
Dich habe ich hier nicht erwartet.
Ausgerechnet dein Gesicht inmitten
dieser eintönigen Welt zu sehen, ist wie der Klang einer vertrauten Melodie,
die man vergessen geglaubt hatte.
Aber dein Körper hat sie nicht
vergessen, richtig? Du fühlst sie durch deine Venen rauschen. Erinnerst dich an
mich, wie sich die Saiten einer Violine an die Berührung des Streichbogens
erinnern.
Singst für mich, unter meinen
Händen, unter meinen Lippen.
Und du verfluchst mich dafür. Hasst
mich beinahe so sehr wie ich dich liebe.
Doch das ist in Ordnung.
Hasse mich.
Reiß mich in Stücke und hinterlasse
dein Mal in mir.
Lass dich von deiner Zwietracht und
Zerrissenheit verschlingen.
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