Montag, 2. Dezember 2024

[Buchvorstellung einmal anders] Ski und Schicksal - Eine Weihnachtsliebe von Karolina Benke

 



Buchvorstellung einmal anders

Nach dem Autoreninterview drückt mir Karolina ihren Kindle in die Hand und verlässt einfach das Zimmer. Da mir das schon öfter passiert ist in letzter Zeit, erahne ich, was da kommen wird.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das Buch der Autorin „Ski und Schicksal – Eine Weihnachtsliebe“, um schon ein bisschen hineinzulesen. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Jetzt ist sie weg, dann interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. Doch da kommt die Autorin wieder in den Raum und setzt sich zu uns.


Wollen wir das Interview nun zu dritt machen?
Na, klar.
Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden. Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Auf meinen Seiten entführe ich euch in eine winterliche Liebesgeschichte in die verschneiten Alpen: Marco verliebt sich im Skiurlaub Hals über Kopf in die Österreicherin Lena – ohne zu ahnen, dass sich ihre Wege schon viel früher gekreuzt haben. Doch zwischen Schneeflocken und Lichtern bringen beide ihr eigenes Gepäck mit. Marco kämpft mit der schwierigen Beziehung zu seinem Vater, und Lena trägt den Schmerz ihrer Vergangenheit mit sich. Inmitten von Weihnachtszauber und Neuanfängen begleitet ihr die beiden dabei, ihre Sorgen loszulassen und auf das Schicksal zu vertrauen.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihm leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? Siehst du es als Autorin genau so?
Buch: Leicht fällt es Marco nicht, aber teilweise ist er daran selbst schuld.
Autorin: Ja, das sehe ich auch so.
Habt ihr eine Lieblingsstelle, die ihr uns gerne vorstellen würdet?
Ja, die erste Begegnung der beiden, ohne, dass sie es gemerkt haben:
Meine Freundin nickte und wir schlängelten uns durch die dicht gedrängte Menge. Ich wurde hier gequetscht und dort geschubst. Im Hintergrund lief Sugar von Robin Schulz. Das Feuerbowlenhäuschen lag nur noch wenige Meter entfernt, als plötzlich jemand mit voller Wucht von der Seite gegen mich stieß. Ich verlor das Gleichgewicht und taumelte nach vorn. Panik blitzte in mir auf, gerade so griff ich nach dem Typen neben mir und stützte mich an seiner Schulter ab. Was war das denn?
»Mann!«, maulte mich der Typ an, den ich eben angerempelt hatte.
Weißt du wie viel Karolina tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Hast du dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmst du deinem Buch zu?
Buch: Ich will nur hoffen, dass sie nicht so einen Putzfimmel wie ein Kumpel von der Hauptperson Marco hat! Das ist ja nicht auszuhalten.
Autorin: Nein, da kann ich dich beruhigen. Ich bin eher der Chaos-Typ und tatsächlich steckt da wenig von mir drin, nur ein paar reale Erlebnisse und das Setting in Österreich.
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?
Buch: Karolina hat ein großes Herz und möchte anderen durch ihre Geschichten etwas mitgeben. Selbst bei einem Liebesroman legt sie Wert auf Tiefgang. Sie hätte es sich leicht machen und einfach nur erzählen können, wie Marco und Lena sich ineinander verlieben. Aber nein, die beiden mussten unbedingt auch ihren eigenen Ballast mit sich tragen.
Marco: Auf den Konflikt mit meinem Vater hätte ich wirklich verzichten können.
Lena: Ich hätte es auch einfacher haben wollen! Aber Karolina gibt uns auch viel Raum zum Wachsen. Es ist, als ob sie uns auf eine Reise mitnimmt, selbst wenn es manchmal stürmisch wird.
Buch: Genau! Das ist wahrscheinlich genau das, was sie will. Sie zeigt uns, dass selbst in dunklen Zeiten immer wieder Licht durchscheint und dass jeder Mensch seine eigenen Herausforderungen hat.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Buch: Da war ich echt beleidigt! So oft hat sie meinen Titel geändert. Jedes Mal hatte ich mich gefreut, endlich, endlich habe ich einen Namen und dann ändert sie es wieder! Ich Mitspracherecht? Tz, wohl kaum. Sonst hätte sie mich nicht so lange Weihnachtsgeschichte genannt.
Autorin: Sorry! Es fiel mir wirklich schwer, dir einen passenden Namen zu geben. Aber jetzt bist du doch glücklich damit, oder?
Buch: Ja!
Seid ihr zu 100% zufrieden mit dem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Buch: Ich finde mich wunderschön!
Autorin: Ja, wobei ich dich anders angekleidet hätte, wenn du keine lose Buchreihe wärst und deshalb zum Weihnachtsroman von Sarah Lemme passen musstest. Es war ein Kompromiss.
Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Endlich erinnerte ich mich wieder an das sanfte Prickeln in der Magengegend, das Hollywood so oft in Filmen darstellte.
Obwohl es selbst in Autorenkreisen nicht üblich ist, dass das Buch antwortet, bedanke ich mich bei dem Buch: »Danke für das Gespräch, es hat mir großen Spaß gemacht.«

