Montag, 16. Februar 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Wolkendampf und Wunderglaube - oder wie man sich einen Freund bestellt von Simone Tonn


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Rina und Lino aus „Wolkendampf und Wunderglaube – oder wie man sich einen Freund bestellt“ und deren Autorin Simone Tonn.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig beim Interview unterstützen?
Rina: „Echt jetzt?“
Lino: „Sehr gerne, die Dame!“
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.
Rina: Alles fing damit an, dass ich diesen Koffer fand! Und da war gleich klar: ich werde auf eine fantastische Abenteuerreise gehen! Das hat mich mega viel Mut gekostet, weil ich ja echt ganz allein war! Aber ich hab ja bald den da getroffen… (boxt Rino liebevoll auf die Rüstung).
Lino: Was hab ich nicht alles ertragen? (Er rollt in gespieltem Entsetzen die Augen und grinst Rina an.) An ihren Flugkünsten musste sie erstmal arbeiten!
Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein?
Simone: Auf den besagten Spaziergängen habe ich mich monatelang in dich, Rina, hineinversetzt und ergründet, wie es dir geht und warum. Was du willst, was du brauchst. Durch alles, was ich durchgemacht habe, bin ich geworden, die ich bin. Und das wollte ich dir nicht vorenthalten. Sorry. War nötig!
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?
Rina: als ich Linos dicken Rhinozerospopo in Edwin Elsters Lastwagen sah, war ich überglücklich.
Lino: Ja, auch von hinten bin ich nicht zu verachten! Meine Lieblingsstelle erzählt von meiner besten Entscheidung: Als ich das Schild bei den ChicChicks entdecke und mich entschließe, mir eine Wellness-Behandlung zu gönnen! (Stolz deutet er auf seinen Glitzerstein am Horn.)
Wie viel echte Simone steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Rina: Bei und beiden hat es lange gedauert, echte Freunde zu finden.
Simone ergänzt: Gemeinsam ist uns auch die wilde Entschlossenheit, unser eigenes Ding zu machen. Was wir uns in den Kopf setzen, ziehen wir durch!
Lino: Simone und ich hinterfragen einfach alles. Außerdem umgeben wir uns gerne mit schönen Dingen. Wir lieben es ästhetisch und anspruchsvoll.
Wie würdet ihr als Hauptcharaktere eure Autorin beschreiben?
Rina: Simone kann ganz schön nerven, wenn sie das EINE Wort sucht! Insgesamt ist sie aber echt o.k. Wir durften so ziemlich machen, was wir wollten und haben so coole, schräge Freunde gefunden! Alles wurde so bunt und magisch!
Lino: Das liebe ich an ihr: keine Vorstellung ist zu groß, kein Plan zu verrückt!
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr drei vielleicht sogar Mitspracherecht?
Lino: Erst waren wir nur Rhina und Rhino. Zweieinhalb Jahre lang. Dann haben Lisa und Simone recherchiert. Wegen dem Titelschutz. Da stellte sich heraus, dass es den Namen Rhina Rhino schon gab! Unvorstellbar! Warum ich jetzt Lino heiße, verrate ich nicht! Das steht im Buch.
Rina: Und der neue Titel ist dann einfach aus den Wolken geplumpst. So ist das, wenn man sich was bestellt. Es kommt einfach!
Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Rina: Lisa hat das Cover super hingekriegt! Schau mal meine Locken an!
Lino: ein bisschen diskutieren musste ich schon, aber dann habe ich meinen goldenen Panzer bekommen. Das war ganz schön tricky für Lisa. Aber sie ist halt Vollprofi. Und jetzt bin ich sehr stolz!
Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Rina: ich mag die Stelle, an der Tante Tilda sagt: „Das ist also dein Freund! Das freut mich außerordentlich!“ Ich war nämlich so so sehr glücklich, in dem Moment.
Lino: ich mag den Ohrwurm „Olwäis luk an se reid side of leid!“ Er grinst. Von einem Rhinozerosohr zum anderen.
Vielen Dank für das Gespräch

