Samstag, 7. März 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Game ober Bae von Calideya Fox



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Kaos und Ray aus „Game Over Bae“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Kaos: Für Fame nehme ich mir immer Zeit.
Ray: Danke für die Einladung.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Kaos: Mein Name ist Kaden Osiris, besser bekannt als Kaos. Ich bin Streamer mit Neon im Herzen und Chaos im Kopf.
Ray: Ich bin Ray Eden. Neuroinformatiker, Analytiker und eSport-Stratege.
Kaos: Kurz gesagt: Ray ist ein hotter Neuro-Nerd-Gott mit Brille.
Ray: Kaos!
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Ray: Zwei Personen werden durch eine erzwungene neuronale Kopplung dauerhaft miteinander verbunden, was jede Form von Privatsphäre aufhebt.
Kaos: Es ist eine Romance.
Ray: …mit erheblichen systemischen Nebenwirkungen.
Kaos: Mit Glitches, Stromschlägen, einem hotten Streamer, einem viel zu attraktiven Nerd und Gefühlen, die jedes System sprengen.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Kaos: Definitiv. Sie grinst dabei. Ich schwöre es.
Ray: Das ist eine Unterstellung.
Kaos: Eine sehr gut belegte.
Ray: Sie konstruiert Konflikte und testet Grenzen, weil Entwicklung sonst nicht möglich ist.
Kaos: Siehst du. Genau das meine ich.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch? 
Kaos: Am liebsten mag ich Kapitel 18. Die Stelle an der Ray …
Ray: Lass es! Das muss keiner wissen.
Kaos: Aber es steht doch eh im Buch.
Ray: Dazu müssen es erstmal alle lesen.
Kaos: Spielverderber.
Ray: Ich mag alle Stellen, in denen Kaos die Klappe hält.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Ray: Ich glaube, mehr als sie zugeben würde. Es sind nicht die konkreten Eigenschaften. Eher die Fragen, die zwischen den Zeilen stehen.
Kaos: Wir sind nicht sie. Aber alles, was unter die Haut geht, kommt garantiert von ihr.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Kaos: Kreativ. Hartnäckig. Leicht wahnsinnig. Auf die gute Art. Und ein bisschen sadistisch gegenüber ihren Figuren.
Ray: Präzise und emotional. Mit einem klaren Blick dafür, wann man etwas eskalieren lässt und wann man innehält.
Kaos: Sie lässt uns nie zu früh vom Haken.
Ray: Das ist Absicht.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Ray: Er stand von Beginn an fest.
Kaos: Ich hätte gern mehr Explosionen im Titel gehabt. Aber man hört ja nie auf mich.
Ray: Das ist nicht so tragisch.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Kaos: Es glitcht und hat genau die richtige Menge ›Oh‹. Und ich sehe verdammt gut aus. Vielleicht hätte ich noch ein bisschen mehr Glow genommen. Aber ich bin zufrieden.
Ray: Es visualisiert, worum es geht. Die digitalen Elemente sind nicht bloß Design, sie gehören zur Geschichte.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Ray: ›Aber wenn das das Letzte war, was ich fühlen durfte, dann war es ein Fehler, den ich nicht bereue.‹
Kaos: Sag’s ruhig nochmal langsamer, das klingt verdammt sexy.
Ray: Lass es.
Danke für das Gespräch
Kaos: Jederzeit wieder.
Ray: Danke. Und viel Spaß beim Lesen.

