Dienstag, 3. November 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Was bedeutet denn Liebe? von Anna Maria Kuppe


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Rabauke und Biene aus „Was bedeutet denn Liebe“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Sehr gerne. Wir danken, dass wir so etwas einmal machen dürfen.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Hallo, ich bin David, aber alle nennen mich Rabauke, weil ich immer so viel Unsinn im Kopf habe. Mein Bruder heißt Dennis, aber er wird mit Kosenamen nur Biene genannt, er summt nämlich öfter so wie dieses niedliche Tierchen.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Unserer Katzenmama, der Autorin des Buches, ist es wichtig, dass den Kindern frühzeitig die Werte wie Liebe, Geborgenheit und Füreinander da sein, vermittelt werden. Sie sagt, das war schon immer wichtig, aber in der heutigen Zeit um so mehr. Ihr findet in dem Buch ganz viel Liebe. Mein Bruder Dennis und ich spielen dabei wieder die Hauptrollen, so wie in den Büchern zuvor auch. Ich, Rabauke, bin immer sehr neugierig und stelle daher die Fragen. Da mein Bruder, genannt Biene, immer gut zuhört, kriegt er natürlich alles so mit, was Mama und Oma erzählen und er kann mir meine Fragen problemlos beantworten.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Klar, unsere Mama kennt uns gut. Sie spürt auch, was uns wichtig ist, denn wir verstehen uns auch ohne Worte.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Ja, zum Beispiel in der Geschichte, wo es um die Liebe zwischen Mensch und Tier geht: Die vier verbringen noch viele solcher Tage, die aus vollem Vertrauen, Sicherheit, Geborgenheit und einem Zusammenhalt bestehen.
Oder wo es um die Liebe zwischen Mutter und Kind geht, denn wir sehen jeden Tag, wie liebevoll unsere Katzenmama mit unserer Katzenoma umgeht. „Die Bindung einer Mutter zu ihrem Kind ist sehr stark. Du kannst dir das so vorstellen, als ob die beiden mit einem unsichtbaren Band verbunden sind. Ein Band, das man nicht sehen, aber spüren kann.“
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Sehr viel. Wir sind authentisch, wie ihr Menschen sagt. Die meisten Geschichten haben wir genau so zusammen erlebt. In unserem Alltag geht es meistens immer um Liebe, Geborgenheit, Zusammenhalt. Das ist völlig normal bei uns.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Mama ist immer lieb zu uns. Sie geht arbeiten, um für Oma und uns gut zu sorgen. Das fällt ihr oft nicht leicht, aber wenn sie von einem gestressten Arbeitstag nach Hause kommt, dann sind wir alle für sie da. Wir kuscheln, es gibt Streicheleinheiten und schon sind die Sorgen ganz viel weniger geworden. Sie tut alles für uns, bringt Leckerchen nach Hause, kocht und putzt für Oma.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Klar, wir sind alle ein Team und halten zusammen. Da ich Rabauke ja die Neugierde in Katzengestalt bin, war es nicht schwer, auf diesen Buchtitel zu kommen. Wenn ich etwas ganz genau wissen will, dann frage ich einfach mal nach.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Es ist super. So empfinden wir das, denn es ist alles drin. Wir beide, die allen zeigen, dass wir sie lieb haben. Alles voller Herzen, die ja Liebe symbolisieren. Wolken, Schmetterlinge, Regenbogen, Federn, alles Zeichen, die auch unser Opa aus dem Himmel uns zuschickt. Das ist auch Liebe, so sagt es jedenfalls Oma immer.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
„Ja, es ist ein tiefes Gefühl von Vertrauen, von Sicherheit und eine Gemeinschaft, die auch in schwierigen Zeiten zusammenhält. Man fühlt sich bei dem anderen Menschen, der einem nahe steht, einfach geborgen.“
Danke für das Gespräch
Sehr gerne, wir haben zu danken. Es ist toll, dass es so freundliche Menschen gibt, die uns vorstellen. Finden wir super. Herzlichen Dank, auch im Namen unserer Mama.

