Dienstag, 8. Februar 2022

[Buchvorstellung einmal anders] Eleana - Tochter der Sonne 1 von Josephine Phillis



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Eleana, um mit ihr über das Buch „Eleana – Tochter der Sonne 1“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Hallo, es ist mir eine Ehre und ich freue mich sehr.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Na klar. Ich heiße Eleana, bin 19 Jahre alt und stamme aus den Sonnenhügeln. Ich besitze eine magische Fähigkeit, liebe das Bogenschießen und lese sehr gerne Reisetagebücher oder Bücher, in denen es um Krieger geht.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
In meiner Geschichte geht es um meine Herkunft und die meiner magischen Kräfte. Um mehr darüber herauszufinden, begebe ich mich auf die Reise durch die Sonnenhügel. Mein Weg führt mich zur Hauptstadt und dem Palast. Dort passieren, dann einige merkwürdige Dinge… was dort passiert und vor allem wieso, müsst ihr schon selbst herausfinden 😊
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Josie stellt mich sehr gerne vor Herausforderungen. Sie tut das aber hauptsächlich, damit ich mich den Menschen gegenüber beweisen kann, die mich unterschätzen… Arash zum Beispiel (argh). Sie sorgt aber auch immer dafür, dass ich mich auf meine Freunde verlassen kann, wenn es darauf ankommt.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Die habe ich! Ich habe schon immer davon geträumt den Mond zu sehen. Das ist in meinem Land nämlich fast überall unmöglich. Mein Traum geht aber tatsächlich in Erfüllung und es ist ein wunderschöner Moment.
Was glaubst du, wie viel Josephine steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Ich glaube in jedem der Charaktere steckt etwas von ihr. Jeder meiner Freunde hat etwas, das sich in ihr widerspiegelt. Am wenigsten von ihr steckt aber in mir, ist das nicht komisch? Ich kann nämlich ziemlich aufbrausend und störrisch sein. Sie ist zwar auch etwas dickköpfig, aber nicht so sehr wie ich.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Josephine ist sehr fürsorglich und macht sich über alles und jeden sehr viele Gedanken. Sie hat immer ganz schön mitgelitten, wenn es mir schlecht ging. Das ist sehr schön, doch manchmal sollte sie sich nicht allzu viele Gedanken machen.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Der Titel war schon von Anfang an klar. Josephine wusste, dass es der Name der Protagonistin, also von mir, sein sollte. Als sie dann einen Namen für mich gefunden hatte, stand auch der Titel fest. Ich liebe meinen Namen sehr. Er bedeutet übersetzt „die Strahlende“.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Ich liebe das Cover! Es zeigt symbolisch alles, was zu der Welt, in der ich lebe, gehört. Und ich finde den Schriftzug wirklich wunderschön. An dieser Stelle nochmal ganz viel Liebe an die Gestalterin!
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
„Und Asteria ließ Sterne vom Himmel regnen, die ihren Kindern heilige Fähigkeiten schenkten, mit deren Hilfe sie die Dunkelheit bezwingen sollten.“
Das beschreibt die Entstehungsgeschichte unserer Welt.
Danke für das Gespräch.
Sehr gerne. Ich hab zu danken!

