Dienstag, 18. August 2026

[Schnipseltime] Eleven - 11 Kurzgeschichten - Psychothriller von Lia Shadow


 

Die Dunkelheit war nicht schwarz. Sie war ein flimmerndes, graues Nichts, das schwer auf Lindas Augäpfeln lastete. Unter den dicken Schichten aus Mull und Klebeband pochte die frische Narbe an ihrer rechten Netzhaut bei jedem Herzschlag.

»Ganz ruhig, Linda. Atme flach. Du weißt, was der Chirurg gesagt hat. Jede Erschütterung, jeder Druck könnte die Heilung ruinieren«, flüsterte eine Stimme.

Die Stimme klang wie die von Mark. Es war sein Klang, seine sanfte Art, die Silben am Ende eines Satzes ein wenig in die Länge zu ziehen. Und doch... da war ein Echo, das nicht stimmte.

Linda wollte instinktiv protestieren und nach der juckenden Binde greifen, doch die nackte Angst vor der ewigen Dunkelheit lähmte sie. Der Chirurg hatte ihr eingeschärft, dass die mikroskopischen Nähte an ihrer Netzhaut wie morsches Garn reißen würden, wenn sie den Verband auch nur einen Millimeter verschob.

Linda lag starr auf dem Rücken. Sie spürte, wie sich die Matratze absenkte, als er sich neben sie auf die Bettkante setzte. Die Federn quietschten - ein vertrautes Geräusch, das sie seit zehn Jahren hörte. Aber der Geruch war falsch.

Mark benutzte ein Aftershave, das nach Zitrus und altem Leder roch. Dieser Mann hier roch nach Chlor und billigen Pfefferminzpastillen.

~ Akte 2: Blindes Vertrauen

[Coverinterview] Eleven - 11 Kurzgeschichten - Psychothriller von Lia Shadow


 
Coverinterview „Eleven – 11 Kurzgeschichten – Psychothriller“


Heute habe ich Lia Shadow zu Gast auf meinem Blog. Sie wird mir ein paar Fragen zu ihrem neuen Cover beantworten.

Wann kam das Cover? Vor oder nach dem Titel?
Das Cover entstand erst nach dem Titel. Der Titel ELEVEN stand für mich schon früh fest, weil er perfekt zum Konzept mit den elf Kurzgeschichten passt. Als das Manuskript fertig war, hatte ich schließlich die passende Idee für das Cover.
Hattest du schon eine genaue Vorstellung vom Cover, was sich darauf befinden sollte?
Am Anfang überhaupt nicht. Während des Schreibens hatte ich immer wieder neue Ideen, aber keine hat sich richtig angefühlt. Erst als das Buch fertig war, kam mir die Idee mit den roten Scherben. Ursprünglich wollte ich zusätzlich noch eine gestrichelte Linie mit elf Lücken einbauen, passend zum Titel ELEVEN. Am Ende habe ich mich dagegen entschieden, weil das Cover ohne dieses Element deutlich besser aussah.
Welche Bedeutung haben für dich die Scherben, der körnige schwarze Hintergrund und die Farbe Rot?
Die Scherben spielen auf den Prolog an und ziehen sich symbolisch durch das gesamte Buch. Jede Geschichte hinterlässt gewissermaßen einen kleinen Splitter beim Leser. Genau dieses Bild greift auch der Prolog auf.
Die Farbe Rot steht für Gefahr, Gewalt und die psychische Anspannung, die sich durch alle elf Kurzgeschichten zieht. Gleichzeitig sorgt sie dafür, dass das Cover sofort ins Auge fällt. Der zweite Band (TWELVE) wird aber eine andere Farbe bekommen, als ELEVEN, sowie auch Band 3 und 4. Die Farbe für Band 2 kann ich schonmal verraten: Gelb/Gold.
Der schwarze Hintergrund hat für mich keine besondere Bedeutung. Er sorgt vor allem dafür, dass die roten Scherben stärker zur Geltung kommen.
Wolltest du etwas Bestimmtes mit dem Cover ausdrücken?
Ehrlich gesagt wollte ich damit gar nichts Bestimmtes ausdrücken. Mir war einfach wichtig, dass das Cover zur Atmosphäre des Buches passt. Als ich die Idee mit den Scherben hatte, wusste ich sofort: Das ist es. Es hat sich einfach richtig angefühlt.
Hast du ein Lieblingszitat oder eine Lieblingsszene, das das Buch am besten beschreibt? 
Mein Lieblingszitat stammt aus dem Prolog:
»Jede einzelne von ihnen ist darauf ausgelegt, einen Splitter in dir zu hinterlassen. Einen winzigen Keil aus Glas, der sich tief in dein Bewusstsein schiebt.«
Ich finde, dieser Satz beschreibt ELEVEN perfekt.
Bist du nun zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du aus heutiger Sicht etwas daran ändern wollen?
Ich bin tatsächlich zu 100 % zufrieden. Natürlich entwickelt man sich als Autorin immer weiter, aber bei diesem Cover würde ich heute nichts mehr ändern. Es spiegelt den Inhalt genau so wider, wie ich ihn mir vorgestellt habe.
Danke, dass du bei dem Coverinterview mitgemacht hast 😊

