Mittwoch, 19. November 2025

[Schnipseltime] Todesbäume - Renn, wenn du kannst von Ava Cooper


 

Lautes Kreischen erklang inmitten der Nacht und weckte Matinion. Einen Moment lang verstand er nicht, was draußen vor sich ging. Dann gellten die nächsten Schreie: noch schriller, noch lauter, noch verzweifelter. Sein Herz krampfte sich zusammen. Das waren unverkennbar Rufe der Todesangst. Obwohl er erst acht Jahre alt war, konnte er schon zwischen leichter Furcht und blankem Entsetzen unterscheiden.

Sofort sprang Matinion auf und rannte zu seinen Eltern, die sich ruhig anzogen.

»Mama, Papa … Sie kommen. Die Todesbäume.«

Sein Vater nickte ernst, während er sich den Schwertgurt anlegte. »So ist es, mein Sohn. Ich werde versuchen, den anderen zu helfen. Das ist meine Aufgabe als Anführer. Aber du, Matinion, du musst dich in Sicherheit bringen.«

»Ich will auch helfen.«

Sein Vater schüttelte den Kopf. »Das ist nicht deine Bestimmung. Du musst überleben, hörst du?«

Seine Mutter zog Matinion zu sich und küsste ihn, wobei Tränen über ihre Wangen liefen. »Lauf zum Nachbardorf und hol Hilfe! Beeile dich, bald könnte es zu spät sein.«

Matinion spürte den drängenden Unterton und doch zögerte er. Er wollte sie nicht verlassen, denn ein Teil von ihm ahnte bereits, dass er sie nie wiedersehen würde. »Was ist mit euch? Ihr müsst mitkommen!«

Seine Eltern sahen sich an. Schließlich seufzte sein Vater schwer. »Das geht nicht. Ich muss den anderen helfen. Und deine Mutter auch – sie ist Heilerin. Das verstehst du doch?«

Zögernd nickte Matinion.

»Dann lauf! Lauf so schnell du kannst!« Seine Mutter schob ihn Richtung Ausgang.

Als sie aus der Tür traten, erwartete sie das nackte Grauen. Überall liefen Menschen kreischend und weinend durcheinander. Sie flüchteten vor den Todesbäumen, die durch die Reihen pflügten, so unbeteiligt wie eine Sense, die durch Gras fährt. Ihr Haus lag an der Seite des Dorfes, die vom Wald abgewandt war; daher waren die Arboranos noch nicht hier. Aber es würde nicht mehr lange dauern.

Matinion schluckte. Wie sollte sein Vater es mit dem Schwert gegen diese Giganten aufnehmen? Er wollte ihn anflehen, die Waffe wegzustecken und mit ihm zu kommen. Zum Nachbardorf, wo es vielleicht Hilfe gab. Als er den entschlossenen Ausdruck auf den Gesichtern seiner Eltern sah, wusste er, es war vergebens. Sie würden sich nicht von ihrem Volk abwenden, sondern dessen Schicksal teilen.

»Lauf, mein Sohn«, sagte sein Vater. Nach diesen Worten drehte er sich um und lief auf die todbringenden Bäume zu, die kaltblütig alle Menschen töteten, die sie in ihre knorrigen Äste bekamen. Seine Mutter strich ihm sanft über die Wange, dann folgte sie ihrem Mann nicht minder entschlossen.

Matinion sah ihnen verzweifelt nach. Er wollte weder sie im Stich lassen noch die anderen. Aber er hatte versprochen, Hilfe zu holen. Das würde er machen. Hastig drehte er sich um und rannte davon, so schnell seine Beine ihn trugen.

Er war erst einige wenige Meter weit gekommen, als er einen Schrei hörte, der ihm durch Mark und Bein ging. Auch in ihrer unendlichen Qual erkannte er die Stimme sofort: Das war seine Mutter, die ihren Todesschrei ausstieß.

Tränen stiegen ihm in die Augen und er wischte sie rasch fort. Er war ein Krieger, oder zumindest würde er das bald sein. Aber jetzt kam er sich wie der größte Feigling vor. Als er durch den Wald lief, in dem die unbeweglichen Brüder und Schwestern der Arboranos standen, schwor er sich, dass er sich rächen würde.

[Buchvorstellung einmal anders] Todesbäume - Renn, wenn du kannst von Ava Cooper


 


Buchvorstellung einmal anders


Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin Ava Cooper, aber sie kommt nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Todesbäume – Renn wenn du kannst“ von Ava Cooper. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Sie wird nicht kommen. Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊


Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um mit mir zu reden.
Das mache ich sehr gerne – das ist echt eine tolle Abwechslung. Außerdem siehst du ganz nett aus. (Das Buch lächelt vorsichtig).
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Oh ja, natürlich, ich versuche es mal. Also die Handlung spielt in einer Welt, die von beweglichen Killerbäumen – den Arboranos – beherrscht wird. Diese brauchen menschliches Blut für ihre Existenz und unterdrücken die Menschen gnadenlos auf ihrer Seite der Welt. Die andere Hälfte der Welt ist frei von Bäumen. Doch die Arboranos haben vor, das zu ändern und greifen das Dorf der Protagonistin Sanija an. Sie löschen es beinahe aus, töten fast alle Menschen – aber Sanija wehrt sich und kann einige Dorfbewohner retten. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Freund Matinion beschließt sie, den Arboranos Paroli zu bieten und begibt sich mit ihm auf eine gefährliche Mission ins Baumreich. Dort findet sie einen Hinweis, wie sie die Arboranos vernichten kann. Aber ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn der Anführer der Bäume will die letzten Überlebenden des Dorfs töten.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Ich würde mal sagen, ihr liegt beides ganz gut. Wenn Ava loslegt mit Blut und Tod, muss ich manchmal ganz schön schlucken. Ava kann echt erbarmungslos sein. Da kennt die nix. Charaktere, die man mag? Tschak, weg. Weil es die Story nun einmal verlangt … Aber sie baut auch immer wieder etwas Gefühlvolles ein. Eine zarte Liebesgeschichte. Oder auch nur schöne Momente, in denen mir die virtuellen Buchseiten aufspringen. (Der Kindle leuchtet ein wenig heller)
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Ich mag es ja ein bisschen romantisch, hihi. Auch wenn das Buch ja eher düster ist. Also würde ich sagen, ich nehme von beidem etwas.
Das ist der Angriff der Todesbäume aus Matinions Sicht:
Erneut suchte Matinion den Wald mit seinem Blick ab, doch er konnte keine weiteren Bewegungen mehr ausmachen. Auch die Geräusche waren verstummt. Falls es sie gegeben hatte. Rajos warf ihm einen verwirrten Blick zu. Kurz überlegte er, ihm von seiner Befürchtung zu erzählen. Aber der Dorfälteste würde ihn sicher nur für überspannt halten. Was er vermutlich war. Tief atmete er einmal ein und aus.
Doch sein Körper blieb so angespannt, als zöge er in den Krieg. Gerade als der Älteste wieder mit dem Schlegel ausholte, ertönte das Geräusch erneut. Lauter. Diesmal schienen es auch die anderen Dorfbewohner zu hören. Einige von ihnen schauten sich mit Furcht in den Augen um. Sogar der Dorfälteste verharrte mitten in der Bewegung.
Der Ton wurde lauter, er klang nun wie ein Donnern, das ihm Gefahr! zubrüllte. Matinion keuchte. Nein, das war keine Einbildung gewesen. Nur ein Lebewesen auf der Welt verursachte solche Laute. Wieder erahnte er eine Bewegung in den Baumwipfeln, die nicht vom Wind kam.
»Die Arboranos kommen! Rette sich, wer kann!« Schrill erklang die Stimme des Wachpostens auf dem Turm. Der Mann hatte es kaum zu Ende gerufen, als ihn eine Salve giftiger Blüten erwischte. Röchelnd sackte er zusammen. Sofort brach blankes Chaos auf dem Platz aus. Die Menschen kreischten, sprangen von ihren Sitzen und liefen panisch davon. Weg, bloß weg von den Bäumen.
Hier wehrt Sanija sich gegen die Arboranos:
»Du dummes Menschenweib, was willst du denn mit dem kleinen Flämmlein?«, lachte Aroa sie aus. »Nicht einmal einem Jungbaum kannst du damit Angst machen!« Die Sträucher, die wie Schakale neben ihnen kauerten, stimmten mit ihren dünnen Stimmen in das Gelächter ein.
Sanija ging entschlossen weiter, obwohl ihr Mut beim Anblick der Todesbäume sank. Mit pochendem Herzen – würden sie auf ihren Trick hereinfallen? – machte sie noch einen Schritt auf sie zu, bevor sie ihre Richtung änderte. Blitzschnell rannte Sanija auf die kichernden Sträucher zu und warf den brennenden Ast in ihre Mitte. Die überrumpelten Grünlinge bemerkten viel zu spät, dass nicht die Bäume das Ziel waren, sondern sie selbst. Kreischend liefen sie durcheinander, als die knisternden Flammen hungrig an ihren Zweigen und Blättern fraßen. Verzweifelt versuchten sie zu fliehen, doch das Feuer breitete sich mit rasender Schnelligkeit aus. Sanija lächelte triumphierend. Die Hitze war also gar nicht ihr Feind, sondern ihr Freund.
Und hier etwas Romantik:
» Wir konnten doch nicht zulassen, dass aus unserer Heimat ein Acker für junge Todesbäume wird. Die mit dem Blut unserer Toten ernährt werden.« Bei der Vorstellung kochte erneut die Wut in Sanija hoch.
