Mittwoch, 23. Februar 2022

[Schnipseltime] Beschützt - In deinen Armen von Kara Rohe

 

Als ich aus der Tür trete um zur Bushaltestelle zu laufen, entdecke ich sofort den schwarzen Audi am Straßenrand und den Mann, der lässig an der Fahrertür lehnt. Marcus! Auf der Stelle bekomme ich weiche Knie und einen trockenen Mund. Er sieht genauso aus wie immer, höllisch sexy und die Sonnenbrille macht ihn noch heißer. Mein Magen zieht sich zusammen, als ich sehe, dass er mit dem Finger auf mich zeigt und mir dann zu verstehen gibt, dass ich zu ihm kommen soll. Ich überlege kurz, wegzurennen, entscheide mich dann aber dagegen. Langsam gehe ich auf ihn zu und er fixiert mich. Seine Miene ist düster, seine Augen kann ich unter der Brille nicht sehen.

„Hi“, murmle ich.

„Einsteigen“, sagt er knapp und ich zögere.

„Steigst du jetzt ein oder muss ich dich höchstpersönlich in den Wagen setzen“, fragt er gereizt und ich füge mich.

Nicht zuletzt, weil alle meine Kolleginnen stehen geblieben sind und uns anstarren. Naja, vermutlich starren sie Marcus an. Das kann ich ihnen aber auch nicht verübeln. Er ist heiß.


[Buchvorstellung einmal anders] Beschützt - In deinen Armen von Kara Rohe

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Jenny und Marcus aus „Beschützt – In deinen Armen“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Jenny: Hi, schön dich kennenzulernen. Ich freue mich schon auf das Interview
Marcus: Hi.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Marcus: Ich bin 25 Jahre alt, habe einen Sturkopf als Freundin und werde vermutlich gleich geboxt.
Jenny: Den Sturkopf nimmst du aber zurück *boxt Marcus gegen die Schulter*
Marcus: Nope! Stell dich vor.
Jenny: Ich bin Jenny, fast achtzehn und ich bin beleidigt!
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Marcus: In fünf Sätzen... Das ist wirklich schwer! Es beginnt damit, dass ich Jenny endlich wieder zu mir hole...
Jenny: … nur um mir kurz darauf erneut das Herz zu brechen!
Marcus: Jetzt übertreibst du es aber! Wir haben das doch geklärt.
Jenny: Ja, du hast recht. Eigentlich geht es darum, dass wir beide, trotz aller Widrigkeiten, zusammenhalten. Ich lerne auch endlich einen Teil seiner Familie kennen und eigentlich sind wir – bis auf kleinere Auseinandersetzungen glücklich. Aber das Leben ist eben nicht gerecht und am Ende verliere ich alles...
Marcus: Dramatisch ausgedrückt, aber so ähnlich geht es mir, Mike und Timo auch...
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Jenny: Sie ist eine verdammte Sadistin!
Marcus: Ja, sie hätte unser Leben durchaus weniger turbulent gestalten können. Aber hey – so wird es doch erst interessant...
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Marcus: Ich liebe es, wenn ich meiner Kleinen an die Wäsche darf ;-)
Jenny: Sag sowas nicht – du weißt dass ich da rot werde!
Marcus: Und ich liebe es.
Jenny: Ich mag die Stellen, an denen deine Schwester dir mal ein bisschen Kontra gibt. Das bringt dich wieder auf den Boden zurück...
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Jenny: Ich bin sicher, dass jede Figur ein bisschen was von Kara abbekommen hat. Ihre Charakterzüge finden sich in jedem von uns wieder. Timo, der Chaot, um nur ein Beispiel zu nennen.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Marcus: Jenny hat es ja schon erwähnt – chaotisch.
Jenny: Sie hat Spaß am Leben und lässt sich das nicht nehmen. Im Herzen Kind geblieben!
Marcus: Und dadurch macht sie sich unnötig viel Arbeit!
Jenny: Es kann ja nicht jeder so ein elender Perfektionist sein wie du!
Marcus: ….
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Marcus: Mitspracherecht? Wir? Dann würde da einiges ganz anders laufen, da kannst du dir aber sicher sein!
Jenny: Nein, der Titel ist meines Wissens während des Scheibens entstanden. Ging aber ziemlich fix. Und mitreden dürfen wir wirklich nicht...
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättest du/hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Marcus: Mit ist es zu schnulzig und zu rosa!
Jenny: Ich liebe es! Ich weiß gar nicht, ob das Cover für den dritten Teil das noch toppen kann. Vermutlich nicht!
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Marcus: Das ist ganz einfach. „Ich will jetzt kein Wort mehr von dir hören. Alles, was ich hören will, ist, dass du vor Lust unter mir stöhnst!“
Jenny: War ja klar. Ich habe ein anderes!
„Wenn du willst, dann lass es uns miteinander versuchen. Ich will dich nicht verlieren“
Danke für das Gespräch
Marcus: Immer wieder gerne. Hat tatsächlich Spaß gemacht!
Jenny: Vielen Dank für deine Zeit. Es war wirklich toll.

