Dienstag, 6. Oktober 2026

[Buchvorstellung einmal anders] 24 Kapitel auf dem Weg zu mir von A. D. Wilk

 



Buchvorstellung einmal anders


Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Hannah, um mit ihr über das Buch „24 Kapitel auf dem Weg zu mir“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten. Kannst du dich vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ich bin Hannah, 25, und arbeite in einer Buchhandlung in Berlin. Vor einem Jahr bin ich aus einem kleinen Dorf in Brandenburg hergezogen, und ehrlich gesagt fühle ich mich hier noch immer ein bisschen wie an der falschen Stelle.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenigen Sätzen.
Am 1. Dezember liegt plötzlich ein roter Umschlag in meinem Briefkasten, ohne Absender, nur mit einer goldenen Eins darauf. Es folgen 23 weitere, jeden Tag einer, jeder mit einer kleinen Aufgabe. Es ist ein Adventskalender, der mich Stück für Stück zu mir selbst führt.
Glaubst du, es macht der Autorin mehr Spaß, dich durch leichte oder durch schwierige Situationen zu führen?
Ich glaube, sie mag beides, aber am meisten die Momente dazwischen: wenn es erst wehtut und dann heller wird. Sie lässt mich nicht im Dunkeln, aber sie nimmt mir auch nichts ab.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Der Moment, in dem ich zum ersten Mal wirklich für mich begriffen habe: Ich bin wertvoll, weil ich ein Mensch bin. Beim ersten Mal hätte ich fast darüber gelacht, und dann habe ich gemerkt, wie sehr ich genau das hören musste.
Wie viel deiner Autorin steckt in dem Buch oder in den Figuren?
Mehr, als sie zugeben würde, glaube ich. Diese Sehnsucht, dazuzugehören, und der lange Weg zum eigenen Wert, das schreibt niemand so, der es nicht selbst kennt.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Warmherzig und ehrlich. Sie schaut hin, auch wenn es unbequem wird, aber sie lässt einen nie allein damit.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam?
»24 Kapitel auf dem Weg zu mir« 24 Kapitel wie 24 Türchen, und am Ende steht nicht das große Fest, sondern ich selbst. Der Titel sagt eigentlich schon alles.
Gefällt dir das Cover zu 100 %?
Ja. Die Farben, die Umschläge, das Gold, der Farbschnitt, es sieht aus wie ein Geschenk, und genau so fühlt sich die Geschichte auch an.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
„Es geht nicht darum, ob du jetzt gut genug bist. Sondern darum, ob du dir erlaubst, es zu werden.“
Danke für das Gespräch.