»Genau das hast du verhindert.« Matinion drehte sich ein wenig, sodass er sie direkt ansah. Die Anerkennung in seinen braunen Augen wärmte ihr Herz. »Du bist wirklich eine außergewöhnliche junge Frau, Sanija. Lass dich niemals verbiegen, sondern bleib, wie du bist.«
Verwirrt starte sie ihn an. So etwas Wunderbares hatte noch nie jemand zu ihr gesagt. Dass gerade er so von ihr dachte, freute sie mehr, als es sollte. Ihr Magen kribbelte, als ob Schmetterlinge darin tanzten. Sie spürte, wie ihr die Röte in die Wangen stieg, und sie sah hastig zur Seite. Matinion sollte nicht merken, wie sehr seine Worte sie berührten.
Weißt du wie viel Ava tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt?
Oh, sie gibt immer viel von sich in ihre Protagonisten. Das gilt auch und gerade für die Todesbäume. Sanija ist ja ein Freigeist, jemand, der sich nicht einsperren lassen will. Und sie hat vor allem keine Lust, sich irgendeinem Mann zu unterwerfen, wie es die Traditionen verlangen. In Matinion findet sie jemanden, der genau das an ihr liebt.
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?
Sanija (zieht die Augen nachdenklich zusammen): „Wie ich sie beschreiben würde? Ava? Also entweder ist sie sehr mutig. Oder verrückt. Eins von beidem.“
Matinion schnaubt leise. „Sie hat keine Probleme damit, uns leiden zu lassen. Zwischendurch hätte ich nicht übel Lust gehabt, die Axt zu nehmen und damit …“
Sanija (legt ihm eine Hand auf den Arm): „Nicht, Matinion. Ich bin mir sicher, sie meinte es nicht persönlich.“ (Lacht bitter.) „Wobei es schon sehr persönlich war. Vermutlich wollte sie demonstrieren, wie viel wir ertragen, bevor wir zerbrechen. Aber irgendwann zeigt sie ja Gnade.«
Matinion (Seufzt schwer und drückt ihre Hand).“Das stimmt. Außerdem haben wir ja uns. Das macht für mich alles andere wett. Denn du bist das Licht meines Lebens. Die Sonne meines Herzens.“
Das Buch lacht leise vor sich hin. „Junge Liebe – ist es nicht schön?“ (Färbt sich leicht rötlich, als Matinion und Sanija den Kindle ansehen.) „Upps. Ich wollte doch ruhig sein. Aber ich finde, die beiden passen einfach so gut zusammen. Ich freue mich so, dass …“ (Verstummt und leuchtet hell.) „Hah, das müsst ihr schon selbst lesen! Ich spoiler doch nicht das Ende.“
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Als Ava vor zehn Jahren die Idee zu der Story hatte, sollte sie „Kampf um Arboranien“ heißen. Ja, gut, war halt eine andere Zeit. Mittlerweile heißt die Welt gar nicht mehr Arboranien, sondern Zanira. Das wäre sonst zu viel Arbo-irgendetwas. Und aus dem Titel wurde „Todesbäume“, weil man dadurch gleich weiß, worum es geht. Der Untertitel „renn, wenn du kannst“ bringt noch mehr Dringlichkeit hinein. Wieviel ich dazu beigetragen habe? Naja, ich habe Ava schon klargemacht, dass „Kampf um Arboranien“ gar nicht mehr geht 🤣
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich finde es super! So schön düster – mit Totenköpfen, muhahah – und doch auch romantisch. Denn es gibt in dem Buch nicht nur das Grauen des Todes, sondern eben auch eine wunderschöne, zarte Lovestory. Das drückt das Cover super aus.
Kannst du uns vielleicht auch schon verraten, ob die Autorin viele echte Plätze eingebaut hat oder ob die Orte im Buch der Fantasie entspringen?
Der Ausflug mit der Baumfamilie zu der Steinformation ist angelehnt an die Externsteine in der Region Lippe im Teutoburger Wald. Ava war zwar selbst noch nicht da, aber sie hat etwas Besonderes gesucht und war ganz geflashed, als sie bei ihren Recherchen darüber gestolpert ist. Nächstes Jahr will sie mal dorthin, um es sich anzusehen. Die anderen Orte sind eigentlich alle ausgedacht. Aber Ava war mit Kamera bewaffnet im Park gegenüber unterwegs, um Bäume zu fotografieren und sich Gedanken über Größenverhältnisse zu machen.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Dann lassen wir zum Ende mal einen Arborano zu Wort kommen, die haben nämlich auch eine Botschaft:
„Was nun, Menschenfrau? Willst du dich an mir rächen, weil wir das Blut eurer Angehörigen für unsere Setzlinge brauchen? Als ob ihr weniger töten würdet.“
„Das stimmt nicht. Wir nehmen nur so viel, wie wir brauchen.“ Sanijas Blick fiel auf den Blutsee, und der Ekel drehte ihr fast den Magen um.
„Menschenkind, der Schwächere ernährt den Stärkeren.“ Grausam verzog Aroa seinen Mund zu einem Lächeln. „Und deine Familie wird meine ernähren.“
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz zum Buch »Danke, für deine Geduld und Antworten« zuzuflüstern.

