Sonntag, 16. August 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Das Weinfest von Monika Grasl


 
Buchvorstellung einmal anders

Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin Monika Grasl, aber sie kommt nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Das Weinfest“ von Monika Grasl. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Sie wird nicht kommen. Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um mit mir zu reden.
Freut mich auch. Ich habe nicht oft die Gelegenheit, dass sich jemand mit mir als Buch unterhalten will
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Also ich bin „Das Weinfest“ und wie der Titel schon sagt, dreht sich bei mir alles um den Wein und um ein großes Fest, das abgehalten werden soll. Das Ganze steht unter einem sehr mysteriösen Vorzeichen, wie schon im ersten Kapitel deutlich wird. Und im Laufe des Buches wird es stellenweise für den Hauptprotagonisten richtig unheimlich.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Oh, die Autorin liebt es, wenn sie ihre Figuren vor Herausforderungen stellen kann. Das wird besonders bei Pfarrer Hynek deutlich. Beinahe habe ich ja Mitleid mit dem Kerl. Er versucht alles, um dieses Fest zu verhindern und weiß nicht mal, was die wahren Hintergründe dieses Weinfestes sind.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Der junge Mann wusste, dass er sich zügeln musste. Allein der Gedanke, wie der Wein seine Kehle hinabfloss, trieb ihn dazu, seinen Becher erneut zu füllen. Sein Alltag war von einer Düsternis erfüllt, die er seit Jahren nicht mehr ablegen konnte.
Weißt du wie viel Monika tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt?
Also ich weiß, dass es für die Figuren kein reales Vorbild gab. Vielmehr sollten wir den Fokus auf die Situation Wein und Weinlese legen. Denn tatsächlich hat die Autorin da einiges an 23 Jahren Hintergrundwissen zu dem Thema. Immerhin war ihr Papa ein Hobbywinzer mit 150 Weinstöcken und die Arbeit dahinter war nicht zu verkennen.
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben? 
Sie ist auf jeden Fall eine sehr strukturierte Person. Manchmal ein wenig nervig in ihrem Überperfektionismus, aber im Handumdrehen kann sie auch eine ziemliche Chaotin sein. Ich weiß nicht, wie man bei dem Schreibtischzuständen mitunter was wiederfindet.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Der Titel war von der Autorin tatsächlich bereits vor der eigentlichen Geschichte festgesetzt. Ich würde sagen, der passt auch 100%.
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich find das Cover super. Es vermittelt hervorragend den Inhalt und passt auch großartig in die gesamte Moonflower Edition vom Shadodex – Verlag der Schatten.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren. 
»Das kommt ganz darauf an, wie dein Vorschlag aussieht. Immerhin kann man einen Menschen schlecht zu einem Opfer auserwählen, wenn er nicht weiß, wofür er in den Tod gehen soll.«
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz zum Buch »Danke, für deine Geduld und Antworten« zuzuflüstern.
Hat mich ebenfalls gefreut 😊
Dann vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Samstag, 15. August 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Siesta mit Elvis von S. Sagenroth


