Samstag, 5. März 2022

[Buchvorstellung einmal anders] Scott Monroe von J.M. Cornerman


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit dem Protagonisten Scott Monroe und seiner Autorin, um mit ihnen über das Buch „Scott Monroe“ zu sprechen.


Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten. Da ich gerade lange mit deiner Autorin gesprochen habe, wäre es toll, wenn du dich meinen Lesern vorstellen würdest, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Klar gerne. Ich heiße Scott Monroe, lebe in Chicago und bin aufstrebendes Boxtalent im Heavy Weight.
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.
Sportlich, emotional, leidenschaftlich, frisch und jung. Für alle Punish Fans ein „nach Hause komme“. Treffen mit alten und neuen Gesichtern.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen? Hat er dich richtig eingeschätzt?
Jay kennt den Club in und auswendig, sie hat mich da schon sehr geschickt und mit dem richtigen Quäntchen Gefühl durchgezogen. / Ja, der Club ist tatsächlich mein zweites Zuhause.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Ja, aber die verrate ich nicht vor dem Release. Lest es selber und ich wette auch ihr entdeckt eine Lieblingsstelle.
Was glaubst du, wie viel J. M. steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter? Hat er alles erwähnt oder gibt es da noch etwas zu sagen?
Jay ist in jedem Prota. Ob es gefühlsmäßig ist oder das Thema, dass sie gerne in der Story aufarbeitet. / Da liegt er goldrichtig!
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Jay ist ... eine unglaubliche Empathin, sie leidet und fühlt in jeder Story mit. Sie liebt Happy Ends, weil sie es teilweise in der Realität oft traurig findet, wie oft Geschichten schlecht ausgehen, weshalb sie in ihren Stories dafür ist, das die Welt positiv ist.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du als Hauptcharakter vielleicht sogar Mitspracherecht?
Nun ja, die Punisher sind bekannt und mein Name gefiel Jay eben besonders gut für mich.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Wir lieben es beide. Scott findet sich sehr gut getroffen.
Was ist jeweils euer Lieblingszitat aus dem Buch?
Verraten wir vor dem Release noch nicht. Aber einen Tipp geben wir. In der Widmung ist ein Zitat von Muhammad Ali, dem weltbesten Boxer, dass ist großartig!
Danke für das Gespräch.

[Autoreninterview] J.M. Cornerman

Autoreninterview
J.M. Cornerman

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hallo, ich schreibe unter dem Synonym J.M. Cornerman, seit Januar 2015. Bekannt wurde ich mit der Punish Reihe. Habe 2017 den Scoutz Award in der Kategorie Erotik gewonnen und meine Bücher mischen sich zwischen Erotik, Sportler, Liebesromanen und Dramen. Schön, dass ich heute hier bin.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Mich haben meine Stories so lange im Traum beschäftigt, bis ich sie niedergeschrieben habe. Ist heute noch teilweise so.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Von Sportlern, Girlband, Drama, Humor/Liebe, Mexikanische Brüder und heiße Barkeeper.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Aktuell noch an der Veröffentlichung von Punish 11, danach geht es aber zur Next Generation, den erwachsenen Kindern der Boxer.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Weggehen, spazieren, Yoga und Zeit mit der Familie verbringen.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich liebe Ephraim Kishon ... zwar völlig anderes Genre, aber er schreibt so großartig.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich schreibe sehr gerne im Garten auf der Liege, unter dem Sonnenschirm, rieche den Sommer und trinke eine eiskalte Ingwerlimonade.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Wie bei jeder normalen Frau, Hund lüften, kochen und putzen oder auch mal Kaffee trinken und bummeln...
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Nach wie vor Liebesromane oder Poesie
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Taten sagen mehr als tausend Worte.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Die Schweiz, weil da ein Teil meiner Familie herkommt und ich mich da sehr sehr wohl fühle.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich würde lügen, wenn ich sage: da stehe ich voll drauf. Aber wenn sie gerechtfertigt ist, dann ok.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich hatte damals zwei tolle Autorinnen dir mir großartige Tipps gegeben haben und so wurde ich Spler.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Lebt für das was ihr liebt. Und danke für eure TREUE all die Jahre.