Dienstag, 22. Februar 2022

[Buchvorstellung einmal anders] Tanz der Flammen von Marion Hübinger

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Ella, um mit ihr über das Buch „Tanz der Flammen“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Oh, bin ich schon dran? Sorry , bin ein bisschen verpeilt!
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Hi, ich bin Ella, 17, Diabetikerin, mache gerade eine Ausbildung zur Arzthelferin, und – was viel wichtiger ist – ich bin die beste Freundin von Leah. Und Leah ist nun mal die Hauptfigur aus dem Buch!!
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Leah und ich leben Tür an Tür in einem Jugendheim, wir sind beste Freundinnen und wissen so ziemlich alles voneinander. Als Leah David kennenlernt und sich in ihn verliebt, freue ich mich natürlich mächtig mit ihr. Ihre Bedenken gegenüber seinem älteren Bruder Gideon lasse ich nicht gelten. Hätte ich mal lieber, denn dann passiert etwas Schlimmes mit Leah, mit dem ich nie gerechnet habe. Und der Letzte, mit dem sie zusammen gesehen wurde, war Gideon. Aber mehr verrate ich nicht!!
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Ich glaube generell, sie mag mich. Ich bin lebenshungrig, unternehme gern was, und sie hat mir eine gesunde Portion Optimismus geschenkt. Gute Nerven brauche ich dann gegen Ende, da hat sie mir einen Auftritt in einer Schlüsselszene verpasst. Stark, oder? Bin fast so was wie eine Heldin geworden.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Ja, es gibt da einen Tag, an dem es mir hundsmiserabel geht, und Leah zieht das ganze beste-Freundinnen-Programm ab. Süßigkeiten futtern, Film gucken, ich darf ihr sogar eine Gurkenmaske auflegen … alles, damit ich wieder gute Laune bekomme. Hat übrigens funktioniert!!
Was glaubst du, wie viel Marion steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Hm, lass mich nachdenken. Ich denke, ein bisschen was von ihr steckt in Leah, ist aber nur so ein Gefühl. Ich bin in ihren Augen sicher zu wild und laut.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Nachdenklich, tiefsinnig, begeisterungsfähig, liebenswert und natürlich eine tolle Schriftstellerin mit unendlich viel Fantasie
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Das Buch hatte einen anderen Titel, weil es schon einmal bei einem anderen Verlag erschienen war. Aus „Farben der Dunkelheit“ wurde „Tanz der Flammen“. Der passt irre gut, weil es viel um Feuer geht und in einer Schlüsselszene auch ums Tanzen. Also ich hab da auf keinen Fall mitreden wollen, das ist nicht meins! Der Titel entstand jedenfalls, nachdem das Buch fertig war.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Ich bin ja keine Coverdesignerin, musst du wissen, aber ich finde, es ist einfach der Hammer!! Und ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass die Autorin ein paar Ideen dazu beisteuern durfte, der zweite Entwurf sie und die Designerin dann sofort begeisterte.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
Muss ja wohl eines sein, bei dem ich gut bei wegkomme, oder *grins*, also bitte schön, ich liebe nämlich Leahs Zeichnungen:
Niemand außer meiner Freundin darf ohne Anklopfen in mein Zimmer. Und außer ihr darf erst recht kein Mensch meine Zeichnungen sehen. Sie sind das, was für Andere ihr Tagebuch sind: geheim.
Danke für das Gespräch.
Ich bedanke mich, hat Spaß gemacht, ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern :=)

