Samstag, 10. Oktober 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Die Legende der drei Welten von Jana Kußowski


 
Buchvorstellung einmal anders


Nach dem Autoreninterview drückt mir Jana ihren Kindle in die Hand und verlässt einfach das Zimmer. Da mir das schon öfter passiert ist in letzter Zeit, erahne ich, was da kommen wird.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das Buch der Autorin „Die Legende der drei Welten“, um schon ein bisschen hineinzulesen. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Jetzt ist sie weg, dann interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. Doch da kommt die Autorin wieder in den Raum und setzt sich zu uns.

Wollen wir das Interview nun zu dritt machen?
Jana: „Ja gerne. Ich befürchte nämlich das mein Buch sonst spoilert.“
Buch: „So etwas würde ich niemals tun!...Zumindest nicht absichtlich.“
Jana: Und deswegen bin ich hier.“
Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden.
Buch: „Hallo, schön dich kennenzulernen.“
Jana: „Hi. ☺️“
Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Buch: Liebe Menschen, Elfen, Zwerge, Goblins, Kobolde, Trolle…“
Jana: „Du musst nicht jede Spezies ansprechen.“
Buch: „Okay… Da mir geraten wurde, nicht zu viel zu spoilern, kann ich nur so viel sagen: In mir schlummern traumatisierte Seelen, die trotz ihrer Verbindung zwei völlig unterschiedliche Wege gehen. Zwei Wesen, die lernen müssen, wie gefährlich es ist, irgendeine Form von Schwäche zu zeigen. In meinem Herzen ist eine Finsternis, die meine Protagonisten zu verschlingen droht… Ein wenig tun sie mir ja schon leid. Aber keine Sorge, es gibt auch Lichtblicke. Die Frage ist, ob Elena und Konrad sie als solche erkennen werden.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihm leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? Siehst du es als Autorin genau so?
Buch: „Ich glaube das ist Stimmungsabhängig. Manchmal fallen ihr die düsteren Szenen erschreckend leicht und manchmal ist es genau andersherum. Wobei ich da eine Tendenz zur Finsternis hin verspüre.“
Jana: „Ja, da stimme ich zu.“
Habt ihr eine Lieblingsstelle, die ihr uns gerne vorstellen würdet? 
Buch: „Meine Lieblingsstelle ist der Moment, als Elena mit Ray und Timur in der Dämonenwelt auf dem Weg zu einem Ort sind, den ich hier nicht nennen darf und Ray, ein Lied über einen Seemann singt, der sich im Ehestreit mit einem Seehund befindet. Ich meine, stell dir das Mal vor: Du bist in einer Welt unterwegs, in der dich alles Lebendige fressen will und euer Begleiter grölt ein Lied über einen Seemann der sich mit einem Seehund streitet!“
Jana: „Meine Lieblingsstelle würde leider zu viel spoilern.
Weißt du wie viel Jana tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Hast du dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmst du deinem Buch zu?
Buch: „Ich würde sagen, in Konrad steckt ein wenig Jana. Auch ihm fällt es manchmal schwer im richtigen Moment Kontra zu geben. Einige Themen, die Jana früher einmal beschäftigten, als sie meine Vorgängervision schrieb, stecken zum Teil noch in mir.
Jana: “Ja, da hat das Buch recht. Besonders mit dem Kontra geben.”
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?
Konrad: „Ich habe manchmal das Gefühl, sie lässt mich absichtlich von einer Gefahr in die nächste rennen. Ich bin ihr deswegen nicht böse, aber…“
Elena: „Du bist zu gutmütig! Sie ist eine Sadistin! Mehr nicht!“
Konrad: „Jetzt übertreibst du aber. Jana ist…“
„Verdammt Genial!“, mischt sich Ray ein. „Sie ist detailverliebt und weiß guten Humor zu schätzen und setzt ihn in perfekten Prisen ein, ohne dass die Szenen an Ernsthaftigkeit verlieren.“
Antagonist (Sein Name wäre ein Spoiler): „Also mir und meinen Untertanen macht sie zu viele Schwierigkeiten. Sie könnte ruhig noch etwas grausamer sein.“
Elena: „Dich hat niemand gefragt!“
Buch: „Leute, wir können jetzt hier keine Diskussion darüber starten, ob Jana zu grausam oder nicht grausam genug ist!“
Jana: „Ähm, sollen wir einfach mit der nächsten Frage weitermachen?“
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Buch: „Der Arbeitstitel war einfach nur: „Der Fluch des Magiers“, aber das war dann im Laufe der Fertigstellung nicht mehr passend. Daher haben wir uns dann für die „Legende der drei Welten“ entschieden.
Seid ihr zu 100% zufrieden mit dem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Jana/Buch: „Wir sind beide zufrieden. :)“
Zum Abschluss würde mich noch euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Jana: „Das wird nichts an der Vergangenheit verändern. Nur dich wird es verändern“
Buch: Mein Lieblingszitat ist folgendes: „Von der Angehörigen einer Spezies, die sich gegenseitig versklavt und umbringt, finde ich deine Verallgemeinerung von Dämonen sehr anmaßend.“
Obwohl es selbst in Autorenkreisen nicht üblich ist, dass das Buch antwortet, bedanke ich mich bei dem Buch: »Danke für das Gespräch, es hat mir großen Spaß gemacht.«

