seid unmöglich. *gluckst* Meine Lieblingsstelle ist unser erster Abend zu dritt. Das hat mir solche Hoffnungen gemacht. Das war wunderschön.
Wie kam es überhaupt dazu, dass eure Autorin eine MMM-Romance geschrieben hat?
Scott: Es hat sie schon immer interessiert, so etwas zu schreiben. Aber nie hat sie eine Möglichkeit gefunden, dass es plausibel ist und funktioniert.
Wayne: Aber dann hat sie bei einem Online-RPG (Role Play Game) diese Situation gespielt und auf einmal wurde ihr klar, wie eine polyamouröse Story hinhauen kann. Das musste sie sofort aufschreiben.
Scott: Ihr wurde klar, dass es einen Mittelpunkt braucht, einen, der alle drei zusammenbringt.
Liam *lächelt*: Unseren Scotty. Das RPG verlief übrigens völlig anders und kam auch nie zu einem Ende. Aber unsere Story dafür schon. Gott sei Dank.
In eurer Geschichte spielt auch das Familienleben eine große Rolle. Könnt ihr mehr darüber erzählen?
Scott: Nachdem Liam und ich Kinder haben, muss es um Familie gehen. Wir lassen ja unsere Ehepartner und Kinder nicht einfach im Stich, weil wir eine – oder zwei – neue Lieben gefunden haben.
Wayne: Der richtige Umgang ist das Zauberwort. Aber Scotty hat das zum Glück alles im Griff. Und seine Frau Bree hilft uns dabei tatkräftig.
Liam: Ja, ich denke auch, dass es wichtig ist, dass wir feste Regeln für uns haben, um die Kinder und die Partner einzubinden und gleichzeitig zu schützen. Da konnten wir uns immer auf Scott verlassen. Er hatte für alles eine Lösung. Timing ist alles, würde ich sagen.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Liam: Der ursprüngliche Titel lautete „Threesome – Mehr als Pärchenglück“. Aber kurz vor dem Coverdesign kam Simon vom Deadsoft Verlag mit dem neuen Titel um die Ecke.
Wayne: Der hat unserer Autorin sofort gefallen und damit waren die Würfel gefallen.
Scott *feixend*: Ich find ihn gut.
Woher stammt das Cover eures Buches?
Scott: Das hat Lisa Laqua (@lisa.laqua.art) gezeichnet. Innerhalb eines Tages!
Wayne: Beziehungsweise einer Nacht. Ziemlich cool, oder?
Liam: Ich mag Scotts süße Grübchen ganz besonders. Er guckt genauso verspielt wie im echten Leben.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Scott: Entschuldigt, aber da muss ich mich selbst zitieren: „Liebe ist doch genug für alle da.“
Liam: Und ich zitiere sogar Wayne. Mit dem einzig guten Rat, den er mir je gegeben hat:
„Geh heute Abend rüber zu Scott. Gesteh ihm deine Gefühle. Scotty ist einsam, er braucht jemanden. Und du findest sowieso keine Erlösung ohne ihn.“
Wayne: Ja, das war echt eine meiner besseren Ideen. Ich nehme eines von der ersten Begegnung mit Scott nach unserem Streit:
„Wäre Wayne nicht schon so verknallt gewesen, spätestens jetzt wäre es um ihn geschehen gewesen. Scott war ein verdammter Leckerbissen. Ein zierlicher Jackpot, den Wayne verloren hatte.“
Danke für das Gespräch.
Liam: Sehr gern. Vielleicht sehen wir uns ja mal wieder. Bei „Alle wollen Liam“ oder so. *grinst*
Wayne: Davon träumst du. „Alle wollen Wayne“ wird der nächste Kracher.
Scott: Ich kann euch beruhigen. Bisher zumindest ist mal keine Fortsetzung geplant. *zwinker*

Dienstag, 10. März 2026

[Coverinterview] Der Wille der Zauberin von Katharina Fröhlich

 


Coverinterview „Der Wille 
der Zauberin“

Heute habe ich Katharina Fröhlich zu Gast auf meinem Blog. Sie wird mir ein paar Fragen zu ihrem neuen Cover beantworten.
Das Cover hat sich ja verändert, deshalb ein paar Fragen dazu 😊