Montag, 21. Februar 2022

[Buchvorstellung einmal anders] Tanz des roten Teufels von Gepo Lynx

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Nurasyl Krylow, Markus und Dimitrij aus „Tanz des roten Teufels“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Markus: Sehr erfreut.
Dimitrij stupst Nurasyl an.
Nurasyl: Ja, wir freuen uns auch.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Markus und Dimitrij sehen beide Nurasyl an.
Nurasyl: Muss ich?
Beide nicken.
Nurasyl: Ihr seid gemein. Na gut. Ich bin Nurasyl und arbeite als Tänzer in Mannheim. Der hier links neben mir ist Markus, mein Dom. Er ist Zahnarzt in Frankfurt. Der hier rechts ist Dimitrij, mein bester Freund und … er ist Balletttänzer in Atyrau, Kasachstan.
Dimitrij: Schämst du dich dafür, zwei Doms zu haben?
Nurasyl errötet. Markus sieht schweigend zur Seite und verschränkt die Arme.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Nurasyl sieht erst zu Dimitrij, dann zu Markus und meint: Das kann ich nicht.
Markus: Dimitrij?
Dimitrij: Mach du das mal.
Markus: Ich weiß aber die ganze erste Hälfte nicht, ich tauche schließlich erst später auf.
Dimitrij: Na gut. Es geht darum, wie Nurasyl lernt, was für ein fabelhafter Freund ich bin, sich Hals über Kopf in mich verliebt, ich ihm das Leben rette und organisiere, dass er in Deutschland in Ruhe weiterleben kann. Da trifft er Markus, dem ich dann beibringe, wie man sich als ordentlicher Dom benimmt.
Markus: Ich bin wirklich sicher, dass das nicht der Inhalt des Buches ist.
Dimitrij: Es ist der Inhalt aus meiner Sicht. Du solltest mich keine Zusammenfassung geben lassen, wenn du sie nicht hören willst.
Markus: Bei Gott, ich hasse dich … also in dem Buch geht es darum, wie Nurasyl erkrankt und auf der Intensivstation erfährt, dass er HIV-positiv ist. Er kriegt noch die Kurve und kann seine Gesundheit stabilisieren, aber die Tabletten sind von seinem Gehalt in Kasachstan nicht bezahlbar. Mit Dimitrijs Hilfe kommt er nach Deutschland, wo wir uns kennenlernen. Da ich zu dem Zeitpunkt seit fast zwanzig Jahren als Dom in der Szene bin, erkenne ich sofort, dass da jemand boshaft an einem psychisch labilen Sub rumgepfuscht hat und kümmere mich ab dann um Nurasyl, während er an seinem Selbstwert arbeitet. Zumindest läuft das gut, solange ein gewisser Jemand sich nicht einmischt.
Dimitrij: Ein gewisser Jemand, von dem du dich regelmäßig vögeln lässt?
Markus: Halt einfach deine Klappe.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Markus: Ja!
Dimitrij: Ich fand es ganz entspannt. Selten so viel guten Sex gehabt.
Markus: Warum hat sie mir diesen Mistkerl angetan?
Dimitrij: Du klingst wie ein gutes, kasachisches Waschweib.
Markus: Ich wünsche dir eine wahre Furie an den Hals!
Nurasyl muss kichern.
Markus: Entschuldige, Schatz, ich rege mich ab und bin gleich wieder nett.
Nurasyl: Es ist einfach schön, wie keiner von euch auch nur auf die Idee kam, meine Erkrankung zu nennen.
Markus: Die ist ja auch keine Schwierigkeit. Das einzige Problem ist der Kerl da neben dir.
Dimitrij: Mal gucken, wie problematisch ich bin, wenn ich dich nachher um einen Orgasmus betteln lasse, du Weichspüler-Dom.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Dimitrij: Der Sex in Kasachstan, der am Flughafen, bei meiner Tante, der mit Markus … ich weiß nicht, waren viele gute Stellungen bei.
Markus: Stellen, nicht Stellungen.
Dimitrij: Mein Deutsch ist mittlerweile ganz gut, meinst du nicht?
Markus: Jede Stelle, wo sich dieser Kerl in Kasachstan befindet, ist eine gute Stelle. Nurasyl, magst du das nicht beantworten?
Nurasyl: Ich mochte die Wochen, die ich bei Tante Hansulu gewohnt habe. Außerdem mag ich unsere Choreografin in Mannheim. Die Leute, die ich in der HIV-Ambulanz kennen gelernt habe, sind auch sehr nett.
Markus und Dimitrij seufzen beide leise.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Dimitrij grinst Markus an.
Markus: Was? Ihr habt nicht das Geringste gemeinsam. Dich gibt es glücklicherweise nur einmal, anders wärst du nicht zu ertragen.
Dimitrij: Ihr habt dafür jede Menge gemeinsam. Große Klappe, nichts dahinter. Liebesduselei mit einem Sub. Rumbitchen und am Ende trotzdem unten liegen.
Nurasyl: Markus ist im Gegensatz zu uns bindungsfähig und mag Harmonie. Außerdem ist er diplomatisch.
Dimitrij: Du musst deinen Freund nicht verteidigen, weißt du? Das muss er selber können.
Markus: Stell dir vor, dass kann ich glatt.
Dimitrij: Hast du das auf dein Alter dann doch mal gelernt? Es sagt wohl einiges über deine Reife, dass dein Schatz gerade mal halb so alt ist wie du.
Markus: Der Herr erlöse uns von allem Übel, den da drüben inklusive.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Markus: Sehr grausam. Musste sie Nurasyl diese Klette anhängen?
Dimitrij: Ohne mich wäre er tot und du hättest erst gar keinen Schatz.
Nurasyl: Ohne Dimitrij hätte ich mich auch nicht auf eine Beziehung einlassen können. Dimitrij war das Beste, was mir damals passieren könnte. Ich bin sehr dankbar, wie das alles gekommen ist.
Markus zieht Nurasyl zu sich und küsst ihn, wonach er sagt: Du hast recht. Bitte entschuldige. Ich bin unserer Autorin ebenfalls dankbar, dass alles so gekommen ist, wie es ist. Von mir aus hätte sie es nur gern damit beenden können, dass Nurasyl diesen Kerl da drüben für immer aus unserem Bett verbannt, da er nicht mehr benötigt wird.
Nurasyl: Ich … so stark bin ich noch nicht.
Dimitrij: Ich werde mein Bestes geben, dass ich bald hinaus katapultiert werde.
Markus: … ich weiß deine Mühen zu schätzen.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Nurasyl: Oh, das weiß ich! Unsere Autorin hat eine grandiose Geschichte über einen HIV-kranken, russischen Eiskunstläufers in den 80ern gelesen. Das hat ihr die Idee zu unserer Geschichte gegeben. In der Geschichte wurde HIV als der rote Teufel bezeichnet, daher kommt der Titel. Er weist zum einen auf meine Erkrankung hin, zum anderen auf … na ja, meine Zeit in der Prostitution? Glaube ich. Das wird oft mit Rot in Verbindung gebracht.
Dimitrij: Und es bezeichnet dich als Person, kleiner Teufel.
Markus: Er ist ein Engel.
Dimitrij: Er ist ein Bengel. Du magst nur keine Bestrafungen.
Markus: Ich mag Disziplin, kein sinnloses Draufhauen.
Dimitrij: Ich mag rote Fingerabdrücke auf seiner Haut.
Markus: Der rote Teufel bist ganz klar du, Dimitrij.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Markus: Mein Schatz ist wunderschön, er gehört auf Cover.
Dimitrij: Es ist sinnlich. Es ist schön.
Nurasyl: Es stellt mein Inneres und mein Äußeres dar. Außen bin ich schön, etwas Nettes zum Ansehen. Innen jedoch … sie hätten mich glatt noch entstellen können. Es ist nicht einfach, auszudrücken, was da in mir brodelt. Dieser Ausdruck von Erschöpfung und Nichts, diese Leere … die ist da, aber sie ist nur ein Teil. Ich habe keinen Körperausdruck dafür, um die Stimmen in meinen Kopf zu versinnbildlichen. Da ist viel Selbsthass und Abwertung. Ich hatte überlegt, ob ich die Arme um mich legen oder mich kratzen soll. Aber mich zu umarmen, bringt keine Erleichterung. Wenn es mir schlecht geht, ertrage ich keine Nähe. Schmerzen helfen, aber ich füge mir keine körperlichen Schmerzen zu. Mein Körper ist mein einziges Mittel zum Überleben.
Markus: War. Schatz, das war alles.
Dimitrij: Wenn du das ernsthaft glaubst, wirst du mich noch sehr lang in deinem Bett ertragen müssen, Markus. Du bist der Dom. Du musst lernen, diese Stimmen in Schach zu halten.
Markus: Nurasyl muss es mit meiner Hilfe erlernen. Ich kann das nicht für ihn tun.
Dimitrij: Tja, mehr Sex für mich, ich beklage mich nicht.
Was ist euer/dein jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Dimitrij: Als Nurasyl mich Meister nennt.
Nurasyl haucht etwas in sein Ohr, was Dimitrij wohlig erschaudern lässt. Markus währenddessen verzieht das Gesicht.
Nurasyl: Ich mochte es, als Markus mir sagte, dass wir ein Paar sind. In dem Moment war ich zwar völlig panisch, aber im Nachhinein macht es Herzklopfen, wenn ich daran denke. Jetzt, wo ich das endlich aussprechen kann, also dass wir ein Paar sind, dass wir eine Beziehung haben … das ist toll.
Markus: Die Stellen mag ich auch am meisten. Da, wo Nurasyl sich etwas traut, was ihm vorher zu viel Angst machte. Jedes Mal, wenn er Vertrauen schenkt, wenn er sich selbst vertraut, dann platze ich fast vor Stolz. Am Ende hätte er es fast geschafft, mir zu sagen, dass er mich liebt … das war wunderschön.
Dimitrij: Vermutlich hätte er es geschafft, wenn du ihn nicht gleich mit deinen Gefühlen bedrängt hättest, oder? Dass er sich Dinge getraut hat, war meistens mein Werk.
Markus schließt nur die Augenlider und zählt langsam bis zehn.
Danke für das Gespräch
Nurasyl: Danke für das Interesse! Ich dachte nicht, dass jemanden meine Geschichte interessieren würde.
Dimitrij: Du bist ein Vorbild, Kleiner. Du hast dich getraut, Bindungen einzugehen. Das ist eine enorme Leistung.
Markus: Wer predigt mir immer, dass ich nicht zu positiv sein darf?
Dimitrij: Du machst ihm ja auch gleich Heiratsanträge.
Nurasyl: Hei- was … nein! Das würde Markus doch nicht machen!
Dimitrij: Nicht?
Markus: Nicht, solange es dich gibt.
Dimitrij: Hach, ich mag dieses Interview. Zwei Ärsche zum Preis von einem. Das werde ich noch lange genießen.