[Autoreninterview] A. D. Wilk



Autoreninterview
A. D. Wilk

Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin Andrea, als Autorin A.D. WiLK. Ich lebe in Berlin und schreibe hauptberuflich Inspirationsromane, Liebesromane, Thriller und Autorenratgeber. Vor allem Geschichten, die berühren und zugleich stärken. Am liebsten erzähle ich aus der Ich-Perspektive, weil ich meinen Figuren so ganz nah bin. Ich bin selbst auch Spiritual Life Coach. Was mich antreibt, ist der Wunsch, Menschen ein Stück von ihren Zweifeln zu befreien und ihnen zu zeigen, dass sie ihr eigenes Leben leben dürfen. Dass sie für sich selbst losgehen dürfen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ehrlich gesagt schreibe ich schon immer, ich habe mich nur lange nicht getraut, es wirklich so zu tun, wie ich wollte. Ich habe gebloggt, für andere getextet, Lexikonbeiträge geschrieben. Der Wendepunkt war Stephen Kings »On Writing«. Er sagt: Setz dich jeden einzelnen Tag hin und schreib. Wenn du 1.000 Wörter am Tag schaffst, dann hast du in etwa drei Monaten einen durchschnittlichen Roman geschrieben. Also habe ich angefangen, jeden Morgen eine Stunde zu schreiben, um fünf Uhr, bevor meine Familie wach wurde. Und daraus ist mein Debütroman Wenn du wieder gehst geworden.
Welche Bücher sind bisher von dir erschienen?
Seit meinem Debüt »Wenn du wieder gehst« im Jahr 2018 habe ich über sechzig Bücher geschrieben, den Großteil habe ich im Selfpublishing veröffentlicht. Es sind Geschichten zum Fühlen, Wachsen und Fürchten. Über Liebe, Familie und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Viele davon gehören zu Reihen, etwa rund um Lu & Nik, die »Vielleicht«-Reihe oder »Einer dieser Sommer«. In den letzten Jahren sind außerdem einige Titel gemeinsam in Verlagen erschienen. 2025 hat es »Und wenn ich es selbst wert bin.« auf die SPIEGEL-Bestsellerliste geschafft. Und ganz neu ist »24 Kapitel auf dem Weg zu mir«, mein Adventskalender zum Lesen, der am 13. Oktober 2026 erscheint.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ich schreibe gerade am vierten Teil der Tides of Hope Reihe. In meinem Kopf schwirren aber schon wieder viele Ideen. Einerseits ein sechster Band für meine Vielleicht-Reihe, andererseits ein Inspirationsroman, der noch ein bisschen anders sein wird.
Wenn du Freizeit hast, was machst du am liebsten?
Ich bewege mich ständig und gern: Laufen (dabei entstehen übrigens die besten Storylines), Callisthenics, Yoga und Segeln, Fahrradfahren. Ich lese viel und verbringe Zeit mit den Menschen, die mir wichtig sind. Ich liebe es, neue Dinge auszuprobieren und mich weiterzuentwickeln. Gerade lerne ich aber vor allem, mich immer wieder zu zentrieren und bei mir anzukommen.
Hast du Lieblingsbücher und einen Lieblingsautor?
Nein. Überhaupt nicht. Ich lese bunt durch die Regale. Von Philosophie über klassische Liebesromane und hin und wieder auch Fantasy oder einen Thriller.
Kannst du deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben?
Aktuell schreibe ich morgens nach Yoga und Meditieren im Garten. Aber auch gern in Café oder meinem Wintergarten oder im Wohnzimmer. Aber fast immer im Stehen.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ich stehe früh auf, meist zwischen sechs und halb sieben, und beginne mit Yoga und Meditation. Dann schreibe ich, mache Sport und kümmere mich um all die anderen Aufgaben, die so anfallen, wenn man Selfpublisherin ist. Meist arbeite ich bis vier, aber das klappt nicht immer. Dafür höre ich an anderen Tagen früher auf oder gönne mir einen entspannten Vormittag.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Schreiben ist es ganz klar der Inspirationsroman, Feel-Good mit Tiefgang. Beim Lesen mag ich die Mischung: berührende Romane, biografische Geschichten und immer wieder ein gutes Sachbuch.
Hast du ein Lebens-Lieblingszitat, und ein Zitat aus einem deiner Bücher, das deine Arbeit beschreibt?
Aus meinem aktuellen Buch: „Ich bin wertvoll, weil ich ein Mensch bin.“
Auf meinem Unterarm steht außerdem I am, weil ich mich immer daran erinnern möchte, dass ich selbst meine eigene Wahrheit bestimme. Alles, was auf Ich bin folgt, ist diese Wahrheit.
Hast du ein Lieblingsland, und warum?
Nein. Ich bin gern in England, aber mein Lieblingsland ist es nicht.
Bist du ein kritikfähiger Mensch bzw. wie gehst du mit Kritik um?
Ich habe gelernt, dass Fehler uns wachsen lassen, wenn wir sie unbedingt vermeiden wollen, bleiben wir stehen. Kritik nehme ich deshalb als Einladung, mich zu verbessern, und trenne dabei die Meinung anderer von meinem eigenen Wert. Am Ende darf mir meine eigene Stimme wichtiger sein als die von Menschen, die mich kaum kennen. Es war ein ziemlicher Prozess, zu diesem Punkt zu kommen.
Warum hast du dich entschieden, Selfpublisherin zu werden, statt zu einem Verlag zu gehen?
Ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch und treffe meine Entscheidungen gern selbst, vom ersten Satz bis zum Farbschnitt. Als Selfpublisherin kann ich genau die Bücher machen, an die ich glaube, dabei ständig dazulernen und ganz nah an meinen Leserinnen bleiben. Für mich ist das perfekt.
Gibt es etwas, das du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Fragt euch einmal ganz ehrlich: Warum ist uns die Meinung von Menschen, die wir kaum kennen, oft wichtiger als unsere eigene? Dein Wert hängt nicht davon ab, was du leistest oder wie viele dich sehen. Trau dich, dir selbst wichtig zu sein und dein eigenes Leben zu leben, der Rest wird leichter, wenn du bei dir anfängst.