[Autoreninterview] Lia Shadow und Mila Mondlicht


Autoreninterview
Lia Shadow und Mila Mondlicht

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hey, ich bin Lia Shadow und schreibe Psychothriller. Unter dem Namen Mila Mondlicht veröffentliche ich außerdem Kinderbücher. Ich bin 20 Jahre alt, komme aus NRW und habe seit über fünf Jahren leuchtend rote Haare. Beim Nachfärben sieht mein Badezimmer jedes Mal aus wie ein Tatort aus einem Psychothriller. 🙈
Das Schreiben ist aktuell mein Vollzeitjob und meine größte Leidenschaft - ich liebe es, Geschichten zu erzählen und Menschen damit zu begeistern.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Zum Schreiben bin ich durch Sebastian Fitzek gekommen. Nachdem ich Der Nachbar gelesen hatte, war ich so begeistert von Psychothrillern, dass ich selbst welche schreiben wollte. Irgendwann kam dann die Idee dazu, auch noch in einem zweiten Genre zu schreiben. Da ich zwei kleine Brüder habe und Kinderbücher schon immer etwas Besonderes für mich waren, habe ich mich schließlich dafür entschieden, auch Kinderbücher zu schreiben.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Im Genre Psychothriller sind von mir bereits drei Werke erschienen: „Shadows of Revenge“ im Februar 2026, die Raphael-Steinberg-Reihe im März und „ELEVEN“ im Mai.
Mein Debüt „Shadows of Revenge“ erzählt die Geschichte von Paula, deren beste Freundin Mara unter mysteriösen Umständen verschwindet und die daraufhin in ein gefährliches Spiel gezogen wird, in dem sie niemandem mehr trauen kann.
Danach habe ich die Raphael-Steinberg-Reihe geschrieben: drei kurze, in sich abgeschlossene Fälle um den Hamburger Hauptkommissar Raphael Steinberg, der immer wieder an die dunklen Seiten der menschlichen Psyche gerät.
Mit „ELEVEN“ bin ich dann noch einen Schritt weiter gegangen und habe elf kurze, sehr düstere Geschichten zusammengestellt, die sich um Momente drehen, in denen eine einzige Entscheidung alles verändert.
————
Im Genre Kinderbücher habe ich bereits zwei Bücher und ein Cozy-Malbuch veröffentlicht.
Mein erstes Kinderbuch „Der Fuchs & Der Frosch“ erschien am 1. Juni 2026 und erzählt von Finn, dem stolzen, trockenen Fuchs, und Fridolin, dem nassen Frosch, die lernen, die Welt des anderen zu verstehen.
Am 30. Juni folgte „Leni und ihr sprechender Hamster Bixby“ - ein magisches Flugabenteuer, in dem die achtjährige Leni und ihr kleiner Hamster Bixby gemeinsam entdecken, dass ihre Welt voller echter Zauberei steckt.
Gleichzeitig habe ich ein Cozy-Malbuch herausgebracht, das nicht nur für Kinder, sondern auch für Jugendliche und Erwachsene geeignet ist.
Mir macht es große Freude, mit diesen Büchern eine warmherzige und magische Seite zu zeigen. 🫶🏻
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, sogar an mehreren. Aktuell schreibe ich an TWELVE, dem zweiten Band meiner FIFTY: THE ARCHIVE-Reihe und dem Nachfolger von ELEVEN. Während ELEVEN aus elf Kurzgeschichten besteht, werden es in TWELVE zwölf Kurzgeschichten. Zwei davon sind bereits fertig - für die restlichen zehn warte ich momentan noch auf die zündenden Ideen.
Außerdem probiere ich mich gerade an einem neuen Genre: Ugly Cry Romance. Bisher habe ich die Geschichte nur grob geplottet, aber ich bin gespannt, was daraus wird. Veröffentlichen würde ich sie ebenfalls unter meinem Pseudonym Lia Shadow.
Auch meine nächsten Kinderbücher sind schon in Planung. Ich möchte eine Reihe über die Geschwister Mia und Ben und ihren Kater Milo schreiben, die gemeinsam als Detektiv-Trio die kleinen und großen Rätsel des Alltags lösen. Die Geschichten sollen gemütlich, witzig und voller Entdeckergeist sein.
Ihr kennt ja vermutlich alle die Conni-Pixi-Bücher, oder? Davon gibt es ja über 100 Geschichten. Genau das hat mich inspiriert. Mein Traum ist es, irgendwann selbst eine große Kinderbuchreihe mit 50 bis 100 Geschichten über Mia, Ben und Milo zu schreiben. Das wird natürlich sehr sehr lange dauern, aber ich finde den Gedanken einfach total schön. Die Geschichten werden dann nach und nach zunächst als E-Books erscheinen und später auch als Taschenbücher - entweder einzeln, als Sammelbände oder vielleicht sogar beides.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
In meiner Freizeit lese ich am liebsten. Ab und zu zocke ich auch gerne oder treffe mich mit Freundinnen. Außerdem bin ich oft mit einer Freundin oder meinem Freund auf dem E-Scooter unterwegs (am meisten mit meinem Freund). Wir fahren dann einfach irgendwo durch die Gegend, ohne wirklich ein Ziel zu haben.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Mein bisheriges Jahreshighlight ist „Kein Ort dieser Welt“ von Marie Döling. Es war tatsächlich das erste Buch, das mich zum Weinen gebracht hat. Auch ihre anderen Bücher haben mir unglaublich gut gefallen, deshalb gehört sie definitiv zu meinen Lieblingsautorinnen.