[Autoreninterview] Calideya Fox



Autoreninterview
Calideya Fox

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hi, ich bin Autorin und veröffentliche unter dem Pseudonym Calideya Fox hauptsächlich queere Geschichten.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Dank dem Lockdown 2020 konnte ich meinen eigentlichen Hobbies nicht mehr nachgehen und musste mir etwas Neues suchen. Also fing ich wieder an mehr zu lesen. In einer App gab es schließlich die Möglichkeit eigene Geschichten zu veröffentlichen und ich dachte, wieso nicht?
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Mein Debüt Rebellenherz erschien letztes Jahr im Februar. Es ist eine queere Coming-of-Age-Romance über die erste Liebe, dunkle Geheimnisse und den Mut, hinzusehen, wenn Wegschauen leichter wäre.
In diesem Jahr kam dann Game Over Bae. Ein queerer Sci-Fi-Roman voller Humor, Herz und Neurofeuerwerk.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, neben zwei kleineren Projekten in Novellenlänge habe ich auch ein tierisches Projekt in Planung.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Neben dem Schreiben bin ich gern mit Freunden unterwegs und beim Bogenschießen anzutreffen.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Es gibt viele wundervolle Autor:innen. Einen „Liebling“ habe ich nicht, aber Bücher von Mika Jäger (Meermannkuss), Lauri Mattis (Freundschaft Plusminus) oder Lilly Schwarz (Versprochen zu dienen) mag ich sehr.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Da ich Hauptberuflich viel unterwegs bin, wechseln meine Arbeitsplätze ständig. Was aber immer dabei ist, ist mein Notizbuch und mein Laptop.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
In erster Linie völlig unspektakulär. Aufstehen und zum Brotjob fahren. (Irgendwo muss ja das Geld für die Bücher herkommen. 😉) Da ich keinen Fernseher besitze, setze ich mich nach der Arbeit oft an meinen Rechner und schreibe bis ich ins Bett muss, da der Wecker am nächsten Tag wieder zeitig klingelt.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Am liebsten lese ich Romance und Fantasy. Schreiben tue ich Romance in all ihren Facetten (nur kein Schnulzenroman). Romance mit Spannung, Romance mit Sci-Fi. Aktuell finde ich immer mehr Gefallen an Dystopien und ich denke, dass da noch was von mir kommen wird. 😉
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Nein, das habe ich nicht. Ich lebe mein Leben, wie ich es für richtig halte.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ja, ich mag die USA. Mit Freunden habe ich 2019 eine 23-tägige Tour durch verschiedene Bundesstaaten gemacht. Aller 2 Tage ging es weiter ins nächste Dorf bzw. in die nächste Stadt. Colorado, Nebraska, Wyoming, Utah, … Die Landschaft ist einfach unglaublich schön und die Menschen waren so herzlich und offen. Die Stadt mit den meisten Einwohner, die wir besucht haben, war Denver. Ich habe mich sehr wohl gefühlt und wäre gern länger geblieben.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Das kommt immer drauf an. Ich lege viel Wert auf die Meinung von meinen Herzensmenschen und nehme mich der auch an. Natürlich mag keiner negative Kritik, aber nur so weiß ich, woran ich noch arbeiten kann. Manchmal gibt es auch Dinge, die ich absolut nicht nachvollziehen kann oder mich sehr mitnehmen. Dann hole ich mir Rat bei meinen Lieben vom Autor:innen Stammcafé.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich war schon immer sehr eigenständig, aber der Hauptpunkt ist: Ist bin zu ungeduldig. Wenn ich etwas fertig habe, möchte ich nicht Jahre warten, bis es veröffentlicht wird.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Habt keine Angst vor Genres, die ihr noch nicht kennt. Manchmal wartet genau dort eure neue Lieblingsgeschichte.

Freitag, 6. März 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Polarblut - Tödliches Leuchten von Tuva Bro


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Anta Thorsen und ihrer Autorin, um mit ihnen über das Buch „Polarblut – Tödliches Leuchten“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten. Da ich gerade lange mit deiner Autorin gesprochen habe, wäre es toll, wenn du dich meinen Lesern vorstellen würdest, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Mein Name ist Anta Thorsen, ich bin Leiterin der Mordkommission in Tromsø. Dort lebe und arbeite ich seit einigen Jahren. Zuvor war ich bei der Polizei in Stavanger und habe einige Jahre die Sicherheit auf einer großen Bohrinsel verantwortet.
Beschreibt uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Tromsø im Winter: Ein Mann wird erschossen, während wir das Aufklären, wird ein zweiter Mann umgebracht, in einer einsamen Hütte. Wir stoßen dabei auf Erpressung, Neid und Konkurrenz. Die Ermittlungen sind nicht nur in Tromsø, einer aus unserem Team ermittelt auch in Alta.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen? Hat sie dich richtig eingeschätzt?
Oh, das musst du sie fragen. Aber ich hatte den Eindruck, sie hat viel Spaß an den Szenen, in denen ich bei mir bin und mich meinen Themen stellen muss, wie der Szene im Schwimmbad.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Tuva: Ich mag die Szene abends mit Anta auf der Loipe. Mehr verrate ich nicht, denn das würde spoilern.
Anta: Als Anta und Hans im Sami Dorf sind und die Sängerin joikt. Da lernen die Leser:innen eine neue Seite von mir kennen.
Was glaubst du, wie viel Tuva steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter? Hat sie alles gefunden oder gibt es da noch etwas verstecktes?
Anta: In mir ist auf jeden Fall ein bisschen Tuva. Aus ihrem Umfeld habe ich gehört, dass sie auch oft mit nassen Haaren unterwegs ist. Was sie nicht gefunden hat, die Verbindung von Hans‘ und meinem Nachnamen. Ich verrate die nicht, aber googelt mal den Bildhauer Gustav Vigeland und achtet auf die Namen.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Wie ich ist sie auch eine Person, die, wenn sie sich in etwas verbeißt, nicht aufhören kann, bis das Thema gelöst ist. Sie ist aber anders als ich ein extrovertierter Typ, die gern redet und mit Menschen zusammen ist.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Anta: Ich konzentriere mich auf die Ermittlungen. Titel und der Rest sind Sache des Verlags und der Autorin.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
(Beide gleichzeitig): Wir finden das Cover sensationell. Eine 10 von 10.
Was ist jeweils euer Lieblingszitat aus dem Buch?
Anta: Intuition war in ihren Augen eine Umschreibung für nachlässige Ermittlungsarbeit
Tuva: Wir leben nördlich des Moralkreises (sagt Eivind zu Gro)
Danke für das Gespräch.