[Autoreninterview] Simone Tonn


Autoreninterview
Simone Tonn


Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Simone Tonn, geboren am Bodensee. Lebe seit 36 Jahren in Bayern.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe schon als Jugendliche geschrieben. Romane und Gedichte.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Wolkendampf und Wunderglaube – oder: wie man sich einen Freund bestellt ist ein Buch über meine Herzensbotschaft „Glaube an deine Wünsche, sie können Wirklichkeit werden!“ Es ist ein Mutmachbuch und lädt mit seinen wunderschönen Illustrationen meiner ältesten Tochter @lisa.bilis zum Träumen und Staunen ein.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Demnächst erscheint ein Gedicht von mir in der Anthologie „Hoffnungszeilen“. Herausgeberinnen Sandra Andres und Laura Windmann.
Ansonsten möchte ich mich dieses Jahr einigen Kurzgeschichten widmen und damit an weiteren Ausschreibungen teilnehmen.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich bin sehr viel in der Natur, liebe Waldspaziergänge, Schwimmen, Walking, Rad fahren.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich liebe alles von Jojo Moyes zum Abtauchen.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich habe ein großes Arbeitszimmer unterm Dach, von da aus blicke ich über alle Dächer unseres Dorfes. Es ist gleichzeitig mein Atelier und Näh- und Bastelzimmer.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Früh einige Stunden am Schreibtisch, Calls in der Küche am Stehtisch mit dem Walking-Pad, einen schönen Spaziergang am Tag und am Abend nochmal eine Runde Laufen mit meinem Mann. Derzeit mit Stirnlampe.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ich mag alles jenseits der Sachlichkeit. Gerne mit viel Herz und Humor und einem großen Schuss (alltäglicher) Magie. Positiv, kraftvoll, nachdenklich und zum Wegträumen.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Mein Motto: Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist.
Hauptaussage in Wolkendampf und Wunderglaube: Glaube an deine Träume, sie können Wirklichkeit werden!
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich mag alles mit viel Wasser drumherum, raue Küsten, kroatische Inseln, Skandinavien. Und ich mag meine Wahlheimat Bayern. Da gibt es auch viele wunderschöne Seen.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich mag konstruktive Kritik sehr und setze Sinnvolles dankbar um.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Freiheit! Die Selbstbestimmtheit über jeden Schritt ist großartig. Abgesehen davon, wären wir als Illustratorin (meine Tochter) und ich gemeinsam bei keinem Verlag untergekommen.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Glaub´ an dich und geh deinen Weg unbeirrt! Vertraue dabei deiner inneren Stimme!

Sonntag, 15. Februar 2026

[Schnipseltime] Waldgeheimnis von Nicole Stranzl


 

Alle verlassen mich. Immer schon.

Sie nicht. Ich habe sie gezwungen zu bleiben. Als Teil von mir.

Sie gaben ihr Leben und wurden dadurch unsterblich.

Manche nennen mich ein Monster. Andere sehen mich als Inspiration.

Ich bin ein Künstler. Meine Kunst ist morbide, aber originell. Mein Kunstwerk: unvollendet. Dies wird sich bald ändern. In meinem Kopf sehe ich es vor mir. Grotesk. Wunderschön. Außergewöhnlich.

Die Zeit naht. Ein wenig übe ich mich noch in Geduld. Wie eine Katze vor dem Mauseloch. Die Maus ist mir bereits in die Falle getappt. Sie weiß es nur noch nicht. Sie alle wissen nicht …

