Freitag, 12. Juni 2026

[Schnipseltime] Pounanu Green - Eine Liebe, so tiefgrün wie Jade von MaxSy Multerer

 

 

Bis zur Surfschule ist es nicht mehr weit. Meine Füße hinterlassen im Sand Abdrücke, die die nächste Welle gleich wieder fortspült. Wie sehr ich doch hoffe, dass ich bei Yulee mehr als solch eine flüchtige Erinnerung bin. Ob sie genau so oft an mich denkt, wie ich an sie? Also jeden Tag. Mehrmals.

Im Wasser necken sich schwimmend ein paar Teenager und einige Surfer treiben sich in den Wellen herum. Alles wie immer.

Abrupt bleibe ich stehen und erstarre zur Salzsäule. Eine Person sticht heraus. Die Art, wie sie auf dem Surfboard steht, auf der Welle tanzt, als wäre sie ein Laufsteg. Ich würde sie unter Millionen wiedererkennen. Sie hat sich nicht verändert.

In meinem Bauch brodelt es, als würden die Wellen ungebremst gegen eine Wand prallen und nicht am Strand auslaufen. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, unter Wasser gezogen zu werden. Ein immenser Druck legt sich auf meinen Brustkorb. Ich will atmen. Ich brauche Luft. Doch es geht nicht. Nicht unter Wasser. Nicht mit dieser gewaltigen Druckkraft von außen.

Ich presse die Lippen fest aufeinander, sehe zum Himmel, an dem einige Wolken entlangziehen und rufe mir ins Bewusstsein, dass ich auf dem Strand stehe. Es hilft. Atemluft strömt langsam in meine Lunge und doch schnappe ich danach.

Wie ein Idiot gaffe ich Yulee hinterher. Kraftvoll paddelt sie auf dem Brett liegend hinaus, setzt sich auf das Board und wartet auf die nächste Welle. Erinnerungen an unglaublich viele dieser gemeinsam erlebten Momente fluten mich. Ich fühle das Schaukeln mit den Wellen, als würde ich selbst dort draußen auf dem Brett sitzen, den Ozean beobachten und mich für das Spiel mit der Welle bereitmachen. Mit einem Mal vermisse ich es. Das ist seltsam, denn ich habe in den vergangenen Jahren vieles vermisst, aber nicht unbedingt das Surfen.

Mit panthergleicher Eleganz springt Yulee im richtigen Moment auf, steht sicher auf dem Surfbrett und spielt mit dem Meer. Täuscht es mich oder sieht das aggressiv aus?


[Buchvorstellung einmal anders] Pounamu Green - Eine Liebe, so tiefgrün wie Jade von MaxSy Multerer


 
Buchvorstellung einmal anders


Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin MaxSy Multerer, aber sie kommt nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Pounamu Green – Eine Liebe, so tiefgrün wie Jade“ von MaxSy Multerer. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Sie wird nicht kommen. Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um mit mir zu reden.
Für dich doch immer, liebe Claudia. Außerdem wäre ich sonst ein kleines bisschen eifersüchtig, wenn du nur mit meinem Vorgänger sprechen und mich ignorieren würdest.
Claudia: Ah, du meinst Wild Ocean Blue – Ein Jahr, so wild wie der Pazifik.
Buch: Genau.
Claudia: Da hast du völlig recht. Das wäre nicht in Ordnung, vor allem gehört ihr ja zusammen und ich will ja unbedingt wissen, wie die Story von Yulee und Ben weitergeht. Ob sie überhaupt weitergeht.


Kannst du dich meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?