[Autoreninterview] Josephine Phillis

Autoreninterview
Josephine Phillis

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich heiße Josephine Phillis, bin 25 Jahre alt und komme aus Süddeutschland. Ich liebe alles was mit Fantasy zu tun hat und habe vor wenigen Wochen mein Debüt „Eleana – Tochter der Sonne“ veröffentlicht.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe schon als Kind (als ich dann schreiben konnte) gerne geschrieben und mir kleinere Geschichten ausgedacht. Als Jugendliche habe ich fast immer nur geplottet, aber nie geschrieben. Da hat mir irgendwie der Mut gefehlt. Zum Glück habe ich ihn wiedergefunden! Mein Debüt ist das erste, das ich richtig „durchgezogen“ habe. Es wird aber definitiv nicht das letzte sein 😊
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Bisher ist nur „Eleana“ erschienen. Es ist ein Fantasyroman, in dem es um ein Mädchen mit besonderen Fähigkeiten geht. Sie begibt sich auf die Reise, um mehr über ihre Gabe herauszufinden und wird dabei vor einige Herausforderungen gestellt. Außerdem stößt sie immer wieder auf Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit, die sie zu lüften versucht.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ich schreibe gerade an einem Projekt, das ich vor längerer Zeit begonnen habe. Außerdem möchte ich bald mit dem zweiten Teil der „Eleana“ bzw. der Aperos – Reihe beginnen. Der Plot ist hier schon fast fertig.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich lese sehr viel. Auch das Schreiben gehört zu meinen liebsten Freizeitbeschäftigungen, da ich sonst leider neben meinem Job sehr wenig Zeit dafür finde. Sonst gehe ich aber auch sehr gerne mit Freunden essen oder ins Kino.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Es gibt sehr viele Autor*innen, die ich super finde! Eine Leserunde kam bisher aber noch nicht zustande.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich sitze meist an meinem Schreibtisch. Ich liebe es bei dem Licht von Kerzen oder Lichterketten zu schreiben. Dabei läuft immer Musik, die mich inspiriert und natürlich darf Tee oder heiße Schokolade nicht fehlen. Außerdem schreibe ich am liebsten, wenn es draußen regnet und die Regentropfen so schön an die Scheibe prasseln.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Mein Brotjob beginnt meist erst ab 12 Uhr mittags, daher bleibt mit eigentlich nur der Vormittag zum Schreiben, denn nach der Arbeit wartet der Haushalt auf mich…
Ich stehe fast immer zwischen 7 Uhr und 8 Uhr auf, trinke genüsslich mein Heißgetränk und schreibe dabei. So kann ich am besten in den Tag starten.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ich lese und schreibe am liebsten Fantasy. Zwar lese ich auch gerne YA und NA, doch ich liebe es einfach in fremde Welten und ferne Länder einzutauchen und finde es superspannend, wie andere Autor*innen ihre ganz eigene Welten mit ganz eigenen Regeln kreieren.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Ich habe nicht unbedingt ein Lieblingszitat, glaube aber an das Schicksal. Ich glaube, dass alles so kommt wie es kommen muss und alles aus einem Grund geschieht. Diese Erfahrung habe ich selbst schon so oft gemacht. Das führe ich mir jeden Tag vor Augen, vor allem aber dann, wenn mal etwas nicht so Schönes passiert. Das hilft mir dabei, positiv zu denken.
Ein Lieblingszitat aus meinem Buch wäre wohl dieser, sehr einfache aber ausdrucksvolle Satz von meiner Protagonistin: „So einfach würde ich nicht aufgeben.“ Ich bin nämlich ebenfalls kein Mensch, der gerne aufgibt. Ich mache immer weiter und wenn das am Ende nicht reicht, weiß ich, dass ich alles gegeben habe.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich weiß nicht, ob ich es als „Lieblingsland“ betiteln würde, aber da ich halbe Schwedin bin, mag ich Schweden sehr gerne. Ich mag die Natur, die Landschaft und vor allem die Mentalität der Menschen dort sehr gerne.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Kritik ist immer etwas, worüber ich mich freue. Natürlich kommt es darauf an, wie sie verpackt ist. Ich versuche mich immer zu verbessern und aus Fehlern zu lernen, daher bin grundsätzlich ich für jede Kritik sehr offen und dankbar, auch wenn es manchmal wehtun kann.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich wollte bei meinem Debüt von Anfang bis Ende alles selbst gestalten und entscheiden. Dieses Ziel hatte ich mir von Beginn an gesetzt. Das bedeutet aber nicht, dass ich mich niemals bei einem Verlag bewerben würde. Eventuell versuche ich das mit meinem nächsten Projekt, mal sehen.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ich freue mich über jeden, der Lust hat sich mit Eleana auf die Reise durch die Sonnenhügel zu begeben. Schreibt mich gerne an, wenn ihr Fragen habt oder euch austauschen möchtet.

