Mittwoch, 5. November 2025

[Autoreninterview] Jenna Bella


Autoreninterview
Jenna Bella

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hi, ich heiße Jenna und ich schreibe in den Genres Romantasy und Romance. Mit meinen Büchern bekommt ihr heiße Greenflag Bookboyfriends, absolute Wohlfühlmomente, heftiges Herzklopfen und wohlig warme Glücksgefühle.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Das Schreiben habe ich schon in der Kindheit mit rund 10 Jahren für mich entdeckt. Seitdem denke ich mir ständig neue Geschichten aus und verbringe meine Freizeit am liebsten mit geschriebenen Worten – ob beim Verfassen meines nächsten Buchs oder auch beim Lesen. Für mich ist Schreiben eine Lebenseinstellung.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
„Als fünf Wege sich kreuzten“ ist eine Romantasy-Reihe, die aktuell zwei Bücher umfasst (Norden und Osten). Drei weitere Bücher sind geplant. In diesen Büchern bereisen wir das fiktive Borgland und lernen unterschiedliche Liebespaare kennen. Band 1 kann unabhängig gelesen werden, aber ab Band 2 gibt es kein Entkommen mehr. Danach müssen definitiv alle Bücher gelesen werden, um alle Geheimnisse dieser Welt zu lüften 😉
„Ruler of the East“ ist ein Kurzroman, der auch in Borgland spielt. In diesem Buch habe ich einem beliebten Nebencharakter eine eigene Geschichte geschenkt. Nicht nur er, sondern auch meine bisherigen Leserinnen haben sich sehr darüber gefreut. Dieses Buch würde ich auch als Romance kategorisieren, da der Fantasyanteil sehr gering ist.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Aktuell schreibe ich Band 3 meiner Romantasy-Reihe. In diesem Buch werden wir in den geheimnisvollen Süden reisen und eine unfassbare Geschichte erleben. Ich bin ja eine Freundin von überraschenden Wendungen und in dieser Story werden diese für Leserinnen zur Zerreißprobe. Ich selbst bin ganz hibbelig, wenn ich an dieses Buch denke.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Schreiben 😉 Und das sag ich nicht nur so, weil ich das jetzt als Autorin sagen muss. Für mich hat sich in meinem Leben bisher nichts so vertraut angefühlt wie die Laptop-Tastatur, da darf sich sogar mein Mann hintenanstellen. 😂 Ich fühle Wörter und fühle mich mit meinen Charakteren stark verbunden und genieße das Schreiben einfach sehr. Schreiben ist mein Flow-Moment.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Mir haben es zurzeit die Bücher von Ali Hazelwood sehr angetan. Zwar habe ich auch erst fünf von ihr gelesen, aber ich möchte definitiv mehr von ihren Werken kennenlernen. An sich versuche ich jedoch Bücher von verschiedenen Autor:innen zu lesen, weil es meinen Wortschatz erweitert und unterschiedliche Schreibstile einfach spannend sind.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Am allerliebsten schreibe ich im Bett und beim Esstisch. In letzter Zeit sitze ich auch häufig auf der Couch. Ich verfasse oft ganze Kapitel am Handy und übertrage sie dann in mein Word Dokument. Das funktioniert wirklich gut, weil ich am Handy schnell tippe und die Szene „aus dem Kopf kriege“ und dann bei der Übertragung in Word bereits die erste Überarbeitung starte.
Hier sitze ich am Esstisch und genieße gerade einen Cappuccino. Die Blumen am Foto leben übrigens nicht mehr, denn mein grüner Daumen hat nicht ausgereicht.
©Kerstin Pomper

Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Aktuell bin ich in Elternzeit und daher trifft man mich vermutlich mit Baby im Arm an. Das ist auch der Grund, warum ich sehr viel am Handy und nicht am Laptop schreibe. Da ist einfach kein Platz für den Laptop. 😂 Wenn ich nicht zu Hause bin, dann bin ich gerade mit einer Freundin frühstücken, spazieren und Sonne tanken oder zu Besuch bei meiner Familie.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ich muss zwei Genres nennen: Romance und Romantasy. Ich lese und schreibe beides sehr gern. Aktuell lese ich vermehrt Romantasy und das liegt vermutlich an der Jahreszeit. Im Frühling habe ich meist mehr Lust auf cozy Romance 😉
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
In Band 2 meiner Reihe („Als fünf Wege sich kreuzten“) habe ich eine Widmung die sich auf das Sprichwort „Das Glück ist zum Greifen nahe“ bezieht. Ich denke, dass beschreibt mein Handeln sehr gut. Denn ich warte nicht ab, und hoffe, dass etwas passiert: Ich gebe immer alles, um meine Ziele zu erreichen. Immer.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich war vor einigen Jahren in Schottland und habe es sehr geliebt. Das saftige Grün, die Natur, das Essen, die vielen Schafe, … ich würde gern wieder hinreisen. Aber als Lieblingsland kann ich es schwer betiteln, da ich ja erst einmal dort war 😊
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Früher wollte ich Kritik nicht hören, aber heute weiß ich, wie wichtig sie ist. Allerdings entscheide ich, welche Kritik ich berechtigt finde und ob ich diese annehme. Wenn zum Beispiel jemand meine Bücher kritisiert und noch nie eines bis zu Ende gelesen hat, dann nehme ich dieses Feedback nicht so ernst wie von jemandem der alle meine Bücher liest. 😉
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Zuerst wollte ich mit meinem Buch ja zur Agentur bzw. zum Verlag gehen, doch dann erkannte ich, dass es kein Einzelband wird. Einen Verlag für fünf Bücher zu finden, erschien mir nicht realistisch. Daher habe ich mich für das Selfpublishing entschieden. Für kommende Bücher würde ich auch gern mit einem Verlag zusammenarbeiten, damit ich meinen Fokus mehr auf das Schreiben und weniger auf das Veröffentlichen legen kann.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Lest meine Bücher, sie sind toll. 😉

Dienstag, 4. November 2025

[Buchvorstellung einmal anders] Weihnachtszauber für Quinn von Nella Beinen


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Quinn und Jeremy aus „Weihnachtszauber für Quinn“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Quinn: Sehr gerne. Ich freue mich total darauf.
Jeremy: Grummelt vor sich her.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Quinn: Ich bin 33 Jahre alt, Erzieher in einem Kindergarten und wohne in New York, genauer Brooklyn. Außerdem bin ich ein totaler Weihnachtsfan. Meinetwegen könnte es das ganze Jahr über stattfinden.
Jeremy (verdreht die Augen): Wenn es denn sein muss und wir nichts besseres zu tun haben. 38 Jahre, arbeite an der Seite meines Vaters in unserer Hotelkette in der Direktion mit und habe im Grunde genommen keine Zeit für diesen Firlefanz. Sind wir bald fertig?
Quinn: Wir haben erst angefangen, jetzt lass dich mal drauf ein.
Jeremy: brummt was Unverständliches.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Quinn: Es ist so toll. Ich suche schon so lange einen Partner, da spreche ich nur einmal laut diesen Wunsch aus, zack wache ich am nächsten Morgen kurz vor Weihnachten in Kanada in einem wunderschönen Hotel auf. Da hat die Weihnachtsmagie gewirkt und mich und Jeremy dazu bestimmt, uns ineinander zu verlieben. Am Anfang total verwirrend, aber das gibt sich mit der Zeit.
Jeremy: Alles absoluter Bullshit. Magie ist etwas, was Erwachsene Kinder erzählen, wenn sie etwas nicht erklären können. Die gibt es überhaupt nicht.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Jeremy: Garantiert. Anders kann ich mir das alles nicht erklären.
Quinn: Auf jeden Fall, aber es gibt so viele schöne Momente.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Quinn (seufzt verträumt): Als ich versuche, Jeremy das Eislaufen beizubringen und das Eishockeyspiel, oh, oder der Punschabend.
Jeremy: Und der Teil danach. Definitiv war der besser als der Punschabend.
Quinn (grinst): Jepp, der war gut. Aber auch der Weihnachtsabend mit den anderen. Oh, und der Weihnachtsbaum.
Jeremy: Für Quinn ist fast alles eine Lieblingsstelle.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Quinn: Nicht wirklich viel. Sie ist vollkommen glücklich alleine mit ihren Vögeln. Und von Jeremy steckt mal gar nichts von ihr in ihm.
Jeremy nickt.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Quinn: Sie hat es definitiv geliebt, uns zu schreiben, aber die Überarbeitung hat ihr viel Mühe gemacht. Aber sie ist wie immer voll dabei und liebt unsere Geschichte ebenso wie alle anderen.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Quinn: Der stand schon vorher fest und hat sich nicht mehr geändert.
Jeremy: Waren auch mehrere dran beteiligt, da sollte es auch feststehen und nicht ständig geändert werden.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Quinn: Es passt super zu der Kulisse, in der wir uns befinden.
Jeremy: Das stimmt.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Jeremy: »Wie hast du mich gerade genannt?«, flüsterte Jeremy an meinem Ohr und knabberte daran.
»Jer.«
»So hat mich noch nie jemand gerufen.« Seine Stimme war rau. »Sag es erneut.«
Quinn: »Ich hab dich.« Fuck, mein Körper reagierte sofort darauf und mein Puls beschleunigte sich. Ich wollte ihn so unbedingt küssen, wollte mehr als nur das, was wir gerade hatten. Vor allem wenn er so wie jetzt war, losgelöst von irgendwelchen Gedanken an die Arbeit und die Hotels. Von wegen nicht verlieben. Bei mir schien die Magie eindeutig zu funktionieren.
Danke für das Gespräch
Quinn: Sehr gerne, es hat sehr viel Spaß gemacht.

