Samstag, 11. April 2026

[Schnipseltime] Ein Lächeln im Herzen - Gefühlschaos inklusive von Gabriella De Forrest


 

„Meinen Sie, das passt alles in ihre kleine Gucci Handtasche?“, raunte mir eine wohlbekannte Stimme von hinten ins Ohr.

Sofort wurden meine Knie weich wie Wackelpudding. Ich schaffte es gerade noch mein Paket nicht fallen zu lassen, bevor ich mich zu Clemens umdrehte. Unsere Blicke trafen sich und ich fühlte mich sofort wieder wie ein hypnotisiertes Kaninchen. Dieser Mann war wirklich unglaublich!

„In meiner Tasche sind ausschließlich die wichtigen und manchmal vielleicht auch verbotene Dinge“, konterte ich mit einem süffisanten Lächeln und war froh über meine Schlagfertigkeit. „Wo haben Sie denn Corinna gelassen? Normalerweise klebt sie doch an jedem männlichen Wesen wie Kaugummi unter der Schuhsohle?“ Mein Tonfall klang etwas zu schnippisch und herausfordernd, was mich ärgerte.

Clemens schien sich zu amüsieren. Er lächelte verschmitzt. Dann beugte er sich verboten nah zu mir vor und sagte: „Mein Interesse gilt zweifelsfrei nur Frauen, die über eine gewisse Klasse verfügen.“

Er kam noch näher, so dass sein Atem nun direkt mein Ohr kitzelte. „Gibst Du mir nun endlich Deine Telefonnummer oder was?“, forderte er in einer unglaublich selbstsicheren Art und Weise, was ihn für mich noch attraktiver machte.

Das warme und gleichzeitig bestimmende in seinem Tonfall, gemixt mit seinem herben, männlichen Aftershaveduft, der mir unweigerlich in die Nase stieg, betörte mich und mein ganzer Körper quittierte die Situation mit einem Kribbeln und Ziehen an den passenden Stellen.

Ich drehte mich vorsichtig zu ihm um, um nicht mein Paket fallen zu lassen.

„So, so“, flüsterte ich und verlor mich augenblicklich in seinen tiefgründigen graublauen Augen. „Da ich die Hände voll habe, fassen Sie doch einfach mal in meine Handtasche, dort finden Sie meine Visitenkarte.“ Ich funkelte ihn verführerisch an.

Verblüfft über meine Direktheit, aber durchaus angetan wie es schien, trat Clemens noch näher an mich heran, unsere Blicke aufeinander geheftet, streifte er meine Hüfte, öffnete meine Tasche und fischte mit einer geschmeidigen Bewegung meine Visitenkarte aus derselben.

„Ich melde mich, Cinderella!“ Er zwinkerte mir zu und verschwand. 

©2026 Gabriela De Forrest, „Ein Lächeln im Herzen- Gefühlschaos inklusive“, Leseprobe

 

[Buchvorstellung einmal anders] Ein Lächeln im Herzen - Gefühlschaos inklusive von Gabriela De Forrest


 