Montag, 2. November 2026

[Coverinterview] Das Herz der Vildnis von Ursula Walden


 
Coverinterview 
„Das Herz der Vildnis“

Heute habe ich Ursula Walden zu Gast auf meinem Blog. Sie wird mir ein paar Fragen zu ihrem neuen Cover beantworten.

Wann kam das Cover? Vor oder nach dem Titel?
Nach dem Titel. Der Stand relativ schnell fest und als die Rohfassung geschrieben war, habe ich das Cover bei Yola in Auftrag gegeben.
Hattest du schon eine genaue Vorstellung vom Cover, was sich darauf befinden sollte?
Sehr grob. Ich bin tatsächlich nicht sehr gut darin, Dinge zu visualisieren. Ich wusste, welche Elemente ich mir darauf vorstellen kann, aber die tolle Zusammenstellung kam von Yola.
Welche Bedeutung haben für dich der Hirsch, das Fläschchen, das Messer und die Zweige?
Der Hirsch spielt eine sehr zentrale Rolle in der Geschichte, er bringt den Auslöser in die Ereignisse. Das Fläschchen wird immer mal wieder auftauchen, aber welche Rolle es spielt, muss man beim Lesen herausfinden. Auch das Messer ist ein kleiner Hinweis auf wichtige Ereignisse, aber da kann ich nicht spoilern.
Die Zweige stehen für den Wald. Der Großteil der Geschichte spielt unter dem Blätterdach der großen Vildnis.
Wolltest du etwas Bestimmtes mit dem Cover ausdrücken?
Vor allem wollte ich die Atmosphäre der Geschichte greifbar werden lassen. Tanzende Lichter, ein dämmriger Wald, die entfernte Gestalt eines Hirschs. Yola hat das perfekt eingefangen. Die Elemente drum herum sind Hinweise, kleine Dinge die Sinn ergeben, wenn man das Buch gelesen hat.
Hast du ein Lieblingszitat oder eine Lieblingsszene, das das Buch am besten beschreibt?
Zitat:
»Wenn du dich durch meine Augen sehen könntest, Vyra Fördra, wüsstest du, dass ich dich niemals wegstoßen könnte.«
Szene:
Unter ihren Füßen erstreckte sich samtiges Moos, das im Dämmerlicht der silbernen Lichtkugeln sanft schimmerte. Silbermiere blühte überall zwischen den emporgereckten Grashalmen, so hochgewachsen, dass sie die weißen Blütenkelche mit den Fingerspitzen berühren konnte, ohne sich bücken zu müssen. Alles um sie herum leuchtete. Silbereichen, deren glitzernde Stämme dicker waren als die der Bäume am Waldrand, säumten die Blumenwiese, überdachten sie mit einem schützenden Baldachin ihrer Zweige, undurchdringbar und unzerstörbar. Rote und blaue Veilchen bedeckten den Boden zwischen den anderen Pflanzen. Ohne Zweifel, sie befand sich im Dymskoga inmitten der Vildnis. Die vertraute Stille umhüllte sie wie eine unausgesprochene Gewissheit. Doch an genau diesem Ort war sie sicher niemals zuvor gewesen.
Unsicher, was sie tun sollte, machte Vyra einige vorsichtige Schritte tiefer in die Menge der Silbermieren hinein. Und kaum, dass sie dies tat, spürte sie ein leichtes Ziehen hinter ihrem Brustbein, das ihr bedeutete, weiterzugehen. Ohne weiter darüber nachzudenken, folgte Vyra diesem Impuls, bis sie an einen See gelangte, dessen Wasser spiegelglatt und unbewegt dalag. Zunächst hatte sie es kaum als das erkannt, was er war. Die Silbermiere und die silbernen Lichter spiegelten sich darin wie ein endlos weiter Sternenhimmel, verwandelten die Wasseroberfläche in einen Spiegel und zugleich in einen unendlichen Abgrund, dessen Ausmaß nicht ersichtlich war. Und dort, inmitten des schwarzen Sees mit dem Meer aus Silber, thronte eine riesige Trauerweide, alt und knorrig, den Stamm von Efeu und Schimmerkraut umwuchert. Die ausladende Krone des Baumes ließ lange Zweige um sie herum gen Wasser hängen. Die Spitzen berühren fast den See, verharrten regungslos in der unbewegten Luft.
»Mein Kind.«
Die gewaltige Stimme vibrierte in Vyras Geist, füllte sie ganz aus.
»Tossala«, wisperte Vyra und ging unwillkürlich auf die Knie, den Blick fest auf die große Wächterseele der Vildnis gerichtet.
»Ich habe auf dich gewartet«, erklang die allumfassende Stimme in ihr. Und ein Gefühl von Sehnsucht, die nicht ihr gehörte, breitete sich in Vyra aus.
Ihre Hand wanderte über ihr Herz und verharrte dort. »Gewartet? Auf mich?«
Das Gefühl wurde stärker. »Ich habe nach dir gerufen.«
Bist du nun zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du aus heutiger Sicht etwas daran ändern wollen?
Ich stehe zu 100% hinter dem Cover und würde es genauso wieder nehmen!
Danke, dass du bei dem Coverinterview mitgemacht hast 😊

