Autoreninterview
Luzi Morgenstern
Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Gerne. Ich wohne in Graz mit meinem Mann, unseren zwei Kindern und drei Katzen. Tagsüber bin ich Lehrer, aber des Nachts erwacht mein Autoren-Ich. In meinen Geschichten tauche ich in fremde Welten ab, lerne neue Charaktere kennen und entdecke dabei gleichzeitig mich selbst.Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Bereits in meiner Jugend habe ich gerne Geschichten geschrieben (damals noch fanfictions), dann lange Zeit nicht. Über eine Dungeons & Dragons Runde bin ich schließlich vor ein paar Jahren wieder aufs Schreiben gekommen und habe dabei gemerkt, wie sehr ich es liebe.Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?Neben einigen Anthologie-Beiträgen gibt es von mir bis jetzt folgende Kurzgeschichten:20 Schicksale – 1 Kuss: Die Liebe ist so vielfältig wie die Menschen selbst. Das Buch erzählt kurze Schnipsel von Begegnungen: erste, letzte, hoffnungsvolle, traurige. All diese queeren Liebesgeschichten verbindet ein Kuss.Mord in der Murstadt: Begleite einen Ermittler, dessen Privatleben deutlich besser laufen könnte, auf den Abgründen menschlichen Daseins.Besuch von Felinea Prime: Alieninvasion, aber mit Katzen, die die Erde zerstören wollen. Kann die irdische Katze Minka die Alienkatzen überzeugen, die Erde zu verschonen?Verbotene Liebe – Im Antlitz des Feindes: Zwischen Krieg und Verrat erblüht eine Liebe, die nicht existieren darf. Können Yinwarin und Fortis gegen den Hass ihrer Welten bestehen? Oder wird ihre verbotene Liebe sie beide ins Verderben stürzen?
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?Derzeit finalisiere ich meine erste Veröffentlichung in Romanlänge: Schattenrabe, eine vampirische achillean Romantasy. ET 18.9.Außerdem überarbeite ich „20 Schicksale – 1 Kuss“ und „Mord in der Murstadt“, da wird es bald neue Versionen geben!
Natürlich schreiben, aber ich lese auch sehr gerne. Etwa 3x die Woche findet man mich außerdem im Gym.Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Da gibt es viele. Am liebsten lese ich queere Romance und Fantasy, aber es darf auch gerne mal was anderes sein. Das letzte großartige Leseerlebnis hatte ich mit „Firewatch“ von Colin Hadler.Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Meistens sitze ich einfach mit dem Laptop auf der Couch – was aber nie fehlen darf, ist die Tasse Kaffee. Egal zu welcher Uhrzeit 😊Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ein normaler Tag sieht bei mir so aus: Vormittags bespaße ich fremde Kinder, nachmittags und abends bespaße ich meine eigenen Kinder. Spät Abends kommt es darauf an: Unterricht vorbereiten/nachbereiten oder schreiben oder lesen/fernsehen/Gym. Mein idealer Tag bräuchte definitiv mehr als 24 Stunden …Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beides das gleiche: Queere Romance und Fantasy. Manchmal mache ich auch Ausflüge in andere Genres, sowohl beim Lesen als auch Schreiben.Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Hast du ein Lieblingsland und warum?Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern etwas zu tun trotz der Angst.- das Zitat gefällt mir sehr gut, und ich versuche danach zu leben, auch wenn es mir nicht immer so gelingt, wie ich mir das wünsche. Das Zitat habe ich auch in einem Manuskript drin 😊
Tatsächlich, ja! Japan. Seit meiner Jugend träume ich davon, mal dorthin zu fahren. Seit damals bin ich großer Anime/Manga-Fan, mich fasziniert die Kultur, die Technologie, die Leute, ihr Leben. Noch ist dieser Traum aber nicht in Erfüllung gegangen…Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich würde von mir selbst behaupten, dass ich mit konstruktiver Kritik durchaus umgehen kann. Sie hilft mir weiter, mich zu verbessern und an mir und meinen Skills zu arbeiten.Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Im Gegensatz zu Veröffentlichungen bei einem Verlag kann ich alles selbst entscheiden: Angefangen von Cover und Buchsatz bis hin zum Veröffentlichungsdatum. Ich schätze diese Freiheiten sehr.Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Seid offen für neues und gebt auch „kleinen“ Selfpublishern eine Chance 😊
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