Samstag, 19. Februar 2022

[Schnipseltime] Anni und der Satan - Reihe von Doris E. M. Bulenda

 


(aus: Höllische Rache)
Ich fühlte mich top-fit, und erinnerte mich trotzdem genau, dass ich am Boden zerschellt und gestorben war.

Jetzt stand ich bis zu den Knöcheln eingesunken auf einer weichen Wolke, und blickte auf eine stark verzierte Pforte mit einem Zaun im Zuckerbäcker-Stil. Wo war ich hier? Verblüfft redete ich vor mich hin.

»Nein, das glaube ich einfach nicht. Soll das etwa der Himmel sein … an den ich nicht so recht geglaubt habe? Wo ist Tommy?«

Eine Stimme dröhnte plötzlich in meinem Kopf, sie hatte einen scharfen, unangenehmen Befehlston.

»Tritt ein! Geh in den Himmel.«

Zweifelnd schaute ich mich um und traute meinen Augen nicht. Vor mir stand ein Wesen und fixierte mich genau! Wer oder was war das?

Es schien ebenfalls aus der überbordenden Phantasie eines romantischen mittelalterlichen Malers entstanden zu sein. Die Erscheinung war nur andeutungsweise menschlich, groß und sehr dünn, grau-weißlich gefärbt, leicht durchscheinend, Kopf und Körper kaum voneinander unterscheidbar, nur durch einen kurzen Hals getrennt, die Arme waren viel zu lang, Beine konnte ich nicht sehen. Sie war wie eine Säule, von oben bis unten mit dem gleichen Durchmesser. Etwas umhüllte die Gestalt, ein leichtes Gewand vielleicht, das sich wie in einem Luftzug aufbauschte. Ihr Gesicht war irgendwie undefiniert, die Augen waren viel zu groß, der Mund klein. Nase, Wagen, Kinn und Stirn waren nur angedeutet. Als ich die Erscheinung genauer musterte, wurde sie deutlicher sichtbar.

Dann erst erkannte ich das Auffallendste an diesem Wesen: seine Flügel. Es hatte gigantische, hellgraue Vogelflügel, bei denen die einzelnen Federn groß und gut voneinander zu unterscheiden waren. Die Schwingen reichten weit über seinen Kopf und streiften am unteren Ende die Wolke, auf der es stand.

Wieder schüttelte ich den Kopf, um dieses ganze Bild zu verscheuchen, aber es verschwand nicht. Ich bemerkte, dass das Wesen eine Handbewegung machte und die verzierte Pforte sich langsam öffnete. Ich hörte sie sogar leise knarren.

»Schreite durch die Himmelspforte. Du bist tot! Geh‘ in den Himmel!« Die Stimme in meinem Gehirn klang noch schärfer und sehr ungeduldig.

»Ist Tommy da drin?«

»Was? Wer?«

»Verdammte Scheiße, Tommy! Mein Dreckstück von Freund, der mich gerade umgebracht hat.«



(aus: Höllische Bedrohung)

»Special-Höllen-Agent No.1, als erstes darf ich zum Aufrücken in die höchste Spitze der Höllenhierarchie gratulieren. Du bist also die Nummer zwei der Hölle geworden, hast den Rang des letzten gefallenen Engels übernommen. Du bist sehr einflussreich und mächtig geworden in diesem üblen Reich. Wer hätte das gedacht, als du damals vor unserem Tor erschienen bist und gewütet und getobt hast?«

Das hatte sich ja schnell rumgesprochen … »Ich danke, Erzengel, auch wenn das nur eine formelle Sache ist. So lange Satan herrscht, habe ich hier nicht viel zu sagen. Das Kommando über meine Agents hatte ich schon vorher. Auch ohne offizielle Ernennung zur No.1.«

»Ja, so lang Satan verfügbar und auffindbar ist«, erwiderte er zögernd und machte eine kurze Pause. »So lang ist dein Rang nur eine Formsache. Aber jetzt …«

Wie bitte, was hatte er da gerade gesagt? So lang Satan auffindbar war? Das hörte sich gar nicht gut an. »Habe ich dich richtig verstanden, hoher Vertreter der Gegenseite, der Höllenherrscher ist verschwunden? Hast du das gerade angedeutet? Wieso weißt du das und wir nicht?«

»Woher ich das weiß, ist nicht relevant«, wurde ich knapp abgeschmettert. »Außerdem, einer von euch, er, der ehemals bei uns gewesen ist und mit Satan verbannt wurde, sollte darüber Bescheid wissen. Er müsste gespürt haben, dass sich etwas geändert hat.«

»Nein, habe ich nicht«, rief Ouzza eifrig und für höllische Verhältnisse sehr schnell dazwischen. »Wie du selbst gesagt hast, habe ich meinen Rang und damit auch die direkte Verbindung zu Satan aufgegeben. Unser ungnädiger Agent No.1, die neue Nummer zwei der Hölle, ist wohl noch nicht vertraut genug mit seiner gerade erst übernommenen Position, um diese Veränderung zu spüren.«

 


 (aus: Höllische Intrige)

Wir waren eindeutig an der Quelle der Störung, aber es war nichts zu sehen. Der Höllenboden sah aus wie immer, grau, ein wenig uneben, ein bisschen …

Oder doch, halt, da war doch was, ich spürte es nach kurzer Konzentration. Rechts vor mir schien etwas zu liegen, tief eingegraben in den Boden, unsichtbar, aber ein nicht zur Hölle gehörender Fremdkörper, der deutlich wahrzunehmen war. Im selben Moment spürte es auch Ouzza und wir gingen ein paar Schritte, bis wir unmittelbar davorstanden.