Dann wende ich mich der Autorin zu. »Danke dir für den sehr interessanten Tag bei dir und das tolle Interview.«
Buch: „Oh ja, das hat Spaß gemacht! Andere Menschen bekommen immer so schnell angst, wenn Bücher plötzlich anfangen zu reden.“
Jana: „Mich hat es auch gefreut. ☺️“

[Autoreninterview] Jana Kußowski


Autoreninterview
Jana Kußowski

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hi.☺️ Ich bin Jana, bin 31 Jahre alt und lebe mit meinem Mann in Wuppertal.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich war schon als Kind sehr verträumt und außerdem eine Leseratte. Irgendwann habe ich angefangen, mir meine eigenen Geschichten auszudenken und aufzuschreiben. Als ich elf Jahre alt war, gab es an unserer Schule eine Schreibwerkstatt, wo ich entschieden habe, dass ich vom Bücherschreiben leben möchte. Das war auch ungefähr der Zeitraum, in dem ich angefangen habe, mein erstes Buch zu schreiben. Es ist der Grundstein von meiner Reihe „Die Legende der drei Welten“.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Im Dezember 2025 ist mein Debüt „Die Dynastie der Unsterblichen“ erschienen. Ein dystopischer Thriller, in dem es um unsterbliche Menschen geht, die zum einen versuchen, das Geheimnis ihrer Unsterblichkeit zu lüften und zum anderen verhindern wollen, dass die normalsterblichen Menschen von ihrer Existenz erfahren. Das Ganze wird jedoch erschwert, als eine Gruppierung von Unsterblichen Anschläge verübt, um zu verhindern, dass die Menschen die Erde weiter zerstören und irgendwann unbewohnbar machen.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, ich arbeite momentan am zweiten Band.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Wenn ich nicht am Schreiben bin, treffe ich mich gerne mit Freunden. Schaue aber auch gerne Animes oder lese selbst.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Da sind einige Bücher, die mir gefallen. Zum Beispiel „Dugeon crawler Carl“ von Matt Dinniman. Aber einen expliziten Lieblingsautor habe ich bisher noch nicht.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Mein Arbeitsplatz ist eher unspektakulär. Meistens sitze ich zum Schreiben auf dem Sofa. Manchmal gehe ich auch gerne raus in ein Café und schreibe dort. Oder wenn ich länger mit dem Zug fahre, dann schreibe ich dort.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ich stehe recht früh auf, mache Sport und dann Haushalt. Es ist bei mir recht unterschiedlich, wann ich gerade in den Schreibfokus komme, dass kann morgens oder abends sein. Da ich momentan arbeitssuchend bin, ist es bei mir unter der Woche recht ruhig und ich konzentriere mich auf das Schreiben.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Die Genres beim Lesen gehen bei mir echt weit auseinander. Ich lese gerne Dystopien, aber auch Komödien oder Thriller.
Beim Schreiben ist es Fantasy und Horror.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Am besten hat mir bisher Japan gefallen. Mir gefällt die Mentalität der Menschen dort und die Kultur. Außerdem schmeckt mir japanisches essen gut. Japan ist aber auch bisher das einzige Land außerhalb von Europa, in dem ich war. Es gibt noch sehr viele Länder, die ich gerne besuchen würde.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich würde sagen, dass ich Kritikfähig bin. Durch konstruktive Kritik kann ich an mir arbeiten und mich verbessern.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Mein Debüt hatte ich damals an einige Verlage geschickt, aber es kam nie eine Zu- oder Absage. Außerdem bin ich ohne Verlag unabhängiger und muss mich nicht nach dem Verlag richten.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Denkt nicht zu viel über die Vergangenheit oder die Zukunft nach, sondern lebt eurer Leben so, dass ihr es am Ende nicht bereut. Ich habe durch meinen Hauptberuf einige Senioren kennengelernt, die es bereut haben, nicht mehr aus ihrem Leben gemacht zu haben.

