
Buchvorstellung einmal anders
Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Bellena – Tobys Geschichte – Wenn Licht die Dunkelheit berührt“ von Nicole Kwiatkowski. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Sie wird nicht kommen. Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«
Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊 Doch da klettern noch drei Protagonisten aus dem Buch und setzt sich zu uns.
Wer seid ihr denn? Wollt ihr euch den Besuchern des Blogs vorstellen?
"Ich meine Liebe, bin Lilith. Man kennt mich als die Königin der Nacht. Und das..."Sie streicht den finster dreinschauenden Typen über den Oberarm. "Ist Samael, mein Gefährte. Der Silberjunge neben ihm ist Satarel. Er ist sozusagen unsere rechte Hand."Herzlich Willkommen, Lilith, Samael und Satarel. Wollen wir das Interview nun zu fünft machen?
"Nur deswegen sind wir da, Liebes." Lilith lacht schrill auf.Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden.
Lilith, Samael und Satarel haben wir schon kennengelernt. Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?"Das machen wir doch sehr gern", ergreift Lilith erneut das Wort."Aber wir haben nicht viel Zeit. Wir..." Lilith legt Samael ihren Zeigefinger auf seine Lippen. "Psst, wir wollen doch nichts verraten", haucht sie ihm entgegen.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da ihr ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten müsst, könnt ihr uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? Seht ihr es als Protagonisten genau so?„Meine Geschichte handelt von Toby, einem verwaisten Engel, der durch einen Zufall auf seinen totgeglaubten Vater trifft. Doch er ist nicht irgendwer und ich Beziehung zueinander, darf weiterhin nur im stillen stattfinden. Toby erträgt dies nicht länger und begeht eine folgenschwere Entscheidung, die einen Stein ins Rollen bringt, der nicht nur sein Leben auf den Kopf stellt, sondern einen uralten Kampf, zwischen Himmel und Hölle erneut entfacht.""Und ich spiele auch eine Rolle dabei", ergänzt Lilith. "Denn ohne mich gäbe es diesen Kampf nicht."
Habt ihr eine Lieblingsstelle, die ihr uns gerne vorstellen würdet?„Ich würde sagen, dass es bei Nicole stark von ihrer Stimmung abhängig ist. Aber die leichten, humorvollen Stellen liegen ihr am meisten", antwortet das Buch.Doch Lilith scheint damit nicht einverstanden zu sein, denn sie rollt demonstrativ die Augen, sagt jedoch nichts.
Wisst ihr wie viel Nicole tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Habt ihr dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmt ihr dem Buch zu?"Also ich liebe alle Szenen, in denen ich vorkomme - in Tobys Träumen. Also er mich das erste Mal in der Hölle besucht hatte. Und ich freue mich vorallem auf die kommenden Szenen mit mir. Ich liebe Nicoles Idee dazu jetzt schon. Was sagst du Liebling." Lilith neigt ihren Kopf auf Samaels Schulter."Meine Lieblingsstelle ist, als Toby uns einen Besuch abgestattet hat. Auch wenn er lässig wirkte, habe ich seine Angst förmlich riechen können.""Ich finde einige gut. Am liebsten aber die, als der Dämonenturm..." Satarel hält inne, als Samael ihn finster ansah.
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?"Sie baut gerne in Luzifer ihren trockenen Humor...""Also ich finde, dass sie sich eher etwas von mir abgeschaut hat", widerspricht Lilith dem Buch. "Sie alle sagen, dass Luzifer der humorvollste ist. Ich sehe das etwas anders und beide haben wohl eher von mir gelernt.""Ich stimme dir zu, Liebling", säuselt Samael.Satarel sieht betroffen auf seine Schuhe und will sich offensichtlich nicht dazu äußern.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?„Sie kann manchmal echt witzig sein, aber auch schnell genervt, wenn die Charaktere mal wieder aus der Reihe tanzen wollen.""Außer wenn ich das tue", fiel Lilith dem Buch ins Wort. "Bei mir findet sich es sogar witzig. Ich wüsste keinen Moment, wo ich sie nicht wenigstens ein wenig zum Schmunzel gebracht hätte."Außerdem ist sie sehr ehrgeizig und lässt sich von Rückschritten nicht entmutigen", entgegnete Satarel und Samael hob überrascht eine Braue nach oben.
Seid ihr zu 100% zufrieden mit dem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?"Es standen mehrere Titel zur Auswahl. Über Instagram gab es dann eine Abstimmung", beantwortet das Buch die Frage."Mitspracherecht? Ich glaube nicht. Ansonsten hätte es den Titel so nicht gegeben. Wenn Licht die Dunkelheit berührt. Umgekehrt klingt der Titel doch viel harmonischer."
Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren."Natürlich würde ich etwas ändern. Ich finde, dass ich auch wunderbar auf das Titelbild gepasst hätte. Aber der kleine Goldjunge, macht sich auch gut darauf. Ich habe ja auch keine Hoffnung, dass ich zumindest eine kleine Stelle auf dem 2. Cover erhalte", war es wieder Lilith, die die Frage als erstes beantwortet.Der Rest sagte offenbar lieber überhaupt nichts mehr.
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz dem Buch und den drei Charakteren »Danke, für eure Geduld und Antworten« zuzuflüstern."Für euch ist Schlaf eine Erholung. Für mich ist es eine Tür", säuselte Lilith"Und dreimal dürft ihr Raten, aus welchem Mund das Zitat stammt", sagte das Buch, mit einem Hauch Sarkasmus in der Stimme."Du dachtest, du könntest dich vor mir verstecken", sagte Samael und das Buch schritt ein. "Und rate mal, aus welchem Mund diese Worte wohl stammen." Hoffnungsvoll sah das Buch zu Satarel und wurde bitter enttäuscht, als dieser nichts sagte.
Dann vertiefe ich mich wieder in das Buch.




