
Buchvorstellung einmal anders
Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Emilio und Corey aus „Racing hard – Loving harder“ und deren Autorinnen Livia Veros und Michelle Bianca.
Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig beim Interview unterstützen?
Es wäre schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.Emilio: Hey, jo. Klar. Wir sind alle schon am Start. Meine Notizen liegen bereit.Corey: (schmunzelnd) Ich sag jetzt nichts dazu.
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.Livia: Hi, ich bin Livia und ich schreibe Romance in allen Facetten. Bei mir gibt es Herzklopfen, Drama, große Emotionen, „OH MEIN GOTT“-Momente und Charaktere, die sich genau dann verlieben, wenn es manchmal am kompliziertesten wird. Aber was wäre eine gute Geschichte ohne diese Achterbahnfahrt der Gefühle?Michelle: Hey hey, ich bin Michelle Bianca und kann mich kaum erinnern, wann ich mal nicht geschrieben habe. Am wohlsten fühle ich mich in der MM-Romance Bubble und lese gerne New Adult und Fitzek-Thriller. Themen wie mental health, Mobbing, Bodyshaming und Trauer liegen mir besonders am Herzen – deshalb versuche ich mit meinen Büchern Leser:innen ein offenes Ohr zu schenken.
Macht es euch Spaß, eure Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein?Corey: In unseren Buch geht’s um Pädagogen, Motorräder und einen Racheplan, der eigentlich ziemlich simpel war. Dann trifft Rache allerdings auf Liebe und plötzlich sind da Gefühle, die wir eigentlich überhaupt nicht geplant haben. Dazu gibt’s Chaos, Drama und Menschen, die sich viel zu gern einmischen. Hinzu kommt eine Großfamilie, die kein Problem hat, noch eine weitere Person bei sich aufzunehmen. Es wird geflirtet, geknutscht, ge…Emilio hält Corey den Mund zu: Lest es einfach. Nächste Frage bitte.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?Emilio: Siehst du, wie schon die Hörnchen aus dem Kopf unserer Autorinnen sprießen?Michelle: Warte, lass mich das erklären. (erhobener Zeigefinger) Das Leben ist kein Zuckerschlecken. Deshalb ist es mir in Bücher besonders wichtig, meine Charaktere eine Geschichte zu verleihen, die genau das widerspiegelt.Livia: Unterschreib ich so. 😊 Könnt ihr beide euch beschweren, über das Happy End? Ich denke nicht.
Wie viel echte Livia bzw. Michelle steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?Wir haben da einen kleinen Schnipsel:„Ja, ich arbeite in einem Kindergarten“, erzähle ich und Nicolettas Augen leuchten.„Madonna! Die Bambinis!“, sagt sie begeistert, „so viel Energie in so kleinen Körpern!“ Emilio verzieht das Gesicht.„Ähm, Mamma?“, wirft er ein, „du weißt, dass ich auch mit Bambinis arbeite?“ Sie gibt ein Schnauben von sich.„Sì Amore, aber bei dir lernen sie wahrscheinlich zuerst, wie man die Augen verdreht.“
Wie würdet ihr als Hauptcharaktere eure Autorin beschreiben?Livia: Aus beruflicher Sicht steckt sehr viel von mir in Corey. Ich bin selbst Erzieherin und dadurch fließen natürlich viele Erfahrungen, und auch kleine Situationen aus meinem Berufsalltag in seine Geschichte ein. Ich glaube, beim Schreiben passiert es ganz automatisch, dass kleine Dinge von einem selbst in die Charaktere wandern. Eine bestimmte Reaktion, eine Angewohnheit, ein Satz – oder eben die Liebe zu Gummibärchen. 😊Michelle: Emilio und ich könnten wahrscheinlich unterschiedlicher nicht sein haha. Aber paar Gemeinsamkeiten habe ich trotzdem gefunden. Zwar bin ich keine Lehrerin, aber habe lange überlegt, mein Studium abzubrechen, um Gymnasiallehrerin zu werden xD Habe ich dann aber sein lassen hust hust. Außerdem bin ich tätowiert, leide genauso an einem Reizmagen wie Emilio und höre gerne laute Musik. Metal? Bin dabei. Zudem bin ich einer Familie aufgewachsen, in der ‚sarà perché ti amo‘ eine der wichtigsten Vokabeln ist. Und ich lieb`s.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr zwei vielleicht sogar Mitspracherecht?Corey: Ich glaube, die beiden hatten am Anfang keinen Plan, was sie mit uns vorhatten. Und irgendwann haben wir einfach das Steuer übernommen und siehe da – wir haben ein Happy End bekommen.Emilio: Sie sind manchmal schon etwas böse, kichern viel herum und schicken sich ständig irgendwelche Biker-Memes.Corey: Brauchen sie das eigentlich zur Inspiration?
Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?Michelle: Anfangs hieß das Buch einfach nur BP, wie Black & Pinki. Im Netz gab es vom Aussehen her zwei tolle Biker dazu. 😍 Dann fokussierten wir uns auf Sonne und Mond, bis wir schließlich das Herz in den Mittelpunkt stellten. Darin liegt eine Doppeldeutigkeit – Herzrasen, Aufregung und ein Punkt, den wir leider nicht spoilern können.Corey: Also Black – für Emilio – und Pinki für mich, hätte mir auch ganz gut gefallen. 😊 Scherz beiseite. Der Titel ist schon mega, und nach dem Lesen versteht man noch einmal ganz anders, warum dieser Titel so eine wichtige Rolle spielt. ❤️Emilio: Ganz ehrlich, bei dem Buch krieg ich schon ab und zu Herzrasen.
Livia: Ich liebe dieses Cover absolut. Als ich es damals bei @jinxed.design gesehen habe, wusste ich – das ist es. Es war nicht schwer, Michelle davon zu überzeugen, da sie von der ersten Sekunde an, total begeistert war. Nach ein paar farblichen und stilistischen Anpassungen, passte es zu 100% zu Emilios und Coreys Geschichte.Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Vielen Dank für das GesprächLivia: Ich will, dass dieses ganze Chaos ausnahmsweise mal gut endet. Dass ich in seiner Nähe aufblühen kann, während um mich herum alles verwelkt.Michelle: Denn Legenden gehen immer auf Risiko und ich bin eine fucking Legende und Corey ist mein bittersüßes Risiko.
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