Dienstag, 7. April 2026

[Schnipseltime] KAORK - Dein Kampf ist der meine von Ailis Regin

 

Textschnipsel 1

»Mmpf!«

Wie lange musste sie denn jetzt noch warten? Schlimm genug, dass ihr Vater sie dazu gedrängt hatte, überhaupt hier zu erscheinen. Und dann ließ man sie auch noch eine Stunde warten.

Kiara war ein friedfertiger Mensch und sie konnte es durchaus verstehen, dass sich in solch einem wichtigen Amt auch einmal etwas verzögerte. Das hatte sie von den Erzählungen ihres Vaters, der im Innendienst tätig war, oft genug mitgekriegt.

Aber Kiara war leider kein geduldiger Mensch. Hinzu kam, dass sie nicht wirklich hier sein wollte.

Etwa seit einem halben Jahr war sie mit dem Studium fertig, hatte den ersten Monat mit Städtereisen verbracht und war dann durch verschiedene Kellnerjobs geschlittert. So ließ es sich leben. Es machte Spaß und finanzierte ihre Wohnung. Ihr Vater aber konnte das nicht akzeptieren.

»Warum hast du denn studiert, wenn du jetzt nichts daraus machst? Du warst  so gut in deinem Fachbereich. Wofür hast du so hart gearbeitet, wenn du jetzt nicht nach Höherem strebst?«

Ja, wofür? Das fragte sich Kiara auch.

Nur, um diese Frage nicht beantworten zu müssen, hatte Kiara zugestimmt, zu dem Vorstellungsgespräch für die Stelle als Empfangsdame im Außenministerium zu gehen. Und, weil Kiara tief im Inneren wusste, dass ihr Papa recht hatte. Ihr hatte das Studium Spaß gemacht, sie war mit Eifer dabei gewesen, Wirtschaftswissenschaften zu lernen. Und hätte er mit seinen ständigen Nörgeleien nicht erst angefangen, hätte Kiara den Hintern wohl nie hochgekriegt und würde immer noch kellnern. Der Job klang jetzt nicht gerade nach Höherem, wie ihr Vater immer zu sagen pflegte, war aber besser als Kellnerin, und sie hätte dann den Fuß für eben Höheres schon mal in der Tür.

Sie liebte das Kellnern, den Umgang mit den Menschen, und zweifelsohne würde sie das nebenbei immer noch machen. Aber sie hatte sich doch nicht wirklich jahrelang in die Lesungen geschleppt, um später dann nichts daraus zu machen.

Resigniert seufzte Kiara und betrachtete wieder den fremden Mann, der ihr gegenüber auf einem der Wartestühle saß. Er war etwa eine halbe Stunde nach Kiara erschienen. Sie hatten ein paar Belanglosigkeiten gewechselt, doch was er hier wollte, hatte er für sich behalten.

Komisch, Kiara war bis jetzt noch gar nicht aufgefallen, dass er ihr auf die Frage keine Antwort gegeben hatte.

Seither schwiegen sie, und Kiara musterte immer wieder sein Antlitz. Und jedes Mal baute sich eine eigenartige Nervosität auf. Er wirkte eigentlich wie ein ganz durchschnittlicher Typ. Die Haare waren auf einer Seite etwas länger als auf der anderen und glatt gekämmt, in einem Ohr hatte er einen Ohrstecker. Seine Augen waren das, was sie wohl so irritierte. Sie waren hell. Hätte die Iris nicht einen dicken schwarzen Rand, würde man nur die Pupille sehen und der Rest würde im Weiß untergehen.

Und diese eine Augenbraue.

Die linke Augenbraue verlief zur Hälfte in einem schönen Schwung nach außen und dann machte sie einen steilen Knick nach oben. Wie kam man nur auf die Idee, sich das so zu machen? Wobei – Kiara konnte sich nicht vorstellen, dass das beabsichtigt war.

Der junge Mann hatte bisher zwar in ihre Richtung geschaut, war aber weit weg mit seiner Aufmerksamkeit.  Jetzt riss er plötzlich den Kopf etwas in die Höhe und starrte Kiara für Sekunden in die Augen.

Kiara durchfuhr ein Zittern, als sie sah, wie seine Augen dunkler wurden. Es schien sich regelrecht ein Schatten darauf zu legen.

Ein Knacken war vernehmbar. Die Tür ging auf. Kiara atmete erleichtert aus. Endlich hatte das Warten ein Ende. Dieser merkwürdige Moment war vorbei.

