
Geheimnisvoll, rabiat, skrupellos und mit den eigenen Gefühlen überfordert - ebenso wie mit denen anderer...



Interessen:
Gärtnern, seine Gewächshäuser, stricken, Möbel sammeln, sein Krokodil Putzi, Tee
Lieblingsfarbe:
Dunkelrot, Smaragdgrün
Er hasst:
andere Leute, sein Spiegelbild und sich nicht einmischen zu dürfen
Besonderheiten:
große Narbe, 2 Adoptivkinder, BDSMer, absichtlich unpünktlich, aromantisch, grüne Nägel

Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?Baatar runzelt die Augenbrauen: Ich gewähre Dir gerne Audienz, wundere mich aber, dass Du keine Gastgeschenke mitgebracht hast. Offenbar bist Du mit den Sitten in Kabus wenig vertraut.Kiyan schnauft durch: Ich freue mich, Dich zu treffen, liebe Claudia, lass Dich ja nicht von meinem Vater ins Bockshorn jagen. Er sitzt auf einem Berg voll Gold und es wird ihm wohl nie genug sein.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.Kiyan: Ich bin der Sohn des Emirs von Kabus aus „Die Lüge der Seeprinzessin“ und soll die falsche Tochter des Sultans von Yanam heiraten. Minou und ich sind eine absolute Fehlbesetzung, ich liebe Nadira.Baatar knirscht mit den Zähnen: Du wirst tun, was gut für Kabus ist, und wer weiß das besser als ich, Du Grünschnabel! Meine gute Claudia, Du kannst Dir denken, was ich um die Ohren habe. Ein Reich zu führen ist nichts für Weicheier! Als Emir von Kabus habe ich mein Volk zu schützen und obendrein suche ich nach dem Geheimnis, das mir meine Gattin … ach, das gehört nicht hierher. Falls Du irgendwo ein Krokodil entdeckst, sag mir umgehend Bescheid.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?Kiyan schüttelt den Kopf: Wirf meinem Vater einen schiefen Blick zu und er wetzt die Säbel. Nicht mit mir! Ich kämpfe nicht und damit fing die Geschichte schon an. Wie er auf die hirnrissige Idee kommt, mich mit Minou zu verkuppeln, weiß der Geier. Da spielte ich nicht mit und türmte … wer konnte denn ahnen, was das nach sich zieht?Baatar: Das kommt davon, wenn die Jugend ihren eigenen Ideen folgt. Wer mich herausfordert, sollte später nicht jammern. Manchmal ist ein Geheimnis quälender als die schlimmste Wahrheit.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?Baatar ballt die Faust: Ach was! Ein wahrer Herrscher fürchtet keinen Kampf. Ich laufe mich gerade erst warm.Kiyan: Sag das nicht, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Vielleicht komme ich doch nochmal aus dem Buch und stell sie zur Rede.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?Baatar: „Wenn ich sage, wir jagen die Krokodilsbrut und verleiben uns die Nachbarländer ein, wirst du der Erste sein, der zu den Waffen stürmt! Du hast die verdammte Pflicht als mein Sohn!“, nahm der Emir den Faden wieder auf.Kiyan: Wie sie mich anstachelte und ich ihr nachsetzte!„Die Maus, die den Tiger fangen will, sollte sich vorsehen, meine Liebe!“Wenig prinzessinnenhaft drang ihr freches Lachen an meine Ohren und berührte mich tief, viel tiefer, als ich es zulassen wollte.„Unterschätze mich, Kiyan, das wird ein Spaß!“Die schreienden Felsen verbargen uns und wir schlüpften durch eine Kluft ins Innere. Unser Schwur, aufeinander zu warten, leuchtete wie Gold in ihren Augen. So viele Jahre voller Sehnsucht im Trost unserer Briefe, die eine gute Seele aus Yanam aufgab und mein verschwiegener Hadschib mir unter mein Kopfkissen legte. Ich musste sie wiedersehen!