[Autoreninterview] Tuva Bro


Autoreninterview
Tuva Bro

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Mein Name ist Sandra, ich wohne in Hamburg (bin aber gebürtige Bayerin) und bin Mutter von zwei Söhnen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Mit Texten arbeite ich mein gesamtes Berufsleben lang, als Journalistin, Storylinerin fürs TV, oder als Kommunikationsberaterin. Zunächst habe ich Sportlerbiographien geschrieben, und im Laufe der Zeit immer mal wieder einen Roman oder Krimi angefangen. Während der Pandemie hatte ich dann Zeit ein Projekt auch mal fertig zu bekommen.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
„Schorfheiden-Mord“ unter meinem Klarnamen: Das ist ein klassischer Whodunit-Krimi, der in der Uckermark spielt, dem Landstrich, der oftmals auch die Hamptons von Berlin genannt wird. Dort treffen wohlhabende Berliner auf die Alteingesessenen. Ein culture-clash, in dem ein Mord geschieht, der von einem unaufgeregten Kommissar aufgedeckt werden muss.
„Polarblut – Tödliches Leuchten“, unter dem Pseudonym Tuva Brø. Die Handlung spielt in Tromsø, Nordnorwegen und das Buch kann als Nordic Noir bezeichnet werden. Es ist tiefster Winter, es schneit viel, die Nordlichter tanzen am Himmel und ein Mann wird auf offener Straße erschossen. Die Kommissarin Anta Thorsen und ihr Kollege Hans Vigeland haben neben der Aufklärungsarbeit auch eigene Themen zu lösen: Bei Anta ist es die Lücke in ihrem Leben und die Art und Weise, wie sie damit umgeht und Hans leidet unter einem transgenerationalen Trauma.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, an einer Dilogie. Dabei geht es um ein Hotel in Hamburg, das eine interessante und lange Geschichte hat und drei Direktorinnen während drei Epochen. Der erste Teil wird Ende Oktober erscheinen.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Lesen und mich bewegen: Laufen, Schwimmen, Wandern und Reisen.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Gerade habe ich ein Buch von Nina Lykke, einer norwegischen Autorin gelesen, das ich sehr mochte. Ansonsten querbeet, alles bis auf Fantasy und Horror.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Zuhause ist es mein Schreibtisch. Allerdings wechselt der auch immer mal, aktuell bin ich im Zimmer meines großen Sohnes, weil er im Ausland studiert. Ich kann tatsächlich überall schreiben und arbeiten: im Zug, am Flughafen, im Restaurant. Ideen kommen mir auch beim Radfahren.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Wenn ich mir den Tag frei einteilen kann und ihn nicht um feststehende Termine gestalten muss: arbeite ich nach dem Aufstehen eine Einheit, dann mache ich Sport, esse zu Mittag, lese oder gönne mir einen kurzen Mittagsschlaf. Im Anschluss: Allerlei was zu tun ist auf dem Schreibtisch und ab 17 Uhr bin ich wieder aktiv und kreativ genug, dann schreibe ich bis mindestens zehn Uhr abends.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Bei beidem Queerbeet, abgesehen von Fantasy und Horror.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Hm, habe ich noch nie drüber nachgedacht. Ich glaube, ich bin Neuem gegenüber offen und das fließt in meine Figuren ein.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Darf ich auch drei nennen? Spanien, wegen der Lebensfreude und der südspanische Rhythmus kommt dem meinen sehr nahe. Norwegen hat eine einzigartige Landschaft und darüber hinaus tolle Städte, und dem Friluftsliv, Kanada, weil die Menschen extrem nett und entspannt sind und die Rocky Mountains atemberaubend. Abgesehen von diesen drei noch Italien, Österreich…
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Kritik ist für mich etwas, das mir hilft zu wachsen. Auch wenn ich im ersten Moment einen Stich verspüre, sehe ich die immer als eine Chance, besser zu werden.
Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Das war keine bewusste Entscheidung, sondern hat sich ergeben.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ich freue mich über jede Nachricht zu meinem Buch

Donnerstag, 5. März 2026

[Buchvorstellung einmal anders] The Panthers Mate von Jule Sternbock

 

 

Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Percy und Amanda aus „The Panthers Mate“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Amanda: mega gerne!
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Amanda: Natürlich! Ich bin eine reiselustige New Yorkerin Ende 20, verlobt und im Begriff zu heiraten.
Percy: Und ich bin der Pantherwandler aus dem Amazonas, der das zu verhindern weiß.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Amanda: Puh, also ich will natürlich nicht zu viel verraten. Ich treffe Percy bei einem Urlaub. Das Treffen offenbart meine Eigenschaft, mich in eine Rennmaus verwandeln zu können. Zwischen Percy und mir beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel im wahrsten Sinne, in dem er mir sagt, dass er mein Fated Mate ist, also mein Seelenverwandter. Ich kann das natürlich nicht erwidern, immerhin bin ich mit einem anderen verlobt!
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Percy: Ich glaube, wie jede gute Göttin, mutet sie uns nur Herausforderungen zu, die uns wachsen lassen.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Amanda: Rückblickend betrachtet gefällt mir unsere erste Begegnung am meisten.
Percy: Mir unsere zweite.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Percy: An mir hat sie ihre Vorliebe für Panther und Wandlergeschichten ausgelebt – und da ich dabei sehr gut wegkomme, beklag ich mich nicht.
Amanda: Ich habe ein paar ihrer Charaktereigenschaften bekommen – und den Kosenamen, den ihr Mann für sie hat.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Percy: Geduldig.
Amanda: Ja, ich glaube, Geduld brauchte sie bei uns auch, es war nicht leicht mit uns.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Percy: Der Titel passt natürlich wie die Faust aufs Auge. Er sagt alles aus, worum es im Kern geht. Daher lag er quasi auf der Hand.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Percy: Wir dürfen uns über zwei Cover freuen – eins für das Ebook, eins fürs Taschenbuch mit Farbschnitt. Mir gefallen beide.
Amanda: Kein Wunder, auf beiden ist ein Panther zu sehen. *lacht* Das Ebook entspricht dem typischen Wandler-Romance-Klischee vom großen A und wird darum dort direkt erkannt. Das Print kommt ein wenig subtiler und zugleich farblich auffälliger daher, weil es hoffentlich in vielen Buchhandlungen landen wird – und das klischeehafte Ebookcover da vielleicht abschrecken würde.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Percy: Meins ist „Percy schenkte mir ein dermaßen charmantes Lächeln, dass ich dahinschmolz. Wahrscheinlich leitete mein Körper gerade allein wegen dieses Lächelns einen Eisprung ein.“ Ich fühle mich geschmeichelt.
Amanda: Du hast keine Ahnung, wie heiß ich dich fand und finde! Das hier ist meins: „Er sagte meinen Namen, als wollte er ihn sich ins Herz gravieren und mir dafür seinen schenken.“
Percy: Sehr romantisch.
Danke für das Gespräch
Percy: Sehr gerne.

Mittwoch, 4. März 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Der Halloweenzirkus - Esmeraldas Fluch von Stephanie Kaiser


 
Buchvorstellung einmal anders


Nach dem Autoreninterview drückt mir Stephanie ihren Kindle in die Hand und verlässt einfach das Zimmer. Da mir das schon öfter passiert ist in letzter Zeit, erahne ich, was da kommen wird.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das Buch der Autorin „Der Halloweenzirkus – Esmeraldas Fluch“, um schon ein bisschen hineinzulesen. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Jetzt ist sie weg, dann interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊 Doch da klettern noch zwei Protagonisten aus dem Buch und setzen sich zu uns.