Dann vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Dienstag, 18. November 2025

[Schnipseltime] Bodyguard wider Willen - Protecting his (life) love von Kim Kristin Josephs

 

Stian

„Beeindruckende Vita.“ Jonas Gustavson schaute von der dünnen Dokumentenmappe auf.
„Danke!“ Ich schenkte dem Richter ein professionelles Lächeln.
„Ich suche den Personenschutz jedoch nicht für mich …“
Ach!
„Sondern für meinen Sohn: Aiden.“
Ah, der als knallhart geltende Staatsanwalt. Dunkel klingelte etwas in meinem Hirn. Hatte es da nicht vor einiger Zeit einen Zwischenfall gegeben?
„Allerdings muss ich Sie warnen, Aiden hat einen hohen Verschleiß an Bodyguards, seit er vor sieben Monaten Opfer eines brutalen Überfalls wurde.“
Jetzt machte es Klick, diverse Zeitungsartikel kamen mir in den Sinn. Schwere Gewalt zu erleben, war schon für speziell ausgebildete Personen wie mich krass, wie musste es da erst einem Zivilisten gehen?
In diesem Moment ging die Tür auf und jemand trat in das Büro. Ohne Zweifel handelte es sich um den potenziellen Schutzbefohlenen. Die Ähnlichkeit zu Gustavson Senior war nicht zu übersehen. Der Kerl, der aussah wie ein glattrasierter Jason Momoa mit kurzen, gegelten Haaren, entlockte der Damenwelt vermutlich ein schmachtendes Seufzen.
Das Bild wurde allerdings durch zwei Dinge getrübt. Erstens durch den extrem biederen, geschniegelten Style, dessen Krönung der Gehstock aus Ebenholz mit Silberknauf bildete, auf den sich der Staatsanwalt stützte. Zweitens durch den verächtlichen Gesichtsausdruck, mit dem er auf mich herabschaute. Die grasgrünen Augen sezierten mich geradezu und ließen erahnen, wie es seinen Gegnern bei Gericht ergehen musste.
Doch von mir prallte das ab. Da brauchte es schon mehr, um mich aus der Ruhe zu bringen.
Gustavson Junior knirschte förmlich mit den Zähnen. „Sag mir nicht, DER da soll mein neuer Bodyguard sein. Mann, Vater, so weit ist es schon?“ Er wies mit dem Kinn auf mich und machte ein Gesicht, als entdeckte er grünen Schleim an seinem Fünfhundert-Euro-Schuh.
„Darf ich vorstellen, Stian Felderer von Kingston Security.“ Mit keinem Wort reagierte Jonas Gustavson auf das Gemotze seines Sohnes. „Herr Felderer, mein Sohn Aiden, Ihr Klient.“
„Scheiße, das ist nicht dein Ernst. Der sieht aus wie ein Surferboy und nicht wie ein professioneller Personenschützer.“ Aiden wandte sich mir zu. „Besitzen Sie überhaupt einen Anzug?“
Im Gegensatz zum Richter überspielte der Sohn die Irritation keineswegs, weil ich in Boardshorts, Flipflops und T-Shirt hier auftauchte und so gar nicht in das Gerichtsgebäude in der Dortmunder City passte. Aber hey, aufgrund einer streikbedingten Verspätung kam ich direkt vom Flughafen.
Das Grinsen tackerte sich von selbst in meinem Gesicht fest und ehe ich mich zurückhalten konnte, purzelten die Worte aus meinem Mund. „Irgendwo finde ich schon noch meinen Konfirmationsanzug.“ Gut, das war etwas unprofessionell, aber die Steilvorlage war einfach zu verlockend. Versnobte Leute wie diesen Aiden provozierte ich in der Regel gerne mal. Bei unserer üblichen – mitunter halbseidenen – Kundschaft war meine lockere Klappe bisher auch selten ein Problem. Vermutlich sollte ich mich bei solchen Klienten wie dem griesgrämigen Staatsanwalt allerdings ein wenig zurückhalten. Hoffentlich gelang mir das.
Der Richter hustete plötzlich, ein belustigtes Funkeln in den Augen, anders als der Sohn, der den Stock nicht nur in der Hand, sondern auch gewaltig tief im Hintern zu haben schien. Erleichterung breitete sich in mir aus, Senior hatte ich auf meiner Seite.
Als Aiden zu seinem Vater herumfuhr, wurde dieser sofort ernst. „Die Vita von Herrn Felderer ist tadellos und ziemlich beachtlich.“
„Wieso? Steht da drin, wie hoch die letzte Welle war, die er geritten hat, oder wie viele Boardshorts er besitzt?“
Gegen meinen Willen brach ein gedämpftes Lachen aus mir heraus. Verdammt, vielleicht wurde es mit dem Typen doch nicht so schlecht. Jedenfalls war Gustavson Junior ein elendig bissiger Zyniker, was mich irgendwie faszinierte.
In dem Moment traf mich der bitterböse Blick des Staatsanwalts. Wow, scharf wie ein Laser.
„Bewerfen Sie den Gegner mit den Flipflops?“ Er nickte mit dem Kinn zu denen an meinen Füßen. „Oder wie jagen Sie ihn in die Flucht?“
Shit, Gustavsons böse Zunge gefiel mir wirklich. Wenn der Kerl so einstecken konnte, wie er austeilte, würde das mit ihm durchaus amüsant werden. „Nein, ich schlage ihn mit dem Surfbrett k.o. Das benutze ich übrigens auch als Schutzschild, mit dem ich meine Klienten vor Gefahren abschirme.“
Noch mehr Husten seitens des Richters.
„Ich will ihn nicht!“ Aiden Gustavson klang unnachgiebig.
Augenblicklich verlor Gustavson Senior jeden Schalk aus den Augen. „Verflucht, Aiden, du kannst nicht ohne Schutz durch die Gegend laufen. Vier Security-Firmen hast du bereits durch. Ich verstehe dich nicht, wieso sträubst du dich so?“
„Ich. Will. Ihn. Nicht!“ Jetzt steckte der Stock unfuckingfassbar tief.
„Wir haben keine Wahl. Einige Sicherheitsunternehmen hast du bereits vergrault. Außerdem wurde mir seine Firma empfohlen. Sie hat den Ruf, im Personen- und Objektschutz eine der besten zu sein. Darüber hinaus ist er sofort verfügbar und hat gute Referenzen.“ Gustavson schob dem Sohn die Kladde über den Schreibtisch zu. „Lass uns einen Deal machen. Du versuchst es mit ihm und ich kümmere mich um Ersatz, falls du nach zehn Tagen weiterhin einen anderen willst.“
Das resignierte „Scheiße!“ kam von Herzen. Aiden Gustavson schnappte sich die Mappe und rauschte aus dem Raum. Trotz des schweren Hinkens wirkte er energisch und würdevoll.
Fuck, ich hätte nicht so flapsig sein sollen. King würde mir die Ohren langziehen. „Es tut mir leid …“
Sofort unterbrach mich Jonas Gustavson. „Nein, mir tut es leid. Mein Sohn … Er hat ziemlich viel durchgemacht. Seitdem benötigt er einen Gehstock. Das hat ihn verändert und er … Hören Sie, ich möchte keinen neuen Leibwächter suchen müssen. Sie sind bereits der fünfte. Bitte lassen Sie sich nicht abschrecken. Aber … versuchen Sie auch, ihm etwas Geduld und Verständnis entgegenzubringen. Wenn er … wenn Sie seine Geschichte …
Jedenfalls … ich wäre froh, wenn ich wüsste, er lässt sich diesmal darauf ein und der Bodyguard lässt sich nicht von seiner Bissigkeit verscheuchen …“
Das konnte ich dem älteren Mann problemlos versprechen. Der Mensch, der mir nahe genug ging, um mich verletzen zu können, musste erst noch geboren werden. Erstens hatte ich mein sonniges Gemüt trotz der furchtbaren Erlebnisse vor acht Jahren nicht verloren, auch wenn ich lange und hart darum kämpfen musste. Und zweitens gerade wegen der furchtbaren Erlebnisse. Nichts konnte mich so schwer verletzen wie das, was mir im Krieg widerfahren war.