Montag, 7. Februar 2022

[Buchvorstellung einmal anders] Der Wintergöttin gefrorenes Herz von Andrea Ego

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Rani und ihrer Autorin, um mit ihnen über das Buch „Der Wintergöttin gefrorenes Herz“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Rani: Wir danken dir, dass wir uns hier vorstellen dürfen. Ich bin ja zum ersten Mal dabei, deshalb bin ich etwas aufgeregt. Das ist wie ein richtiges Abenteuer.
Andrea: Vielen lieben Dank für die Gelegenheit. Wir schätzen es sehr, dass du dir die Zeit nimmst, uns zu treffen.
Es wäre toll, wenn du dich meinen Lesern vorstellen würdest, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Andrea: Ich bin Andrea, habe drei …
Rani: Du warst doch schon ein paar Mal hier, die Leute kennen dich doch schon.
Andrea: Hallo? Respekt vor dem Alter?
Rani: Ach, tu doch nicht so, als würdest du tatsächlich erwarten, dass ich das umsetze.
Andrea: *grml*
Rani: Also, ich bin Rani und erzähle die Geschichte rund um die Wintergöttin und ihr gefrorenes Herz. Eigentlich bin ich eine einfache Schankmagd, die Geschichten aus der Ferne mag und sich ein Ende des Ewigen Winters herbeisehnt.
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.
Rani: Das ist einfach: Naive Schankmagd vertraut ihr Leben einem Fremden an, um sich in ein unmögliches Abenteuer zu stürzen.
Andrea: Ach komm, so schlimm …
Rani hebt eine Augenbraue.
Andrea: Okay, okay. Bin ja schon ruhig.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen? Hat sie dich als Autorin richtig eingeschätzt?
Rani: Ich glaube, sie hatte tatsächlich mehr Spaß an den düsteren Szenen, aber ihr Höhepunkt hatte sie vermutlich in der Höhle der Priesterinnen. Als Autorin kannte sie mich schon von Anfang an gut, immerhin nahm sie sich sehr viel Zeit, mich kennenzulernen. Allerdings dachte sie wohl, dass ich etwas misstrauischer wäre. ;-)
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Andrea: Ich mag tatsächlich die Stelle in der Höhle der Priesterinnen am liebsten.
Rani: Ich das Ende. XD
Was glaubst du, wie viel Andrea steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter? Hat sie alles gefunden oder gibt es da noch etwas verstecktes?
Rani: Hm, das ist eine gute Frage. Andrea ist nicht so abenteuerlustig wie ich, obwohl sie sich das oft einzureden versucht. Aber wenn es dann ernst wird … Was wir jedoch gemeinsam haben, ist unsere Art, nicht ganz so zu sein wie der Durchschnitt. Wir haben beide Ecken, Kanten und Wünsche, die nicht ganz typisch sind. Und wir beide können wunderbar damit leben.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Rani: Manchmal ist sie etwas chaotisch, verpeilt, meint es zu gut (oder zu schlecht) und ist auch etwas faul.
Andrea: Faul?
Rani: Du hast schon richtig gehört. Wenn ich etwas anmerkte, meintest du nur, dass du das schon genug ausgeführt hättest. Aber die Testleser und die Lektorin gaben mir dann recht.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Rani: So genau weiss ich es nicht, nur, dass er absolut passt!
Andrea: Ausnahmsweise sind wir einer Meinung.
Rani: Ausnahmsweise?
Andrea: Genau, du hast schon richtig gehört.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Andrea: Wir lieben es!
Rani: Ja, schon. Aber ich trauere noch meinem lindgrün hinterher.
Andrea: Das hat nicht gepasst, hat die Designerin gesagt.
Rani: Ja, ja, schon gut. Trotzdem wäre es toll gewesen.
Andrea: Das stimmt, das hätte mir auch gefallen. Ich liebe grün!
Was ist jeweils euer Lieblingszitat aus dem Buch?
Andrea: Also ich mag das mit dem Hängebusen.
Rani: Wie bitte? Du diskutierst meinen Busen in aller Öffentlichkeit? Sag mal, geht’s dir noch?
Andrea: Nein! Nein, natürlich nicht. (Läuft rot an. Räuspert sich.) Ich mag das hier: » Sie versprach mir, niemals wieder etwas zu spüren, keinen Schmerz, keine Trauer, keine Angst. Doch ohne Schmerz gab es auch keine Heilung, ohne Trauer keine Freude und ohne Angst kein Vertrauen.« Bist du damit einverstanden?
Rani. Ja, das gefällt mir tatsächlich.
Danke für das Gespräch.
Andrea: Wir danken dir!