Ein weiteres Highlight war „Breathless Without You“ von Olive Wilson, das ich bereits vorab als Bloggerin lesen durfte. Es hat mich emotional total mitgenommen - zum Weinen hat nicht mehr viel gefehlt. Einige Tränen hatte ich immer wieder in den Augen beim lesen. Außerdem ist Olive einfach Mega sympathisch und ich freue mich schon sehr auf ihre nächsten Bücher. Sie gehört definitiv auch zu meinen Lieblingsautorinnen.
Wenn es um Psychothriller geht, führt für mich aber kein Weg an Sebastian Fitzek vorbei. Er ist mein absoluter Lieblingsautor in diesem Genre. Ich habe bereits viele seiner Bücher gelesen und mein Ziel ist es, irgendwann einmal alle gelesen zu haben.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Am liebsten schreibe ich auf dem Sofa oder draußen im Garten - und tatsächlich fast immer auf meinem Handy. Generell schreibe ich am liebsten an Orten, an denen ich es gemütlich habe. Sobald ich mit dem Schreiben fertig bin, übertrage ich alles auf den PC und kümmere mich um die letzten Schritte, zum Beispiel die Seitenzahlen. Wobei… wenn ich ehrlich bin, übernimmt das meistens mein Vater, weil ich dafür irgendwie einfach zu blöd bin. 😅
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Mein Schlafrhythmus ist ehrlich gesagt ziemlich chaotisch. Meistens gehe ich erst nach 5 Uhr morgens schlafen und stehe erst zwischen 15 und 17 Uhr auf. Ab und zu bekomme ich meinen Rhythmus zwar wieder in den Griff, aber das hält meistens nicht lange. Die Nacht ist für mich einfach die kreativste Zeit. Dann lese ich, schreibe an meinen Büchern oder sammle neue Ideen.
Wenn ich aufstehe, wird erst einmal eine Zigarette geraucht - vorher bin ich wirklich nicht zu gebrauchen. Danach esse ich meistens eine Kleinigkeit zum „Frühstück“. Den restlichen Tag verbringe ich oft mit Lesen oder Schreiben. Zwischendurch spiele ich gerne Kartenspiele mit meiner Oma oder meinem Freund, fahre mit dem E-Scooter durch die Gegend, schaue mit meinem Freund einen Film, oder treffe mich mit Freundinnen.
Abendessen gibt es bei mir dann meistens erst gegen 22 Uhr, da ich vorher oft noch keinen Hunger habe.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Lesen und Schreiben steht Psychothriller für mich ganz klar auf Platz 1. Beim Lesen greife ich außerdem seit neuestem sehr gerne zu Romance-Büchern - am liebsten zu denen, die einen emotional komplett zerstören. Bücher mit Ugly Cry treffen da genau meinen Geschmack.
Und natürlich schreibe ich auch sehr gerne Kinderbücher. Es macht einfach Spaß, zwischen den düsteren Psychothrillern in eine fantasievolle, gemütliche Welt einzutauchen. :)
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Ein Lieblingszitat, nach dem ich mein Leben ausrichte, habe ich tatsächlich nicht - zumindest fällt mir spontan keins ein.
Es gibt aber ein Zitat aus dem Buch Kein Ort dieser Welt von Marie Döling, das mich sehr berührt hat und das ich gleichzeitig unglaublich schön und traurig finde. Falls jemand das Buch gerade liest oder noch lesen möchte, möchte ich vorsichtshalber eine kleine Spoilerwarnung aussprechen - ich bin mir nicht sicher, ob das Zitat etwas vorwegnimmt. :)
»Zwischen all diesen Kapiteln habe ich vergessen, ob wir Prolog oder Epilog waren.«
Dieses Zitat hat sich bei mir einfach eingebrannt. Es ist eines dieser Zitate, die man liest und die einem noch lange im Kopf und im Herzen bleiben.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ein richtiges Lieblingsland habe ich tatsächlich nicht. Ich war bisher nur in den Niederlanden, deshalb fehlt mir einfach noch der Vergleich.
Durch die Serie Haus des Geldes habe ich allerdings eine kleine Faszination für Tokio und Rio entwickelt. Die beiden Städte wirken unglaublich spannend und stehen deshalb definitiv auf meiner Reiseliste. Ich hoffe, dass ich sie eines Tages selbst erleben kann.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich kann mit Kritik gut umgehen und nehme sie auch gerne an - solange sie respektvoll und konstruktiv formuliert ist. Kritik gehört einfach dazu und man kann immer etwas dazulernen.
Wenn mir allerdings jemand respektlos oder beleidigend begegnet, reagiere ich auch entsprechend. Ich finde, Respekt sollte keine Einbahnstraße sein.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Am Anfang habe ich tatsächlich darüber nachgedacht, den klassischen Weg über einen Verlag zu gehen. Am Ende habe ich mich aber bewusst für das Selfpublishing entschieden. Für mich war es einfach der passendere Weg, weil ich die volle Kontrolle über meine Bücher behalten wollte - vom Cover über den Inhalt bis hin zur Veröffentlichung. Ich mag die Freiheit, alle Entscheidungen selbst treffen zu können und meine eigenen Ideen genau so umzusetzen, wie ich sie mir vorstelle.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern, dass sie nie die Freude am Lesen verlieren. Bücher haben die wunderbare Fähigkeit, uns in andere Welten mitzunehmen, uns zum Nachdenken zu bringen oder uns einfach ein paar schöne Stunden zu schenken. Und falls ihr meine Bücher noch nicht kennt, schaut gerne mal vorbei - vielleicht ist ja genau die richtige Geschichte für euch dabei. 📚