[Autoreninterview] Nella Beinen


Autoreninterview
Nella Beinen

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin Nella Beinen, lebe seit einigen Jahren am schönen Niederrhein und bin hier über Umwege über Essen, Spiekeroog und Bonn gelandet. Ursprünglich stamme ich aus Niedersachsen.
Bisher habe ich in den Genre Gay Romance und Gay Crime geschrieben, ein wenig Grusel ist auch schon dazu gekommen. Mal sehen, vielleicht versuche ich mich irgendwann auch noch in anderen Genre aus.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich bin sehr spät zum Schreiben gekommen. Meine ersten Versuche habe ich erst so um 2009 herum getan, das aber sehr schnell wieder gelassen. Erst ab 2015 habe ich meine erste Geschichte geschrieben. Danach vergingen wieder zwei Jahre, bis ich ernsthaft begonnen habe, meine Geschichten im Kopf niederzuschreiben und mich mit dem Handwerk Schreiben auseinanderzusetzen.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Hauptsächlich Romance-Bücher, zuletzt ist eine Gay Eishockey Romance Reihe erschienen, aber es gibt auch bereits 2 Krimis. Außerdem habe ich eine cozy Grusel-Geschichte mit einer anderen Autorin geschrieben.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Sogar an mehreren und ein Manuskript wartet seit fast 2 Jahren auf die Überarbeitung.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Schreiben und Lesen natürlich, zurzeit auch puzzeln.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Die ersten Tom Clancy Bücher, ungefähr bis Band 11/12, Eden Finley mit ihrer Eishockey/Sports-Reihe, Sabine Ebert
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Meistens mein Sofa. Hin und wieder Sonntagmorgens mein Bett und manchmal auch mein Schreibtisch.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Früh aufstehen, zur Arbeit fahren (da bin ich etwa 9 Stunden außer Haus), Nach der Arbeit 2x die Woche zum Sport fahren, 2/3x im Monat Ehrenamt in der Kirche, Montagabends schreiben, jede Woche 1x Nähkurs, dazwischen esse ich auch mal.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Romance beim Schreiben, beim Lesen eher Krimis oder auch mal historisches.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Nicht wirklich.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Irland, die Menschen sind so offen und das Land an sich finde ich wunderschön.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich schätze schon, wobei ich auch immer erst die Kritik verarbeiten und für mich einordnen muss, wenn sie kommt und versuche immer, nicht sofort darauf zu reagieren. Aber es kommt auch darauf an, was für Kritik es ist.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Es war eine spontane Entscheidung und nicht wohlüberlegt. Es hatte sich damals angeboten und ich habe es einfach gemacht und über die Jahre aus meinen Anfangsfehlern gelernt.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Lest worauf ihr Spaß habt und genießt es.