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Caro, Clemens und Anneliese aus „Ein Lächeln im Herzen – Gefühlschaos inklusive“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten. Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Caro schaut etwas verlegen kurz zu Clemens, bevor sie als erste das Wort ergreift.
Caro: Mein Name ist Carolin Schumann. Ich bin die Protagonistin aus „Ein Lächeln in Herzen- Gefühlschaos inklusive“. Gabriela hat mich einfach in ein emotionales Wirrwarr geschubst und es hat eine Weile gebraucht bis ich verstanden habe, für wen mein Herz wirklich schlägt. Verlegen streicht sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
Eine ältere Dame, die im Raum einen angenehmen Lavendelduft verströmt, tätschelt Caro behutsam den Rücken.
Anneliese: Na, na, mein Kind. Das wusstes du doch schon von Anfang an. Gestatten, mein Name ist Anneliese. Wie Sie sehen bin ich schon etwas älter.
Sie ordnet die Schleife ihrer Schürze, glättet ihr Kleid und legt dann ihre faltigen Hände in den Schoß. Ihr wachen Augen strahlen allwissend und aufgeweckt zugleich.
Anneliese: Ich bin die gute Seele der Geschichte und lebe in einem kleinen Bauernhaus in Südtirol. Die gute Caro kenne ich schon seit sie ein Kind war, wir zusammen verstecken gespielt haben und ich auf sie aufgepasst habe, wenn ihre Eltern bei einem Empfang waren.
Clemens lächelt und streicht Caro zärtlich die Wange.
Clemens: Mein Name ist Clemens von Hohenstedt, mittlerweile CEO einer erfolgreichen Marketing Agentur, die in Berlin und Südtirol tätig ist. Ich habe Caro das erste Mal auf der Weihnachtsfeier bei den Klostermanns kennengelernt und mich sofort in sie verliebt.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Alle drei schauen sich an. Anneliese räuspert sich und beginnt: Caro muss herausfinden, für wen ihr Herz wirklich schlägt. Welcher Mann ihr Herz zum lächeln und leuchten bringt und damit noch nicht genug…
Caro: Genau! Caro atmet laut aus. Ich erfahre auch noch ein Familiengeheimnis, das mich ganz schön aus der Bahn wirft.
Clemens: Mit dem Aufdecken von Geheimnis bist du nicht allein. Auch ich werde mit meiner Vergangenheit konfrontiert und muss die Angst überwinden, dich vielleicht nicht in meinem Leben halten zu können.
Anneliese: Man könnte sagen, Gabriela hat einen zeitgenössischen Liebesroman geschrieben, der sich vor der Kulisse von Berlin und den idyllischen Bergen Südtirols entspinnt über Sehnsucht, Herzschmerz und die Suche nach aufrichtiger Liebe. Anneliese nickt dabei kräftig, um ihren Worten Nachdruck zu verleihen.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Clemens beugt sich leicht vor und zieht die Augenbrauen etwas hoch.
Clemens: Spaß ist vielleicht etwas weit gegriffen. Ich denke, Gabriela stellt uns bewusst vor diese Herausforderungen, da sie weiß, dass wir daran wachsen, unsere Beziehungen zueinander sich weiter und tiefer entwickeln, als man es im ersten Moment erwartet.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Caro und Clemens schauen sich an.
Clemens: Also ich mag die Fahrstuhl- Szene nach unserem ersten Date besonders. Clemens Augen funkeln. Caro errötet leicht und streichelt Clemens übers Haar.
Caro: Meine Lieblingsstelle im Buch ist unser letzter Abend in Berlin, aber natürlich auch unsere erste Begegnung bei den Klostermanns und der Abend, an dem Du mich vor Corinna verteidigt hast.
Anneliese: Kinderlein, meine Lieblingsstelle ist natürlich die, wo Caro und ich, den guten Selbstgebrannten trinken. Es geht doch nichts über ein kleines Schnäpschen. Anneliese lacht. Und die Szene, in der ihr beiden euch streitet. Die Furche im Kies ist noch immer vor meiner Haustür zu sehen.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Caro: Das ist eine schwierige Frage. Ich denke, Gabriela schreibt mit Herzblut und Empathie. Die ein oder andere Geschichte hat sie bestimmt selber, in abgewandelter Form erlebt.
Clemens: Meine unglaubliche Ausstrahlung… die hab ich bestimmt von ihr. Clemens schmunzelt und zwinkert Caro zu.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Anneliese: Gabriela De Forrest ist empathisch, gerecht und schmunzelt auch mal über sich selbst. Das Alles verleiht ihren Geschichten diesen besonderen Charme.
Caro: Genau, das sehe ich auch so. Sie fühlt so sehr mit uns mit, dass es schon zum einen oder anderen Selbstgespräch irgendwo an der Kasse im Supermarkt gekommen ist.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Clemens: Nein, gefragt wurde wir leider nicht. Aber das ist auch völlig in Ordnung. Ich finde den Titel einfach perfekt.
Caro: Also, ich erzähle jetzt mal ein kleines Geheimnis… die Idee zum Titel stammt aus einem Brief, den Gabriela vor langer Zeit erhalten hat. Ein Brief, der bedeutend für ihr weiteres Leben war. Daher war klar, dass ihr erster Roman, einen kleinen Zusammenhang dazu haben musste.
Anneliese: Genau so ist Gabriela. Es kommt auf die kleinen Momente im Leben bei ihr an. Augenblicke, die nur kurz verweilen, aber tiefe Gefühle hinterlassen.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Clemens: Also, Herr Schnee hätte da bestimmt seine eigene Meinung zu. Ich finde es sehr gelungen. Man erkennt sofort die zwei Welten und Caros Dilemma, in welchen sie steckt.
Anneliese: Ich mag die Farben. Sanft wie ein Sonnenuntergang in den Bergen.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Anneliese: Natürlich mein Ratschlag: „Entscheidest Du Dich für das Abenteuer oder das Bekannte, willst Du Dich ausprobieren oder an dem festhalten, was Du bereits hast? Wer lässt Dein Herz leuchten und lächeln? Das sind alles Fragen, die nur Du beantworten kannst.“
Caro: „DU hast Spuren in meinem Herzen hinterlassen.“ Es zeigt, wie zerbrechlich und vielschichtig die Liebe sein kann.
Clemens: „Sie hat mir unmissverständlich klar gemacht, wie wichtig und kostbar die wahre Liebe ist. Dass es nur darauf ankommt, mit dem Menschen für immer zusammen zu sein, der einen komplett macht, der das eigene Herz zum Leuchten bringt.“ Das war der Moment, in dem ich erkannte, worauf es wirklich ankommt.
Danke für das Gespräch
Alle im Chor: Wir danken! Und nun alle los, lest unsere Geschichte und lernt uns besser kennen.

