Sonntag, 28. Juni 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Nika - Letzter Elfer von Frieda Feuerdorn


 

Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin Frieda Feuerdorn, um mit ihr über ihr Buch „Nika 2 – Letzter Elfer“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Es freut mich, heute mit dir hier sein zu dürfen, ich komme geradewegs von einer Lesung in einer wundervollen Location und bin noch ganz euphorisch.
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Der zweite Band von NIKA bringt die beiden Hauptprotagonisten näher zusammen. Nika erfährt, wie es in einem anderen Team sein kann und muss gleichzeitig über große Probleme hinauswachsen. Zudem steht eine EM an und das mit einer zerrütteten Nationalelf. Ob das gutgeht?
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Es ist gar nicht so leicht, meine Charaktere zu „führen“, da sie regelmäßig glauben, nicht zusammen sein zu können. Ich schreibe aber sehr gerne sowohl spannende Fußballszenen als auch romantische Zusammenkünfte (wobei letztere mir bei diesem Paar echt Kopfzerbrechen bereiten, was schonmal tagelang dauern kann, wenige Seiten zu schreiben…)
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
In diesem Buch liebe ich ganz besonders den Morgen, als Álvaro in einem sehr verletzlichen Moment für Nika da ist. Und die Szene, wo Nika einen wichtigen Elfmeter schießen muss, obwohl das in der Vergangenheit eher nicht so gut geklappt hat. Und ich liebe den Moment, als Leander mit einem Strauß Rosen vor ihrer Tür steht. Warum er das tut und ob die Blumen wirklich ihr gelten, müsst ihr selbst lesen.
Wie viel echte Frieda steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Die echte Frieda lauert überall. Ich glaube manchmal, Nika ist so ein bisschen wie mein „inneres Kind“ voller Tatendrang und Träume und Trotz und Gefühle.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Also Leander würde sich definitiv als den coolsten und besten Kerl im Buch beschreiben. Gracia würde ihm da absolut widersprechen. Miguel hält sich sicher für schlau und denkt, dass er Nika und Álvaro komplett durchschaut hat. Silas glaubt, dass alle ihn hassen werden, wenn sein Geheimnis ans Licht kommt, und Sofia hält sich für die „große“ Schwester ihres Bruders. Álvaro denkt auf jeden Fall schlechter von sich, als er es nötig hat, und ist unsicher. Nika fühlt Schuld, obwohl sie es nicht muss, lernt aber mehr und mehr, dass sie was auf sich halten darf.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Der Haupttitel „Nika“, stand sofort fest. Ich wollte nichts. Was der Geschichte einen falschen Anstrich gibt. „Letzter Elfer“ setzt eine Zahlenfolge fort. Wir haben ja mit der falschen Neun angefangen und enden letztlich mit der verfluchten Dreizehn. Diese Idee war nicht sofort da, aber als sie mir kam, war sofort klar: Das ist es.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich liebe das Cover. Es ist dynamisch und voller Action, gleichzeitig drückt es durch die Farben nochmal viel aus. Nein ich liebs einfach.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
„Ich will keine Show, Álvaro. Ich will nur dich. Dein Gefühl, deine Hingebung. Ich will, dass du mich hältst und nicht mehr loslässt.“
Danke für das Gespräch.

Dienstag, 23. Juni 2026

[Protagonisteninterview] mit Lysandra aus Spirits of Violence von C. I. Ryze

 


 
Protagonisteninterview mit Lysandra


Ich treffe mich heute mit Lysandra aus dem Buch „Spirits of Violence“ von C. I. Ryze.