[Buchvorstellung einmal anders] Elemental Souls - Air von Yvonne Mitzel


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Violet und Erijon aus „Elemental Souls – Air“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten
Violet: Danke, das ist so aufregend.
Erijon: Wir freuen uns, hier sein zu dürfen.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Violet: Hi, ich bin Violet, 23 Jahre alt und lebe mit meiner großen griechischen Familie in New York, wo ich in unserem Familienrestaurant arbeite. Gerade hatte ich darüber nachgedacht, mir meinen größten Traum zu erfüllen und Lehrerin zu werden, als Erjon aufgetaucht ist und mir verkündet hat, dass ich die Elementseele der Luft bin und die Welt retten muss.
Erijon: Tut mir immer noch leid, dich da rausgerissen zu haben. Ich bin Erijon, Elementwesen der Luft und bis zu meiner Verbannung als Mensch auf die Erde, bin ich in meiner Urgestalt durch die Erdatmosphäre geschwebt. Jetzt lebe ich als 25-jähriger Mann ebenfalls in New York und schlage mich durch den Großstadtdschungel.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Die 5 Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft und Mineral wurden in einem magischen Siegel gebannt, damit Leben auf der Erde entstehen kann. Als dieses schützende Artefakt zerstört wird, verteilen sich die Splitter der 5 Naturkräfte auf dem Planeten und drohen, ihn zu verwüsten. Von jeder Urkraft wird daraufhin ein Wesen ausgesandt, um die Seele seines Elementes zu suchen, an die sich der Splitter bindet. Binnen 6 Wochen muss dieser gefunden werden, damit die entfesselten Naturgewalten wieder gezähmt sind.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Erijon: Davon kannst du ausgehen. Ich verstehe das ja auch, denn wenn nichts passiert, schläft der Leser ein und schnarcht uns die Ohren voll. Aber muss es gleich immer so heftig sein?
Violet: Das frage ich mich auch. Bei unserer Geschichte ist es eher so, dass der Leser den Atem anhält, weil es so spannend ist und man gegen Ende des Buches nur so durch die Seiten fliegt.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Violet: Hach, als wir zusammen den Sonnenuntergang angeschaut haben? Die Stelle mag ich sehr.
Erijon: Du meinst Manhattanhenge… als die Sonne waagerecht durch die Häuserschluchten New Yorks geschienen und die ganze Stadt in goldenes Licht getaucht hat? Ja, das war magisch. Genau wie du, Sonnensternchen.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter? Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Violet: Sie ist eher ruhig und nicht so ein Temperamentsbündel wie ich, da ähnelt sie mir schon mal nicht. Aber warte mal… ich bin ein absoluter Familienmensch und sie auch. Das haben wir ganz sicher gemeinsam.
Erijon. Dem stimme ich zu. Auch ist sie sehr diplomatisch und erteilt bestimmt nicht dauernd Befehle wie ich es, leider viel zu oft, tue.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Erijon: Da unser Buch ja Teil einer Reihe ist, stand der Titel von Anfang an fest.
Violet: Ja, aber er ist sehr passend. Schließlich geht es um Erijon als Luftwesen und mich als Elementseele. In „Elemental Souls – Air“ sind wir so beide benannt.
Erijon. Ich hätte den Titel: „Mein Sonnensternchen“ auch schön gefunden.
Violet lacht: Jaaa…. aber Kosenamen gehen nun mal nicht als Buchtitel durch.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Violet: Ich liebe es, auch weil es violett ist – genau wie mein Name. Und dieses Siegel! Alle fünf Elemente in ihren Farben. Besser geht es kaum.
Erijon: Da ein Luftwirbel drauf abgebildet ist, bin ich auch zufrieden damit. Es ist schon ein echter Hingucker.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Erijon: Als ich mich mal wieder über mich selbst geärgert habe, hat Violet etwas zu mir gesagt, was mir Mut gemacht hat: „Jeder irrt sich mal. Das ist die Natur des Menschen. Würden wir alle perfekt auf die Welt kommen, wären wir wie Roboter. Fehler machen ist erlaubt und wenn du aus ihnen lernst, dann sind sie nicht sinnlos.“
Violet sieht zu Erijon: Ich habe im Buch an einer Stelle folgendes über dich gedacht: „Bisher war mein Leben bunt, seit ich dich kenne, strahlt es in allen Farben des Regenbogens.“ Das denke ich immer noch und bin froh, dass du an meiner Seite bist.
Erijon schnappt überrascht nach Luft, zieht Violet zu sich und küsst sie stürmisch.
Danke für das Gespräch
Die beiden heben den Daumen in meine Richtung, ihr gemurmeltes „Wir haben zu danken“, geht aber in ihrem Kuss unter.