[Autoreninterview] Gabriela De Forrest


Autoreninterview
Gabriela De Forrest

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hey, ich bin Gabriela De Forrest, Liebesromanautorin. Ich bin in Berlin geboren und lebe mittlerweile im wunderschönen Kärnten in Österreich.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Im schönen Österreich begann vor ein paar Jahren meine Seele zu atmen und kreativ zu werden und so fing ich mit dem Schreiben an. Die Reise von „Ein Lächeln im Herzen- Gefühlschaos inklusive“ begann. Zwischen Fiktion und echten Gefühlen, prickelnden und romantischen Momenten entstand mein erstes Buch. Gefolgt von vielen privaten „Ups und Downs“, entwickelte sich schnell die Idee zum zweiten Band „Ein Lächeln im Herzen- Aufbruch in ein neues Leben“ und seitdem gibt es kein Halten mehr. Die Leidenschaft zum Schreiben hat mich gepackt und fest im Griff.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Seit Anfang März gibt es meinen Debütroman: „Ein Lächeln im Herzen- Gefühlschaos inklusive“ Oh je, nur 5 Sätze… kurz fassen gehört echt nicht zu meinen Stärken… versuchen wir es: Caro glaubt, in Clemens endlich die wahre Liebe gefunden zu haben. Doch als ein neuer Kollege in ihr Leben tritt und ihre Gefühle durcheinanderbringt, gerät ihre scheinbar sichere Welt ins Wanken. Hin- und hergerissen zwischen Leidenschaft, Loyalität und Sehnsucht muss sie sich fragen, ob es möglich ist, zwei Männer gleichzeitig zu lieben, ohne sich selbst zu verlieren. Vor der Kulisse von Berlin und den idyllischen Bergen Südtirols entspinnt sich ein zeitgenössischer Liebesroman über Sehnsucht, Herzschmerz und die Suche nach aufrichtiger Liebe. Genau 5! Puh! Das war nicht leicht. 😊
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Oh ja, natürlich, so viele wundervolle und romantische Momente wollen aus meinem Kopf endlich aufs Papier. 😊
Band 2 zu „Ein Lächeln im Herzen- Gefühlschaos inklusive“ wird im Sommer erscheinen und mit etwas Glück dann im nächsten Jahr ein neuer Liebesroman, der zwischen England und Barcelona spielt. Bis dahin ist es aber noch eine Menge Arbeit.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Wenn ich nicht über Herzschmerz, Romantik oder die große Liebe schreibe, genieße ich die wunderschöne Seenlandschaft Kärntens mit meinem Verlobten auf dem Motorrad oder gemütlich zu Fuß, mit hoffentlich bald einem kleinen Vierbeiner an unserer Seite oder ich genieße Familienzeit mit meinen Kindern. Meine beiden Töchter studieren in Berlin und so hat mich die Großstadt noch immer nicht ganz losgelassen. Ich liebe diesen Mix aus Trubel und Ruhe sehr. Perfekt für die Kreativität.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Tatsächlich kommt momentan das Lesen anderer Bücher etwas kurz, da man als Selfpublisher ja neben dem Schreiben und Korrigieren des eigene Buches, auch Marketing und Buchhaltung und all das machen muss, was eine Selbständigkeit so mit sich bringt und da ist der Tag schon ganz schön voll. Wenn ich mir die Zeit jedoch bewusst nehme, lese ich sehr gerne Bücher von Sebastian Fitzek und Nele Neuhaus. Spannung pur als Ausgleich zu meinem Genre.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Tatsächlich schreibe ich zu Beginn einer Romanfassung am liebsten in der Natur, auf einer Bank am Drau Ufer oder am See, gemütlich in der Sonne sitzend bei einer Tasse Tee, direkt in mein Handy. Zuhause wird das dann auf den PC übertragen.