Sonntag, 6. Februar 2022

[Schnipseltime] Ein Bruder für Luca von Tom J. Schreiber

 


Sie lächelte wieder. »Weißt du, das Leben hat nie nur gutes parat.«

»Ja, das ist mir schon klar«, sagte ich. »Ich meine nur, es wäre alles viel schöner, wenn Marcel hier bleiben könnte.«

»Auf was könntest du dich denn noch freuen, wenn all deine Vorstellungen und Wünsche, wahr würden? Dinge werden oft erst besonders, wenn sie in der Erinnerung sind. Aber weißt du, die Erinnerung ist keineswegs Vergangenheit. Sie ist in dir, jeden Tag. Es liegt an dir, ob du sie am Leben erhältst und dich jeden Tag an ihr erfreust oder sie sterben lässt …«

[Buchvorstellung einmal anders] Ein Bruder für Luca von Tom J. Schreiber



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Alex und Marcel aus „Ein Bruder für Luca“, um mit ihnen über das Buch und ihren Autor zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Alex: „Klar gerne, so hatten wir wenigsten mal wieder eine Gelegenheit uns zu treffen. Haben uns ja ewig nicht gesehen.“
Marcel nickt wie wild.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Alex: „Also ich bin Alex und dreizehn Jahre alt. Gehe natürlich noch zur Schule. Inzwischen wohne ich in München und habe zwei Brüder bekommen. Wie es dazu kam, erfahrt ihr ja in der Geschichte. Aufgewachsen bin ich in Frankreich, in Marseille, direkt am Meer. Damals hieß ich auch noch Jean. Wie ich den Namen inzwischen hasse. Ich mag eigentlich alles was mir Sport zu tun hat, vor allem Laufen und Schwimmen. Der neben mir ist Marcel, mein bester Freund. Immer noch … “, er zwinkert Marcel zu.
Marcel fällt Alex ins Wort: „ … Ich kann mich selber vorstellen, aber stimmt schon. Früher haben wir praktisch den ganzen Tag zusammen verbracht. Ich vermisse Alex wirklich sehr, seit er weggezogen ist. Natürlich freue ich mich aber für ihn, dass er seinen richtigen Dad gefunden hat. Kleiner Spoiler, aber ich glaube das ist nicht schlimm. Ich mache auch gern Sport, aber noch lieber gehe ich mit meinem Dad zum Angeln.“
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Alex: „Wow 5 Sätze ist wenig für all das was wir erlebt haben, oder was meinst du?“, sieht Marcel an.
Marcel: „Na ja, das wichtigste wäre vielleicht, dass du halt zu mir kamst, weil so ein Fremder bei euch aufgetaucht war, der behauptet hat, dass er dein richtiger Dad ist und du wie immer die Hosen voll hattest, das zu hinterfragen“, lacht.
Alex: „Vielen Dank auch“, lacht ebenfalls. „Ja und dann vielleicht noch, wie wir abgehauen sind, die Zugkontrolleure ausgetrickst haben, verprügelt wurden, Henrie gebissen wurde, wir ins Camp durften und wieder verprügelt wurden“, lacht wieder. „Tja, dann eben noch wie ich fast ertrunken wäre, und …“, zögert.
Marcel: „Ich will auch gar nicht dran denken, was dann noch alles passiert ist. Aber vielleicht sollten wir das auch nicht verraten.“
Glaubt ihr, macht es dem Autor Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Marcel: „Ich glaube mehr als das“, lacht.