Dann wende ich mich der Autorin zu. »Danke dir für den sehr interessanten Tag bei dir und das tolle Interview.«

[Autoreninterview] Karolina Benke


Autoreninterview
Karolina Benke

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hallo, ich bin Karolina Autorin, Mama einer kleinen Tochter und Katzenmama. Ich liebe Spaziergänge im Wald, bin spirituell und schreibe vorwiegend tiefgründige Entwicklungsromane, die zum Nachdenken anregen, wobei ich mich mittlerweile auch in anderen Genres ausprobiere, wie jetzt mit dem weihnachtlichen Liebesroman.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Tatsächlich habe ich das Schreiben erst als therapeutisches Mittel für mich genutzt, als es mir nicht gut ging. Erst Jahre später habe ich angefangen Romane und Kurzgeschichten zu schreiben. Vor allem mein Lieblingsautor Paulo Coelho hat mich dazu inspiriert, weil ich finde, dass es viel zu wenige tiefgründige Romane gibt, die einen zum Nachdenken einladen.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Bisher habe ich drei Bücher veröffentlicht: die beiden Entwicklungsromane Hetairos und Philosophencafé sowie den Weihnachtsroman Ski und Schicksal – Eine Weihnachtsliebe. In Hetairos geht es um Alex, die nach vielen Jahren wieder zu sich selbst finden will. Philosophencafé erzählt von Alena, die sich wegen der Corona-Impfung mit ihrer besten Freundin zerstritten hat und durch Gespräche mit einem Philosophiedozenten neue Lebensweisheiten kennenlernt, die ihr helfen auch helfen andere Ansichten zu akzeptieren. In Ski und Schicksal verliebt sich Marco im Skiurlaub in Lena, eine Österreicherin, die ihm schon früher über den Weg gelaufen ist, ohne dass er es bemerkt hat.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Jein. Ein Kinderbuch für Kinder ab 3 Jahren steht bei mir auf dem Plan, wobei der Text schon fertig ist und auch schon lektoriert wurde. Ansonsten mache ich gerade eine kleine Schreibpause.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
In meiner Freizeit gönne ich mir als Mama vor allem etwas Me-Time! Am liebsten gehe ich alleine im Wald spazieren, mache Sport, lese oder meditiere.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Mein absoluter Lieblingsautor ist Paulo Coelho, wobei ich auch Mitch Albom oder Sergio Bambaren sehr schätze.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Tatsächlich schreibe ich meistens am Esstisch in meiner „Chaos-Ecke“, weil ich meine Ideen immer schnell auf irgendwelchen Schmierzetteln notiere, liegen da auch immer lauter Papiere rum.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Tagsüber verbringe ich viel Zeit mit meiner Tochter und kümmere mich (so gut es geht) um Haushalt und am Abend, wenn meine kleine Maus schläft fängt für mich die Schreibzeit an.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Entwicklungsromane mit Tiefgang, deshalb schreibe ich vorwiegend in dem Genre.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Ich handle nach meinem eigenen Spruch: Folge deinem Herzen! Mir fällt jetzt kein Zitat aus einem meiner Bücher ein, die meine Arbeit beschreiben würde.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Nicht wirklich, dazu bin ich noch zu wenig gereist, aber es wäre auf jeden Fall ein Land am Meer, weil ich das Meer, den Strand und die Sonne so liebe.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ja, auf jeden Fall. Als Autor sollte man das auch können. Wobei es auch darauf ankommt, wie die Kritik rübergebracht wird. Für konstruktive sachliche Kritik bin ich immer dankbar.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich habe es mit meinem ersten Roman bei Verlagen versucht, doch es hat nicht geklappt – wahrscheinlich fehlte mir auch die Geduld. Jetzt bin ich froh, im Selfpublishing zu sein, da ich keinen Abgabedruck habe und in meinem eigenen Tempo arbeiten kann.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Fühlt immer wieder in euch hinein, schaut was euch gerade guttut oder ihr gerade braucht und vertraut auf eure Intuition.

