Sonntag, 12. Juli 2026

[Autoreninterview] Jennifer Böhm


Autoreninterview
Jennifer Böhm

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hey, mein Name ist Jennifer Böhm – gerne einfach nur Jenny genannt – und ich bin Autorin aus dem wunderschönen Burgenland in Österreich. Hauptberuflich arbeite ich eigentlich im Bereich der Buchhaltung und Lohnverrechnung in einer Steuerberatungskanzlei, daher sind die Bücher für meine eine Art Ausgleich zu den Zahlen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe schon als Kind gerne Geschichten geschrieben und nach meiner Matura in der Handelsakademie schließlich angefangen, an meinem größten Jugendtraum zu arbeiten: ein Buch schreiben. Mittlerweile schreibe ich seit etwa acht Jahren regelmäßig.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Insgesamt gibt es mittlerweile neun veröffentlichte Bücher von mit. Drei davon sind Romane: „Hundert halbe Schritte – Willkommen am Kämpferhof“, „Bet on Life – Glück auf Bewährung“ und „Like a Lion in the Storm.“ Dann gibt es auch noch zwei Kinderbücher und der Rest sind Kurzgeschichten.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, tatsächlich steht bereits das nächste Buch in den Startlöchern, eine cozy Summer-Romance, die Lust auf „Meer“ macht.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Schreiben natürlich! Und lesen oder spazieren gehen.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Absolut! Ich liebe quasi alle Bücher von Colleen Hoover und Ayla Dade. Außerdem habe ich kürzlich die Liebes-/Dramaromane von Rebecca Yarros für mich entdeckt.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Seit mein Partner und ich letzten Herbst in ein Haus gezogen sind, habe ich ein eigenes Schreibzimmer. Dort steht ein gemütliches Schlafsofa drinnen mit vielen Pölstern und einer Decke. Da chille ich dann abends mit meinem Laptop und schreibe.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Wochentags ist 5:40 Uhr Tagwache. Vor der Arbeit gibt’s noch einen kleinen Spaziergang. Von 07:30 bis 16:30 bin ich in der Steuerberatungskanzlei. Zurück daheim wird gekocht und gemeinsam mit meinem Partner gegessen. Dann folgt der Haushalt, bevor wir oft noch einen gemeinsamen Spaziergang machen. Und ab etwa 20:30 wird für ca. zwei Stunden geschrieben. Dann gibt’s eventuell noch Netflix vor dem Schlafen.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
In beiden Fällen Romance / New Adult
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Mein persönliches Lebenszitat stammt vom österreichischen Duo Pizzera & Jaus: „Nimm’s Leben net so tragisch“
Und ein Zitat aus dem Roman beschreibt meine Arbeit gut: „Auch halbe Schritte führen dich näher ans Ziel“
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Neben meiner Heimat Österreich würde ich mal sagen Zypern. Einfach, weil es zwischen dem wunderschönen Meer und den Bergen so viel zu bieten hat. Die Menschen sind sehr herzlich dort und ich habe mich im Urlaub in dieses Land verliebt.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Konstruktive Kritik kann ich ziemlich gut annehmen. Aber wenn jemand mich oder meine Arbeit ungerechtfertigt kritisiert, nehme ich mir das schon ziemlich zu Herzen.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Mein Debütroman ist in einem Verlag erschienen, wo ich allerdings nicht nur positive Erfahrungen gemacht habe. Deswegen wollte ich beim nächsten Roman einen Weg gehen, bei dem ich freier in meinen Entscheidungen bin und selbstbestimmt handeln kann.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Wann immer euch der Alltag zu viel wird, lasst euch von einem guten Buch in den Bann ziehen. Denn auch, wenn die Probleme dadurch nicht verschwinden, könnt ihr ihnen auf diese Weise für ein paar Stunden entfliehen. Lesen ist wie Medizin.

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