Es kommt aber auch vor, dass ich nachts aufwache und schnell etwas in mein Notizbuch schreibe oder plötzlich an der Supermarktkasse jemanden vor lasse, weil ich unbedingt noch eine Notiz jetzt sofort in mein Handy eintragen muss, damit ich es bis Zuhause nicht vergesse. Gerade in den kreativen Schreibphasen bin ich manchmal unberechenbar. 😊
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Na ja, nach der persönlichen Morgenroutine, die jeder so hat, setzte ich mich als erstes in meinen gemütlichen Sessel im Wohnzimmer checke Mails und mache meine Socialmedia- Posts für den Tag. Dann geht es hinüber ins Arbeitszimmer bis mittags. Zum Mittagessen treffe ich mich entweder mit meinem Sohn, wenn es sein Stundenplan erlaubt oder ich schaue bei meinem zukünftigen Mann auf der Arbeit vorbei. Danach gibt es bis zum frühen Abend einen weitere Arbeitssession. Diesmal hauptsächlich Lektorat- oder Buchhaltungsangelegenheiten.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Lesen ist das klar Krimi und Thriller. Beim Schreiben muss es die Romantik sein.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Meiner Meinung nach kommt es darauf an, viele unvergessliche Momente im Leben zu sammeln, das so verdammt kurz sein kann, Romantik und Liebe in den Alltag zu integrieren und immer mit einem Lächeln aufzuwachen.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Sich auf ein Land festzulegen, das ist schwierig… es gibt viele wundervolle Orte auf der Welt, die ich gerne bereisen würde. Aber, wenn Du mich so fragst, dann ist das Spanien. Hier habe ich vor 30 Jahre meine große Liebe getroffen.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich bin erster Linie ein empathischer Mensch. 😊 Konstruktive Kritik finde ich gut und damit kann ich auch sehr gut umgehen. Nur Plattitüden und hohle Worte sind für mich ein No-Go. Ganz wichtig ist letztlich immer die Achtung und der Respekt, dem man seinem Gegenüber entgegenbringt.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Von Anfang an war für mich klar, wenn ich meinen Traum vom Schreiben verwirklichen möchte, dann nur im Rund-um- Paket. Ich habe sehr gerne die Zügel für mein Vorankommen selber in der Hand. Meine Geschichten kommen immer aus meinem Herzen und da sollen sie auch meine Leser*innen erreichen. Ich möchte mich keinem Diktat von einem Verlag unterwerfen.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Die Liebe ist nie kitschig, große Gefühle sind erlaubt und erwünscht und Romantik kann es im Alltag gar nicht genug geben.

Freitag, 10. April 2026

[Schnipseltime] Lubbock Firefighters 6 - Looking ahead von Laura Lee Johnes


 

Auf einem Rollwagen standen mehrere Schalen, darin befanden sich kleine, mundgerechte Häppchen. Obst- und Käsewürfel, Mini-Würstchen, Cracker und Brotstücke, Tomaten-Mozzarella-Spießchen, Gemüsesticks mit Kräuterquark, Röllchen mit Lachs und Frischkäse und so viel mehr.

