Dienstag, 5. Januar 2021

[Autoreninterview] Anke Becker

  


Autoreninterview
Anke Becker

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Die Super-Kurzfassung: Mutter, Autorin, Bücherwürmin, Hobbyfotografin, Vielreisende, angehende Sprecherin und Feministin 
Die Langfassung: Ich bin 39 Jahre alt. Ursprünglich komme ich aus Rostock-Warnemünde. Ich wuchs direkt am Meer auf und verließ meine Heimat mit 18 für eine Ausbildung zur Mediengestalterin. Danach verschlug es mich zum Studieren in den Schwarzwald, wo ich mein Diplom als Wirtschaftsingenieurin (FH) erworben habe. Nach einigen Jahren verschlug es mich 2011 in die Rhein-Main-Region. Dort habe ich eine neue Heimat gefunden und auch meinen Partner, einen echten Offenbacher Jung, kennengelernt. Unser Sohn wurde im Mai 2017 geboren. 
Derzeit verdiene ich mein Geld als Beraterin und Projektkoordinatorin in einem internationalen Unternehmen. Ein Job, der mir auch Freude bereitet.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Seit ich lesen kann, verschlinge ich Bücher. Mit 13 beschloss ich einen eigenen Roman zu schreiben, aber die Seiten blieben leer. 
Dafür habe ich aber Kurzgeschichten und Berichte für die Schülerzeitung geschrieben. Später begann ich mit Werbetexten und Imagetexten, und ganz später mit technischen Dokumentationen und Bedienungsanleitungen. Das Schreiben an sich hat mich also immer begleitet.
In all diesen Jahren startete ich mehrere Versuche einen Roman zu schreiben, die alle scheiterten. 
2014 entschloss ich mich, meinen Wunsch professionell anzugehen. Ich begann ein Fernstudium in „Belletristik“, um die Grundlagen des Schreibens zu lernen. Gleichzeitig arbeitete ich mich durch unzählige Schreibratgeber. 
Alles zusammen half. Mein erster Roman entstand noch während des Studiums … leider finde ich den heute selbst nicht mehr gut 😉
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Ich habe mich auf kein Genre festgelegt. Deshalb lassen sich meine Bücher insgesamt nicht in 5 Sätzen erklären. 
Allerdings haben sie alle eines gemeinsam: sie brechen Rollenklischees auf. Meine weiblichen Protagnisten befinden sich in starken Positionen und meine männlichen Protagonisten haben ganz normale Gefühle und zeigen diese auch. 
Außerdem greife ich oft Tabuthemen auf, die eher selten in Geschichten vorkommen. 
Bisher veröffentlicht: 
- Elloani – In Liebe und Krieg 
- Vereinte Welten –Trilogie aus „Der Auserwählte“, „Fremde Macht“ und „Gewagtes Vertrauen“ (gesellschaftskritischer Mix aus Fantasy und Science Fiction) 
- Maskentanz im Fadenkreuz – ein Liebesthriller (Nerd trifft Superheldin) 
- Elly und die Meerhexe (ein Kinderkrimi)
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Immer. 😊 Derzeit arbeite ich an einem Erotikbuch, welches ich unter einem Pseudonym veröffentlichen werde, und am zweiten Teil von „Elloani“.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Neben Vollzeitjob, Mama, Beziehung und Schreiben bleibt nicht mehr allzu viel Zeit übrig. 
Aber wenn ich Zeit habe, nutze ich diese gerne zum Lesen, Kanu fahren, wandern, reisen und fotografieren.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich lese viel und genreübergreifend. 
DIE Lieblingsbücher oder AutorInnen habe ich nicht.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Meistens schreibe ich mit dem Laptop auf dem Schoß auf dem Sofa. Oft liegen dann meine beiden Katzen neben mir und schnurren vor sich hin. Die Ideen selbst kommen mir meist woanders: wenn ich unterwegs bin oder morgens im Bad beim Zähneputzen 😉
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
An einem ganz normalen Wochentag bringe ich morgens meinen Sohn in die Kita, dann fahre ich zur Arbeit. Dort verbringe ich einen Großteil meines Tages. Danach gibt es Abendessen mit meiner Familie. Erst am Abend habe ich Zeit zum Schreiben… und oft auch am Wochenende.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ein Lieblingsgenre habe ich weder beim Schreiben noch beim Lesen.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Die Worte einer Freundin: 
Soll auf deinem Grabstein stehen: Sie hat alle Erwartungen erfüllt? 
Eindeutige Antwort für mich: Auf keinen Fall!
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Neben meiner Heimat Mecklenburg-Vorpommern liebe ich Schottland. Schon als Kind habe ich davon geträumt dieses Land zu besuchen. 2014 tat ich es endlich und war mittlerweile schon fünf Mal dort – einmal sogar auf einem fünfwöchigen Roadtrip. 
Besonders gefällt mir die Kombination aus rauer Natur und historischer Gebäude. Auch die Herzlichkeit der Schotten heißt mich jedes Mal willkommen.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich halte mich im Grunde für einen kritikfähigen Menschen. Nun, solange die Kritik konstruktiv ist. Dann lasse ich sie mir durch den Kopf gehen und setze die Kritik gegebenenfalls um. 
Den ersten Teil von „Vereinte Welten“ habe ich zum Beispiel nach einiger Kritik in zwei Leserunden noch einmal vollständig überarbeitet. 
Letztendlich kann ich mich als Autorin nur mit Kritik verbessern.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Meine Bücher, meine Verantwortung und meine Leidenschaft.
Ich habe auch noch nie nach einem Verlag gesucht, da ich meine Autonomie in den Geschichten liebe.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eines meiner Bücher ausprobiert, um herauszufinden, ob mein Schreibstil und meine Ideen etwas für euch sind. 
Wenn ja, dann lasst euch von mir mitreißen und in eine andere Welt entführen. :)