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?Kiyan grinst: Wie soll sie sonst eine solche Liebe beschreiben wie die zwischen Nadira und mir? Ich bin sehr glücklich, dass sie mir ihr Herz geschenkt hat und damit tausend Sonnenstrahlen durch meinen Körper schickt.Baatar: Ach komm, in ihr stecken auch andere Gefühle! Diese Neugier, ein Geheimnis lüften zu müssen, kann ziemlich nervenaufreibend sein.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?Baatar: Eine Teufelin steckt in der Dame und sie kann mir beinahe das Wasser reichen mit ihrem intriganten Gehabe. Wenn Du das Buch bis zum Ende liest, wirst Du wissen, dass sie Gift im Honig versteckt hat.Kiyan reibt sich die Stirn: Endlich mal jemand, dem Du nicht gewachsen bist. Kerstin hat mich ganz schön in die Tinte geritten, aber immerhin versucht sie, es wiedergutzumachen. Wer Nadira für mich erfindet, dem breite ich den roten Teppich aus.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?Kiyan zerknirscht: Ein wenig geschwindelt hat sie schon und das auch noch meinetwegen. Beim Herrn des Staubs! Das ist echt dumm gelaufen.Baatar: Sag ich doch! Hättet ihr mal auf mich gehört!
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?Baatar: Mein Konterfei hätte sich gut auf dem Umschlag gemacht samt Krone und Säbel, am besten in der großen Halle mit dem Gemälde meiner ersten Schlacht im Rücken und dem Thron, der in purem Gold glitzert.Kiyan rümpft die Nase: Du siehst es ja selbst, liebe Claudia, mit sowas bin ich aufgewachsen? Ehrlich gesagt, das Cover wühlt mich total auf. Nadira in einem der Mondteiche, gefangen im Schilf. Die Nacht senkt sich herab und der Nebel, der vom Boden aufsteigt, verwandelt ihre Beine in Schuppen. Aufhören!
Danke für das GesprächKiyan: „Versprochen ist versprochen 143“Baatar:‚Ich werde ihn finden und dann gebe ich ihm, was er verdient!‘
Baatar: Ehre, wem Ehre gebührt. Dreh mir meine Worte aber nicht herum, ich habe ein Auge auf Dich.Kiyan: Ich danke Dir, liebe Claudia.


1.
Sie pflückte die außergewöhnliche
Post aus der Luft und besah sie sich von allen Seiten.
Sehr wichtig stand
mit großen violetten Buchstaben auf dem goldenen Umschlag.
2.
»Na endlich«, meckerte er. »Was
fällt Belli nur ein, mich zu verzaubern?« Empört und mit zitternden
Schnurrhaaren blickte er in die Runde. Jetzt erst realisierte er, wo er war.
Besser gesagt, wo er nicht war.
»Wo bin ich?«, piepste er.
3. »Wow,
das gibts ja nicht!«, rief Bella.
»Ja«, erwiderte ihre Mama. »Das hier ist ein
magischer Ort. Ich liebe ihn.«
»Du
bist öfter hier?«, fragte Bella. Ihre Mama nickte. »Ja, hier fühlt es sich ein
bisschen wie Heimat an.« Tränen glitzerten in ihren Augenwinkeln.
4.
»Hoppla«, quiekte Bella und
stolperte ein paar Schritte nach vorne. Dabei ließ sie Cookie auf den Boden
fallen.
»He!
Was soll denn das?«, fauchte er. »Dieser störrische Besen! Ich habe zu
Bellissima gesagt, dass dieses Ding der letzte Mist ist. Aber sie wollte mir ja
nicht glauben«, keifte Cookie. Er setzte sich und leckte sich beruhigend über
sein Fell.
5.
»Ach, Papperlahex«, winkte die Hexe
ab. »Wir alle haben magische Fähigkeiten und wenn es nur ein Lächeln ist, das
wir durch eine liebevolle Geste bei einem anderen bewirken.« Sie zwinkerte
Bella zu.
