Dienstag, 30. Juni 2026

[Coverinterview] Eros' Fluch - Tales of Devine Sistrs 1 von Jenn Roberts


 
Coverinterview „Eros‘ Fluch – Tales of Devine Sisters“


Heute habe ich Jenn Roberts zu Gast auf meinem Blog. Sie wird mir ein paar Fragen zu ihrem neuen Cover beantworten.

Wann kam das Cover? Vor oder nach dem Titel?
Das Cover kam vor dem Titel – es ist aus der Charakter-Illu entstanden
Hattest du schon eine genaue Vorstellung vom Cover, was sich darauf befinden sollte?
Eigentlich nicht.
Welche Bedeutung haben für dich das Pärchen, das Buch und die Zeichen auf seiner Haut?
Wie gesagt: Es ist ursprünglich die Charakter-Illu, die eine Szene aus dem Buch zeigt. Eros erwischt Penny in seiner Bibliothek, wie sie in dem Buch liest, in dem von ihm und seinem Fluch berichtet wird. Die Tattoos auf seiner Haut sind alles Zeichen für Liebe und Hass – die Kernkompetenzen des Liebesgottes.
Hast du ein Lieblingszitat oder eine Lieblingsszene, das das Buch am besten beschreibt?
Diese Szene, in der Eros von seiner Vergangenheit einholt wird, mit folgendem Zitat:
„Ist das jetzt eine Anspielung auf damals, Mutter?“
Ihre Augen glitten grausam und kühl über mich hinweg. „Nenn es, wie du willst, Eros. Fakt ist aber, hättest du dich damals meinem Befehl nicht widersetzt, wärst du jetzt nicht in dieser Lage.“
„Und was ist das deiner Meinung nach für eine Lage?“
„Du begehrst die Seele einer Frau, die niemals für dich bestimmt war, weil sie eigentlich einem anderen gehört. Du lässt das Mädchen, das du wahrhaftig liebst, für diese Seele sterben.“ Aphrodite nickte wissend. „Es ist wahr, Eros. Ich kann es fühlen.“
Bist du nun zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du aus heutiger Sicht etwas daran ändern wollen?
Ich definitiv. Liebe diese Szene, liebe auch das Cover sehr. Aber ich denke, dass viele es anders sehen und vielleicht deshalb nicht zu diesem Buch greifen. Und weil es keinen Farbschnitt hat.
Danke, dass du bei dem Coverinterview mitgemacht hast 😊
Danke, dass ich auch mit Eros und Penny wieder dabei sein durfte. <3

Sonntag, 28. Juni 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Nika - Letzter Elfer von Frieda Feuerdorn


 

Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin Frieda Feuerdorn, um mit ihr über ihr Buch „Nika 2 – Letzter Elfer“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Es freut mich, heute mit dir hier sein zu dürfen, ich komme geradewegs von einer Lesung in einer wundervollen Location und bin noch ganz euphorisch.
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Der zweite Band von NIKA bringt die beiden Hauptprotagonisten näher zusammen. Nika erfährt, wie es in einem anderen Team sein kann und muss gleichzeitig über große Probleme hinauswachsen. Zudem steht eine EM an und das mit einer zerrütteten Nationalelf. Ob das gutgeht?
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Es ist gar nicht so leicht, meine Charaktere zu „führen“, da sie regelmäßig glauben, nicht zusammen sein zu können. Ich schreibe aber sehr gerne sowohl spannende Fußballszenen als auch romantische Zusammenkünfte (wobei letztere mir bei diesem Paar echt Kopfzerbrechen bereiten, was schonmal tagelang dauern kann, wenige Seiten zu schreiben…)
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
In diesem Buch liebe ich ganz besonders den Morgen, als Álvaro in einem sehr verletzlichen Moment für Nika da ist. Und die Szene, wo Nika einen wichtigen Elfmeter schießen muss, obwohl das in der Vergangenheit eher nicht so gut geklappt hat. Und ich liebe den Moment, als Leander mit einem Strauß Rosen vor ihrer Tür steht. Warum er das tut und ob die Blumen wirklich ihr gelten, müsst ihr selbst lesen.
Wie viel echte Frieda steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Die echte Frieda lauert überall. Ich glaube manchmal, Nika ist so ein bisschen wie mein „inneres Kind“ voller Tatendrang und Träume und Trotz und Gefühle.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Also Leander würde sich definitiv als den coolsten und besten Kerl im Buch beschreiben. Gracia würde ihm da absolut widersprechen. Miguel hält sich sicher für schlau und denkt, dass er Nika und Álvaro komplett durchschaut hat. Silas glaubt, dass alle ihn hassen werden, wenn sein Geheimnis ans Licht kommt, und Sofia hält sich für die „große“ Schwester ihres Bruders. Álvaro denkt auf jeden Fall schlechter von sich, als er es nötig hat, und ist unsicher. Nika fühlt Schuld, obwohl sie es nicht muss, lernt aber mehr und mehr, dass sie was auf sich halten darf.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Der Haupttitel „Nika“, stand sofort fest. Ich wollte nichts. Was der Geschichte einen falschen Anstrich gibt. „Letzter Elfer“ setzt eine Zahlenfolge fort. Wir haben ja mit der falschen Neun angefangen und enden letztlich mit der verfluchten Dreizehn. Diese Idee war nicht sofort da, aber als sie mir kam, war sofort klar: Das ist es.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich liebe das Cover. Es ist dynamisch und voller Action, gleichzeitig drückt es durch die Farben nochmal viel aus. Nein ich liebs einfach.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
„Ich will keine Show, Álvaro. Ich will nur dich. Dein Gefühl, deine Hingebung. Ich will, dass du mich hältst und nicht mehr loslässt.“
Danke für das Gespräch.

Dienstag, 23. Juni 2026

[Protagonisteninterview] mit Lysandra aus Spirits of Violence von C. I. Ryze

 


 
Protagonisteninterview mit Lysandra


Ich treffe mich heute mit Lysandra aus dem Buch „Spirits of Violence“ von C. I. Ryze.

Hi, schön, dass du heute Zeit findest ein wenig mit mir über das Buch zu sprechen.
Hi! Freut mich auch. Ist ja schwierig genug heutzutage Aufmerksamkeit zu bekommen 😊 Und dann auch noch alleine. Wenn ich rot werden könnte, würde ich es wohl tun.
Wie geht es dir heute?
Ich konnte vorhin ein paar nervige Bugs aus meinem Computersystem ZEUS eliminieren, also ist meine Laune entsprechend gut. Danke der Nachfrage.
Würdest du dich meinen Lesern vorstellen?
Mein Name ist Lysandra. Ich bin die Anführerin der Chimära, einer Gruppe aus Tech-Enthusiasten, die den größten Einfluss auf unsere moderne Gesellschaft haben. Anders als die traditionellen Magiewirker aus der alten Zeit wollen wir den Menschen das Leben einfacher machen.
Was ist dein höchstes Lebensziel?
Vermutlich sollte ich so etwas wie „Weltfrieden“ sagen, aber um ehrlich zu sein bin ich hinter Freya her. Sie schlüpft schon seit mehreren Jahrzehnten durch meine Finger.
Wie kann man sich deinen ganz normalen Alltag vorstellen?
Normal ist relativ, schätze ich. Die meiste Zeit kommuniziere ich mit ZEUS, koordiniere andere Chimära oder muss Leute für ihre Dummheit zur Rechenschaft ziehen. Manchmal ziehen wir aber altes Tech aus dem Boden. Das ist immer spannend. Dadurch bekommt man Einblicke in die alte Welt.
Welche Stolpersteine und Hoppalas würdest du gerne aus deinem Leben eliminieren?
Ganz ehrlich? Am liebsten würde ich alle, die altes Blut in sich tragen, zusammensammeln und mit einem Chip zu Chimära machen. Das würde ihnen zwar zeigen, dass wir als Chimära es gut meinen, aber leider würde es sie auch umbringen.
Außerdem würde ich gerne diese Bugs aus meinem Analysesystem beseitigen.
Wenn du einen Wunsch frei hättest, wie würdest du ihn verwenden?
Ich hätte gerne Freya zurück.
Herzlichen Dank für deine Zeit.
Ich danke dir!