Montag, 5. Oktober 2026

[Coverinterview] Cheris - Zwei Tage & zwei Nächte von Jelena Stojanovic

 



Coverinterview „Cheris –
Zwei Tage & zwei Nächte“


Heute habe ich Jelena zu Gast auf meinem Blog. Sie wird mir ein paar Fragen zu ihrem neuen Cover beantworten.

Wann kam das Cover? Vor oder nach dem Titel?
Das Cover war zuerst da, danach kam der Titel. Am Ende habe ich mein Cover allerdings noch einmal geändert.
Hattest du schon eine genaue Vorstellung vom Cover, was sich darauf befinden sollte?
Ja, und zwar ganz genau! Ich habe mithilfe von KI einen groben Entwurf erstellen lassen und bin damit zu einem Profi gegangen. So musste ich meine Vorstellungen nicht umständlich erklären und wir konnten uns einige Korrekturschleifen sparen.
Welche Bedeutung haben für dich die Sonne, der Drink, der Leuchtturm und die Pflanzen?
– Gin Tonic ist mein alkoholisches Lieblingsgetränk und spielt auch im Buch öfter eine besondere Rolle.
– Der Leuchtturm ist meinem Mann gewidmet. Er war während meines Krebskampfes mein Licht in der Dunkelheit.
– Der Blumenstrauß ist auf Cheris ein ganz besonderes Herzensgeschenk.
– Ich liebe Sonne und Palmen. Sie verbreiten für mich pure Sommerlust!
Wolltest du etwas Bestimmtes mit dem Cover ausdrücken?
Sommer, Sonne, Strand und dazu dein gekühltes Lieblingsgetränk: einfach perfekt! Genau diesen Gedanken wollte ich auslösen, sobald jemand mein Cover sieht.
Hast du ein Lieblingszitat oder eine Lieblingsszene, das das Buch am besten beschreibt?
Ich liebe die Ankunftsszene von Lia am Flughafen von Cheris. Sie freut sich darauf, ein neues Leben zu beginnen, und trifft ganz spontan die Liebe ihres Lebens. Genauso spontan und plötzlich trifft sie am Ende ein schwerer Schicksalsschlag. Und genau das beschreibt mein Buch am besten: Alles passiert unerwartet und ungeplant. Aber das Leben kommt einfach so, wie es kommt.
Bist du nun zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du aus heutiger Sicht etwas daran ändern wollen?
Leider muss ich zugeben: Mein Cover ist in der Form, in der es momentan gedruckt wird, fehlerhaft. Deshalb gibt es bereits eine 2. Auflage, aber leider hat auch diese das Problem nicht gelöst (aufgrund fehlerhafter Kommunikation seitens des Distributors).
Somit muss ich bei der Printausgabe leider auf die wunderschönen Fenster am Leuchtturm verzichten. Das ärgert mich extrem und ich bin darüber wirklich enttäuscht und traurig.
Ob es eine 3. Auflage geben wird, weiß ich momentan noch nicht.
Danke, dass du bei dem Coverinterview mitgemacht hast 😊

