Freitag, 6. November 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Never just a maybe von Livia Veros

 


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Dylan und Jeremy aus „Never just a maybe“ um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Es wäre schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Hi, ich bin Dylan. Manch einer kennt mich vielleicht schon aus der „More than I“- Reihe. Und weil es da draußen anscheinend eine kleine Fangemeinde gibt, die unbedingt meine eigene Liebesgeschichte lesen wollte, habe ich mich breitschlagen lassen. Bitte schön, hier ist sie! 🥰​
Ich bin Jeremy und sein Mitbewohner am College. Ich könnte jetzt behaupten, dass ich ein ziemlich ruhiger und unkomplizierter Typ bin, aber seit Dylan in meinem Leben herumwirbelt, ist das mit der Ruhe so eine Sache. Aber ich habe ihn trotzdem gern.
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.
Jeremy: Den Part übernehme ich, bevor Dylan mit seinen botanischen Weisheiten ankommt. 😂​
Dylan: Hey.
Jeremy: (schmunzelt) Also, worum geht. Dylan glaubt nicht an die große Liebe und hängt stattdessen mit Theo ab. Eine Art Freundschaft Plus, nur ohne das F. Dabei hat er so viel mehr verdient! Also beschließe ich, ihm ein bisschen auf die Sprünge zu helfen und pimpe sein Profil in seiner Dating-App auf. Was soll dabei schon schiefgehen?
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?
(Beide werfen sich einen vielsagenden Blick zu.)
Dylan: Also bei den Bloggern kam wohl die Jacuzzi-Szene besonders gut an.
Jeremy: Oh ja, diese Szene. Eine Leserin meinte, wie etwas so Zartes und Vorsichtiges so verflucht heiß sein könnte. Jap, kann ich nur zustimmen.
Wie viel echte Livia steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Dylan: Livia hat in den Szenen aus meiner Vergangenheit, als ich 15 war, ein bisschen ihre eigene Geschichte untergebracht. Erste Liebe, große Gefühle, Schmetterlinge im Bauch und die bittere Erkenntnis, dass nicht jedes Herzklopfen mit einem Happy End endet. Sagen wir mal so: Ich durfte ihre Enttäuschung und ihren Schmerz gleich mitfühlen. 😅
Was waren eure ersten Gedanken, als ihr euch zum ersten Mal gesehen habt?
Jeremy: Das könnte witzig mit ihm werden. ​☺️​ Er wirkte ziemlich selbstbewusst und offen und hatte überhaupt kein Problem damit, auf mich zuzugehen. Bei ihm fühlte ich mich von Anfang an wohl.
Dylan: Das könnte kompliziert werden. 😂 Nein, im Ernst. Mich hat`s damals voll erwischt. Ich meine, schaut ihn euch doch mal an. Wer wird bei diesen Locken, den Grübchen und den wundervollen Augen nicht schwach?
Wo seht ihr euch in 5 oder 10 Jahren?
Jeremy: Hoffentlich immer noch zusammen. Vielleicht mit einem eigenen Zuhause, einem Hund und genügend Platz für Dylans Chaos. 😂 Und wenn er mich bis dahin nicht in den Wahnsinn getrieben hat, stehen die Chancen ziemlich gut, dass ich ihn auch in zehn Jahren noch an meiner Seite haben möchte. ❤️
Dylan: Naw, Beauty. Wie süß. Ich wusste doch, dass du der Romantiker unter uns bist.
Ich wünsche mir einfach, dass du an meiner Seite niemals dein wunderschönes Lächeln verlierst. Dass du dich sicher und geborgen bei mir fühlst, und weißt, dass du dich auf mich verlassen kannst. Egal, was kommt.
Jeremy. Was hat sich verändert, seit Dylan Teil deines Lebens ist?
Jeremy: Dass ich jetzt einen Freund habe? Scherz beiseite. Ich denke, Dylan hat dafür gesorgt, dass ich endlich bei mir selbst angekommen bin. Es gab in meiner Jugend einen ziemlich heftigen Vorfall, der mich lange verfolgt und dafür gesorgt hat, dass ich einen Teil von mir versteckt habe. Vielleicht der wichtigste Teil meines Lebens. Dylan hat es mit seiner liebevollen, manchmal herrlich chaotischen Art aber geschafft, dass ich mich wieder traue, genau diesen Teil von mir zu zeigen.
Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Jeremy: Es kommt mir so vor, als würde von Tag zu Tag diese Grenze zwischen Freundschaft und was auch immer das zwischen uns ist, immer mehr verschwimmen.
Dylan: Wenn der Schmerz, ständig nur verletzt zu werden, so tief sitzt, ist das mit dem Öffnen des Herzens und dem ganzen Romantik-Kram gar nicht mehr so einfach.
Vielen Dank für das Gespräch

Donnerstag, 5. November 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Mânil - einfach nur der Anfang von Desiderius M. Rainbow

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich im Rahmen der Blogtour zu „Mânil – Einfach nur der Anfang“ mit den Nebencharakteren Lilian, Eule, Shela, Tyrone, Olga, Nelly und Amadeus aus der Mânil-Reihe von Desiderius M. Rainbow, um mit ihnen über das Buch und ihren Autor zu sprechen.