Aber es war nicht die Tür des Außenministers, der die Wahl seiner Empfangsdame stets selbst traf, sondern die Tür, die Kiara selbst vor etwa einer Stunde durchquert hatte. Die Frustration darüber blieb ihr im Halse stecken, als sie die zwei Gestalten sah. Sie schritten nicht, sie glitten fast schon majestätisch. Zumindest die eine, die andere hatte etwas Raubtierartiges an sich.

 

 

Textschnipsel 2

»Großer Vater, ist das wirklich wahr?«

Maige wollte einen Luftsprung vollführen, aber sie bremste sich. Schließlich musste sie sich benehmen. Bei Hofe war alles sehr offiziell. Ihr Vater – Khar, König von Ka Ha – schmunzelte verhalten. Mit dem nächsten Wimpernschlag war sein Gesicht wieder ernst und erhaben. Maige fragte sich, ob sie sich sein Lächeln nur eingebildet hatte.

»Beim Übergang erwartet dich ein Wanderer. Er kennt sich bestens aus in der Menschenwelt und bringt dich sicher auf direktem Wege in das Außenministerium, wo du dem Minister den Vertrag bringst. Wenn er unterschrieben hat, kehrt ihr unverzüglich nach Kaork zurück. Hast du das verstanden?«

Während ihr Vater sprach, verlor Maige immer mehr an Farbe und Fröhlichkeit. Sie durfte nur den Boten spielen. Sie hatte keine Zeit, sich die Welt etwas genauer anzusehen. Dabei war das schon als kleines Mädchen ihr innigster Wunsch gewesen, wenigstens einmal in die Menschenwelt reisen zu dürfen und so viel wie möglich dort zu erkunden. Zu jedem Hianertag – dem einen Tag im Jahr, an dem die ganze Arbeit niedergelegt und zur Huldigung der Götter Hi Ho Nal gefeiert wurde – hatte sie sich das gewünscht. Immer hatte es geheißen, es sei zu gefährlich. Aber jetzt war sie erwachsen. Und wenn Vater König sie schon in die Ehe mit dem Prinzen aus dem benachbarten Königreich zwang – hätte er da nicht einmal an sie denken können und ihren einzigen Wunsch erfüllen?

»Kann ich nicht länger ...«

Maiges Mutter, Lady Nacan, brachte sie mit einem Blick zum Schweigen. Das schaffte sie nicht oft, denn die schönste Frau im Lande mit ihren rotblonden Haaren und den unverwechselbar dunkelblauen Augen, war von Grund auf eine liebenswerte Persönlichkeit. Es irritierte Maige, gleichzeitig war sie verletzt. Fiel ihr Mutter Königin jetzt auch noch in den Rücken?

»Über den Inhalt des Bündnisses weißt du ja Bescheid. Deine Aufgabe ist zudem, ihm unser Versprechen zu geben, ihnen zu helfen, falls die Menschenwelt einmal Hilfe benötigt.«

Ja, sie wusste Bescheid. Kaork wurde bedroht. Bisher war noch nicht bekannt, von wem. Es war auch noch nicht direkt etwas passiert, aber eine ungreifbare Gefahr lag in der Luft. Es gab Erzählungen, dass der ein oder andere Kaorker wie vom Erdboden verschluckt schien, und Tage später war er wieder da, gesund, aber im Wesen verändert.

Die Hi Ho Nal – die Herrscher dieser Welt – waren tatenlos. In Maige baute sich mit dem Wechsel der Tage immer mehr eine Vermutung auf. Sie wagte es aber nie, sie auszusprechen. Vaters Handeln ließ sie allerdings erahnen, dass er das Gleiche dachte.

Maige sollte die Prinzen von Ka Kr heiraten, um sich ihre Unterstützung zu sichern. Denn kam es hart auf hart und hatte man zu keinem anderen Königreich eine Bindung, half man nur sich selbst. Ka Ha war ein Handwerksreich, Ka Kr hingegen bildete Krieger aus. Dann gab es noch Ka An, die untergebensten Anbeter und Diener der Hi – wie die Gottheiten kurz genannt wurden –, und die Ka La – die Landwirte.