„Wie lange willst du in der Wanne sitzen bleiben?“, rutschte es mir heraus.

Sein dunkles Lachen ließ es wohlig in meinem Unterleib prickeln. „Entweder bis die Schüsseln leer oder unsere Hintern plattgesessen sind. Als ich mit Thi darüber nachdachte, wie ich dich überraschen könnte, sind unsere Kolleginnen im Anschluss vielleicht ein wenig eskaliert. Bis auf Kat haben die es ja voll mit Romantik.“

„Das sieht ihnen ähnlich.“ Ich schmunzelte. „Aber es gefällt mir wirklich sehr, obwohl ich mich auf die Kuschelzeit mit dir viel mehr freue.“

„Kuscheln … und vielleicht ein bisschen Fummeln?“ Neckisch knabberte mein Süßer an meinem Ohrläppchen.

[Buchvorstellung einmal anders] Lubbock Firefighters 6 - Looking ahead von Laura Lee Johnes


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin Laura Lee Johnes, um mit ihr über ihr Buch „LFF 6 – Looking ahead“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Hallo Claudia! Ich freue mich immer wieder sehr, bei dir sein zu dürfen.
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Aber gerne doch! Es geht um den 6. Band meiner Lubbock Firefighters. Raphael hofft, mal wieder vergeblich, dass es endlich ruhiger um ihn und sein Team wird. Irgendwer schickt ihm Pakete, deren Inhalt sehr mit seiner Vergangenheit verknüpft ist. Auf Thiagos Hilfe kann er nur bedingt hoffen, denn dieser kämpft mit seiner eigenen Vergangenheit. Viel mehr kann ich nicht verraten, ohne zu spoilern.
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Da gerade meine Beteiligten der Firefighters-Serie mir sehr ans Herz gewachsen sind, würde ich sie am liebsten nur durch schöne, angenehme Situationen führen. Aber, sind wir mal ehrlich, das wäre auf Dauer langweilig. Dummerweise fallen mir schwere Situationen bei ihnen immer schwerer.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Puh, mit einer einzelnen Stelle tu ich mich bei diesem Band echt verdammt schwer! Es sind mehr die Entwicklungen meiner Männer, die mir hier sehr gut gefallen. Marc, der endlich zeigt, wie stark er wirklich sein kann. Umgekehrt wird Thiago viel zugänglicher und offener. Und immer wieder staune ich über Raphael, wie er all das handhabt, was ihn, seine Freunde und die Twenty betrifft.
Wie viel echte Laura steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Im Buch selbst weniger. In Raphael vielleicht die Fähigkeit, irgendwie einen Spagat zwischen Freunden, Liebstem und Beruf zu vereinbaren. Marcs Temperament und Thiagos Dickschädel auf jeden Fall ebenso. Ja, und auch in den starken, unabhängigen Frauen und deren Fürsorglichkeit in Raphaels Familie finde ich viel von mir selbst.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?

Marc: Sie ist fies und gemein, uns immer so leiden zu lassen!
Raphael: Sie hört mir zu, ist immer für mich da, und sorgt dafür, dass es mir gut geht.
Thiago: Kein Wunder, du bist ja ihr Liebling! Ich schließe mich Marc an, mich lässt sie auch immer Sachen machen, die ich nicht mag.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Da Looking ahead „nach vorne schauen“ bedeutet, passt es hier einfach perfekt. Denn genau das müssen und wollen meine Charaktere tun.
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich bin 100% zufrieden damit, an der Stelle auch ein dickes Danke an Mona Lange dafür! Es spiegelt eine Szene, die ich jetzt natürlich noch nicht verraten kann.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
„Mein Lieber, du weißt, dass du sehr viel dazu getan hast, dass er so glücklich ist? Jedes einzelne Mal, in dem ich mit ihm telefonierte, hörte ich es aus dem heraus, was er mir von euch erzählte. Weniger aus den Worten, mehr aus dem liebevollen Unterton, den seine Stimme dabei annahm.“
Danke für das Gespräch.
Ich habe dir zu danken, liebe Claudia! Deine Unterstützung ist unheimlich wertvoll für uns Autorinnen und Autoren.