Hi, schön, dass du heute Zeit findest ein wenig mit mir über das Buch zu sprechen.
Hi! Freut mich auch. Ist ja schwierig genug heutzutage Aufmerksamkeit zu bekommen 😊 Und dann auch noch alleine. Wenn ich rot werden könnte, würde ich es wohl tun.
Wie geht es dir heute?
Ich konnte vorhin ein paar nervige Bugs aus meinem Computersystem ZEUS eliminieren, also ist meine Laune entsprechend gut. Danke der Nachfrage.
Würdest du dich meinen Lesern vorstellen?
Mein Name ist Lysandra. Ich bin die Anführerin der Chimära, einer Gruppe aus Tech-Enthusiasten, die den größten Einfluss auf unsere moderne Gesellschaft haben. Anders als die traditionellen Magiewirker aus der alten Zeit wollen wir den Menschen das Leben einfacher machen.
Was ist dein höchstes Lebensziel?
Vermutlich sollte ich so etwas wie „Weltfrieden“ sagen, aber um ehrlich zu sein bin ich hinter Freya her. Sie schlüpft schon seit mehreren Jahrzehnten durch meine Finger.
Wie kann man sich deinen ganz normalen Alltag vorstellen?
Normal ist relativ, schätze ich. Die meiste Zeit kommuniziere ich mit ZEUS, koordiniere andere Chimära oder muss Leute für ihre Dummheit zur Rechenschaft ziehen. Manchmal ziehen wir aber altes Tech aus dem Boden. Das ist immer spannend. Dadurch bekommt man Einblicke in die alte Welt.
Welche Stolpersteine und Hoppalas würdest du gerne aus deinem Leben eliminieren?
Ganz ehrlich? Am liebsten würde ich alle, die altes Blut in sich tragen, zusammensammeln und mit einem Chip zu Chimära machen. Das würde ihnen zwar zeigen, dass wir als Chimära es gut meinen, aber leider würde es sie auch umbringen.
Außerdem würde ich gerne diese Bugs aus meinem Analysesystem beseitigen.
Wenn du einen Wunsch frei hättest, wie würdest du ihn verwenden?
Ich hätte gerne Freya zurück.
Herzlichen Dank für deine Zeit.
Ich danke dir!

Montag, 22. Juni 2026

[Reiheninterview] Ich. Bin. Martha. von Michelle Müller-Nagy

 

 

Reiheninterview

Heute treffe ich mich mit der Autorin Michelle Müller-Nagy, um mit ihr über ihre Reihe „Ich. Bin. Martha" zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit hast, um mit mir über die Reihe zu reden.