6. »Sie
haben es dir gesagt?«, fragte Oma Belli verwundert. »Die Tiere können nicht
reden.« Doch Bella hörte nicht hin, sie war viel zu beschäftigt mit dem Kraulen
der Mähnen.
7. Auf dem
Rückweg kamen sie an der Tür vorbei, auf der das Schild: Eintritt verboten!
zu lesen war. Sie stand einen Spalt breit offen und Bella warf einen Blick ins
Zimmer. Es roch nach abgestandener Luft. Anscheinend war es eine Rumpelkammer. Warum
darf man dann nicht eintreten?
8.
Sie kochte vor Wut. Cookie
versteckte sich hinter Bella. Pecco wich ein paar Schritte zurück.
»Oh, wenn ich dieses schwarze
Ungetüm erwische, drehe ich ihm höchstpersönlich den Hals um.«
»Aber
Oma ...«
9. »Achtung! Ich lande!«
»Ojemine«,
jammerte Pecco, der hinter Bella saß.
»Na
los, du schaffst das!«, feuerte Cookie sie an.
Sanft
drückte Bella den Besenstiel in Richtung Erde, nur ein kleines bisschen zu
viel. Die Hühner, die eben noch in aller Ruhe in der Erde gescharrt hatten,
stoben gackernd auseinander.
10.
»Heiliger Elfengral«, gab Pecco von sich und
schlug die Hände über dem Kopf zusammen.
»Jetzt
müssen wir unseren Plan B durchführen. Wir haben keine Wahl«, bestimmte Bella.
11. Mit viel Drängeln und Schubsen, schafften sie
es, das Zauberpulver über sich zu streuen.
»Reisegut«, riefen sie alle gemeinsam. Doch nichts geschah. Die Sekunden fühlten sich wie zäher Kaugummi an. Verdutzt schauten sie sich an.
Sehr gerne :)Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?Geschrieben habe ich schon immer gerne. Eigentlich wollte ich Journalistin werden. Aber wie so oft im Leben kam es anders.Mit meinem Debütroman habe ich während meiner zweiten Elternzeit im Sommer 2013 begonnen. Offensichtlich hatte ich zu viel Zeit. ;) Die Idee für "Fesselnde Entscheidung" schwirrte mir schon länger durch den Kopf, aber es war ein ganz besonderer Moment, als plötzlich die Sätze in meinem Kopf zu fließen begannen und ich sie unbedingt aufschreiben musste. Ich erinnere mich noch genau, wie ich meinen Laptop aufgeklappt habe und meinem Mann zurief: »Hey Schatz, ich schreibe ein Buch.« Er antwortete, als wäre es das Normalste auf der Welt: »Super, dann kann ich ja endlich mal alle meine Serien schauen.«
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?Bisher habe ich sieben Bücher geschrieben.„Fesselnde Entscheidung 1 und 2“ fallen unter die Rubrik „Romantic Thrill“,„Nacht im Herzen“, „Am liebsten lebenslänglich“ und „Der Milliardär kann mich mal“ würde ich bei Liebesromanen einsortieren und „Alle Farben des Lebens“ und „Im freien Fall zu dir“ unter Emotional Romance /Drama.Meine Bücher in max. fünf Sätzen zu beschreiben fällt mir echt schwer, da mir immer der Klappentext im Kopf umherschwirrt. Aber ich probiere es gerne trotzdem:„Fesselnde Entscheidung 1“ handelt von einer spannenden Entführung, widersprüchlichen Gefühlen und einer Liebe, die nicht sein darf.In „Nacht im Herzen“ geht es um eine gemeinsame Nacht, die für zwei Menschen das komplette Leben verändert.In „Am liebsten lebenslänglich“ muss sich die Protagonistin damit auseinander setzen, dass ich Verlobter kurz vor der Hochzeit wegen des Tatvorwurfs Vergewaltigung verhaftet wird.Zu „Der Milliardär kann ich mal“ möchte ich eigentlich nur sagen, dass er alles andere als ein typischer Millionärsroman ist.„Alle Farben des Meeres“ ist das Buch, an dem ich bisher am längsten und intensivsten gearbeitet habe. Ich erzähle dort in zwei Handlungssträngen die Geschichte zweier Lieben, die nicht unterschiedlicher sein könnten.Und in meinem neuesten Buch „Im freien Fall zu dir“ wird die Protagonistin plötzlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Dabei wird ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt.