Der nächste Brief flattert ein. Und meine Wiederauferstehung beginnt …

[Buchvorstellung einmal anders] Waldgeheimnis von Nicole Stranzl


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin Nicole Stranzl, um mit ihr über ihr Buch „Waldgeheimnis“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Hallo, liebe Claudia, und vielen Dank, dass ich wieder zu Gast bei dir sein darf.
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Ein Serienkiller versetzt Graz und Umgebung in Schrecken. Aus der Haut seiner Opfer gestaltete er ein grauenhaftes Kunstwerk, bevor LKA-Ermittlerin Alina ihn schnappte. Jetzt ist er aus dem Gefängnis entkommen. Alina und ihrem Partner Alex läuft die Zeit davon. Werden sie ihn schnappen, ehe es weitere Opfer gibt und er sich an Alina rächen kann?
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Da ich überwiegend Thriller, Krimis und Spannungsromane schreibe, müssen meine Figuren einiges ertragen – meistens mehr düstere und schwierige Zeiten und Situationen.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Eine bestimmte habe ich nicht, allerdings gibt es gegen Ende eine Stelle, die ich sehr mag, aber mehr zu verraten, würde zu sehr spoilern. 😉
Wie viel echte Nicole steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Am meisten Nicole steckt wohl in Elisa aus „Galgenwald“. Sie hat in Waldgeheimnis allerdings nur einen sehr kurzen Auftritt und wird in Band 3 wieder eine große Rolle spielen. Elisa und ich haben den selben Job – beide sind wir Regionalredakteurin bei einer Tageszeitung. Und auch charakterlich gibt es einige Überschneidungen. Auch ein paar Charaktereigenschaften von mir sind in Alex vorhanden. Wir sind beide manchmal etwas verpeilt und haben dunklen Humor.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Zielstrebig, fleißig, kreativ, kommunikativ und ehrgeizig.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Der Titel stand von Anfang an. Wer das Buch liest, wird verstehen, warum er so passend ist. Kurze Zeit gab es Diskussionen darüber, weil der Verlag anfangs nicht ganz so begeistert war. Sie meinten, er wäre nicht schaurig oder spannend genug. Aber nach einigen Überlegungen durfte ich „Waldgeheimnis“ behalten.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich bin zufrieden mit dem Cover, hier herrscht eine gute Zusammenarbeit und Absprache mit dem Verlag.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
„Er hat es immer ‚unser kleines Waldgeheimnis‘ genannt. Und … und jetzt hatte ich auch ein Waldgeheimnis. Mit Nick. Aber wieder ging es schlecht aus. Ich wünschte, ich könnte die Hütte niederbrennen und am besten gleich den ganzen Wald mit.“
Danke für das Gespräch.
Ich danke dir vielmals! 😊

Samstag, 14. Februar 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Wenn Sonne und Mond tanzen von Zoe S. Rosary


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Cardia und Valerian aus „Wenn Sonne und Mond tanzen“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten. Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Cardia: Ich bin die Generalin der Sonnenelfen aus Lumaris. Ich tue alles, damit unser Land in Sicherheit leben kann. Definitiv habe ich nicht so viel Freizeit wie Valerian, sondern bin von morgens bis abends gut eingespannt.
Valerian: Was heißt hier Freizeit? Ich halte mich meistens in der Bibliothek auf, um die Geheimnisse unseres Landes zu erforschen. Und ja, als zweiter Prinz genieße ich durchaus den ein oder anderen Spaß. Aber Freizeit. Das ist wirklich eine unfaire Unterstellung.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Cardia: Äh, ja. Es ist entsetzlich.
Valerian: Ich habe gern mit Zoe zusammengearbeitet. Es hat mir äußerst viel Spaß gemacht.
Cardia: Natürlich, hast du das. Nur leider hatte ich immer den Eindruck, es geht nicht immer zu meinen Gunsten aus.
Valerian: Ach, jetzt sei nicht so nachtragend. Das ein oder andere musst du schon wegstecken können.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Valerian: Oh, meine ist ganz klar die Szene am Mondsee.
Cardia *verdreht die Augen*: War ja klar.
Valerian: Hey, du bist auch auf deine Kosten gekommen.
Cardia: Das möchte ja bitte auch sein. Ich mochte die Stelle, als ich mit dem Zorn der Elfen für sechs Tage Lumaris verlassen habe. Mit meinen Freunden unterwegs zu sein, ist für mich das Schönste.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Valerian *hebt entwaffnend beide Hände*: Diese Frage wage ich mich nicht zu beantworten. Was auch immer ich sage, es kann nur negativ für mich ausgehen.
Cardia nickt zustimmend.
Valerian *hebt überraschend die Brauen*: Sag nicht, du stimmst mir einmal zu.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Cardia: Soweit ich das mitbekommen habe, hat Zoe recht lange danach gesucht.
Valerian *lacht ungläubig auf*: Auf gar keinen Fall hatten wir Mitspracherecht. Wo denkst du hin?
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Valerian: »Du kannst dich mir jetzt vielleicht entziehen, aber du wirst deinem Schicksal niemals entkommen können.«
Cardia *seufzt*: War ja klar, dass das dein Lieblingszitat ist.
Danke für das Gespräch