[Buchvorstellung einmal anders] Bodyguard wider Willen - Protecting his (life) love von Kim Kristin Josephs


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Stian und Aiden aus „Bodyguard wider Willen“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Stian grinst mich an und in den blauen Augen blitzt es vergnügt, während Aiden im Sessel sitzt und seinen eleganten Gehstock in den Händen hin und her rollt und lediglich die Mundwinkel kurz hochzieht, geradeso an ‚unhöflich‘ vorbei.
„Gern“, sagt Stian. „Ich freue mich, dabei zu sein, und du, Aiden?“
„Bin nur hier, weil mich ein gewisser Bodyguard nicht aus den Augen lassen wollte.“ Er funkelt Stian an. „Eigentlich hätte ich etwas Wichtigeres zu tun.“
Stian hebt eine Braue. „Und was soll das sein? Deine Armanijacketts von rechts auf links ziehen und zurück? Heute ist dein freier Tag.“
Aiden knirscht mit den Zähnen. „Eben, freier Tag und nicht Lass-dir-die-Würmer-aus-der-Nase-ziehen-Tag.“
Stian schnaubt. „Wie dem auch sei, wir sind hier und beantworten deine Fragen gern. Aiden hatte es in letzter Zeit schwer, das hat ihn griesgrämig gemacht, aber unter der rauen Schale steckt ein toller Kerl.“ Er wirft Aiden eine Kusshand zu.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Stian zeigt auf Aiden. „Aiden Gustavson, Staatsanwalt und toller Mann. Mein Lebensgefährte!“ Er klingt sehr stolz.
Daraufhin tritt ein echtes, sehr warmes Lächeln auf Aidens Gesicht und lässt die grünen Augen strahlen. „Das ist Stian Felderer von Kingston Security, mein ganz persönlicher Buddyguard mit einer irrationalen Vorliebe für Flipflops und mein Partner!“
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
„Unsere Geschichte ist gefährlich“, sagt Aiden.
Stian nickt. „Definitiv nichts für schwache Nerven.
„Sarkastisch & kompliziert.“
„Was meinst du?“ Stian blickt Aiden an.
„Na, du hast uns doch einiges erschwert ...“
„Ich???“ Stian reißt die Augen auf. „Wer hat uns denn mehrfach in Lebensgefahr gebracht?“
„Und wer hat das Auto nicht gecheckt?“, schießt Aiden zurück.
„Hm.“ Stian brummt. „Patt. Na gut, einigen wir uns auf: aufwühlend, spicy und emotional.“
Aiden nickt bekräftigend.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Aiden nickt heftig. „Ihr macht so was immer Spaß. Da ist sie ziemlich rabiat. Immerhin hat sie mir zum Glück einen äußerst fähigen Bodyguard an die Seite gestellt, auch wenn man es Stian nicht auf den ersten Blick ansieht.“
Ich weiß, was Aiden meint. Stian sieht in den legeren Klamotten eher aus, als wolle er sich irgendwo auf ein Sofa fläzen. Immerhin trägt er keine Flipflops, sondern Sneaker, aber es ist ja auch November.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
„Ja.“ Aidens Augen leuchten auf wie Kometen. „Aber ich kann nicht ins Detail gehen, ich sag nur: Kanada.“
Ich schaue Stian an, der nickt und macht mit den Fingern eine Geste am Mund, als würde er einen Reißverschluss zuziehen. „Kanada! Was da passiert, müssen die Leser selbst lesen.“
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Stian tippt sich ans Kinn. „Ihr Sarkasmus steckt darin.“
„Und ihre Kreativität“, ergänzt Aiden. „Allerdings auch viel von ihrer dunklen Fantasie. Die ist manchmal böse – also ihre Fantasie, KiM selbst nicht, die ist meistens ganz nett.“
„Aber nicht immer.“ Stian schüttelt sich. „Wenn ich mir überlege, welche Steine sie uns ständig in den Weg gelegt hat.“
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
„Sie ist humorvoll, manchmal etwas chaotisch in ihren Gedanken, ein offener Mensch und suchtet Bücher im Takt durch, wie andere ihre Hosen wechseln – täglich.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Aidens Blick bohrt sich in meinen. „Er stand zwar nicht von Anfang an fest, aber recht schnell, weil Stian ja eigentlich gar nicht mehr in den Außeneinsatz wollte. Der vorherige Arbeitstitel war ‚Stian‘. Da hab ich gesagt: ‚Hey, der Mann ist schon selbstbewusst genug. Und was, bitte schön, ist mit mir?‘ Dann ging es recht schnell. Der Arbeitstitel war ‚Bodyguard wider Willen‘. Aber uns allen fehlte noch etwas, das noch präziser etwas über die Geschichte aussagt: Protecting his (Life) Love fanden wir dann alle gut.“
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
„Absolut!“ Stian nickt. „Ich bin toll getroffen.“ Er lacht, wird dann ernst. „Es drückt viel über die Geschichte aus. Der Anwalt, der erschöpft und niedergeschlagen von den Geschehnissen auf einem Stuhl sitzt …“
„War ja klar, ich bin der Jammerlappen“, grätscht Aiden dazwischen.
„… und dahinter der Bodyguard“, fährt Stian unbeirrt fort, „der ihm den Rücken freihält. Außerdem ist der Kerl heiß.“
Aiden rollt mit den Augen.
„Auch die Farben sind stimmig.“ Dann gerät Stian ins Schwärmen. „Und der Farbschnitt ist ebenfalls perfekt. Mit dem Dortmunder Fernsehturm. Und das Design stammt von @daylinart.“
Aiden lehnt sich vor. „Pst, ich verrate dir (k)ein Geheimnis. Die Geschichte spielt in Dortmund, wurde von einem Dortmunder Kind (KiM) geschrieben, und der Dortmunder Fernsehturm ist auf dem Farbschnitt.“ Er lehnt sich zurück, wirkt zufrieden wie eine Katze, die von der Sahne genascht hat
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
„Hm.“ Stian fährt sich durch die blonden Locken. „Es gibt die ein oder andere Stelle. Manche können wir nicht nehmen wegen der Spoilergefahr. Wir haben zusammen eine rausgesucht, die ein wenig über die Dynamik zwischen uns aussagt. Hier …“
Grasgrüne Augen betrachteten mich abschätzig.
„Aiden, hey!“ Wieso krächzte ich so?
Schweigen. Vorwurf löste das Abschätzende in dem Ausdruck ab.
Der Anwalt hatte ja recht. „Scheiße, Mann, es tut mir leid – ALLES!“
„Interessante Art das zu zeigen: Den Krüppel erst noch mit fast nacktem Arsch in den Dreck schubsen.“ Aiden zog sich die Decke beinahe bis an die Ohren.
„Das bist du nicht und das habe ich nicht und das weißt du. Ich wollte dir helfen. Aber du sturer Hund hast dich gewehrt.“
„F*c*k dich, Felderer!“
Ich rieb mir übers Gesicht und musterte den Anwalt. Die Gesichtsfarbe war fahl und obwohl der Mann zu frieren schien, lag ein Schweißfilm auf der Stirn. Das schwarze Haar dort glänzte in den Spitzen feucht. Er sah mitgenommen aus und ich fürchtete, er war noch nicht über den Berg. „Du solltest nicht hinfallen und ich wollte dich auch nicht demütigen …“
Aiden grätschte dazwischen. „Dann hast du die falschen Waffen gewählt.“
„… dafür schätze und respektiere ich dich viel zu sehr. Was ich zu dir gesagt habe, Aiden … ich bereue meine Worte zutiefst und würde sie gerne zurücknehmen, wenn ich könnte. Du bist alles andere, aber kein Krüppel. Verletzt, ja! Und zickiger als eine Diva. Aber du bist doch so viel mehr. Du bist ein Überlebender, ein Kämpfer. Du bist wie ein Bluthund, gibst nicht auf.“
„Ich weiß nicht, ob es so viel wertschätzender ist, wenn du mir Tiernamen gibst.“
Ich konnte nicht anders, an meinem Mundwinkel zupfte ein Schmunzeln. Shit, dieser Kerl war wie eine Wundertüte. Man wusste nie, wie er reagierte. „Hab ich doch schon vorher, Lackaffe.“
„A*rsch*loch!“
„Okay, Tiernamen und Körperteile. Können wir uns auf einen Waffenstillstand einigen?“ Hoffnung schlich sich in meine Stimme, womöglich hatte ich unsere … Freundschaft? … noch nicht völlig zerstört.
Danke für das Gespräch
„Wir danken dir, dass wir das Buch vorstellen durften. War eigentlich ganz schön“, sagt Aiden und dreht sich zu Stian. „So Buddyguard, jetzt hab ich mir eine Belohnung verdient.“
Stians Wangen überzieht ein leichtes Rosa. „Äh …, okay. Dann mal los. Tüsskes, wie wir in Dortmund sagen!“