Wann kam das Cover? Vor oder nach dem Titel? Bzw. warum veränderte es sich nach relativ kurzer Zeit.
Danke für diese tollen Fragen. Das erste Cover zeigt die Große Zauberin Calliope, die Antagonistin und Namensgeberin meines Buches „Der Wille der Zauberin“. Es ist nach dem Titel entstanden. Mir ist, besonders bei einer Buchmesse aufgefallen, dass viele Menschen mit dem Cover ein Romantasy Buch verbunden haben. Da „Der Wille der Zauberin“ allerdings ein Fantasybuch ab 12 Jahren ist, wurde das Cover der richtigen Zielgruppe und den Erwartungen potentieller Leser:innen angepasst.
Hattest du schon eine genaue Vorstellung vom Cover, was sich darauf befinden sollte? 
Bei beiden Covern habe ich mich beraten lassen. Beim Alten von einem Freund, der Grafikdesigner ist und beim Neuen von der Nina Meiroth (Meiroth Medien, die das Cover auch entworfen hat) und von Max Klampfl (mf Medienprodukcon - Sprecher und Produzent unseres Hörbuchs).
Welche Bedeutung haben für dich die Menschengruppe, der Rahmen und die Silhouette der Stadt?
Mir war es wichtig, dass die Heldengruppe statt der Antagonistin auf dem Cover zu sehen ist - daher die Menschengruppe. Sie stehen vor der Hauptstadt, in der auch der Palast der Zauberin zu finden ist … Der Spiegel steht für Calliope. Sie beobachtet die Jugendlichen und setzt mit ihrem Willen den Rahmen, der das Handeln Aller bestimmt.
Wolltest du etwas Bestimmtes mit dem Cover ausdrücken?
Mir war es wichtig, dass die Elemente zu sehen sind. Allerdings sind sie ja teilweise von Calliopes Spiegel verdeckt. Denn so wie in der Geschichte unterdrückt die Zauberin Feuer, Erde, Luft und Wasser …
Hast du ein Lieblingszitat oder eine Lieblingsszene, das das Buch am besten beschreibt? 
Szene:
„Ich dachte, ich könnte sie diesmal beschützen …“
„Die Vergangenheit kann man leider nicht ändern. Aber du kannst die Menschen beschützen, die in diesem Land leben. Es ist so gemein, wie die Zauberin und ihre Soldaten sie behandeln.“ Ola ließ Falkan nicht zu Wort kommen. „Ich glaube, wir können wirklich etwas ändern. Vielleicht sind wir sogar die Einzigen, die das können.“
Verblüfft musterte Falkan sie. „Vielleicht sollte man über dich Geschichten erzählen, so wie du redest.“
Das Mädchen lachte bei dieser Vorstellung.
Satz:
„Gutes und Schlechtes wird euch begegnen, ihr werdet Verrat und Liebe erfahren, Kämpfe warten auf euch, Magie und ein Ende, das nicht allen gefallen wird.“

Bist du nun zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du aus heutiger Sicht noch einmal etwas daran ändern wollen?

Mit dem neuen Cover bin ich 100%ig zufrieden!
Danke, dass du bei dem Coverinterview mitgemacht hast 😊

Sonntag, 8. März 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Be strong - Wolfwhistlers 2 von Julie Craner