Montag, 22. Juni 2026

[Reiheninterview] Ich. Bin. Martha. von Michelle Müller-Nagy

 

 

Reiheninterview

Heute treffe ich mich mit der Autorin Michelle Müller-Nagy, um mit ihr über ihre Reihe „Ich. Bin. Martha" zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit hast, um mit mir über die Reihe zu reden.

Sehr gerne. Ich freue mich, dabei sein zu dürfen.
Kannst du uns die Reihe, bestehend aus den Teilen „ICH.BIN.MARTHA. - Schatten über Canleigh" und „ICH.BIN.MARTHA. - Schatten des Widerstands" sowie "ICH.BIN.MARTHA. - Schatten der Entfremdung" mit wenigen Worten vorstellen?
Australien im Jahr 2286: Hinter den Mauern Cordens führen die Menschen ein Leben in Sicherheit und Wohlstand. Frei von Hunger und Chaos wähnt sich das Land in einer nie dagewesenen Ära des Friedens.
Doch der Schein trügt.
Ein totalitäres System, das durch Kontrolle herrscht und Menschen bestraft, die eigenständig denken oder Entscheidungen treffen. Heterosexualität wurde als illegal eingestuft.
Martha gehört einer Rebellengruppe an, die sich gegen das Regime stellt. Während die Situation sich immer mehr zuspitzt, muss sie erkennen, dass selbst ihre engsten Freunde Ed, Ethan, Adelaide und Edith Geheimnisse vor ihr haben und eine Entscheidung treffen, die ihr Leben maßgeblich verändert - Die Leser*innen entscheiden selbst, wie es weitergeht und lesen die entsprechende Fortsetzung.
Deine Charaktere wachsen mit ihren Aufgaben, entwickeln sich weiter, bestehen so manche Situation. Fällt es dir als Autorin leichter sie durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Ich schreibe am liebsten emotionale Szenen. Egal, ob sie düster, traumatisch oder auch liebevoll sind. Hauptsache, das Gefühl stimmt.
Hast du Lieblingsstellen in der Reihe, die du uns gerne vorstellen würdest?
Ich habe mehrere Lieblingsstellen. Die meisten kann ich leider nicht vorstellen, da sie die Handlung zu sehr spoilern würden.
ICH.BIN.MARTHA. befasst sich sehr viel mit Freundschaft und engen Beziehungen.
"Und an den schlechten Tagen?" will sie wissen.
Ich zögere. Was soll ich antworten? Schließlich entscheide ich mich für die Wahrheit: "Da halte ich es nicht aus."
Zum ersten Mal sieht sie mich an. Jetzt ist es an mir, mich zu erschrecken. Ihre Augen verraten die Qualen in ihrem Herzen. "Ich auch nicht", sagt sie.
Ich erwarte Tränen, doch ihr Blick bleibt leblos und leer. Da ist nichts mehr, was sich regen könnte. "Wollen wir es zusammen nicht-aushalten?" schlage ich vor. "
"Obwohl ich ihm noch so vieles sagen, ihm mit auf den Weg geben möchte, bleibe ich still. Vielleicht ist zwischen uns auch alles gesagt. Jedes Wort gefallen, jeder Buchstabe an seinem Platz gelandet, fernab der Gegenwart. Nur noch eine Erinnerung an die Zeiten, in denen wir Freunde waren."
Wie viel echte Michelle steckt in den Büchern oder dem ein oder anderen Charakter?
Sehr viel. Durch das Schreiben verarbeite ich meine eigenen Gefühle. Die Probleme, mit denen meine Figuren sich auseinandersetzen müssen, sind fiktiv. Die Emotionen und Gedankengänge Marthas gleichen jedoch häufig meinen eigenen.
Auch in anderen Charakteren stecken viele eigene Erfahrungen. Eds freundschaftliche Beziehung zu Ethan beispielsweise ist an eine persönliche Erfahrung angelehnt.
Wie würden dich deine Protagonisten beschreiben?
Ich befürchte, Adelaide würde mich nicht mögen. Als Tochter des Bürgermeisters hat sie Dinge erlebt, die sie nicht verkraften konnte. Sie würde meine Empathie als Schwäche ansehen und mich vermutlich als "schwach", "unbrauchbar" und "lästig" bezeichnen.
Wann kam die Idee eine Reihe zu schreiben? Stand es von vornherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben die Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
Die Idee für ICH.BIN.MARTHA. entstand durch das Playstation-Spiel "Far Cry 6", in der eine Rebellengruppe ihre Insel von Tyrannei und Unterdrückung befreien will.
Beim Spielen habe ich mich gefragt, was eine Rebellion in den Figuren auslöst. Mich haben vor allem die Gedanken und Gefühle interessiert. Zusammen mit der Frage, was sie tun würden, wenn sie ihre eigenen Moralvorstellungen nicht mehr mit den Handlungen der restlichen Rebellen vereinbaren können. So entstand die Idee zweier voneinander unabhängigen Fortsetzungen, worauf die gesamte Geschichte basiert.
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?

Der Haupttitel ICH.BIN.MARTHA. entstand entstand erst unmittelbar vor der Veröffentlichung. Die jeweiligen Untertitel parallel dazu.
Ursprünglich wollte ich die Reihe "Schattenflammen" nennen, der Titel war jedoch bereits vergeben.
Wer ist denn der Coverdesigner?
Das bin ich selbst
Ich habe das Cover natürlich ohne Verwendung von KI erstellt.
Bist du mit den Covern zu 100% zufrieden, oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Ich bin absolut glücklich mit den Covern und würde sie nicht abändern wollen. Sie führen direkt in die jeweiligen Geschichten ein.
Zum Abschluss würden mich noch deine Lieblingszitate aus den Büchern interessieren.
"Jede Erinnerung an sie fühlt sich an, als würde jemand ein Messer in mein Herz rammen. Als würde ich verbluten, bloß, weil ich sie gekannt habe."
"Langsam fügte sich das Bild in Williams Kopf: Von Ethan, seinem Ehemann. Nicht dem Betrüger - dem Rebell. Das Wort - er hatte es geflüstert - schmeckte komisch auf seiner Zunge, ein wenig bitter. Es fühlte sich nicht richtig an, und doch so, als würde es schon lange dort hingehören. Er sah seinen Mann an, mit neuem Respekt plötzlich, und erkannte die Furcht in den hellbraunen Augen."
"Sie wollte nichts lieber als zu verschwinden und all die Qual in ihrem Innern hinter sich zu lassen. Mit weit ausgestreckten Armen ließ sie sich nach hinten fallen. In die Wellen, die sie umgaben."
Danke für das Gespräch.
Vielen Dank für deine Zeit und Mühe

Samstag, 20. Juni 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Hearts over the lights - West Coast Stars von Mariella Woolf