Freitag, 9. Oktober 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Bellena - Tobys Geschichte - Wenn Licht die Dunkelheit berührt von Nicole Kwiatkowski


 
Buchvorstellung einmal anders

Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin Nicole Kwiatkowski, aber sie kommt nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.
Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Bellena – Tobys Geschichte – Wenn Licht die Dunkelheit berührt“ von Nicole Kwiatkowski. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Sie wird nicht kommen. Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«
Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊 Doch da klettern noch drei Protagonisten aus dem Buch und setzt sich zu uns.

Wer seid ihr denn? Wollt ihr euch den Besuchern des Blogs vorstellen?
"Ich meine Liebe, bin Lilith. Man kennt mich als die Königin der Nacht. Und das..."Sie streicht den finster dreinschauenden Typen über den Oberarm. "Ist Samael, mein Gefährte. Der Silberjunge neben ihm ist Satarel. Er ist sozusagen unsere rechte Hand."
Herzlich Willkommen, Lilith, Samael und Satarel. Wollen wir das Interview nun zu fünft machen?
"Nur deswegen sind wir da, Liebes." Lilith lacht schrill auf.
Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden.
"Das machen wir doch sehr gern", ergreift Lilith erneut das Wort.
"Aber wir haben nicht viel Zeit. Wir..." Lilith legt Samael ihren Zeigefinger auf seine Lippen. "Psst, wir wollen doch nichts verraten", haucht sie ihm entgegen.
Lilith, Samael und Satarel haben wir schon kennengelernt. Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
„Meine Geschichte handelt von Toby, einem verwaisten Engel, der durch einen Zufall auf seinen totgeglaubten Vater trifft. Doch er ist nicht irgendwer und ich Beziehung zueinander, darf weiterhin nur im stillen stattfinden. Toby erträgt dies nicht länger und begeht eine folgenschwere Entscheidung, die einen Stein ins Rollen bringt, der nicht nur sein Leben auf den Kopf stellt, sondern einen uralten Kampf, zwischen Himmel und Hölle erneut entfacht."
"Und ich spiele auch eine Rolle dabei", ergänzt Lilith. "Denn ohne mich gäbe es diesen Kampf nicht."
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da ihr ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten müsst, könnt ihr uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? Seht ihr es als Protagonisten genau so?
„Ich würde sagen, dass es bei Nicole stark von ihrer Stimmung abhängig ist. Aber die leichten, humorvollen Stellen liegen ihr am meisten", antwortet das Buch.
Doch Lilith scheint damit nicht einverstanden zu sein, denn sie rollt demonstrativ die Augen, sagt jedoch nichts.
Habt ihr eine Lieblingsstelle, die ihr uns gerne vorstellen würdet?
"Also ich liebe alle Szenen, in denen ich vorkomme - in Tobys Träumen. Also er mich das erste Mal in der Hölle besucht hatte. Und ich freue mich vorallem auf die kommenden Szenen mit mir. Ich liebe Nicoles Idee dazu jetzt schon. Was sagst du Liebling." Lilith neigt ihren Kopf auf Samaels Schulter.
"Meine Lieblingsstelle ist, als Toby uns einen Besuch abgestattet hat. Auch wenn er lässig wirkte, habe ich seine Angst förmlich riechen können."
"Ich finde einige gut. Am liebsten aber die, als der Dämonenturm..." Satarel hält inne, als Samael ihn finster ansah.
Wisst ihr wie viel Nicole tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Habt ihr dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmt ihr dem Buch zu?
"Sie baut gerne in Luzifer ihren trockenen Humor..."
"Also ich finde, dass sie sich eher etwas von mir abgeschaut hat", widerspricht Lilith dem Buch. "Sie alle sagen, dass Luzifer der humorvollste ist. Ich sehe das etwas anders und beide haben wohl eher von mir gelernt."
"Ich stimme dir zu, Liebling", säuselt Samael.
Satarel sieht betroffen auf seine Schuhe und will sich offensichtlich nicht dazu äußern.
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?
„Sie kann manchmal echt witzig sein, aber auch schnell genervt, wenn die Charaktere mal wieder aus der Reihe tanzen wollen."
"Außer wenn ich das tue", fiel Lilith dem Buch ins Wort. "Bei mir findet sich es sogar witzig. Ich wüsste keinen Moment, wo ich sie nicht wenigstens ein wenig zum Schmunzel gebracht hätte.
"Außerdem ist sie sehr ehrgeizig und lässt sich von Rückschritten nicht entmutigen", entgegnete Satarel und Samael hob überrascht eine Braue nach oben.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
"Es standen mehrere Titel zur Auswahl. Über Instagram gab es dann eine Abstimmung", beantwortet das Buch die Frage.
"Mitspracherecht? Ich glaube nicht. Ansonsten hätte es den Titel so nicht gegeben. Wenn Licht die Dunkelheit berührt. Umgekehrt klingt der Titel doch viel harmonischer."
Seid ihr zu 100% zufrieden mit dem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
"Natürlich würde ich etwas ändern. Ich finde, dass ich auch wunderbar auf das Titelbild gepasst hätte. Aber der kleine Goldjunge, macht sich auch gut darauf. Ich habe ja auch keine Hoffnung, dass ich zumindest eine kleine Stelle auf dem 2. Cover erhalte", war es wieder Lilith, die die Frage als erstes beantwortet.
Der Rest sagte offenbar lieber überhaupt nichts mehr.
Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
"Für euch ist Schlaf eine Erholung. Für mich ist es eine Tür", säuselte Lilith
"Und dreimal dürft ihr Raten, aus welchem Mund das Zitat stammt", sagte das Buch, mit einem Hauch Sarkasmus in der Stimme.
"Du dachtest, du könntest dich vor mir verstecken", sagte Samael und das Buch schritt ein. "Und rate mal, aus welchem Mund diese Worte wohl stammen." Hoffnungsvoll sah das Buch zu Satarel und wurde bitter enttäuscht, als dieser nichts sagte.
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz dem Buch und den drei Charakteren »Danke, für eure Geduld und Antworten« zuzuflüstern.