Selbstverständlich. Nachdem ja in WILD OCEAN BLUE meine Yulee sehr tough war, sucht sie nun ihren Platz. Ihr fehlt etwas, aber sie weiß nicht so richtig, was es ist. Währenddessen hat Ben nun ein Ziel vor Augen, auf das er hinarbeitet. Nur läuft ihm da Lisa über den Weg und Yulee trifft Jason. Und so haben beide neue Herausforderungen zu bewältigen. Zum Glück gibt es da tolle Geschwister, auf die sie immer bauen können.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
MaxSy mag die eskalierenden Situationen. In denen geht sie so richtig auf. Bei den, sagen wir mal, spicy Szenen wird sie sogar beim Schreiben rot. Aber da kommt sie nicht aus. Ihre Protas wollen, dass sie das aufschreibt.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest? 
Na, da nehme ich doch gleich mal so eine scharfe 😉 und zwei andere.
Ben
Yulees Lippen leuchten tiefrot. Absolut verführerisch. Unsere Blicke kreuzen sich kurz. Ihre Augen sind fast schwarz und voll purer Lust. Mit meinen verliere ich mich auf ihrem Körper, obwohl ich mich kaum noch zügeln kann. Aber das muss sein. Das brauche ich jetzt. Viel zu lange ist es her, dass ich sie auf diese Weise genossen habe. Als würde ich alles nur mit meinem Blick nachzeichnen, streife ich über ihre Haare, fahre ihre Konturen bis zu ihren Schultern nach, über das Dekolleté, das sich direkt vor mir unter ihren Atemzügen schnell und aufreizend hebt und senkt. Die Gänsehaut, die sich auf ihrem Körper ausbreitet, lässt selbst den weichen Stoff meiner Boxershorts zu eng werden und verstärkt das Zucken darin. Es dürfte Yulee nicht entgehen.
»Ben«, haucht sie flehend.
Ben
… ihr Blick streicht erneut über meinen Körper, bleibt am rechten kleinen Zeh hängen. Ich folge ihrem Scan und verweile kurz an ihren nackten Füßen.
»Du hast es noch«, wispert sie.
Ich nicke, weil ein großer Kloß im Hals keine Laute nach oben dringen lässt. Warum sollte ich es auch entfernen lassen? Es war ein Für-immer. »Du?«
Yulee
»Komm schon, reiß dich zusammen. Es sind nur noch zwei Prüfungen.«
»Mag sein, aber erst nächste Woche.« Meine Aufmerksamkeit schweift über meinen Garten hinaus auf den Strand und das Meer, wo die Flut traumhafte Wellen wirft, als würde sie mich damit locken wollen. Ob ich wenigstens mal kurz …?
»Yulee!«, ruft Jason erbost. »Das ist jetzt nicht dein Ernst!« Aus seinem Mund und den grauen Augen sprüht der Oberlehrertadel wie eine Fontäne auf mich nieder. »Es ist nicht mehr viel Zeit bis zum Essen.«
Ach herrje. Das habe ich völlig verschwitzt. Oder verdrängt.
»Das ist jetzt nicht wahr. Du hast es vergessen.«
Ich versuche mich an einem unschuldigen, um Verzeihung bittenden Blick.