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin Mariella Woolf, um mit ihr über ihr Buch „Hearts over the Lights“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Hallo liebe Claudia, ich freue mich auch hier zu sein.
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Hearts over the Lights ist der 3. Band meiner Sports-Romance-Reihe über das Australian-Football-Team West Coast Stars.
Es ist eine emotionale Sports Romance. Es geht um den Profi-Footballspieler Ethan Tate, der nach dem tragischen Verlust seines besten Freundes mit seiner Trauer kämpft. Dann trifft er Heaven, die ihn wieder fühlen lässt und ihm zeigt, dass das Leben mehr sein kann als Schmerz und Verdrängung.
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Empathie hilft und es ist auch stimmungsabhängig. Wenn ich traurig bin, gelingen mir traurige Szenen leichter. Genau so ist es auch bei leichten, schönen Momenten.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
„Richte deinen Blick nach innen. Es ist in Ordnung, zu trauern. Es ist in Ordnung, verwirrt zu sei. Und es ist in Ordnung, wenn du gerade nicht siehst, wie es weitergehen kann. Verzeih dir. Sobald du das tust, wirst du auch fühlen, wie man loslässt.
Wie viel echte Mariella steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Charakterlich habe ich mit den Protagonisten wenig gemeinsam. Das einzig Echte, dass von mir im Buch steckt, ist die Spiritualität, die ich auch lebe. Das ist mir persönlich super wichtig.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Introvertiert, fröhlich, spirituell, sensibel, temperamentvoll.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Da es sich um eine Reihe handelt, stand der Titel bereits im Vorfeld fest.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Auf jeden Fall zu 100% zufrieden. Die West Coast Stars Reihe hat komplett neue Cover bekommen und ich bin begeistert.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
„Bist du bereit, die Vergangenheit loszulassen, damit du in die Zukunft blicken kannst? Denn nur so kannst du deine Gegenwart leben.“
Danke für das Gespräch.
Herzlichen Dank, dass ich wieder dabei sein durfte.
Für alle die da sind:
Nimm dir Zeit für dich, und denke daran:
Du bist wertvoll!

Dienstag, 16. Juni 2026

[Protagonisteninterview] mit Cecil, Freya, Kenna und Lysandra aus Spirits of Violence von C. I. Ryze


 
Lys
Kenna
Freya
Cecil
   


Protagonisteninterview


Ich treffe mich heute mit Kenna, Cecil, Freya und Lysandra aus dem Buch „Spirits of Violence“ von C. I. Ryze.

Hi, schön, dass ihr heute Zeit findet ein wenig mit mir über das Buch zu sprechen.
C: Hi! Ich bin so aufgeregt! Ich bin noch nie interviewt worden!
K: Ich war der Ansicht, es wären nur wir beide. Warum sind die beiden alten Schachteln hier?
L: Hey! Ich bin 43 … glaube ich, nicht tot. Außerdem bestehe ich komplett aus Tech. Ich altere nicht.
F: …
Wie geht es euch heute?
C: Es ist SO WARM hier. Ich finde das toll.
K: Sie freut sich nur, dass hier alles so glänzt und sauber ist.
F: Ich wäre lieber woanders.
L: Ich auch. Auf der anderen Seite dieses Lineups am liebsten 😊
Würdet ihr euch meinen Lesern vorstellen?
C: Also mein Name ist Cecil. Das ist kurz für Cecilliana. Ich bin die Jüngste von uns vieren. Ich bin auch sowas wie die Hauptprotagonistin? Denke ich? Zumindest bin ich vom Krakengeist auserwählt worden und trage dieses Amulett mit mir rum.
K: Ich bin Kenna. Ich bin sowas wie Cecils Ziehmutter. Außerdem bin ich eine Mandra. Das sind Nachkommen des großen Salamandergeists.
L: Mein Name ist Lysandra. Ich bin eine Chimära, also jemand, der via Tech an die Cloud angeschlossen ist. Ich bin außerdem ihre Anführerin.
F: Freya.
K: …
C: …
L: … Sonst noch was? Vielleicht die Tatsache, dass du eine Cygna bist? Schwanengeist und so?
K: Oder Priesterin bist.
C: Oder den Gehstock hast?
F: Nein. Nur Freya.
Was ist euer höchstes Lebensziel?
C: Ich hätte gerne meinen eigenen Computer. So einen, auf dem das ganze Wissen der Welt ist, so wie damals, und einfach nur lesen. Das wäre super.
K: Ein Haus in den Fuchswäldern wäre schön, damit ich Cecil nicht ständig vor irgendwelchen Problemen retten muss
L: Die Welt mit Tech verbessern wäre super. Ich würde das auch schaffen, wenn gewisse Leute mir nicht ständig Gegenwind geben würden.
F: Den Krakengeist aus Cecil bekommen ist eigentlich alles, was ich aktuell will.
Wie kann man sich euren ganz normalen Alltag vorstellen?
C: Kenna und ich suchen häufig nach alten Ruinen, in denen man noch Tech findet.
K: Was sie meint ist, dass wir im Dreck buddeln und hoffen, dass was Glänzendes dabei herauskommt.
L: Coden, Organisieren, aufpassen, dass niemand was in die Luft jagt …
F: Ich jage Dinge nur in die Luft, wenn es sich auch lohnt. Ansonsten bleibe ich lieber für mich.
Welche Stolpersteine und Hoppalas würdet ihr gerne aus eurem Leben eliminieren?
F: Also…
K: Nein.
L: Ich glaube, die Frage sollte Freya besser nicht beantworten.
C: Spoiler und so 😊
K: Ich würde Freya gerne aus meinem Leben eliminieren, wenn das zählt.
Wenn ihr einen Wunsch frei hättet, wie würdet ihr ihn verwenden?
F: Eine weitere Frage, die ich wohl nicht beantworten sollte.
L: Ich wünsche mir mehr funktionierendes Tech.
K: Ich auch. Aber aus völlig anderen Gründen, schätze ich.
C: Ich hätte gerne Eiscreme… Oder eine Bedienungsanleitung für Cygna.
Herzlichen Dank für eure Zeit.
C: Wir kommen gerne wieder!
F: Es war nicht ganz schrecklich.
K: Das nächste Mal kommen Cecil und ich alleine.
L: 😊

Sonntag, 14. Juni 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Zwischen Sturm und Stille von Saskia Palla


 
Buchvorstellung einmal anders


Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin Saskia Palla, aber sie kommt nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus, ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Zwischen Sturm und Stille“ von Saskia Palla. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Als ich gerade beginnen will, läuft Saskia auf mich zu und setzt sich zu mir auf die Bank. Nach einer Begrüßung lege ich mal los. 😊

Wollen wir das Interview nun zu dritt machen?
Ja
Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden.
Sehr gerne
Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Ich bin ein Buch über Depressionen, jeder meiner Seiten ist mit einer schweren Last getragen die dort draußen die Mensch die Augen öffnen soll, dass Depressionen so viel mehr als bloß nur noch zu weinen.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihm leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? Siehst du es als Autorin genauso?
Da es hier um ein Poesieband geht, gibt es keine Charaktere. Charaktere sind die Gedichte selbst. Jedes einzelne.
Habt ihr Lieblingsstellen, die ihr uns gerne vorstellen würdet?
Wir haben keine Lieblingsstellen. Wir lieben das Buch so wie es ist.
Weißt du wie viel Saskia tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Hast du dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmst du deinem Buch zu?
Das Buch besteht hauptsächlich aus der Autorin. Es sind ihre tiefsten Gefühle damit verarbeitet worden.
Wie würdest du oder ihre Gedichte / Lyrischen Texte die Autorin beschreiben? 
Grau, melancholisch und der Wahrheit ins Auge sehen.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Denn hat tatsächlich meine Cousine vorgeschlagen und ich war sofort Feuer und Flamme.
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich würde kein Stück mehr ändern wollen.
Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Wovon ich nie müde sein werde, ist meine Familie, doch irgendwann kommt die Zeit, um sie verlassen.
Sie werden ihr Leben weiterleben, an mich denken und vielleicht auch ein bisschen lächeln. Vor allem aber werde ich in ihren Herzen Platz haben. Und das bedeutet mir mehr als das Leben selbst.
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz zum Buch »Danke, für deine Geduld und Antworten« zuzuflüstern.