Wer seid ihr denn? Wollt ihr euch den Besuchern des Blogs vorstellen?
Nora: „Ich bin Nora Marlow, siebzehn Jahre jung und bei meiner Tante Wyn in Darkmoore aufgewachsen. Aber seit der Fluch mich erfasst hat, lebe ich im Halloweenzirkus und teile mir ein Zelt mit Ruby, dem einzigen Werwolfsmädchen hier.“
Skye: „Und ich bin Skye. Ich bin einer der Todesengel und bekleide den Posten des Mentors. Ich lebe schon seit über fünfzig Jahren im Halloweenzirkus.“
Herzlich Willkommen, Nora und Skye. Wollen wir das Interview nun zu viert machen?
Nora: „Klar, gerne.“
Skye: „Ja, ich bin bereit.“
Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden.
Nora: „Danke, dass ich hier sein darf, liebe Claudia.“
Skye: „Ich habe mir gern Zeit genommen.“
Nora und Skye haben wir schon kennengelernt. Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Zwischen meinen Zeilen werdet ihr auf jeden Fall finden, was ihr nicht erwartet habt. Ich bin eine Mischung aus Geheimnissen, die entschlüsselt werden wollen, und einem Fluch, der jedem zum Verhängnis wird, der erkennt, was sich wirklich hinter den schwarz-orange gestreiften Zeltplanen verbirgt. Ihr werdet mehr über einige Familiengeschichten erfahren, die lange im Verborgenen lagen, und mystischen Kreaturen, die früher einmal normale Menschen waren, kennenlernen. Aber vor allem geht es um Freundschaft, Mut, Vertrauen und das Magische.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da ihr ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten müsst, könnt ihr uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? Seht ihr es als Protagonisten genau so?
Skye: „Ehrlich gesagt hatte ich gehofft, dass wir keinen Neuling im Zirkus mehr verwandeln müssen. Dass Nora in dieser Halloweennacht ausgerechnet Tobin gesehen und der Fluch sich auch auf sie gelegt hat, ist bei mir also nicht auf Begeisterung gestoßen. Für mich ist es also nie leicht oder schön, wenn wieder ein Mensch bei uns in ein magisches Geschöpf verwandelt werden muss. Aber ich denke, ich bin einfache Zeiten genauso gewohnt wie schwierige Situationen. Ich finde mich auf beiden Seiten gut zurecht.“
Nora: „Ich komme mit einfachen, aber auch mit schwierigen Situationen klar. Mein Leben ist schon seit meiner Kindheit ein bunter Mix aus beidem, immerhin hat meine abergläubische Tante mich nach dem Autounfall meiner Eltern bei sich in Darkmoore aufgenommen. Und in dieser düsteren Zeit habe ich Mo kennengelernt. Mit ihm war mein Leben auf einmal wieder leichter. Und so ähnlich erging es mir auch im Halloweenzirkus. Es war natürlich ein riesiger Schock für mich, zu erfahren, dass ich Teil eines Fluchs geworden bin. Aber die wunderbaren Bewohner hier helfen mir, wo sie können. Ganz egal, ob es beim Training am Himmelsparcours ist, oder beim Kampf gegen die Dämonen, die meine Heimatstadt in Unruhe versetzen. Ich gebs zu, ich habe mir das eine oder andere Mal ehrlich gewünscht, man hätte mich im Zirkus in etwas anderes verwandelt, aber im Nachhinein betrachtet, bin ich nun ganz froh, dass alles so gekommen ist, wie es ist.“
Habt ihr eine Lieblingsstelle, die ihr uns gerne vorstellen würdet?
Nora: „Oh, ich habe viele Lieblingsstellen. Zum einen wäre da meine Bekanntschaft mit meiner Mitbewohnerin Ruby - habt ihr gewusst, dass sie Vegetarierin ist? Habt ihr schon mal einen vegetarischen Werwolf kennengelernt? Ich sags euch, Ruby kann unglaublich toll kochen und backen. In unserem Zelt riecht es immer nach Himbeeren und Süßkram. Und dann ist da noch der Moment, in dem ich festgestellt habe, dass Skye ein richtig guter Mentor ist. Dass ich den Himmelsparcours so schnell meistern und anschließend einen Auftritt im Zirkus übernehmen konnte, verdanke ich vor allem ihm. Aber besonders im Gedächtnis geblieben ist mir mein erstes Gespräch mit Beelzebub in der Unterwelt.“
Skye: „Auch ich habe einige Lieblingsstellen. Ich erinnere mich gerne an die Schneeballschlacht mit den anderen zurück. Und an den Weihnachtsabend mit Nora, als wir sie im Todesengelzelt mit einem ganz besonderen Geschenk überrascht haben. Und ich werde nie vergessen, wie wir in Winchester das Teleportdreieck gefunden haben.“
Wisst ihr wie viel Stephanie tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Habt ihr dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmt ihr dem Buch zu?
Nora: „Meine Spinnenphobie habe ich definitiv von Stephanie veranlagt bekommen. Auch meine Skepsis und die gelegentliche Ungeduld. Vor allem aber, dass ich für meine Freunde alles tun würde.“
Skye: „Ich habe von Stephanie gelernt, dass man auch mal Vertrauen in jemanden haben muss. Als Nora uns zum Beispiel aufgefordert hat, gegen die Inkuben zu kämpfen, war ich absolut dagegen. Aber Nora war sich ihrer Sache so sicher, dass ich mich entschieden habe, ihr zur vertrauen. Ich glaube, manchmal muss man einfach über seinen Schatten springen.“
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?
Nora: „So wie ich Stephanie kennengelernt habe, haben sie einige meiner Handlungen ziemlich überrascht. Ich will öfter mal mit dem Kopf durch die Wand und manchmal ist mein Mund schneller als mein Kopf.“