Multerer, MaxSy. Pounamu Green: Eine Liebe, so tiefgrün wie Jade (Neuseelandwunder 2) (p. 81). (Function). Kindle Edition.
Weißt du wie viel MaxSy tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt?
Mhm, genau wie Yulee und Ben früher mal hat sie noch kein Tattoo. Aber da läuft sowas wie eine Wette. Wenn sie auf der Buchmesse in Wels 100 Bücher verkauft, lässt sie sich eines stechen. Ich glaube, ich weiß auch schon, welches – falls es dazu kommen sollte.
So wie Yulee liebt sie das Wandern und sie glaubt an Seelenverwandte. Ob sie ihren bereits getroffen hat, hat sie mir aber nicht verraten. Ich habe oft nachgefragt.
Wie würdest du die Autorin beschreiben?
Das können Luke und Yulee besser als ich beantworten.
Luke: Sie will wieder nach Neuseeland. Wahrscheinlich ist das der einzige Grund, weshalb Ben zurück nach Waihī Beach darf.
Yulee: Es ist doch voll schön bei uns. Die Leute sind entspannt und man kann überall barfuß herumlaufen.
Luke: Mag sein, aber es gibt auch noch andere schöne Ecken auf dieser Welt.
Yulee: Das stimmt. Sagt MaxSy ja auch. Die Ostsee, zum Beispiel. Die liebt sie. Deshalb …
Luke – fällt Yulee ins Wort: Genau. Oder Dresden.
Yulee: Glaubst du, sie mag Dresden? Wen schickt sie denn nach Dresden?
Luke – zuckt mit den Schultern.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Nachdem der für Band 1 feststand, war dieses Pounamu Green gar nicht mehr schwer. Wer Wild Ocean Blue gelesen hat, weiß, was es bedeutet.
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Da ändere ich nichts mehr dran! Das ist wild und sprüht vor Energie, so wie Yulee und Ben eben sind.
Kannst du uns vielleicht auch schon verraten, ob die Autorin viele echte Plätze eingebaut hat oder ob die Orte im Buch der Fantasie entspringen?
Das sind nur ein paar Kleinigkeiten erfunden, wie Bars und Restaurants. Ansonsten kannst du alle besuchen. Einen erfundenen Ort gibt es, aber den verrate ich nicht, weil dieser Ausflug nämlich ungewöhnlich ist und sicher nicht erwartet wird.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren. 
Ich hebe den Blick und begegne ihrem erneut, der jetzt mein Gesicht streichelt und etwas ganz tief in mir.
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz zum Buch »Danke, für deine Geduld und Antworten« zuzuflüstern.
Buch:
MaxSy, Yulee, Ben und ich freuen sich überirdisch, dass du mich liest. Wir sind schon ganz gespannt, ob wir dich berühren konnten. Aber jetzt lassen wir dich in Ruhe, damit du weiterlesen kannst. Da kommt noch einiges auf dich zu. Bis bald!
Dann vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Donnerstag, 11. Juni 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Idun - Gebändigtes Herz von Cat Taylor