Ka Kr war definitiv die beste Wahl für eine Zusammenkunft. Maige hatte den Prinzen schon etliche Male gesehen. Man konnte fast sagen, sie waren gute Freunde. Krian war gar keine schlechte Partie, er sah gut aus, hatte Humor und das Herz am rechten Fleck. Aber Maige hatte sich doch etwas mehr vom Leben mit einem Mann erwartet. So etwas wie Liebe. Sie glaubte nicht daran, dass diese im Laufe der Zeit entstand. Entweder man spürte das berühmt- berüchtigte Kribbeln gleich, oder es würde nie da sein, da war sie sich sicher.

Seufzend nickte Maige. Ihr blieb gar nichts anderes übrig, als sich ihrem Schicksal zu fügen. Ihr Vater war der König, sowohl Mutter als auch sie hatten Folge zu leisten. Zum Wohle des Volkes.


[Buchvorstellung einmal anders] KAORK - Dein Kampf ist der meine von Ailis Regin

 


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Maige und Kiara aus „Kaork – Dein Kampf ist der meine“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Maige: Danke, dass wir dabei sein dürfen.
Kiara: Ja, danke. Wir freuen uns auf die Fragen.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Kiara: Natürlich. Ich bin Kiara, stamme aus Wien, Österreich. Ich habe vor kurzem mein Studium in Wirtschaftswissenschaften abgeschlossen, nebenbei und auch danach habe ich gekellnert, was mir sehr Spaß macht. Dann habe ich Maige getroffen und bin ihr in ihre Welt gefolgt …
Maige: Und das bin ich. Prinzessin Maige von Ka Ha, einem der vier Königreiche in der Welt Kaork. Ich soll eigentlich den Prinzen der Krieger heiraten, um den Schutz meines Königreiches zu gewährleisten. Nur ist das so gar nicht mein Traum von Liebesgeschichte …
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Maige: Es geht um Freundschaft, plötzlich entstanden, sich aber anfühlt, als bestünde sie schon immer. Um eine Liebe, die sich langsam entwickelt und aussichtslos ist. Es geht um einen bevorstehenden Kampf, bei dem anfangs noch gar nicht klar ist, gegen wen. Wie soll man ihn dann gewinnen?
Kiara: Ich falle von meiner Welt in eine völlig fremde, in eine stürmische Liebe. Und für mich tut sich etwas Wunderschönes auf, das ich nie erwarten hätte können. Eine Vergangenheit und Gegenwart, die sich durch mein Mitwirken an dem Kampf plötzlich ändert.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Kiara: Oh, ja. Sie liebt das
Maige: Quatsch. Ich glaube nicht, dass Ailis das gerne macht. Aber manche Dinge müssen erst negativ sein, um sich in etwas viel Besseres wandeln lassen zu können.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Kiara: Ich glaube, ich mag das Aufeinandertreffen mit Maige ganz gerne. Als sie durch die Türe trat … Ich glaube, unterbewusst war mir da schon klar, dass zwischen uns eine besondere Freundschaft entstehen wird.
Maige: Mmh, ja. Das würde ich auch meinen. Nur dass mein bewusstes erstes Treffen später war. Aber ja, in diesem Moment war nichts anderes wichtig, als zu erfahren, wer Kiara ist.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Maige: Ich glaube, da kann ich für uns beide sprechen. Definitiv steckt das ein oder andere von Ailis in uns. Meine Unsicherheit zum Beispiel, oder Kiaras Gerade heraus-Art. Und rund um diese Eigenschaften hat sie wohl das Beste aus uns herausgeholt.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Kiara: fürsorglich, freundlich, selbstzweifelnd,
Maige: ehrlich, direkt
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Kiara: Oh, damit hat sie sich richtig schwer getan. Der stand erst lange nach dem Cover fest.
Maige: Der Titel sollte eigentlich etwas mit Seelenverbundenheit zu tun haben und ohne Untertitel. Schließlich war das aber nicht so umsetzbar und sie hat sich für ein sehr prägnantes Merkmal aus dem Buch als Haupttitel entschieden.
Kiara: Der Untertitel geht auf meine Kappe. Mit meiner Entscheidung, Maige zu begleiten, hat er sich geformt.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Maige: Oh, ich liebe es. Alles daran. Die Farben, dass es uns zeigt (wenn auch nur symbolisch – mit Krone und Schwert)
Kiara: Und das Cover von Teil 2 erst … Das ist der Hammer, aber dazu dürfen wir noch nichts verraten.
Danke für das Gespräch
Kiara: Sehr gerne
Maige: Wir haben zu danken.