»Was kann das nur sein«, murmelte ich vor mich hin. »Dieser Boden, da stimmt was nicht. Ob da irgendwas darunter ist?«

»Ja, ich glaube, da ist ein Ding verborgen«, mutmaßte Ouzza und beugte sich nach unten. Er grub mit den Fingerspitzen den Boden ein Stück auf. Normalerweise schossen aus dem Höllenboden sofort hohe, heiße Flammen, wenn man ihn auch nur ein wenig aufwühlte. Das war hier nicht der Fall und wir schauten uns wieder erstaunt an.

»Das ist merkwürdig, Ouzza. Kein Feuer im Boden?« Ich beugte mich ebenfalls nach unten und half ihm, die oberste Schicht noch weiter aufzugraben. Keinerlei Flammen behinderten uns dabei, auch nicht, als wir tiefer kamen.

Dann stießen wir auf Widerstand und legten vorsichtig ein Ding frei, von dem wir nicht wussten, was es sein könnte. Es war kugelförmig, groß, sehr solide und sah aus, als ob es mit Federn bewachsen wäre. So etwas hatte ich in der Hölle noch nie gesehen. Auf der Erde im Übrigen auch nicht. Es sah staubig und dreckig aus, aber darunter blitzte ein weißes Strahlen hervor.

Plötzlich schrie Ouzza auf: »Verdammt, ich glaube, ich weiß was das ist. Oder genauer, wer das ist. Das ist zwar unmöglich, aber eigentlich … also, ich weiß nicht …«

»Raus mit der Sprache, wer oder was ist das?«

[Reiheninterview] Anni und der Satan - Reihe von Doris E. M. Bulenda

  