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Nebencharakteren Ulfi und Sigsten aus „Idun – Gebändigtes Herz“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Ulfi, ein zwei Meter großer Nordmann, mit Armen wie Baumstämmen und einem Raben-Tattoo auf der Schulter betritt den Raum. Gefolgt von Sigsten, der eine Augenklappe trägt und in dessen blonden Bart Silberperlen eingeflochten sind. Die beiden sehen aus wie typische Vertreter der Gattung Wikinger – wild und gefährlich.
Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Ulfi grinst vergnügt. „Na klar. Wir freuen uns schon die ganze Woche darauf!“
Sigstens Bartperlen klicken, als er kichert. „Höhö. Für echte Kunstliebhaber nehmen wir uns immer Zeit.“
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ulfi wird rot vor Verlegenheit. „Öhm, du zuerst Sigsten …“
Sigsten strafft die Schultern. „Ich bin Sigsten Sigmundson. Ich bin ein berühmter Dichter und Sänger und segele auf dem Drachenschiff ‚Feuergold‘. Ohne mich wäre es an Bord ziemlich langweilig. Obwohl ich Singverbot habe.“
Ulfi hüstelt: „Ist auch besser so, du kannst nämlich nicht singen. Und ich bin Thorulf Thrymson, genannt Ulfi. Ich bin Ruderer auf der ‚Feuergold‘. Passt ganz gut, weil ich so dicke Arme habe.“
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Ulfi: „Eines Tages beschließt Idun, die Heldin unserer Geschichte, von zuhause fortzulaufen und mit uns davonzusegeln. Ihr Onkel Ben ist unser Schiffsführer, ein feiner Kerl, aber aus irgendeinem Grund denkt Idun, dass Frauen bei uns an Bord nicht willkommen sind. Also verkleidet sie sich als Junge, nennt sich Duni und wird mein neuer bester Freund.“
Sigsten: „Dann verguckt sie sich aber dummerweise in unseren Kameraden, den hübschen Leif – und aus der Abenteuergeschichte wird eine Love Story.“
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Sigsten: „Na klar! Eine Geschichte lebt doch von der richtigen Mischung aus Gefahr, Abenteuer, Romantik und Leidenschaft. Das würde ich als Dichter ganz genauso machen.“
Ulfi: „Freundschaft nicht zu vergessen!“
Sigsten: „Und am Ende geht ja alles gut aus. Diese Cat Taylor hat eine Vorliebe für Happy Ends.“
Ulfi seufzt: „Ich mag solche glücklichen Liebesgeschichten. So eine solltest du auch mal dichten, Sigsten.“
Sigsten feixt. „Ich arbeite bereits daran.“
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Ulfi: „Einmal geraten wir in einen fürchterlichen Sturm, der unser Schiff beinahe zum Kentern bringt. Eine verletzte Krähe ist oben auf dem Mast gefangen. Idun zögert nicht und klettert den Mast hinauf, um den Vogel zu retten. Mitten im Sturm! Seitdem ist sie meine Heldin!“
Sigsten sieht mit einem Mal ganz verträumt aus: „Ach ja, Kráka. So nennen wir die Krähe danach und pflegen sie gesund. Die schönste Szene ist für mich, als sie das erste Mal wieder fliegt. Ich sage euch, da fühle ich mich stolz wie ein Vater.“ (Verstohlen wischt er sich ein Tränchen aus seinem gesunden Auge.)
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Ulfi kichert: „So groß wie ich ist Cat Taylor jedenfalls nicht. Rudern kann sie auch nicht. Aber ich erzähle genauso gern alte Märchen und Sagen wie sie.“
Sigsten: „Am meisten von Cat steckt in unserem Steuermann Halfdan. Er liest gern und doziert oft stundenlang über Geschichte und Literatur. Und er liebt es, sich alte Ruinen anzusehen.“
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Sigsten: „Ich mag ihren Humor. Selbst in den brenzligsten Situationen macht sie immer noch einen dummen Witz.“
Ulfi: „Ich würde sie gern mal auf unser Schiff einladen. Sie mag die Natur und reist sehr viel. Zusammen könnten wir nach Norwegen segeln, von wo ich stamme. Bis hoch zum Nordkap. Das würde ihr sehr gefallen.“
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Sigsten wirkt eingeschnappt. „Natürlich hatte ich wieder mal nichts zu sagen. Ich hab ja Singverbot.“
Ulfi: „Der Titel lautet „Idun – Gebändigtes Herz“. Unsere Idun hat drei ältere Schwestern, mit Namen Thyra, Synne und Elisif – und über jede von ihnen hat die liebe Cat Taylor bereits ein Buch geschrieben und nach der jeweiligen Schwester benannt. Jetzt war endlich die Reihe an Idun, der jüngsten Fitzrobert Schwester. Der Titel stand schon lange fest, sogar noch bevor Cat uns Nebencharaktere ins Leben gerufen hat.“
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Ulfi: „Sehr hübsch! Cat‘s Coverdesignerin Evelyne hat ein Händchen für romantische Cover.“
Sigsten: „Bin ausnahmsweise deiner Meinung.“
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Sigsten: „Die beiden schenkten einander einen Blick, der eine ganze kostbare Welt in sich barg.“
Ulfi: „Gemeinsam blickten sie hinaus auf die unendliche See. Hüterin von Märchen und Träumen und Erinnerungen.“
Danke für das Gespräch
Ulfi grinst breit: „Danke schön, liebe Claudia. Komm uns doch mal auf der ‚Feuergold‘ besuchen. Dann bringe ich dir das Rudern bei.“
Sigsten: „Und ich singe ein Lied dir zu Ehren.
Ulfi stöhnt und verdreht die Augen: „Bloß nicht.“