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit dem Protagonisten Elvis, um mit ihm, über das Buch „Siesta mit Elvis“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Ein herzliches Hallo auch von mir und lieben Dank für diese Möglichkeit, mich vorzustellen.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ich bin Kater Elvis. Ein schwarz-weißer, ziemlich schlauer und auch sehr sympathischer Kater, den es vor mittlerweile zwei Jahren auf der Suche nach seiner Dosenöffnerin Klärchen nach Koblenz geführt hat. Vielleicht kennen mich einige Leserinnen und Leser bereits aus den beiden Vorgängerbüchern „Frühstück mit Elvis“ und „Alle Jahre wieder mit Elvis“, wenn nicht, ist das aber auch nicht schlimm, denn in „Siesta mit Elvis“ wartet wieder ein neuer Fall, den man getrost auch lesen kann, ohne die anderen Bände zu kennen.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
In „Siesta mit Elvis“ sitzt an einem heißen Sonntagmittag im August ein Toter beim spanischen Restaurant und ein herrenloser Hund sorgt für Aufruhr in der Koblenzer Katzencommunity. Meine Katzenfreundin Chloe und ich beginnen wieder zu ermitteln. Dabei führt es mich an die Koblenzer Universität, auf eine Bootsfahrt, ins Theaterzelt auf der Festung und in die digitale Welt der Menschen.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Ich glaube, meine Autorin liebt sowohl heitere als auch schwierige Situationen.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Nicht nur eine. Mir gefällt es, dass wir den Boxer Ferdinand kennenlernen, ich bin stolz auf mein Bootsabenteuer und natürlich auf meinen ersten Besuch im Theater.
Was glaubst du, wie viel von deiner Autorin steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Ich denke, keine Figur entspricht so ganz meiner Autorin, aber in allen Charakteren steckt doch ein bisschen von ihr.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Sie liebt Katzen, sie liebt Krimis und sie mag ihre Heimatstadt Koblenz. Sie liebt es natürlich zu schreiben und sich eine ganze Weile mit uns zu beschäftigen. So sehr, dass wir lebendig werden. Wie man gerade merkt. Sie ist zudem eine begeisterte Kaffeetrinkerin und sitzt schon mal ein paar Stunden am Stück bei uns, wenn sie dazu Zeit hat. Das ist nämlich nicht immer der Fall. Denn hauptberuflich ist sie Grundschullehrerin und sie hat eine Familie, die ebenfalls nicht komplett vernachlässigt werden will. Ebenso wenig wie ihre Katze Cleo, die allerdings auch im Buch vorkommt als Chloe.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Der Titel stand tatsächlich schon gleichzeitig mit dem Titel für das Vorgängerbuch fest und hat sich auch seitdem nicht mehr verändert. Mitspracherecht hatte ich nicht unmittelbar, aber wie immer war ich Hauptinspiration für den Titel, denn, wie man sieht, ist mein Name ja wieder im Titel enthalten.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Das Cover gefällt mir zu 100%. Man sieht Chloe und mich darauf, die Stadt Koblenz und die Farbgebung gefällt mir auch sehr gut.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
Mein Lieblingszitat ist aus einem Gespräch mit Chloe, indem wir uns über die Vorzüge einer Siesta und des Müßiggangs unterhalten, den wir Katzen in besonderem Maße beherrschen.
Müßiggang ist aller Katzen Anfang.
Es ist die hohe Kunst, selbst im Nichtstun
majestätisch, klug und anmutig zu bleiben.
Die Menschen scheinen diese Fähigkeit
eher selten zu besitzen,
sonst kämen sie nicht immer wieder auf
wirklich dumme Ideen.
Danke für das Gespräch.
Sehr gerne! Ich habe zu danken!

Freitag, 14. August 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Wenn wir Frauen uns einig wären von Jule Marek