Dann wende ich mich der Autorin zu. »Danke dir für das sehr interessante Interview.«

Als Saskia weggeht, vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Freitag, 12. Juni 2026

[Schnipseltime] Pounanu Green - Eine Liebe, so tiefgrün wie Jade von MaxSy Multerer

 

 

Bis zur Surfschule ist es nicht mehr weit. Meine Füße hinterlassen im Sand Abdrücke, die die nächste Welle gleich wieder fortspült. Wie sehr ich doch hoffe, dass ich bei Yulee mehr als solch eine flüchtige Erinnerung bin. Ob sie genau so oft an mich denkt, wie ich an sie? Also jeden Tag. Mehrmals.

Im Wasser necken sich schwimmend ein paar Teenager und einige Surfer treiben sich in den Wellen herum. Alles wie immer.

Abrupt bleibe ich stehen und erstarre zur Salzsäule. Eine Person sticht heraus. Die Art, wie sie auf dem Surfboard steht, auf der Welle tanzt, als wäre sie ein Laufsteg. Ich würde sie unter Millionen wiedererkennen. Sie hat sich nicht verändert.

In meinem Bauch brodelt es, als würden die Wellen ungebremst gegen eine Wand prallen und nicht am Strand auslaufen. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, unter Wasser gezogen zu werden. Ein immenser Druck legt sich auf meinen Brustkorb. Ich will atmen. Ich brauche Luft. Doch es geht nicht. Nicht unter Wasser. Nicht mit dieser gewaltigen Druckkraft von außen.

Ich presse die Lippen fest aufeinander, sehe zum Himmel, an dem einige Wolken entlangziehen und rufe mir ins Bewusstsein, dass ich auf dem Strand stehe. Es hilft. Atemluft strömt langsam in meine Lunge und doch schnappe ich danach.

Wie ein Idiot gaffe ich Yulee hinterher. Kraftvoll paddelt sie auf dem Brett liegend hinaus, setzt sich auf das Board und wartet auf die nächste Welle. Erinnerungen an unglaublich viele dieser gemeinsam erlebten Momente fluten mich. Ich fühle das Schaukeln mit den Wellen, als würde ich selbst dort draußen auf dem Brett sitzen, den Ozean beobachten und mich für das Spiel mit der Welle bereitmachen. Mit einem Mal vermisse ich es. Das ist seltsam, denn ich habe in den vergangenen Jahren vieles vermisst, aber nicht unbedingt das Surfen.

Mit panthergleicher Eleganz springt Yulee im richtigen Moment auf, steht sicher auf dem Surfbrett und spielt mit dem Meer. Täuscht es mich oder sieht das aggressiv aus?


[Buchvorstellung einmal anders] Pounamu Green - Eine Liebe, so tiefgrün wie Jade von MaxSy Multerer


 
Buchvorstellung einmal anders


Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin MaxSy Multerer, aber sie kommt nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Pounamu Green – Eine Liebe, so tiefgrün wie Jade“ von MaxSy Multerer. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Sie wird nicht kommen. Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um mit mir zu reden.
Für dich doch immer, liebe Claudia. Außerdem wäre ich sonst ein kleines bisschen eifersüchtig, wenn du nur mit meinem Vorgänger sprechen und mich ignorieren würdest.
Claudia: Ah, du meinst Wild Ocean Blue – Ein Jahr, so wild wie der Pazifik.
Buch: Genau.
Claudia: Da hast du völlig recht. Das wäre nicht in Ordnung, vor allem gehört ihr ja zusammen und ich will ja unbedingt wissen, wie die Story von Yulee und Ben weitergeht. Ob sie überhaupt weitergeht.


Kannst du dich meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?

Selbstverständlich. Nachdem ja in WILD OCEAN BLUE meine Yulee sehr tough war, sucht sie nun ihren Platz. Ihr fehlt etwas, aber sie weiß nicht so richtig, was es ist. Währenddessen hat Ben nun ein Ziel vor Augen, auf das er hinarbeitet. Nur läuft ihm da Lisa über den Weg und Yulee trifft Jason. Und so haben beide neue Herausforderungen zu bewältigen. Zum Glück gibt es da tolle Geschwister, auf die sie immer bauen können.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
MaxSy mag die eskalierenden Situationen. In denen geht sie so richtig auf. Bei den, sagen wir mal, spicy Szenen wird sie sogar beim Schreiben rot. Aber da kommt sie nicht aus. Ihre Protas wollen, dass sie das aufschreibt.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest? 
Na, da nehme ich doch gleich mal so eine scharfe 😉 und zwei andere.
Ben
Yulees Lippen leuchten tiefrot. Absolut verführerisch. Unsere Blicke kreuzen sich kurz. Ihre Augen sind fast schwarz und voll purer Lust. Mit meinen verliere ich mich auf ihrem Körper, obwohl ich mich kaum noch zügeln kann. Aber das muss sein. Das brauche ich jetzt. Viel zu lange ist es her, dass ich sie auf diese Weise genossen habe. Als würde ich alles nur mit meinem Blick nachzeichnen, streife ich über ihre Haare, fahre ihre Konturen bis zu ihren Schultern nach, über das Dekolleté, das sich direkt vor mir unter ihren Atemzügen schnell und aufreizend hebt und senkt. Die Gänsehaut, die sich auf ihrem Körper ausbreitet, lässt selbst den weichen Stoff meiner Boxershorts zu eng werden und verstärkt das Zucken darin. Es dürfte Yulee nicht entgehen.
»Ben«, haucht sie flehend.
Ben
… ihr Blick streicht erneut über meinen Körper, bleibt am rechten kleinen Zeh hängen. Ich folge ihrem Scan und verweile kurz an ihren nackten Füßen.
»Du hast es noch«, wispert sie.
Ich nicke, weil ein großer Kloß im Hals keine Laute nach oben dringen lässt. Warum sollte ich es auch entfernen lassen? Es war ein Für-immer. »Du?«
Yulee
»Komm schon, reiß dich zusammen. Es sind nur noch zwei Prüfungen.«
»Mag sein, aber erst nächste Woche.« Meine Aufmerksamkeit schweift über meinen Garten hinaus auf den Strand und das Meer, wo die Flut traumhafte Wellen wirft, als würde sie mich damit locken wollen. Ob ich wenigstens mal kurz …?
»Yulee!«, ruft Jason erbost. »Das ist jetzt nicht dein Ernst!« Aus seinem Mund und den grauen Augen sprüht der Oberlehrertadel wie eine Fontäne auf mich nieder. »Es ist nicht mehr viel Zeit bis zum Essen.«
Ach herrje. Das habe ich völlig verschwitzt. Oder verdrängt.
»Das ist jetzt nicht wahr. Du hast es vergessen.«
Ich versuche mich an einem unschuldigen, um Verzeihung bittenden Blick.
Multerer, MaxSy. Pounamu Green: Eine Liebe, so tiefgrün wie Jade (Neuseelandwunder 2) (p. 81). (Function). Kindle Edition.
Weißt du wie viel MaxSy tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt?
Mhm, genau wie Yulee und Ben früher mal hat sie noch kein Tattoo. Aber da läuft sowas wie eine Wette. Wenn sie auf der Buchmesse in Wels 100 Bücher verkauft, lässt sie sich eines stechen. Ich glaube, ich weiß auch schon, welches – falls es dazu kommen sollte.
So wie Yulee liebt sie das Wandern und sie glaubt an Seelenverwandte. Ob sie ihren bereits getroffen hat, hat sie mir aber nicht verraten. Ich habe oft nachgefragt.
Wie würdest du die Autorin beschreiben?
Das können Luke und Yulee besser als ich beantworten.
Luke: Sie will wieder nach Neuseeland. Wahrscheinlich ist das der einzige Grund, weshalb Ben zurück nach Waihī Beach darf.
Yulee: Es ist doch voll schön bei uns. Die Leute sind entspannt und man kann überall barfuß herumlaufen.
Luke: Mag sein, aber es gibt auch noch andere schöne Ecken auf dieser Welt.
Yulee: Das stimmt. Sagt MaxSy ja auch. Die Ostsee, zum Beispiel. Die liebt sie. Deshalb …
Luke – fällt Yulee ins Wort: Genau. Oder Dresden.
Yulee: Glaubst du, sie mag Dresden? Wen schickt sie denn nach Dresden?
Luke – zuckt mit den Schultern.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Nachdem der für Band 1 feststand, war dieses Pounamu Green gar nicht mehr schwer. Wer Wild Ocean Blue gelesen hat, weiß, was es bedeutet.
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Da ändere ich nichts mehr dran! Das ist wild und sprüht vor Energie, so wie Yulee und Ben eben sind.
Kannst du uns vielleicht auch schon verraten, ob die Autorin viele echte Plätze eingebaut hat oder ob die Orte im Buch der Fantasie entspringen?
Das sind nur ein paar Kleinigkeiten erfunden, wie Bars und Restaurants. Ansonsten kannst du alle besuchen. Einen erfundenen Ort gibt es, aber den verrate ich nicht, weil dieser Ausflug nämlich ungewöhnlich ist und sicher nicht erwartet wird.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren. 
Ich hebe den Blick und begegne ihrem erneut, der jetzt mein Gesicht streichelt und etwas ganz tief in mir.
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz zum Buch »Danke, für deine Geduld und Antworten« zuzuflüstern.
Buch:
MaxSy, Yulee, Ben und ich freuen sich überirdisch, dass du mich liest. Wir sind schon ganz gespannt, ob wir dich berühren konnten. Aber jetzt lassen wir dich in Ruhe, damit du weiterlesen kannst. Da kommt noch einiges auf dich zu. Bis bald!
Dann vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Donnerstag, 11. Juni 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Idun - Gebändigtes Herz von Cat Taylor