[Autoreninterview] Jelena Stojanovic


Autoreninterview
Jelena Stojanovic

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Mein Name ist Jelena, ich bin gebürtige Rosenheimerin und wohne mit meinem Partner und meinen zwei Kindern in München. Ich komme aus dem Rettungsdienst und habe mit 29 Jahren gegen den Krebs gekämpft. Seitdem sehe ich das Leben mit ganz anderen Augen und verschiebe meine Träume nicht mehr auf morgen. So bin ich Unternehmerin und Autorin geworden und genieße mein Leben in vollen Zügen. Ich mache einfach alles, worauf ich Bock habe. 😊
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Nach meinem Krebskampf wollte ich viele meiner Träume und Ideen verwirklichen und einer davon war, ein eigenes Buch zu schreiben.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Bis jetzt ist nur „Cheris – Zwei Tage & zwei Nächte“ erschienen. Es ist eine Healthy Romance mit schmerzvollem Tiefgang und autofiktionalen Elementen. Vieles darin basiert auf meiner wahren Lebensgeschichte, vermischt mit meinen größten Träumen.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ich sitze gerade an einem Jugend-Gaming-Roman für meinen Sohn und an einem zauberhaften Mädchenbuch für meine Tochter. Zusätzlich habe ich noch einige andere Buchprojekte, die mir so im Kopf herumschwirren. Ich arbeite parallel an allen, je nach Stimmungslage.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich bin sehr kreativ und voller Ideen. Genau wie meine Hauptprotagonistin Lia in meinem Buch „Cheris“. Ich habe ihren Onlineshop zum Leben erweckt. Hierfür investiere ich sehr gerne meine Freizeit und erstelle Taschen und weitere Kunstwerke, die ich über meinen Onlineshop verkaufe.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
ICH LIEBE „Fifty Shades of Grey“. Sowohl die Bücher als auch die Filme! 😊
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Mal schreibe ich am Laptop auf dem Balkon oder am Esstisch, mal ganz bequem auf der Couch. Einen festen Platz habe ich nicht. Die besten Ideen kommen mir meistens beim Autofahren … da grüble ich vor mich hin. 😄
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Kurz vor 6 Uhr klingelt schon mein biologischer Wecker. Dann genieße ich zuerst meinen Cappuccino, bevor alle anderen wach werden. Ohne Cappuccino funktioniere ich nicht!!!
Sobald mein Mann und die Kids aus dem Haus sind, wird erst einmal aufgeräumt und geputzt. Falls Zeit ist, erledige ich die Buchhaltung für mein Unternehmen. Danach bin ich entweder im Auftrag meiner Senioren unterwegs und betreue sie im Alltag oder ich bin in Schulen und Kitas und bilde Kinder in lebensrettenden Sofortmaßnahmen aus. Meine restlichen Terminlücken fülle ich mit Aufträgen als freie Moderatorin im Auftrag der ADAC Stiftung.
Am Abend bin ich dann wieder Mutter und Hausfrau. Am Wochenende habe ich etwas mehr Freizeit und arbeite an verschiedenen Projekten, die mir Spaß machen.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ich lese eigentlich nur ROMANCE. Beim Schreiben probiere ich mich momentan aber durch verschiedene Genres. Wer weiß, welche Leidenschaften ich dabei noch für mich entdecken werde. 😊
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
„NO RISK, NO FUN!“ würde ich jetzt mal ganz spontan sagen. 😊
Hast du ein Lieblingsland und warum?
USA! Ich hoffe, dass ich mir diesen Traum irgendwann einmal erfüllen kann.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich war eine Zeit lang Assistenz der Geschäftsführung und habe dort sehr viel über den Umgang mit Kritik gelernt. Konstruktive Kritik: JA und die ist auch wichtig! Alles andere muss man lernen zu überhören. 😉
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich habe nach meinen Manuskripteinsendungen leider nie eine Rückmeldung von den Verlagen erhalten. Deshalb versuche ich es jetzt einfach selbst.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Macht, worauf ihr Bock habt! Es ist euer Leben und ihr habt nur eins. Und ganz wichtig: Umgebt euch mit positiven Menschen und macht einen großen Bogen um negative Menschen!!! 😊

Sonntag, 4. Oktober 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Die letzte Affäre - Winterheim Krimi 1 von Alex Skoi