Reihenvorstellung

Heute treffe ich mich mit Anni, Satan, Erzengel Metatron und dem Dämonenboss und ihrer Autorin Doris E.M. Bulenda, um mit ihnen über die Reihe „Anni und der Satan“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt, um mit mir über die Reihe zu reden.
Anni: „Gerne, ich freue mich schon darauf.“
Satan: knurrt ein wenig missmutig „Wenn’s denn sein muss“
Metatron: „Es ist mir eine himmlische Ehre …“
Dämonenboss: „Ja, aber macht schnell, in Kürze beginnt bei uns eine Pokerrunde und ich habe ziemlich viel gesetzt.“
Autorin Doris: „Nun kommt schon, ein wenig Zeit werde ihr ja haben … Wir freuen uns alle, mit dir zu plaudern.“
Könnt ihr uns die Reihe, bestehend aus den Teilen „Höllische Rache“, „Höllische Bedrohung“ und „Höllische Intrige“ mit wenigen Worten vorstellen?
Anni: „Die Hauptperson bin natürlich ich … Aus Rache bin ich meinem Ex-Freund und Mörder in die Hölle gefolgt und habe mich an ihm gerächt. Dann bin ich dageblieben …“
Satan: „Ich habe ihr Potential sofort erkannt, mich über sie amüsiert und sie dann als meine Nummer zwei eingesetzt“
Autorin Doris: „Wie Anni schon gesagt hat, ist sie die Hauptfigur, und ihre Abenteuer in der Hölle werden von mir erzählt. In Band 1 geht sie in die Hölle, in Band 2 wird sie die Nummer zwei der Höllenhierarchie und muss gegen einen Angriff der Dämonen bestehen. In Band 3 wird sie sogar ins Fegefeuer geschickt.“
Ihr als Charaktere wachst mit euren Aufgaben, entwickelt euch weiter, besteht so manche Situation. Was glaubt ihr? Fällt es der Autorin leichter euch durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Satan: „Ha, sie hat eine Vorliebe für düstere und gefährliche Situationen, und ihr Humor ist ziemlich schwarz.“
Metatron: „Im ersten Band hat sie mich einiges an Nerven gekostet, aber das hat sie vor allem in Band 3 wieder gutgemacht.“
Dämonenboss: „Also, ich finde ihren Humor sehr gelungen und sie hat meine Person mit viel Humor und Verständnis für meine Spielsucht gezeichnet.“
Anni: „Für mich hat sie sich einiges an Schwierigkeiten ausgedacht … Aber eine starke Frau wie ich schafft das locker. Insgesamt glaube ich, dass es ihr Spaß macht, uns alle in Schwierigkeiten zu bringen.“
Habt ihr Lieblingsstellen in der Reihe, die ihr uns gerne vorstellen würdest? 
Höllische Rache: Anni steht vor der Himmelspforte und schockiert die Engel:
»Ich bin der Engel, der dich in Empfang nehmen und geleiten soll. Geh‘ endlich durch die Pforte. Du wirst bereits erwartet. Zögere nicht länger, andere wollen auch durch das himmlische Tor.«
Gut, dass ich tot war und vor der Himmelspforte stand, hatte ich mittlerweile eingesehen. Das waren keine Halluzinationen, aber trotzdem widersprach ich: »Nein. Wenn Tommy nicht da drin ist, gehe ich auch nicht hinein. Wer sollte mich schon erwarten außer ihm?«
Dann zuckte ich entsetzt zusammen, als sich das Tor noch weiter öffnete und ich sah, wer mich in Empfang nehmen wollte.
Meine beiden Großmütter lauerten am linken Torbogen, sie grinsten mich mit ihrem verlogenen Lächeln an und konnten es offensichtlich kaum erwarten, mich in ihre gichtigen Krallen zu bekommen.
Höllische Bedrohung: Ouzza gibt Anni seinen Rang ab:
»Eure Ungnaden, verzeih‘, aber das verstehe ich nicht. Wir haben doch bisher nie Kompetenz-Probleme gehabt … und …«
Satan unterbrach mich brüsk: »Special-Höllen-Agent Anni, du solltest eigentlich wissen, dass Ouzza aufgrund seiner Herkunft von oben, als ehemaliger Engel und vollwertiges Höllenwesen, im Rang weit über dir steht. Bisher hat er sich eben nur freiwillig – und zugegebenermaßen anscheinend recht bereitwillig – dir unterworfen.«
Ein strafender Blick traf Ouzza, der sich noch ein wenig mehr zusammenzog und offensichtlich am liebsten im Höllenboden verschwunden wäre. Aber Satan beließ es dabei, es folgte nicht die Feuerfontäne, die der gefallene Engel erwartet hatte, sondern er wandte sich wieder von ihm ab und redete weiter auf mich ein.
»Was er getan hat, als er deine Kommandos befolgt hat, war nach den höllischen Standards nicht korrekt, eigentlich sogar strafbar. Deshalb will er es jetzt offiziell machen und unterwirft sich dir nach allen Regeln und Gesetzen der Hölle. Er verzichtet nicht nur mir gegenüber auf seinen Rang, sondern er überträgt ihn vollständig auf dich. Er unterstellt sich dir und übergibt dir alle Rechte und Pflichten aus seiner Stellung. Und natürlich wird auch die gesamte Macht, über die er als gefallener Engel verfügt, dir zufallen.«
Höllische Intrige: Anni ist auf dem Weg ins Fegefeuer und steht plötzlich vor dem Wächter
Vor mir erschien eine kreisrunde Öffnung, das musste eine Art Tor oder eine Eingangspforte sein, aber sie war mit einem lodernden Flammenvorhang verschlossen.
Ich betrachtete diese Erscheinung erstaunt, weil ich solche Flammen nur bei uns in der Hölle erwartet hatte. Bis mir aufging, dass der Name »Fegefeuer« tatsächlich auch etwas mit Feuer zu tun haben musste.