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Nebencharakteren Ulfi und Sigsten aus „Idun – Gebändigtes Herz“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Ulfi, ein zwei Meter großer Nordmann, mit Armen wie Baumstämmen und einem Raben-Tattoo auf der Schulter betritt den Raum. Gefolgt von Sigsten, der eine Augenklappe trägt und in dessen blonden Bart Silberperlen eingeflochten sind. Die beiden sehen aus wie typische Vertreter der Gattung Wikinger – wild und gefährlich.
Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Ulfi grinst vergnügt. „Na klar. Wir freuen uns schon die ganze Woche darauf!“
Sigstens Bartperlen klicken, als er kichert. „Höhö. Für echte Kunstliebhaber nehmen wir uns immer Zeit.“
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ulfi wird rot vor Verlegenheit. „Öhm, du zuerst Sigsten …“
Sigsten strafft die Schultern. „Ich bin Sigsten Sigmundson. Ich bin ein berühmter Dichter und Sänger und segele auf dem Drachenschiff ‚Feuergold‘. Ohne mich wäre es an Bord ziemlich langweilig. Obwohl ich Singverbot habe.“
Ulfi hüstelt: „Ist auch besser so, du kannst nämlich nicht singen. Und ich bin Thorulf Thrymson, genannt Ulfi. Ich bin Ruderer auf der ‚Feuergold‘. Passt ganz gut, weil ich so dicke Arme habe.“
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Ulfi: „Eines Tages beschließt Idun, die Heldin unserer Geschichte, von zuhause fortzulaufen und mit uns davonzusegeln. Ihr Onkel Ben ist unser Schiffsführer, ein feiner Kerl, aber aus irgendeinem Grund denkt Idun, dass Frauen bei uns an Bord nicht willkommen sind. Also verkleidet sie sich als Junge, nennt sich Duni und wird mein neuer bester Freund.“
Sigsten: „Dann verguckt sie sich aber dummerweise in unseren Kameraden, den hübschen Leif – und aus der Abenteuergeschichte wird eine Love Story.“
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Sigsten: „Na klar! Eine Geschichte lebt doch von der richtigen Mischung aus Gefahr, Abenteuer, Romantik und Leidenschaft. Das würde ich als Dichter ganz genauso machen.“
Ulfi: „Freundschaft nicht zu vergessen!“
Sigsten: „Und am Ende geht ja alles gut aus. Diese Cat Taylor hat eine Vorliebe für Happy Ends.“
Ulfi seufzt: „Ich mag solche glücklichen Liebesgeschichten. So eine solltest du auch mal dichten, Sigsten.“
Sigsten feixt. „Ich arbeite bereits daran.“
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Ulfi: „Einmal geraten wir in einen fürchterlichen Sturm, der unser Schiff beinahe zum Kentern bringt. Eine verletzte Krähe ist oben auf dem Mast gefangen. Idun zögert nicht und klettert den Mast hinauf, um den Vogel zu retten. Mitten im Sturm! Seitdem ist sie meine Heldin!“
Sigsten sieht mit einem Mal ganz verträumt aus: „Ach ja, Kráka. So nennen wir die Krähe danach und pflegen sie gesund. Die schönste Szene ist für mich, als sie das erste Mal wieder fliegt. Ich sage euch, da fühle ich mich stolz wie ein Vater.“ (Verstohlen wischt er sich ein Tränchen aus seinem gesunden Auge.)
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Ulfi kichert: „So groß wie ich ist Cat Taylor jedenfalls nicht. Rudern kann sie auch nicht. Aber ich erzähle genauso gern alte Märchen und Sagen wie sie.“
Sigsten: „Am meisten von Cat steckt in unserem Steuermann Halfdan. Er liest gern und doziert oft stundenlang über Geschichte und Literatur. Und er liebt es, sich alte Ruinen anzusehen.“
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Sigsten: „Ich mag ihren Humor. Selbst in den brenzligsten Situationen macht sie immer noch einen dummen Witz.“
Ulfi: „Ich würde sie gern mal auf unser Schiff einladen. Sie mag die Natur und reist sehr viel. Zusammen könnten wir nach Norwegen segeln, von wo ich stamme. Bis hoch zum Nordkap. Das würde ihr sehr gefallen.“
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Sigsten wirkt eingeschnappt. „Natürlich hatte ich wieder mal nichts zu sagen. Ich hab ja Singverbot.“
Ulfi: „Der Titel lautet „Idun – Gebändigtes Herz“. Unsere Idun hat drei ältere Schwestern, mit Namen Thyra, Synne und Elisif – und über jede von ihnen hat die liebe Cat Taylor bereits ein Buch geschrieben und nach der jeweiligen Schwester benannt. Jetzt war endlich die Reihe an Idun, der jüngsten Fitzrobert Schwester. Der Titel stand schon lange fest, sogar noch bevor Cat uns Nebencharaktere ins Leben gerufen hat.“
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Ulfi: „Sehr hübsch! Cat‘s Coverdesignerin Evelyne hat ein Händchen für romantische Cover.“
Sigsten: „Bin ausnahmsweise deiner Meinung.“
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Sigsten: „Die beiden schenkten einander einen Blick, der eine ganze kostbare Welt in sich barg.“
Ulfi: „Gemeinsam blickten sie hinaus auf die unendliche See. Hüterin von Märchen und Träumen und Erinnerungen.“
Danke für das Gespräch
Ulfi grinst breit: „Danke schön, liebe Claudia. Komm uns doch mal auf der ‚Feuergold‘ besuchen. Dann bringe ich dir das Rudern bei.“
Sigsten: „Und ich singe ein Lied dir zu Ehren.
Ulfi stöhnt und verdreht die Augen: „Bloß nicht.“