Sonntag, 16. August 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Das Weinfest von Monika Grasl


 
Buchvorstellung einmal anders

Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin Monika Grasl, aber sie kommt nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Das Weinfest“ von Monika Grasl. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Sie wird nicht kommen. Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um mit mir zu reden.
Freut mich auch. Ich habe nicht oft die Gelegenheit, dass sich jemand mit mir als Buch unterhalten will
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Also ich bin „Das Weinfest“ und wie der Titel schon sagt, dreht sich bei mir alles um den Wein und um ein großes Fest, das abgehalten werden soll. Das Ganze steht unter einem sehr mysteriösen Vorzeichen, wie schon im ersten Kapitel deutlich wird. Und im Laufe des Buches wird es stellenweise für den Hauptprotagonisten richtig unheimlich.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Oh, die Autorin liebt es, wenn sie ihre Figuren vor Herausforderungen stellen kann. Das wird besonders bei Pfarrer Hynek deutlich. Beinahe habe ich ja Mitleid mit dem Kerl. Er versucht alles, um dieses Fest zu verhindern und weiß nicht mal, was die wahren Hintergründe dieses Weinfestes sind.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Der junge Mann wusste, dass er sich zügeln musste. Allein der Gedanke, wie der Wein seine Kehle hinabfloss, trieb ihn dazu, seinen Becher erneut zu füllen. Sein Alltag war von einer Düsternis erfüllt, die er seit Jahren nicht mehr ablegen konnte.
Weißt du wie viel Monika tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt?
Also ich weiß, dass es für die Figuren kein reales Vorbild gab. Vielmehr sollten wir den Fokus auf die Situation Wein und Weinlese legen. Denn tatsächlich hat die Autorin da einiges an 23 Jahren Hintergrundwissen zu dem Thema. Immerhin war ihr Papa ein Hobbywinzer mit 150 Weinstöcken und die Arbeit dahinter war nicht zu verkennen.
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben? 
Sie ist auf jeden Fall eine sehr strukturierte Person. Manchmal ein wenig nervig in ihrem Überperfektionismus, aber im Handumdrehen kann sie auch eine ziemliche Chaotin sein. Ich weiß nicht, wie man bei dem Schreibtischzuständen mitunter was wiederfindet.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Der Titel war von der Autorin tatsächlich bereits vor der eigentlichen Geschichte festgesetzt. Ich würde sagen, der passt auch 100%.
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich find das Cover super. Es vermittelt hervorragend den Inhalt und passt auch großartig in die gesamte Moonflower Edition vom Shadodex – Verlag der Schatten.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren. 
»Das kommt ganz darauf an, wie dein Vorschlag aussieht. Immerhin kann man einen Menschen schlecht zu einem Opfer auserwählen, wenn er nicht weiß, wofür er in den Tod gehen soll.«
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz zum Buch »Danke, für deine Geduld und Antworten« zuzuflüstern.
Hat mich ebenfalls gefreut 😊
Dann vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Samstag, 15. August 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Siesta mit Elvis von S. Sagenroth