[Autoreninterview] Ailis Regin


Autoreninterview
Ailis Regin

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hey, ich bin Ailis, 34 und lebe mit meinem Mann und meinen zwei Wirbelwinden von Jungs in Oberösterreich. Neben meiner Leidenschaft, dem Schreiben und lesen, komme ich beim Hula Hoop gerne etwas zur Ruhe oder powere mich beim Sport aus.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe es immer schon als Ventil benutzt, meine Gefühle zu ordnen. Seit ich schreiben kann, habe ich Geschichten verfasst, die mit den Jahren immer länger wurden.
Anfangs Detektivgeschichten, mit der Zeit bin ich dann aber in den Fantasy- und Liebensbereich gewechselt, weil ich das später selbst gern gelesen habe.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Derzeit sind von mir keine Bücher auf dem Markt erhältlich. Ich hatte bereits 4 als Ebook veröffentlicht, habe sie aber wieder zurückgezogen, weil ich mit dem Inhalt nicht ganz zufrieden war, diese erhalten zu gegebener Zeit ein neues Release.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Neben der Romance mit dem Arbeitstitel „Träume und Lebe“, das derzeit in der Lektoratsphase steckt, schreibe ich zwischendurch an einer neuen Romantasy. Ich will noch nicht zu viel verraten, aber sie trägt den Arbeitstitel „under ice“
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Also …
Schreiben. Natürlich ;)
Lesen, mit meinen Kindern Ausflüge machen, mich mit meiner Freundin treffen. Und der Sport spielt in meinem Leben eine große Rolle. Ob Hula Hoop, laufen, Home Workouts, wandern, Rad fahren, ... Ich bin für nahezu alles offen.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Meine absolute Lieblingsautorin seit langem ist Jenny-Mai Nuyen. Mit ihren Büchern bin ich groß geworden und ich lese sie auch immer wieder, wenn es mein stetig wachsenden SUB zulässt.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Mein ganzer Stolz ist mein neuer Schreibtisch mit Blick ins Freie. Aber grundsätzlich kann ich mit Block und Stift überall schreiben. Mit Krabbelstubenkind und einem 1.Klässler nutze ich jede Minute, in denen sie alleine spielen wollen und schreibe so meist auf dem Esstisch – im Sommer auf dem Terrassentisch.)
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Aufstehen, Frühstücken, 20 Minuten Schreibzeit (ab Herbst vielleicht sogar mehr :D ), Arbeiten im Brotjob. Dann ist schon Mittagszeit – Haushalt, Hausaufgaben, Spielen mit den Kids …
Dazwischen bei Kaffee werden (wenn’s gut läuft) ein paar Zeilen geschrieben.
Abends wenn die Kinder dann schlafen sind, ist meine Zeit. Sport, Schreiben, Instagram füttern …
Ziemlich unspektakulär – und dennoch oft gar nicht so einfach, Brotjob, Mamasein und Autorinnenleben unter einen Hut zu bekommen.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim lesen sind sämtliche Genres von Romance (auch spicy, dark, … ab und an) und Fantasy dabei. Da mische ich immer durch, mal reine Liebesgeschichten, dann wieder ein Buch mit magischen Einflüssen.
Schreibtechnisch bin ich in der Romantasy und Romance (new Adult, cozy, bisschen spice ;) …) unterwegs.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Träume nicht dein Leben. Lebe deinen Traum.
Danach lebe ich. Auch wenn ich schon ein paar Mal den Traum aus den Augen verloren habe, bin ich immer wieder dahin zurück, habe nie ganz aufgegeben, und werde es auch nie.
Man lebt nur einmal und dieses Leben sollte man mit allem füllen, was einen glücklich macht.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Nein, ich habe kein Lieblingsland. Ich bin in Österreich geboren und aufgewachsen und habe nie groß etwas von der Welt gesehen (abgesehen, von ein paar All inclusive Urlauben am Meer.)
Nach Kaork würde ich gerne mal ;)
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich arbeite daran …
Nein, also – im ersten Moment bin ich tatsächlich oft eingeschnappt. Aber wenn ich über die Kritik in Ruhe nachdenke, dann kann ich sie grundsätzlich schon gut annehmen und Lehren daraus ziehen.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Also, ich habe mich nicht für oder gegen etwas entschieden. Ich habe nur für mich entschieden, dass ich es zu schade fände, meine Buchbabys in einer Schublade versauern zu lassen. Deshalb werde ich alles dafür tun, sie der Buchwelt näher zu bringen. Ob mit Verlag oder ohne, ist da eher nebensächlich.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Lebt und liebt, als gäbe es kein Morgen

Montag, 6. April 2026

[Protagonisteninterview] Emilia aus Ragnamar - Das letzte Wort von Kaja Paulan


 
Protagonisteninterview mit Emilia

Ich treffe mich heute mit Emilia aus dem Buch „Ragnamar – Das letzte Wort“ von Kaja Paulan.