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Sena und Frederica aus „Wenn wir Frauen uns einig wären“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
"Zeit? Habe ich eigentlich nicht. Können wir das bitte kurz halten?", Sena flippt ihre Haare über die Schulter.
Rics lacht. "Mann, Sena, dein Diner läuft dir schon nicht weg." Sie wendet sich mir zu. "Freut mich, dich kennenzulernen." Leise murmelt sie: "Und da gelte ich als die Unhöfliche von uns beiden."
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
"Sicher, gerne. Ich bin Frederica, werde aber nur Rics genannt. Ich habe ghanaisch-deutsch-irische Wurzeln und besitze seit kurzem eine Tauchstation in Richport, Florida, direkt am Strand, wo ich Tauchkurse gebe. Falls du Lust hast, komm gerne mal vorbei."
"Ja, ja, genug geworben, Rics. Richport ist ein fiktiver Ort. Und ich dachte, du hast das nicht nötig." Sena schlägt die Beine übereinander, die sich im kurzen Minirock in ihrer beeindruckenden Länge präsentieren. "Ich bin Sena und Koreanerin. Wie Rics schon erwähnt hat, führe ich in Richport ein Diner, quasi der Hotspot des Ortes. Meine amerikanischen Speisen sind durch Einflüsse der koreanischen Küche etwas ganz besonderes. Schade, dass du nicht wirklich vorbeikommen kannst."
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
"Ich würde sagen, das Buch handelt von Lenie und Madlin", sagt Rics. "Lenie war ewig mit Kenneth verlobt, so ein geschniegelter Anwaltstyp der reichsten Familie am Ort. Sie wollte endlich einen Termin für die Hochzeit festlegen. Damit hat alles angefangen."
"Ja", Sena lächelt spöttisch. "Weil du dich eingemischt hast, in deiner typisch diplomatischen Art."
"Das wäre nicht so schlimm gewesen, wenn Kenneth mich nicht unter Druck gesetzt hätte, um sich ein Denkmal zu bauen. Blöder Arsch", murrt Rics.
"Nicht zu vergessen Madlin. Das Mädchen hatte es echt nicht einfach. Ohne Lenie und unsere Hilfe wär sie früher oder später vor die Hunde gegangen."
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Sena grinst. "Nee, das ist auch so eine, die auf hart macht und innerlich das totale Weichei ist. Die muss sich immer ganz schön am Riemen reißen, keinen weichgespülten, Langweiliger-Plot zu kreieren. Aber wenn man sie unter Druck setzt, läuft es ganz gut."
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
"Meine Lieblingsstelle fasst das Buch ideal zusammen. Ich habe sie Sena bei einer unserer Streitereien an den Kopf geworfen", sagt Rics. "Deshalb hat Jule sie auch auf das Lesezeichen gedruckt: »Männer geben den Ton an und wir lassen es zu. Würden wir Frauen zusammenhalten, wäre Emanzipation schon lange kein Thema mehr. Stattdessen orientieren wir uns an ihrem Wohlwollen und ihren Spielregeln und bekämpfen uns gegenseitig.«
Sena nickt. "Ja, nicht schlecht. Mir gefällt die folgende Stelle besser, in der ich Lenie und Aida auf den Topf setze:
»In welcher Welt lebt ihr zwei? Das ist eine Männerwelt, schon mal gehört?«
Lenie legte den Kopf schief. »Was meinst du damit?«
»Auf Dauer kümmern Männer sich vor allem um sich selbst.« Sena blies sich Strähnen aus der Stirn. »Seit hundert Jahren verkauft man es Frauen als ›romantisch‹, dass ›er‹ aus Liebe die richtigen Entscheidungen für sie trifft oder von allein erkennt, was sie braucht. Das ist ein bescheuerter Irrglaube. Hör auf, darauf zu vertrauen. Sag Kenneth, was Sache ist, Lenie. Kämpfe darum. Nur du legst fest, was verhandelbar ist und was nicht.«
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
"Sie hat schon viel von dir, Rics", sagt Sena.
"Ach, halt die Klappe. Du bist genauso viel Jule wie ich. Nur deinen sexy Auftritt hat sie nicht. Braucht aber auch kein Mensch", entgegnet Rics.