Sehr gerne. Ich freue mich, dabei sein zu dürfen.
Kannst du uns die Reihe, bestehend aus den Teilen „ICH.BIN.MARTHA. - Schatten über Canleigh" und „ICH.BIN.MARTHA. - Schatten des Widerstands" sowie "ICH.BIN.MARTHA. - Schatten der Entfremdung" mit wenigen Worten vorstellen?
Australien im Jahr 2286: Hinter den Mauern Cordens führen die Menschen ein Leben in Sicherheit und Wohlstand. Frei von Hunger und Chaos wähnt sich das Land in einer nie dagewesenen Ära des Friedens.
Doch der Schein trügt.
Ein totalitäres System, das durch Kontrolle herrscht und Menschen bestraft, die eigenständig denken oder Entscheidungen treffen. Heterosexualität wurde als illegal eingestuft.
Martha gehört einer Rebellengruppe an, die sich gegen das Regime stellt. Während die Situation sich immer mehr zuspitzt, muss sie erkennen, dass selbst ihre engsten Freunde Ed, Ethan, Adelaide und Edith Geheimnisse vor ihr haben und eine Entscheidung treffen, die ihr Leben maßgeblich verändert - Die Leser*innen entscheiden selbst, wie es weitergeht und lesen die entsprechende Fortsetzung.
Deine Charaktere wachsen mit ihren Aufgaben, entwickeln sich weiter, bestehen so manche Situation. Fällt es dir als Autorin leichter sie durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Ich schreibe am liebsten emotionale Szenen. Egal, ob sie düster, traumatisch oder auch liebevoll sind. Hauptsache, das Gefühl stimmt.
Hast du Lieblingsstellen in der Reihe, die du uns gerne vorstellen würdest?
Ich habe mehrere Lieblingsstellen. Die meisten kann ich leider nicht vorstellen, da sie die Handlung zu sehr spoilern würden.
ICH.BIN.MARTHA. befasst sich sehr viel mit Freundschaft und engen Beziehungen.
"Und an den schlechten Tagen?" will sie wissen.
Ich zögere. Was soll ich antworten? Schließlich entscheide ich mich für die Wahrheit: "Da halte ich es nicht aus."
Zum ersten Mal sieht sie mich an. Jetzt ist es an mir, mich zu erschrecken. Ihre Augen verraten die Qualen in ihrem Herzen. "Ich auch nicht", sagt sie.
Ich erwarte Tränen, doch ihr Blick bleibt leblos und leer. Da ist nichts mehr, was sich regen könnte. "Wollen wir es zusammen nicht-aushalten?" schlage ich vor. "
"Obwohl ich ihm noch so vieles sagen, ihm mit auf den Weg geben möchte, bleibe ich still. Vielleicht ist zwischen uns auch alles gesagt. Jedes Wort gefallen, jeder Buchstabe an seinem Platz gelandet, fernab der Gegenwart. Nur noch eine Erinnerung an die Zeiten, in denen wir Freunde waren."
Wie viel echte Michelle steckt in den Büchern oder dem ein oder anderen Charakter?
Sehr viel. Durch das Schreiben verarbeite ich meine eigenen Gefühle. Die Probleme, mit denen meine Figuren sich auseinandersetzen müssen, sind fiktiv. Die Emotionen und Gedankengänge Marthas gleichen jedoch häufig meinen eigenen.
Auch in anderen Charakteren stecken viele eigene Erfahrungen. Eds freundschaftliche Beziehung zu Ethan beispielsweise ist an eine persönliche Erfahrung angelehnt.
Wie würden dich deine Protagonisten beschreiben?
Ich befürchte, Adelaide würde mich nicht mögen. Als Tochter des Bürgermeisters hat sie Dinge erlebt, die sie nicht verkraften konnte. Sie würde meine Empathie als Schwäche ansehen und mich vermutlich als "schwach", "unbrauchbar" und "lästig" bezeichnen.
Wann kam die Idee eine Reihe zu schreiben? Stand es von vornherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben die Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
Die Idee für ICH.BIN.MARTHA. entstand durch das Playstation-Spiel "Far Cry 6", in der eine Rebellengruppe ihre Insel von Tyrannei und Unterdrückung befreien will.
Beim Spielen habe ich mich gefragt, was eine Rebellion in den Figuren auslöst. Mich haben vor allem die Gedanken und Gefühle interessiert. Zusammen mit der Frage, was sie tun würden, wenn sie ihre eigenen Moralvorstellungen nicht mehr mit den Handlungen der restlichen Rebellen vereinbaren können. So entstand die Idee zweier voneinander unabhängigen Fortsetzungen, worauf die gesamte Geschichte basiert.
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?

Der Haupttitel ICH.BIN.MARTHA. entstand entstand erst unmittelbar vor der Veröffentlichung. Die jeweiligen Untertitel parallel dazu.
Ursprünglich wollte ich die Reihe "Schattenflammen" nennen, der Titel war jedoch bereits vergeben.
Wer ist denn der Coverdesigner?
Das bin ich selbst
Ich habe das Cover natürlich ohne Verwendung von KI erstellt.
Bist du mit den Covern zu 100% zufrieden, oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Ich bin absolut glücklich mit den Covern und würde sie nicht abändern wollen. Sie führen direkt in die jeweiligen Geschichten ein.
Zum Abschluss würden mich noch deine Lieblingszitate aus den Büchern interessieren.
"Jede Erinnerung an sie fühlt sich an, als würde jemand ein Messer in mein Herz rammen. Als würde ich verbluten, bloß, weil ich sie gekannt habe."
"Langsam fügte sich das Bild in Williams Kopf: Von Ethan, seinem Ehemann. Nicht dem Betrüger - dem Rebell. Das Wort - er hatte es geflüstert - schmeckte komisch auf seiner Zunge, ein wenig bitter. Es fühlte sich nicht richtig an, und doch so, als würde es schon lange dort hingehören. Er sah seinen Mann an, mit neuem Respekt plötzlich, und erkannte die Furcht in den hellbraunen Augen."
"Sie wollte nichts lieber als zu verschwinden und all die Qual in ihrem Innern hinter sich zu lassen. Mit weit ausgestreckten Armen ließ sie sich nach hinten fallen. In die Wellen, die sie umgaben."
Danke für das Gespräch.
Vielen Dank für deine Zeit und Mühe