Mittwoch, 10. Juni 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Süß auf der Zunge, bitter im Abgang von Sabrina Kyrell


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Sophie und Albrecht aus „Süß auf der Zunge, bitter im Abgang“ und deren Autorin Sabrina Kyrell.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig beim Interview unterstützen?
Sabrina: Selbstverständlich unterstütze ich meine Protagonisten!
Sophie: Sehr gern.
Albrecht lächelt und nickt.
Es wäre schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Sophie: Ich bin Sophie, die einzige Tochter des Barons von Lonsheim. Meine Mutter starb bei meiner Geburt, deshalb führe ich schon seit frühester Jugend den Haushalt meines Vaters. Er ist ein sehr fürsorglicher Vater, der mir viele Freiheiten erlaubt. Allerdings will er mir jetzt einen Ehemann suchen, damit ich versorgt bin. Darauf könnte ich gut verzichten.
Albrecht: Mein Name ist Albrecht von Hebenstein. Vater hat meinen Bruder und mich gleichermaßen in der Führung eines Landgutes erzogen, obwohl mein Bruder als Erstgeborener natürlich Titel und Ländereien erben wird. Ich habe die Möglichkeit, in den Dienst der Kirche zu treten oder eine militärische Laufbahn einzuschlagen. Beides liegt mir nicht, doch die Entscheidung liegt allein bei meinem Vater. Ich werde mich seinem Rat beugen.
Sabrina: Neben Romance und Abenteuerromanen schreibe ich hauptsächlich Fantasy. Doch die Geschichte unseres Dorfes und ein alter Turm als einer der Schauplätze inspirierten mich zum Schreiben eines historischen Romans. Einen Hauch Magie konnte ich mir dennoch nicht verkneifen.
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.
Albrecht: Sophie ist die Hauptperson in diesem Roman, daher sollte sie diese Frage beantworten.
Sophie: Wir Frauen haben es in keiner Gesellschaft leicht, doch in meiner Zeit trifft dies ganz besonders zu. Die Familie, die Kirche, die Gesellschaft – alle sagen uns, wie wir uns zu verhalten und wie wir zu leben haben. Eine Frau mit eigenen Ideen betrachtet man mit Misstrauen und sogar Ablehnung. Könnt ihr euch vorstellen, wie schwer es ist, in einer solchen Welt einen Weg zu Glück und einem ausgefüllten Leben zu finden?
Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein?
Sabrina: Spaß würde ich es nicht unbedingt nennen, aber meine Protagonisten sollen ja im Laufe der Geschichte reifen und das geht eben nicht ohne Stolpersteine.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?
Albrecht (schmunzelt): Die Weihnachtsfeier bei Sophies Tante auf der Kyrburg. Sophie ließ sich von Gräfin Kreuzthal und ihrem eingebildeten Sohn nicht unterkriegen.
Sophie (lacht): Ja, das war ein denkwürdiger Abend. Aber meine Lieblingsstelle ist die allererste Szene des Romans: die Weinlese in Lonsheim und das Traubenstampfen mit bloßen Füßen.
Wie viel echte Sabrina steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Sabrina: Außer meiner Fantasie und meinem Herzblut? Relativ wenig. Dafür unterscheidet sich die Zeit um 1607 viel zu sehr von unserer jetzigen Zeit. Hätte ich damals gelebt, wäre Sophie sicher eine gute Freundin geworden.
Wie würdet ihr als Hauptcharaktere eure Autorin beschreiben?
Sophie: Einfühlsam. Bei allem Leid, das sie mir zumutet, zeigt sie mir auch Auswege auf.
Albrecht: Sabrina ist gerecht. Jeder bekommt, was er verdient.
Sophie: Das stimmt nicht ganz. Nicht jeder! Mehr darf ich hier aber nicht verraten…
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr zwei vielleicht sogar Mitspracherecht?
Sabrina: Der Titel kam ganz zum Schluss, als der Roman schon fix und fertig war. Ich habe mir sogar sehr schwer damit getan! Dutzende Ideen kamen und wurden wieder verworfen, bevor ich den (für mich) richtigen Titel fand.
Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Albrecht: Ich bin vollkommen zufrieden mit dem Cover. Es zeigt ja unsere rheinhessische Heimat mit ihren Weinbergen, dazu passend einen Weinkelch und natürlich Sophie.
Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Sophie: Mein Lieblingszitat ist das Lob meines Vaters am Weihnachtsabend: „Sophie kennt sich sehr gut aus im Weinbau. Sie weiß, wenn ein Rebstock krank ist und wenn die Trauben die richtige Reife für die Weinlese erreicht haben, sie schaut dem Kellermeister über die Schulter und kennt jeden Schritt bis zum fertigen Wein.“
Albrecht: Für mich ist es eine Szene in den Weinbergen von Hebenstein, als Sophie ihr Wissen über den Weinanbau unter Beweis stellt und dabei so bezaubernd natürlich wirkt: Sophie ging zum nächsten Weinstock und nahm einen Henkel in die Hand. „Die Beeren sehen gesund aus. Keine Krankheit, kein Ungeziefer.“ Sie steckte eine Beere in den Mund. „Die Süße fehlt noch etwas, aber bis zur Weinlese ist ja noch Zeit.“
Sabrina: Bei dieser Frage halte ich mich zurück und lasse die Antworten von Sophie und Albrecht unkommentiert stehen.
Vielen Dank für das Gespräch
Vielen lieben Dank für deine Fragen und deine Begeisterung für Geschichten!

Montag, 8. Juni 2026

[Coverinterview] Der Weg unserer Herzen von Kathrin Samar


 
Coverinterview
„Der Weg unserer Herzen“


Heute habe ich Kathrin Samar zu Gast auf meinem Blog. Sie wird mir ein paar Fragen zu ihrem neuen Cover beantworten.

Wann kam das Cover? Vor oder nach dem Titel?
Beides quasi gleichzeitig. Es ist der zweite Band meiner Rosewood-Love-Reihe, somit war das „Grundgerüst“ des Covers durch den ersten Band bereits vorhanden und die liebe Nina hat es für mich dann bei Band 2 farblich angepasst und mit ein paar passenden Details ergänzt.
Hattest du schon eine genaue Vorstellung vom Cover, was sich darauf befinden sollte?
Ja, da darin Musik eine wichtige Rolle spielt, mussten unbedingt Noten darauf und die Farbe Türkis war für mich auch von Beginn an fix.
Welche Bedeutung haben für dich die Noten, die Zweige mit den Blüten und der Herd?
Die Noten stehen für Chris, die Blüten für den Handlungsort Rosewood und der Herd steht für Zoey.
Wolltest du etwas Bestimmtes mit dem Cover ausdrücken?
Es soll das widerspiegeln, was sich im Inneren befindet – ein cozy Wohlfühlroman.
Hast du ein Lieblingszitat oder eine Lieblingsszene, das das Buch am besten beschreibt?
Eine meiner Lieblingsszenen ist diese:
Das Bild von ihr in diesem Kleid brennt sich in mein Gehirn und spinnt sofort die wildesten Fantasien. Ich will sie nicht so sehen, doch es ist zu spät.
»Erde an Chris.« Ricks Worte holen mich in die Realität zurück. »Hör auf, meine Schwester anzustarren, als wäre sie die nächste Kerbe an deinem Bettpfosten«, zieht er mich lachend auf. Doch mir vergeht in dem Moment das Lachen. Ich schlucke und versuche, mich zu sammeln.
Bist du nun zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du aus heutiger Sicht etwas daran ändern wollen?
Das Cover ist wunderschön geworden und ich könnte es mir nicht besser vorstellen für dieses Buch. :)
Danke, dass du bei dem Coverinterview mitgemacht hast 😊