"Einverstanden. Aber tatsächlich sind auch Lenie, Madlin und Aida zum Teil wie sie, wenn auch in geringerem Maße als wir zwei. Selbst in Nelly steckt was von ihr."
"Stimmt, sonst könnte sie ihnen auch nicht ständig Worte in den Mund legen."
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
"Uh, sie ist wirklich sehr analytisch und strukturiert. Überhaupt nicht so, wie man sich einen kreativen Menschen vorstellt. Organisiert perfektionistisch, was auch immer sie anfasst."
"Stimmt, Sena. Das teilt sie mit mir. Und ihr Auftritt wirkt immer so selbstbewusst, dass es für andere einschüchternd ist. Vermutlich sieht deshalb niemand dahinter. Da ist auch sehr viel Gefühl, Kreativität und Verletzlichkeit. Sie ist so ein Typ, bei dem man das Gefühl hat, man muss mit dem Hammer draufhauen, um zu ihr durchzudringen, bis sie unkontrolliert explodiert. Hinterher setzt sie dir analytisch auseinander, was für einen Schaden sie erlitten hat und macht sachlich Vorschläge, wie man sich wieder zusammenraufen kann. Weird."
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Wir hatten kein Mitspracherecht, aber das passt schon. Wir hatten unsere eigenen Probleme. Sie wollte erst einen englischen Titel haben, der sowas wie Schulterschluss bedeutet. Aber sie hat keine leicht zu verstehende Bezeichnung gefunden. Ihr war wichtig, dass der Titel wiedergibt, wovon das Buch handelt, damit man keine falschen Erwartungen an das Buch hat. Für Selfpublisher ist das superwichtig. Ich finde, mit dem Titel ist ihr das gelungen."
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Ursprünglich wollte Jule fünf Frauen unterschiedlichster Herkunft haben, die man von hinten sieht und die sich gegenseitig die Hand auf die Schulter legen. Ein entsprechendes Bild hat sie sogar gekauft. Aber dann kam Renee von Cover&Art mit diesem Vorschlag um die Ecke. Das hat ihr auch sehr gut gefallen. Vor allem, dass man zwei- oder dreimal hinschauen muss, um alle Details zu entdecken. Wir vier Frauen, aus deren Perspektive das Buch erzählt wird, sind nämlich alle mit drauf. Schon entdeckt?
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
"Meins habe ich ja schon gesagt", meint Rics. "Aber das hier habe ich zu Lenie gesagt und gefällt mir auch ganz gut:
»Sie sind eine hübsche Frau mit warmherziger Ausstrahlung. Stehen Sie für sich ein, sprechen Sie unbequeme Wahrheiten aus. Dann werden Sie nicht nur gemocht, sondern auch respektiert.«
Aber mir gefällt auch:
»Ihr Schweigen war erfüllt von Meeresrauschen und dem Zirpen in Büschen und Bäumen.«
Weil es bei uns einfach so herrlich ist."
Sena lacht. "Du bist doch eine verkappte Romantikerin, Rics. Mir hat gefallen, als Lenie mit ihrer besten Freundin Aida gesprochen hat. Aida hat mit ihr über ihre Beziehung zu Kenneth gesprochen:
» (…) Wir schweigen um zu gefallen. Die Männer schweigen, um Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen. Das hilft keinem. (…) Deine Zweifel an euch als Paar sollten für ihn von Bedeutung sein. Gib ihm die Gelegenheit, einen Beitrag zu leisten, dass sich das ändert, dann steht einer langfristigen Bindung nichts im Weg.«
»Und wenn nicht? Wenn seine Liebe dem nicht standhält?«
Aida nahm Lenies Hände in ihre. »Dann hält sie einer Ehe auch nicht stand.«
Eine Formulierung ist ja leider Jules Streichwut zum Opfer gefallen, obwohl ich das auch sehr schön fand: »Sein Frust war seit Wochen ihr ständiger Begleiter. Er lauerte hinter jedem zweiten Satz und durchzog ihre Gespräche wie Spinnweben einen alten Schuppen.«
Danke für das Gespräch
"Wir danken dir. War schön hier. Aber in Florida ist es noch tausendmal schöner 😉", sagt Sena.
"Das kann ich bestätigen. Vor allem beim Tauchen!", sagt Rics und winkt zum Abschied, der ihr nicht schnell genug gehen kann.