Skye ( wirft Nora einen belustigten Blick zu): „Ja, besonders, wenn es um deine Familie und Freunde geht. Ich für meinen Teil hatte gehofft, dass Stephanie Nora nicht dazu verleiten wird, die Dämonen schon vor dem Ende des Fluchs anzugreifen. Aber bei einer Sache muss ich Stephanie und Nora wohl recht geben: Es ist besser zu wissen, als sich zu fragen. Wir hätten die Inkuben wirklich schon längst ausschalten müssen. Dann hätten wir auch eher von Gerald Walcroft erfahren und hätten verhindern können, dass er sich an einem von uns vergreift, wenn wir die Menschenwelt betreten.“
Zirkusdirektor Moncelli: „Im Nachhinein betrachtet, gebe ich euch recht. Ich hielt es jedoch für vernünftiger, noch zu warten. Wäre meine Vergangenheit nicht die, die sie ist, hätte auch wohl auch ich den Zirkus öfter verlassen und einiges verhindern können. Wahrscheinlich musste einfach erst etwas passieren, damit ich wirklich aufwache. Stephanie hat mich das erkennen lassen.“
Ruby ( die ihren Kopf an Rons Schulter schmiegt und gerade ihren Keks herunterkaut) : „Ich finde nicht, dass Sie sich Vorwürfe machen müssen, Direktor Moncelli. Manchmal haben wir eben einfach auch keine Kraft, bestimmte Orte wieder zu betreten. Und das ist auch nicht schlimm. Viel schlimmer ist es doch, wenn man aus Fehlern nicht lernt. Und für mich haben Sie nie wirklich einen Fehler begangen. Seit der Fluch über uns liegt, behandeln Sie jeden von uns gleich. Sie sind da, wenn jemand Sie braucht. Sie singen sogar mit den Kindern Weihnachtslieder und haben zusammen mit dem Rat und Stephanie jedes noch so kleine Detail abgewogen, um zu bestimmen, in welches Wesen Sie uns verwandeln müssen. Also ich für meinen Teil bin gerne ein Werwolf. Und ich bin froh, dass Ronnie auch einer ist.“
Ron ( der seinen Arm um Rubys Schulter gelegt hat und grinst) : „Ich bin vor allem froh darüber, dass du in der Unterwelt etwas zu essen bekommen hast. Auch, wenn es nur Toast war. Ich war so krank vor Sorge um dich.“
Ruby (die einfach nur grinst, weil sie schon auf dem nächsten Keks herumkaut): „Um mich musst du dich erstmal eine ganze Zeit lang nicht mehr sorgen. Im Halloweenzirkus wird zwar auch in Zukunft viel passieren, aber ich verspreche, dass ich nicht noch einmal entführt werde.“
Ceci ( die gerade eine ihrer roten Haarlocken um den Finger dreht) : „Und falls doch, dann werden wir dich mithilfe einer der Teleportzonen sicher finden. Oder mithilfe unserer Stadthexe. Oder vielleicht fällt Stephanie ja noch ein anderer Weg ein - ganz bestimmt.“
Violet ( die ihr grünes langes Haar nach hinten wirft ): „Ich bin einfach nur froh, dass Stephanie, Colin und Pamela so schnell erkannt haben, dass irgendetwas nicht stimmt.“
Glitter ( die nachdenklich auf eine ihrer blauen Haarsträhnen schielt und dabei die Luft ausbläst): „Okay, sind wir dann jetzt mal fertig mit der Lobhudelei? Ruby hat Himbeermuffins gebacken. Geht das Interview noch sehr lange?“
Rhys ( dem ein kehliges Werwolfslachen entfleucht): „Ich würde sagen, wir beschließen die Runde damit, dass wir Stephanies Arbeit fantastisch finden.“
*vereintes Nicken*
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Skye: „Als ich 1973 zum Zirkus gekommen bin, hieß unser Wanderzirkus noch gar nicht Halloweenzirkus. So wie ich das verstanden habe, sind die Bewohner Darkmoores dafür verantwortlich, dass unser Zirkus diesen Namen bekommen hat.“
Nora ( nickt zustimmend): „Ja. Als ich das erste Mal von diesem Zirkus gehört habe, war Mo derjenige, der mir davon erzählt hat. Ich meine - ihr wisst schon … diese Panik, die überall herrscht. Immer dieses Salzkreise ziehen um Häuser und Autos. Oder wenn alle vor Schreck aufspringen, sobald sie eine Krähe erspäht haben. Und dann rennen sie alle zum nächstgelegenen Baum, um drei Mal aufs Holz zu klopfen, um irgendwelches Unglück abzuwenden. Es wundert mich nicht, dass die Bewohner Darkmoores auch dem Zirkus einen möglichst gruseligen Namen angedichtet haben. Ich finde den Buchtitel also ziemlich passend, besonders, weil über dem Halloweenzirkus ja dieser Fluch liegt.“
Skye: „Das finde ich auch.“
*Aus dem Off erklingt eine mystisch magische Stimme, die ergänzend hinzufügt :
„Der Titel stand schon von Anfang an fest. Man munkelt, dass einer der Zaubervögel der Autorin das Wort Halloweenzirkus zugeflüstert hat, doch das konnte bis heute nie bewiesen werden.“
Seid ihr zu 100% zufrieden mit dem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Skye und Nora ( im Chor) : „Wir sind mit dem Cover zufrieden.“
Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Skye ( lächelt verwegen und schiebt sich eine braune Strähne nach hinten): „Weil du eine von uns bist.“
Nora (weiß ganz genau, welche Szene er meint, nämlich den ersten Weihnachtstag, den sie im Halloweenzirkus verbringt. Sie lächelt und denkt nun über ihre Antwort nach. Nach einiger Zeit antwortet sie): „Ich werde also nie wieder ein normaler Mensch sein.“
Nun betritt die Autorin wieder das Zimmer und blickt mich ungläubig an. Scheinbar ist es selbst in Autorenkreisen nicht üblich, dass das Buch und seine Hauptcharaktere antworten. Leise flüstere ich den beiden, bevor sie wieder ins Buch zurückkehren, und dem Buch noch zu: »Danke für das Gespräch, es hat mir großen Spaß gemacht.«