Montag, 3. November 2025

[Buchvorstellung einmal anders] Der Pakt mit meinem Schutzengel - Was würdest du tun für ein bisschen mehr Zeit? von Sandra Halbe


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit dem Protagonisten Ted, um mit ihm über das Buch „Der Pakt mit meinem Schutzengel – was würdest du tun für ein bisschen mehr Zeit“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Hi, ich bin froh, beschäftigt zu sein. Solange Vera immer noch denselben Tag wieder und wieder erlebt und mich ignoriert, stehe ich hier im Krankenhaus eh bloß rum und warte auf sie. Da habe ich alle Zeit der Welt (lacht).
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ich bin Ted, Veras Schutzengel. Wahrscheinlich denkt ihr direkt an diese Geschöpfe mit weißem Kittel und Flügeln, oder? Die könnt ihr bei mir lange suchen. Bei mir gibt’s Zigaretten in der Hosentasche und Tattoos auf meinem Schulterblatt: Eine Geige und einen Violinschlüssel. Musik war mir mal sehr wichtig, aber das ist lange her...
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Vera ist gefangen in einer Endlosschleife zwischen Leben und Tod und erlebt denselben Tag immer wieder. Ich bin hier, um ihr zu mehr Lebenszeit zu verhelfen, damit sie noch etwas geraderücken kann. Mehr Zeit hat jedoch ihren Preis. Sie muss sich entscheiden, ob sie sich auf den Pakt mit mir einlässt.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Mir einen Sturkopf wie Vera aufs Auge zu drücken, hat mir meinen Job nicht leicht gemacht. Ich kann mir schon vorstellen, dass die Autorin ihren Spaß daran hatte, mich leiden zu sehen. Sie selbst hat aber auch die ein oder andere Träne verdrückt, als die Geschichte Fahrt aufnahm.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Ich liebe es, wenn ich Vera als Schutzengel-Lehrling zeigen muss, wie sie durch Wände gleitet. Diese Augen, wenn sie es zum ersten Mal versucht! Ich weiß nicht, wovor sie mehr Angst hat: Dass wir etwas Verbotenes tun oder dass sie sich eine Beule holen könnte. Größer werden ihre Augen nur, als sie sich ein Nachthemd herbeiwünscht und sie plötzlich ein pinkes hässliches Teil in der Hand hält. Ich bekomme nur schicke Klamotten (zeigt auf sein Hemd). Übung macht den Meister.
Was glaubst du, wie viel Sandra steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Ich glaube, es ist ein sehr persönliches Buch geworden. Als Sandra zum ersten Mal etwas über das Kübler-Ross-Modell gelesen hat, ein Modell zur Trauerverarbeitung, in dem auch ein Phase der Verhandlung gibt, hat sie sich gefragt, wie es wäre, wenn man wirklich mit jemandem über mehr Zeit verhandeln könnte. Kurz darauf wurde ich geboren und habe unter anderem Sandras Liebe zur Musik geerbt. Genauso wie Vera die Liebe zum Backen abbekommen hat.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Sandra ist ein Bücherwurm: Jede freie Minute liest sie selbst oder arbeitet an ihren Büchern. Außerdem liebt sie Städtetrips oder Wanderungen. Nur, dass ihr Gehirn selten stillsteht, sodass sie im Wald gern auf eine potentiellen Tatort für einen ihrer Krimis stößt.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Am Anfang sollte das Buch „Und täglich grüßt der Schutz(b)engel“ heißen. Ja, ich spiele eine Hauptrolle, und ich bin definitiv ein unkonventioneller Engel, über den man lachen muss. Aber hinter meiner locker-leichten Fassade steckt mehr. Und so musste ein anderer Titel her, denn diese Geschichte ist nicht nur humorvoll, sondern auch tiefgründig.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Ich liebe dieses Cover und ich hoffe, es macht neugierig auf Veras und meine Reise.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
„Es war so einfach, Menschen ein Versprechen abzunehmen, wenn sie etwas wollten. Dann machten sie sich über die Konsequenzen keinerlei Gedanken.“
Danke für das Gespräch.
Danke dir! Ich muss los, Vera ist gerade wieder aufgetaucht und ich hoffe, sie hört mir jetzt endlich einmal zu und muss nicht noch einmal ihren Tag erleben...