Fragen an Lilian:
Du bist ja keine Magierin. Wie bist du auf die Idee gekommen, Magie zu studieren?
Ich war etwa fünfzehn als die Magieoffenbarung kam und seitdem fasziniert mich das Thema. Als es dann die Möglichkeit gab, das zu studieren, hab ich nicht lange überlegt, mich für einen der wenigen Plätze beworben und ich habe es noch keinen Tag bereut. Was ich nicht gedacht hatte, ist, wie viel Magie man auch wirken kann, wenn man über keine eigenen magischen Kräfte verfügt – zu meinem Glück ist unser Lehrer Suketo davon ebenso begeistert wie ich!
Was hältst du von Suketo?
Er ist ein toller und begeisterter Lehrer und trotz seines sehr verschlossenen und unmöglichen Charakters und seiner diversen Macken, mag ich ihn. Nur seinen Umgang mit Mânil finde ich bisweilen echt fragwürdig. Zudem bin ich zum Glück auch nicht so leicht einzuschüchtern und mach den Mund auf, wenn mir etwas nicht gefällt.
Fragen an Shela:
Du scheinst in allen magischen Bereichen extrem begabt zu sein. Was magst du am liebsten und gibt es etwas, das du nicht kannst?
Ich liebe Wassermagie. Wasser und das Meer beruhigen mich. Natürlich gibt es auch eine ganze Menge, was ich nicht kann! Zum Beispiel macht es mich wahnsinnig, Magie vor anderen zu wirken, obwohl ich weiß, wie stark ich bin und daran auch nicht zweifle. Was mir in erster Linie im Weg steht, ist meine ständige Panik. Aber auch dafür werde ich eine Lösung finden – ich will mich davon nicht aufhalten lassen.
Hast du Suketo schonmal veräppelt und wie hat er es aufgenommen?
Natürlich - meine Illusionen sind zum Beispiel fantastisch und Suketo hat wesentlich mehr Humor, als es scheint. Außerdem braucht man eine Menge davon, um mit ihm zusammen zu leben!
Mânil ist scheinbar ein ähnlicher Überflieger wie du, wie ist das für dich?
Es ist großartig, nicht mehr die gefährlichste, unberechenbare Irre in der Runde zu sein, seine Magie ist der Wahnsinn! (sie grinst und meint das offenbar absolut ernst)
Fragen an Tyrone:
Mânil steht ja auf dich. Könntest du dir ein Date mit ihm vorstellen?
Nein, diese penetrante Nervensäge könnte meinen Geschmack kaum weniger treffen. Und selbst wenn – ich entscheide so etwas nicht allein und muss bei meiner Auswahl ein bisschen mehr bedenken, als nur mein Herz
Warum nimmst du bei Suketo Unterricht, obwohl du ihn nicht magst?
Es spielt keine Rolle, ob ich ihn mag. Er ist ein guter Lehrer - und es ist sichergestellt, dass er tut, was er soll.
Bist du der Böse in der Geschichte?
Definiere böse. Die, bei denen ich zurzeit wohne, würden das wohl bejahen. In der Öffentlichkeit hingegen gelte ich als fähiger Thronfolger. Bin ich also böse? Oder nur pragmatisch? Ich werde Vingada-Cherats erster magiebegabter König und das wird erst der Anfang sein. Dank derer, die hinter mir stehen, wird mir nicht nur Vingada-Charat gehören, sondern auch der Chuncasgalda, ganz Mehrleben – und verdammt nochmal – auch Mânil und vor allem seine Magie wird mein Eigentum sein! Doch letztendlich tue ich vor allem, was nötig ist, um zu bekommen, was ich will. Ich bin kein Sadist wie Suketo.
Fragen an Eule:
Hast du noch Kontakt zu Mânils Familie, jetzt, wo er dort nicht mehr wohnt?
Zuerst ja, weil er seine Briefe an mich dort hinschickte. Ich hab ja keine Adresse oder so. Seit er trotzdem direkt an mich schicken kann, nicht mehr. Aber er hat mich genötigt, dort mal wieder aufzutauchen und es war seltsam - als ob die sich ernsthaft gefreut hätten, mich wiederzusehen...
Bist du verliebt in Mânil?
Nein. Und selbst wenn, zerstöre ich keine Freundschaft mit sowas.
Wie viele Messer trägst du bei dir?
Willst du das herausfinden?
Fragen an Olga:
Hast du schon einmal einen Jungmagier so oft zusammenflicken müssen, wie Mânil?
Nicht, dass ich mich entsinnen könnte!
Warum arbeitest du ausgerechnet bei Suketo, wo du bei deinen Fähigkeiten doch sicher die Wahl hattest?
Weil ich bei ihm kein Prestige-Objekt bin, sondern gebraucht werde. Er hat zwar selbst starke Heilkräfte, benutzt die wohlweislich aber nicht an seinen Schützlingen - ich würde ihm ernsthaft was erzählen, wenn er DAS täte! - Suketo hat nie versucht, sich bei mir anzubiedern und hängt es nicht an die große Glocke, dass Olga Grantelforst bei ihm als Heilerin tätig ist. Außerdem hat er trotz seines sogenannten „Charakters“ das Herz am rechten Fleck.
Bist du Single?
Nein. Ich bin schon seit sehr langer Zeit mit Za zusammen, dem Sapaî (heilkundige Person) der Turmkobolde aus Katurath’ka. Za hat komplett einen an der Waffel, aber ich liebe demm genauso, wie dey ist.
Fragen an Amadeus:
Wie ist dein Verhältnis zu Shela?
Sie ist meine Schwester - wenn auch adoptiert. Es ist schwierig, zu ihr ein Verhältnis aufzubauen, sie ist noch verschlossener als Suketo und mag meistens keine Nähe. Aber sie ist Familie, das zählt und ich hab sie sehr lieb.
Was ist deine Lieblingsmagie?
Ich liebe Erdmagie und jede Art von Kreaturen! Seien es Tiere, Fabelwesen oder auch versehentlich Beschworenes. Ich kann es nicht erklären, aber ich hab einen Draht zu jeder Art von Kreaturen - auch die schrägen... besonders die schrägen, wie Putzi zum Beispiel. Aber ich hab auch ein großes Aquarium und hab mir früher einen Hund gewünscht, obwohl ich ja weiß, dass das mit Putzi nicht geht. Eifersüchtige Krokodile und Hunde sind keine gute Kombination. …Und nach diesem …Vorfall will ich jedoch auch keinen Hund mehr. Es reicht, dass Suketo jetzt einen… - ich soll nicht spoilern.
Fragen an Nelly:
Wie ist dein Alltag in Suketos Haus?
Woher soll ich das wissen?! Ich wusste nicht einmal, dass er ein eigenes Haus hat. Schließlich hat dieser ungehobelte Rüpel sich in meinem breit gemacht.

Mittwoch, 4. November 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Atlas - Dark Secret von Maggie Stone

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Nebencharakteren Ian und Johnny aus „Atlas - Dark Secret“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Ian: „Muss ja. Helena meinte, das gehört zu meinen Pflichten als Patenonkel.“
Johnny: „Hättest du den Job halt nicht angenommen. Ich hätte ihn mit Freuden übernommen. Dann müsstest du jetzt auch nicht hier sitzen. Mit deinen Ja- und Nein-Antworten kann hier ohnehin keiner etwas anfangen.“
Ian: „Du bist immer noch beleidigt?“
Johnny: „Natürlich bin ich beleidigt. Ich wäre ein hervorragender Patenonkel geworden.“
Ian: „Du? Ein nicht zugelassener Arzt mit einer ungesunden Neigung zu Messern und einem Hang zur Dramatik?“
Johnny: „Ja.“
Ian: „Genau deshalb bist du es nicht geworden.“
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ian: „Ich bin Ian ...“
Johnny: „... ein grummeliger Morgenmuffel. Ein Spaßverderber. Ein Schrank von einem Mann mit der Ausstrahlung eines Gefängniswärters.“
Ian: brummt missmutig
Johnny: „Ich hingegen bin ein Virtuose in dem, was ich tue.“
Ian: „Leute foltern? Sie mit deinem Gelaber in den Wahnsinn treiben? Uns auf die Nerven gehen?“
Johnny: „Alles davon.“
Ian: verdreht die Augen „Ich bin Ian. Ich sorge dafür, dass Atlas am Ende des Tages noch weiß, was richtig und was falsch ist. Und ich bin für Helena da, wenn alles um sie herum zusammenzubrechen droht.“
Johnny: „Und ich bin Johnny. Arzt, Genie und tragischerweise nicht der Patenonkel ihrer Tochter.“
Ian: „Zu Recht.“
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Johnny: „Es geht um Familie. Für die einen ist das ein warmer Ort voller Liebe, für die anderen eine lebenslange Quelle traumatischer Erlebnisse. Dann mischt man Geheimnisse, Schuldgefühle, Loyalität und eine Prise Paranoia dazu und bekommt genau die Art von Katastrophe, die wir hier erleben. Alle wollen das Richtige tun und verursachen dabei ein mittelschweres Chaos. Und das Ende ... das habe ich bis heute nicht verkraftet.“
Ian: „Es geht um Familie. Um Loyalität. Um Schuld, Geheimnisse und die Menschen, für die wir alles riskieren würden. Jeder kämpft auf seine Weise darum, das zu bewahren, was ihm wichtig ist. Stell dich nicht so an. Das Ende ist nicht annähernd so schlimm, wie du es darstellst.“
Johnny: „Für dich vielleicht nicht.“
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Ian: „Unsere Welt ist nicht einfach. Die Situationen, in die sie uns bringt, sind es deshalb auch nicht.“
Johnny: „Das klingt deutlich vernünftiger als meine Antwort.“
Ian: „Was wäre deine Antwort gewesen?“
Johnny: „Ja.“
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Ian: „Maisies Taufe. Nicht wegen der Zeremonie selbst. Sondern weil für einen kurzen Moment alles still war. Keine Bedrohungen. Keine Geheimnisse. Keine Gewalt. Nur Familie.“
Johnny: „Das war klar. Aber du hast recht. Es war ein berührender Moment. Genauso wie Heiligabend. Die Kirche. Das Essen danach. Die ruhigen Szenen, in denen alles in Ordnung scheint.“
Ian: „Das ist es doch, worum es geht. Selbst bei Männern wie uns.“
Johnny: „Stimmt schon. Aber als Luther seine Smith & Wesson Magnum 500 abgefeuert hat, war das ebenfalls ein denkwürdiger Moment.“
Ian: schließt kurz die Augen „Und da ist er wieder. Der Grund, warum du nicht Patenonkel geworden bist.“
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Ian: „Mehr, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Nicht unbedingt in den Entscheidungen, die wir treffen, sondern in den Eigenschaften, die uns ausmachen. Der Wunsch nach Selbstbestimmung. Die Loyalität gegenüber den Menschen, die man liebt. Der Wille, weiterzumachen, auch wenn es schwierig wird.“
Johnny: „Und der Wahnsinn.“
Ian: „Der hoffentlich nicht.“
Johnny: „Doch. Ein bisschen schon. Ich glaube, sie schreibt nicht nur, was sie ist. Sie schreibt auch, was sie gern wäre, was sie niemals sein möchte und all die Dinge dazwischen. Den brutalen Vater. Die unerschütterliche Löwenmutter. Das Chaos. Die Liebe. Das Monster. Den Menschen. Deshalb fühlt sich jeder von uns ein bisschen nach ihr an und gleichzeitig überhaupt nicht.“
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Ian: „Hartnäckig. Ehrgeizig. Loyal. Nachtragend, wenn man es sich mit ihr verscherzt. Sie gibt nicht auf, wenn ihr etwas wichtig ist. Und sie ist deutlich fürsorglicher, als sie andere glauben lässt.“
Johnny: „Verletzlicher, als sie auf den ersten Blick wirkt. Sie tut immer auf taff und stark, aber tief im Inneren ist sie auch nur ein Mädchen, das vor einem Jungen steht und ihn bittet, es zu lieben.“
Ian: „Hast du gerade Notting Hill zitiert?“
Johnny: „Vielleicht.“
Ian: „Du bist unerträglich kitschig.“
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Johnny: „Mitspracherecht? Natürlich nicht. Sie hatte den Titel schon lange vor dem Buch. Erst Helena, dann Atlas. Sollte irgendwann ein dritter Teil kommen, würde der vermutlich Maisie heißen. Man erkennt also ein Muster.“
Ian: „Das nennt man eine Reihe.“
Johnny: „Sie hat einfach ein Faible für besondere Namen. Atlas trägt die Welt auf seinen Schultern. Natürlich konnte ich mit so etwas nicht konkurrieren.“
Ian: „Ach was? Ian bedeutet 'Gott ist gnädig'.“
Johnny: „Und Johnny bedeutet ebenfalls 'Gott ist gnädig'. Atlas bekommt die Bedeutung eines Titanen, der die Welt trägt. Ian und ich teilen uns denselben Namen in unterschiedlichen Verpackungen. Ich glaube, bei uns gingen ihr langsam die Ideen aus.“
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Ian: „Es gefällt mir. Die Rosen stehen für Helena und für die Liebe. Die Waffen für die Welt, in der wir leben. Der Schlagring für Atlas und die Dinge, die er mit sich herumträgt. Es zeigt genau den Konflikt der Geschichte: Liebe und Gewalt. Familie und Schuld.“
Johnny: „Mir ist etwas anderes aufgefallen. Helena war hell. Rein. Hoffungsvoll. Dieses Cover ist dunkel. Schwer. Fast verdorben. Als hätte die Dunkelheit alles eingefärbt, was vorher unberührt war. Eigentlich passt das ziemlich gut zu Atlas.“
Ian: „Das war überraschend tiefgründig.“
Johnny: „Ja, das erschreckt mich selbst ein bisschen.“
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Johnny: „›Beim nächsten darfst du Taufpate sein, versprochen.‹“
„Das hat Atlas ganz zu Beginn zu mir gesagt. Und ich schwöre, ich werde ihn bis an mein Lebensende daran erinnern. Ein Versprechen ist ein Versprechen.“
Ian: „›Ich starte in mein neues Leben.‹“
„Ohne zu viel zu verraten: Dieser Satz bedeutet am Ende etwas völlig anderes als am Anfang. Im Verlauf der Geschichte habe ich erkannt, was mir wirklich wichtig ist. Manche Menschen verändern deine Prioritäten. Und manchmal merkt man erst, was Heimat bedeutet, wenn man Gefahr läuft, sie zu verlieren.“
Danke für das Gespräch
Johnny: „Wir sagen danke.“
Ian: nickt