Donnerstag, 9. April 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Die Magie des Prinzgemahls - Band 2 der Chaoschroniken von Tina Ariam


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Edwin und Asher aus „Die Magie des Prinzgemahls – Band 2 der Chaoschroniken“ und deren Autorin Tina Ariam.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig beim Interview unterstützen?
Asher: Liebend gerne.
Tina: Ich freue mich auf das Chaos. ;)
Es wäre schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Asher: Mein Name ist Asher. Ich bin der Prinz des Blütenkönigreiches und werde das Land – wenn ich einmal König bin – in eine glorreiche und blumige Zukunft führen.
Edwin: Herzogin Rose hat einen Brief geschrieben und fragt, wann du für das Feuer in ihrem Rosengarten aufkommen wirst.
Asher: Gar nicht! Sag ihr das! Das war Absicht und ich würde es wieder tun! Das ist übrigens mein bester Freund Edwin. Er arbeitet als mein persönlicher Diener im rosaroten Schloss.
Edwin: Und ich beseitige dein Chaos.
Asher: Das auch.
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.
Edwin: Es ist der zweite Band meiner Geschichte. Ich reise zusammen mit dem Chaosprinzen zu den schwebenden Inseln.
Asher: Und ich tue alles, um Edwin zurückzuholen.
Tina: Der erste Band ist übrigens unter dem Titel „Der Gemahl des Chaosprinzen“ erschienen.
Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein?
Tina: Ich würde nicht sagen, dass es mir Spaß macht, sondern dass schwierige Situationen meinen Charakteren dabei helfen, über sich hinaus zu wachsen. Vor allem Edwin, der bisher immer hinter den geschützten Palastmauern gelebt hat, hat ein paar Abenteuer verdient.
Edwin: Asher sorgt für seine eigenen Probleme.
Tina: Ja, das auch.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?
Edwin: Meine Lieblingsstelle ist mein erster Besuch auf den schwebenden Inseln. Ganz oben, bei den Teehäusern.
Tina: Meine Lieblingsstelle ist ein Gespräch in einem Gasthaus mit einem Charakter, über den ich noch nicht zu viel verraten möchte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, über diesen sonderbaren Prinzen zu schreiben und ich kann verraten, dass er noch öfter vorkommen wird.
Wie viel echte Tina steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Edwin: Tina ist genauso chaotisch wie Asher, würde ich sagen.
Tina und Asher: Hey!
Edwin: Und so ruhig wie ich. ;) Aber ich glaube, jede*r Autor*in hat auch ein Stück von sich selbst in den eigenen Romanen. Und wenn es nur ein bisschen Herzblut ist.
Wie würdet ihr als Hauptcharaktere eure Autorin beschreiben?
Asher: Leidenschaftlich. Sie brennt für ihre Geschichten und für ihre Charaktere. Für jeden einzelnen.
Edwin: Und sie lässt es zu, dass wir uns auf unsere Art entfalten, auch wenn wir letztendlich nicht so sind, wie sie es eigentlich geplant hatte.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr zwei vielleicht sogar Mitspracherecht?
Tina: „Die Magie des Prinzgemahls“ setzt Edwin mehr in den Fokus. Der Arbeitstitel war ein wenig poetischer, aber er hat sich in dem Roman versteckt, wenn man genau sucht. Mitspracherecht hatten Edwin und Asher nicht. Die haben schon im Roman selbst für genug Umwege gesorgt!
Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Tina: Ich liebe das Cover. Es stammt von Limes Design und es ist noch schöner geworden, als ich es mir vorgestellt habe.
Edwin: Ich liebe es, vor allem aufgrund der kleinen Details.
Asher: Es sieht so episch aus, wie die Geschichte darin ist.
Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Edwin: »Auch wenn es ein mir fremdes Land ist, so haben die Menschen verdient, dass man sich um sie kümmert. Sie haben einen König verdient, der all diese Schwierigkeiten auf sich nimmt, der bereit ist, zu verhandeln, zu kämpfen und mit anzupacken. Ich würde versuchen, ihnen der König zu sein, den die Chaosgründe verdient hätten.«
Asher: »Du bist es, warum alle Verhandlungen des Blütenkönigreiches funktionieren, Edwin. Du bist es, der Asher die richtigen Dinge einflüstert, der ihn die richtigen Dinge tun lässt, bevor wir auch nur dazu kommen, überhaupt darüber nachzudenken. Du bist gerissen und vorausschauend. Du bist der Schatz des Blütenkönigreiches. Ohne dich kann Asher nicht regieren.«
Tina: Es war Edwins Blume, die da auf dem Fensterbrett starb und so war, wie Edwin sich fühlte.
Vielen Dank für das Gespräch
Tina: Gerne.
Edwin: Asher, wir müssen wirklich an Herzogin Rose schreiben. Ihr Garten-
Asher: Schick ihr Rosensamen! Und wenn sie sich beschwert, dann zünde ich ihr Schloss an.
Edwin: Schon wieder?