Dann wende ich mich der Autorin zu. »Alle meine Fragen sind beantwortet, ich danke dir für den sehr interessanten Tag bei dir.«
Es hat mir großen Spaß gemacht, liebe Claudia. Danke, dass ich dabei sein durfte und du dir die Zeit genommen hast - für meine Charaktere, für mein Buch und natürlich auch für mich.
Mögen dich die Zeilen, die du im Halloweenzirkus lesen wirst, immer daran erinnern, dass Träume wichtig sind.
Namaste, Stephanie

Dienstag, 3. März 2026

[Autoreninterview] Stephanie Kaiser


Autoreninterview
Stephanie Kaiser


Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Sehr gern. Ich bin Stephanie, 35 Jahre jung und trage schon seit meiner Jugend riesengroßes Fernweh in mir. Deswegen bin ich damals auch schon mit 16 ans andere Ende Deutschlands gezogen, habe dort meine Lehre gemacht und bin danach nie länger irgendwo geblieben. Mit 21 Jahren bin ich dann per One-Way-Ticket nach Australien geflogen - und das war der Startschuss fürs Reisen. Seit über 2 Jahren lebe ich jetzt in meinem umgebauten Van und tingel durch die Welt. Bisher war ich in 23 Ländern auf 4 Kontinenten - mal mit dem Flieger, als Backpacker, als Urlauber und seither mit dem Auto.
Ich liebe es, mich kreativ auszuleben. Ich male, häkle, schreibe und lese gern und probiere gern Neues aus. Und ich möchte immer alles über das jeweilige Land wissen, in dem ich mich befinde - deswegen unterhalte ich mich gern mit Einheimischen.
Ich glaube, ich bin einfach nur ein kleiner Hippie, der der in der Welt zu Hause ist und das Leben nicht so ernst nimmt. Auf Reisen wird man mit der Zeit irgendwie entspannt. Wahrscheinlich kann ich gerade deswegen hier draußen meine Bücher schreiben.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Meine erste Buchidee habe ich damals mit 12 Jahren auf einer alten Schreibmaschine eingetippt. Aber so richtig habe ich erst auf Reisen gemerkt, wie gerne ich Geschichten schreibe - über Abenteuer, das Fantastische, über Freundschaft und Liebe. Über all das, was mir auch in der Welt begegnet.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Am 30.9.2025 hat „Der Halloweenzirkus - Esmeraldas Fluch“ das Licht der Bücherwelt erblickt. ( In diesem Jahr erscheinen auch Band 1 meiner Buchreihe „Der Schiffszirkus“, sowie „Der Halloweenzirkus“ ( Band 2) )
„Der Halloweenzirkus - Esmeraldas Fluch“:
Geister, Vampire, Werwölfe und Hexen – Übernatürliches gibt es für Nora und ihren besten Freund Mo nur in Büchern, ebenso wie Unglückboten. Doch die Bewohner Darkmoores sind da anderer Meinung: In Darkmoore hat der Aberglaube Einzug gehalten, dass man vom Unglück verfolgt wird, wenn man eine Krähe erspäht, Spiegel zerbricht oder unter Leitern hindurchgeht – und nachts sollte man erst recht nicht rausgehen, schon gar nicht an Halloween! Ein Grund mehr für Mo, in dieser Nacht doch endlich mal den sagenumwogenen „Halloweenzirkus“ zu besuchen, wo sich nur die ganz Mutigen hin trauen. Nora hat darauf gar keine Lust, lässt sich aber schließlich überreden und muss schon bald feststellen, dass übernatürliche Wesen und ängstliche Bewohner ihr kleinstes Problem sind. Über dem Zirkus liegt nämlich ein Fluch – und Nora ist nun ein Teil davon. 🎃✨
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Tatsächlich arbeite ich sogar an vier weiteren Werken. Drei davon sind ebenfalls im Bereich Urban Fantasy angesiedelt. Das vierte ist eine Dystopie.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ganz klar: mit meinem Board aufs Meer rausfahren, das Wellenrauschen genießen und Vitamin D tanken.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Au ja! Nicht selten kommt es sogar vor, dass ich die Bücher meiner Lieblingsautoren immer und immer wieder lese.