Sonntag, 2. November 2025

[Schnipseltime] Secret Silent Heroes - Kennedy und Nash von Laura Lee Johnes


 

Endlich erreichte ich nach einer kurzen, letzten Etappe mein Ziel. Eine kleine Pension, etwas abgelegen vom Rande des Skigebietes am Whitefish Mountain Resort. Genau das, was ich mir für ein paar Wochen Auszeit vorgestellt hatte, um mir darüber klar zu werden, was ich in Zukunft beruflich machen wollte. Denn obwohl die Versicherung des Veranstalters und meine eigenen gut zahlten, kam nur herumgammeln nicht für mich infrage.

Durch die kahlen, leicht von Schnee bedeckten Tannen sah ich den Gipfel eines Berges. Der hob sich mit seiner verschneiten Spitze wie auf einer kitschigen Postkarte von dem strahlend blauen, wolkenlosen Himmel ab. Was für ein Kontrast zu dem hektischen Gewusel der City von Lincoln.

Zugegeben, es war arschkalt. Doch der aus dem Schornstein aufsteigende Rauch erinnerte mich an das Foto des Kamins in einem urgemütlichen Aufenthaltsraum. Hoffentlich waren die anderen Gäste, die es hier mit Sicherheit gab, nicht von der überlauten, unangenehmen Sorte. Vielleicht hatte ich Glück und sie würden die meiste Zeit auf den Skipisten verbringen und nach ihrer Ankunft spätabends nur noch müde in die Betten fallen.

Träum weiter, Nash, rief ich mich zur Vernunft. Im besten Fall ließen sie mich einfach in Ruhe, mehr wollte ich ja gar nicht.

Auf einer Leiter, die an das urige Gebäude gelehnt war, stand ein Typ mit einer Pudelmütze in den Farben des Regenbogens, um den Hals trug er einen passenden Schal. Dazu eine eng anliegende, schwarze Jeans, die seinen knackigen Hintern unter dem Bund der gleichfarbigen Jacke erahnen ließ. Also, nicht nur die Aussicht auf die Berge war hier lohnenswert und ich war gespannt auf den Anblick seiner Vorderseite.

Amüsiert schmunzelte ich bei dem Gedanken vor mich hin. Dabei wunderte ich mich selbst über meine Reaktion. Seit meinem Aufbruch aus Lincoln hatte ich zum Lächeln irgendwie keinen Grund gesehen.

Der Mann befestigte eine Tannengirlande, an der rote Schleifen, goldene Glocken sowie rot-weiß geringelte Zuckerstangen befestigt waren. Genau am Übergang des gemauerten unteren Teil des Hauses zu den beiden mit Holz verkleideten Obergeschossen hing diese und trennte damit optisch das Gebäude. Mittig befand sich im oberen Teil der Pension eine Gaube mit einem großen Panoramafenster. Wow, von dort aus musste die Aussicht wunderschön sein.

Ich war so versunken in meine Gedanken, dass ich den Typen, der zuvor auf der Leiter herumkletterte, erst bemerkte, als er direkt vor mir stand.

„Hey“, begrüßt er mich mit kurzem Winken und einem freundlichen Lächeln. „Mr. Marshall vermute ich?“ Er reichte mir die Hand. „Herzlich Willkommen in der Green Heaven Lodge.“

[Buchvorstellung einmal anders] Secret Silent Heroes - Kennedy und Nash von Laura Lee Johnes