Mittwoch, 10. Juni 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Süß auf der Zunge, bitter im Abgang von Sabrina Kyrell


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Sophie und Albrecht aus „Süß auf der Zunge, bitter im Abgang“ und deren Autorin Sabrina Kyrell.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig beim Interview unterstützen?
Sabrina: Selbstverständlich unterstütze ich meine Protagonisten!
Sophie: Sehr gern.
Albrecht lächelt und nickt.
Es wäre schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Sophie: Ich bin Sophie, die einzige Tochter des Barons von Lonsheim. Meine Mutter starb bei meiner Geburt, deshalb führe ich schon seit frühester Jugend den Haushalt meines Vaters. Er ist ein sehr fürsorglicher Vater, der mir viele Freiheiten erlaubt. Allerdings will er mir jetzt einen Ehemann suchen, damit ich versorgt bin. Darauf könnte ich gut verzichten.
Albrecht: Mein Name ist Albrecht von Hebenstein. Vater hat meinen Bruder und mich gleichermaßen in der Führung eines Landgutes erzogen, obwohl mein Bruder als Erstgeborener natürlich Titel und Ländereien erben wird. Ich habe die Möglichkeit, in den Dienst der Kirche zu treten oder eine militärische Laufbahn einzuschlagen. Beides liegt mir nicht, doch die Entscheidung liegt allein bei meinem Vater. Ich werde mich seinem Rat beugen.
Sabrina: Neben Romance und Abenteuerromanen schreibe ich hauptsächlich Fantasy. Doch die Geschichte unseres Dorfes und ein alter Turm als einer der Schauplätze inspirierten mich zum Schreiben eines historischen Romans. Einen Hauch Magie konnte ich mir dennoch nicht verkneifen.
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.
Albrecht: Sophie ist die Hauptperson in diesem Roman, daher sollte sie diese Frage beantworten.
Sophie: Wir Frauen haben es in keiner Gesellschaft leicht, doch in meiner Zeit trifft dies ganz besonders zu. Die Familie, die Kirche, die Gesellschaft – alle sagen uns, wie wir uns zu verhalten und wie wir zu leben haben. Eine Frau mit eigenen Ideen betrachtet man mit Misstrauen und sogar Ablehnung. Könnt ihr euch vorstellen, wie schwer es ist, in einer solchen Welt einen Weg zu Glück und einem ausgefüllten Leben zu finden?
Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein?
Sabrina: Spaß würde ich es nicht unbedingt nennen, aber meine Protagonisten sollen ja im Laufe der Geschichte reifen und das geht eben nicht ohne Stolpersteine.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?
Albrecht (schmunzelt): Die Weihnachtsfeier bei Sophies Tante auf der Kyrburg. Sophie ließ sich von Gräfin Kreuzthal und ihrem eingebildeten Sohn nicht unterkriegen.
Sophie (lacht): Ja, das war ein denkwürdiger Abend. Aber meine Lieblingsstelle ist die allererste Szene des Romans: die Weinlese in Lonsheim und das Traubenstampfen mit bloßen Füßen.
Wie viel echte Sabrina steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Sabrina: Außer meiner Fantasie und meinem Herzblut? Relativ wenig. Dafür unterscheidet sich die Zeit um 1607 viel zu sehr von unserer jetzigen Zeit. Hätte ich damals gelebt, wäre Sophie sicher eine gute Freundin geworden.
Wie würdet ihr als Hauptcharaktere eure Autorin beschreiben?
Sophie: Einfühlsam. Bei allem Leid, das sie mir zumutet, zeigt sie mir auch Auswege auf.
Albrecht: Sabrina ist gerecht. Jeder bekommt, was er verdient.
Sophie: Das stimmt nicht ganz. Nicht jeder! Mehr darf ich hier aber nicht verraten…
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr zwei vielleicht sogar Mitspracherecht?
Sabrina: Der Titel kam ganz zum Schluss, als der Roman schon fix und fertig war. Ich habe mir sogar sehr schwer damit getan! Dutzende Ideen kamen und wurden wieder verworfen, bevor ich den (für mich) richtigen Titel fand.
Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Albrecht: Ich bin vollkommen zufrieden mit dem Cover. Es zeigt ja unsere rheinhessische Heimat mit ihren Weinbergen, dazu passend einen Weinkelch und natürlich Sophie.
Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Sophie: Mein Lieblingszitat ist das Lob meines Vaters am Weihnachtsabend: „Sophie kennt sich sehr gut aus im Weinbau. Sie weiß, wenn ein Rebstock krank ist und wenn die Trauben die richtige Reife für die Weinlese erreicht haben, sie schaut dem Kellermeister über die Schulter und kennt jeden Schritt bis zum fertigen Wein.“
Albrecht: Für mich ist es eine Szene in den Weinbergen von Hebenstein, als Sophie ihr Wissen über den Weinanbau unter Beweis stellt und dabei so bezaubernd natürlich wirkt: Sophie ging zum nächsten Weinstock und nahm einen Henkel in die Hand. „Die Beeren sehen gesund aus. Keine Krankheit, kein Ungeziefer.“ Sie steckte eine Beere in den Mund. „Die Süße fehlt noch etwas, aber bis zur Weinlese ist ja noch Zeit.“
Sabrina: Bei dieser Frage halte ich mich zurück und lasse die Antworten von Sophie und Albrecht unkommentiert stehen.
Vielen Dank für das Gespräch
Vielen lieben Dank für deine Fragen und deine Begeisterung für Geschichten!

