Samstag, 23. Mai 2026

[Autoreninterview] Alissa Sterne



Autoreninterview
Alissa Sterne

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Sehr gerne :)
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Geschrieben habe ich schon immer gerne. Eigentlich wollte ich Journalistin werden. Aber wie so oft im Leben kam es anders.
Mit meinem Debütroman habe ich während meiner zweiten Elternzeit im Sommer 2013 begonnen. Offensichtlich hatte ich zu viel Zeit. ;) Die Idee für "Fesselnde Entscheidung" schwirrte mir schon länger durch den Kopf, aber es war ein ganz besonderer Moment, als plötzlich die Sätze in meinem Kopf zu fließen begannen und ich sie unbedingt aufschreiben musste. Ich erinnere mich noch genau, wie ich meinen Laptop aufgeklappt habe und meinem Mann zurief: »Hey Schatz, ich schreibe ein Buch.« Er antwortete, als wäre es das Normalste auf der Welt: »Super, dann kann ich ja endlich mal alle meine Serien schauen.«
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Bisher habe ich sieben Bücher geschrieben.
„Fesselnde Entscheidung 1 und 2“ fallen unter die Rubrik „Romantic Thrill“,
„Nacht im Herzen“, „Am liebsten lebenslänglich“ und „Der Milliardär kann mich mal“ würde ich bei Liebesromanen einsortieren und „Alle Farben des Lebens“ und „Im freien Fall zu dir“ unter Emotional Romance /Drama.
Meine Bücher in max. fünf Sätzen zu beschreiben fällt mir echt schwer, da mir immer der Klappentext im Kopf umherschwirrt. Aber ich probiere es gerne trotzdem:
„Fesselnde Entscheidung 1“ handelt von einer spannenden Entführung, widersprüchlichen Gefühlen und einer Liebe, die nicht sein darf.
In „Nacht im Herzen“ geht es um eine gemeinsame Nacht, die für zwei Menschen das komplette Leben verändert.
In „Am liebsten lebenslänglich“ muss sich die Protagonistin damit auseinander setzen, dass ich Verlobter kurz vor der Hochzeit wegen des Tatvorwurfs Vergewaltigung verhaftet wird.
Zu „Der Milliardär kann ich mal“ möchte ich eigentlich nur sagen, dass er alles andere als ein typischer Millionärsroman ist.
„Alle Farben des Meeres“ ist das Buch, an dem ich bisher am längsten und intensivsten gearbeitet habe. Ich erzähle dort in zwei Handlungssträngen die Geschichte zweier Lieben, die nicht unterschiedlicher sein könnten.
Und in meinem neuesten Buch „Im freien Fall zu dir“ wird die Protagonistin plötzlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Dabei wird ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Tatsächlich habe ich viele Ideen im Kopf und war selbst gespannt, welche sich durchsetzt und zuerst aufgeschrieben werden will. Seit Kurzem bin ich wieder am Schreiben. :)
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Sehr gerne verbringe ich Zeit mit meinen Lieben, gehe spazieren und schreibe. Das Schreiben ist meine Art der Entspannung. Dabei vergesse ich meine ganz alltäglichen Sorgen und fiebere, leide und lache mit den den Figuren, die ich in meinen Geschichten erschaffe.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Meine Lesehighlights in den letzten Jahren waren »Die Nachtigall« von Kristin Hannah, »Eine Frage der Chemie« von Bonnie Garmus und »Unser Tag ist heute« von Virginie Grimaldi.
Sehr gerne lese ich auch Bücher von Ken Follett, Charlotte Link und Miriam Georg.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Meistens schreibe ich ganz bequem auf der Couch. Dass Notebook habe ich dabei auf einem Laptopkissen vor mir.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Neben meiner Arbeit würde ich mich als „Familienmanagerin“ beschreiben, d.h. einkaufen, kochen, Haushalt, „kümmern“. :)
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Tatsächlich bin ich eine Querbeetleserin und wähle meine Bücher stark nach meiner Stimmung aus. Manchmal muss es ein Thriller sein, manchmal ein Gesellschaftsroman. Horror lese ich allerdings nicht und Fantasy nur selten.
Beim Schreiben hingegen zieht es mich vor allem zu dramatischen Liebesromanen. Ich liebe Geschichten mit starken Emotionen und intensiven Beziehungen.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Ich liebe Zitate und habe tatsächlich viele Lieblingszitate, aber keines nach dem ich mein Leben strikt ausrichte. Oft begleitet mich einfach das Zitat, das gerade am besten zu meiner aktuellen Situation passt.
Ein einzelnes Zitat aus meinen Büchern auszuwählen, das meine Arbeit am besten beschreibt, fällt mir genauso schwer.
Aber vielleicht passt das hier aus „Alle Farben des Meeres“ ganz gut:
„Das Leben ist so wechselhaft wie das Farbenspiel des Meeres, mal strahlend blau, mal stürmisch grau, voller Möglichkeiten und nie vorhersehbar.“
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Island liebe ich. Die Insel ist einfach atemberaubend schön.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Konstruktive Kritik ist mir sehr wichtig. Sie hilft mir dabei, mich zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Destruktive Kritik hingegen versuche ich nicht zu nah an mich heranzulassen, auch wenn es mir nicht immer leichtfällt.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich schreibe, weil es mir Spaß macht und nicht, weil ich muss – ganz ohne Druck oder Vorgaben. Das ist für mich der riesengroße Vorteil, als Selfpublisher Bücher veröffentlichen zu dürfen. Ich genieße die vollkommene Freiheit und fühle mich niemanden verpflichtet, außer meinen lieben Leserinnen und Lesern, denen ich gerne eine fesselnde Lesezeit bescheren möchte.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Herzlichen Dank fürs Lesen des Interviews. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich den einen oder die andere neugierig auf eines meiner Bücher machen konnte.
Ein herzlicher Dank geht außerdem an dich, liebe Claudia, für das schöne Interview und die Mühe, die du dir machst.

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