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit dem Protagonisten Elvis, um mit ihm, über das Buch „Siesta mit Elvis“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Ein herzliches Hallo auch von mir und lieben Dank für diese Möglichkeit, mich vorzustellen.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ich bin Kater Elvis. Ein schwarz-weißer, ziemlich schlauer und auch sehr sympathischer Kater, den es vor mittlerweile zwei Jahren auf der Suche nach seiner Dosenöffnerin Klärchen nach Koblenz geführt hat. Vielleicht kennen mich einige Leserinnen und Leser bereits aus den beiden Vorgängerbüchern „Frühstück mit Elvis“ und „Alle Jahre wieder mit Elvis“, wenn nicht, ist das aber auch nicht schlimm, denn in „Siesta mit Elvis“ wartet wieder ein neuer Fall, den man getrost auch lesen kann, ohne die anderen Bände zu kennen.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
In „Siesta mit Elvis“ sitzt an einem heißen Sonntagmittag im August ein Toter beim spanischen Restaurant und ein herrenloser Hund sorgt für Aufruhr in der Koblenzer Katzencommunity. Meine Katzenfreundin Chloe und ich beginnen wieder zu ermitteln. Dabei führt es mich an die Koblenzer Universität, auf eine Bootsfahrt, ins Theaterzelt auf der Festung und in die digitale Welt der Menschen.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Ich glaube, meine Autorin liebt sowohl heitere als auch schwierige Situationen.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Nicht nur eine. Mir gefällt es, dass wir den Boxer Ferdinand kennenlernen, ich bin stolz auf mein Bootsabenteuer und natürlich auf meinen ersten Besuch im Theater.
Was glaubst du, wie viel von deiner Autorin steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Ich denke, keine Figur entspricht so ganz meiner Autorin, aber in allen Charakteren steckt doch ein bisschen von ihr.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Sie liebt Katzen, sie liebt Krimis und sie mag ihre Heimatstadt Koblenz. Sie liebt es natürlich zu schreiben und sich eine ganze Weile mit uns zu beschäftigen. So sehr, dass wir lebendig werden. Wie man gerade merkt. Sie ist zudem eine begeisterte Kaffeetrinkerin und sitzt schon mal ein paar Stunden am Stück bei uns, wenn sie dazu Zeit hat. Das ist nämlich nicht immer der Fall. Denn hauptberuflich ist sie Grundschullehrerin und sie hat eine Familie, die ebenfalls nicht komplett vernachlässigt werden will. Ebenso wenig wie ihre Katze Cleo, die allerdings auch im Buch vorkommt als Chloe.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Der Titel stand tatsächlich schon gleichzeitig mit dem Titel für das Vorgängerbuch fest und hat sich auch seitdem nicht mehr verändert. Mitspracherecht hatte ich nicht unmittelbar, aber wie immer war ich Hauptinspiration für den Titel, denn, wie man sieht, ist mein Name ja wieder im Titel enthalten.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Das Cover gefällt mir zu 100%. Man sieht Chloe und mich darauf, die Stadt Koblenz und die Farbgebung gefällt mir auch sehr gut.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
Mein Lieblingszitat ist aus einem Gespräch mit Chloe, indem wir uns über die Vorzüge einer Siesta und des Müßiggangs unterhalten, den wir Katzen in besonderem Maße beherrschen.
Müßiggang ist aller Katzen Anfang.
Es ist die hohe Kunst, selbst im Nichtstun
majestätisch, klug und anmutig zu bleiben.
Die Menschen scheinen diese Fähigkeit
eher selten zu besitzen,
sonst kämen sie nicht immer wieder auf
wirklich dumme Ideen.
Danke für das Gespräch.
Sehr gerne! Ich habe zu danken!

Freitag, 14. August 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Wenn wir Frauen uns einig wären von Jule Marek