Dienstag, 3. November 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Was bedeutet denn Liebe? von Anna Maria Kuppe


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Rabauke und Biene aus „Was bedeutet denn Liebe“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Sehr gerne. Wir danken, dass wir so etwas einmal machen dürfen.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Hallo, ich bin David, aber alle nennen mich Rabauke, weil ich immer so viel Unsinn im Kopf habe. Mein Bruder heißt Dennis, aber er wird mit Kosenamen nur Biene genannt, er summt nämlich öfter so wie dieses niedliche Tierchen.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Unserer Katzenmama, der Autorin des Buches, ist es wichtig, dass den Kindern frühzeitig die Werte wie Liebe, Geborgenheit und Füreinander da sein, vermittelt werden. Sie sagt, das war schon immer wichtig, aber in der heutigen Zeit um so mehr. Ihr findet in dem Buch ganz viel Liebe. Mein Bruder Dennis und ich spielen dabei wieder die Hauptrollen, so wie in den Büchern zuvor auch. Ich, Rabauke, bin immer sehr neugierig und stelle daher die Fragen. Da mein Bruder, genannt Biene, immer gut zuhört, kriegt er natürlich alles so mit, was Mama und Oma erzählen und er kann mir meine Fragen problemlos beantworten.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Klar, unsere Mama kennt uns gut. Sie spürt auch, was uns wichtig ist, denn wir verstehen uns auch ohne Worte.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Ja, zum Beispiel in der Geschichte, wo es um die Liebe zwischen Mensch und Tier geht: Die vier verbringen noch viele solcher Tage, die aus vollem Vertrauen, Sicherheit, Geborgenheit und einem Zusammenhalt bestehen.
Oder wo es um die Liebe zwischen Mutter und Kind geht, denn wir sehen jeden Tag, wie liebevoll unsere Katzenmama mit unserer Katzenoma umgeht. „Die Bindung einer Mutter zu ihrem Kind ist sehr stark. Du kannst dir das so vorstellen, als ob die beiden mit einem unsichtbaren Band verbunden sind. Ein Band, das man nicht sehen, aber spüren kann.“
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Sehr viel. Wir sind authentisch, wie ihr Menschen sagt. Die meisten Geschichten haben wir genau so zusammen erlebt. In unserem Alltag geht es meistens immer um Liebe, Geborgenheit, Zusammenhalt. Das ist völlig normal bei uns.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Mama ist immer lieb zu uns. Sie geht arbeiten, um für Oma und uns gut zu sorgen. Das fällt ihr oft nicht leicht, aber wenn sie von einem gestressten Arbeitstag nach Hause kommt, dann sind wir alle für sie da. Wir kuscheln, es gibt Streicheleinheiten und schon sind die Sorgen ganz viel weniger geworden. Sie tut alles für uns, bringt Leckerchen nach Hause, kocht und putzt für Oma.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Klar, wir sind alle ein Team und halten zusammen. Da ich Rabauke ja die Neugierde in Katzengestalt bin, war es nicht schwer, auf diesen Buchtitel zu kommen. Wenn ich etwas ganz genau wissen will, dann frage ich einfach mal nach.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Es ist super. So empfinden wir das, denn es ist alles drin. Wir beide, die allen zeigen, dass wir sie lieb haben. Alles voller Herzen, die ja Liebe symbolisieren. Wolken, Schmetterlinge, Regenbogen, Federn, alles Zeichen, die auch unser Opa aus dem Himmel uns zuschickt. Das ist auch Liebe, so sagt es jedenfalls Oma immer.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
„Ja, es ist ein tiefes Gefühl von Vertrauen, von Sicherheit und eine Gemeinschaft, die auch in schwierigen Zeiten zusammenhält. Man fühlt sich bei dem anderen Menschen, der einem nahe steht, einfach geborgen.“
Danke für das Gespräch
Sehr gerne, wir haben zu danken. Es ist toll, dass es so freundliche Menschen gibt, die uns vorstellen. Finden wir super. Herzlichen Dank, auch im Namen unserer Mama.