Während ich noch darüber nachgrübelte, schob sich etwas oder jemand durch die Flammen vor mir. Erst sah ich nur einen Hundekopf, dann folgte ein zweiter und ein dritter Kopf. Alle drei fletschten die Zähne, geiferten und knurrten mich bösartig an. Diese Köpfe gehörten nicht zu drei verschiedenen Tieren, stellte ich fest, als sich danach ein einziger Körper durch den Vorhang schob. Sie waren zusammen an einem riesigen, muskelbepackten Hundeleib angewachsen. Ein gigantischer Köter schien das zu sein, gegen den eine Deutsche Dogge ein Winzling war.
Also gab es hier einen Torhüter? Nachdem der dreiköpfige Hund nur knurrte und keine Anstalten machte, mich anzugreifen, betrachtete ich ihn genauer. Plötzlich wusste ich, wer das sein musste. In den griechischen Legenden wurde von Zerberus berichtet, dem Wächter zur Unterwelt. Ein Hund mit drei Köpfen, so hieß es, und dass er relativ unfreundlich und aggressiv war, wenn ich mich richtig erinnerte.
Jetzt eine Frage direkt an die Autorin: Wie viel echte Doris steckt in den Büchern oder dem ein oder anderen Charakter?
Nun, zum Beispiel bin ich fast genauso rachsüchtig wie Anni – wenn ich jemandem gesagt habe „das kriegst du zurück“, dann habe ich das wahrgemacht … Außerdem sagt man mir nach, dass ich recht abenteuerlustig bin, zum Beispiel wegen meinen Rucksackreisen auf eigene Faust. Nur schade, dass ich die Hölle nicht besuchen kann … Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass mir einige der Abenteuer von Anni ebenfalls Spaß machen würden …
Wie würdet ihr als Protagonisten die Autorin beschreiben?
Metatron: „Von meiner Seite, dem Himmel und seinen Einwohnern hält sie nicht viel. Sie sagt, das hat mit drei Jahren Klosterschule auf der Erde zu tun. Die hätten ihr unsere Seite sehr verleidet.“
Satan: „Dafür ist sie umso begeisterter von meinem Reich. Die Hölle scheint sie sehr zu faszinieren.“
Anni: „Sie hat ein Faible für extravagante Situationen und einen ziemlich bösartigen, schwarzen Humor.“
Dämonenboss: „Sie versteht mich und meine Schwächen sehr gut und kann sich gut in mich und meine Spielsucht hineinversetzen.“
Wisst ihr, als Hauptcharaktere, wann die Idee stand eine Reihe zu schreiben? Stand es von vornherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben deine Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
Anni: „Nein, unsere Autorin hatte erst nur die „Höllische Rache“ im Kopf. Aber ich habe sie dann mit weiteren Abenteuern aus der Hölle „geimpft“, sodass sie einfach weiterschreiben musste.“
Satan, Dämonenboss und Metatron sind sich einig: „Auch wir haben ihr gute Ideen eingegeben, ein Band war einfach zu wenig für so interessante Charaktere, wie wir es nun mal sind.“
Doris: „Ja, wie Anni schon sagte – eigentlich hatte ich nur einen Einzelband geplant. Aber diese faszinierenden Protagonisten haben sich selbständig gemacht und mir ihre Ideen eingeflüstert. Ich konnte nicht widerstehen und habe weitergeschrieben.“
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
„Höllische Rache“ und „Höllische Bedrohung“ standen von Anfang an fest, bei „Höllische Intrige“ hatte die Verlegerin einen anderen Vorschlag – bloß gab es schon 2 Bücher mit dem gleichen Namen. Also sind wir letztendlich auf „Höllische Intrige“ zurückgekommen.
Wer ist denn der Coverdesigner?
Bei Band 1 war es eine Zusammenarbeit von T. K. Alice Cover Design und der Verlegerin Barbara Prill, Band 2 und Band 3 sind allein von Barbara Prill gestaltet worden.
Seid ihr mit den Covern zu 100% zufrieden, oder würdet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Doris: „Ich finde sie alle toll! Sie passen perfekt zu den Stories.“
Anni: „Mir gefallen sie auch total gut! Selbstverständlich gehöre ich auf das Cover.“
Satan: „Ich finde, MEIN Gesicht sollten auf den Covern sein – schließlich bin ich immer noch die Nummer Eins der Hölle …“
Metatron: „Sie sind passend, eben höllisch.“ (Er zuckt leicht erschaudernd zusammen, er kann eben seine Zugehörigkeit zur anderen Seite nicht verbergen.)
Dämonenboss: „Ja, die sind okay … Sind wir jetzt langsam fertig? Meine Pokerrunde wartet auf mich.“
Zum Abschluss würden mich noch eure Lieblingszitate aus den Büchern interessieren.
Doris: Meines ist aus Höllische Rache:
»MEIN ist die Rache, so spricht der HERR!« »Nein! Diese Rache ist MEIN. «
Anni: Bei mir ist es aus „Höllische Bedrohung:
»Eine Sache vorab, bevor wir weitermachen: ICH bin offiziell der Stellvertreter Satans, ICH habe die volle Macht als Herrscher in der Hölle, ICH gebe die Befehle, so lang er nicht da ist.«
Satan: Bei mir ist es aus Band 3 „Höllische Intrige“:
»Jetzt zeige ich dir ganz genau, wie das damals mit Eva im Paradies gewesen ist.«
Danke für das Gespräch.
Ich danke dir ebenfalls und freue mich, dass ich mich und meine Protas hier vorstellen durfte.