[Autoreninterview] Ursula Walden


Autoreninterview
Ursula Walden

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin eine Mischung aus leidenschaftlicher Naturwissenschaftlerin und kreativem Chaosmensch. Daher meine beiden Tätigkeiten: Ökologie/Biodiversität und das Schreiben.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe als Kind alles gelesen, was mir unter die Finger kam. Das reichte irgendwann nicht mehr und ich wollte all die Geschichten, die in meinem Kopf herumschwirrten, aufschreiben.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
„Das Herz der Vildnis“ von Oktober 2026 ist mein Debüt. Es ist eine High Fantasy Geschichte um eine junge Frau, die nicht weiß, wie man auf sich selbst vertraut und Angst davor hat den nächsten Schritt zu wagen. Das Schicksal führt sie in einen magischen Wald. Es ist eine Geschichte über Selbstfindung, Freundschaft, Verlust und Hoffnung. Außerdem mit casual queerem Worldbuilding, sapphic Subplot und Neopronomen-Repräsentation.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, tatsächlich kämpfen gerade zwei Ideen um meine Aufmerksamkeit. Aber vor allem schreibe ich jetzt eine Weile an meiner Masterarbeit, das wird meinen kreativen Output erstmal etwas eindämmen.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Schreiben, Gaming, Lesen. Kommt aber nicht oft vor, meistens sind es dann eher Ausflüge mit den Kindern.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Meine Lieblingsbücher einzugrenzen ist schwer. Da wäre „Gezeitenruf“ von Yola Stahl, „Das dunkle Herz des Waldes“ von Naomi Novik und „Das dunkle Wort“ von Sylvia Englert. Von Naomi Novik und Yola Stahl kaufe ich blind, lese und liebe ich sowieso!
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Zeigen nicht, das Chaos will echt niemand sehen, haha. Ich arbeite an einem Desktop PC, ich bin irgendwie nicht so der Typ für Tablets und Laptops. Ich brauche eine große, klackernde Tastatur vor mir. Ansonsten ist der liebste Ort zum Schreiben der See in Schweden.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Unspektakulär. Bei mir ist normaler Familien-Alltag. Es dreht sich hauptsächlich um die Kinder und den Hund, wenn die Kinder schlafen oder betreut sind arbeite ich fürs Studium oder schreibe. Wir lesen viel, gehen draußen spielen und wenn das Wetter ganz übel ist gibt es auch mal Mario Kart.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Bei beidem eindeutig Fantasy, am liebsten High Fantasy oder Romantasy. Beim Schreiben geht die Waage noch ein bisschen mehr Richtung High Fantasy.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
„Einmal ist besser als keinmal und besser spät als nie.“ War schon in der Schule mein Motto…
Aus dem Buch würde ich wohl sagen: „Perfektion ist eine Illusion.“
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Schweden. Dort ist mein Herz zu Hause und ein Teil von mir hofft noch immer, dort irgendwann vielleicht für immer zu Hause zu sein. Die Natur, die Seen, die Menschen dort, alles ist weniger hektisch, freundlicher und für mich einfach eine absolute Wohltat.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich glaube das hängt stark von der Art der Kritik ab. Ich freue mich über wertschätzendes Feedback, auch wenn es mal einen unangenehmen Punkt trifft. Man kann nur besser werden, wenn man ehrliche Kritik bekommt. Aber sie sollte konstruktiv und eben wertschätzend sein.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Weil ich die Freiheiten des Selfpublishings nutzen möchte. Es war immer mein Traum in einem Verlag zu veröffentlichen, aber persönliche, eher negativ geprägte, Erfahrungen mit Verlagen und die allgemeine Entwicklung in der Branche haben mich umdenken lassen. Nun habe ich volle Kontrolle über Optik und Inhalt und suche selbst aus, mit wem ich arbeiten möchte.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Sei mutig, nutze deine Chancen und glaube nicht, was andere über dich sagen. Und wenn du scheiterst, dann weißt du, dass du es wenigstens versucht hast.

