
Er schließt die Augen und presst seine Lippen
aufeinander. »Also ungefähr eine Million.«
Ich nicke wortlos und verziehe meinen Mund.
Seine Nasenflügel blähen sich auf, er atmet tief ein
und ich befürchte das Schlimmste.
Mein Inneres Ich zieht sich zu ihrer Sicherheit
einen Helm auf und geht unter dem Tisch in Deckung.
»Ich hatte nicht daran gedacht, dass man in einer
Beziehung solche Gespräche führen muss.«
»Naja, die Gespräche hören sich bei anderen
vielleicht etwas anders an, aber im Endeffekt ist es das, was eine Beziehung
ausmacht. Man redet, man plant, man geht Kompromisse ein. Vielleicht streitet
man sich auch das ein oder andere Mal. Ganz sicher sogar! Und wir haben da
sicher auch sehr viel Potenzial für.«
»Und man muss daran denken, was passiert, wenn etwas
passiert…«
»Ja, das sollte man. Du bist Polizist, ich bin eine
tollpatschige Katastrophe auf zwei Beinen…«
Er lacht leise und schüttelt den Kopf. »Okay. Du
kannst das Haus kaufen. Aber es wird vertraglich festgehalten, dass ich dir
Miete zahle, wenn ich wieder einziehen sollte. Ich werde es vermieten und die
Miete auf ein separates Konto einzahlen, womit ich dann Dinge so gut es geht
selbst zahlen kann, wie Flüge oder was auch immer. Die Kreditkarte ist für
Notfälle und Haushaltszeug und ich werde dich informieren, wenn ich sie
nutze.«
»Einverstanden. Danke.«
Jake lacht. »Du schenkst mir Geld und bedankst dich
noch dafür?«
Ich lehne mich an seine Schulter und atme
erleichtert auf.
Mein Inneres Ich kriecht wieder aus dem Versteck
hervor und setzt den Helm ab.
»Aber…«, setzt er an und mein Inneres Ich geht
wieder panisch in Deckung und lässt dabei beinahe den Helm fallen.
»Aber ich möchte, dass du dich jetzt endlich
schonst, kleines Äffchen.«
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Mit dem Abschicken des Kommentars bin ich mit den Datenschutzrichtlinien des Blogs einverstanden.