Montag, 8. Juni 2026

[Coverinterview] Der Weg unserer Herzen von Kathrin Samar


 
Coverinterview
„Der Weg unserer Herzen“


Heute habe ich Kathrin Samar zu Gast auf meinem Blog. Sie wird mir ein paar Fragen zu ihrem neuen Cover beantworten.

Wann kam das Cover? Vor oder nach dem Titel?
Beides quasi gleichzeitig. Es ist der zweite Band meiner Rosewood-Love-Reihe, somit war das „Grundgerüst“ des Covers durch den ersten Band bereits vorhanden und die liebe Nina hat es für mich dann bei Band 2 farblich angepasst und mit ein paar passenden Details ergänzt.
Hattest du schon eine genaue Vorstellung vom Cover, was sich darauf befinden sollte?
Ja, da darin Musik eine wichtige Rolle spielt, mussten unbedingt Noten darauf und die Farbe Türkis war für mich auch von Beginn an fix.
Welche Bedeutung haben für dich die Noten, die Zweige mit den Blüten und der Herd?
Die Noten stehen für Chris, die Blüten für den Handlungsort Rosewood und der Herd steht für Zoey.
Wolltest du etwas Bestimmtes mit dem Cover ausdrücken?
Es soll das widerspiegeln, was sich im Inneren befindet – ein cozy Wohlfühlroman.
Hast du ein Lieblingszitat oder eine Lieblingsszene, das das Buch am besten beschreibt?
Eine meiner Lieblingsszenen ist diese:
Das Bild von ihr in diesem Kleid brennt sich in mein Gehirn und spinnt sofort die wildesten Fantasien. Ich will sie nicht so sehen, doch es ist zu spät.
»Erde an Chris.« Ricks Worte holen mich in die Realität zurück. »Hör auf, meine Schwester anzustarren, als wäre sie die nächste Kerbe an deinem Bettpfosten«, zieht er mich lachend auf. Doch mir vergeht in dem Moment das Lachen. Ich schlucke und versuche, mich zu sammeln.
Bist du nun zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du aus heutiger Sicht etwas daran ändern wollen?
Das Cover ist wunderschön geworden und ich könnte es mir nicht besser vorstellen für dieses Buch. :)
Danke, dass du bei dem Coverinterview mitgemacht hast 😊

Samstag, 6. Juni 2026

[Schnipseltime] Crash & Crush - Anka & Marcin von Holly O'Rilley

 

Ich stand am nächsten Morgen bereits um sechs Uhr auf und fühlte mich wie gerädert. Trotzdem zog ich mich zügig um, begann bei Marcin die leeren Infusionsbehälter zu wechseln und die verordneten Medikamente auf Spritzen aufzuziehen. Mit mulmigem Gefühl machte ich eine Schüssel mit warmem Wasser zum Waschen fertig, wer wusste nach dem Vortag, wie er dabei drauf sein würde? Währenddessen bemerkte ich, dass Marcin mich ansah.

Mit freundlicher Stimme sprach ich ihn an: „Hallo Marcin, habe ich dich geweckt?"

Ein Grummeln, okay, eher ein „Halt die Schnauze!“ kam als Antwort.

„Wenn du sowieso wach bist, würde ich sagen, ich wasche dich vor dem Frühstück, wenn dir das recht ist“, versuchte ich es noch einmal freundlich.