Mittwoch, 8. April 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Rasputins Traum von Monika Grasl und Asmodina Tear


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Autorinnen Monika Grasl und Asmodina Tear, um mit ihnen über ihr Buch „Rasputins Traum“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden hast, um für euer Buch zu antworten.
Monika: Freut uns auch sehr. 😊
Asmodina: Freut mich ebenso…hallo
Könnt ihr uns das Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
Monika: Also es ist ein Urban Fantasy Roman, der sich um Grigori Rasputin, die Zarenfamilie und eine ganz besondere mystische Figur dreht.
Asmodina: Ein historischer Roman mit starken Fantasy und Mystik Einflüssen
Eure Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es euch leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Asmodina: Bei Rasputin ist alles möglich. Wobei mir besonders die Authentizität der Zarenschwestern am Herzen liegt
Monika: Ich mag es, wenn ich die Figuren zuweilen an ihre Grenzen bringen kann. Das lässt sie authentisch wirken und verleiht ihnen noch mal eine zusätzliche Tiefe.
Habt ihr eine Lieblingsstelle, die ihr uns gerne vorstellen würdest?
Asmodina: Die Vorstellung ließ Grigori Rasputin erschaudern. Obwohl er lange Zeit in der Natur gelebt und sich durchaus als ein Verbündeter von Flora und Fauna sah, hatte er vor wilden Tieren immer den höchsten Respekt, wenn nicht sogar ein wenig Angst besessen. Aber das würde er niemals vor anderen zugeben. Ein Magier, als der Rasputin sich selbst sah, kannte keine negativen Gefühle wie Angst oder Traurigkeit.
Monika: Obwohl der Magier schon einiges erlebt hatte, jagte das Augenpaar ihm selbst im Wachzustand einen Schauder über den Rücken.
Wie viel echte Monika oder Asmodina steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Monika: Also würde sagen, diesmal beschränkt sich ein gewisser Einfluss auf die Nebenfiguren. Nicht wahr, Asmodina?
Asmodina: Stimmt.
Wie würden euch eure Charaktere beschreiben?

Monika: Als absolut gemein und hinterhältig, bei mir.
Asmodina: Als Freundin, also Maria und Anastasia definitiv
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Monika: Beim Titel gab es tatsächlich eine kleine Schwierigkeit. Das Buch erschien bereits 2025 unter einem anderen Titel, der jedoch bereits vergeben war. Wir mussten das Buch somit dann zurückziehen und einen neuen Titel find. Allerdings hatten wir uns auf diesen innerhalb weniger Minuten geeinigt.
Asmodina: Allgemein einigen wir uns sehr schnell auf Cover und Titel, also auch hier
Seid ihr zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Asmodina: Meiner Meinung nach, gibt es niemand besseren für dieses Cover als Detlef
Monika: Da muss ich Asmodina zustimmen, mir gefällt das Cover ebenfalls. Detlef Klewer / Kritzelkunst hat unsere Idee großartig umgesetzt.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Asmodina: Anastasia brachte dafür so viel Verständnis auf, wie es ihr in der aktuellen Lage möglich erschien
Monika: »Anastasia Nikolajewna Romanowa!«, keifte Grigori erbost. »Komm sofort her!«
Danke für das Gespräch.
Asmodina: Danke dir :)
Monika: Wir bedanken uns bei dir 😊