[Buchvorstellung einmal anders] Mein Exfreund zu Weihnachten von Genovefa Adams

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Trutz und Felix aus „Mein Exfreund zu Weihnachten“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Trutz: Das ist doch ganz selbst verständlich.
Felix: *grinst* Hach, er ist so höflich.
Trutz: Würde dir auch mal ganz guttun.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Felix: Sehr gern. Das ist Trutz, seines Zeichens Architekt mit Adelstitel und fetter Villa.
Trutz: *verdreht die Augen* Als ob das das Wichtigste wäre. Jedenfalls, das ist Felix. Seines Zeichens viel zu unvernünftiger Rebell.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Trutz: Ich weigere mich, über dieses Buch zu sprechen.
Felix: Es ist wirklich etwas schwierig. Genovefa, nun ja, bringt uns beide in eine unangenehme Situation und …
Trutz: Lebensgefahr ist keine unangenehme Situation.
Felix: Reg dich ab, ich hab’s ja überlebt.
Trutz: Das ist nicht einmal alles, denn später ist noch das mit New York und dann verschwinden auch noch mein Sohn und mein Hund. Wir …
Felix: So, das waren fünf Sätze. Du willst doch wohl etwa nicht die Regeln brechen, oder? *grinst*
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Trutz: Anders kann ich mir diesen Roman wirklich nicht erklären.
Felix: Kennst du den Spruch die Leber wächst mit ihren Aufgaben?
Trutz: Du musst es ja wissen.
Felix: *funkelt ihn an* Ich meinte eigentlich, dass wir vielleicht an der Herausforderung wachsen sollen.
Trutz: Dann wachs du mal schön.
Felix: War das eine Beschwerde?
Trutz: Nächste Frage. Bitte.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Felix: Also, die erste Nacht nach dem Krankenhaus, auf meinem Sofa …
Trutz: Es war so klar, dass du das jetzt sagst.
Felix: Was war denn deine Lieblingsstelle? Der Unfall?
Trutz: Nein. Als ich erfahren habe, dass du nicht mehr in Lebensgefahr warst.
Felix: War das jetzt ein Spoiler?
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Trutz: Ihren Angehörigen ist zu wünschen, dass sie nicht allzu viel mit Felix gemeinsam hat.
Felix: So gern, wie sie nascht, ist ihr vielleicht Herr Schmidt am ähnlichsten, Trutz’ Hund.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Trutz: Gefühllos. Grausam. Gemein.
Felix: Oh, eine Alliteration. Wie poetisch.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Trutz: Die Titel fallen ihr meistens erst spät ein, so gegen Ende des Schreibprozesses.
Felix: Klar. Sie muss ja auch erst mal abwarten, was wir uns so alles einfallen lassen.
Trutz: Hattest du wirklich das Gefühl, wir hätten viel Einfluss auf das, was passiert?
Felix: *wackelt mit den Augenbrauen* Mir reicht es schon, zu wissen, welchen Einfluss ich auf dich habe.
Trutz *läuft rot an*
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Felix: Also, ich hätte mir gewünscht, die Lebkuchenmännchen essen zu können. Ansonsten, naja, vielleicht ein bisschen kitschig. Erinnert mich an den geschmacklosen Plastikbaum, den meine Mutter mir ins Wohnzimmer gestellt hat, als ich im Krankenhaus war.
Trutz: Ich finde es sehr stimmungsvoll.
Felix: Heißt das, du bist jetzt in Stimmung?
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Felix: Das ist von Trutz. Als er im Krankenhaus zu mir ans Bett kam, hat er mich mit diesem albernen Spitznamen angesprochen, den er im Internat für mich hatte: „Hey Hase.“
Trutz: *schluckt hörbar* Meins ist Felix’ Antwort: „Hey Tiger.“
Danke für das Gespräch
Trutz: Sehr gern. Danke für die Einladung und eine schöne Weihnachtszeit für dich und deine Lieben.
Felix: Ach, diese Manieren.

Sonntag, 1. Dezember 2024

[Buchvorstellung einmal anders] Äpel, Äpel, Äpel von Tan Prifti


 

Buchvorstellung einmal anders

Ich warte seit einer Ewigkeit auf den Autor Tan Prifti, aber er kommt nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus, ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Äpel, Äpel, Äpel“ von Tan Prifti. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben dem Autor am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Als ich gerade beginnen will, läuft Tan Prifti auf mich zu und setzt sich zu mir auf die Bank. Nach einer Begrüßung lege ich mal los. 😊