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Sena und Frederica aus „Wenn wir Frauen uns einig wären“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
"Zeit? Habe ich eigentlich nicht. Können wir das bitte kurz halten?", Sena flippt ihre Haare über die Schulter.
Rics lacht. "Mann, Sena, dein Diner läuft dir schon nicht weg." Sie wendet sich mir zu. "Freut mich, dich kennenzulernen." Leise murmelt sie: "Und da gelte ich als die Unhöfliche von uns beiden."
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
"Sicher, gerne. Ich bin Frederica, werde aber nur Rics genannt. Ich habe ghanaisch-deutsch-irische Wurzeln und besitze seit kurzem eine Tauchstation in Richport, Florida, direkt am Strand, wo ich Tauchkurse gebe. Falls du Lust hast, komm gerne mal vorbei."
"Ja, ja, genug geworben, Rics. Richport ist ein fiktiver Ort. Und ich dachte, du hast das nicht nötig." Sena schlägt die Beine übereinander, die sich im kurzen Minirock in ihrer beeindruckenden Länge präsentieren. "Ich bin Sena und Koreanerin. Wie Rics schon erwähnt hat, führe ich in Richport ein Diner, quasi der Hotspot des Ortes. Meine amerikanischen Speisen sind durch Einflüsse der koreanischen Küche etwas ganz besonderes. Schade, dass du nicht wirklich vorbeikommen kannst."
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
"Ich würde sagen, das Buch handelt von Lenie und Madlin", sagt Rics. "Lenie war ewig mit Kenneth verlobt, so ein geschniegelter Anwaltstyp der reichsten Familie am Ort. Sie wollte endlich einen Termin für die Hochzeit festlegen. Damit hat alles angefangen."
"Ja", Sena lächelt spöttisch. "Weil du dich eingemischt hast, in deiner typisch diplomatischen Art."
"Das wäre nicht so schlimm gewesen, wenn Kenneth mich nicht unter Druck gesetzt hätte, um sich ein Denkmal zu bauen. Blöder Arsch", murrt Rics.
"Nicht zu vergessen Madlin. Das Mädchen hatte es echt nicht einfach. Ohne Lenie und unsere Hilfe wär sie früher oder später vor die Hunde gegangen."
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Sena grinst. "Nee, das ist auch so eine, die auf hart macht und innerlich das totale Weichei ist. Die muss sich immer ganz schön am Riemen reißen, keinen weichgespülten, Langweiliger-Plot zu kreieren. Aber wenn man sie unter Druck setzt, läuft es ganz gut."
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
"Meine Lieblingsstelle fasst das Buch ideal zusammen. Ich habe sie Sena bei einer unserer Streitereien an den Kopf geworfen", sagt Rics. "Deshalb hat Jule sie auch auf das Lesezeichen gedruckt: »Männer geben den Ton an und wir lassen es zu. Würden wir Frauen zusammenhalten, wäre Emanzipation schon lange kein Thema mehr. Stattdessen orientieren wir uns an ihrem Wohlwollen und ihren Spielregeln und bekämpfen uns gegenseitig.«
Sena nickt. "Ja, nicht schlecht. Mir gefällt die folgende Stelle besser, in der ich Lenie und Aida auf den Topf setze:
»In welcher Welt lebt ihr zwei? Das ist eine Männerwelt, schon mal gehört?«
Lenie legte den Kopf schief. »Was meinst du damit?«
»Auf Dauer kümmern Männer sich vor allem um sich selbst.« Sena blies sich Strähnen aus der Stirn. »Seit hundert Jahren verkauft man es Frauen als ›romantisch‹, dass ›er‹ aus Liebe die richtigen Entscheidungen für sie trifft oder von allein erkennt, was sie braucht. Das ist ein bescheuerter Irrglaube. Hör auf, darauf zu vertrauen. Sag Kenneth, was Sache ist, Lenie. Kämpfe darum. Nur du legst fest, was verhandelbar ist und was nicht.«
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
"Sie hat schon viel von dir, Rics", sagt Sena.
"Ach, halt die Klappe. Du bist genauso viel Jule wie ich. Nur deinen sexy Auftritt hat sie nicht. Braucht aber auch kein Mensch", entgegnet Rics.