Freitag, 4. März 2022

[Buchvorstellung einmal anders] Soultaker 3 - Die zwei Seiten der Macht von Christiane Grünberg




Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Alex, um mit ihr über das Buch „Soultaker 3 : Die zwei Seiten der Macht“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Ich freue mich sehr bei Dir zu sein.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Ich bin Alexandra und spiele die Hauptfigur in der Buchreihe Soultaker. Hier wird so ein bisschen meine Lebensgeschichte erzählt, wie ich von heut auf morgen plötzlich in ein ganz anderes Leben gezogen wurde.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Der 3. Band der Soultaker Reihe setzt circa zwei Jahre nach dem 2. Band an. In der Zwischenzeit habe ich mir mit Sam und den White Takern ein entspanntes Leben auf dem Lande aufgebaut. Doch plötzlich befinde ich mich im Fokus einer Anschlagsserie, die mich vermuten lässt, dass jemand einen Rachefeldzug gegen mich und meine Familie plant. Vielleicht sogar gegen die ganze Soultaker Gemeinschaft.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Wenn man Band 3 gelesen hat, dann definitiv letzteres. Hier gibt so einige schwierige und sehr grenzwertige Erlebnisse. Aber dafür schenkt sie mir auch ganz einzigartige Momente, für die ich sehr dankbar bin.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Oh ja, aber die werde ich noch nicht verraten. Denn sie gehört zu den schönsten Tagen meines Lebens und der Leser soll noch nicht zu stark gespoilert werden ;-)
Was glaubst du, wie viel Christiane steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Ich glaub in jedem unserer Figuren steckt ein bisschen Christiane oder vielleicht auch Eigenschaften, die sie einfach spannend findet oder selber gerne verkörpern möchte.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Sie ist ein sehr kreativer Mensch, mit festgelegten Wertevorstellungen. Sie mag es gerne kleine „Messages“ in ihre Romane zu platzieren.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Da der Sub-Titel immer auf meine Geschichte passt, habe ich noch nie ein Veto eingelegt ;-)
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Mit dem Cover bin ich eigentlich sehr zufrieden. Die Flammen hätte ich vielleicht noch etwas goldener gemacht ;-)
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
Wir hatten gegen die Finsternis angekämpft und ein neues Licht in unser Leben gebracht. Und jetzt würden wir es beschützen.
Danke für das Gespräch.
Ich bedanke mich auch und freue mich auf ein Wiedersehen.

Donnerstag, 3. März 2022

[Buchvorstellung einmal anders] Endless Moments aus dem Hawkify Books Verlag

 



Buchvorstellung einmal anders


Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autoren der Anthologie, aber sie kommen nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus, ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Endless Moments“. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Sie werden nicht kommen. Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben den Autoren am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um mit mir zu reden.
Zeit finden ist immer gut! Meistens hat man eh zu wenig davon.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Ich bin ein vielseitiges Buch. Genau gesagt 484 Seiten. Und ich bin gut gefüllt mit 30 spannenden, lustigen, romantischen Geschichten von 30 spannenden, lustigen und romantischen Autor*innen.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit den 30 Autoren zusammenarbeiten musstest, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihnen leichter gefallen ist sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Hmmm… du stellst schwierige Fragen. Persönlich kenne ich ja nur eine der Autorinnen, und die führt ihre Figuren immer mit viel Humor durch die Höhen und Tiefen des Lebens.
Hast du Lieblingsstellen, die du uns gerne vorstellen würdest?
Uiii, das wird ja immer schwieriger! Da sind so viele gute Stellen in mir! Aber besonders gut finde ich den Auftritt vom rostigen Ritter in seiner Recycling-Rüstung.😂😂
Weißt du wie viel von deinen Autoren tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt?
Also, genau kann ich dir das nicht sagen, aber wir Bücher auf Kindle haben einen regen Austausch, und darum weiß ich, dass man meistens in zumindest einer Figur in den Geschichten den Autor oder die Autorin erkennen kann. Zum Beispiel gibt es in der Geschichte „Romantik in Dosen“ eine Kammerzofe… 😉
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autoren beschreiben?
Ich glaube, die Charaktere sehen ihren Autor oder ihre Autoren wie einen Vater oder eine Mutter – sie haben sie zum Leben erweckt, und dafür sind sie ihnen sehr dankbar.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Der Titel kam vom Verlag, da mische ich mich nicht ein. Außerdem finde ich ihn sehr gut.
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich finde meine Hülle kleidet mich perfekt.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus den Geschichten interessieren.
»Ihr wollt um meine Hand anhalten?«, fragte Kunigunde, und ihre Stimme klang wie ein gespannter Bogen kurz vor dem Abschuss. »Euer Pferd sieht aus wie ein Ackergaul und Ihr selbst wie ein Ritter in Dosen. Habt Ihr Eure Rüstung aus dem Altmetall-Container gestohlen? Niemals werde ich so einen traurigen Recycling-Recken zum Manne nehmen!« Sie begann schallend zu lachen, und die anderen Hühner gackerten lauthals mit.
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz zum Buch »Danke, für deine Geduld und Antworten« zuzuflüstern.
Dann vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Mittwoch, 2. März 2022