Dazu gehören: J.K. Rowling - Harry Potter
Marisha Pessl - Niemalswelt
Alix E. Harrow - Starling House
Sowie auch Tina Köpke - Hunting Souls
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
So gern. 😊 Stellt euch einen ausgebauten Van vor, in dem sich eine kleine Küchenzeile, ein kleines Bad und ein gemütlicher Schlafplatz in der Größe 1.70 x 1.60 m befinden. Mit ganz viel Stauraum für Geschirr, Klamotten, Putzzeug, Lebensmittel und Werkzeug. Alles ist in einem hellen Vintage-Stil gehalten. Inklusive Tagesdecke und Klappschrank. Und Deko und Pflanzen gibt’s natürlich auch.
Und auf diesem Bett sitze ich immer, mit dem Laptop auf dem Schoß und zumeist auch wunderschöner Aussicht - aufs Meer, auf Wälder, auf Felder.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Einen normalen Tag habe ich nie. Jeder Tag ist anders. Je nachdem, wo ich stehe und welche Witterungsbedingungen vorherrschen, beginnt jeder Tag auf andere Weise. Aber meistens läuft der Tag so ab: erstmal gibt’s Frühstück und eine Serienfolge, der Serie, die ich gerade schaue. Im Anschluss daran ( je nach Stellplatz, Wetterlage oder Internetempfang) heißt es dann entweder: Abwasch erledigen, Einkaufen gehen oder Wäsche waschen. Oder einfach ins Meer hüpfen. Oder Buch schreiben. Manchmal bin ich auch längere Tage an einem Ort und kann mir die Stadt oder Landschaft ansehen.
Manchmal gibt es auch viele Regentage in folge, die ich einfach nur im Van verbringe, an anderen Tagen bin ich nur unterwegs.
Was so schön klingt, ist aber auch oft mit Sorgen, Ängsten und dem Ungewissen verknüpft. Wartet hinter der nächsten Ecke das nächste große Erlebnis oder fährt man sich fest und ist auf Hilfe angewiesen? Im Prinzip ist jeder Tag ein einziges Abenteuer. Man weiß nie, was kommt. - Und ich liebs!
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben, liebe ich Urban Fantasy. Aber beim Lesen darf sich gerne auch das eine oder andere Häppchen Romance, Psycho, Mystery oder New Adult mit einschleichen.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich ein Zitat ist : „Es ist immer besser, zu wissen, als sich zu fragen.“ - Aber danach lebe und handle ich. Einfach, weil ich glaube, dass sich hinter unseren Ängsten so viel mehr verbirgt - zum Beispiel das Leben. Deswegen springe ich auch wagemutig über Klippen oder aus 4000 m Höhe aus Flugzeugen. Oder buche One-Way-Tickets ans andere Ende der Welt. Ich möchte mich in 40 Jahren nicht fragen, was gewesen wäre, wenn ich nur den Mut gehabt hätte, irgendetwas zu wagen.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich habe viele Lieblingsländer. Allen voran Australien, Irland und Spanien. Egal, in welchen Ländern ich bisher war, sind mir wundervolle Menschen begegnet oder Abenteuer passiert. Aber am meisten sind mir die Gastfreundlichkeit in Australien, die grünen Weiten in Irland und die Leichtigkeit in Spanien im Herzen geblieben.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Interessante Frage 😊 Durch meinen Lebensstil war ich schon oft Kritik ausgesetzt. Ich würde sagen: konstruktive Kritik nehme ich gern auf. Auch Kritik zu meinen Büchern stehe ich absolut offen gegenüber, damit ich lernen kann, wo noch Potenzial für Verbesserung ist.
Am Ende kommt es auch auf mein Gegenüber an - was ist das Thema? Worum geht’s? Ist die Kritik gerechtfertigt oder nur eine Meinung?
Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Ich hatte von Anfang an den Wunsch, in einem Verlag unterzukommen.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ich hoffe sehr, dass alle Leser des Halloweenzirkus finden, was sie nicht erwartet haben, und sich im Zelt meiner Fantasie wohlfühlen werden.