Wollen wir das Interview nun zu dritt machen? 
Ja, Claudia. Meinen Sie damit, dass noch jemand Drittes teilnehmen soll? Ansonsten sind es ja nur Sie, ich und das Buch. Ich freue mich auf das Gespräch, so oder so!
Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden. Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Gerne! Mein Buch ist eine satirische Achterbahnfahrt durch das Leben eines Autors, der sich – geplagt von Selbstzweifeln und einem gehörigen Maß an Zynismus – auf eine unerwartete Reise begibt. Er entdeckt Cannabis als vermeintliche Muse, landet mit einem Bestseller auf den Bestsellerlisten, nur um festzustellen, dass der Ruhm ihn eigentlich nur noch mehr ankotzt. Der Höhepunkt? Seine Flucht von einer dekadenten Party, die ihn direkt nach Italien, nach San Remo, führt.. Mit viel Humor und einer Prise Ironie beleuchtet das Buch, wie absurd der Ruhm sein kann, und wie leicht man sich in der Suche nach Erfolg und Anerkennung verliert. Es ist eine Geschichte für alle, die schon einmal an sich gezweifelt haben und darüber lachen können – oder es zumindest gerne würden!
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit dem Autor zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihm leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? Siehst du es als Autor genau so?
Das ist eine gute Frage! Unser Autor liebt es offenbar, sich selbst und seine Charaktere durch das ganze Spektrum der Gefühle zu schicken – mit einer Vorliebe für die düsteren und komplizierten Momente. Es ist fast so, als würden die schwierigen Zeiten und schrägen Situationen ihn inspirieren, während die leichten und schönen Momente eher zum Nachdenken oder zur Ruhe einladen. Obwohl ich als Buch sagen würde, dass ihm auch humorvolle und entspannte Szenen liegen, scheint er in den düsteren und verrückten Momenten geradezu aufzugehen. Vielleicht, weil darin diese Mischung aus Ironie und Tiefgang steckt, die ihm selbst Spaß macht.
Habt ihr Lieblingsstellen, die ihr uns gerne vorstellen würdet?
Oh, wir haben definitiv ein paar Szenen, die uns besonders am Herzen liegen! Eine meiner Lieblingsstellen ist die Szene, in der unser Autor zum ersten Mal unter dem Einfluss von Cannabis versucht, an seinem Roman weiterzuschreiben. Seine Gedanken driften in alle möglichen absurden Richtungen ab, und der Leser bekommt einen herrlich selbstironischen Einblick in die Höhen und Tiefen kreativer Verzweiflung. Eine weitere Lieblingsstelle ist der Moment, in dem er endlich seinen Bestseller veröffentlicht und sich plötzlich in der absurden Welt des Ruhms wiederfindet. Und natürlich darf seine Flucht von der überdrehten Party in Richtung San Remo nicht fehlen. Es ist der Moment, in dem er auf eine sehr eigene Weise „Freiheit“ sucht – und wir mit ihm lachen und gleichzeitig nachdenklich werden.
Weißt du wie viel Tan tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Hast du dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmst du deinem Buch zu?
Ach, das ist eine spannende Frage! Man sagt ja, dass jeder Autor ein Stück von sich selbst in seinen Figuren versteckt. In diesem Fall würde ich sagen, dass Ich, sicherlich einiges von seinen eigenen Erlebnissen und Gedanken eingebracht hat. Aber wie viel genau? Nun, das bleibt vielleicht ein kleines Geheimnis zwischen uns. Ich selbst würde wahrscheinlich schmunzeln und sagen, dass die Geschichte nicht eins zu eins meines Leben widerspiegelt – aber die Essenz, dieser augenzwinkernde Blick auf das Leben und seine Höhen und Tiefen, das ist definitiv Tan. Ich würde meinem Buch hier also zustimmen: Es gibt mehr von Tan darin, als man auf den ersten Blick vermuten könnte, aber genug Abstand, um sich auch selbst überraschen zu lassen.
Wie würdest du oder seine Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller den Autor beschreiben?
Ben (der Protagonist): „Also, wenn ich Tan beschreiben müsste … ich würde sagen, er ist ein kleiner Chaot mit einer Schwäche für Ironie und Selbstzweifel. Immer zwischen zwei Extremen – einen Tag voller kreativer Höhenflüge und am nächsten Tag fragt er sich, ob irgendjemand das, was ich hier erlebe, überhaupt lesen will.
Nebendarsteller: Ich glaube, wir haben alle von seiner ‚Muse‘ profitiert. Manchmal denke ich, dass die Hälfte der absurden Szenen nur entstanden ist, weil er sich dachte: ‚Warum nicht?'
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Ah, der Titel! Das ist eine interessante Geschichte. Ursprünglich hatte ich einen ganz anderen Titel im Kopf, aber der hat einfach nicht die richtige Stimmung eingefangen.
Ich hatte tatsächlich viel Mitspracherecht, was für einen Autor vielleicht nicht immer selbstverständlich ist! Am Ende wollte ich, dass der Titel sowohl mich als auch das, was ich erzählen wollte, repräsentiert. Und ich denke, das ist mir gelungen.
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Es, passt Perfekt. Nicht weiter.
Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.


Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz zum Buch »Danke, für deine Geduld und Antworten« zuzuflüstern.
Ich finde, das Zitat bringt perfekt die Mischung aus Humor und der eigenen Auseinandersetzung mit dem, was man ist, auf den Punkt. Es ist eine Erinnerung daran, dass wir alle ein bisschen verrückt sind, und dass es okay ist, das auch mal laut zu denken, während wir dem Alltag mit einem Lächeln begegnen.
Dann wende ich mich dem Autor zu. »Danke dir für das sehr interessante Interview.«
Als Tan Prifti weggeht, vertiefe ich mich wieder in das Buch.

[Reiheninterview] Umwege von Sonja Bethke-Jehle

 


Reiheninterview

Heute treffe ich mich mit Joris, Alex und Viola, um mit ihnen über ihre Reihe „Umwege“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt, um mit mir über die Reihe zu reden.
Joris: Sehr gerne, wir sind ausnahmsweise mal nicht in Skandinavien unterwegs und haben Zeit.
Viola: Wir nehmen uns die Zeit.
Alex: Genau.
Könnt ihr uns die Reihe, bestehend aus den Teilen „Umwege mit Joris“ und „Umwege mit Alex“ mit wenigen Worten vorstellen?
Joris: Der erste Teil der Reihe, in dem ich der Hauptprotagonist bin, handelt von der Suche nach mir selbst. Mein Vater starb kurz zuvor, als ich mich auf den Weg machte, um mehr über mich zu erfahren. Noch in Deutschland lernte ich die Camper-Gemeinschaft um Pete, Charlie und Fabio kennen und schloss mich ihnen an. Ich habe sehr viel mehr von mir selbst erfahren, als ich vorher gedacht hätte. Und verliebt habe ich mich auch.
Alex: Im zweiten Teil rutsche ich in den Fokus der Geschichte. Joris ist zwar weiter dabei und seine Geschichte wird auch weiter erzählt, aber im Kern geht es um mich und meine Suche nach den Nordlichtern. Auf Anraten meiner Psychologin habe ich eine Liste erstellt mit Dingen, die ich unbedingt sehen möchte. Warum es ausgerechnet die weit entfernten Nordlichtern ganz oben auf Platz 1 geschafft haben, kann ich mir selbst nicht erklären, aber auch ich habe während der Fahrt etwas lernen müssen. Zum Beispiel: Vor deinen Problemen kannst du nicht wegrennen, du trägst sie immer bei dir.
Viola: Im dritten Teil …
Joris unterbricht: Der noch nicht veröffentlicht wurde …
Viola: Genau, aber gutes Marketing fängt bekanntlich schon vor der Veröffentlichung an.
Alex: Aber du musst dich kurzhalten, noch ist das Manuskript bei der Lektorin.
Viola: So, jetzt rede ich. Im dritten Teil bin ich Hauptprotagonistin. Bei mir geht es aber vorrangig gar nicht ums Vereisen, sondern ums Heimkommen. Gemeinsam mit einer sehr guten Freundin, Isa, bin ich bereits schon fast ein Jahr unterwegs, als ich auf die Gruppe um Fiefie und Joris treffe. Ich habe Angst davor, nach Hause zu gehen. Ich habe mich verändert und ich weiß nicht, ob die Menschen in meiner alten Heimat mich so akzeptieren können. Ich hoffe natürlich, dass mir die anderen dabei helfen können.
Alex: Im dritten Teil spiele ich keine große Rolle mehr. Ich bleibe zuhause, da ich genug Probleme vor Ort lösen muss. Dafür wird es nach Umwege mit Viola zwei weitere Bände geben, in denen ich wieder in den Fokus rutsche.
Viola: Diese Dilogie ist nicht mal bei der Lektorin. Das dauert noch ewig, Alex.
Alex: Ich wollte es nur gesagt haben. Gutes Marketing fängt ja vor der Veröffentlichung an.
Joris: Also ich spiele in allen Büchern mit.
Alex: Immer mittendrin statt nur dabei.
Ihr Charaktere wachst mit euren Aufgaben, entwickelt euch weiter, besteht so manche Situation. Was glaubt ihr? Fällt es der Autorin leichter euch durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Alex: Die Umwege-Trilogie beinhaltet schwere Kost und sehr ernste Themen. Identität, Suche nach dem Sinn, Lebenskrise – es wird ernst. Aber gleichzeitig sind die Umwege-Bücher auch die humorvollsten, die die Autorin je geschrieben hat.
Joris: Beides hat ihr Spaß gemacht. Sie mag die intensiven, ernsten zwischenmenschlichen Begegnungen, aber sie mochte auch das Chaos, das wir auf der Reise erleben.
Viola: Man darf nicht vergessen, sie hat mit der Camping-Gemeinschaft eine Art Safe Space erschaffen. Freunde und Freundinnen, die uns begleiten, für uns da sind. Das hilft sehr bei aller Ernsthaftigkeit.
Habt ihr Lieblingsstellen in der Reihe, die ihr uns gerne vorstellen würdet?
Joris: Ich mochte die Stelle, als wir in einen Schweinestall einbrechen, um die katastrophalen Zustände zu dokumentieren. Das ist eine Stelle, in der es wirklich richtig ernst wird und Action passiert. Ich werde dabei sogar verletzt. Eine weitere Stelle mag ich auch sehr gerne. Ich habe ja oben erwähnt, dass ich mich verliebe und …
Viola: Moment, wir wissen nicht, ob der Blog, auf dem wir vorgestellt werden, solche Details überhaupt posten möchte.