Sonntag, 1. November 2026

[Buchvorstellung einmal anders] All in for us - Heated Hearts 1 von Genovefa Adams


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Chase und Wesley aus „All in for us – Heated Hearts“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Chase: Sehr gern. Ist mal etwas anderes, sonst rede ich immer über Eishockey.
Wesley: Für mich ist das das allererste Interview. Ich bitte also um etwas Geduld.
Chase *schnaubt*: Wes kann alles. Einfach so auf Anhieb. Ich glaube nicht, dass Interviews da eine Ausnahme darstellen.
Wes: Überschätzt du mich da nicht ein bisschen?
Chase: Nope.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Chase: Klar. Hi, ich bin Chase O’Connell,Eishockeyspieler bei den New York Penguins …
Wes: Und Sexsymbol.
Chase: Und Sexsym… was?
Wes *grinst*: Ich bin nicht der einzige, der dir gern beim Aufwärmen auf dem Eis zusieht.
Chase: Äh. Okay …
Wes: Ich bin Wesley Winter, Programmierer und neu in New York. Eigentlich komme ich wie Chase aus einer Kleinstadt in Vermont.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Chase: Ein Programmiergenie zieht nach New York und zufällig ist sein neuer Nachbar der Ex, der ihn nie vergessen hat.
Wes: Ich habe dich doch auch nie vergessen.
Chase: Vorsicht, gleich haben wir unsere Sätze aufgebraucht.
Wes: Besagter Ex ist Eishockeyprofi und erzählt seiner Familie aus irgendeinem unerfindlichen Grund, dass sie jetzt ein Paar sind und gemeinsam heimkommen, um Weihnachten zu feiern.
Chase: Ob aus der Fake-Beziehung eine richtige wird, erfahrt ihr dann im Roman.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Wes: Ich wüsste nicht, was daran Spaß machen sollte. Ich war gerade dabei, nach zehn verdammten Jahren mit Chase abzuschließen, und dann steht er auf einmal vor mir.
Chase: Klingt, als würdest du das bereuen.
Wes: Nein, natürlich nicht. Ich finde nur, sie hätte vorher fragen können.
Chase: Hättest du nein gesagt?
Wes *zieht eine Grimasse*: Vermutlich schon.
Chase: Dann bin ich froh, dass sie nicht gefragt hat.
Wes: Okay, zugegeben, ich auch. Das darf sie aber nie erfahren.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Chase *grinst*: Ja, und zwar …
Wes: Hey, keine intimen Details, ja?
Chase: Aber …
Wes: Meine Lieblingsstelle ist die mit Chase besoffen am See.
Chase: Ich war nicht besoffen. Nur angeschickert.
Wes: Mhm.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Wes: Ich glaube, wir sind ihr beide nicht besonders ähnlich, und wären im wahren Leben trotzdem gut mit ihr befreundet.
Chase: Aber die Message des Buchs kommt direkt von ihrem Herzen: dass niemand sich dafür schämen muss, wer er ist.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Wes: Wenn ich so an die Seeszene denke, hat sie echt Humor.
Chase: Hör doch mal mit dem See auf.
Wes: Rückblickend war das echt witzig. Ich hatte in dem Moment allerdings echt Angst, dass du auf die Nase fliegst.
Chase: Ich finde, Genovefa hat überhaupt keinen Sinn für Humor.
Wes *grinst*
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Chase: Der Titel kommt vom Verlag und passt einfach perfekt zu uns, finde ich.
Wes: Oh ja, das sehe ich auch so.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Chase: Von mir aus hätte es gereicht, Wesley aufs Cover zu setzen. Ich meine, wer will mich schon sehen?
Wes: Die ganzen Eishockeygroupies vielleicht?
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Wes: Der kommt von Chase: »Ich habe, äh, einen Videokurs gemacht.«
Chase *verdreht die Augen*: War ja klar, dass das kommt. Aber ich habe auch einen und zwar von Wes: »Jetzt noch einen Rückzieher zu machen, wäre ungefähr eine so gute Idee wie ein Algorithmus mit einem Big O von .« Keine Ahnung, was das heißt. Klingt aber gut, oder?
Danke für das Gespräch
Chase: Danke für die Einladung.
Wes: Ja, vielen Dank. War gar nicht so schlimm, wie ich dachte.