Dann vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Donnerstag, 8. Oktober 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Woodhaven - Handschellen fürs Herz von Kady Burton


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Chris und Maddi aus „Woodhaven – Handschellen fürs Herz“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Chris: Danke, dass du uns die Möglichkeit gibst
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Maddi: Ich bin Maddi Buchanan, 29 Jahre alt, Käsemacherin aus Woodhaven und stolze Besitzerin einer kleinen Herde Highland Cattle. Wobei „Besitzerin“ bei Tipsy vermutlich das falsche Wort ist. Die Kuh besitzt eher mich.
Chris: Christian Dawson, aber Chris reicht. Ich bin 32, Chief Inspector bei der Woodhaven Police und vor einigen Monaten aus Aberdeen hierhergezogen. Und eigentlich war ich auf der Suche nach etwas mehr Ruhe.
Maddi: Hat hervorragend funktioniert.
Chris: Mh, ja. Bis du aufgetaucht bist.
Maddi: Hey, ich war immerhin zuerst da!
Chris: Das macht es nicht besser, besonders deine Bestechungsversuche bei meinem Hund.
Maddi: Ich nenne es Beziehungspflege.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Maddi: Eigentlich beginnt alles damit, dass ein Käsedieb auf der Flucht ist und Woodhavens neuer Chief Inspector seinen ersten Einsatz gründlich verkackt.
Chris: Zu meiner Verteidigung, ich war auf echte Verbrecher vorbereitet.
Maddi: Nicht auf einen Käsedieb? Oder nicht auf mich in geblümter Latzhose?
Chris: Beides. Na ja, danach gerät mein sorgfältig geplanter Neuanfang zunehmend außer Kontrolle und irgendwann weiß ich nicht mehr, ob Maddi eigentlich meine blumig-scharfe Ablenkung oder längst mein größtes Problem ist.
Maddi: Und wenn ihr jetzt wissen wollt, wie blöd Chris bei unserem ersten Aufeinandertreffen wirklich aus der Wäsche geguckt hat, müsst ihr das Buch wohl lesen.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Chris: Ja.
Maddi: Definitiv.
Chris: Die Frau hat mich für einen Neuanfang nach Woodhaven geschickt und mich dort erst gegen einen Käsedieb verlieren lassen, bevor sie beschlossen hat, dass mein restliches Leben ebenfalls ein bisschen komplizierter werden könnte.
Maddi: Ach, komm. Ich musste mich mit einer entlaufenen Tipsy, ziemlich fiesen Gerüchten und meinen eigenen kleinen Dämonen herumschlagen. Du hast wenigstens eine Dienstwaffe bekommen.
Chris: Gegen Tipsy?
Maddi: Oh, denk nicht mal dran.
Chris: Seht ihr? Und unsere Autorin sitzt irgendwo, trinkt Kaffee und findet das vermutlich auch noch lustig.
Kady aus dem Off (trinkt Kaffee und grinst): Stimmt.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Maddi: Das Kirchenfest. Definitiv. Es war einfach wunderschön und Chris kam tatsächlich, obwohl ich ihn nicht einmal richtig eingeladen hatte. Und später sind wir dann ein bisschen spazieren gegangen und … ähm …
Chris: Ein bisschen spazieren gegangen?
Maddi: Ja.
Chris: Interessante Zusammenfassung.
Maddi (läuft sichtbar rot an): Es stand ein Baum im Weg.
Chris: Der stand da ziemlich praktisch.
Maddi: Können wir vielleicht über etwas anderes reden?