Buchvorstellung einmal anders

Nach dem Autoreninterview drückt mir Alex ihren Kindle in die Hand und verlässt einfach das Zimmer. Da mir das schon öfter passiert ist in letzter Zeit, erahne ich, was da kommen wird.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das Buch der Autorin „Die letzte Affäre“, um schon ein bisschen hineinzulesen. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Jetzt ist sie weg, dann interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um mit mir zu reden.
Zeit?
Die nehme ich mir. Schließlich warten meine Geheimnisse schon lange darauf, entdeckt zu werden.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Ich bin ein Winterheim-Krimi. Ich bin düster, spannungsgeladen und voller Geheimnisse. Bei mir ist niemand nur gut oder nur böse. Und glaub mir: Nicht jede Wahrheit sollte gefunden werden.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Die schönen Momente schreibt sie mit einem Lächeln. Bei den düsteren merkt man, dass sie mit jeder Figur mitfühlt. Ich würde fast behaupten, manchmal leidet sie mehr als meine Charaktere.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Oh, da gibt es einige. Aber besonders gern mag ich die Szenen mit Alana, meiner Hackerin. Sie ist verdammt gut in ihrem Job. Wenn sie mit ein paar Klicks, technischem Fachwissen und einer überzeugenden Stimme Menschen dazu bringt, ihr freiwillig ihre Zugangsdaten zu verraten, wird selbst mir zwischen meinen Seiten kurz mulmig. Das Beste daran? Alles passiert völlig ohne Verfolgungsjagd oder Schusswechsel, nur mit Köpfchen.
Weißt du wie viel Alex tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt?
Oh, mehr als sie wahrscheinlich zugeben würde. Ihre Liebe zur Familie steckt definitiv in meinen beiden Hauptfiguren. Von Lex hat sie sich das Talent abgeschaut, unangenehme Dinge manchmal lieber zu verdrängen. Keine besonders gesunde Eigenschaft, wenn du mich fragst. Ich glaube, Alex wünscht sich manchmal, genauso furchtlos zu sein wie meine Hackerin. Im zweiten Teil hat sie sogar ein Erlebnis aus ihrem eigenen Leben verarbeitet. Kurz bevor sie eine entscheidende Szene schrieb, erlebte sie einen Brand, der sie sehr erschütterte. Daraus entstand eine Feuerszene im neuen Buch.
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben? 
Buch:
Alex ist eine Autorin, die ihre Figuren nicht einfach nur durch eine Geschichte schickt, sondern sie lässt sie wirklich leben. Sie gibt ihnen Stärken, Schwächen, Ängste und Geheimnisse. Sie liebt es, ihre Leser:innen mit falschen Fährten zu überraschen, aber vor allem möchte sie authentische Charaktere erschaffen, in die man sich hineinversetzen kann. Bei ihr gibt es kein klares Schwarz und Weiß, denn sie weiß: Menschen sind viel komplizierter als das.
Lex:
Ja, Alex hat es leicht, uns durch psychische Belastungen zu schicken. Sie braucht dafür keine Waffe und keine Verfolgungsjagd, ein paar gut gewählte Worte reichen völlig aus. Sie nennt es eine spannende Entwicklung unserer Charaktere. Ich bin mir da nicht immer so sicher.
Alana:
Ich würde sagen, Alex sieht mehr in uns, als wir manchmal selbst sehen. Sie gibt uns keine einfachen Antworten und lässt uns unsere eigenen Entscheidungen treffen, auch wenn diese nicht immer die richtigen sind. Genau dadurch fühlen wir uns echt an. Aber ein Psychologe wäre mir trotzdem manchmal lieber gewesen.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Mein Titel stand tatsächlich nicht von Anfang an fest. Er hat sich erst während des Schreibprozesses entwickelt, als Alex immer tiefer in meine Geschichte eingetaucht ist. Irgendwann wurde klar: Dieser Name passt, denn er beschreibt einen wichtigen Moment in meiner Handlung und trägt eine Bedeutung, die man erst beim Lesen vollständig versteht.
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich liebe mein Cover. Es passt zu mir, zu meiner Stimmung und zu der Geschichte, die zwischen meinen Seiten steckt. Besonders schön finde ich, dass mein „Outfit“ von jemandem aus Alex’ Familie gestaltet wurde. Dadurch steckt nicht nur Kreativität, sondern auch viel Herz darin. Ich würde nichts daran ändern wollen.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
Das ist eine schwierige Frage, denn ich habe mehrere Stellen, die Alex besonders am Herzen liegen. Wenn ich mich aber für eine entscheiden müsste, wäre es wohl mein Anfangssatz:
„Ich wusste, dass ich irgendwann für die Wahrheit sterben würde – nur nicht, dass sie mich mitten in einer verdammten Regenpfütze erwischt.“
Ich finde, dieser Satz zeigt ziemlich gut, was meine Leser erwartet: eine Geschichte über Wahrheit, Geheimnisse und Menschen, die bereit sind, viel zu riskieren. Und vielleicht verrät er auch schon ein kleines bisschen darüber, dass bei mir nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Nun betritt die Autorin wieder das Zimmer und blickt mich ungläubig an. Scheinbar ist es selbst in Autorenkreisen nicht üblich, dass das Buch antwortet. Leise flüstere ich dem Buch noch zu: »Danke für das Gespräch, es hat mir großen Spaß gemacht.«