"Einverstanden. Aber tatsächlich sind auch Lenie, Madlin und Aida zum Teil wie sie, wenn auch in geringerem Maße als wir zwei. Selbst in Nelly steckt was von ihr."
"Stimmt, sonst könnte sie ihnen auch nicht ständig Worte in den Mund legen."
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
"Uh, sie ist wirklich sehr analytisch und strukturiert. Überhaupt nicht so, wie man sich einen kreativen Menschen vorstellt. Organisiert perfektionistisch, was auch immer sie anfasst."
"Stimmt, Sena. Das teilt sie mit mir. Und ihr Auftritt wirkt immer so selbstbewusst, dass es für andere einschüchternd ist. Vermutlich sieht deshalb niemand dahinter. Da ist auch sehr viel Gefühl, Kreativität und Verletzlichkeit. Sie ist so ein Typ, bei dem man das Gefühl hat, man muss mit dem Hammer draufhauen, um zu ihr durchzudringen, bis sie unkontrolliert explodiert. Hinterher setzt sie dir analytisch auseinander, was für einen Schaden sie erlitten hat und macht sachlich Vorschläge, wie man sich wieder zusammenraufen kann. Weird."
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Wir hatten kein Mitspracherecht, aber das passt schon. Wir hatten unsere eigenen Probleme. Sie wollte erst einen englischen Titel haben, der sowas wie Schulterschluss bedeutet. Aber sie hat keine leicht zu verstehende Bezeichnung gefunden. Ihr war wichtig, dass der Titel wiedergibt, wovon das Buch handelt, damit man keine falschen Erwartungen an das Buch hat. Für Selfpublisher ist das superwichtig. Ich finde, mit dem Titel ist ihr das gelungen."
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Ursprünglich wollte Jule fünf Frauen unterschiedlichster Herkunft haben, die man von hinten sieht und die sich gegenseitig die Hand auf die Schulter legen. Ein entsprechendes Bild hat sie sogar gekauft. Aber dann kam Renee von Cover&Art mit diesem Vorschlag um die Ecke. Das hat ihr auch sehr gut gefallen. Vor allem, dass man zwei- oder dreimal hinschauen muss, um alle Details zu entdecken. Wir vier Frauen, aus deren Perspektive das Buch erzählt wird, sind nämlich alle mit drauf. Schon entdeckt?
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
"Meins habe ich ja schon gesagt", meint Rics. "Aber das hier habe ich zu Lenie gesagt und gefällt mir auch ganz gut:
»Sie sind eine hübsche Frau mit warmherziger Ausstrahlung. Stehen Sie für sich ein, sprechen Sie unbequeme Wahrheiten aus. Dann werden Sie nicht nur gemocht, sondern auch respektiert.«
Aber mir gefällt auch:
»Ihr Schweigen war erfüllt von Meeresrauschen und dem Zirpen in Büschen und Bäumen.«
Weil es bei uns einfach so herrlich ist."
Sena lacht. "Du bist doch eine verkappte Romantikerin, Rics. Mir hat gefallen, als Lenie mit ihrer besten Freundin Aida gesprochen hat. Aida hat mit ihr über ihre Beziehung zu Kenneth gesprochen:
» (…) Wir schweigen um zu gefallen. Die Männer schweigen, um Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen. Das hilft keinem. (…) Deine Zweifel an euch als Paar sollten für ihn von Bedeutung sein. Gib ihm die Gelegenheit, einen Beitrag zu leisten, dass sich das ändert, dann steht einer langfristigen Bindung nichts im Weg.«
»Und wenn nicht? Wenn seine Liebe dem nicht standhält?«
Aida nahm Lenies Hände in ihre. »Dann hält sie einer Ehe auch nicht stand.«
Eine Formulierung ist ja leider Jules Streichwut zum Opfer gefallen, obwohl ich das auch sehr schön fand: »Sein Frust war seit Wochen ihr ständiger Begleiter. Er lauerte hinter jedem zweiten Satz und durchzog ihre Gespräche wie Spinnweben einen alten Schuppen.«
Danke für das Gespräch
"Wir danken dir. War schön hier. Aber in Florida ist es noch tausendmal schöner 😉", sagt Sena.
"Das kann ich bestätigen. Vor allem beim Tauchen!", sagt Rics und winkt zum Abschied, der ihr nicht schnell genug gehen kann.