Chris (grinst und lehnt sich lässig nach hinten): Nein. Ich nehme ebenfalls das Kirchenfest und besonders den Baum.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Maddi: Mehr, als sie vermutlich zugeben würde. Ich glaube, von mir steckt einiges in ihr. Diese kleinen fiesen Gedanken, die einem gelegentlich erzählen, man wäre irgendwie zu viel oder nicht richtig genug, kennt sie jedenfalls verdächtig gut. Aber auch meine Liebe zu Tieren, zu einem eher ruhigen Leben und die Fähigkeit, mich für Dinge vollkommen zu begeistern.
Chris: Und der Sarkasmus?
Maddi: Jap, definitiv von ihr.
Chris: Die Sturheit?
Maddi: Auch.
Chris: Das Fluchen?
Maddi: Chris!
Chris: Was? Sie hat mich geschrieben. Ich weiß Dinge.
Maddi: Ich glaube allerdings, dass sie sich nie komplett in nur einer Figur versteckt. Ein bisschen von ihr findet man wahrscheinlich überall.
Chris: Beunruhigender Gedanke.
Kady aus dem Off: Ich kann dich auch noch umschreiben, Dawson.
Chris (zieht den Kopf ein): … eine wundervolle, ausgeglichene Frau.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Maddi: Kreativ, ein bisschen verrückt und eigentlich ziemlich nett.
Chris: Eigentlich?
Maddi: Na ja, sie hat dir deine Vergangenheit gegeben.
Chris: Guter Punkt.
Maddi: Außerdem hat sie einen ziemlich schwarzen Humor, redet gelegentlich mit ihren Figuren und kann sich stundenlang mit irgendwelchen vollkommen absurden Kleinigkeiten beschäftigen, nur weil sie unbedingt wissen muss, ob etwas in einer Geschichte wirklich funktionieren würde.
Chris: Und sie flucht. Viel.
Maddi (hebt warnend eine Braue): Das hatten wir doch gerade schon.
Chris: Verstanden.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Chris: Mitspracherecht?
Maddi: Hatten wir welches?
Chris: Ich wurde nicht gefragt.
Maddi (schmollt): Ich auch nicht.
Kady: Ihr habt euch nachts ungefragt in meinem Kopf unterhalten. Das war Mitspracherecht genug.
Chris: Fairer Punkt.
Kady: Handschellen fürs Herz stand tatsächlich schon ziemlich früh fest. Chris ist Chief Inspector, also lagen die Handschellen praktisch auf dem Tisch. Und da es eine Romance ist, musste am Ende nur noch das Herz verhaftet werden.
Maddi: Das klingt erschreckend geplant.
Chris: War es vermutlich nicht.
Kady: Dawson, ich habe eine Löschtaste.
Chris: Wunderschöner Titel. Schon immer gewesen.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Maddi: Eigentlich liebe ich es, weil Loui dabei ist.
Chris: Eigentlich?
Maddi: Tipsy fehlt.
Chris: Natürlich.
Maddi: Sie spielt eine wichtige Rolle!
Chris: Sie säuft Bier aus einem Zapfhahn.
Maddi: Ja, damit hat sie eine wichtige Rolle.
Chris: Ich finde das Cover perfekt. Loui sieht darauf ohnehin aus, als wäre es sein Buch und wir beide nur schmückendes Beiwerk.
Maddi: Stimmt irgendwie.
Loui: schweigt selbstgefällig
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Chris: Fuck. Das war zu viel.
Maddi: Das ist dein Lieblingszitat?!
Chris: Aber sicher.
Maddi (verdreht ein bisschen die Augen): Wie romantisch.
Chris (lehnt sich näher zu Maddi): Du solltest vielleicht erwähnen, dass ich das gedacht habe, als ich dich angesehen habe und anschließend kaum noch einen vernünftigen Gedanken zustande bekam.
Maddi (blinzelt nun eindeutig verliebt): Okay, es ist romantisch.
Danke für das Gespräch
Chris und Maddi: Wir danken dir für deine Zeit und dieses tolle Interview