Montag, 2. November 2026

[Coverinterview] Das Herz der Vildnis von Ursula Walden


 
Coverinterview 
„Das Herz der Vildnis“

Heute habe ich Ursula Walden zu Gast auf meinem Blog. Sie wird mir ein paar Fragen zu ihrem neuen Cover beantworten.

Wann kam das Cover? Vor oder nach dem Titel?
Nach dem Titel. Der Stand relativ schnell fest und als die Rohfassung geschrieben war, habe ich das Cover bei Yola in Auftrag gegeben.
Hattest du schon eine genaue Vorstellung vom Cover, was sich darauf befinden sollte?
Sehr grob. Ich bin tatsächlich nicht sehr gut darin, Dinge zu visualisieren. Ich wusste, welche Elemente ich mir darauf vorstellen kann, aber die tolle Zusammenstellung kam von Yola.
Welche Bedeutung haben für dich der Hirsch, das Fläschchen, das Messer und die Zweige?
Der Hirsch spielt eine sehr zentrale Rolle in der Geschichte, er bringt den Auslöser in die Ereignisse. Das Fläschchen wird immer mal wieder auftauchen, aber welche Rolle es spielt, muss man beim Lesen herausfinden. Auch das Messer ist ein kleiner Hinweis auf wichtige Ereignisse, aber da kann ich nicht spoilern.
Die Zweige stehen für den Wald. Der Großteil der Geschichte spielt unter dem Blätterdach der großen Vildnis.
Wolltest du etwas Bestimmtes mit dem Cover ausdrücken?
Vor allem wollte ich die Atmosphäre der Geschichte greifbar werden lassen. Tanzende Lichter, ein dämmriger Wald, die entfernte Gestalt eines Hirschs. Yola hat das perfekt eingefangen. Die Elemente drum herum sind Hinweise, kleine Dinge die Sinn ergeben, wenn man das Buch gelesen hat.
Hast du ein Lieblingszitat oder eine Lieblingsszene, das das Buch am besten beschreibt?
Zitat:
»Wenn du dich durch meine Augen sehen könntest, Vyra Fördra, wüsstest du, dass ich dich niemals wegstoßen könnte.«
Szene:
Unter ihren Füßen erstreckte sich samtiges Moos, das im Dämmerlicht der silbernen Lichtkugeln sanft schimmerte. Silbermiere blühte überall zwischen den emporgereckten Grashalmen, so hochgewachsen, dass sie die weißen Blütenkelche mit den Fingerspitzen berühren konnte, ohne sich bücken zu müssen. Alles um sie herum leuchtete. Silbereichen, deren glitzernde Stämme dicker waren als die der Bäume am Waldrand, säumten die Blumenwiese, überdachten sie mit einem schützenden Baldachin ihrer Zweige, undurchdringbar und unzerstörbar. Rote und blaue Veilchen bedeckten den Boden zwischen den anderen Pflanzen. Ohne Zweifel, sie befand sich im Dymskoga inmitten der Vildnis. Die vertraute Stille umhüllte sie wie eine unausgesprochene Gewissheit. Doch an genau diesem Ort war sie sicher niemals zuvor gewesen.
Unsicher, was sie tun sollte, machte Vyra einige vorsichtige Schritte tiefer in die Menge der Silbermieren hinein. Und kaum, dass sie dies tat, spürte sie ein leichtes Ziehen hinter ihrem Brustbein, das ihr bedeutete, weiterzugehen. Ohne weiter darüber nachzudenken, folgte Vyra diesem Impuls, bis sie an einen See gelangte, dessen Wasser spiegelglatt und unbewegt dalag. Zunächst hatte sie es kaum als das erkannt, was er war. Die Silbermiere und die silbernen Lichter spiegelten sich darin wie ein endlos weiter Sternenhimmel, verwandelten die Wasseroberfläche in einen Spiegel und zugleich in einen unendlichen Abgrund, dessen Ausmaß nicht ersichtlich war. Und dort, inmitten des schwarzen Sees mit dem Meer aus Silber, thronte eine riesige Trauerweide, alt und knorrig, den Stamm von Efeu und Schimmerkraut umwuchert. Die ausladende Krone des Baumes ließ lange Zweige um sie herum gen Wasser hängen. Die Spitzen berühren fast den See, verharrten regungslos in der unbewegten Luft.
»Mein Kind.«
Die gewaltige Stimme vibrierte in Vyras Geist, füllte sie ganz aus.
»Tossala«, wisperte Vyra und ging unwillkürlich auf die Knie, den Blick fest auf die große Wächterseele der Vildnis gerichtet.
»Ich habe auf dich gewartet«, erklang die allumfassende Stimme in ihr. Und ein Gefühl von Sehnsucht, die nicht ihr gehörte, breitete sich in Vyra aus.
Ihre Hand wanderte über ihr Herz und verharrte dort. »Gewartet? Auf mich?«
Das Gefühl wurde stärker. »Ich habe nach dir gerufen.«
Bist du nun zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du aus heutiger Sicht etwas daran ändern wollen?
Ich stehe zu 100% hinter dem Cover und würde es genauso wieder nehmen!
Danke, dass du bei dem Coverinterview mitgemacht hast 😊

[Autoreninterview] Ursula Walden


Autoreninterview
Ursula Walden

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin eine Mischung aus leidenschaftlicher Naturwissenschaftlerin und kreativem Chaosmensch. Daher meine beiden Tätigkeiten: Ökologie/Biodiversität und das Schreiben.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe als Kind alles gelesen, was mir unter die Finger kam. Das reichte irgendwann nicht mehr und ich wollte all die Geschichten, die in meinem Kopf herumschwirrten, aufschreiben.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
„Das Herz der Vildnis“ von Oktober 2026 ist mein Debüt. Es ist eine High Fantasy Geschichte um eine junge Frau, die nicht weiß, wie man auf sich selbst vertraut und Angst davor hat den nächsten Schritt zu wagen. Das Schicksal führt sie in einen magischen Wald. Es ist eine Geschichte über Selbstfindung, Freundschaft, Verlust und Hoffnung. Außerdem mit casual queerem Worldbuilding, sapphic Subplot und Neopronomen-Repräsentation.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, tatsächlich kämpfen gerade zwei Ideen um meine Aufmerksamkeit. Aber vor allem schreibe ich jetzt eine Weile an meiner Masterarbeit, das wird meinen kreativen Output erstmal etwas eindämmen.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Schreiben, Gaming, Lesen. Kommt aber nicht oft vor, meistens sind es dann eher Ausflüge mit den Kindern.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Meine Lieblingsbücher einzugrenzen ist schwer. Da wäre „Gezeitenruf“ von Yola Stahl, „Das dunkle Herz des Waldes“ von Naomi Novik und „Das dunkle Wort“ von Sylvia Englert. Von Naomi Novik und Yola Stahl kaufe ich blind, lese und liebe ich sowieso!
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Zeigen nicht, das Chaos will echt niemand sehen, haha. Ich arbeite an einem Desktop PC, ich bin irgendwie nicht so der Typ für Tablets und Laptops. Ich brauche eine große, klackernde Tastatur vor mir. Ansonsten ist der liebste Ort zum Schreiben der See in Schweden.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Unspektakulär. Bei mir ist normaler Familien-Alltag. Es dreht sich hauptsächlich um die Kinder und den Hund, wenn die Kinder schlafen oder betreut sind arbeite ich fürs Studium oder schreibe. Wir lesen viel, gehen draußen spielen und wenn das Wetter ganz übel ist gibt es auch mal Mario Kart.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Bei beidem eindeutig Fantasy, am liebsten High Fantasy oder Romantasy. Beim Schreiben geht die Waage noch ein bisschen mehr Richtung High Fantasy.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
„Einmal ist besser als keinmal und besser spät als nie.“ War schon in der Schule mein Motto…
Aus dem Buch würde ich wohl sagen: „Perfektion ist eine Illusion.“
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Schweden. Dort ist mein Herz zu Hause und ein Teil von mir hofft noch immer, dort irgendwann vielleicht für immer zu Hause zu sein. Die Natur, die Seen, die Menschen dort, alles ist weniger hektisch, freundlicher und für mich einfach eine absolute Wohltat.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich glaube das hängt stark von der Art der Kritik ab. Ich freue mich über wertschätzendes Feedback, auch wenn es mal einen unangenehmen Punkt trifft. Man kann nur besser werden, wenn man ehrliche Kritik bekommt. Aber sie sollte konstruktiv und eben wertschätzend sein.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Weil ich die Freiheiten des Selfpublishings nutzen möchte. Es war immer mein Traum in einem Verlag zu veröffentlichen, aber persönliche, eher negativ geprägte, Erfahrungen mit Verlagen und die allgemeine Entwicklung in der Branche haben mich umdenken lassen. Nun habe ich volle Kontrolle über Optik und Inhalt und suche selbst aus, mit wem ich arbeiten möchte.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Sei mutig, nutze deine Chancen und glaube nicht, was andere über dich sagen. Und wenn du scheiterst, dann weißt du, dass du es wenigstens versucht hast.