Freitag, 18. Februar 2022

[Buchvorstellung einmal anders] Frozen - Second Chance von Amanda Partz

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Autorin Amanda Partz, um mit ihr über ihr Buch „Frozen – Second Chance“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für dein Buch zu antworten.
Sehr gerne..hallo :)
Kannst du uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen beschreiben?
„Frozen“ ist eine bittersüße Romance um Verpflichtungen, Liebe, Schmerz und der frage, was man wirklich im Leben möchte.
Deine Charaktere erleben ja so einiges. Fällt es dir leichter sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
ich kann und mag beides
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
„Sie stieß die Luft aus, die in Schwaden zum Himmel emporstieg. Noch immer zitterten ihre Beine wie Espenlaub, obgleich sie laut Expertenmeinung das Erlebnis gut verkramftet hatte. Ein bitteres Lachen blieb in ihrer Kehle stecken. Diese Fassade hatte damals alle getäuscht und war während der Jahre zu einer Mauer geworden. Bis heute weigerte sich die junge Frau standhaft, jemand anderen in ihre eigene kleine Welt zu lassen. Bis auf flüchtige Bekanntschaften auf der Arbeit und auf Events sprach sie oft tagelang mit niemandem.“
Wie viel echte Amanda steckt in dem Buch oder auch in dem ein oder anderen Charakter?
Viktoria hat sehr viel von mir. Zu einen das selbst erkämpfte Leben und zum anderen die emotionale Kälte, welche leider manchmal notwendig ist.
Wie würden dich deine Charaktere beschreiben?
Oh puhh..ich glaube, Viktoria und ich würden uns verstehen, weil wir beide diese innere Kälte, die wir einerseits brauchen, einerseits nicht, kennen. Aber Dorian wäre sauer, was stürze ich ihn in eine Schaffenskrise
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert?
Eigentlich war der Titel auf Deutsch, aber wir haben ihn in Englisch umgeändert und das ist ok^^
Bist du zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Die Schrift war in diesem Fall etwas kniffelig , aber meine Verlegerin und ich haben es geschafft.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
„Ich kann mich nicht wehren…“
Danke für das Gespräch.
Ich habe zu danken und bis zum nächsten Mal :)