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Jackson, Alexander, Nicholas und Samuel aus „Be strong – Wolfwhistlers 2“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Jackson, der Mann mit den dunkelblonden längeren Haaren, die er im Nacken zusammengebunden hat, lächelt mich freundlich an. „Wir freuen uns, dass du uns eingeladen hast.“
„Für eine charmante Journalistin wie dich haben wir doch immer Zeit.“ Der Typ mit der Lederjacke und den hellbraunen verwuschelten Haaren zwinkert mir mit schiefem Grinsen zu. Die beiden anderen Bandmitglieder an seiner Seite verdrehen die Augen.
„Nick, benimm dich“, zischt ihm der schwarzhaarige Mann mit den auffälligen dunkelblau lackierten Nägeln zu.
Im nächsten Moment ist es still und alle sehen mich erwartungsvoll lächelnd an.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Der Mann mit dem dunkelblonden Zopf fängt an. „Hallo, ich bin Jackson, der Bandleader der Wolfwhistlers und Leadbassist, Gitarrist und der 2.Sänger der Band. In „Be Strong“ geht es um meine Gefährtin Violet und mich. Der große sportliche Typ neben mir ist mein mittlerer Bruder Alexander. Neben ihm sitzen mein kleiner Adoptivbruder Nicholas und mein Cousin Samuel.“
Der Mann in der Lederjacke winkt mir zu. „Ich bin Nicholas und so klein bin ich gar nicht. Ich bin nur ein halbes Jahr jünger als Alex. Ich bin der Leadsänger und Leadgitarrist der Band und der heimliche Frauenschwarm der Band.“
„Nick, das ist ein Interview“, meldet sich der Mann mit den blau lackierten Fingernägeln. „Ich bin Sam, der Keyboarder, Percussionspieler und Backgroundsänger der Band. Ich bin das letzte Mitglied der Band.“
„Aber ein wichtiges. Neben Jackson bist du die vernünftige Stimme. Ich bin übrigens Alexander. Einige kennen mich vielleicht schon aus dem 1. Teil der Wolfwhistlers „Be Brave“. Da sich Jacksons und meine Story zeitlich ein bisschen überschneiden, bekommt ihr auch einen kleinen Einblick in meine Geschichte in „Be Strong“.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Jackson:
In dem Buch geht es um die Geschichte von meiner Gefährtin Violet und mir. Ursprünglich hatten wir uns auf unserer ersten Europatour kennengelernt und hatten auch eine Art lockere Beziehung, doch unser Bandmanager hatte das mitbekommen und dafür gesorgt, dass wir keinen Kontakt mehr haben. Jetzt treffen wir uns eher durch Zufall wieder, weil Vi eine Zweigstelle der Familienmanagementfirma hier in New York aufbaut, doch sie kann sich erst nicht mehr an mich erinnern, wegen eines Unfalls. Doch wir stellen fest, dass sie mich immer wieder vergisst, wenn wir voneinander getrennt sind und wir müssen herausfinden, was dahinter steckt. Denn ich habe nicht vor, meine Gefährtin ein weiteres Mal zu verlieren, weder mein Wolf und ich könnten damit leben.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
„Ich glaube schon, dass sie ein Faible dafür hat, uns leiden zu sehen.“ Sam kratzt an seinem blauen Nagellack.
„Hey, so schlimm ist es jetzt auch nicht. Sie sorgt immerhin auch dafür, dass wir es zum guten wenden können.“ Alex stößt den Keyboarder mit der Schulter an.
„Na ja, einen gewissen Hang zur Dramatik hat sie schon, aber bisher ist doch alles gut ausgegangen für uns. Keiner wurde ernsthaft verletzt. Ich meine die Sache mit dem König der Fay hätte auch ganz anderes ausgehen können.“ Jackson streicht sich eine Strähne hinters Ohr und lächelt Sam zu.
„Das stimmt schon und immerhin hast du nicht nackt hinter dem Club gestanden, wie Alex.“
„Erinner mich nicht daran. Das war ganz schön peinlich.“ Der große sportliche Drummer zieht seine Schultern hoch. „Aber Jackson und Violet haben auch so genug ertragen müssen. Wie lange sie sich verstecken mussten, bevor endlich ans Licht gekommen ist, wer Violet verflucht hat, war schon etwas gemein.“
„Aber immerhin hat sich gezeigt, dass ihr zueinander steht, egal was kommt.“ Nick zuckt mit den Schultern. „Ich bin nur froh, dass ich keinen Bock auf Beziehungen habe. Mir kann nichts passieren.“ Als alle anfangen zu lachen, schaut der Leadsänger sich verwirrt um.
„Warte es ab. Ich kann es gar nicht erwarten, bis du endlich dein Fett weg bekommst“, presst Sam hervor. „Aber für Jackson war es schon wichtig zu begreifen, dass es noch etwas anderes als Karriere gibt, was er zum Glücklichsein braucht.“
„So weise Worte höre ich sonst selten von dir“, wendet Jackson mit einem Lächeln ein.
„Hey“ Sam langt über Nick und Alex herüber und kneift Jackson kurz in die Seite. Dieser fällt fast vom Stuhl, als er ausweichen will und nur Alex schneller Griff hält ihn noch oben. Nach dem kurzen Chaos sehen alle schuldbewusst zu mir.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Jackson: „Meine liebste Stelle ist die, als Violet mich bei unserer ersten Begegnung im Kaffee wiedererkennt und ich sie nach der langen Zeit endlich wieder in den Arm nehmen kann.“