[Buchvorstellung einmal anders] Die Reiter der Apokalypse - Yekon von J. Luhber


 

Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Genna und Yekon aus „Reiter der Apokalypse - Yekon“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Genna: “Sehr gerne. Wir freuen uns, hier sein zu dürfen, nicht wahr, Yekon?”
Yekon brummt etwas Unverständliches. Seine Miene ist düster.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
“Ich bin Genna und als Nonne im alten Konstantinopel aufgewachsen, bevor meine Visionen …” Genna zuckt mit den Schultern. “Heute bin ich ein der besten Seherinnen der Erde.”
“Die beste! Du bist die beste Seherin, seit Kassandra nicht mehr lebt”, korrigiert Yekon sie. “Ich bin Yekon, zweiter Reiter der Apokalypse, gefallener Engel und der Krieg.”
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Yekok zuckt mit den Schultern. “Nun, Vater hat mal wieder Unruhe gestiftet und wir mussten es ausbaden. Sogar Genna wurde in Visier genommen, obwohl sie nur ein Mensch ist.”
Genna schlägt ihm auf den Unterarm. “Nur ein Mensch? Ich habe nicht umsonst von den kosmischen Mächten Unsterblichkeit erhalten! Und ohne meine Visionen wäre die Geschichte wohl ganz anders verlaufen”, schnaubt sie wütend.
“Beruhig dich, kleine Nonne”, raunt Yekon mit einem leichten Lächeln. “Du weißt, keiner von uns würde dich als ‘nur’ Mensch bezeichnen. Luzifer allerdings …”
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Genna schüttelt den Kopf: “Sie leidet doch immer mit uns.”
“Aber es macht irgendwie Spaß zu beobachten, wie sie versucht, uns aus prekären Situationen zu befreien”, behauptet Yekon.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Genna grinst. “Als Yekon Tilo sagt, dass er auch mit dem Sofa vorlieb nehmen würde.”
“Ich bevorzuge die Stelle an der du betonst, dass du keine roten Dessous trägst!” Yekons Augen schimmern dunkel. Auf seinen Lippen zeichnet sich ein weiteres kleines Lächeln ab.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
“Oh ja! Ganz viel Zimt und heiße Schokolade. Da steckt eine Menge von ihr drin.” Gennas Augen leuchten.
“Ihr könnt euch ja mal auf Zimtschnecke oder Churros treffen”, schlägt Yekon vor.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
“Romatisch mit einem guten Geschmack. Sie hat definitiv einen sehr guten Geschmack”, erklärt Genna.
“Du weißt aber schon, dass es nicht nur um Zimt und Schokolade geht, oder?”, wendet Yekon ein.
Genna schüttelt ihren Kopf. “Es gibt nichts Wichtigeres. Versuch es gar nicht erst!”
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Yekon erklärt: “Der Titel stand schon fest. Es ist ja meine Geschichte. Die Tetralogie beschäftigt sich schließlich mit uns Reitern.”
“Der Titel passt”, bestätigt Genna lächelnd.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
“Es ist so perfekt! Gerade das knallige Rot liebe ich!” Genna wackelt mit ihren blutroten Fingernägeln.
Yekon verdreht seine Augen.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Genna:
Tileons Augen verengten sich. "Ich hasse euch beide! Wenn ich wiederkomme, Genna, dann will ich dich nicht nackt in seinem Bett finden!"
"Ich nehme auch mit dem Sofa vorlieb", konterte Yekon gelassen und war selbst überrascht, dass sowohl sein Bruder als auch Genna in schallendes Gelächter ausbrachen.
Yekon:
"Diese roten Dessous, auf die ich einen Blick hab werfen dürfen, haben mir einen Hinweis gegeben", neckte er und Genna kicherte über seinen so selten zur Schau gestellten Humor.
"Dann wirst du vermutlich enttäuscht sein, wenn ich dir sage, dass ich kein Rot mehr trage? Es war schließlich alles nass."
Er zuckte mit den Schultern. "Ich nehme an, Kmiel hat dir ausgeholfen."
Genna gluckste. "Als würde ich die Unterwäsche einer anderen Frau tragen." Sie hob spöttisch eine Augenbraue, bis Yekon begriff, was sie ihm damit sagen wollte.
"Du trägst keine …" Er stöhnte verzweifelt. "Deine Schuld! Es ist definitiv deine Schuld!", befand er ein weiteres Mal.
Danke für das Gespräch
Genna flötet: “Wir danken dir. Es war nett, dich kennenzulernen, Claudia!”
Yekon hebt nur grüßend seine Hand.