Tatsächlich habe ich viele Ideen im Kopf und war selbst gespannt, welche sich durchsetzt und zuerst aufgeschrieben werden will. Seit Kurzem bin ich wieder am Schreiben. :)Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Sehr gerne verbringe ich Zeit mit meinen Lieben, gehe spazieren und schreibe. Das Schreiben ist meine Art der Entspannung. Dabei vergesse ich meine ganz alltäglichen Sorgen und fiebere, leide und lache mit den den Figuren, die ich in meinen Geschichten erschaffe.Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?Meine Lesehighlights in den letzten Jahren waren »Die Nachtigall« von Kristin Hannah, »Eine Frage der Chemie« von Bonnie Garmus und »Unser Tag ist heute« von Virginie Grimaldi.Sehr gerne lese ich auch Bücher von Ken Follett, Charlotte Link und Miriam Georg.
Meistens schreibe ich ganz bequem auf der Couch. Dass Notebook habe ich dabei auf einem Laptopkissen vor mir.Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Neben meiner Arbeit würde ich mich als „Familienmanagerin“ beschreiben, d.h. einkaufen, kochen, Haushalt, „kümmern“. :)Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?Tatsächlich bin ich eine Querbeetleserin und wähle meine Bücher stark nach meiner Stimmung aus. Manchmal muss es ein Thriller sein, manchmal ein Gesellschaftsroman. Horror lese ich allerdings nicht und Fantasy nur selten.Beim Schreiben hingegen zieht es mich vor allem zu dramatischen Liebesromanen. Ich liebe Geschichten mit starken Emotionen und intensiven Beziehungen.
Hast du ein Lieblingsland und warum?Ich liebe Zitate und habe tatsächlich viele Lieblingszitate, aber keines nach dem ich mein Leben strikt ausrichte. Oft begleitet mich einfach das Zitat, das gerade am besten zu meiner aktuellen Situation passt.Ein einzelnes Zitat aus meinen Büchern auszuwählen, das meine Arbeit am besten beschreibt, fällt mir genauso schwer.Aber vielleicht passt das hier aus „Alle Farben des Meeres“ ganz gut:„Das Leben ist so wechselhaft wie das Farbenspiel des Meeres, mal strahlend blau, mal stürmisch grau, voller Möglichkeiten und nie vorhersehbar.“
Island liebe ich. Die Insel ist einfach atemberaubend schön.Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Konstruktive Kritik ist mir sehr wichtig. Sie hilft mir dabei, mich zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Destruktive Kritik hingegen versuche ich nicht zu nah an mich heranzulassen, auch wenn es mir nicht immer leichtfällt.Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich schreibe, weil es mir Spaß macht und nicht, weil ich muss – ganz ohne Druck oder Vorgaben. Das ist für mich der riesengroße Vorteil, als Selfpublisher Bücher veröffentlichen zu dürfen. Ich genieße die vollkommene Freiheit und fühle mich niemanden verpflichtet, außer meinen lieben Leserinnen und Lesern, denen ich gerne eine fesselnde Lesezeit bescheren möchte.Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Herzlichen Dank fürs Lesen des Interviews. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich den einen oder die andere neugierig auf eines meiner Bücher machen konnte.Ein herzlicher Dank geht außerdem an dich, liebe Claudia, für das schöne Interview und die Mühe, die du dir machst.