[Buchvorstellung einmal anders] Desperate - better without you von Emilia C. Kingston

 



Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Catherine Thompson, Aidan Wyle und Olivia Stewart aus „Desperate – better without you“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Cathi: Wir danken dir. Ist es nicht verrückt, dass wir uns schon zum zweiten Mal treffen?
Oli: Cathi, davon hast du mir gar nichts erzählt.
Cathi tunkt ihren Keks in den Kaffee und zuckt mit den Schultern.
Oli: Darüber reden wir noch. Aidan, wusstest du davon?
Aidan grinst und küsst Cathi auf die Schläfe.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Cathi: Ich bin die Schwester von Matt. Es fühlt sich an, als wäre es erst gestern gewesen, dass wir in einer anderen Konstellation zusammensaßen. Ich soll dich von den Beiden grüßen.
Oli: Ich arbeite als Innendesignerin und kremple mein Leben gerade um. Cathi ist buchstäblich über mich gestolpert. Wir waren uns sofort sympathisch und sind Freundinnen geworden.
Aidan: Ich kann mich noch gut an das erste Zusammentreffen mit Cathi erinnern. Streicht ihr die Haare nach hinten über die Schulter und sieht Cathi verträumt an. Ich war geschäftlich in Manhattan und kam ihr zu Hilfe. Mir gehört der Club Will’s Night in Brooklyn.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Cathi: Ich habe es in Dawson nicht mehr ausgehalten und wollte einfach nur weg.
Es ist ein auf und ab. Mir ging es nicht besonders gut, als ich in New York ankam, aber ich traf diese besonderen Menschen. Leider kann man seiner Vergangenheit nur so lange entfliehen, bis einen wieder einholt.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Aidan: Ich glaube, sie reibt sich nach solchen Szenen die Finger und lacht teuflisch vor ihrer Tastatur. Ich traue ihr alles zu und habe echt Angst, was noch auf uns zu kommt.
Oli: Frag mich mal. Ich denke jeden Tag, dass ich die Nächste bin.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Oli: Ich liebe Cathi und ich muss immer daran denken, wie sie in diesem Café unter den Tisch gekrabbelt ist, um sich vor Aidan zu verstecken.
Cathi: Die Ankunft in New York. Es war einfach so krass und die Stadt hat es mir nicht unbedingt leicht gemacht.
Aidan: Ich werde Cathi‘s Gesichtsausdruck niemals vergessen, als wir uns in meinem Club wieder begegnet sind und wie wir an diesem Abend getanzt haben. Gott, die Frau macht mich verrückt.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Oli: Sie hat mir mal verraten, dass in uns Mädels ziemlich viel von ihr steckt. Näher ist sie darauf nicht eingegangen, aber das greife ich bei einem gemeinsamen Cocktail nochmal auf.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Aidan: Chaotisch und dramatisch. Ich kann mich noch erinnern, wie viel Drama sie mir angedichtet hat. Kaum auszuhalten. Zum Glück hat sie noch die Kurve gekriegt.
Cathi: Wir sind Freunde geworden.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Cathi: Sie wollte wohl, dass alles zusammenpasst. Voll der Monk. Die Titel beginnen alle mit D und die Untertitel mit B
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Alle gleichzeitig: 100%
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Cathi: Seine Worte schneiden mir ins Herz und lassen es bluten. Ich verblute vor seinen Augen und wir stehen voreinander, als wären wir Fremde, die alles voneinander wissen, all den Schmerz und all den Kummer, aber sich doch nicht kennen.
Aidan nimmt ihre Hand und drückt sie fest.
Aidan: Loslassen schmerzt, aber manchmal schmerzt es mehr an etwas festzuhalten, was es nicht mehr gibt.
Oli: Es gibt Menschen, die lernt man kennen und mit anderen fühlt man sich sofort verbunden. Als wären sie der Mensch, der einem im Leben gefehlt hat.
Danke für das Gespräch
Oli: Sehr gerne. Vielleicht sieht man sich wieder.
Cathi: Gehen wir noch einen Kaffee zusammen trinken, Claudia?
Aidan: Danke, ich muss dann auch los. Die Pflicht ruft. Küsst Cathi auf die Stirn.