Alex: Meine liebste Stelle ist die, als Cat und Vi sich zum ersten Mal begegnen. Ich fand es toll, dass die beiden sich gleich so gut verstanden haben. Netter Zug, die kleine Fay in den Beautysalon meiner Gefährtin zu schicken.
Nick: Oh bitte, du bist so verknallt, ich krieg gleich Karies. Am besten war doch die Szene, in der Jackson unserem Manager klar macht, dass wir uns jemand anderen suchen, wenn er sich weiter in unser Personal Life einmischt.
Sam: Oh ja, das war ein badass move. Ich war selbst überrascht, als Jackson uns plötzlich ohne Eddy einen Termin beim Royal Tourmanagement gebucht hat. Aber als ich Violet gesehen habe, war mir klar, dass er damit ein Statement setzen wollte. Nur schade, dass Vi sich zu dem Zeitpunkt nicht an uns erinnern durfte.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Alex: Nicks Kaffeesucht ähnelt ganz schön unserer Autorin. Ansonsten bin ich mir gar nicht so sicher. Violet ist viel zu hibbelig, um mit der ruhigen Julie verglichen werden zu können.
Sam: Aber die Autorin arbeitet auch hart wie Jackson und ihr ist Familie auch sehr wichtig. Also hat Jackson wohl auch einige ihrer Eigenschaften abbekommen. Vor allem, erst mal alles allein schaffen zu wollen, statt uns gleich um Hilfe zu bitten.
Jackson: Es ist doch nur natürlich, dass ich euch nicht gleich meine Probleme aufdrängen will, wenn wir schon genug Stress haben.
Nick: Naja, wir hätten dir mit Violets Amnesie vielleicht nicht helfen können, aber wir hätten dir zuhören und für dich da sein können. Du musst nicht immer alles allein tragen, genauso wenig wie unsere Autorin. Als Familie ist man füreinander da. Aber wahrscheinlich ist das so ein Tick von großen Geschwistern, alles regeln zu wollen. Das habt ihr schon gemeinsam.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Jackson: Sie ist ruhig und optimistisch und versucht immer das beste aus allem zu machen. Und sie versucht in allem ein bisschen Magie zu sehen.
Alex: Genau, sie hat ihre kindliche Seite nicht ganz verloren und versucht die Welt auf eine andere Weise zu sehen. Vielleicht erkennt sie daher all die magischen Wesen in der normalen Welt. Außerdem ist sie ein kleiner Kaffeejunkee.
Nick: Wie unsere zauberhafte Journalistin ist sie auch gut aussehend und charmant.
Sam: Schau nicht immer nur aufs Aussehen, Frauen wollen lieber klug sein, so wie es unsere Autorin ist.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
An dem Titel haben wir ein bisschen gebastelt. Schließlich sollte er zu der ersten Romantasy mit Alex passen. Also war von Anfang an klar, ein „Be“ muss drin vorkommen. Der Rest hat sich dann entwickelt. Übrigens ist „Be Strong“ auch der Titel des Songs, den ich für Violet in dem Buch geschrieben habe.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Jackson: Da ich im Vorfeld schon ein bisschen bei der Coverdesignerin rumkritisiert habe, ist es jetzt perfekt. Allerdings war der erste Entwurf gar nicht so unähnlich dem Resultat, immerhin wurde das Cover nach meinen Vorstellungen angefertigt. Besonders mag ich den heulenden Wolf in der oberen Ecke. Das ist übrigens auch unser Bandlogo, dass wir uns alle nach unserem ersten Album auf den Oberarm tätowiert hatten.
Nick: Oh ja, ich kann mich erinnern, wie Sams und unsere Eltern fast ausgeflippt sind, als wir es ihnen gezeigt haben.
Sam: Erinner mich nicht daran. Kurz hatte ich Angst, dass ich Hausarrest bekomme, obwohl ich schon achtzehn war.
Alex: Ich glaube, Dad fand es gar nicht so schlimm. Zumindest hat er so komisch gegrinst und hat die anderen eher versucht zu beruhigen.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Nick: Ganz einfach Jackson, wie er unserem Manager die Meinung sagt: „Solange du unsere Interessen weiterhin vertrittst, werden wir gerne mit dir zusammenarbeiten.“
Sam: War klar, aber eigentlich geht es doch um Jackson und Violet. Ich fand es süß, wie Violet bei ihrer ersten Begegnung zugibt, dass sie unbewusst von Jackson angezogen wurde. „Ich weiß nicht, wie ich dich vergessen konnte. Aber irgendetwas hat mich hierhergebracht.“
Alex: Oh ja, die beiden passen einfach zusammen. Sogar Violets Bruder Finneghan weiß das. Ich mochte, wie er den Bruder-Modus angestellt hat und Jackson warnte: „Du musst dich in Geduld üben, Wolf. Sollte sie dich nicht mehr sehen wollen, wirst du sie in Ruhe lassen. Egal, was deine Instinkte dir einreden.“
Jackson: Stimmt, Finn würde mir wirklich jeden Knochen brechen, wenn Vi was passiert. Ich bin froh, dass er mir geholfen hat und ich so Violet schnell wiedersehen konnte, trotz ihres Fluchs. In dieser Nacht wusste ich, dass sie bei mir bleiben wird, egal was passiert. Das was sie da gesagt hat, hat mir gezeigt, dass sie genauso für unsere Beziehung kämpfen will, wie ich: „Wir haben einfach das falsche Timing, ich weiß das. Aber glaub mir, ich will mit dir zusammen sein, auch wenn es nur im Geheimen geht. Bitte gib mich nicht auf.“ 
Danke für das Gespräch