Hi, schön, dass du heute Zeit findest, ein wenig mit mir über das Buch zu sprechen. Wie geht es dir heute?
Ich weiß es nicht genau. Manchmal wache ich auf und brauche einen Moment, um zu verstehen, in welcher Welt ich gerade bin. Ragnamar oder Nemagia. Aber jetzt gerade mit meiner Arbeit im Buchladen und dem Neuaufbau der Klosterbibliothek fühle ich mich sehr wohl.
Würdest du dich meinen Lesern vorstellen?
Mein Name ist Emilia Fortis, von meinen Freunden werde ich Mila genannt.
Ich liebe Bücher, ich liebe Märchen. Ich konnte einmal mit meiner Stimme zaubern. Und ich habe ein Märchenreich gerettet. Nicht nur einmal.
Was ist dein höchstes Lebensziel?
Ein höchstes Lebensziel?
Ich glaube, ich muss erst wieder im normalen Leben ankommen.
So viel ist passiert. So viel ist zerbrochen. Aber ich merke, dass es mir gerade gut tut, im Buchladen zu arbeiten und Kindern Märchen zu erzählen.
Wie kann man sich deinen ganz normalen Alltag vorstellen?
Gute Frage, gerade gewöhne ich mich wieder an ein normales Leben. Ich arbeite im Buchladen, richte mich im alten Kloster ein. Und wenn ich kann, besuche ich Ragnamar, Ysen, Diego, Denna und Canis. Die Feen. Das reicht mir momentan. Abenteuer hatte ich mehr als genug.
Welche Stolpersteine und Hoppalas würdest du gerne aus deinem Leben eliminieren?
Eigentlich nichts. Es gab Dinge, die wehgetan haben und schlimm waren. Aber sie gehören zu mir. Wenn ich etwas davon auslösche, würde ich auch die Entscheidungen auslöschen, die ich getroffen habe, Freundschaften, Liebe, alles. Es ist mein Leben. Und alles darin hat seinen Platz.
Wenn du einen Wunsch frei hättest, wie würdest du ihn verwenden?
Vielleicht, dass jedes Kind, dem ich ein Märchen erzähle, am Ende ruhig schlafen kann, weil es sich sicher fühlt. Und dass die Märchen in Erinnerung bleiben.
Herzlichen Dank für deine Zeit.

Sonntag, 5. April 2026

[Reiheninterview] My Golden Secret von Margaux Navara

 

 


Reiheninterview

Heute treffe ich mich mit Kaitlin, um mit ihr über die Dilogie „My Golden Secret“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit hast, um mit mir über die Reihe zu reden.