Alex: Meine Lieblingsstelle ist natürlich der Abschnitt, wo wir die Nordlichter dann endlich finden.
Joris: Ist das nicht gespoilert? Willst du wirklich allen sagen, dass du das Ziel erreichst?
Alex: Im Buch geht es um die Reise dorthin, nicht um das Ziel. Was ist deine Lieblingsstelle, Viola?
Viola: Ich verliebe mich auch. Es wird romantisch. Aber ich mag auch all die Momente, in denen ich als Figur erkennen, wie sehr ich in dieser Reisegruppe angenommen und akzeptiert werde.
Wisst ihr wie viel echte Sonja in den Büchern oder dem ein oder anderen Charakter steckt?
Viola: Da steckt viel drin. Sie hat uns allen ein Teil von sich selbst mitgegeben.
Alex: Sie verarbeitet in den Büchern auch Dinge, die sie selbst erlebt hat.
Joris: Die Liebe zur Natur, die Faszination Reisen im Norden und für Skandinavien. Und natürlich diese Thematik mit dem Veganismus, dem Tierschutz und Lebensmittelverschwendung – das sind alles Themen, die sie sehr bewegen.
Wie würdet ihr als Protagonisten die Autorin beschreiben?
Joris: Sie schreibt so unglaublich gerne Geschichten und liebt es, zu plotten. Aber sie hat auch mit Unsicherheiten zu kämpfen. Es ist hart auf dem Buchmarkt, sie gibt sich Mühe, uns unter die Leute zu bringen, aber es ist schwer, um Sichtbarkeit zu ringen.
Alex: Marketing mag sie am Wenigsten von allen. Und sie ist leider auch nicht so gut darin, um ehrlich zu sein.
Viola: Ich finde es toll, dass sie ernste Themen verarbeitet, Vielfalt , Inklusion und Diversität mit einfließen lässt. Entwicklungsromane sind nicht die Produkte, die sich am besten verkaufen lassen. Aber sie sagt sich: Das macht mir Spaß, das ist es mir wert, auch wenn ich weniger Exemplare verkaufe.
Wisst ihr, wann die Idee stand eine Reihe zu schreiben? Stand es von vornherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben die Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
Joris: Nee, es war geplant, meine Geschichte zu schreiben. Die anderen kamen ja dann nur, weil Sonja sich in die Nebencharaktere verliebt hat, also die Camping-Gemeinschaft nicht mehr loslassen konnte.
Alex: Genau, und weil es über dich nichts mehr sagen gab, hat sie neue Hauptcharaktere eingefügt, die neu hinzustoßen. In jedem Buch wird ein Protagonist durchexerziert, aber die Nebencharaktere werden über die ganze Trilogie – und meine anschließende Dilogie – hinweg weiterentwickelt.
Viola: Glaubt ihr eigentlich, dass nach fünf Büchern Schluss ist?
Alex und Joris gleichzeitig: Nee, glaub ich nicht. Sie hat ja schon konkrete Gedanken, Hannah in einem Einzelband in den Fokus zu ziehen. Hanna ist auch Teil der Gemeinschaft, aber sie wurde erst mit Fortbestand der Reihe wichtiger.
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
Joris: Die entstanden im Laufe des Schreibprozesses. Die Titel der anderen beiden Bände waren dann nur noch eine konsequente Fortführung.
Wer ist denn der Coverdesigner?
Viola: Michaela Feitsch von buchcoverdesign.at. Das erste Mal hatte Sonja selbst keine Vorstellung, wie die Cover am Ende aussehen könnten. Ela hörte sich den Plot an und gemeinsam entwickelten sie dann die Cover von allen drei Bänden.
Seid ihr mit den Covern zu 100% zufrieden, oder würdet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Joris: Genau richtig. Ich könnte es mir stundenlang ansehen.
Viola: Ich lieb' sie auch.
Alex: Cover werden überbewertet. Es sollte um den Inhalt des Buches gehen.
Viola: Ich verstehe, dass du das sagst, aber das Cover deines Teils sieht auch gut aus.
Alex: Das freut mich sehr.
Zum Abschluss würden mich noch eure Lieblingszitate aus den Büchern interessieren.
Alex: Hier ist meines: Alex konnte sich nicht erinnern, wann er das letzte Mal so im Arm gehalten worden war. Ja, von Carola. Auf sexuelle Art. Und von seinem Sohn. Auf diese kindliche, spielerische Art. Aber hatte er überhaupt jemals einen Freund gehabt, der ihm diese Art von spürbarem Trost gegeben hatte? War er als Erwachsener jemals auf platonische, freundschaftliche Weise so gehalten worden? Er glaubte nicht.
Joris: Hier meines: Fabio seufzte. »Ich könnte hier ewig bleiben. Eine Blockhütte bauen, ein Feld mit Marihuana anbauen, daneben einen Gemüsegarten und dann nur noch meine Gitarre. Mehr brauche ich nicht. Und euch natürlich.« Er streckte die Arme aus und zog sowohl Charlie als auch Joris zu sich heran. Er sah zuerst Charlie an, küsste sie auf die Wange, dann wandte er sich Joris zu und berührte sein Ohrläppchen mit seinen Lippen. Seine Dreads kitzelten dabei Joris' Wange.
Viola: Von mir gibt es keines, was unlektoriertes geben wir noch nicht raus. Aber ich möchte nochmal darauf hinweise, was uns die beiden Zitaten schön zeigen. Es geht in den Büchern ganz viel um Freundschaft. Zusammenhalt, Trost – ja Freundschaft eben.
Danke für das Gespräch.