Alex: „Denke ich genauso, aber ich glaube, noch mehr Spaß macht ihm, wenn er uns einen Weg zeigt, wie wir es wieder raus schaffen, oder uns helfen kann, damit klarzukommen.“
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Alex: „Also ich mag die Stelle am liebsten, in der ich meine richtigen Dad treffe. Weißt du noch? Als wir vor dem großen Tor standen; mir sind ganz schön die Tränen gekommen.“
Marcel: „Du magst auch die Stelle mit Nici, gib’s zu.“
Alex: „Na klar, Nici ist nett“, lacht. „Aber was gefällt dir am besten?“
Marcel: Denkt nach. „Was heißt gefällt. War krass wie uns die Typen am Bahnhof vermöbelt haben. Ich war schon ein bisschen stolz, dass ich sie in die Flucht schlagen konnte!“
Alex: „Du warst der Hammer.“
Beide lachen.
Marcel: „Die Zeit im Camp war auch toll.“
Was glaubt ihr, wie viel von eurem Autor steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Alex: „Ich glaub eher weniger. Es sind mehr die Dinge, die er beobachtet. An dem ein oder anderen Ort war er schon, glaube ich und er hat mal erzählt, dass er von einem Hund gebissen wurde, oder was meinst du, Marcel?“
Marcel: „Ich glaube auch. Wir sind irgendwie gar nicht wie er. Ich denke nicht, dass er sich getraut hätte von zu Hause auszureißen.“
Alex: „Das stimmt“, beide lachen.
Wie würdet ihr euren Autoren beschreiben?
Beide im Chor: „Der ist richtig cheedo!“
Alex: „Gar nicht so spießig wie andere Erwachsene. Manchmal schon, aber meistens weiß er doch noch, wie man als Kind so denkt.“
Marcel: „Akkurat, obwohl er halt echt schon alt ist. Umso erstaunlicher, deshalb!“
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Alex: „Das ist jetzt glaube ich der fünfte Titel oder so“, lacht. „Uns hat er ja nicht gefragt. Zuerst stand auch gar nicht fest, dass es eine ganze Buchreihe wird, deshalb hat Tom den Titel wieder geändert. Jetzt taucht darin Luca auf. Der ist ja künftig der Star der Buchreihe. Das ist super so. Ich gönne es meinem kleiner Bruder, dass er bald groß raus kommt. Dann kann ich mich auf die Schule konzentrieren und meine neue Familie genießen.“
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Marcel: „Das Cover ist eigentlich perfekt. Es zeigt uns im Camp. War ne coole Zeit da!“
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Alex: Ganz klar, was die alte Frau zu mir gesagt hat, als ich ihr mein Herz ausgeschüttet habe. Ich muss seither ständig darüber nachdenken: „Auf was könntest du dich denn noch freuen, wenn all deine Vorstellungen und Wünsche, wahr würden? Dinge werden oft erst besonders, wenn sie in der Erinnerung sind. Aber weißt du, die Erinnerung ist keineswegs Vergangenheit. Sie ist in dir, jeden Tag. Es liegt an dir, ob du sie am Leben erhältst und dich jeden Tag an ihr erfreust oder sie sterben lässt … “
Marcel: „Wow das ist echt schlau. Meins ist ganz kurz: „Keiner kann dich ersetzen“. Das hast du zu mir gesagt, kurz bevor wir uns trennen mussten. Wollt’s nicht zugeben, aber hab nie vergessen, dass du das gesagt hast.“
Danke für das Gespräch

