Donnerstag, 26. März 2026

[Autoreninterview] Katja Kleiber



Autoreninterview
Katja Kleiber

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich morde mit Begeisterung, aber nur literarisch. Im echten Leben kann ich kein Blut sehen. Meine Krimis sind auch nicht besonders blutrünstig, ich schreibe Spannungsliteratur mit großem Interesse an gesellschaftlichen Missständen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
ich schreibe eigentlich schon immer, sowohl beruflich als auch privat.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Bisher sind zwei Bände meiner Spanienkrimi-Trilogie erschienen, der nächste folgt im Sommer. Das ist eher Romantic Suspense, da ist immer eine Liebesgeschichte mit dem Krimi verwoben. In meiner Frankfurtkrimi-Reihe erscheint im März der fünfte Band, zwei weitere sind noch geplant.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, ich habe gerade den fünften Frankfurt-Krimi beendet und schreibe nun den dritten Spanien-Krimi. Das macht viel Spaß, weil ich mich gedanklich ans Mittelmeer versetze.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich gehe mit meinem Hund in den Wald, um zu entspannen und einen Gegenpol zum ständigen Arbeiten am Computer zu haben.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Klar, ich lese eigentlich täglich, und zwar vom Sachbuch über den Krimi bis hin zu Thrillern. Zu meinen Lieblingsautoren zählt momentan Jussi Adler-Olsen mit seinem Sonderdezernat Q und Carl Mörck.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich schreibe meistens auf dem Sofa 😉 Da bin ich ganz entspannt und tippe vor mich hin.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Langweilig. Ich gehe mit dem Hund raus, dann schreibe ich eine Stunde lang an meinem aktuellen Krimi. Danach schreibe ich journalistische Artikel. Mittags gibt es was Leckeres zu essen und dann geht es wieder an den Schreibtisch. Es gibt ja auch viel Organisatorisches zu erledigen, von Buchhaltung bis Marketing.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ganz klar der Krimi, sowohl beim Lesen wie beim Schreiben.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
„Die Inspiration existiert, aber sie muss dich bei der Arbeit finden.“ Pablo Picasso
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Spanien, weil da zuverlässig schönes Wetter ist und ich dort Freunde habe.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Kritik hilft, sich weiterzuentwickeln, muss aber berechtigt und konstruktiv sein.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich habe drei Eifelkrimis im Emons-Verlag veröffentlicht und würde nicht ausschließen, dort auch wieder ein Buch zu platzieren. Momentan habe ich jedoch viele Ideen, die ich möglichst rasch zu Papier bringen und veröffentlichen möchten. Mit einem Verlag dauert es länger und es ist nur ein Buch pro Jahr möglich.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Unterstützt bitte uns freie Autor/innen, damit wir sichtbar werden. Das ist jedes Jahr schwerer, weil immer mehr Bücher auf den Markt geworfen werden. Jede Erwähnung und jede Rezension hilft uns, danke.

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