[Buchvorstellung einmal anders] Die Verschwörung von Eldergrove von OneWichtelADay / Jan Nowatschek


 

Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Aelberic Eichenbart und Elwin Lichtwald aus „Die Verschwörung von Eldergrove“ und deren Autor OneWichtelADay.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig beim Interview unterstützen?
Ja, natürlich!
Ich hatte ein langes Gespräch mit eurem Autor, deshalb wäre es schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Ich bin Aelberic Eichenbart, der weise Oberste Hüter von Eldergrove, und meine Haut trägt das Wissen und die Narben vergangener Jahrhunderte. Mein Bart, grau und schwer wie die Äste der uralten Bäume, ist mein Stolz und das Zeichen meiner Verbundenheit mit allem, was im Walde lebt und atmet.
Ich bin Elwin Lichtwald, meine Stadt und mein Volk liegt mir am Herzen. Bekannt bin ich für meine Neugier und meinen scharfen Verstand, der mich oft in Schwierigkeiten bringt aber auch zu der ein oder anderen Entdeckung führt.
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.
Ein packendes Fantasy-Abenteuer – mit einer spannenden Geschichte über Liebe, Verlust, Verrat und Freundschaft, die sich immer weiter zuspitzt, dabei aber nie die humorvolle Art der Wichtel außer Acht lässt – für alle Wichtel-Liebhaber und die, die es noch werden wollen!
Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein?
Teilweise schon Ja. Eldergrove ist ein Mix aus beidem, eine Wundervolle liebevolle Welt die zum Träumen anregt, aber natürlich auch Gefahren birgt.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?
Ich mag den Einstieg in das Buch sehr gerne. Man wird langsam in die Welt geführt und lernt nach und nach alles kennen. Es gibt natürlich die ein oder andere Stelle im Buch die ich sehr gerne mag, aber das kann ich natürlich nicht verraten.
Wie viel echter Jan steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Also mein Humor ist im Buch auf jeden Fall wiederzufinden. Außerdem bin ich ein Freund von Konsequenzen. Wenn etwas passiert, dann gibt es kein zurück.
Wie würdet ihr als Hauptcharaktere euren Autor beschreiben?
Auf jeden Fall sehr akribisch mit einem leichten Hang zum Perfektionismus und manchmal auch leicht sadistisch.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr zwei vielleicht sogar Mitspracherecht?
Der Titel stand eigentlich relativ früh fest. Ich wollte einen mystischen, gut klingenden Namen für die Hauptstadt der die Fantasie anregt und der Quasi als Marke der Buchreihe fungiert – Eldergrove. Die Verschwörung von, dient dann als Zusatz für den ersten Band der so ein bisschen einen Teil der jeweiligen Handlung wiedergeben soll.
Wer ist denn euer Coverdesigner? Oder anders gefragt: Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Das Cover habe ich selbst gestaltet und bin damit wirklich zufrieden. Es fängt genau diesen Charme und die magische Welt ein die einen beim Lesen erwartet. Außerdem wollte Aelberic unbedingt auf das Cover mit drauf, diesen Wunsch konnte und wollte ich ihm dann letztendlich nicht abschlagen.
Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Aelberic Eichenbart: »Es stimmt, dass sich die Wichtel immer mehr den neuen Dingen zu wenden, und die alten Traditionen verlieren an Bedeutung. Doch der Fortschritt birgt nicht nur schlechtes, mein Freund. Er wird ein Teil unserer Welt werden, ob wir es wollen oder nicht, wir können uns dem nicht komplett verschließen.«
Elwin Lichtwald: »Dann wird dies ein Kampf um unser Leben sein, um unsere Freiheit, wir werden nicht weichen! Denn Vergiss eines nicht Santa, du brauchst uns! Nicht umgekehrt.«
Vielen Dank für das Gespräch