Mittwoch, 12. August 2026

[Protagonistensteckbrief] Karl der Große aus Das Mündel des Königs von Beatrice Braun

    

 


Protagonistensteckbrief
Karl der Große

König. Eroberer. Visionär. Der mächtigste Herrscher Europas.

Name:
Karl

Herkunft:
König der Franken

Alter:
circa 35 Jahre

Herkunft:
Fränkisches Königshaus aus dem Geschlecht der Karolinger

Aufgabe:
Er will sein Herrschaftsgebiet ausweiten und das Frankenreich zur stärksten Macht Europas machen.

Ziel:
Überall das Christentum durchsetzen und sein Reich einen.

Wesenheit:
Entschlossen, strategisch, ehrgeizig und tiefgläubig. Er glaubt an seine Bestimmung und an den Auftrag Gottes.

Fähigkeiten:
Hervorragender Stratege und Anführer. Mutig, diszipliniert und unermüdlich. Er versteht es, Loyalität zu belohnen und Feinde zu besiegen.

Gegner:
Seine härtesten Gegner sind die Sachsen, die sich seinem Willen und dem Glauben widersetzen.

Besonderheit:
Er führt fast sein gesamtes Leben lang Krieg, getrieben von Macht, Glauben und dem Wunsch nach einem geeinten Reich.