Mittwoch, 12. August 2026

[Protagonistensteckbrief] Karl der Große aus Das Mündel des Königs von Beatrice Braun

    

 


Protagonistensteckbrief
Karl der Große

König. Eroberer. Visionär. Der mächtigste Herrscher Europas.

Name:
Karl

Herkunft:
König der Franken

Alter:
circa 35 Jahre

Herkunft:
Fränkisches Königshaus aus dem Geschlecht der Karolinger

Aufgabe:
Er will sein Herrschaftsgebiet ausweiten und das Frankenreich zur stärksten Macht Europas machen.

Ziel:
Überall das Christentum durchsetzen und sein Reich einen.

Wesenheit:
Entschlossen, strategisch, ehrgeizig und tiefgläubig. Er glaubt an seine Bestimmung und an den Auftrag Gottes.

Fähigkeiten:
Hervorragender Stratege und Anführer. Mutig, diszipliniert und unermüdlich. Er versteht es, Loyalität zu belohnen und Feinde zu besiegen.

Gegner:
Seine härtesten Gegner sind die Sachsen, die sich seinem Willen und dem Glauben widersetzen.

Besonderheit:
Er führt fast sein gesamtes Leben lang Krieg, getrieben von Macht, Glauben und dem Wunsch nach einem geeinten Reich.

[Protagonistensteckbrief] Marten aus Das Mündel des Königs von Beatrice Braun

   

 


Protagonistensteckbrief Marten

Gläubig. Mitfühlend. Unruhig. Ein Mönch zwischen Pflicht und Herz.

Name:
Marten

Herkunft:
Franken

Alter:
20 Jahre

Volk:
Franken

Aufgabe:
Wird zur Missionierung in das eroberte Sachsen entsandt.

Charakter:
Mitfühlend, besonnen, intelligent und geschickter Heiler. Er hat ein gutes Gespür für Menschen und gewinnt ihr Vertrauen.

Fähigkeiten:
Heilkunst, Kräuterkunde, Wundversorgung und praktische Medizin. Er ist geduldig, klug und diplomatisch.

Ziel:
Die Menschen für den christlichen Glauben gewinnen und ihnen Hoffnung und Heilung bringen.

Innere Zerrissenheit:
Er kann die Beschränkungen des Klosterlebens immer schwerer ertragen und sehnt sich nach Freiheit und einem eigenen Weg.

Besonderheit:
Obwohl er als Vertreter des Frankenreiches in Sachsen ist, zweifelt er zunehmend an Zwang und Gewalt.

[Protagonistensteckbrief] Eike aus Das Mündel des Königs von Beatrice Braun

  

 



Protagonistensteckbrief Eike


Krieger. Beschützer. Zerrissen zwischen zwei Welten

Name:
Eike

Herkunft:
Sächsischer Adel

Alter:
23 Jahre

Volk:
Sachsen

Aufgabe:
Kämpft für sein Volk gegen die Franken.

Fähigkeiten:
Hervorragender Krieger und Schwertkämpfer

Charakter:
Mutig, loyal, stolz und unerschütterlich. Er riskiert sein Leben um sein Volk und seine Herkunft zu verteidigen.

Vergangenheit:
Seine Familie wurde durch fränkische Soldaten getötet.

Innere Zerrissenheit:
Sein unversöhnlicher Hass auf alles Fränkische bekommt Risse, als er sich in die Fränkin Aldana verliebt.

Ziel:
Sein Volk schützen. Rache üben. Seinen eigenen Weg finden.

[Protagonistensteckbrief] Aldana aus Das Mündel des Königs von Beatrice Braun

 

 



Protagonistensteckbrief Aldana


Edle. Gebildet. Unbeugsam. Eine Frau auf der Suche nach Freiheit und Liebe

Name:
Aldana

Herkunft:
Fränkischer Adel

Alter:
19 Jahre

Volk:
Franken

Familie:
Tochter Rolands, des berühmten Ritters, dem das Rolandslied gewidmet wurde.

Status:
Das Mündel Karls des Großen

Aufgabe:
Sie wird am fränkischen Hof erzogen und ausgebildet, um die Interessen des Königs und seines Reiches zu fördern

Charakter:
Intelligent, gebildet, einfühlsam und mutig. Sie besitzt einen starken Willen und lässt sich nicht vorschreiben, wer sie sein soll.

Wünsche:
Sie wünscht sich ein selbstbestimmtes Leben, fernab von politischen Zwängen, und hofft, die große Liebe zu finden.

Besonderheiten:
Sie beherrscht mehrere Sprachen, kennt sich in Musik, Dichtung und Heilkunde aus und besitzt eine tiefe Verbundenheit zu ihrem Vater Rolands Vermächtnis.

Innere Zerrissenheit:
Sie steht zwischen Pflicht und Freiheit, zwischen ihrem Herzen und den Erwartungen Karls des Großen.