
Buchvorstellung einmal anders
Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Jack und Steffi aus „Yes or No 3 – Mr. und Mr. Smith“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.
Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?Jack: Hi. Unsere Brüder waren zu beschäftigt damit, Väter zu sein, deshalb müssen wir das übernehmen.Steffi: Hallo und danke, dass wir hier sein dürfen.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.Jack: Ich bin Jack, Yanniks Schwester. Ja, ich weiß, du wunderst dich über den Namen. Eigentlich heiße ich Julia, aber den Spitznamen Jack hab ich seit meiner Jugend und bin ihn nie losgeworden.Steffi: Yannik hat erzählt, du hast ihn gehegt und gepflegt. *grinst* Ich bin Stefanie, Neos Schwester. Unsere Brüder sind verheiratet. Was sind wir dann eigentlich voneinander, Jack?Jack: Ähm … Schwippschwägerinnen?
Glaubt ihr, macht es dem Autorenduo Spaß eure Brüder in so manche schwierige Situation zu stoßen?Steffi: Das ist knifflig, weil wirklich viel passiert. Versuchen wir es damit: Neo und Yannik bekommen unverhofft das Kind von Yanniks Ex-Freundin und müssen mit der neuen Situation irgendwie klarkommen.Jack: Und zwischen einem zahnenden Baby, vollen Windeln und zwei Vollzeitjobs setzen sie sich gegen Niklas, unseren anderen Bruder, zur Wehr, der ihnen das Kind wegnehmen will.Steffi: Und Neo fällt es echt schwer, sich mit der neuen Situation anzufreunden. Immerhin wusste er nicht einmal, ob er überhaupt Kinder will.Jack: Währenddessen wird Yannik von Gewissensbissen zerfressen, weil er Neo das zumutet. Das waren fünf, oder?
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?Jack: Na ja, eigentlich haben sie ihnen ja nur dieses Kind gegeben. Alle die anderen Probleme der zwei sind hausgemacht. Dass Neo seinen Job vorerst aufgibt, um für das Baby dazusein, Yanniks zweite, aber diesmal schwule Pubertät …Steffi: Die Dysphorie, die Neo dadurch wieder packt … Es soll eben authentisch sein, was die beiden da erleben. Und ich glaube, das ist ihnen schon auch gelungen. Spaß hatten sie dabei wahrscheinlich weniger, es wird doch viel gelitten, so summa summarum.
Was glaubt ihr, wie viel von Nadine und Yves steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?Jack: Die Testamentseröffnung von Claudia. Das war sehr emotional. Andererseits freue ich mich immer über die Stelle mit der Speisekammer. *lacht*Steffi: Meine ist die, in der Neo zum ersten Mal von „unserem Baby“ spricht. Definitiv.
Steffi: Wenn ich raten könnte, würde ich sagen, dass Yannik und Neo den beiden von all ihren Protas am ähnlichsten sind. Beide bodenständig, wollen nur das Beste füreinander, aber manchmal hapert's einfach an den äußeren Umständen, dass das Leben nicht so klappt, wie sie es wollen.Wie kamen eure Autoren auf die Idee für das Buch?
Jack: *lacht* Das war tatsächlich nur ein Witz, den Yves mal irgendwann gerissen hat, als sie noch Teil 1 geschrieben haben. Und Nadine war sofort begeistert von der Idee, sodass daraus der Plot für Teil 3 entstanden ist. Teil 2 war da nämlich schon fertig geplant.Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?Steffi: Mr. und Mr. Smith war tatsächlich der Arbeitstitel der Reihe seit Band 1. Als es darum ging, alle drei Bände zu benennen, hat sich Yves gewünscht, dass ein Band genau so heißen soll. Also hat Band 3 diesen Titel bekommen.Jack: Wir haben sowieso nie Mitspracherecht, wir sind ja „nur“ die Schwestern. Unsere Brüder hören nur höchst selten auf uns. Wobei es ihnen guttun würde, ab und an mal das zu machen, was wir sagen.Steffi: *amüsiert* Du meinst, sie sollen eigentlich das machen, was du sagst.Jack: Ganz genau.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?Steffi: Nein, es ist perfekt, wie Yves es entworfen hat! Alle drei Cover erzählen eine kleine Geschichte. Auf dem ersten Band stehen die beiden noch getrennt voneinander. Beim zweiten stehen sie mit dem Rücken zum Betrachter, als würden sie in die Vergangenheit schauen.Jack: Und auf dem dritten stehen sie ganz eng beieinander und wenden sich endlich der Zukunft zu. Total perfekt.
Danke für das Gespräch.Steffi: Meins ist das hier: „Ich hab versprochen, dass ich immer bei dir bleibe. Ich habe nicht vor, das Versprechen zu brechen.“Jack: Ich entscheide mich für das hier: „Gar nichts machst du kaputt. Du hältst uns zusammen, du sorgst dafür, dass das hier funktioniert, Neo. Ohne dich wäre ich nichts.“
Jack: Sehr gerne.Steffi: Danke, dass wir als Nebenfiguren dabei sein durften.
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