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Kennedy und Nash aus „Silent Secret Heroes – Kennedy und Nash“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Nash: Hallo Claudia. Ich darf mich auch im Namen meines Liebsten recht herzlich für die Einladung bedanken. Kennedy ist noch ein wenig schüchtern, was Interviews betrifft. Jedenfalls freuen wir uns sehr über dein Interesse an unserem Buch und hoffen, auch deine Follower dafür begeistern zu können.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Nash: Frechweg beginne ich einfach mal. Ich bin Nash Marshall. Bis zu meinem Unfall und dem anschließende Urlaub in den Bergen Montanas, in der Pension von Kennys Tante, war ich ein gefragtes international gebuchtes Model.
Kennedy: Ich bin Kennedy Davis, Kunsthandwerker und stamme ursprünglich aus Chicago. Meinem dummen Ex habe ich es letztendlich zu verdanken, dass ich so viel Zeit bei meiner Tante und ihrer Liebsten verbringe und dort Nash kennenlernte.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Nash: Ich finde, es hat von allem etwas. Man lernt Kenny und mich recht gutkennen. Hinterher werdet ihr sicher verstehen, was mich so an ihm fasziniert hat.
Kennedy: Für mich war es ein kleines Wunder, so weit Abseits einen so wundervollen Mann wie Nash kennenzulernen und wir hoffen sehr, euch den Zauber der Region vermitteln zu können. Außerdem treffen wir, für Lauras Leser alte, für uns neue Bekannte, die uns in ihren Freundeskreis aufnehmen.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Kennedy: Könnte man auf den ersten Blick meinen, wenn man bedenkt, was sie uns im Laufe der Story so angetan hat. *grummelt
Nash: Stimmt schon so weit. Aber irgendwie hat sie es geschafft, dass wir unterm Strich sehr zufrieden damit sind. Ich denke, es ist nicht einfach für sie, und funktioniert nur, weil sie immer bereits mehr als ihre Männer wissen.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch? (gerne auch mehrere)
Kennedy: Eindeutig der erste Kuss von Nash! Es tut mir so leid, dass sich dieses Gefühl niemals wiederholen wird. Den ersten Kuss gibt’s halt nur einmal.
Nash: Also meine Lieblingsstelle kann ich euch nicht verraten, die ist nicht jugendfrei. Sie hat allerdings mehr Bedeutung für mich als nur Lust und Liebe. Sie zeigt, wie sehr wir bereits nach kurzer Zeit miteinander vertraut waren.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Kennedy: Also mir hat sie ihr Hobby, selbst etwas zu basteln, mitgegeben. Außerdem weiß ich, dass sie fast ebenso gerne kocht, wie die Lebensgefährtin meiner Tante, jedoch manchmal, der Faulheit geschuldet, schnelle, leckere Küche bevorzugt.
Nash: Mir hat sie verraten, dass sie uns einen Weihnachtsmorgen geschenkt hat, wie sie ihn selbst gerne einmal erleben möchte.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Nash: Ich würde Laura als ebenso positiv verrückt wie unheimlich liebevoll beschreiben.
Kennedy: Wobei ich aber sehr genau weiß, dass sie zur absoluten Furie mutieren kann, wenn man ihr das Herz bricht oder dumm kommt.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Kennedy: Wir gehören ja zu einer Reihe, den „secret silent heroes“. Eine Reihe über Helden, ob im Beruf oder im Alltag. Dementsprechend stand der Untertitel bereits lange fest, da gab es auch nichts dran zu rütteln. Und zur Abgrenzung zu den anderen Bänden unsere Namen vereint.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Nash: Dafür, dass ich ja derjenige bin, der allein schon aus beruflichen Gründen viel auf Optik schauen muss, kann ich nur sagen, Laura und ihre Designerin Mona Lange haben da echt 100% abgeliefert. Ich hätte mir kein schöneres Cover wünschen können.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Kennedy: Das ist nicht von uns beiden, aber ich lag vor Lachen fast auf dem Boden:
„Oh mon Amour“, flötete er auf Französisch los, woher auch immer er das konnte, um mit leichtem Akzent weiterzusprechen. „So lange sind wir schon zusammen, teilen Tisch, Couch, Popcorn und Chips. Du bist die Soße auf meiner Pasta, das Rad an meinem Wagen, das Pflaster auf dem Schnitt an meinem Daumen. Willst du mich heiraten?“
Nash: Das war einfach unschlagbar! Deshalb bekommt ihr von mir mein zweitliebstes:
„Daddy sagte vorhin im Auto zu Dad, ihr wärt bestimmt ein tolles Paar. Bei euch würden die Funken fliegen.“ Das war so süß!
Danke für das Gespräch
Kennedy: Wir haben dir zu danken.
Nash: Wir haben uns sehr gefreut, hier bei dir zu sein, danken dir für diese Gelegenheit uns und das Buch vorzustellen und wünschen dir weiterhin viel Spaß beim Bloggen!