Montag, 4. Januar 2021

[Schnipseltime] Lynouna 1 und 2 von Liesa Marin

  Lynouna 1 - 

Das Erbe der weißen Hexe














Lynouna 2 - Verbundene Seelen









[Buchvorstellung einmal anders] Lynouna 2 - Verbundene Seelen von Liesa Marin

 


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Lucy Black aus „Lynouna 2: Verbundene Seelen“ und deren Autorin Liesa Marin.

Claudia: Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig interviewen?
Liesa: Klar das sollten wir hinbekommen oder Lucy? 
Lucy: Na auf jeden Fall!
Claudia: Es wäre schön, wenn ihr euch kurz meinen Lesern vorstellen könntet, damit sie wissen, mit wem sie es zu tun haben.
Liesa: Es freut mich sehr hier zu sein! Ich bin Liesa und die Autorin der Reihe „Lynouna“ 
Lucy: Hey und mein Name ich Lucy. Ich bin die Protagonistin. 

Lucy: Wollen wir versuchen unser Buch in möglichst wenig Sätzen den Lesern dieses Blogs vorzustellen, ohne den Klappentext abzulesen? 
Liesa: Na nichts leichter als das! Das Buch ist ein weiteres Abenteuer von Lucy und ihren Freunden. Wobei es eher im großen und Ganzen um Lucy, Zayn und jemanden geht den wir nicht verraten wollen. 

Lucy: Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein? 
Liesa: Das weißt du doch am besten. *Grinst* Ja in meinen Geschichten und Abenteuer ist immer was los. 

Lucy: Hast du auch eine Lieblingsstelle im Buch, die du den Lesern des Blogs vorstellen möchtest? Meine ist: Der Tanz. Es war wirklich so schön. 
Liesa: Ach ja, der Tanz war schön das stimmt. Aber ich muss sagen, auch wenn er zu einer der Schönsten Stellen dieses Buches gehören, finde ich genau das was danach kam, noch viel schöner. Jedoch werde ich es nicht verraten. Dann wäre ja die ganze Stimmung dahin. Aber eins verrate ich doch. Es wird Romantisch! 