Samstag, 20. Juni 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Hearts over the lights - West Coast Stars von Mariella Woolf


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin Mariella Woolf, um mit ihr über ihr Buch „Hearts over the Lights“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Hallo liebe Claudia, ich freue mich auch hier zu sein.
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Hearts over the Lights ist der 3. Band meiner Sports-Romance-Reihe über das Australian-Football-Team West Coast Stars.
Es ist eine emotionale Sports Romance. Es geht um den Profi-Footballspieler Ethan Tate, der nach dem tragischen Verlust seines besten Freundes mit seiner Trauer kämpft. Dann trifft er Heaven, die ihn wieder fühlen lässt und ihm zeigt, dass das Leben mehr sein kann als Schmerz und Verdrängung.
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Empathie hilft und es ist auch stimmungsabhängig. Wenn ich traurig bin, gelingen mir traurige Szenen leichter. Genau so ist es auch bei leichten, schönen Momenten.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
„Richte deinen Blick nach innen. Es ist in Ordnung, zu trauern. Es ist in Ordnung, verwirrt zu sei. Und es ist in Ordnung, wenn du gerade nicht siehst, wie es weitergehen kann. Verzeih dir. Sobald du das tust, wirst du auch fühlen, wie man loslässt.
Wie viel echte Mariella steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Charakterlich habe ich mit den Protagonisten wenig gemeinsam. Das einzig Echte, dass von mir im Buch steckt, ist die Spiritualität, die ich auch lebe. Das ist mir persönlich super wichtig.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Introvertiert, fröhlich, spirituell, sensibel, temperamentvoll.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Da es sich um eine Reihe handelt, stand der Titel bereits im Vorfeld fest.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Auf jeden Fall zu 100% zufrieden. Die West Coast Stars Reihe hat komplett neue Cover bekommen und ich bin begeistert.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
„Bist du bereit, die Vergangenheit loszulassen, damit du in die Zukunft blicken kannst? Denn nur so kannst du deine Gegenwart leben.“
Danke für das Gespräch.
Herzlichen Dank, dass ich wieder dabei sein durfte.
Für alle die da sind:
Nimm dir Zeit für dich, und denke daran:
Du bist wertvoll!

Dienstag, 16. Juni 2026

[Protagonisteninterview] mit Cecil, Freya, Kenna und Lysandra aus Spirits of Violence von C. I. Ryze


 
Lys
Kenna
Freya
Cecil
   


Protagonisteninterview


Ich treffe mich heute mit Kenna, Cecil, Freya und Lysandra aus dem Buch „Spirits of Violence“ von C. I. Ryze.