[Autoreninterview] Tom J. Schreiber

Autoreninterview
Tom J. Schreiber

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin 50 bald 51, komme aus der Nähe von Stuttgart (Deutschland) und habe einen ganz trockenen, kaufmännischen Beruf, den ich trotzdem gerne mache, weil ich viel mit Menschen zu tun habe. Ich lebe allein, ohne Kinder und schreibe dennoch, oder vielleicht gerade deshalb Kinderbücher. Schließlich war ich selbst einmal ein Kind und es war nicht unbedingt mein Wunsch, keine Kinder zu haben. Dafür habe ich einen großen Freundeskreis und Geschwister, die mir die eigene Familie ersetzen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Irgendwie zufällig, oder auch wieder nicht. Gefühlt schreibe ich schon immer. Zu schreiben, war in meinem Leben schon oft Katalysator Dinge zu verarbeiten oder zu erleben. Das Manuskript oder auch die Idee zu meinem Erstlingswerk, das ich jetzt veröffentlicht habe, entstand schon in meiner Jugend, zu Hause, in meinem Kinderzimmer. Eine Geschichte, die ich über 30 Jahre, immer wieder in den Fingern hatte oder auch einfach mit mir herumgetragen habe. Tja, und irgendwann musste es jetzt einfach mal raus.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Ein Bruder für Luca ist mein Erstlingswerk
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja - Ein Bruder für Luca ist der erste Band einer Buchreihe. Ursprünglich wollte ich das Buch einfach mal fertig schreiben. Währenddessen habe ich so viel Spaß daran bekommen und so viele Ideen gehabt, dass ich mich zu einer Buchreihe entschlossen habe. Band 2 ist so gut wie fertig und Band 3 habe ich begonnen. Bei ein Bruder für Luca, geht es eigentlich auch gar nicht um Luca. Es ist sozusagen die Vorgeschichte, für die folgenden Bände.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Zur Zeit tatsächlich Schreiben. Es ist ja mein Hobby. Mein anderes Hobby ist Campen. Ich habe einen Camperbus und ein E-Bike, mit dem ich gerne unterwegs bin. Das schöne daran, ich kann es super mit dem Schreiben verbinden. Es ist wirklich gemütlich und inspirierend in oder vor einem Camper zu schreiben.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich habe einige Lieblingsbücher. Um ehrlich zu sein, sind es in der Regel die Bücher, nicht der Autor. Tatsächlich bin ich aber auch Fan von Buchreihen. Irgendwie ist es schön, wenn man in etwa weiß, was auf einen zukommt, bevor man das Buch beginnt. Bei mir ist es so, dass ich sehr an Protagonisten „hänge“.
Es gibt aber auch Autoren, die ich mag. Das sind jedoch eher Autoren aus meiner Kindheit. Erich Kästner find ich toll, weil er viele Zitate geprägt hat, die in einfach Sätzen viel ausdrücken. Oliver Hassencamp war der Lieblingsautor meiner Kindheit und natürlich Michael Ende. Ich weiß nicht, warum mich Autoren aus meiner Kindheit eher begeistern. Vielleicht, weil sie öfter auch selbst eine eigene Geschichte haben, sowie Erich Kästner zum Beispiel.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Zur Zeit im Winter schreibe ich natürlich am liebsten in der warmen Stube und mache es mir gemütlich. Ich schreibe mit dem Laptop und wandere dabei auch gerne herum, mal aufs Sofa, in meinen Lesesessel oder zurück zum Tisch.
Im Sommer schreibe ich wie erwähnt auch gerne In oder vor meinem Camper. Ich fahre dann gerne an ein schönes Plätzchen und verbringe dort ein paar Stunden, nur mit mir und meiner Geschichte.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Oh je, der ist zu langweilig um darüber zu erzählen. Selbst wenn ich schreibe, sitze ich nur da und starre auf den Bildschirm. Ich habe sehr viel Spaß dabei, aber zum zusehen ist es wirklich langweilig.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ich lese sehr gerne Krimis und auch Sachbücher, meist zu Themen, die das Wesen des Menschen behandeln. Natürlich, aber auch heute noch gerne Kinderbücher. Manchmal nehme ich auch ein Kinderbuch zur Hand, dass ich als Kind schon gelesen habe.
Beim Schreiben auf jeden Fall Kinderbücher. Ich sitze aber gerade auch an einem Sachbuch. Einen Krimi, habe ich mich mal versucht, das kann ich gar nicht. Danach einen Thriller. Ich musste mich andauernd umsehen, wenn ich spazieren ging. Meine Nerven haben da einfach nicht mitgemacht.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Um ehrlich zu sein, nein. Es gibt aber tatsächlich ein Zitat aus meinem Buch, das auch gut zu meiner Arbeit als frischgebackener Autor passt: „Wenn du nur einen Menschen hast, der dich versteht, ist alles halb so schlimm. Er wir dir helfen. Du musst dich nur darauf einlassen und ihm vertrauen."
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Es gibt so viele schöne Länder. Seit letztem Jahr gehört Dänemark dazu. Die Menschen sind sehr freundlich und es gibt viel Natur.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Tatsächlich würde ich sagen: Ich bin sehr kritikfähig, aber genauso schwer fällt es mir, wenn ich kritisiert werde. Wer hört schon gerne, dass er etwas nicht gut gemacht hat. Dennoch denke ich Immer über Kritik nach und überlege was dran ist. Ich empfehle aber auch, Kritik unbedingt einzuordnen. Wer sagt schon, dass derjenige der kritisiert, es besser weiß.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich weiß nicht, ob es eine Entscheidung ist Self-Publisher zu sein. In der Tat, bin ich dabei einen Verlag zu suchen. Aber ich bin zu ungeduldig darauf zu warten. Außerdem wollte ich unbedingt, dass jeder so schnell wie möglich über Jean und Luca lesen kann. Am Ende weiß man nicht wie es ausgeht. Womöglich würde die Geschichte nie die Chance haben gelesen zu werden. Ein schrecklicher Gedanke, nicht wahr?
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Ja unbedingt. Ich schreibe Kinderbücher weil ich es wichtig finde, dass man sich immer ein Stück Kindheit im Herzen bewahrt. Ich bin kein Peter Pan, aber ab und zu begegne ich ihm und das wünsche ich jedem.

