
Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Toby und Luzifer aus „Tobys Geschichte – Wenn Licht die Dunkelheit berührt“ und deren Autorin Nicole Kwiatkowski.
Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig beim Interview unterstützen?
Es wäre schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.„Wir unterstützen uns immer gegenseitig.“ Luzifer zwinkert der Autorin zu. „Schließlich sind wir wie eine Familie füreinanderToby räuspert sich und rollt mit den Augen.
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.Luzifer lacht. „Das wird nicht nötig sein. Man kennt mich.“ Sein Blick huscht zu Toby.„Ich bin der Protagonist dieses Buches. Alles was ihr dort lest, handelt von mir - meinem Leben, meine Entscheidungen, meinen Ängsten, meine Zweifel und den Konsequenzen meines Handelns.„Und ich bin die Autorin, die sich gerade fragt, was sie sich dabei gedacht hat, beide mitzubringen.“„Verstehe ich auch nicht“, murmelte Toby. DDoch Nicole fuhr unbeirrt fort. „Zu meinem Leben gehörten schon immer Bücher. Ich liebe es in fremden Welten zu tauchen - noch mehr, sie zu erschaffen.“
Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein?Wieder zieht Luzifer in Erwägung zuerst zu antworten, doch Toby fiel ihm ins Wort. „Vertraue niemandem.“„Es geht schon um etwas mehr“, fügte Nicole hinzu. „Es geht um den verwaisten Engel Toby, der sich nichts sehnlicher wünscht, als eine Familie. Doch als er auf seinen Vater trifft, setzt es eine Reihe von Entwicklungen in Kraft, die alles von Toby fordert, jenseits seiner Vorstellungskraft. Er ist nun nicht mehr länger, nur eine Randfigur des Lügengerüsts der Erzengel, sondern steht nun mittendrin.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?Nicole wirft einen Seitenhieb auf Toby und Luzifer, bevor sie antwortete. „Nun, Toby kommt sehr oft in schwierige Situationen. Leider manchmal zu oft. Aber sie treiben die Geschichte nun mal voran und ich entschuldige mich aufrichtig für die Qualen, die du bisher erdulden musstest und noch wirst.“Toby entfuhr ein Stöhnen.„Das klingt nach keinen rosigen Aussichten für dich“, witzelte Luzifer.
„Nun, wir sind uns einig, dass wir diese Stelle am liebsten mögen, in der Bellena das erste Mal auf Jay trifft. Diese Szene gibt es bereits in der Bellena ‚ Saga. Toby teilt diese mit uns – aber aus einer völlig anderen Sicht und verrät uns, dass die zufällige Begegnung, doch nicht so zufällig war, wie die beiden Turteltauben es glauben.“Wie viel echte Nicole steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Wie würdet ihr als Hauptcharaktere eure Autorin beschreiben?„Ich glaube in jeden Charakter steckt ein kleiner Teil von mir. Toby plagt sehr schnell, das schlechte Gewissen, wenn er mal wieder eine Lüge aus dem Ärmel zaubern muss.“„Nicole kann laut ihrer Tochter sehr schlecht Lügen“, fiel Luzifer ihr ins Wort. „Dafür hat sie den selben trockenen Humor wie ich.“
„Sie kann manchmal echt witzig sein, aber auch schnell genervt, wenn wir man aus der Reihe tanzen wollen – und ich muss gestehen, dass wir das sehr oft versucht haben“, kommt endlich Toby mal zu Wort. „Das zeigt, wie ehrgeizig sie sein kann. Wenn sie sich ein mal was in den Kopf gesetzt hat, zieht sie es auch durch.“Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr zwei vielleicht sogar Mitspracherecht?
Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?„Ich weiß gar nicht mehr…“ Toby sah zu Luzifer.„Ich erinnere mich auch nicht mehr wirklich. Er war da und klang nicht schlecht.“„Selbst wenn, hätte ich nichts daran geändert“, fügte Nicole hinzu. „Es gab drei Titelmöglichkeiten und es wurde auf Instagram von den Lesern abgestimmt.“
Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.„Ich liebe es“, antwortete Nicole.„Ich auch“, pflichtete Toby bei. „Es zeigt eine wichtige Szene im Buch und Eva hat sie wirklich toll in Szene gesetzt.“Nicole sah zu Luzifer. „Deine Meinung dazu kenne ich gar nicht.“„Ich möchte mich lieber nicht dazu äußern.“
Vielen Dank für das Gespräch„Das ist einfach“, sagte Luzifer. „Für ungeheure Ziele bedarf es ungeheurer Taten.“Sein Blick fiel auf Toby, der als nächstes antwortete: „Wo Licht existiert, muss zwangsläufig auch Dunkelheit entstehen.“„Meins ist ganz klar: Manchmal bedarf es keiner Worte, sondern nur Kakao mit Sahne. Dann schmecken manche Probleme viel leichter.“„Oh ja“, stimmten Luzifer und Toby der Autorin zu.