Sonntag, 1. November 2026

[Buchvorstellung einmal anders] All in for us - Heated Hearts 1 von Genovefa Adams


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Chase und Wesley aus „All in for us – Heated Hearts“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Chase: Sehr gern. Ist mal etwas anderes, sonst rede ich immer über Eishockey.
Wesley: Für mich ist das das allererste Interview. Ich bitte also um etwas Geduld.
Chase *schnaubt*: Wes kann alles. Einfach so auf Anhieb. Ich glaube nicht, dass Interviews da eine Ausnahme darstellen.
Wes: Überschätzt du mich da nicht ein bisschen?
Chase: Nope.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Chase: Klar. Hi, ich bin Chase O’Connell,Eishockeyspieler bei den New York Penguins …
Wes: Und Sexsymbol.
Chase: Und Sexsym… was?
Wes *grinst*: Ich bin nicht der einzige, der dir gern beim Aufwärmen auf dem Eis zusieht.
Chase: Äh. Okay …
Wes: Ich bin Wesley Winter, Programmierer und neu in New York. Eigentlich komme ich wie Chase aus einer Kleinstadt in Vermont.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Chase: Ein Programmiergenie zieht nach New York und zufällig ist sein neuer Nachbar der Ex, der ihn nie vergessen hat.
Wes: Ich habe dich doch auch nie vergessen.
Chase: Vorsicht, gleich haben wir unsere Sätze aufgebraucht.
Wes: Besagter Ex ist Eishockeyprofi und erzählt seiner Familie aus irgendeinem unerfindlichen Grund, dass sie jetzt ein Paar sind und gemeinsam heimkommen, um Weihnachten zu feiern.
Chase: Ob aus der Fake-Beziehung eine richtige wird, erfahrt ihr dann im Roman.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Wes: Ich wüsste nicht, was daran Spaß machen sollte. Ich war gerade dabei, nach zehn verdammten Jahren mit Chase abzuschließen, und dann steht er auf einmal vor mir.
Chase: Klingt, als würdest du das bereuen.
Wes: Nein, natürlich nicht. Ich finde nur, sie hätte vorher fragen können.
Chase: Hättest du nein gesagt?
Wes *zieht eine Grimasse*: Vermutlich schon.
Chase: Dann bin ich froh, dass sie nicht gefragt hat.
Wes: Okay, zugegeben, ich auch. Das darf sie aber nie erfahren.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Chase *grinst*: Ja, und zwar …
Wes: Hey, keine intimen Details, ja?
Chase: Aber …
Wes: Meine Lieblingsstelle ist die mit Chase besoffen am See.
Chase: Ich war nicht besoffen. Nur angeschickert.
Wes: Mhm.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Wes: Ich glaube, wir sind ihr beide nicht besonders ähnlich, und wären im wahren Leben trotzdem gut mit ihr befreundet.
Chase: Aber die Message des Buchs kommt direkt von ihrem Herzen: dass niemand sich dafür schämen muss, wer er ist.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Wes: Wenn ich so an die Seeszene denke, hat sie echt Humor.
Chase: Hör doch mal mit dem See auf.
Wes: Rückblickend war das echt witzig. Ich hatte in dem Moment allerdings echt Angst, dass du auf die Nase fliegst.
Chase: Ich finde, Genovefa hat überhaupt keinen Sinn für Humor.
Wes *grinst*
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Chase: Der Titel kommt vom Verlag und passt einfach perfekt zu uns, finde ich.
Wes: Oh ja, das sehe ich auch so.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Chase: Von mir aus hätte es gereicht, Wesley aufs Cover zu setzen. Ich meine, wer will mich schon sehen?
Wes: Die ganzen Eishockeygroupies vielleicht?
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Wes: Der kommt von Chase: »Ich habe, äh, einen Videokurs gemacht.«
Chase *verdreht die Augen*: War ja klar, dass das kommt. Aber ich habe auch einen und zwar von Wes: »Jetzt noch einen Rückzieher zu machen, wäre ungefähr eine so gute Idee wie ein Algorithmus mit einem Big O von .« Keine Ahnung, was das heißt. Klingt aber gut, oder?
Danke für das Gespräch
Chase: Danke für die Einladung.
Wes: Ja, vielen Dank. War gar nicht so schlimm, wie ich dachte.

Samstag, 31. Oktober 2026

[Schnipseltime] Eine Katze namens Nemesis - Don't mes with a black cat von Guido Ewert


 

Aftershave, das so widerlich roch, dass man es auf zehn Meilen gegen den Wind wahrnehmen konnte. Ich musste mich schwer zusammenreißen, um ihn nicht gleich für seine Tat büßen zu lassen, aber es hatte sich schnell gezeigt, dass er nur ein ganz kleines Licht in einer größeren Organisation war. Mit zusammengebissenen Zähnen schluckte ich meine Wut herunter und studierte stattdessen seine Gewohnheiten. Inzwischen kannte ich jede Station seiner Lieferkette. Heute würde er wieder seine Vorräte auffüllen. Wie gut, dass der Himmel bedeckt war und Wolken das Mondlicht schluckten. Die Nacht war so schwarz wie ich. ›I am the invisible cat, i am the invisible cat ...‹. Eine abgewandelte Version eines Queen Hits spielte Ohrwurm in meinem Oberstübchen. ›Mr. Hoodie‹ klopfte an die schmale Tür an der Rückseite eines Gebäudes. Die im Türblatt eingelassene Klappe öffnete sich und eine Gesichtskontrolle erfolgte. Ich hatte mich derweil so nah an ihn rangeschlichen, dass ich mich mit ihm durch die Tür schlängeln konnte, sorgsam darauf bedacht nicht mit seinen Beinen oder denen des Türstehers zusammenzustoßen. Ich folgte ihm einen dunklen Gang entlang, bis zum Eingang eines großen Raums, in dem sich das Drogenlabor und Lager befanden. Jetzt hieß es warten. Lautlos erklomm ich eine Empore, kletterte noch etwas höher und machte es mir auf einem der Stahlträger, die sich unter der Decke entlangzogen, so bequem wie möglich. Ich döste eine Weile vor mich hin, bis irgendwann die Lichter im Raum erloschen und alle Menschen verschwunden waren.  Ein paar Mal blinzeln, ausgiebig recken und strecken und schon konnte es losgehen. Ich verließ meine Position und sah mich genauer um. Als Erstes checkte ich den Rest des Gebäudes aus. Es war vollkommen leer. Vorsichtshalber suchte ich alles zweimal ab, dann widmete ich mich wieder dem Labor. Die Chemikalien waren allesamt in einem Schrank versperrt. Da kam ich nicht so leicht ran. Schade. In einem kleinen Nebenraum wurde das fertige Produkt gelagert. Hübsche, durchsichtige Plastikbeutel, gefüllt mit weißem Pulver. Ich grinste innerlich. Showtime.