Montag, 17. November 2025

[Buchvorstellung einmal anders] Weihnachtszauber für Bradley von Karo Stein



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Bradley und Gabriel aus „Weihnachtszauber für Bradley“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Gabriel: Ich freue mich schon auf deine Fragen.
Bradley seufzt leise: Natürlich tust du das.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Bradley: Ich bin 30 und arbeite in einer Galerie eines eher unbekannten Bostoner Künstlers, der allerdings gerade in der queeren Community mehr Aufmerksamkeit verdient.
Gabriel: Wenn er sagt, er arbeitet dort, meint er, dass ihm die Galerie eigentlich gehört. Nicht zu vergessen, dass Bradley zur berühmten Richards-Kakao-Familie gehört. Richards Kakao ist mehr als nur ein Getränk, es ist deine kleine Genussoase für jeden Tag, cremig, schokoladig, köstlich.
Bradley: Wieso musst du den Werbejingle ständig singen? Jetzt bekomme ich das Lied wieder ewig nicht aus dem Kopf. Du solltest dich doch vorstellen.
Gabriel. Okay, ich bin 33 und habe, bis ich Bradley kennengelernt habe, in einem Café gearbeitet. Ursprünglich stamme ich aus Chicago, aber mit diesem Teil meines Lebens habe ich endgültig abgeschlossen. Bisher hat mir das Vertrauen gefehlt, irgendwo langfristig Wurzeln zu schlagen, aber mit Bradley hat sich alles geändert.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Bradley: ich brauche nur einen Satz. Es ist eine furchtbar kitschige, weihnachtliche und irgendwie auch zauberhafte Geschichte.
Gabriel: Weihnachtlich, absolut, aber kitschig? Auf keinen Fall. Immerhin hat uns das Schicksal in ein Hotel in den Bergen Kanadas geführt. Wir waren umgeben von Magie und haben uns dabei auch ein Stück weit selbst gefunden.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Bradley: Ich wette, sie hat gelacht, als ich Eishockey spielen sollte, aber wir haben es ihr auch nicht leicht gemacht. Ich wusste die meiste Zeit gar nicht, was ich wollte und war eher überfordert von der Situation. Was sie auch überfordert hat.
Gabriel: Da es eher eine süße Weihnachtsromanze ist, gibt es zum Glück auch nicht so viele schwierige Situationen. Spaß hatte sie aber trotzdem.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Bradley: Wir wollen ja nicht spoilern, aber ich mag die erste Nacht im Hotel.
Gabriel: Ja, sie war wirklich magisch. Oder wir beide, nach dem Festessen, unter der Dusche.
Bradley: Und als wir zu den Weihnachtsliedern auf dem Eis getanzt haben.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Bradley: Sie hat mir ihr Impostersydrom vererbt und einen Teil ihrer Schüchternheit.
Gabriel: Und wir haben ihre Liebe für Weihnachten abbekommen.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Bradley: Sie hat sich voller Eifer in unsere Geschichte gestürzt und hatte dann ein paar Probleme uns nicht aus den Augen zu verlieren. Aber da sie Weihnachtsgeschichten liebt, hat sie für uns eine wundervolle Weihnachtszeit geschrieben.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Bradley: Da es ein Gruppenprojekt ist und wir erst recht spät dazukamen, stand der Titel „Weihnachtszauber für…“ schon fest. Und ich mag ihn, denn da steht mein Name auf dem Cover. Es ist mein Weihnachtszauber.
Gabriel: Und du hast ihn absolut verdient.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Bradley: Schau doch nur, wie wir strahlen.
Gabriel: Ich liebe das Bild und ganz unter uns, es wird auch einen Platz in unserem Café bekommen.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Bradley: Wir haben uns auf das hier geeinigt:
Ich grinste Gabriel an, der anfing auf dem Eis zu tanzen. Vorsichtig folgte ich seinen Schritten, während er uns über den See wirbelte. Wir lachten, sangen laut und schief mit und tanzten auch zu den nachfolgenden Weihnachtsliedern. Ich war frei und leicht. Deshalb breitete ich übermütig die Arme aus, als Gabriel mich hochhob und hatte das Gefühl, zu fliegen. Ich flog auch ... allerdings abwärts, denn wir verloren das Gleichgewicht und landeten auf dem harten Eis.
Immerhin konnten wir uns einigermaßen abfangen, sodass wir uns nicht verletzten, während wir wie zwei Käfer auf dem Rücken einige Meter über den See schlitterten.
»Alles in Ordnung?«, fragte Gabriel atemlos und krabbelte auf allen vieren zu mir.
»Weiß nicht«, gab ich kichernd zu und starrte in den strahlendblauen Himmel. »Den Traum als Eiskunstläuferpaar bei der Olympiade teilzunehmen, sollten wir wohl begraben.«
»Besser wäre das«, erwiderte er. Sein Gesicht schob sich in mein Blickfeld und erneut spürte ich dieses tiefe Prickeln, als ich in seine Augen schaute.

Danke für das Gespräch

Bradley: Wir danken dir.
Gabriel: Ich wusste, dass es dir gefallen wird, die Fragen zu beantworten. Danke für die schöne Zeit!

Sonntag, 16. November 2025

[Buchvorstellung einmal anders] Doppelt lügt besser von Stina Milner


 
Buchvorstellung einmal anders

Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin Stina Milner, aber sie kommt nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Doppelt lügt besser“ von Stina Milner. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Sie wird nicht kommen. Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊 Doch da klettern noch vier Protagonisten aus dem Buch und setzt sich zu uns.