Mittwoch, 7. Oktober 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Shadow Element - Wenn Liebe zerbricht von Julia Abel


 

Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit dem kleinen grünen Troll und seiner Autorin, um mit ihnen über das Buch „Shadow Element – Wenn Liebe zerbricht“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
„Haben immer Zeit für dich“, säuselt Kollo und strahlte voller Freude.
Es wäre toll, wenn du dich meinen Lesern vorstellen würdest, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
„Ich sein Kollo, Merelias aller bester Freund. Sein ein grüner Troll und ein groooßer Kämpfer.“ Julia verdreht lachend bei Kollos Worten die Augen. „Ein bisschen verpeilt bist du auch.“
„Ich sein nicht verpeilt! Ich sein stark und mutig! Ohne mich Me und Theros sterben.“
„Da hast du wohl recht“, meint Julia nachgebend.
Beschreibt uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
„Bestes Buch aller Zeiten! Meine Geschichte einfach super spannend sein.“
„Kollo, das ist nicht deine Geschichte. Shadow Element ist Merelias und Theros Geschichte, du begleitest sie nur auf ihrer Reise.“
„Du sehr gemein sein! Ich der Held, nicht die anderen.“
„Naja, wir sagen es mal so, du bist auch ein Held, aber nicht der einzige. Du begleitest Merelia und Theors auf der Reise nach Solonas, wo Merelia herausfinden möchte, wer sie ist und welche Rolle sie im Krieg gegen die Werwölfe spielt, während Theros nach seiner Bestimmung sucht und endlich seinen Platz in der Welt finden möchte. Dabei kommen sich die Beiden immer näher und müssen einigen Gefahren standhalten. Am Ende sind mitten im Krieg und müssen Alamenzia retten.“
„Und ohne mich sie all das niemals schaffen. Ich helfen und sie vor Abgrund retten.“ Kollo verschränkt hoch erhobenen Hauptes seine Arme vor der Brust.
„Jaja, du bist der Held.“ Julia kann sich nur schwer ein Lachen verkneifen.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen? Hat er dich richtig eingeschätzt?
„Julia sein sehr gemeine Autorin, nur eine Gefahr nach der nächsten und ich müssen immer alle retten. Sie Spaß haben wenn ich leiden.“
„Na komm, hab dich nicht so. Du freust dich doch, wenn du dich als Held aufspielen kannst. Also sei nicht beleidigt, wenn ich dich hin und wieder in Gefahr bringe.“
„Hin und wieder? Pah! Immer du tun! Aber ich sein Kämpfer, ich überleben alles.“
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
„Jaaa, eine Stelle am besten. Aber ich nicht verraten darf, weil sonst wissen, wie Geschichte von Me, Theros und mir ausgehen.“
„Das stimmt, das kannst du wirklich nicht verraten. Ich liebe allerdings die ersten Kapitel am meisten, wenn ihr Theros kennenlernt und Merelia ihn mehrmals niederschlägt.“
„Jaaa, das sehr lustig sein. Naja. Für mich, nicht für Theros.“ Kollo hält sich lachend seine kleine grüne Hand vor den Mund.
Was glaubst du, wie viel Julia steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter? Hat er alles gefunden oder gibt es da noch etwas verstecktes?
„Merelia sagen was sie wollen, sehr frech sein manchmal zu Theros. Julia immer frech zu mir.“
„Das kannst du nun wirklich nicht vergleichen, Kollo“, entfährt es Julia.
„Oh doch, ich können! Aber Julia auch stark und Kämpferin, sie Feuer in sich. Nicht unterschätzen, genau wie Me. Aber sie auch manchmal ein bisschen lustig wie ich. Also ja, ein bisschen Julia im Buch.“
„Da hat er irgendwie recht“, meint Julia schulterzuckend.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
„Gemein …“
„Hey!“
„Auch ein bisschen nett, auch verrückt sein und lieb. Sie auch manchmal Gutes für uns tun. Und schreiben sie gut können. Ich bester Charakter aller Zeiten, bester Troll von allen.“
„Übertreib mal nicht so.“
„Du also denken anders?“ Entsetzt starrt Kollo Julia an.
„Nein, du bist der beste Troll, aber es gibt viele gute Autoren.“
„Du eine von ihnen.“
„Das ist echt lieb von dir!“
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
„Leider kein Mitspracherecht haben.“ Geknickt schaut Kollo zu Boden. „Aber nicht so schlimm sein, weil Julia mit Isa Titel finden. Und Isa toller Mensch und gute Ideen. Beide gemeinsam finden tollen Titel „Shadow Element – Wenn Liebe zerbricht“.“
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
„Besser Cover, wenn ich drauf sein. Aber so sein auch ganz nett.“ Julia schlägt sich kopfschüttelnd die Hand vor die Stirn. „Was? Ich toller Troll. Wenn ich auf Cover, jeder Buch kaufen.“
„Wenn du meinst.“
„Oh ja!!!“
Was ist jeweils euer Lieblingszitat aus dem Buch?
Inzwischen war der Saal fast in Gänze in Schwärze getaucht. Nur einzelne Lichtstrahlen fielen durch die Fenster herein. Ich spürte die nagende Kälte überall am Körper. Beinahe hätte ich mich von ihr mitreißen und verschlingen lassen. Aber dann hatte mich mein bester Freund daran erinnert, wer ich war und dass ich niemals allein sein würde. Er war für mich da.
„Zeigen, größter Held ich sein!“ Kollo grinst breit.
„Naja, es ist ganz gut. Es zeigt, dass auch Freundschaften nicht zu unterschätzen sind und wie besonders deine und Merelias Beziehung ist. Das Zitat ist also ganz gut.“
„Sehen, ich toll sein!“ Wieder kann Julia nur lächelnd mit dem Kopf schütteln.
Danke für das Gespräch.
„Wir danken dir für tolle Fragen!“