Lucy: Wie viel echte Liesa steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter? 
Liesa: Tja, ich würde sagen das einiges von mir selbst vom Charakter des Buches im gesamten steckt. Sowohl Lucy die in einigen Dingen mir ziemlich ähnlich ist, so hat die ganze Geschichte einen großen „Tascht“ von mir.
Claudia: Lucy unter uns. Wie würdest du als Hauptcharakter deine Autorin beschreiben?
Lucy: Diese Frau ist einfach nur gemein!!! Ich sag euch, bei ihr hat man es echt nicht leicht. Ständig passiert etwas unerwartetes und ich muss das ganze dann ausbaden!
Claudia: Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du, Lucy vielleicht sogar Mitspracherecht?
Lucy: Mehr oder weniger geht es ja sogar um mich. Eigentlich stand der Titel schon recht früh fest. Er kam mir selbst wie ein Geistesblitz. Er passte super zu der damals gerade entstehende Geschichte. Und blieb. Wir waren alle sofort damit einverstanden. Sogar Zayn! Das soll schon was heißen. Ihr müsst wissen, er kann ziemlich kleinlich sein. 

Lucy: Sind wir zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hätten wir nachträglich noch etwas ändern sollen? 
Liesa: Wir, also du und ich, waren sofort damit einverstanden und zufrieden. Immerhin kommt die Idee von uns beiden.
Claudia: Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Lucy: Darf ich zu erst? Ja? Danke! Also meins ist: Nichts ist so, wie es im ersten Moment zu sein scheint.
Liesa: Und meins ist: Wer ich bin, willst du wissen? Ich bin dein schlimmster Albtraum, Schätzchen.
Claudia: Vielen Dank für das Gespräch.
Liesa: Auch dir, vielen lieben Dank das wir da sein durften. 
Lucy: Ja, hab vielen Dank. Es hat großen Spaß gemacht.

Sonntag, 3. Januar 2021

[Reiheninterview] Nummer 365-Reihe von Sabrina Wolv

 