Samstag, 5. Februar 2022

[Buchvorstellung einmal anders] Jeff - Ménage à trois von Lucia Bolsani


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Sheryl, Jeff und Vico aus „Jeff“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Jeff: »Passt schon.«
Vico: »Vielen Dank für die Einladung Claudia. Das wissen wir sehr zu schätzen.«
Sheryl: »Hallo …«
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Jeff: »Das ist Sheryl, mein Freund Vico, ich bin Jeff.«
Vico: »Also, so kannst du Claudia doch nicht abspeisen. Der brummige, große Kerl ist Jeff, seines Zeichens Meister der historischen Schwertkampfkunst und ganz nebenbei mein bester Freund. Und das zauberhafte Wesen an seiner Seite ist Sheryl aus dem schönen Allgäu. Wenn du irgendwas über Kräuter, Salben oder Tees wissen möchtest, kannst du dich getrost an sie wenden.«
Sheryl: »Mhm.«
Jeff: »Und wenn eine Charmeoffensive gefragt ist, dann bist du wohl bei Vico an der richtigen Adresse.«
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Jeff: »Es geht um uns.«
Vico: »Na, vor allem geht es doch darum, zu sich selbst zu finden und zu dem zu stehen, was man ist und will.«
Sheryl: »… und um die Liebe …«
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Jeff: »Moment mal – sie ist für diesen ganzen Mist verantwortlich? Ich hab’ schonmal gesagt, wenn ich denjenigen erwisch’, der Vico das angetan hat …«
Vico: »Ganz ruhig! Lucia kann nichts dafür, dass diese Welt kein friedlicher Ort für jeden ist, und dann muss sie das auch so schreiben.«
Sheryl: »… ich, also … bestimmt tut es ihr leid …«
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Sheryl und Vico: »Äh … na ja … das ist nicht so ganz jugendfrei …«
Jeff: »Nächste Frage!«
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Jeff und Vico: »Magst du das beantworten, Sheryl?«
Sheryl: »… vielleicht sind wir beide uns ein bisschen ähnlich … aber bestimmt ist sie auch so konsequent wie Jeff und so klug wie Vico!«
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Jeff: »Also, nachdem ich heute erfahren musste, dass sie sich dieses ganze Chaos ausgedacht hat, in dem wir stecken – sie sollte mehr trainieren, anstatt ständig vorm Computer zu hocken, dann käme sie gar nicht erst auf so einen Mist!«
Vico: »Was Jeff eigentlich sagen will, dass sie sehr viel Fantasie hat. Und auch wenn Jeff das anders sieht: Emphatisch ist sie auch.«
Sheryl: »… und liebenswert …«
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Vico: »Ich hätte es ja besser gefunden, wenn Sheryls Name den Titel geschmückt hätte.«
Sheryl: »Ach nein, das geht doch nicht …«
Jeff: »Sie hat den Titel fünfundzwanzig Mal geändert, ohne zu fragen. So viel zum Thema Mitspracherecht. Da geht es ja in meinem Training demokratischer zu.«
Vico: »… und das will wirklich was heißen!«
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Jeff: »Zum Glück ist das Cover zu uns gekommen, indem es eines Tages in ihrem Instagram-Feed aufgetaucht ist. Wenigstens war sie so schlau, gleich zuzuschlagen, bevor es uns jemand weggeschnappt hat.«
Sheryl: »Es ist wunderschön.«
Vico: »Und passt perfekt zur Geschichte.«
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Sheryl: »Hingabe ist eine Gabe. Eine Gabe und ein ganz besonderes Geschenk für den Empfänger.«
Jeff und Vico: »Perfekt, Sheryl. Das nehmen wir.«
Danke für das Gespräch
Vico: »Vielen Dank, Claudia. Das ist toll, was du da immer auf die Beine stellst. Könnest du vielleicht noch erwähnen, dass man unsere Geschichte ganz unabhängig von den anderen Büchern lesen kann? Das würde uns wirklich sehr freuen!«
Jeff: »Oh Mann, wie peinlich ist das denn jetzt? Danke. Wir müssen los.«
Sheryl: »Tschüss, Claudia …«