Mittwoch, 15. April 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Der Untergang Ijaras - Stahl und Asche von Malte Schiefer


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Helgrin und Vaspart aus „Der Untergang Ijaras – Stahl und Asche“, um mit ihnen über das Buch und ihren Autor zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten. Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Helgrin: Ich bin Helgrin, die Tochter des Schmieds. Ich lebe in Hügelheim, einem Dorf am Rande des Dunkelwaldes.
Vaspart: Ich bin Vaspart, Aurator und damit Finanzermittler aus Ijaria, der Hauptstadt des Freien Reiches.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Helgrin: Meine Geschichte handelt von meinem Leben in Hügelheim. Ich bin dort ausgegrenzt – aber ich möchte dazugehören! Alle nennen mich Dämmerling, weil ich keine Mutter habe. Und dann ist da Astrin – ich glaube, mein Vater ist in sie verliebt, aber ich mag sie nicht besonders. Oder vielleicht doch? Irgendwie finde ich sie verdächtig.
Vaspart: Meine Finanzermittlungen bringen mich genau in die Gegend, wo Helgrin wohnt. Ich bin auf der Spur von etwas, was eine Verschwörung gegen den König sein könnte. Aber, um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, worauf ich mich da einlasse, auch wenn ich glaube, alles im Griff zu haben.
Glaubt ihr, macht es dem Autor Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Helgrin: schweigt dazu.
Vaspart: Nun, das glaube ich nicht. Ich muss annehmen, dass er keine andere Wahl hatte. Anders ist das sonst nicht zu erklären.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Helgrin: Am Ende lerne ich jemanden kennen, der mir sehr wichtig wird.
Vaspart: Ganz am Anfang kehre ich von der Arbeit zurück nach Hause und treffe auf meine Frau. Das ist, wie ich leider sagen muss, der einzige Moment, den ich als Lieblingsmoment bezeichnen kann. Der Rest wird dann doch eher … nunja.
Was glaubt ihr, wie viel von eurem Autor steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Helgrin: Ich glaub' viel. Aber ich kann nicht sagen, was.
Vaspart: Wünschen kann man es ihm nicht unbedingt. Aber irgendwo muss das alles ja herkommen, nicht wahr? Immerhin hat er auch die Nebenfiguren geschrieben, und auch die decken eine ziemliche Bandbreite ab.
Wie würdet ihr euren Autor beschreiben?
Helgrin: Er ist die ganze Zeit bei uns geblieben.
Vaspart nickt: Ja, das kann man dann wohl so sagen. Das zumindest.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Vaspart: Er plottet ja alles durch, daher wird er ihn wohl schon gewusst haben. Mir jedenfalls war er zu keinem Zeitpunkt bekannt. „Stahl und Asche“? Vielleicht hätte der Titel mich hellhörig werden lassen.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Helgrin: Sie ist darauf. Auf dem Pferd.
Vaspart: Ja, warum ausgerechnet sie? Am Anfang als ich es gesehen habe, dachte ich, ich sollte das sein. Das wäre auch mehr in meinem Sinne gewesen. Aber ja, passend ist das schon, irgendwie, immerhin spielt sie für uns beide eine Rolle.
Helgrin: Und der Hammer gehört mir.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Helgrin: „Arme und Füße baumelten aus dem Wagen. Dann, ganz langsam, schob sich ein Gesicht nach vorn. Ein ernstes Gesicht, dachte Helgrin sofort, ein stilles Gesicht. Sie trat noch näher an den Wagen heran, und jetzt sah sie, dass das Mädchen scharfe Gesichtszüge hatte und langes schwarzes Haar, das zu einem Zopf geflochten war.“
Vaspart: „Es war die Mauer Ijarias, aus ihrem strahlend weißen Stein, hoch und erhaben, unbezwingbar. Fern im Osten ging gerade die Sonne auf und schickte ihre Strahlen über das weite Land. Ein warmer Wind wehte ihr über das Gesicht, und sie sah, wie die weißen Steine im Licht der aufgehenden Sonne aufleuchteten. Aber das hier war keine Erinnerung, nichts, was sie erlebt hatte, das wusste sie. Das hier war …“ Hier muss ich abbrechen, alles andere würde leider zu viel verraten.
Danke für das Gespräch

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