Reihenvorstellung 


Heute treffe ich mich mit Strudel und Talion, um mit ihnen über ihre Reihe „Nummer 365“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt, um mit mir über die Reihe zu reden.
Strudel zuckt mit den Schultern. 
Talion: Mann, Brüderchen, jetzt nimm den Stock aus dem Arsch! 
Strudel: Du weißt genau, ich wollte überhaupt nicht kommen. Ich hasse es im Mittelpunkt zu stehen.
Könnt ihr uns die Reihe, bestehend aus den Teilen „Nummer 365 - Lichtbringer“ und „Nummer 365 - Abendstern“ mit wenigen Worten vorstellen?
Talion: Na los Kleiner, die Lichtbringer musst du schon übernehmen. Das ist dein Bier. 
Strudel: Was soll ich denn da groß sagen? 
Talion: Na, irgendwas halt. Los jetzt! 
Strudel: In 'Nummer 365 – Lichtbringer' geht es um die Lichtbringer. Darum, wie sie uns ausgebildet haben. In der Akademie. Meine Freunde und mich. 
Talion: Und in 'Nummer 365 – Abendstern' geht es darum, wie ich meinem kleinen Bruder den Arsch rette und ihn da raushole. Darum, wie wir diesen verdammten Lichtbringern zusammen mit der Armee des Abendsterns endlich richtig Dampf machen.
Ihr Charaktere wachst mit euren Aufgaben, entwickelt euch weiter, besteht so manche Situation. Was glaubt ihr? Fällt es der Autorin leichter euch durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Strudel: Ich fürchte düster liegt ihr eher. 
Talion lacht laut: Da kannst du Gift drauf nehmen! Hast du dir unsere Leben mal angeschaut? Beide ziemlich beschissen. Den Preis für die netteste Autorin bekommt die sicher nicht mehr.
Habt ihr Lieblingsstellen in der Reihe, die ihr uns gerne vorstellen würdet?
Strudel: Schön, war es eigentlich selten. Aber ich erinnere mich gerne daran zurück, wie ich in 'Lichtbringer' Simon das erste mal besser kennengelernt habe. 
„Ich muss jetzt los. Vergiss nicht, was ich dir gesagt habe!“, verabschiedete sich Simon lächelnd von Strudel und wandte sich zum Gehen. 
„Warte!“ 
Simon zögerte. 
„Du bist kein Soldat.“ 
Etwas Trauriges trat in Simons Augen. „Du etwa?“ 
Die Frage verwirrte Strudel. 
„Aber ... Warum bist du hier?“ 
Simons Gesicht verhärtete sich. „Ich habe einen Soldaten getötet.“ 
Strudel schüttelte den Kopf. „Warum?“ 
„Weil er es verdient hatte.“ Die Kälte mit der Simon das sagte, passte überhaupt nicht zu dem Bild, das Strudel sich von ihm gemacht hatte. Bevor Strudel einfiel, was er hätte erwidern können, wandte ihm Simon den Rücken zu und ging mit festen Schritten davon. 
Talion: Ich mag die ruhigen Moment wenn ich im 'Abendstern' mit der kleinen Noriko spiele. 
Kaum hatte seine Frau ihre Arbeit beendet, trug Yunes stolz ein vielleicht zweijähriges Mädchen in den Raum. Das Kind freute sich sichtlich, Talion zu sehen, und quietschte vergnügt, als er es unter den missbilligenden Blicken seiner Mutter in die Luft warf.
Verwundert beobachtete Strudel, wie Talion und die kleine Noriko zu spielen begannen.
Yunes bemerkte Strudels Blick. »Würde man ihm nicht zutrauen, oder?« Er setzte sich zusammen mit Yukino auf die andere Seite des Tisches.
Strudel schüttelte wahrheitsgemäß den Kopf. Einen kurzen schmerzhaften Moment lang stellte er sich vor, wie es hätte sein können. Ein liebevoller, großer Bruder, der mit ihm spielte und ihn beschützte.
Yukino lächelte zart. »Die beiden versinken immer völlig in ihrer Welt. Der Schrecken der Lichtbringer krabbelt mit einem kleinen Mädchen über die Spieldecke. Das muss man mit eigenen Augen gesehen haben, sonst glaubt man es nicht.«