Dienstag, 6. Oktober 2026

[Buchvorstellung einmal anders] 24 Kapitel auf dem Weg zu mir von A. D. Wilk

 



Buchvorstellung einmal anders


Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Hannah, um mit ihr über das Buch „24 Kapitel auf dem Weg zu mir“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten. Kannst du dich vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ich bin Hannah, 25, und arbeite in einer Buchhandlung in Berlin. Vor einem Jahr bin ich aus einem kleinen Dorf in Brandenburg hergezogen, und ehrlich gesagt fühle ich mich hier noch immer ein bisschen wie an der falschen Stelle.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenigen Sätzen.
Am 1. Dezember liegt plötzlich ein roter Umschlag in meinem Briefkasten, ohne Absender, nur mit einer goldenen Eins darauf. Es folgen 23 weitere, jeden Tag einer, jeder mit einer kleinen Aufgabe. Es ist ein Adventskalender, der mich Stück für Stück zu mir selbst führt.
Glaubst du, es macht der Autorin mehr Spaß, dich durch leichte oder durch schwierige Situationen zu führen?
Ich glaube, sie mag beides, aber am meisten die Momente dazwischen: wenn es erst wehtut und dann heller wird. Sie lässt mich nicht im Dunkeln, aber sie nimmt mir auch nichts ab.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Der Moment, in dem ich zum ersten Mal wirklich für mich begriffen habe: Ich bin wertvoll, weil ich ein Mensch bin. Beim ersten Mal hätte ich fast darüber gelacht, und dann habe ich gemerkt, wie sehr ich genau das hören musste.
Wie viel deiner Autorin steckt in dem Buch oder in den Figuren?
Mehr, als sie zugeben würde, glaube ich. Diese Sehnsucht, dazuzugehören, und der lange Weg zum eigenen Wert, das schreibt niemand so, der es nicht selbst kennt.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Warmherzig und ehrlich. Sie schaut hin, auch wenn es unbequem wird, aber sie lässt einen nie allein damit.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam?
»24 Kapitel auf dem Weg zu mir« 24 Kapitel wie 24 Türchen, und am Ende steht nicht das große Fest, sondern ich selbst. Der Titel sagt eigentlich schon alles.
Gefällt dir das Cover zu 100 %?
Ja. Die Farben, die Umschläge, das Gold, der Farbschnitt, es sieht aus wie ein Geschenk, und genau so fühlt sich die Geschichte auch an.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
„Es geht nicht darum, ob du jetzt gut genug bist. Sondern darum, ob du dir erlaubst, es zu werden.“
Danke für das Gespräch.