Hi, schön, dass ihr heute Zeit findet ein wenig mit mir über das Buch zu sprechen.
C: Hi! Ich bin so aufgeregt! Ich bin noch nie interviewt worden!
K: Ich war der Ansicht, es wären nur wir beide. Warum sind die beiden alten Schachteln hier?
L: Hey! Ich bin 43 … glaube ich, nicht tot. Außerdem bestehe ich komplett aus Tech. Ich altere nicht.
F: …
Wie geht es euch heute?
C: Es ist SO WARM hier. Ich finde das toll.
K: Sie freut sich nur, dass hier alles so glänzt und sauber ist.
F: Ich wäre lieber woanders.
L: Ich auch. Auf der anderen Seite dieses Lineups am liebsten 😊
Würdet ihr euch meinen Lesern vorstellen?
C: Also mein Name ist Cecil. Das ist kurz für Cecilliana. Ich bin die Jüngste von uns vieren. Ich bin auch sowas wie die Hauptprotagonistin? Denke ich? Zumindest bin ich vom Krakengeist auserwählt worden und trage dieses Amulett mit mir rum.
K: Ich bin Kenna. Ich bin sowas wie Cecils Ziehmutter. Außerdem bin ich eine Mandra. Das sind Nachkommen des großen Salamandergeists.
L: Mein Name ist Lysandra. Ich bin eine Chimära, also jemand, der via Tech an die Cloud angeschlossen ist. Ich bin außerdem ihre Anführerin.
F: Freya.
K: …
C: …
L: … Sonst noch was? Vielleicht die Tatsache, dass du eine Cygna bist? Schwanengeist und so?
K: Oder Priesterin bist.
C: Oder den Gehstock hast?
F: Nein. Nur Freya.
Was ist euer höchstes Lebensziel?
C: Ich hätte gerne meinen eigenen Computer. So einen, auf dem das ganze Wissen der Welt ist, so wie damals, und einfach nur lesen. Das wäre super.
K: Ein Haus in den Fuchswäldern wäre schön, damit ich Cecil nicht ständig vor irgendwelchen Problemen retten muss
L: Die Welt mit Tech verbessern wäre super. Ich würde das auch schaffen, wenn gewisse Leute mir nicht ständig Gegenwind geben würden.
F: Den Krakengeist aus Cecil bekommen ist eigentlich alles, was ich aktuell will.
Wie kann man sich euren ganz normalen Alltag vorstellen?
C: Kenna und ich suchen häufig nach alten Ruinen, in denen man noch Tech findet.
K: Was sie meint ist, dass wir im Dreck buddeln und hoffen, dass was Glänzendes dabei herauskommt.
L: Coden, Organisieren, aufpassen, dass niemand was in die Luft jagt …
F: Ich jage Dinge nur in die Luft, wenn es sich auch lohnt. Ansonsten bleibe ich lieber für mich.
Welche Stolpersteine und Hoppalas würdet ihr gerne aus eurem Leben eliminieren?
F: Also…
K: Nein.
L: Ich glaube, die Frage sollte Freya besser nicht beantworten.
C: Spoiler und so 😊
K: Ich würde Freya gerne aus meinem Leben eliminieren, wenn das zählt.
Wenn ihr einen Wunsch frei hättet, wie würdet ihr ihn verwenden?
F: Eine weitere Frage, die ich wohl nicht beantworten sollte.
L: Ich wünsche mir mehr funktionierendes Tech.
K: Ich auch. Aber aus völlig anderen Gründen, schätze ich.
C: Ich hätte gerne Eiscreme… Oder eine Bedienungsanleitung für Cygna.
Herzlichen Dank für eure Zeit.
C: Wir kommen gerne wieder!
F: Es war nicht ganz schrecklich.
K: Das nächste Mal kommen Cecil und ich alleine.
L: 😊

Sonntag, 14. Juni 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Zwischen Sturm und Stille von Saskia Palla


 
Buchvorstellung einmal anders


Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin Saskia Palla, aber sie kommt nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus, ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Zwischen Sturm und Stille“ von Saskia Palla. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Als ich gerade beginnen will, läuft Saskia auf mich zu und setzt sich zu mir auf die Bank. Nach einer Begrüßung lege ich mal los. 😊