Wisst ihr wie viel echte Sabrina in den Büchern oder dem ein oder anderen Charakter steckt?
Talion: Wenn sie Glück hat gar nichts! Sind wir doch mal ehrlich, wir sind beide ziemliche menschliche Katastrophen. Was meinst du, Brüderchen? 
Strudel zuckt zustimmend mit den Schultern: Ich glaube ihre Freunde sind ihr sehr wichtig. So wie mir.
Wie würdet ihr als Protagonisten die Autorin beschreiben? 
Talion: Bösartig? 
Strudel: Talion! 
Talion: Na, ist doch wahr. Überleg doch mal, was sie uns angetan hat. Deine Kindheit und Jugend war doch mehr als Scheiße. Von meiner brauchen wir gar nicht anfangen. 
Strudel: Aber das hat sie doch nicht getan um gemein zu sein. 
Talion: Sondern? 
Strudel: Keine Ahnung. Vermutlich, weil es für die Geschichte nötig war. 
Talion Na, das ist ja mal ein beschissener Trost.
Wisst ihr, wann die Idee stand eine Reihe zu schreiben? Stand es von vornherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben die Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
Talion: Keine Ahnung. Mich gab es jedenfalls nicht von Anfang an. 
Strudel: Ich glaube, ursprünglich wollte sie meine Geschichte in einem Buch erzählen. Hat nicht geklappt. Also wurden es zwei Bände.
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
Strudel: Es gab verschiedene Ideen. 'Eden', 'Trupp 6' und so. Aber aus irgendeinem Grund wollte sie unbedingt meinen Namen als Titel. 
Talion: Ja. Aber anstatt für deinen Namen hat sich unser bescheuerte Autorin für deine NUMMER entschieden. So eine verdammte Scheiße! Geht es eigentlich noch menschenverachtender? Als wäre mein kleiner Bruder einfach irgendeine Nummer. Das ist doch - 
Strudel: Aber diese Nummer haben mir die Lichtbringer nun mal gegeben. Sie passt gut zur Geschichte. 
Talion: Du immer mit deiner 'Geschichte'. Du bist viel zu nett zu unserer Autorin. 
Strudel zuckt mit den Schultern: 'Lichtbringer' und 'Abendstern' waren dann irgendwie logisch. Weil es in den jeweiligen Bänden ja Schwerpunktmäßig um diese beiden Armeen geht.
Wer ist denn der Coverdesigner?
Talion: So ein Typ namens Antonio Kuklik. Echt begabt das Kerlchen.
Seid ihr mit den Covern zu 100% zufrieden, oder würdet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Talion: Klar, würde ich etwas ändern! Ich bin ja gar nicht zu sehen. Da gehört ja wohl mein hübsches Gesicht drauf! 
Strudel: Wir können gerne tauschen... Ich habe meine Gesicht schon auf genug Fahndungsplakaten gesehen. Mir reicht's.
Zum Abschluss würden mich noch eure Lieblingszitate aus den Büchern interessieren.
Talion: Also dieses hier von Strudel finde ich schon ziemlich badass. Hätte ich meinem Brüderchen gar nicht zugetraut: 
„Ich bin Strudel. Soldat Nummer 365. Kandidat in Projekt 8. Mitglied von Trupp 6. Auserwählter EXOträger. Klon, entstanden im Projekt Neshamah. Seit neustem Deserteur und Gefahr für ganz Eden.“
Strudel seufzt: Tja, da siehst du es mal. Du unterschätzt mich. Ich dagegen hätte nie gedacht mal so eine Gefühlsduselei von dir zu hören: 
„Du bist der einzige Bruder, den ich noch habe. Und ich wäre lieber tot, als zuzulassen, dass dir etwas passiert.“
Talion: Das hättest du jetzt echt nicht herumerzählen müssen! 
Strudel lächelt: Warum? Mich hat es sehr gefreut. 
Talion: Wer von uns ist jetzt gefühlsduselig?
Danke für das Gespräch.
Talion: Na, so schlimm war es doch gar nicht oder, Kleiner? 
Strudel zuckt mit den Schultern.