Wer seid ihr denn? Wollt ihr euch den Besuchern des Blogs vorstellen?
„Hi! Ich bin Julie!“, ruft die eine der beiden Frauen und grinst breit. Sie hat bunt schillerndes Haar.
„Und ich bin June, Julies Zwillingsschwester“, sagt die zweite junge Frau mit einem scheuen Lächeln.
„Gut, dass du das erwähnst. Darauf würde sonst keiner kommen“, witzelt einer der beiden jungen Männer. Er grinst breit und deutet eine Verbeugung an. „Schön, dich kennenzulernen, Claudia. Ich bin Alec.“
„Die Nervensäge“, kommentiert Julie trocken und rollt mit den Augen.
„Ich bin keineswegs eine Nervensäge“, ereifert sich Alec sofort und stemmt erbost die Hände in die Seiten.
Julie schnaubt. „Bist du wohl. Und was für eine.“
„Ruhe jetzt, ihr beiden Streithähne“, geht der zweite junge Mann entschlossen dazwischen. „Julie, hör auf zu stänkern.“
„Genau“, sagt Alec mit einem süffisanten Grinsen.
„Und du hörst auf zu nerven, Alec“, weist ihn sein Bruder zurecht. Lächelnd wendet er sich Claudia zu. „Ich bin übrigens Aaron.“
Herzlich Willkommen, June, Julie, Alec und Aaron. Wollen wir das Interview nun zu sechst machen?
Buch (lacht): „Sehr gern. Zumindest wenn du es schaffst, die vier zu bändigen.“
June: „Also bitte, ich zumindest bin sehr diszipliniert. Wenn Julie und Alec es zu bunt treiben, können wir sie ja zurück ins Buch stecken.“
Julie: „Pah, von wegen. Es reicht völlig, wenn Alec wieder im Buch verschwindet.“
Aaron: „Julie. Ich denke, inzwischen weiß jeder, dass du Alec nervig findest.“
Julie: „Ja, ja, schon gut …“
Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden.
„Danke für deine Zeit und deine Mühe, Claudia!“, ruft June.
„Ja, genau! Echt super, dass du uns interviewen willst“, pflichtet Julie ihr bei. „Ich kanns kaum erwarten, bis das Buch endlich erscheint und alle unsere Geschichte lesen können. Es macht solchen Spaß, Alec zu disziplinieren, das wird für die Leser bestimmt auch lustig.“
„Nicht witzig“, murrt Alec und wirft Aaron einen finsteren Blick zu, als er ihm mit einem breiten Grinsen aufmunternd auf die Schulter klopft.
June, Julie, Alec und Aaron haben wir schon kennengelernt. Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Buch: „Na klar! Also, meine Geschichte dreht sich natürlich vor allem um June und Julie, die mit ihrem Rollentausch in Duncan’s Hill und ganz nebenbei auch bei Alec und Aaron so einiges an Chaos und Verwirrung verursachen. Es ist ganz schön was los, bis sich diese verworrene Sache am Ende auflöst. Unterwegs gibt es eine Menge brenzliger Situationen, in denen die beiden Blut und Wasser schwitzen, einige Male sind sie ganz schön nah dran aufzufliegen. Aber zum Glück ist Julie ja nicht auf den Mund gefallen und schafft es irgendwie, sich herauszureden. Zumindest meistens … Ein Heidenspaß, sage ich dir! Und ganz im Vertrauen …“ (Das Buch wirft einen vorsichtigen Blick zu den Protas und senkt verschwörerisch die Stimme) „Alec kann wirklich total nervig sein.“
Alec: „Hey, das habe ich gehört!“
Doch das Buch grinst nur und winkt ab.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da ihr ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten müsst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt, sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? Seht ihr es als Protagonisten genauso?
Buch: „Äh, also, ihre armen Charaktere müssen schon ganz schön was aushalten, fürchte ich. Gewissensbisse, Seelenqualen, Verwirrung, Verlustängste … Aber das gehört nun mal dazu. Und es gibt auch so viel Schönes für die vier! Findet ihr nicht?
Alec (senkt unzufrieden die Brauen): „Schon, aber ich habe den Verdacht, dass es Stina Spaß macht, uns zu quälen und auf die Folter zu spannen. Sie genießt es geradezu, da bin ich sicher. Ich jedenfalls habe bis kurz vor Schluss nicht kapiert, was das Ganze werden soll.“
Julie: „Tja, du bist eben nicht so der Schnellspanner.“ (lacht gemein)
June (seufzt): „Nun lass den armen Alec doch mal. Als ob du von Anfang an begriffen hättest, was Stina im Sinn hat. Du hast doch genauso gelitten wie wir.“
Julie: „Stimmt, aber ich hatte wenigstens eine Ahnung. Alex hingegen hat von nichts eine Ahnung.“ (kichert)
Habt ihr eine Lieblingsstelle, die ihr uns gerne vorstellen würdet?
„Also, ich finde ja meine Szene mit Alec auf dem Reiterhof wunderschön“, seufzt June mit verklärtem Blick.
„Ja, die gefällt mir auch sehr gut“, säuselt Alec und lächelt versonnen.
„Nö, die mag ich überhaupt nicht“, widerspricht Julie schneidend und zeigt ihrer Schwester einen Vogel. „Was soll toll daran sein, wenn du dich wie eine Hirnamputierte benimmst und ich es anschließend wieder ausbaden darf?“, fragt sie mit einem strafenden Blick zu June.
June wird rot und wechselt einen schnellen Blick mit Alec.
„Wie wäre es stattdessen mit der Schlussszene?“, schaltet sich Aaron ein und zwinkert Julie zu. „Ich denke, auf die als Lieblingsszene können wir uns sicher alle einigen, oder?“
Julie bekommt rote Wangen und strahlt.
„Auf jeden Fall“, meint Alec und June nickt.
Wisst ihr, wie viel Stina tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Habt ihr dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmt ihr dem Buch zu?
Buch: „Ich würde sagen, in June stecken Stinas Perfektionismus und die Unsicherheit, mit der sie auch manchmal zu kämpfen hat; vielleicht auch der Hang zu Ordnung, den sie an sich selbst oft vermisst. Julie hingegen hat ihre Schlagfertigkeit bekommen (oder die, die sie in manchen Situationen gern hätte) und sie redet, wie ihr der Schnabel gewachsen ist, das macht Stina auch. Frei nach dem Motto: ‚Ich bemühe mich wirklich, nett zu sein, aber manchmal macht mein Mund da nicht mit‘.“ (lacht)
Alec: „Meint ihr, sie hat was gegen Männer?“
Aaron: „Quatsch, nur gegen solche, die – ob beabsichtigt oder nicht –, Frauen nicht mit dem gebotenen Respekt behandeln.“
Alec: „Aber ich habe doch gar nicht -“
Julie: „Klappe, Alec.“
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?
Alec: „Sie quält gern Protagonisten. Vor allem männliche.“
Buch (zeigt ihm einen Vogel): „Unsinn. Das muss eben so sein, damit es überhaupt eine Geschichte gibt. Konflikt, Konflikt, Konflikt. Was glaubst du, wie viele Seiten ich hätte, wenn ihr nach dem ersten Blick sofort miteinander in den Sonnenuntergang reiten würdet? Zehn vielleicht?“
Alec (grummelt): „Also ich hätte auf den ganzen Schlamassel verzichten können.“
June (runzelt kritisch die Stirn): „Dann hättest du ihn vielleicht nicht erst verursachen sollen.“
Alec: „Das ist doch auf Stinas Mist gewachsen!“
Aaron: „Da sagst du was. Aber es hat schon auch Spaß gemacht. Also, rückblickend zumindest.“
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Buch: „Eigentlich sollte ich ganz anders heißen, aber als Stina dann gecheckt hat, ob es den Titel schon gibt, hat sie festgestellt, dass ich eine Menge Geschwister hätte, die genauso oder so ähnlich heißen. Das geht ja gar nicht! Also hat sie ein bisschen gegrübelt und sich schließlich für „Doppelt lügt besser“ entschieden. Ich glaub, sie mag gern Wortspiele und so … Und ich finds cool. Mal was anderes.“
Seid ihr zu 100% zufrieden mit dem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Julie: „Also ich finde, dass es die Stimmung im Buch ausgezeichnet widerspiegelt. Ein richtiges Gute Laune-Cover! Und meine Haare sind toll geworden.“ (Danke @coverboutique)
June nickt: „Genau. Die LeserInnen wissen gleich, was sie erwartet. So soll das doch sein, oder nicht?“
Alec: „Ich für meinen Teil finde das Design eher fragwürdig.“
Julie: „Du findest alles fragwürdig, was du dir nicht selbst ausgedacht hast.“
Aaron (grinst hintergründig). „Du musst zugeben, das ist nicht ganz von der Hand zu weisen, Brüderchen.“
Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Plötzlich reden alle laut durcheinander, bis das Buch ein Machtwort spricht.
Buch: „Ruhe, alle miteinander! Ich sehe schon, nie und nimmer könnt ihr euch auf eine Stelle einigen, deshalb gibt es jetzt mein Lieblingszitat. (runzelt die Stirn) Aber das ist echt schwer, es gibt so viele Stellen in der Geschichte, die ich mag … Und spoilern darf ich ja auch nicht. (überlegt eine Weile) Aber wie wärs damit:
„Keine Bange, er wird ein bisschen die Diva spielen, doch ich kann mir nicht vorstellen, dass er bereit ist, auf dich zu verzichten. Nie und nimmer will er ohne dich sein. Ein Planet kann der Gravitation seiner Sonne nun mal nicht entkommen.“
Aber wer das zu wem sagt und um wen es geht, das müssen die LeserInnen selbst entdecken. Viel Spaß beim Lesen!
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz dem Buch und den vier Charakteren »Danke, für eure Geduld und Antworten« zuzuflüstern.