[Autoreninterview] Zoe S. Rosary


Autoreninterview
Zoe S. Rosary

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hi, ich bin die Zoe. Ich schreibe seit sechs Jahren Fantasy-Romance/Romantasy. Ich liebe es mich in fremde Welten zu verlieren, mit Magie zu spielen und dabei ganz gemütlich eine Tasse Tee zu trinken.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Vor vielen Jahren als mein ältester Sohn noch auf der Krabbeldecke lag, begann ich Kindergeschichten schreiben. Daraus wurden irgendwann Romane. Und wiederum nach langer Zeit habe ich begonnen, meine Bücher zu veröffentlichen.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Naturgewalten: Mein Debut in zwei Bänden. Hier geht es um eine junge Frau, die eine besondere Beziehung zu den vier Elementen hat und sich gegen eine männerdominierende Welt behaupten muss.
Eyaland: Eine Trilogie mit dystopischen Elementen. Eisern regiert die Königin Eyaland und unterdrückt nicht nur die Männern, sondern auch alle, die anders denken als sie. Als ihre Tochter einem Nordlänger begegnet und sich zu den mystischen Nebeln hingezogen fühlt, könnte sich seit langem das Blatt für Eyaland wenden.
Die Chroniken der Drachenperle: Eine Urban-Fantasy Trilogie. Prinzessin Tarinija ist seit 150 Jahren verschwunden und ausgerechnet Elusyan soll das Unmögliche möglich machen und sie finden. Dazu benötigt er die Hilfe von Sveja, einer jungen Studentin.
Götterspiel: Ein Einzelband. Narja und Tjaris leben im ewigen Eis. Doch durch Zufall findet Narja den Eingang in ein längst vergessenes Spiel – dem Götterspiel.
Sturmwellen: Eine Dilogie. Mathieu ist Meeresbiologie und findet am Strand eine verletzte Meerfrau. Als er ihr hilft, gerät er damit nicht nur zwischen die Fronten des Meervolkes, auch kommt der ganze Ozean durcheinander und drohte ganze Küstenabschnitte zu überfluten.
Wintertee & Feenstaub: Weihnachtsromantasy - Einzelband. Caylin verkauft in ihrem kleinen Teeladen in Südengland magischen Tee. Als ihr Vermieter plötzlich stirbt, kündigt sein Erbe ihr den Mietvertrag. Doch nur wo soll Caylin hin? Schließlich existiert nur in diesen Räumlichkeiten die uralte Magie.
Die Hüterin der Fabelwesen: Spin-Off zu Die Chroniken der Drachenperle. Tarinija wird von den Göttern in das Tal der Fabelwesen verbannt. Doch keiner hat dort lange überlebt. Natürlich sucht sie so schnell wie möglich einen Ausweg. Allerdings stellt sich Panther Noir ihr immer wieder in den Weg.
Erdentraum: Eine Dilogie. Die Göttin der Erde ist zurück und schwört auf Rache am Gott des Wassers. Waldelf Leif spürt das drohende Unglück bis tief in seine Knochen. Ausgerechnet Aimee, eine Wasserseele, hat sich auf seinem mehrtägigen Hike angemeldet und gerät somit schnell zwischen die göttlichen Fronten.
Zimtgeheimnisse & Drachengeflüster: Weihnachtsromantasy – Einzelband. Reese wünscht sich Zeit mit ihrem magischen Buch zu verbringen, um dem König der Drachen das Handwerk zu legen. Doch ihr Boss, Daniel, zerreißt ihren Urlaubsschein.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Zeit mit meiner Familie verbringen, wandern gehen, Tee trinken
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich lese Querbeet. Alles, was mir in die Finger fällt und ich interessant finde.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich schreibe auf meinem Ipad. Damit bin ich immer flexibel und kann schreiben, wo und wann es bei mir passt.

