Autoreninterview
T. J. Morosis
Das ‚Morosis‘ in T. J. Morosis steht für ‚Wahn‘ und ‚Irrsinn‘ und ich denke, das beschreibt mich ganz gut! Das Schreiben ist meine Hyperfixierung und mein ADHS (und vermuteter Autismus) blüht da richtig auf. Sozial gesehen bin ich eine Niete, aber ich gebe mein Bestes!Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich schreibe, seitdem ich schreiben kann. Den Anfang hat meine ältere Schwester gemacht, durch sie fand ich etwas ganz besonderes und gleichzeitig unheimliches wie Fanfictions. Und von da an lief der Ball. So richtig veröffentlicht habe ich aber erst mit Yearning Shadows, da das vollenden eines Manuskripts vorher nicht so mein Ding war, haha …Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?Yearning Shadows. Eine kurze Novelle über eine Frau des viktorianischen Englands, die das Schreiben liebt. Doch sie hat die Leidenschaft dazu verloren, als ihr Kindheitsfreund verstarb und fristet seitdem ein trostloses Leben im Herrenhaus, das ihr Freund ihr hinterließ. Bis sich ihr eine unheimliche Gestalt zeigt, die sie dazu drängt, wieder mit dem Schreiben zu beginnen.Kardia. Eine 4-bändige Reihe über Alys Cole, die als menschliches Haustier an einen Daemon verkauft wird, der sich von ihren Gefühlen ernährt. Er ist Professor an der Mallory Akademie, wo Alys durch die 4 großen Daemon nicht nur mit ihrer Vergangenheit sondern auch mit ihrem wahren Selbst konfrontiert wird.
Eines ist gut, haha … Ich habe 3 Werke in einem Vampiruniversum, ein paar in einem Märchenuniversum und noch welche in einem Faeuniversum geplant. Mal sehen, was als nächstes kommt.Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Schreiben, tatsächlich. Da Freizeit für mich die Zeit nach meinem eigentlichen Brotjob ist, ist es schreiben. Aber auch zocken von Videospielen, wenn es sich ergibt!Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Lieblingsautor weniger, aber ich mag Misery von Stephen King und Dunkler Wahn von Dorn Wulff sehr gern. Beides aus dem Psychothriller Genre, was wohl meine Herangehensweise bei meinen Büchern erklärt, auch wenn sie dem Dark Romance/Romantasy Genre angehören.Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?Am liebsten schreibe ich in Zügen! Die Tatsache, dass man nur eine gewisse Zeit hat, um zu schreiben (nämlich bis zur Zielstation) und das regelmäßige Geschunkel, die vorbeiziehende Landschaft, das ist genau richtig von den Reizen her, nicht zu viel, nicht zu wenig, die mein Gehirn braucht, um in den Fokus zu kommen.Sonst wechsle ich ständig Position und Arbeitsplatz, ich habe nicht wirklich einen festen. xD
Arbeit, zuhause eine Weile lang in Paralyse sitzen, da mir Übergänge sehr schwer fallen und dann trete ich mich zum Schreiben xDWas ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Lesen ist es Dark Fantasy und Psychothriller, beim Schreiben Dark Romance/Romantase und Dark FantasyHast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Hast du ein Lieblingsland und warum?Oh, da gibt es einige! (Wenn es Zitate von kontroversen Personen sind, wusste ich es vorher nicht, ich habe zu ihnen nichts gefunden) Zum Beispiel:Das Einzige, das du beeinflussen kannst, ist, wie du auf Dinge reagierst, die du nicht beeinflussen kannst. – Bassam TaraziJede Person, die du triffst, kämpft in einer Schlacht von der du nichts weißt. Sei gutherzig. Immer. – Robin WilliamsEin Zitat aus meinem Buch, das meine Arbeit und Liebe zum Schreiben beschreibt:Alys’ Gemälde sind wie das Pochen ihres Herzens. Manchmal sind sie sogar das einzige Lebenszeichen, das von ihr vorhanden ist. – Samael, Kardia Hasse uns
Ich liebe Irland und Schottland! Die regnerische Atmosphäre, die Highlands, aaaaah!! Ich liebe alles daran <3Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich habe lange gebraucht, um Kritik nicht als Versagen zu sehen. Mittlerweile freue ich mich und sauge Feedback gierig auf! Ich möchte wissen, wie andere mich und meine Werke erleben und was ich bessern kann, um ein verträglicherer Mensch und eine bessere Autorin zu werden! Immerhin können wir uns nur durch unsere eigenen Augen sehen, aber das ist nur eine unsere Facetten. Wir brauchen auch das Feedback von anderen, um uns wirklich zu kennen, denke ich.Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Weil ich im Organisieren und dem ganzen Papierkram eine absolute Niete bin =DGibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Lest und schreibt, was ihr wollt (solange es sensibel und respektvoll ist). Lasst euch nichts vom Konsumverhalten vorschreiben und genießt bitte das Lesen und Schreiben. Das Leben ist zu kurz für anderes.
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