 

[Reiheninterview] Ein Kater namens Karma von Guido Ewert

 

 
Reiheninterview

Heute treffe ich mich mit Karma und Nemesis und ihrem Autor Guido Ewert, um mit ihnen über die Reihe „Ein Kater namens Karma“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt, um mit mir über die Reihe zu reden.
›Schnurr‹ Wir freuen uns, dass du uns die Gelegenheit gibst, die Buchreihe ein wenig zu präsentieren. Vielen Dank
Könnt ihr uns die Reihe, bestehend aus den Teilen „Ein Kater namens Karma“ und „Eine Katze namens Nemesis – Don’t mess with a black cat“ mit wenigen Worten vorstellen?
In der Reihe, die auch noch einen dritten Band bekommen soll, geht es um drei magische Katzen, die dafür sorgen, dass die Gerechtigkeit zu ihrem Recht kommt. Dazu setzen sie ihre magischen Fähigkeiten ein, während sie sich mit üblen Gesellen rumschlagen.
Ihr als Charaktere wachst mit euren Aufgaben, entwickelt euch weiter, besteht so manche Situation. Was glaubt ihr? Fällt es dem Autor leichter euch durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Nemesis und Karma schauen sich kurz an. Karma: Ich denke, das Besondere an Guidos Büchern ist, dass es zwar um nicht unbedingt leichte Themen geht, Guido sie aber humorvoll verpackt rüberbringt, so dass der Lesespaß hoffentlich nicht verloren geht und trotzdem etwas zum Nachdenken übrig bleibt.
Habt ihr Lieblingsstellen in der Reihe, die ihr uns gerne vorstellen würdest? 
Die Katzen tuscheln. Nemesis: Haben wir, aber die wollen wir lieber nicht verraten.
Jetzt eine Frage direkt an den Autor: Wie viel echter Guido steckt in den Büchern oder dem ein oder anderen Charakter?
Da steckt schon eine ordentliche Portion mit drin. Gerade das Thema Gerechtigkeit ist auch mir wichtig.
Wie würdet ihr als Protagonisten den Autor beschreiben? 
Humorvoll, aber auch nachdenklich, wenn es um wichtige Entwicklungen geht. Manchmal leider ein bisschen faul. Deswegen erscheint meist nur 1 Buch pro Jahr.
Wisst ihr, als Hauptcharaktere, wann die Idee stand eine Reihe zu schreiben? Stand es von vorneherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben deine Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
Da wir drei Katzencharaktere auf Guido eigenen Katzen beruhen, war von vorneherein klar, dass jede ein Buch bekommen sollte.
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
Bei Karma und Zutai haben die Titel sehr schnell festgestanden. Bei Nemesis hat er sich im Lauf des Schreibens entwickelt. Arbeitstitel war mal »Nemesis in Action«
Wer ist denn der Coverdesigner?
Das ist final mein »kleiner« Bruder. Meist liefere ich eine grobe Idee, die ich selbst zurechtgebastelt habe und er macht dann ein professionelles Cover daraus.
Seid ihr mit den Covern zu 100% zufrieden, oder würdet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Nemesis und Karma grinsen wie die Grinsekatze. Da wir ja selbst die Cover zieren (also auch unsere echten Vorlagen) sind die Cover natürlich super.
Zum Abschluss würden mich noch eure Lieblingszitate aus den Büchern interessieren.
Eine Katze namens Nemesis:
»Hättest du die Öffnung nicht etwas großzügiger gestalten können?«, fauchte ich leise in Richtung meiner Schwester, nachdem ich zwei Anläufe gebraucht hatte, um mich hindurchzuquetschen. Harmonie kicherte. »Erinnerst du dich noch an diese alte Gemüse-Konserven-Werbung? Mmmh-mmhh-mmhh ist das famose Zartgemüse ...«
»Du mich auch«, zischte ich, passte nicht auf und plumpste von der Fensterbank. Ich sag ja. Wir sind sooooo elegant.
Das Zutai Komplott:
»Guten Morgen Dornröschen. Ausgeschlafen?«, begrüßte mich Kani. »Wohl eher nicht und dein Weckruf hat auch nicht gerade geholfen«, brummte ich. »Nun. So schlimm kann es nicht sein. Die beiden Damen warten auf dich und ganz unter uns: Schönheitsschlaf ist bei dir auch vergebliche Liebesmühe«, witzelte Kani. »Warte ab. Wie gut, dass ich weiß, wo deine Server stehen. Mal schauen, wie dir deine Innereien in Neon-Pink gefallen, wenn ich das nächste Mal zur Wartung vorbeischaue«, konterte ich. »Das wagst du nicht …« »Wart’s nur ab, du freches Etwas.«
Ein Kater namens Karma:
»Wenn Sie nichts kaufen wollen und nur hier sind, um Ihr rechtes Gedankengut unter die Leute zu bringen, dann trollen Sie sich, Sie widerlicher Höhlentroll. Ich jedenfalls möchte jetzt bei Herrn …?« »Amin«, flüsterte der Ladenbesitzer verdattert.
»Ich jedenfalls möchte jetzt bei Herrn Amin etwas bestellen.«
Wow. Efi lief zur Höchstform auf.
Hochrot angelaufen setzte Arne an, etwas zu erwidern, doch sie fuhr ihm über den Mund.
»Wenn Sie jetzt wieder so einen Mist von sich geben wollen, hetze ich meinen Kater auf Sie!«
Danke für das Gespräch.
Schnurr - Wir haben zu danken!

Donnerstag, 29. Oktober 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Arma - Meine zarte Klinge von Khris Bile

 


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Rhea, um mit ihr über das Buch „Arma – Meine zarte Klinge“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Hallo, ich freue mich, dass Khris mich für das Interview auserwählt hat und bin auf die Fragen schon sehr gespannt.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ich bin Rhea, 24 Jahre alt und mit Emiliano verheiratet. Wir haben zwei Kinder, wobei ich betonen muss, dass ich nicht die leibliche Mutter bin. Das tut aber nichts zur Sache, denn ich liebe sie über alles und sehe sie als mein eigen Fleisch und Blut an.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Das Buch ist voller echten Gefühlen, ernsten Themen und einer guten Portion Nervenkitzel. Es ist kein klassisches Mafia Romance Buch, da unsere Ehe nicht auf Zwang basiert und wir von Beginn an mit offenen Karten spielen. Dennoch ist unser Weg zum Happy End kein einfacher und wir werden vor großen Herausforderungen gestellt.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Es wäre schön zu behaupten, dass es die leichten Situationen wären, doch leider ist mein Leben und auch die Dinge, die ich während der Geschichte erlebe, keine leichte Kost. Deshalb habe ich die kleine Vermutung, dass die Autorin nicht nur ihre Protas, sondern auch ihre Leser gerne quält.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Da gibt es einige, um ehrlich zu sein. Ich mag unseren kleinen Mädelsplausch am Pool, während wir die Männer beim „Plantschen“ im Wasser beobachten. Aber auch meine heimliche Geburtstagsparty, mit der mich mein Mann überrascht, ist so toll.
Was glaubst du, wie viel Khris steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Ich denke eine Menge. Ich weiß, dass sie selbst Mutter ist und auch einen Studienabschluss in Pädagogik hat. Außerdem hat sie den gleichen Humor wie Ramirez und Lucia, aber auch Leonardos strenge Art ist mit einer Prise Khris versehen.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Sie ist sehr ehrgeizig, zielstrebig und extrem detailversessen.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Er stand schon im Vorfeld fest. Arma bedeutet übersetzt Waffe und weil in meinem Buch ein Dolch eine wichtige Rolle spielt, war der Untertitel Meine zarte Klinge schnell geboren.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Ich liebe alles daran. In echt sieht das Blau viel intensiver aus und ist ein richtiger Eye-Catcher.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
Oh, da habe ich das passende Zitat mitgebracht. Denn Emiliano hat mir nur mit einem einzigen Satz das Herz gestohlen.
»Auch wenn du sie nicht geboren hast, bist du mehr ihre Mutter, als es ihre leibliche je hätte sein können.«
Danke für das Gespräch.
Danke, dass ich dabei sein durfte.