[Autoreninterview] Sabrina Wolv

 



Autoreninterview
Sabrina Wolv

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Gerne! 
Mein Name ist Sabrina Janssen. Ich bin 28 Jahre alt und wohne mit meinem Mann und unserer Hündin Nox in der Nähe von München. Ich schreibe unter meinem Pseudonym Sabrina Wolv Dystopien und historische Krimidinner.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich war wohl das, was man ein ‚fantasiebegabtes‘ Kind nennt. Ich habe mir schon immer unheimlich gerne Geschichten ausgedacht. Ich habe sie meinen Eltern diktiert oder als Theaterstück aufgeführt.
Allerdings dachte ich lange, dass ich einfach zu blöd zum Lesen und Schreiben bin und dass Autorin sein so ziemlich das Letzte ist, was ich als Erwachsene machen könnte. Denn ich bin Legasthenikerin. 
Wie das so ist, will man ja meistens das, was man nicht haben kann. Also wurde ‚Autorin werden‘ mein großer Kindheitstraum. (Neben Tierärztin werden und in einer Pferdekutsche um die Welt reisen, um kostenlos Tiere zu behandeln. Damit hat es komischerweise bisher nicht geklappt.) 
Dass dieser Traum in Erfüllung gegangen ist, ist für mich der Beweis dafür, dass man sich von so Kleinigkeiten wie einer Legasthenie nicht von seinen Träumen abhalten lassen darf. 
Heute sehe ich meine Legasthenie übrigens nicht als Handicap, sondern als Teil von mir. 
Sie ist eine meiner größten Stärken. Denn durch sie habe ich gelernt mich durchzukämpfen und ich bin davon überzeugt, dass meine Kreativität eng mit meiner Legasthenie zusammenhängt.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Krimidinner: 
'Der Herbst des Schrenkens', hier tauchen die Spieler*innen ein in das zwielichtige London Ende des 19. Jahrhunderts und machen sich auf die Jagd nach dem legendären Jack the Ripper. 
'Die Nacht des Wahnsinns', hier geht es in den ländlichen Wahnsinn der Nachkriegszeit im tiefsten Bayern. Die Spieler*innen dürfen den berühmten Massenmord auf dem Einödhof Hinterkaifeck aufklären. 
Dystopie 'Nummer 365': 
Lichtbringer, ist der erste Band der Dilogie. Wir begleiten den Protagonisten Strudel durch seine Kindheit und Jugend, die er in der Akademie der Lichtbringer im Lebenserhaltungssystem Eden verbringt. Die Lichtbringer wollen ihn im oft tödlichen Training zu einem Elitesoldaten ausbilden, doch Strudel hasst Gewalt und versucht einfach verzweifelt sich und seine Freunde am Leben zu halten. 
Abendstern ist der abschließende zweite Band der Dilogie. Strudel steht nun zusammen mit seinem Bruder Talion auf der Seite des 'Abendsterns' dem militärischen Feind der 'Lichtbringer' und soll gegen seine ehemalige Heimat in den Krieg ziehen. Doch eigentlich will Strudel dem Krieg nur endgültig den Rücken kehren und wünscht sich nichts sehnlicher als Frieden.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Gerade wachsen Ideen zu einem neuen Schreibprojekt. 
Eine weitere Dystopie. Diesmal mit einer Protagonistin im Vordergrund, die in einer Welt mit Childsharing aufwächst, in der sich mehrere Erwachsene ein Kind teilen.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Natürlich lese ich viel. Aber ich schaue auch gerne die eine oder andere Serie oder beschäftige mich mit meinem Hund. Außerdem bin ich seit inzwischen 17 Jahren Pfadfinderin und trainiere historischen europäischen Schwertkampf.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Na klar! Zu meinen absoluten Lieblingsautorinnen gehören J.K Rowling, Suzanne Collins und Rebecca Gable.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Da passt wohl am besten ein Bild. Also hier mein Schreibzimmer für euch: (Bild Schreibzimmer)
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Das kommt darauf an, ob unter der Woche oder am Wochenende. 
Nehmen wir doch einen normalen Werktag. Da stehe ich auf, erledige alles, was da so dazu gehört und gehe dann mit meiner Hündin Nox spazieren. Anschließend geht es zu meiner Arbeit als Sozialarbeiterin an einer Grundschule. Dort bin ich bis etwa 14 Uhr. Auf dem Heimweg gehe ich nochmal eine große Runde mit Nox. Zuhause gibt’s eine kleine Pause und dann vergrabe ich mich noch 2-3 Stunden in meinem Schreibzimmer. Irgendwann gibt’s dann Abendessen und der Feierabend wird eingeläutet. Meist wird dann gelesen, Serie geschaut, oder gespielt. Und schließlich heißt es Zeit fürs Bett.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Dystopien lese ich selbst sehr gerne und schreibe sie ja auch. 
Bei meinen historischen Krimidinnern ist es anders. Ich lese keine Krimis, dafür aber sehr gerne historische Romane. 
Ansonsten lese ich auch gerne im Bereich Fantasy, SciFi und Jugendbuch.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Da nehme ich doch direkt das Zitat des Pfadfindergründers BiPi: „Versuche die Welt ein Stückchen besser zurückzulassen, als du sie vorgefunden hast.“ 
Ich denke, es kann nicht schaden, wenn wir alle versuchen uns daran zu halten. 
Und aus meinen Büchern … Nun ich denke Kos Worte treffen es ganz gut: „Kinder sind unsere Zukunft.“ 
Das passt sehr gut zu meinem Job als Sozialarbeiterin, aber auch zu meinem Autorenleben. Denn ich versuche durch meine Bücher ein klitzekleines Stück dazu beizutragen, diese Welt für die kommenden Genrationen besser zu machen.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Nun mir gefällt es hier in Deutschland sehr gut und auch wenn natürlich nicht alles perfekt ist, denke ich, wir können sehr dankbar sein, hier geboren worden zu sein. 
Ansonsten mag ich Länder gerne, die am 'warmen' Meer liegen. Denn ich liebe das Meer sehr. 
Abgesehen davon finde ich Japan total spannend. Ich bin nämlich auch ein großer Fan von Mangas und Animes. Leider war ich noch nie dort.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Schütteln, Krönchen richten, weiter machen. 
Ne, im Ernst: Ich finde Kritik wichtig. Klar höre ich es nicht gerne, wenn jemand die Geschichte kritisiert, die ich in liebevoller Kleinstarbeit aufgebaut habe. Aber es gehört nun mal dazu und nur so wird man besser. Solange es also konstruktive Kritik ist – und etwas anderes habe ich zum Glück bisher auch nicht bekommen – höre ich gut zu und überlege mir danach, was ich für mich daraus ziehen kann. 
So versuche ich das auch im Allgemeinen zu halten.
Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Weil ich gerne im Team arbeite und mir einen Verlag als Partner an meiner Seite gewünscht habe. Ich kann einfach viele Sachen nicht, die man als Selfpublisher können sollte. Zum Beispiel habe ich keine Ahnung von Grafik, bin nicht sonderlich gut im Organisieren und Netzwerken oder darin Marketing für mich zu machen. 
Ich glaube, deshalb war der Verlagsweg für mir genau richtig.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Da nehme ich doch mal etwas das mir besonders wichtig ist, so gewöhnlich es auch klingen mag: Lasst euch von nicht von euren Träumen abhalten.

