Freitag, 20. März 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Nika - Falsche Neun von Frieda Feuerdorn

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Nika, um mit ihr zusammen über das Buch „Nika – Falsche Neun“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Nika: Hi, ich bin auch froh, dass du dich bereiterklärt hast, mit mir ein wenig für zukünftige Interviews zu üben. *Seitenblick geht zu ihrer PR-Agentin*
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Nika: *räuspert sich* Ich bin Nika Sturm, 18 Jahre alt, und ich bin Mittelstürmerin bei der Damenmannschaft Union Berlin … und in der … deutschen Nationalmannschaft. Fußball ist mein Leben, darum habe ich es auch noch nicht geschafft, den Führerschein zu machen. Immerhin habe ich mein Abi schon in der Tasche.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Nika: Es geht darum, wie und wieso ich plötzlich zu den Profis komme und wie es mir dort ergeht. Es ist nicht leicht als Neuling, und schon gar nicht, wenn man „Das Experiment“ ist. Ich muss mich menschlich und bei den Spielen behaupten, finde und verliere Freunde und darf vor allem den Präsidenten nicht enttäuschen. Die Medien sind dabei ständig auf mich gerichtet und nebenbei lerne ich auch noch den Star meines Bruders kennen, von dem ich nicht so recht sagen kann, was er eigentlich bezweckt.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Nika: Ich muss ganz schön was mitmachen und manchmal verfluche ich Frieda dafür. Aber sie gibt mir die Chance, zu spielen, und dafür bin ich ihr sehr dankbar. Ich hoffe, dass ich am Ende mein Ziel erreichen darf. Meinen Traum lebe ich dank Frieda ja schon, auch wenn er sich oft nicht so glitzernd darstellt, wie man immer meint.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Nika: Mehrere. Mein Bruder würde sagen, es ist die Stelle, als ich bei Instagram einen peinlichen Fehler begehe. Meine Mutter würde sagen, als sie endlich Gelegenheit hatte, das Bayern-Trikot zu waschen, das ich am Anfang der Geschichte von dem Spieler bekommen hab. Für mich ist es wohl das Duell, auf das ich all die Zeit hingefiebert habe.
Was glaubst du, wie viel Frieda steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Nika: Das ist schwer zu sagen. Ich denke, Frieda hat viel von sich in meine Familie gesteckt. Vor allem Matteo soll ein wenig an ihren eigenen Bruder erinnern. Der nennt sie auch immer Bro.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Nika: Ich habe sie im Schreibprozess vollkommen fokussiert erlebt. Sie hat so viel Herz und Liebe in meine Geschichte gepackt, dass mir ganz warm wird. Die Reihe bedeutet ihr was, da es um mehr als nur den Fußball geht. Es geht um Frauen, um Selbstwert, um Zerrissenheit und Mut. Ich denke, all das ist auch tief in ihr selbst Thema.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Nika: Der Titel trägt meinen Namen und das von Anfang an, auch wenn es erstmal nur ein Arbeitstitel sein sollte. Der Untertitel hat sich aber ein paarmal verändert, bis er feststand. Ich hab mich da rausgehalten und lieber noch ein paar Torschüsse geübt.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Nika: Ich hatte große Angst, dass das Cover mir nicht gefällt. Es musste ja zum Genre passen und da gibt es 2 Möglichkeiten. Die andere war aber zu cozy und wenn meine Geschichte eins nicht ist, dann cozy. Also ja, ich bin sehr glücklich damit, wie es jetzt ist.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
Nika: Puh, das ist schwer, denn es gibt soooo viele tolle Sprüche und Sätze dieses mal.
Ich nehme dieses, weil mein Trainer auf dieser Pressekonferenz genau das gesagt hat, was ich in dem Moment gern gesagt hätte. Leider war ich da einfach noch zu grün hinter den Ohren.
„Mit Nika haben wir ein medial unverbrauchtes Gesicht und vor allem Zeit, sie so aufzubauen, wie wir es brauchen. Im Moment mag sie für ein Wagnis stehen, ein Experiment, wenn Sie so wollen. Aber ich gebe Ihnen Brief und Siegel, dass in wenigen Wochen oder Monaten dieses Gesicht hier für Mut und Ehrgeiz stehen wird, und für viele, viele Tore, von denen jedes einzelne für Männer wie Sie ein Tritt in die Eier sein wird.“
Danke für das Gespräch.

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