Mittwoch, 28. Oktober 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Aliya - Die Schatten der Seelensucher von Simone Wolfe


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Aliya, Hendryk und Malik aus „Aliya – Im Schatten der Seelensucher“ und deren Autorin Simone Wolfe.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig beim Interview unterstützen?
Aliya: Ja, sehr gerne.
Simone: Danke, dass wir heute hier sein dürfen.
Es wäre schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Simone: Hallo. Ich schreibe cozy High Fantasy mit romantischen Anteilen. ‘Aliya’ ist meine zweite Buchreihe und gehört ins Genre ‘Schwert & Magie’.
Aliya: Ich verdiene meine Münzen als Kräuterfrau. Die Dorfbewohner schwören auf meine Kräutertees, Salben und Hustensäfte. Dass Magie existiert, wusste ich bis vor kurzem nicht einmal … aber nun frage ich mich, ob mein Erfolg wirklich bloß auf einem grünen Daumen beruht …
Hendryk: Ich bin Schmied und –
Malik: Bist du nicht!
Hendryk: Nur weil ich den Gesellenbrief nicht erhalten habe, heißt das nicht, dass ich das Handwerk nicht beherrsche! Aber ja … derzeit schlage ich mich mit Aushelfsarbeiten durch …
Malik: Und ich genieße großes Ansehen im Orden.
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.
Aliya: Also Hendryk, sein Bruder Malik und ich kennen uns schon seit unserer Kindheit, aber wir haben uns lange Jahre nicht gesehen. Als der Orden auf dem Dorffest plötzlich Jagd auf mich gemacht hat, war ich unheimlich froh, die beiden an meiner Seite zu haben. Nur die Hintergründe, was genau der Orden von mir will, sind mir noch nicht ganz klar … und warum die Brüder mir helfen, weiß ich auch nicht.
Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein?
Simone: Also sie zu quälen war gewiss nicht meine Absicht … na ja, ein kleines bisschen vielleicht. Aber fühlt sich ein Happy End nicht viel besser an, wenn man es sich erst verdienen musste? 😉
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?
Aliya *wird rot*: Also meine ist der Moment unten am Buch, als … also …
Malik: Na toll. Ich persönlich fand Aliyas Prüfungen wesentlich interessanter und aufschlussreicher. Und ihr Echo … ist es nicht wunderschön?
Wie viel echte Simone steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Simone: Ich mache mir unheimlich viele Gedanken, wie ich mich in solchen Situationen fühlen, wie ich reagieren und handeln würde und lasse meine Emotionen in meine Charaktere einfließen. Außerdem beobachte ich gerne Menschen und baue meine Erfahrungen mit ein.
Wie würdet ihr als Hauptcharaktere eure Autorin beschreiben?
Aliya: Sie hat an unserer Geschichte unermüdlich gefeilt. Ich selbst war früh auf mich allein gestellt und kann mich mit harter Arbeit gut identifizieren.
Malik: Ein bisschen chaotisch für meinen Geschmack. Ich mag es geordnet.
Hendryk: Sie hat sich viel mit uns beschäftigt – mit unseren Wünschen und Ängsten, mit unserer Vergangenheit … So viel ehrliches Interesse weiß ich wirklich zu schätzen.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr drei vielleicht sogar Mitspracherecht?
Simone: Also der Reihentitel ‘Aliya’ stand schnell fest. Nun habe ich die Marla-Reihe und die Aliya-Reihe. Passend, oder?
Aliya: Ich fühle mich unheimlich geehrt!
Simone: Für den Untertitel habe ich etwas länger gebraucht und meine liebe Lektorin Annabell hat mir mit einer Brainstorming Session dabei beholfen 🫶🏻. Ich wollte für die anderen beiden Bände zumindest schon gute Ideen, die stimmig zum Titel des ersten Bandes passen.
Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Simone: Oh ja, ich lieb’s! Ich habe wieder mit dem Photoshop Artist Mark Freier zusammengearbeitet und er hat meine Idee ganz großartig umgesetzt.
Malik: Ich hab mir sagen lassen, dass die Blume sich so komisch zerfasert. Stimmt das? Finde ich seltsam.
Aliya: Aber ja … die Schatten – siehst du sie nicht?
Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Aliya: Also meines ist die Stelle, wo ich Jannek mal so richtig die Meinung sagen konnte:
»Du s-ssiehst wu-wunnerschön aus!«
Aliya drehte angewidert das Gesicht weg. »Es überrascht mich, dass du das überhaupt sehen kannst – bei so viel Schnaps hättest du erblinden müssen!«
Hendryk *grinst breit*: Also ich erinnere mich gerne an diese Stelle:
»Schon gut. Im Leben läuft eben nicht immer alles so, wie man das gerne hätte. Aber ich stehe zu meinen Entscheidungen.« Er zuckte mit den Schultern und ließ seinen Blick über ihr Gesicht gleiten. Ein verwegenes Grinsen schlich sich auf seine Lippen. »Hat dir eigentlich schon mal jemand gesagt, dass dir Verlegenheit ziemlich gut steht?«
Sie schnappte nach Luft und zu allem Überfluss fingen ihre Wangen an zu glühen. Sein Grinsen wurde noch breiter. Und warum klopfte ihr Herz jetzt so stark? Mistkerl.
Malik: Ihr denkt nur an euch … dabei ist es doch viel wichtiger, dass die Lesenden begreifen, was für eine kostbare Entdeckung der Orden gemacht hat:
»Die Seele ist das, was ein Lebewesen ausmacht«, erklärte Malik weiter. »Sie vereint das Denken, das Fühlen, das gesamte Bewusstsein mit allen Wünschen und Ängsten. In ihr bündelt sich die Lebenskraft, das komplette Sein – der Körper ist lediglich eine Hülle und die Organe Mittel zum Zweck, um diese Hülle zu erhalten.«
Vielen Dank für das Gespräch

Dienstag, 27. Oktober 2026

[Protagonistensteckbrief] Feline Abendstern aus Feline Abendstern von Luna Lavendela

 

 

Steckbrief Feline Abendstern

Name:
Feline Abendstern 

Tierart:
Wildpferd 

Geb:
23.12.
In einer kalten, sternenklaren Nacht am Abend 

Wohnort:
In einem Tal des Wichtelgebirges 

Aussehen:
schwarz-weiß geschecktes Fell, weißer Stern als Blesse auf der Stirn 

Besonderheiten:
 ist schnell wie der Wind, neugierig, mutig 

Geheimnisvolle Fakten:
Sie liebt Hagebutten und würde diese nur mit Tammo teilen. 

Feline hat einen Wunsch, den sie aber niemanden verrät:
Einmal zu den Sternen fliegen.

Montag, 26. Oktober 2026

[Buchvorstellung einmal anders] FIAN - Die erste gemeinsame Schifffahrt von Lexa Gallay