Freitag, 13. Februar 2026

[Schnipseltime] The one with fire - Lubbock Firefighters Spin-off 3 von Laura Lee Johnes und Holly O'Rilley


 

„Guten Morgen. Kann ich irgendwie behilflich sein?“, hakte ich nach, als die stupsnasige Frau in Arbeitskleidung im Raum stand. Die hatte zunächst Raphael und seinen Marc verblüfft angestarrt, bevor ihr Blick auf mir hängen blieb.

„Äääähm.“ Ihr Mund mit den vollen, sinnlichen Lippen stand offen, das offenbar lange schwarze Haar hatte sie zu einem dieser Knoten gebunden, die ich so schrecklich fand, und die dunklen Augen wirkten fast schwarz. Wow! Was für ein krasser Gegensatz zu der Nachtschwester, die den Inbegriff eines Hausdrachen erfüllte.

Endlich löste sie sich aus ihrer Starre und blickte kurz auf die Unterlagen in ihrer Hand. „Guten Morgen. Ich bin Ana, Ihre Physiotherapeutin. Wer von Ihnen ist Mr. Turner und wer Mr. Lloyd?“

„Ich bin Mr. Lloyd, oder gerne auch Caleb. Ich vermute mal, wir werden uns jetzt häufiger sehen.“
„Ich vermute mal, nicht ganz so häufig wie Mr. Turner mich sehen wird. Er muss wohl ein bisschen länger bleiben.“ Sie blickte kurz zu meinem Bettnachbarn, der inzwischen den endlos scheinenden Begrüßungskuss mit seinem Liebsten beendet hatte.

„Raphael bitte. Ich wünsche ebenfalls einen guten Morgen.“

„Vielleicht könntest du mit Caleb beginnen?“, bat Marc mit einem Lächeln, das sogar ich als Hetero nur mit umwerfend bezeichnen konnte. „Ich habe die Erlaubnis von Raphaels Ärztin, dass ich gewisse Dinge in der Pflege meines Partners übernehmen darf. Da ich nachher gleich zum Job muss …“

„Ah, verstehe“, kam es von der hübschen Ana. Sie schaute mich an. „Dann sollten wir beide in der Zeit mal einen kleinen Spaziergang über den Flur machen.“

Ich spürte, wie mir die Röte ins Gesicht schoss. „Ähm, wenn du mir dafür wenigstens zunächst eine Hose aus dem Schrank geben könntest?“ Nach dem ersten Schreck, mich schwer verletzt und bewusstlos auf der Rinderweide zu finden, hatten sich Granny, Mom und Dad zum Glück schnell gefasst. Besonders die Frauen hatten mich gestern mit allem versorgt, was ich die nächsten Tage hier benötigen würde.

„Da ich bisher außer um die Toilette zu benutzen nur liegen sollte und das Pflegepersonal das luftige Kittelchen dafür viel praktischer fand, habe ich auf sonstige Kleidung verzichtet. Dass ich bereits Physiotherapie bekommen sollte, hat man wohl vergessen, mir mitzuteilen“, gab ich auf ihren verdutzten Blick zurück und zuckte mit der Schulter. „Der linke Schrank, mittleres Fach glaube ich.“

Die süße intensive Röte, die sich nun auf ihren Wangen zeigte, machte sie umso reizvoller für mich. Viel zu reizvoll dafür, dass ich eigentlich gerade die Schnauze voll hatte von Frauen. Verschämt reichte sie mir die Shorts, bevor sie sich taktvoll abwandte. Mit einer Hand wurschtelte ich die Decke von mir herunter und setzte mich mithilfe des Galgens am Bett so hin, dass ich die Beine über die Kante baumeln lassen konnte. Als ich versuchte, mit beiden Füßen in die Hose zu schlüpfen, kam ich jedoch an meine Grenzen und stieß ein unwilliges Grummeln aus.

„Kannst du eine helfende Hand gebrauchen?“ Marc erhob sich schmunzelnd von der Bettkante seines Partners und kam lässig zu mir geschlendert. Ich schwöre, hätte er keine Shorts getragen, hätte ich niemals bemerkt, dass er an einem Unterschenkel eine Prothese trug, so selbstverständlich bewegte er sich damit. Hut ab, dass er damit sogar als stellvertretender Fire Captain ganz normal seinen Dienst schob.

„Gerne, danke dir.“