Samstag, 6. Juni 2026

[Schnipseltime] Crash & Crush - Anka & Marcin von Holly O'Rilley

 

Ich stand am nächsten Morgen bereits um sechs Uhr auf und fühlte mich wie gerädert. Trotzdem zog ich mich zügig um, begann bei Marcin die leeren Infusionsbehälter zu wechseln und die verordneten Medikamente auf Spritzen aufzuziehen. Mit mulmigem Gefühl machte ich eine Schüssel mit warmem Wasser zum Waschen fertig, wer wusste nach dem Vortag, wie er dabei drauf sein würde? Währenddessen bemerkte ich, dass Marcin mich ansah.

Mit freundlicher Stimme sprach ich ihn an: „Hallo Marcin, habe ich dich geweckt?"

Ein Grummeln, okay, eher ein „Halt die Schnauze!“ kam als Antwort.

„Wenn du sowieso wach bist, würde ich sagen, ich wasche dich vor dem Frühstück, wenn dir das recht ist“, versuchte ich es noch einmal freundlich.

„Leck mich doch ab, das macht dir sicher mehr Spaß, Püppi“, kam es pampig von ihm zurück. „Das ist es doch, was ihr Frauen einem richtigen Kerl machen wollt.“

Ich schluckte eine bissige Antwort hinunter, gab mich gleichgültig. Sein Blick folgte mir bei jeder Bewegung, die ich machte. Das pure Misstrauen stand in seinen Augen. Ich stellte die Waschschüssel und die Handtücher ans Bett und nahm die Bettdecke von ihm herunter.  Zuerst wusch ich ihm ganz vorsichtig das geschundene Gesicht und den Hals ab und tupfte ihn trocken. Sein schmierig-lüsternes Grinsen dabei versuchte ich zu ignorieren. Dann nahm ich ihm das Krankenhaushemd, mit dem er bekleidet war, vorsichtig ab. Darunter war er vollkommen nackt. Ein gut eins neunzig großes Prachtexemplar von einem Mann, richtig gut durchtrainiert, kein einziges Gramm Fett zu viel. Wenn nur sein mieser Charakter nicht wäre.

Marcin war fast überall am Körper mit Prellungen übersäht, die in allen möglichen Farben schimmerten, und der etwa fünfzehn Zentimeter langen Naht von der Operation, bei der die, zum Glück kleinen, inneren Verletzungen versorgt worden waren. Mit langsamen, sehr vorsichtigen Berührungen, um ihm nicht weh zu tun, wusch ich ihm zuerst Brust und Bauch und trocknete ihn vorsichtig ab.

Nur widerwillig bat ich ihn: „Wenn ich dir helfe, kannst du dich dann ein klein wenig aufsetzen Marcin?"

„Mach doch was du willst, Tussi", knurrte er nur.

Bei Gott, wie sehr Kotzbrocken konnte Mann eigentlich sein?


[Buchvorstellung einmal anders] Crash and Crush - Anka & Marcin von Holly O'Rilley


Buchvorstellung einmal anders

Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin Holly O‘Rilley, aber sie kommt nicht. Ich setze mich im Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Crash & Crush – Anka & Marcin“ von Holly O‘Rilley. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Sie wird nicht kommen. Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊 Doch da klettern noch zwei Protagonisten aus dem Buch und setzen sich zu uns.

Wer seid ihr denn? Wollt ihr euch den Besuchern des Blogs vorstellen?
Anka: Hallo Claudia! Ich bin Anka Wirtz und arbeite als private Pflegerin für Marcin. Zumindest zu Beginn.
Marcin: Auch von mir ein Hallo an dich! Den Ralleyfahrer Marcin Kosak braucht man ja kaum vorzustellen? Wer sich auch nur einen Funken für Sport interessiert, kennt mich.
Herzlich Willkommen, Anka und Marcin. Wollen wir das Interview nun zu viert machen?
Anka: Sehr gerne, ich habe noch nie erlebt, dass ein Buch ein Interview gibt.
Marcin: Also ich sehe das etwas skeptisch. Ich meine, hallo? Ein Buch, das ein Interview gibt? Wo gibt’s denn sowas?
Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden.
Buch: Hallohallo wünsche auch ich dir, liebe Claudia! Und du Marcin, schau mich ruhig mal an. Schadet dir gar nicht, mal deinen Horizont zu erweitern … Pfft, wie engstirnig kann Mann denn sein? Kein Wunder, dass Anka die Sympathieträgerin von euch beiden ist!
Anka und Marcin haben wir schon kennengelernt. Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Buch: Tja, wie ihr bereits bemerkt habt, kann Marcin ein ziemlicher Idiot sein. So ist er zu Beginn auch Anka gegenüber, aber huiii, die kann ganz schön Zähne zeigen, wenn es sein muss. Ich mag sie! Bei Marcin diesem Crashpiloten ist das jedoch wirklich nötig. Ein Wunder, dass der Sturkopf irgendwann Einsicht zeigt – und später sogar Anka eine völlig andere Seite von sich zeigt. Vor allem, als Anka wegen eines Notfalls zurück nach Hause muss und ihn buchstäblich sitzen lässt! Aber Holly wäre nicht Holly, wenn sie ihnen nicht doch ein Happy End verpassen würde.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da ihr ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten müsst, könnt ihr uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? Seht ihr es als Protagonisten genau so?
Anka: Puh, es geht durch ein ziemlich heftiges Wechselbad der Gefühle, aber Holly hat mir mal verraten, dass sie es ihren Charakteren am liebsten immer leicht machen würde.
Marcin: Klar, voll glaubwürdig! *augenroll Dafür zerlegt sie mich zunächst geradezu, flickt mich zusammen, um dann dich durch die Hölle zu schicken. Also von mir ein klares Nein, ich finde sie hat ne sadistische Ader.
Buch: Hör auf so viel Unsinn zu sabbeln, Marcin! Du mutierst nicht nur in der Story zum Jammerlappen. Ich sag nur: Spritzen! *gnihihi
Habt ihr eine Lieblingsstelle, die ihr uns gerne vorstellen würdet?
Buch: Ich zuerst, ich zuerst! Also, als Anka zu Marin sagt: „Doch, vorgestern habe ich sowas gesehen. In der Zoohandlung. Dort nennt man das … Würmchen!“ Damit meinte sie seine Nudel!
Marcin: Boah, echt jetzt? *Buch böse anguckt Na vielen Dank, da sollte man glatt nochmal über Buchverbrennungen nachdenken. Ich fand eigentlich schöner, als sie zu mir sagte … *grübelt lange Ähm … alles?
Anka: *lacht Oh, wie kreativ du wieder bist, mein Hasi. Bei mir war es, als Marcin einsichtig wurde: „Entschuldige bitte, Anka, ich war ein riesengroßes Arschloch.“
Marcin: Wieso war mir das klar? *facepalm
Wisst ihr wie viel Holly tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Habt ihr dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmt ihr dem Buch zu?
Marcin: Sie hat fast so einen heißen Fahrstil an sich wie ich. *grinst Das ist auch echt genug, da ist das Buch überstimmt!
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?
Buch: Von wegen, das Buch ist überstimmt, du … du … abgehalfterter Superstar! Mein Part! Aaaalso: Holly ist eine treue Seele, aber auch ebenso schnell lässt sie Menschen, die ihr böse wehtun, fallen. Mit Schokolade ist sie leicht bestechlich, ebenso wie Köse. Ich vermute ja eine Käsesucht bei ihr. Manchmal braucht sie ewig, um an zwei, drei Sätzen herumzufeilen, dann schreibt sie Absätze ohne auch nur einmal ins Stocken zu geraten. Ach ja, und wenn etwas gegen sie oder ihre Lieben geht, kann sie echt bissig werden! Dann heißt es: In Deckung gehen.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Buch: Also ich bin ja in der derzeitigen Fassung eine vollkommen überarbeitete Neuauflage. Und klar, da habe ich natürlich auf einen flotten Titel bestanden. Crash für den Crash-Piloten Marcin, Crush für Anka, weil die einen solchen auf Marcin bekommt. Zum Glück hat Holly auf mich gehört!
Seid ihr zu 100% zufrieden mit dem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Anka: Auf jeden Fall zufrieden. Es wirkt frisch, farbenfroh ohne zu bunt zu sein, und ist vor allen nicht das, was aktuell überall so zu sehen ist. Vor allem auch keine genKI! Daher will ich sicher nichts ändern.
Buch: Dem schließe ich mich an, auch wenn ich denke, Marcin kommt auf dem Cover viiiel zu gut weg!
Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Marcin: Jetzt darf ich aber mal, ihr beiden Plaudertaschen, nä! Also für mich kann es da nur eins geben: „Ich will nur dich. Jetzt! Und für immer. Willst du mich auch, Anka?“
Buch: Pffft, Kiiitsch-Alaaarm!
Anka: Aber schön! *verträumt guck
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz dem Buch, Anka und Marcin »Danke, für eure Geduld und Antworten« zuzuflüstern.
Buch: Vielen Dank, liebe Claudia, dass ich mit den beiden Turteltauben, die schon wieder mal nur ans Küsen denken, bei dir sein durfte. Schlimm ist das mit den beiden, wirklich schlimm. Wenn ich nicht aufpassen würde, würden die glatt die Veröffentlichung verknutschen!
Dann vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Freitag, 5. Juni 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Mord in Rochefort - Helena Mureau ermittelt 1 von Sarah Weidmann