Hi Claudia, freut mich, dass du dir dafür Zeit nimmst!
Kannst du uns die Reihe, bestehend aus den Teilen „My Golden Secret“ und „My Fake Secret“ mit wenigen Worten vorstellen?
In beiden Bänden geht es darum, dass Frauen wie ich auf Männer treffen, die eigentlich weit über ihnen stehen, weil sie verdammt reich sind. Aber sie lernen, dass es nicht um Reichtum geht, sondern nur darum, dass man zusammenpasst – und das tun wir, weil die Verbindung zwischen uns so viel tiefer geht als eine der üblichen Liebesgeschichten.
Ihr Charaktere wachst mit euren Aufgaben, entwickelt euch weiter, besteht so manche Situation. Was glaubst du? Fällt es der Autorin leichter euch durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Von Margaux weiß ich, dass sie sehr gerne lockere Szenen schreibt, die dich zum Lachen bringen, aber richtig heftig wird es, wenn wir unsere dunkelsten Momente erleben. Das gleicht sie dadurch aus, dass sie uns eine Menge Leidenschaft erfahren lässt.
Hast du Lieblingsstellen in der Reihe, die du uns gerne vorstellen würdest?
Mh, ja!!! Bei mir sind es zwei: Der Moment, in dem ich das erste Mal auf Cormac treffe. Weißt du, ich war auf einem Steg an einem See in den Bergen über Los Angeles und auf einmal taucht da ein Adonis aus dem Wasser … Gott, ich war völlig überwältigt. Er war völlig nackt. Kannst du dir das vorstellen? Ich bin rückwärts gestolpert, und auf einmal kniete er neben mir und er war so …. Überwältigend. Sorry, ich wiederhole mich, oder? Kann nicht anders. Puh, mir ist verdammt heiß! Hast du die Heizung an?
Ach ja, du willst mehr? Weißt du, einmal in seiner Hütte, da hat er eine Suppe gekocht und von mir verlangt, dass ich mich hinknie und mich füttern lasse. Gott, das war so … heiß. Und so viel mehr. Das ist, als würde die ganze Welt aufhören, sich zu drehen. Ich habe nur noch ihn wahrgenommen, nur noch ihn vor mir gesehen, ihn gerochen, war völlig bei ihm und bei mir. Ich glaube, das war der Moment, in dem ich mich das erste Mal im Leben ganz habe fallen lassen. So richtig ..
Weißt du wie viel echte Margaux in den Büchern oder dem ein oder anderen Charakter steckt?
Na, ich war ja in ihrem Kopf und ich kann dir sagen, dass da schon so einiges von dem ist, was sie schreibt. Sie weiß noch sehr genau, wie es sich anfangs anfühlt, wenn man sich das erste Mal einem Mann ganz unterwirft. Und selbst, wenn sie die Situation nicht genau so erlebt hat, weiß sie doch, wie es ist, wenn man sich fesseln lässt oder wenn so eine Hand auf einen Hintern … upps! Too much information, oder?
Wie würdest du als Protagonistin die Autorin beschreiben?
Sie ist … liebevoll. Das ist mir gleich aufgefallen. Sie mag mich und eigentlich alle Figuren, die sie schreibt. Und sie gibt sich ganz viel Mühe, einen richtig kennenzulernen. Wir alle leben eine Weile in ihrem Kopf, ehe sie uns rauslässt. Wir reden viel, sie fragt nach, wie es uns geht, was wir gerne tun würden und was eher nicht. Was wir uns wünschen, wie weit wir gehen wollen. Cormac hat das auch gesagt. Sie hat ihn nicht dazu gedrängt, etwas zu tun, was er nicht wollte. Und erst recht Annabelle und Zachary. Ich weiß nämlich, dass Margaux eigentlich eine härtere Beziehung schreiben wollte, aber die beiden wollten nicht. Es passte nicht zu ihrem Charakter. Annabelle ist so eine Arme, was die in ihrer Kindheit erlebt hat – sie braucht einfach jemanden, der ihr all seine Liebe gibt, sich um sie kümmert, sie ermutigt. Und Zachary ist genau dieser Typ. Ein bisschen Daddy, aber das hört er nicht so gerne. Und Margaux hat das akzeptiert und die beiden genau so geschrieben. Sie passen zueinander und sie passen jetzt genau in diese Geschichte, die sie in My Fake Secret erzählt.
Weißt du, wann die Idee stand eine Dilogie zu schreiben? Stand es von vornherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder habt ihr Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
Hm, darf ich dir was verraten? Aber sags nicht weiter! Ich glaube, es könnten auch mehr als zwei Bücher werden. Es gibt da noch Valerie. Und Mark und Desmond und Catalina … Aber ich hab nichts gesagt. Ich bin einfach froh, dass Annabelle jetzt ihr Happy End bekommen hat. Ich sag nur, dass die anderen auch eins verdient hätten …
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
Also, der Titel von My Golden Secret kam von Cormac. Ist ja schließlich sein Geheimnis. Bei My Fake Secret kam der Vorschlag von Annabelle. Sie ist diejenige, die sich mit Tropes auskennt.
Wer ist denn der Coverdesigner?
Das Cover wurde von Jenny von Books-of-Art entworfen, natürlich nach Vorschlägen von Margaux. Die Farbe zum Beispiel, die wollte Margaux unbedingt haben. Auch das Dunkelrot von My Fake Secret – einfach toll, oder?
Bist du mit den Covern zu 100% zufrieden, oder würdest du nachträglich noch etwas ändern wollen?
Ich? Ich bin nur eine Protagonistin, ich würde nichts ändern. Ich liebe mein Blau, das ist so intensiv, irgendwie leidenschaftlich. Und der Farbschnitt – hast du den gesehen? Ich kann euch nur empfehlen, das Taschenbuch zu holen. Das sieht absolut traumhaft aus im Regal. Das neue, rote Cover ist genauso schön geworden! Aber da gibt es den Farbschnitt bei Margaux auf einer Messe.
Zum Abschluss würden mich noch deine Lieblingszitate aus den Büchern interessieren.
Bei My Golden Secret ist es: „Er konnte sie sich verdammt gut auf den Knien vorstellen, den Mund offen, die Augen auf ihn gerichtet. Nur auf ihn. Auf jedes Wort von ihm horchend, auf jeden Befehl wartend. Den Arsch rot von seiner Hand, vielleicht Fesselspuren an ihren Handgelenken.“ Weil ich mich genau so gefühlt habe.
Bei Annabelle ist es diese Stelle: „Endlich fing Zachary ihren Blick auf. »Alles gut?« Er drückte ihre Hand und ihr wurde bewusst, dass sie seine fast zerquetschte. Mit einem Glucksen ließ sie los. »Sorry.«
»Kein Problem: Ich bin gerne dein Halt.«
Hach, ist das nicht total süß? So gehen die beiden miteinander um.
Danke für das Gespräch.
Ich danke dir, dass ich mich mit dir unterhalten durfte. Das dürfen wir Protas ja nicht gerade häufig. Margaux achtet ganz eifersüchtig darauf, dass wir nur mit ihr reden …