Samstag, 31. Oktober 2026

[Schnipseltime] Eine Katze namens Nemesis - Don't mes with a black cat von Guido Ewert


 

Aftershave, das so widerlich roch, dass man es auf zehn Meilen gegen den Wind wahrnehmen konnte. Ich musste mich schwer zusammenreißen, um ihn nicht gleich für seine Tat büßen zu lassen, aber es hatte sich schnell gezeigt, dass er nur ein ganz kleines Licht in einer größeren Organisation war. Mit zusammengebissenen Zähnen schluckte ich meine Wut herunter und studierte stattdessen seine Gewohnheiten. Inzwischen kannte ich jede Station seiner Lieferkette. Heute würde er wieder seine Vorräte auffüllen. Wie gut, dass der Himmel bedeckt war und Wolken das Mondlicht schluckten. Die Nacht war so schwarz wie ich. ›I am the invisible cat, i am the invisible cat ...‹. Eine abgewandelte Version eines Queen Hits spielte Ohrwurm in meinem Oberstübchen. ›Mr. Hoodie‹ klopfte an die schmale Tür an der Rückseite eines Gebäudes. Die im Türblatt eingelassene Klappe öffnete sich und eine Gesichtskontrolle erfolgte. Ich hatte mich derweil so nah an ihn rangeschlichen, dass ich mich mit ihm durch die Tür schlängeln konnte, sorgsam darauf bedacht nicht mit seinen Beinen oder denen des Türstehers zusammenzustoßen. Ich folgte ihm einen dunklen Gang entlang, bis zum Eingang eines großen Raums, in dem sich das Drogenlabor und Lager befanden. Jetzt hieß es warten. Lautlos erklomm ich eine Empore, kletterte noch etwas höher und machte es mir auf einem der Stahlträger, die sich unter der Decke entlangzogen, so bequem wie möglich. Ich döste eine Weile vor mich hin, bis irgendwann die Lichter im Raum erloschen und alle Menschen verschwunden waren.  Ein paar Mal blinzeln, ausgiebig recken und strecken und schon konnte es losgehen. Ich verließ meine Position und sah mich genauer um. Als Erstes checkte ich den Rest des Gebäudes aus. Es war vollkommen leer. Vorsichtshalber suchte ich alles zweimal ab, dann widmete ich mich wieder dem Labor. Die Chemikalien waren allesamt in einem Schrank versperrt. Da kam ich nicht so leicht ran. Schade. In einem kleinen Nebenraum wurde das fertige Produkt gelagert. Hübsche, durchsichtige Plastikbeutel, gefüllt mit weißem Pulver. Ich grinste innerlich. Showtime.