Samstag, 1. November 2025

[Buchvorstellung einmal anders] Alle Jahre wieder mit Elvis von S. Sagenroth


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit dem Protagonisten Kater Oskar, um mit ihm über das Buch „Alle Jahre wieder mit Elvis“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Hallo, herzlichen Dank, dass ich dieses Interview führen darf.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ich bin Kater Oskar. In „Frühstück mit Elvis“ spiele ich eher eine Nebenrolle, doch nun bin ich zu den Hauptrollen aufgestiegen. Und deshalb stolz wie Oskar. :) Ich wohne seit einem Jahr bei Bruno. Der kommt deswegen auch wieder im Buch vor. Bruno ist schwer in Ordnung. Etwas brummig, aber eigentlich herzensgut. Ich bin schon ein sehr alter orangefarbener Kater, habe nur noch ein Auge und ein zerfetztes Ohr und halte mich nur noch in der Wohnung auf. Aber auch von dort aus gibt es eine ganze Menge interessanter Dinge zu beobachten. Zusammen mit Elvis und Chloe bin ich in diesem Buch ein Katzenspion.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
In „Alle Jahre wieder mit Elvis“ geht es wieder einmal um einen Mord in der Koblenzer Altstadt. Diesmal jedoch nicht um einen Cold Case, sondern um einen ganz frischen Fall. Elvis, Chloe und ich beobachten die Tatverdächtigen aus dem Kratzbaum am Fenster. Okay, die Ermittlungsarbeit leisten wieder die beiden. Doch ich bin als Zuschauer und Berater in die Detektivarbeit mit eingebunden. Nebenbei geht es aber auch um Klärchen, die ihrer Familie gegenüber den Streik angetreten hat. Und um die Frage, ob wir ihr Weihnachtsfest retten können.
Glaubst du, macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Ich bin davon überzeugt, dass sie schwierige Situationen liebt. Mich persönlich lässt sie aber in Ruhe. Ich bin genauso wie die Leser:innen eher Zuschauer und lange nicht so sehr in Gefahr wie vor allem Elvis, der echt ganz schön mutig ist.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Ja. Klar. So einige. Die will ich aber noch nicht verraten. Aber an vorderster Stelle steht natürlich mein nagelneuer großer Kratzbaum, den mir Bruno schon Anfang Dezember schenkt und natürlich auch eine wichtige Rolle im Buch spielt.
Was glaubst du, wie viel S. Sagenroth steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Puh. Das ist keine ganz einfache Frage. Ich glaube, in jeder Figur steckt ein bisschen von ihr drin.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Sie liebt Katzen, sie liebt Krimis und sie mag ihre Heimatstadt Koblenz. Sie liebt es natürlich zu schreiben und sich eine ganze Weile mit uns zu beschäftigen. So sehr, dass wir lebendig werden. Wie man gerade merkt. Sie ist zudem eine begeisterte Kaffeetrinkerin und sitzt schon mal ein paar Stunden am Stück bei uns, wenn sie dazu Zeit hat. Das ist nämlich nicht immer der Fall. Denn nebenher ist sie Grundschullehrerin und hat eine Familie, die ebenfalls nicht komplett vernachlässigt werden will. Ebenso wenig wie ihre Katze Cleo, die allerdings auch im Buch vorkommt als Chloe.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Der Titel stand ziemlich schnell fest. Ich hatte kein Mitspracherecht. Sonst wäre es ja „Alle Jahre wieder mit Oskar“ geworden. Aber ja, der Titel passt schon recht gut.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Wie immer hat es sich meine Autorin mit der Coversuche nicht leicht gemacht. Aber ich bin mit dem Endergebnis wirklich absolut zufrieden.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
Das stammt von Elvis. Und lautet.
Weihnachten
sollte doch eigentlich so etwas sein
wie das ultimative Schnurren
der Menschheit.
Danke für das Gespräch.
Ich bedanke mich auch ganz herzlich. Es war mir eine große Freude und Ehre.