Samstag, 2. Januar 2021

[Buchvorstellung einmal anders] Rosengeflüster von Tan Prifti

  


Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit dem Autor Tan Prifti, um mit ihm über sein Buch „Rosengeflüster“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten. Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben? 
Atemberaubend, Spannend, Fantasievoll.
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? 
Ich denke ich erlebe das gleiche mit jedem meiner Charaktere, aber ich führe die Reise bis zum Schluss.
Wie viel echter Tan steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Weiß nicht, ich bin immer für Hoffnung und Gutes..
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben? 
Er kennt nur den Stift 😀
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? 
Ich denke immer an viele Titel, aber ich entscheide immer zum Schluss..
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen? 
Ich denke das Cover hat seinen Zweck erfüllt.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
"Alles schmilzt in der Dunkelheit; mit nur einem Kuss bringst du mich ins Grab."
Danke für das Gespräch.
Ganz auf meiner Seite. Vielen Dank.

[Autoreninterview] Tan Prifti

 Autoreninterview

Tan Prifti

Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Als Kind schrieb ich erst Gedichte und dann Kurzgeschichten.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben? 
Sohen, Der Klang des Todes, Gedichte, Geschichten voller Fantasie ecc.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk? 
Nein, ich denke für das Jahr 2020 sind drei Bücher veröffentlicht, erstmal Pause😀
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Schreiben, Lesen, Spazieren ab und Malen.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst? 
Jedes Buch das mir gefällt, lese ich..
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst? 
Ich habe keinen festen Arbeitsplatz, denn ich schreibe überall wenn mir etwas einfällt. Ich schreibe von PC, Handy oder auf meinem Block.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Meine Tag beginnt zu erst mit einer Tasse Kaffee und Zigarette. Dann gehe ich in die Arbeit, später kümmere ich mich um meine Familie und gehe mit meinen Hunden spazieren. Ach ja, ich koche auch gern.😀
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben? 
Ich mag alles.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Gib niemals auf. Schreiben ist die Stille Melodie vom Bleistift auf einem Stück Papier.
Hast du ein Lieblingsland und warum? 
Ich liebe das Meer..
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Es kommt drauf an was für Kritik? P.S. Beleidigung ist kein Kritik. Ehrliche Kritik bringt mich vorwärts in meinem Werk.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen? 
Ich habe beides probiert, als Selfpublisher hat man nicht zu viel Kosten denke ich.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest? 
Ich kann nur Danke sagen, und lest meine Bücher.