[Autoreninterview] Margaux Navara


Autoreninterview
Margaux Navara

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin Autorin, Ehefrau, Mutter, reise für mein Leben gerne, lese viel, wandere gerne, und in meinem Kopf leben ständig Fremde, die mir ihre Geschichten erzählen. Und was noch schlimmer ist: Sie wollen, dass ich die auch aufschreibe. Am liebsten romantisch, mit einer tiefen vertrauensvollen Beziehung und einer Menge Spice.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe immer schon Geschichten für mich geschrieben, weil sie eben in meinem Kopf waren. Irgendwann habe ich welche im Internet veröffentlicht und positives Feedback erhalten. Das war der Startschuss.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Ich habe insgesamt über 100 Werke veröffentlicht und in allen geht es um dominante Männer und Frauen, die sich unterwerfen. Freiwillig und sehr gerne. Mein Thema ist es, Frauen Mut zu machen, zu ihren Wünschen zu stehen und sie nicht als ‚pervers‘ abtun zu lassen.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Immer. Damit habe ich schon angefangen, als My Fake Secret ins Lektorat ging. Am Anfang steht bei mir immer das Kennenlernen der Protagonisten. Ich ‚lebe‘ eine Weile mit ihnen, um sie richtig kennenzulernen. Dann werden aus ihnen echte Menschen, keine Abziehfiguren.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Lesen steht immer noch an erster Stelle, danach draußen sein: Walken, Wandern, Reisen. Aber ich koche auch gerne und liebe es, mich mit Freundinnen zu treffen. Nur kommt das häufig zu kurz.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Puh, eine schwierige Frage. Vor allem spicy Bücher oder welche aus meinem Genre. Das sind Cherise Sinclair und Sierra Simone. Aber ich tue sicher all den anderen Unrecht, die ich hier nicht aufzähle. Es sind einfach zu viele …
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Seitdem wir erst vor Kurzem mein Büro renoviert haben, gehe ich jeden Tag mit noch mehr Begeisterung in das Zimmer. Die Wände habe ich teils in einem dunklen Petrol gestrichen, das ist meine Lieblingsfarbe. Hinter dem Schreibtisch hängt eine Art Moodboard, wo ich mir Fotos anhefte, die zu dem Buch passen, an dem ich schreibe. In den Schränken stehen meine Bücher (natürlich!) und all meine Notizbücher (eine Leidenschaft von mir – ich fange immer handschriftlich an).
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Sehr diszipliniert! Ich stehe um halb sieben auf, sitze ab halb acht am Schreibtisch, mache Pausen für Mahlzeiten und arbeite bis etwa sieben am Abend. Unterbrochen von Sport, Kaffee holen, oder draußen durchatmen. Natürlich schreibe ich nicht nur, als Selfpublisherin muss ich ja tausend Dinge selbst organisieren: Cover, Druck, Messeauftritte, Social Media, Buchhaltung und tausend Kleinigkeiten mehr. Abends lese ich gerne oder schaue mir einen Film an.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ich lese vorwiegend Romance, mal cosy, mal spicy, mal Suspense, aber zwischendurch auch immer mal wieder Krimis. Beim Schreiben ist es eindeutig ‚mein‘ Genre, BD§M-Romance.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Für mein Leben gilt eines: Lebe den Moment. Wer weiß, ob ich morgen noch genießen kann?
Für meine Bücher gilt das, was meine Leser:innen sagen: authentisch, voller Herz und „so, als würde man all das gelesene hautnah miterleben“. Solche Aussagen sind für mich Ansporn, so weiterzumachen.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Bis vor einem Jahr hätte ich die USA genannt, aber das kann ich jetzt nicht mehr guten Gewissens tun. Ich liebe Frankreich, die Mentalität der Franzosen ist meiner sehr nahe. Das Genießen, das Laissez-faire, den Vorrang von gutem Essen vor Putzen oder Arbeiten.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Kritik trifft mich meist sehr tief, gerade persönliche Angriffe trage ich lange mit mir herum. Ich arbeite daran – bin aber nicht sehr zuversichtlich, dass sich das bessern wird.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Weil es für mein Genre keinen Verlag gab, als ich anfing. Es gab einen für sehr harte BD$M-Romane, aber nicht für Romance. Dass Spice und Elemente des BD§M sich inzwischen in vielen Romance-Büchern finden, ist noch nicht sehr lange so. Aber nachdem ich festgestellt habe, dass es viel schöner ist, alles selbst entscheiden zu dürfen, werde ich auch beim SP bleiben.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Traut euch! Nicht nur, meine Bücher mal auszuprobieren, sondern auch eure Wünsche auszuleben. Meine Bücher zu lesen, ist dafür aber ein guter Anfang ;)