Dann vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Donnerstag, 13. November 2025

[Buchvorstellung einmal anders] Das Geheimnis der Zahnfee von Soy Valente






Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit dem Protagonisten Qanik und seiner Autorin, um mit ihnen über das Buch „Das Geheimnis der Zahnfee“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten. Es wäre toll, wenn du dich meinen Lesern vorstellen würdest, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Hey ich bin Soy Valente. Autorin im Dark Fantasy Bereich.
*gähn* Du bist schnarch langweilig
Und wer hat dich gefragt *böserseiten Blick zu Sho*
Also wir ignorieren die beiden richtig, es geht ja eigentlich um mich.
Ich bin Qanik, der Zahnfeen, ja ein Mann. Und ich mag schöne Dinge.
Beschreibt uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Eine Reise durch die Träume, ein wenig dunkle Fantasien und ein verrückter Zahnfeen
*funkelt Soy an* Wen nennst du verrückt.
Wenn du mich fragst, geht es in diesem Buch um lauter Dummköpfe, die die Wahrheit noch nicht erkannt haben.
Die Welt der Träume ist lauter Geheimnisse und ich bin eines davon.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen? Hat er dich richtig eingeschätzt?
*seufzt* Ich bin der Böse in dieser Geschichte, was glaubst du passiert mit mir?
Ich mein du hast gehört was sie gesagt hat, ich sei verrückt.
Dabei hat sie keine Ahnung wie es ist von allen betrogen zu werden.
Sie hat mich unterstützt, aber das ist in Ordnung.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Ich mag alle Szenen in dem es blutig wird, am liebsten jedoch als die kleine Wächterin in meinen Fängen war. Sie war so hilflos.
Was glaubst du, wie viel Soy steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter? Hat er alles gefunden oder gibt es da noch etwas verstecktes?
*blickt zu Soy* The Stage is yours.
*sieht Qanik fragend an*
Also ich glaube es steckt viel Soy in Noah, aber verrate es ihr nicht 🤭
In dem Buch gibt es die eine oder andere Szene, die aus meinem Leben kommt.
Die Reise in diesem Buch ist komplex und es wird weiter gehen.
*räuspert sich*
Du willst mir also sagen, dass die Idioten immer noch nichts gelernt haben?
Qanik, könntest du weniger gemein sein, natürlich nur wenn es dir nichts ausmacht.
*schüttelt den Kopf* und so was schimpft sich Autorin!
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Naiv, nervig und unsicher. Dafür hat sie ein Herz das am richtigen Platz ist.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
*lacht*
Ich bin der Grund für diesen Titel. Die Lady hat sich aber tatsächlich von einem Song inspiriert gefühlt.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
*lehnt sich zurück* your Stage
*ist verwirrt*
Ich als Autorin liebe dieses Cover. Es spiegelt einiges von der Geschichte.
*schnippt*
Ich mags sehr gerne auch wenn ich das nicht gerne zu gebe. Soy hat’s drauf.
Was ist jeweils euer Lieblingszitat aus dem Buch?
Meins:
„Kannst du mich jetzt sehen?“ Diese Frage stelle ich meinem Erschaffer.
Soy:
Das Gefühl von Liebe und geliebt werden, hilft uns dabei unendlich viel Leid zu ertragen.
Danke für das Gespräch.
Ich danke dir für deine Zeit
*pikt Qanik*
Wir werden uns in deinen Träumen sehen.
*steht auf und geht*
Warte auf mich! Auf Wiedersehen
*eilt Qanik hinterher*