 

[Reiheninterview] Ein Kater namens Karma von Guido Ewert

 

 
Reiheninterview

Heute treffe ich mich mit Karma und Nemesis und ihrem Autor Guido Ewert, um mit ihnen über die Reihe „Ein Kater namens Karma“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt, um mit mir über die Reihe zu reden.
›Schnurr‹ Wir freuen uns, dass du uns die Gelegenheit gibst, die Buchreihe ein wenig zu präsentieren. Vielen Dank
Könnt ihr uns die Reihe, bestehend aus den Teilen „Ein Kater namens Karma“ und „Eine Katze namens Nemesis – Don’t mess with a black cat“ mit wenigen Worten vorstellen?
In der Reihe, die auch noch einen dritten Band bekommen soll, geht es um drei magische Katzen, die dafür sorgen, dass die Gerechtigkeit zu ihrem Recht kommt. Dazu setzen sie ihre magischen Fähigkeiten ein, während sie sich mit üblen Gesellen rumschlagen.
Ihr als Charaktere wachst mit euren Aufgaben, entwickelt euch weiter, besteht so manche Situation. Was glaubt ihr? Fällt es dem Autor leichter euch durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Nemesis und Karma schauen sich kurz an. Karma: Ich denke, das Besondere an Guidos Büchern ist, dass es zwar um nicht unbedingt leichte Themen geht, Guido sie aber humorvoll verpackt rüberbringt, so dass der Lesespaß hoffentlich nicht verloren geht und trotzdem etwas zum Nachdenken übrig bleibt.
Habt ihr Lieblingsstellen in der Reihe, die ihr uns gerne vorstellen würdest? 
Die Katzen tuscheln. Nemesis: Haben wir, aber die wollen wir lieber nicht verraten.
Jetzt eine Frage direkt an den Autor: Wie viel echter Guido steckt in den Büchern oder dem ein oder anderen Charakter?
Da steckt schon eine ordentliche Portion mit drin. Gerade das Thema Gerechtigkeit ist auch mir wichtig.
Wie würdet ihr als Protagonisten den Autor beschreiben? 
Humorvoll, aber auch nachdenklich, wenn es um wichtige Entwicklungen geht. Manchmal leider ein bisschen faul. Deswegen erscheint meist nur 1 Buch pro Jahr.
Wisst ihr, als Hauptcharaktere, wann die Idee stand eine Reihe zu schreiben? Stand es von vorneherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben deine Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
Da wir drei Katzencharaktere auf Guido eigenen Katzen beruhen, war von vorneherein klar, dass jede ein Buch bekommen sollte.
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
Bei Karma und Zutai haben die Titel sehr schnell festgestanden. Bei Nemesis hat er sich im Lauf des Schreibens entwickelt. Arbeitstitel war mal »Nemesis in Action«
Wer ist denn der Coverdesigner?
Das ist final mein »kleiner« Bruder. Meist liefere ich eine grobe Idee, die ich selbst zurechtgebastelt habe und er macht dann ein professionelles Cover daraus.
Seid ihr mit den Covern zu 100% zufrieden, oder würdet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Nemesis und Karma grinsen wie die Grinsekatze. Da wir ja selbst die Cover zieren (also auch unsere echten Vorlagen) sind die Cover natürlich super.
Zum Abschluss würden mich noch eure Lieblingszitate aus den Büchern interessieren.
Eine Katze namens Nemesis:
»Hättest du die Öffnung nicht etwas großzügiger gestalten können?«, fauchte ich leise in Richtung meiner Schwester, nachdem ich zwei Anläufe gebraucht hatte, um mich hindurchzuquetschen. Harmonie kicherte. »Erinnerst du dich noch an diese alte Gemüse-Konserven-Werbung? Mmmh-mmhh-mmhh ist das famose Zartgemüse ...«
»Du mich auch«, zischte ich, passte nicht auf und plumpste von der Fensterbank. Ich sag ja. Wir sind sooooo elegant.
Das Zutai Komplott:
»Guten Morgen Dornröschen. Ausgeschlafen?«, begrüßte mich Kani. »Wohl eher nicht und dein Weckruf hat auch nicht gerade geholfen«, brummte ich. »Nun. So schlimm kann es nicht sein. Die beiden Damen warten auf dich und ganz unter uns: Schönheitsschlaf ist bei dir auch vergebliche Liebesmühe«, witzelte Kani. »Warte ab. Wie gut, dass ich weiß, wo deine Server stehen. Mal schauen, wie dir deine Innereien in Neon-Pink gefallen, wenn ich das nächste Mal zur Wartung vorbeischaue«, konterte ich. »Das wagst du nicht …« »Wart’s nur ab, du freches Etwas.«
Ein Kater namens Karma:
»Wenn Sie nichts kaufen wollen und nur hier sind, um Ihr rechtes Gedankengut unter die Leute zu bringen, dann trollen Sie sich, Sie widerlicher Höhlentroll. Ich jedenfalls möchte jetzt bei Herrn …?« »Amin«, flüsterte der Ladenbesitzer verdattert.
»Ich jedenfalls möchte jetzt bei Herrn Amin etwas bestellen.«
Wow. Efi lief zur Höchstform auf.
Hochrot angelaufen setzte Arne an, etwas zu erwidern, doch sie fuhr ihm über den Mund.
»Wenn Sie jetzt wieder so einen Mist von sich geben wollen, hetze ich meinen Kater auf Sie!«
Danke für das Gespräch.
Schnurr - Wir haben zu danken!