„Leck mich doch ab, das macht dir sicher mehr Spaß, Püppi“, kam es pampig von ihm zurück. „Das ist es doch, was ihr Frauen einem richtigen Kerl machen wollt.“

Ich schluckte eine bissige Antwort hinunter, gab mich gleichgültig. Sein Blick folgte mir bei jeder Bewegung, die ich machte. Das pure Misstrauen stand in seinen Augen. Ich stellte die Waschschüssel und die Handtücher ans Bett und nahm die Bettdecke von ihm herunter.  Zuerst wusch ich ihm ganz vorsichtig das geschundene Gesicht und den Hals ab und tupfte ihn trocken. Sein schmierig-lüsternes Grinsen dabei versuchte ich zu ignorieren. Dann nahm ich ihm das Krankenhaushemd, mit dem er bekleidet war, vorsichtig ab. Darunter war er vollkommen nackt. Ein gut eins neunzig großes Prachtexemplar von einem Mann, richtig gut durchtrainiert, kein einziges Gramm Fett zu viel. Wenn nur sein mieser Charakter nicht wäre.

Marcin war fast überall am Körper mit Prellungen übersäht, die in allen möglichen Farben schimmerten, und der etwa fünfzehn Zentimeter langen Naht von der Operation, bei der die, zum Glück kleinen, inneren Verletzungen versorgt worden waren. Mit langsamen, sehr vorsichtigen Berührungen, um ihm nicht weh zu tun, wusch ich ihm zuerst Brust und Bauch und trocknete ihn vorsichtig ab.

Nur widerwillig bat ich ihn: „Wenn ich dir helfe, kannst du dich dann ein klein wenig aufsetzen Marcin?"

„Mach doch was du willst, Tussi", knurrte er nur.

Bei Gott, wie sehr Kotzbrocken konnte Mann eigentlich sein?


[Buchvorstellung einmal anders] Crash and Crush - Anka & Marcin von Holly O'Rilley


Buchvorstellung einmal anders

Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin Holly O‘Rilley, aber sie kommt nicht. Ich setze mich im Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Crash & Crush – Anka & Marcin“ von Holly O‘Rilley. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Sie wird nicht kommen. Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊 Doch da klettern noch zwei Protagonisten aus dem Buch und setzen sich zu uns.