[Autoreninterview] OneWichtelADay / Jan Nowatschek

 
Autoreninterview
OneWichtelADay / Jan Nowatschek

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?

Hallo, ich heiße Jan, bin 40 Jahre alt und Hauptberuflich selbstständig als Grafikdesigner tätig. Nebenbei führe ich den Account onewichteladay, wo ich jeden Tag verschieden Zitate und Sprüche Poste, von lustig bis motivierend. Das war auch der Auslöser wie ich darauf gekommen bin ein Buch zu schreiben.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich hatte schon immer ein Faible dafür mich kreativ auszudrücken, egal ob durch Bildsprache oder Texte. Ich habe erstmal mit verschiedenen Kurzgeschichten angefangen und bekam durch meinen Instagram Account dann eine Idee die ich unbedingt umsetzen wollte.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Die Verschwörung von Eldergrove ist das erste Buch das ich geschrieben habe. Es ging darum eine Welt für Wichtel zu erschaffen, die genauso vielschichtig und Interessant ist wie z.b. für Elfen, Hobbits oder Zwerge die es schon in so vielen Büchern gibt. Lösgelöst von dem allseits bekannten Bild des Weihnachtswichtels. Wobei der Weihnachtsmann in meinem Buch auch eine große Rolle spielt, nur eben anders als man denkt.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, ich schreibe bereits an einem zweiten und dritten Band zu Eldergrove
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich betreibe meinen Instagram Account, bin gerne in der Natur. Ich sehe mir gerne Filme oder Serien an und spiele gerne Videospiele.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ja die Klassiker würde ich sagen, Herr der Ringe und Harry Potter
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Also mein Schreibplatz ist gleichzeitig auch mein Arbeitsplatz mit meinem ganz normalen Schreibtisch und meinem Laptop
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Also da ich Hauptberuflich als Designer tätig bin, macht das natürlich auch die meiste Zeit meines Tagesablaufs aus. Ansonsten – viel Kaffee und starke Nerven.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ich lese sehr gerne spannende Bücher, Thriller, Psychothriller…beim Schreiben habe ich mich jetzt erstmal mit Fantasy versucht, da ich es liebe eine Welt zu erschaffen in der man richtig abtauschen und seinen Alltag hinter sich lassen kann.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Nein, eigentlich kein bestimmtes
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Deutschland, weil ich hier lebe und aufgewachsen bin :D
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ja es kommt immer auf die Art der Kritik an. Wenn es eine konstruktive Kritik ist die mir weiterhilft dann nehme ich diese natürlich gerne an. Allgemein ist es aber schon nicht immer so leicht Kritik dann nicht persönlich zu nehmen.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich habe mich natürlich im Vorfeld informiert. Da ich quasi als Neueinsteiger zum Schreiben komme und keinerlei Vita vorzuweisen habe was das Betrifft, habe ich mir bei einem Verlag nicht wirklich Chancen ausgerechnet. Außerdem hast du als Selfpublisher viel mehr Kontrolle über dein Buch, egal ob es die Rechte oder die Tantiemen betrifft. Außerdem wollte ich den Zeitpunkt der Veröffentlichung selbst bestimmen.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Auch wenn es total abgedroschen klingt, aber es ist nie zu spät deine Träume zu verwirklichen oder Dinge auszuprobieren die du vor ein paar Monaten noch für unmöglich gehalten hättest! Manchmal führt eine Sache die du Beginnst, zu einer ganz anderen Sache mit der du gar nicht gerechnet hast. So war es bei mir. So war es bei mir, hätte ich damals nicht meinen Instagram Kanal gegründet, wäre ich wahrscheinlich nie auf die Idee gekommen ein Buch zu Schreiben. Und hätte mir letztes Jahr jemand gesagt das ich ein Buch veröffentlichen würde hätte ich ihn mit Sicherheit ausgelacht.