Donnerstag, 29. Oktober 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Arma - Meine zarte Klinge von Khris Bile

 


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Rhea, um mit ihr über das Buch „Arma – Meine zarte Klinge“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Hallo, ich freue mich, dass Khris mich für das Interview auserwählt hat und bin auf die Fragen schon sehr gespannt.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ich bin Rhea, 24 Jahre alt und mit Emiliano verheiratet. Wir haben zwei Kinder, wobei ich betonen muss, dass ich nicht die leibliche Mutter bin. Das tut aber nichts zur Sache, denn ich liebe sie über alles und sehe sie als mein eigen Fleisch und Blut an.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Das Buch ist voller echten Gefühlen, ernsten Themen und einer guten Portion Nervenkitzel. Es ist kein klassisches Mafia Romance Buch, da unsere Ehe nicht auf Zwang basiert und wir von Beginn an mit offenen Karten spielen. Dennoch ist unser Weg zum Happy End kein einfacher und wir werden vor großen Herausforderungen gestellt.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Es wäre schön zu behaupten, dass es die leichten Situationen wären, doch leider ist mein Leben und auch die Dinge, die ich während der Geschichte erlebe, keine leichte Kost. Deshalb habe ich die kleine Vermutung, dass die Autorin nicht nur ihre Protas, sondern auch ihre Leser gerne quält.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Da gibt es einige, um ehrlich zu sein. Ich mag unseren kleinen Mädelsplausch am Pool, während wir die Männer beim „Plantschen“ im Wasser beobachten. Aber auch meine heimliche Geburtstagsparty, mit der mich mein Mann überrascht, ist so toll.
Was glaubst du, wie viel Khris steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Ich denke eine Menge. Ich weiß, dass sie selbst Mutter ist und auch einen Studienabschluss in Pädagogik hat. Außerdem hat sie den gleichen Humor wie Ramirez und Lucia, aber auch Leonardos strenge Art ist mit einer Prise Khris versehen.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Sie ist sehr ehrgeizig, zielstrebig und extrem detailversessen.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Er stand schon im Vorfeld fest. Arma bedeutet übersetzt Waffe und weil in meinem Buch ein Dolch eine wichtige Rolle spielt, war der Untertitel Meine zarte Klinge schnell geboren.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Ich liebe alles daran. In echt sieht das Blau viel intensiver aus und ist ein richtiger Eye-Catcher.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
Oh, da habe ich das passende Zitat mitgebracht. Denn Emiliano hat mir nur mit einem einzigen Satz das Herz gestohlen.
»Auch wenn du sie nicht geboren hast, bist du mehr ihre Mutter, als es ihre leibliche je hätte sein können.«
Danke für das Gespräch.
Danke, dass ich dabei sein durfte.