Wollen wir das Interview nun zu dritt machen?
Ja
Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden.
Sehr gerne
Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Ich bin ein Buch über Depressionen, jeder meiner Seiten ist mit einer schweren Last getragen die dort draußen die Mensch die Augen öffnen soll, dass Depressionen so viel mehr als bloß nur noch zu weinen.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihm leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? Siehst du es als Autorin genauso?
Da es hier um ein Poesieband geht, gibt es keine Charaktere. Charaktere sind die Gedichte selbst. Jedes einzelne.
Habt ihr Lieblingsstellen, die ihr uns gerne vorstellen würdet?
Wir haben keine Lieblingsstellen. Wir lieben das Buch so wie es ist.
Weißt du wie viel Saskia tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Hast du dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmst du deinem Buch zu?
Das Buch besteht hauptsächlich aus der Autorin. Es sind ihre tiefsten Gefühle damit verarbeitet worden.
Wie würdest du oder ihre Gedichte / Lyrischen Texte die Autorin beschreiben? 
Grau, melancholisch und der Wahrheit ins Auge sehen.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Denn hat tatsächlich meine Cousine vorgeschlagen und ich war sofort Feuer und Flamme.
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich würde kein Stück mehr ändern wollen.
Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Wovon ich nie müde sein werde, ist meine Familie, doch irgendwann kommt die Zeit, um sie verlassen.
Sie werden ihr Leben weiterleben, an mich denken und vielleicht auch ein bisschen lächeln. Vor allem aber werde ich in ihren Herzen Platz haben. Und das bedeutet mir mehr als das Leben selbst.
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz zum Buch »Danke, für deine Geduld und Antworten« zuzuflüstern.

Dann wende ich mich der Autorin zu. »Danke dir für das sehr interessante Interview.«

Als Saskia weggeht, vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Freitag, 12. Juni 2026

[Schnipseltime] Pounanu Green - Eine Liebe, so tiefgrün wie Jade von MaxSy Multerer

 

 

Bis zur Surfschule ist es nicht mehr weit. Meine Füße hinterlassen im Sand Abdrücke, die die nächste Welle gleich wieder fortspült. Wie sehr ich doch hoffe, dass ich bei Yulee mehr als solch eine flüchtige Erinnerung bin. Ob sie genau so oft an mich denkt, wie ich an sie? Also jeden Tag. Mehrmals.

Im Wasser necken sich schwimmend ein paar Teenager und einige Surfer treiben sich in den Wellen herum. Alles wie immer.

Abrupt bleibe ich stehen und erstarre zur Salzsäule. Eine Person sticht heraus. Die Art, wie sie auf dem Surfboard steht, auf der Welle tanzt, als wäre sie ein Laufsteg. Ich würde sie unter Millionen wiedererkennen. Sie hat sich nicht verändert.

In meinem Bauch brodelt es, als würden die Wellen ungebremst gegen eine Wand prallen und nicht am Strand auslaufen. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, unter Wasser gezogen zu werden. Ein immenser Druck legt sich auf meinen Brustkorb. Ich will atmen. Ich brauche Luft. Doch es geht nicht. Nicht unter Wasser. Nicht mit dieser gewaltigen Druckkraft von außen.

Ich presse die Lippen fest aufeinander, sehe zum Himmel, an dem einige Wolken entlangziehen und rufe mir ins Bewusstsein, dass ich auf dem Strand stehe. Es hilft. Atemluft strömt langsam in meine Lunge und doch schnappe ich danach.

Wie ein Idiot gaffe ich Yulee hinterher. Kraftvoll paddelt sie auf dem Brett liegend hinaus, setzt sich auf das Board und wartet auf die nächste Welle. Erinnerungen an unglaublich viele dieser gemeinsam erlebten Momente fluten mich. Ich fühle das Schaukeln mit den Wellen, als würde ich selbst dort draußen auf dem Brett sitzen, den Ozean beobachten und mich für das Spiel mit der Welle bereitmachen. Mit einem Mal vermisse ich es. Das ist seltsam, denn ich habe in den vergangenen Jahren vieles vermisst, aber nicht unbedingt das Surfen.

Mit panthergleicher Eleganz springt Yulee im richtigen Moment auf, steht sicher auf dem Surfbrett und spielt mit dem Meer. Täuscht es mich oder sieht das aggressiv aus?