 


Buchvorstellung einmal anders

Nach dem Autoreninterview drückt mir Sarah ihren Kindle in die Hand und verlässt einfach das Zimmer. Da mir das schon öfter passiert ist in letzter Zeit, erahne ich, was da kommen wird.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das Buch der Autorin „Mord in Rochefort – Helena Mureau ermittelt 1“, um schon ein bisschen hineinzulesen. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Jetzt ist sie weg, dann interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. Doch da kommt die Autorin wieder in den Raum und setzt sich zu uns.

Wollen wir das Interview nun zu dritt machen?
Sarah: Solange sich das Buch benimmt …
Buch: Keine Versprechen.
Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden.
Buch: Ich hab immer Zeit. Ich liege ja meistens nur rum und warte, dass mich jemand aufschlägt.
Sarah: Das stimmt so nicht. Du bist gerade erst erschienen, du liegst noch gar nicht lang genug rum, um dich zu beschweren.
Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Buch: Ich bin Mord in Rochefort, Helenas erster Fall. In mir stecken Weinberge, Familiengeheimnisse, ein zehn Jahre alter Todesfall und eine Frau, die nicht aufhört, Fragen zu stellen. Selbst wenn es alle anderen lieber hätten, sie würde es lassen. Ach, und Wein kommt auch vor. Nicht zu knapp.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? Siehst du es als Autorin genau so?
Buch: Sarah hat am meisten gelitten, als sie die stillen Szenen geschrieben hat. Die, in denen nichts explodiert, aber alles auf dem Spiel steht. Wenn Helena mit jemandem redet und beide wissen, dass einer von ihnen lügt.
Sarah: Stimmt. Die lauten Szenen schreiben sich fast von allein. Aber die leisen … die kosten alles.
Habt ihr eine Lieblingsstelle, die ihr uns gerne vorstellen würdet? 
Buch: Es gibt eine Szene im Weinkeller, in der Helena ihren Vater fragt, ob er sich an den Großvater erinnert. Er erzählt, wie der ihm beigebracht hat, einem Fass zuzuhören. Man klopft mit dem Knöchel und horcht. Wenn es hohl klingt, ist noch Platz. Wenn es voll klingt, muss man warten. Und Helena fragt: „Hörst du noch zu, Papa?“ Er sieht zurück zu den Fässern und sagt: „Ich versuche es.“ Das ist meine Lieblingsstelle. Weil da alles drinsteckt.
Sarah: Für mich auch. Diese Szene war eine der ersten, die wirklich stand. Sie zeigt, worum es im Kern geht: zwei Menschen, die nicht wissen, wie sie miteinander reden sollen, und ein Weinkeller, der mehr sagt als beide zusammen.
Weißt du wie viel Sarah tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Hast du dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmst du deinem Buch zu?
Buch: Mehr, als sie zugeben würde. Helena hat Sarahs Sturheit und ihre Liebe zu Frankreich. Und Cameron hat ihren Humor. Aber den Rest hat sie gut versteckt.
Sarah: Sagen wir: Ich habe allen etwas mitgegeben. Aber keine Figur ist ich – sie sind alle ihre eigenen Persönlichkeiten geworden.
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?
Helena: Sie trinkt zu viel Kaffee, arbeitet zu spät und hat die Angewohnheit, mitten in der Nacht noch eine Szene umzuschreiben, die eigentlich fertig war. Aber sie hört uns zu. Das ist das Wichtigste.
Cameron: streichelt Katze Bourbon. Sie hat mir eine Katze gegeben. Ich beschwere mich nicht.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Sarah: Der Titel hat sich tatsächlich verändert. Der Arbeitstitel war ein ganz anderer. Mord in Rochefort kam über den Verlag, und er war sofort richtig. Manchmal braucht ein Buch eine Weile, bis es seinen Namen findet.
Buch: Ich fand mich vorher auch schon gut. Aber der neue Name steht mir besser.
Seid ihr zu 100% zufrieden mit dem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Sarah: Ja! Das Cover trifft genau die Stimmung, die ich wollte – Frankreich, Atmosphäre, ein Hauch von Gefahr.
Buch: Ich sehe umwerfend aus. Nächste Frage.
Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Sarah: „Die besten Weine schlafen wie verzauberte Prinzen, ma petite. Man muss warten, bis die Magie wach wird“
Buch: Besser hätte ich es nicht sagen können. Und ich bin ein ganzes Buch.
Obwohl es selbst in Autorenkreisen nicht üblich ist, dass das Buch antwortet, bedanke ich mich bei dem Buch: »Danke für das Gespräch, es hat mir großen Spaß gemacht.«
Buch: Jederzeit. Ich bin ja nicht aus der Welt. Nur aus dem Regal.
Dann wende ich mich der Autorin zu. »Danke dir für den sehr interessanten Tag bei dir und das tolle Interview.«
Sarah: Danke dir! Es hat großen Spaß gemacht und das Buch hat sich erstaunlich gut benommen. Wer jetzt neugierig geworden ist: Helena freut sich über Besuch in Rochefort.