 
Buchvorstellung einmal anders

Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin Lexa Gallay, aber sie kommt nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „FIAN – Die erste gemeinsame Schifffahrt“ von Lexa Gallay. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Sie wird nicht kommen. Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um mit mir zu reden.
Hej! Ich freue mich sehr, dass du mich gefunden hast. Hast du auch Lust auf ein Abenteuer auf See? Dann blätter einfach weiter und beginn zu lesen.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Ich bin die FIAN. Ein Kinderbuch (Selbstlesebuch und Buch für Leseanfänger) und gleichzeitig ein großes, majestätisches Segelschiff.
Wir werden bald in See stechen und nach Island aufbrechen. Meine Passagiere: die beiden Jungs Filip und Noi und ihre Väter Ilian und Alvar haben mich mit eigner Kraft gebaut. Sie freuen sich schon sehr. Wir legen bald vom Hafen in Göteborg ab. Willst du mit auf eine abenteuerliche Reise kommen? Dann bleib dran.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Schöne Zeiten sind immer gut! Sonniges Wetter, gute Laune und im Hintergrund das Rauschen der Wellen dann ist alles in Ordnung. Bei Unwetter und Sturm kann es schnell ungemütlich und gefährlich werden. Schöne Zeiten sind einfacher. Und gefährliche Situationen sind nicht immer vorhersehbar. Da kann so einiges passieren…
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Also genau genommen bin ICH, die FIAN, natürlich die Lieblingsstelle. Die Planung und der Bau des Schiffes ist essentiell für das gesamte Buch. Aber die Schifffahrt nach Island ist natürlich sehr spannend. Lasst euch überraschen…
Weißt du wie viel Lexa tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt?
Lexa trägt so einige Geheimnisse in sich. Sie hat mich quasi auch mit den vier Freunden erschaffen. Sie liebt mich! Noi hat mir eines Tages zugeflüstert, dass Lexa die Berge und das Meer liebt.
Lexa liebt Schweden und Island sehr. Island muss sie erst noch erkunden, aber in Schweden fühlt sie sich immer heimisch, wenn sie da ist. Sie liebt Skandinavien.
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?
Lexa liebt die See, habe ich gehört. Mehr weiß ich bisher auch noch nicht. Was sagt ihr anderen dazu?
Noi: Sie liebt Island. Sie mag den Winter und findet es toll, wenn es so richtig kalt ist und alles voller Schnee ist.
Filip: Sie liest ganz viele Bücher, so wie wir, Noi. Und sie liebt Tiere. Pferde sind ihre Lieblingstiere und sie reitet auch.
Alvar: Lexa hat viele Interessen. Sie hat eine große Leidenschaft zur Musik. Sie hat ihr Studium der Sozialen Arbeit beendet und studiert jetzt Gesangspädagogik. Lexa ist einfach sehr kreativ!
Filip: Oh ja. Sie lässt sich immer etwas Neues einfallen.
Noi: Vielleicht werden wir dann demnächst auch reiten und singen.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Der Titel war sehr schnell klar. Ich bin der Titel! Ich bin die FIAN. Das Schiff, dass die große Reise mit den vier Freunden macht. Ich bin sozusagen der Protagonist des Buches. Aber psst… erzähle es nicht den anderen.
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Änderungen wären immer gut, doch ich bin zufrieden mit dem Cover. Ich, FIAN- das Schiff, sehe gut aus. Die Location hätte auch woanders sein können. Sie hätten mich in Schweden oder Island zeichnen können, aber auf dem Meer mit den Möwen ist es doch auch immer schön.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren. 
„Filip und Ilian wissen aber gar nicht, wie man so ein großes Boot baut.“ Weißt du, wie man ein großes Boot baut? Nein… Dann lies schnell weiter! Da lernst du alles zum Thema Boote, Schifffahrt und Abenteuerreisen.
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz zum Buch »Danke, für deine Geduld und Antworten« zuzuflüstern.
Danke und Schiff Ahoi. Ich muss dann mal wieder. Bald geht es auf große Fahrt und es gibt noch viel vorzubereiten!
Dann vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Sonntag, 25. Oktober 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Echo of breaking ice von Trisha Brown

 



Buchvorstellung einmal anders

Nach dem Autoreninterview drückt mir Trisha ihren Kindle in die Hand und verlässt einfach das Zimmer. Da mir das in letzter Zeit schon öfter passiert ist, erahne ich, was da kommen wird.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das Buch der Autorin „Echo of breaking ice“, um schon ein bisschen hineinzulesen. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Jetzt ist sie weg, dann interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um mit mir zu reden.
Hallo! Ich bin ganz aufgeregt!
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Also: Ich wurde ja von Trisha Brown geschrieben, was bedeutet, dass ich harmloser beginne, als ich Ende. Am Anfang flimmert zwischen Ria und Costin, so heißen die Hauptfiguren, eine recht oberflächliche Anziehung. Kurz: Die sehen sich und sind scharf aufeinander. Rias Freundin Cam findet das überhaupt nicht gut; also so gar nicht! Sie ist stinksauer auf Costin und nach und nach versteht man auch warum. Cam weiß, sollte Ria sich in ihn verlieben, wird es unweigerlich damit enden, dass er ihr das Herz bricht, denn in Costins Leben ist kein Platz für so was. Und das weiß er auch. Was Ria nicht weiß, ist, dass er nicht einfach ein Typ ist, der in einer WG lebt. Costin ist Eiskunstläufer und auch da ist er nicht irgendwer. Er ist der beste. Zumindest war er das, bevor er einen schweren Unfall hatte, der auch noch seine eigene Schuld war. Ria, der man immer vorwirft, sie sei zu sensibel, schafft es genau damit, hinter seine Mauern zu kommen. Was dahinter liegt müsst ihr selbst lesen. Aber ich rate zu Taschentüchern.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt dich durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Sie ist definitiv der Typ für die schwierigen Szenen😒 Dann hat sie mal einen guten Tag und lässt alle glücklich und fröhlich sein, nur um es danach für die armen Figuren noch schlimmer kommen zu lassen.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Wie war das? Er sagt nicht „ich liebe dich …“, Costin sagt:
»Ich weiß nicht, was ich tun kann, damit du nicht wieder weggehst. Was immer es ist, sag es mir, ich mache es.«
Ria sagt:
»Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du diesen Test bestehst und alles bekommst, wovon du träumst. Aber noch viel mehr wünsche ich dir, dass du siehst, wer du bist, und dass es völlig ausreicht.«
Oh, und diese Stelle. Costin ist eher Pragmatiker 😅
»Das war mit Abstand die blamabelste Nacht meines Lebens«, resümiere ich frustriert.
Er wendet das Rührei. »Ist doch gut. Du bist erst zwanzig und hast das schon hinter dir.«
Weißt du wie viel Trisha tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt?
Sie verteilt den Trisha-Anteil ziemlich gerecht in alle Richtungen. In meiner Geschichte spürt die Protagonistin allerdings permanent den Druck, mit anderen mithalten zu müssen, um dazuzugehören. So geht sie zum Beispiel auf Partys, obwohl sie lieber ein Buch lesen würde. Sie ist auch unheimlich konfliktscheu und kann durch einen Streit richtig krank werden. Das ist schon sehr Trisha.
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?
Costin: Brutal!
Cam: Sie ist nur realistisch!
Costin: Du warst aber schon dabei, oder?
Cam: …
Ria: Ich denke, sie versucht nur, auf schwierige Themen aufmerksam zu machen und sie ungeschönt darzustellen.
Costin: Bin ich der Einzige, der sie grausam findet?
Ria: Ich glaube, sie liebt uns sehr und hat beim Schreiben selbst viel geweint.
Costin: Zu recht!
Cam: Sie kann ja auch nett sein. Und hilfsbereit ist sie auch.
Costin: Zu mir nicht!
Cam: Das wird wohl seine Zeit brauchen, bis er das verarbeitet hat …
Ria: Ich denke auch …
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Mein Titel hat sich beim Schreiben ergeben. Ich habe der Autorin da gar keine Wahl gelassen und klipp und klar gesagt: du, das hier ist es! Sie musste das dann beim Verlag vortragen und dort wurde der Titel auch genommen.
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich bin absolut zufrieden. Die Autorin hat alle meine Wünsche weitergeleitet und sie wurden ganz toll umgesetzt. Der Riss im Eis, das Gold in der Schrift … alles Kleinigkeiten, die mich wunderschön machen und perfekt zur Geschichte passen. Sports Romance hat zurzeit eher illustrierte Cover, aber ich habe sofort gesagt, dass es überhaupt nicht zu mir passen würde.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
»Ich bin jemand, der von einem sehr hohen Ross gefallen und verdammt hart aufgeschlagen ist.«
Ich denke, das ist es.
Nun betritt die Autorin wieder das Zimmer und blickt mich ungläubig an. Scheinbar ist es selbst in Autorenkreisen nicht üblich, dass das Buch antwortet. Leise flüstere ich dem Buch noch zu: »Danke für das Gespräch, es hat mir großen Spaß gemacht.«

Dann wende ich mich der Autorin zu. »Alle meine Fragen sind beantwortet, ich danke dir für den sehr interessanten Tag bei dir.«