Dann wende ich mich der Autorin zu. »Alle meine Fragen sind beantwortet, ich danke dir für den sehr interessanten Tag bei dir.«

[Autoreninterview] Alex Skoi


Autoreninterview
Alex Skoi

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin Alex Skoi, Selfpublisherin und Krimiautorin. Als echtes Millennial liebe ich Musik (nur mit Schlager werde ich nicht warm), spannende Krimiserien und gute Bücher. Privat lese ich am liebsten Fantasy, Krimis und historische Romane. Geschichten, die mich komplett in ihre Welt ziehen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Während meiner Elternzeit hatte ich plötzlich Zeit, etwas auszuprobieren, wovon ich lange geträumt hatte: einen Krimi zu schreiben. Am Anfang wusste ich nur, wer das Opfer, der Täter und das Motiv sind. Alles andere entwickelte sich Kapitel für Kapitel ganz von selbst.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
2025 erschien mein Debüt-Krimi „Die letzte Affäre“ als Taschenbuch, eBook und Hörbuch. Im Herbst folgt die Fortsetzung „Archiv 97“. Meine Winterheim-Krimis sind eher noir und stark ermittlungsorientiert. Im Mittelpunkt stehen eine Hackerin und ein Privatdetektiv, die gemeinsam Fälle lösen. Mal als Team, mal gegeneinander. Erzählt wird aus zwei Ich-Perspektiven, wodurch Leser oft mehr wissen als die Figuren selbst.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja! Mein zweiter Winterheim-Krimi „Archiv 97“ befindet sich in den letzten Zügen und erscheint im Herbst als Taschenbuch und eBook.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Schreiben ist für mich die beste Möglichkeit abzuschalten. Sobald ich in einer Geschichte bin, verschwindet der Alltag für ein paar Stunden. Ansonsten lese ich leidenschaftlich gern und verbringe Zeit mit meiner Familie.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich habe Sarah J. Maas tatsächlich erst vor Kurzem für mich entdeckt. Ich weiß, etwas spät. Seitdem verschlinge ich ihre Bücher und liebe die Welten, die sie erschafft.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Einen festen Schreibplatz habe ich tatsächlich nicht. Meistens schreibe ich am Küchentisch, manchmal auch gemütlich im Bett. Hauptsache, die Ideen fließen.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Mein Alltag besteht aus Familie, Beruf und Schreiben. Eigentlich ist der Freitag mein fester Schreibtag. Zumindest in der Theorie. In der Praxis gewinnt das echte Leben allerdings ziemlich oft.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Lesen ist es aktuell Fantasy. je weiter weg von der Realität, desto besser. Beim Schreiben schlägt mein Herz aber für Krimis, denn dort entscheide ich selbst, was passiert. Vielleicht steckt doch ein kleiner Kontrollfreak in mir.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Ein klassisches Lebensmotto habe ich nicht. Aber der Satz „You do not yield.“ aus Throne of Glass begleitet mich schon lange und erinnert mich daran, nicht aufzugeben.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Niemand ist perfekt, ich genauso wenig. Konstruktive und respektvolle Kritik hilft mir, mich weiterzuentwickeln. Ich möchte jeden Tag ein bisschen besser werden: als Mensch, als Mama und als Autorin.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich wollte den gesamten Weg selbst gehen und alle Entscheidungen eigenverantwortlich treffen. So lerne ich aus Erfolgen genauso wie aus Fehlern. Selfpublishing bedeutet zwar viel Arbeit, Zeit und auch finanzielle Investitionen, gibt mir aber die Freiheit, meine Geschichten genau so zu erzählen, wie ich sie mir vorstelle.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest? 
Vielen Dank, dass ihr Büchern und ihren Geschichten eine Chance gebt! Gerade auch von Selfpublishern. Jede gelesene Seite, jede Rezension und jede Weiterempfehlung bedeutet uns unglaublich viel. Und falls ihr meine Winterheim-Krimis begleitet: Passt auf, wem ihr vertraut. 😉