Wer seid ihr denn? Wollt ihr euch den Besuchern des Blogs vorstellen?
Anka: Hallo Claudia! Ich bin Anka Wirtz und arbeite als private Pflegerin für Marcin. Zumindest zu Beginn.
Marcin: Auch von mir ein Hallo an dich! Den Ralleyfahrer Marcin Kosak braucht man ja kaum vorzustellen? Wer sich auch nur einen Funken für Sport interessiert, kennt mich.
Herzlich Willkommen, Anka und Marcin. Wollen wir das Interview nun zu viert machen?
Anka: Sehr gerne, ich habe noch nie erlebt, dass ein Buch ein Interview gibt.
Marcin: Also ich sehe das etwas skeptisch. Ich meine, hallo? Ein Buch, das ein Interview gibt? Wo gibt’s denn sowas?
Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden.
Buch: Hallohallo wünsche auch ich dir, liebe Claudia! Und du Marcin, schau mich ruhig mal an. Schadet dir gar nicht, mal deinen Horizont zu erweitern … Pfft, wie engstirnig kann Mann denn sein? Kein Wunder, dass Anka die Sympathieträgerin von euch beiden ist!
Anka und Marcin haben wir schon kennengelernt. Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Buch: Tja, wie ihr bereits bemerkt habt, kann Marcin ein ziemlicher Idiot sein. So ist er zu Beginn auch Anka gegenüber, aber huiii, die kann ganz schön Zähne zeigen, wenn es sein muss. Ich mag sie! Bei Marcin diesem Crashpiloten ist das jedoch wirklich nötig. Ein Wunder, dass der Sturkopf irgendwann Einsicht zeigt – und später sogar Anka eine völlig andere Seite von sich zeigt. Vor allem, als Anka wegen eines Notfalls zurück nach Hause muss und ihn buchstäblich sitzen lässt! Aber Holly wäre nicht Holly, wenn sie ihnen nicht doch ein Happy End verpassen würde.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da ihr ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten müsst, könnt ihr uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? Seht ihr es als Protagonisten genau so?
Anka: Puh, es geht durch ein ziemlich heftiges Wechselbad der Gefühle, aber Holly hat mir mal verraten, dass sie es ihren Charakteren am liebsten immer leicht machen würde.
Marcin: Klar, voll glaubwürdig! *augenroll Dafür zerlegt sie mich zunächst geradezu, flickt mich zusammen, um dann dich durch die Hölle zu schicken. Also von mir ein klares Nein, ich finde sie hat ne sadistische Ader.
Buch: Hör auf so viel Unsinn zu sabbeln, Marcin! Du mutierst nicht nur in der Story zum Jammerlappen. Ich sag nur: Spritzen! *gnihihi
Habt ihr eine Lieblingsstelle, die ihr uns gerne vorstellen würdet?
Buch: Ich zuerst, ich zuerst! Also, als Anka zu Marin sagt: „Doch, vorgestern habe ich sowas gesehen. In der Zoohandlung. Dort nennt man das … Würmchen!“ Damit meinte sie seine Nudel!
Marcin: Boah, echt jetzt? *Buch böse anguckt Na vielen Dank, da sollte man glatt nochmal über Buchverbrennungen nachdenken. Ich fand eigentlich schöner, als sie zu mir sagte … *grübelt lange Ähm … alles?
Anka: *lacht Oh, wie kreativ du wieder bist, mein Hasi. Bei mir war es, als Marcin einsichtig wurde: „Entschuldige bitte, Anka, ich war ein riesengroßes Arschloch.“
Marcin: Wieso war mir das klar? *facepalm
Wisst ihr wie viel Holly tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Habt ihr dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmt ihr dem Buch zu?
Marcin: Sie hat fast so einen heißen Fahrstil an sich wie ich. *grinst Das ist auch echt genug, da ist das Buch überstimmt!
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?
Buch: Von wegen, das Buch ist überstimmt, du … du … abgehalfterter Superstar! Mein Part! Aaaalso: Holly ist eine treue Seele, aber auch ebenso schnell lässt sie Menschen, die ihr böse wehtun, fallen. Mit Schokolade ist sie leicht bestechlich, ebenso wie Köse. Ich vermute ja eine Käsesucht bei ihr. Manchmal braucht sie ewig, um an zwei, drei Sätzen herumzufeilen, dann schreibt sie Absätze ohne auch nur einmal ins Stocken zu geraten. Ach ja, und wenn etwas gegen sie oder ihre Lieben geht, kann sie echt bissig werden! Dann heißt es: In Deckung gehen.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Buch: Also ich bin ja in der derzeitigen Fassung eine vollkommen überarbeitete Neuauflage. Und klar, da habe ich natürlich auf einen flotten Titel bestanden. Crash für den Crash-Piloten Marcin, Crush für Anka, weil die einen solchen auf Marcin bekommt. Zum Glück hat Holly auf mich gehört!
Seid ihr zu 100% zufrieden mit dem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Anka: Auf jeden Fall zufrieden. Es wirkt frisch, farbenfroh ohne zu bunt zu sein, und ist vor allen nicht das, was aktuell überall so zu sehen ist. Vor allem auch keine genKI! Daher will ich sicher nichts ändern.
Buch: Dem schließe ich mich an, auch wenn ich denke, Marcin kommt auf dem Cover viiiel zu gut weg!
Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Marcin: Jetzt darf ich aber mal, ihr beiden Plaudertaschen, nä! Also für mich kann es da nur eins geben: „Ich will nur dich. Jetzt! Und für immer. Willst du mich auch, Anka?“
Buch: Pffft, Kiiitsch-Alaaarm!
Anka: Aber schön! *verträumt guck
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz dem Buch, Anka und Marcin »Danke, für eure Geduld und Antworten« zuzuflüstern.
Buch: Vielen Dank, liebe Claudia, dass ich mit den beiden Turteltauben, die schon wieder mal nur ans Küsen denken, bei dir sein durfte. Schlimm ist das mit den beiden, wirklich schlimm. Wenn ich nicht aufpassen würde, würden die glatt die Veröffentlichung verknutschen!
Dann vertiefe ich mich wieder in das Buch.