Samstag, 4. April 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Magic Souls - Awakening Light von Laura Field


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin Laura Field, um mit ihr über ihr Buch „Magic Souls – Awakening Light“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Hi, vielen Dank, ich freue mich sehr auf unser Gespräch!
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
In „Magic Souls – Awakening Light“ geht es um Janna, die an ihrem 18. Geburtstag neben ihrer eigenen Leiche erwacht und widerwillig ihr altes Leben und alle Erinnerungen daran hinter sich lassen muss. So wird sie Teil einer magischen Gemeinschaft, die das Gleichgewicht zwischen Leben und Tod bewahrt. Ihre neue Heimat ist der magische Wald, wo sie zwischen gemütlichen Baumwipfelpfaden und mystischen Wesen auch auf ein dunkles Verbrechen stößt, das sie mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Hilfe bekommt sie dabei von neuen Freunden und einem unverschämt heißen Typen, von dem man nicht weiß, ob er nun Freund oder Feind ist …
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Das fällt mir eigentlich alles gleich leicht, Höhen und Tiefen gehören zum Leben nun mal dazu, erst dadurch kann man sich weiterentwickeln – und wenn man in eine Fantasy-Geschichte geboren wird, fallen die Tiefen eben etwas Extremer aus ;)
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Ich bin ein großer Enemies-to-Lovers-Fan und mag deshalb die Szenen mit Caleb (dem unverschämt heißen Typen) am meisten. Vor allem sein erstes Auftreten, das mit einem großen Paukenschlag kommt.
Wie viel echte Laura steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Es steckt definitiv meine Liebe zur Natur in dieser Geschichte, meine ganz eigene Auffassung von „Magie“. Außerdem liebe ich es, mit magischen Geschichten dem Alltag und den schlechten Nachrichten entkommen zu können – die größte Freude ist es deshalb für mich, wenn jemand eine solche Auszeit auch in meinen Büchern findet.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Der Titel ergab sich sehr schnell für mich, den hatte ich schon nach wenigen Kapiteln einfach im Kopf.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
„Sobald die Sonne hinter den Bäumen versinkt, erwacht eine andere Welt zum Leben. Nacht wabert durch die Luft, füllt sie aus mit ihrem ganz eigenen Duft: feucht und kühl und noch viel intensiver als am Tag. Zwischen den Blättern blitzen leuchtende Pünktchen auf, die den Wald auf eine wundervoll maische Weise erleuchten. Seelenstaub.“
Danke für das Gespräch.
Vielen Dank! :)