Dienstag, 1. März 2022

[Buchvorstellung einmal anders] Der Weg, den wir gemeinsam gingen von Jenny Ehrle



Buchvorstellung einmal anders 

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Sophie und Maria aus „Der Weg, den wir gemeinsam gingen“ und deren Autorin Jenny Ehrle. 

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig beim Interview unterstützen? 
Maria: Natürlich, wir unterstützen uns immer gegenseitig. 
Sophie: Immer. 
Ich hatte ein langes Gespräch mit eurer Autorin, deshalb wäre es schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet. 
Sophie: Wir sind einfach wir. Ein Haufen durchgewürfelter Mädchen, die sich gegenseitig auf die Nerven gehen können und trotzdem lieben. 
Maria: Treffend formuliert, Sophie. Aber darunter kann sich doch jetzt trotzdem niemand etwas vorstellen. Also von Anfang: Wir sind Sophie und Maria, zwei der 5 Freundinnen aus „Der Weg, den wir gemeinsam gingen“ und Freunde, das sind wir bereits seit Kindertagen. 
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen. 
Maria: Im Buch geht es um unser Leben, unseren Alltag, unsere Träume … 
Sophie: Und unsere Ängste. 
Maria: Genau. Und darum, wie wir sie gemeinsam meistern. Wie schon erwähnt, sind wir fünf Freundinnen - Lea, Hannah, Sophie, Megan und meine Wenigkeit. Ihr könnt uns begleiten, wie wir unser Leben meistern und mit einem plötzlichen Schicksalsschlag umgehen. 
Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein? 
Autorin: Ich würde nicht sagen, dass es mir Spaß macht irgendjemanden zu quälen, nicht einmal meine erfundenen Personen. Aber Friede-Freude-Eierkuchen … das ist so fernab vom Leben, dass es niemand glauben würde. Es gehört nun einmal dazu, das die Dinge nicht immer laufen, wie wir uns das wünschen und manchmal müssen wir enorme Scheiße bewältigen. Ich will das Drama in meinen Geschichten nicht künstlich aufbauen, aber auch im wahren Leben hat nunmal jeder sein Päckchen zu tragen. 
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet? 
Maria: Ich würde sagen, die Nacht in Dublin. Gemeinsam abschalten, das Leben genießen und den Alltag für einen Abend vergessen. Das haben wir alle so dringend gebraucht und es war wundervoll. 
Sophie nickt zustimmend. 
Wie viel echte Jenny steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter? 
Autorin: Es steckt etwas von mir, in allem was ich schreibe. Selbst wenn es nur ein Gefühl ist, eine Meinung, oder eine kleine Redewendung, die benutzt wird. Ich schätze man kommt gar nicht drum herum, auch etwas von sich selbst preiszugeben, wenn man schreibt. Es gibt nichts persönlicheres, selbst bei frei erfundenen Geschichten, schließlich kommen sie aus den Gedanken der Autoren. In diesem Fall steckt tatsächlich etwas persönliches darin, insofern dass ich selbst die Freundschaft zu einigen Frauen als Inspiration hatte. Allerdings haben die Dinge, die meinen Protagonisten widerfahren und wie sie handeln, nichts mit meinem „wahren Leben“ zu tun. 
Wie würdet ihr als Hauptcharaktere eure Autorin beschreiben? 
Maria: Puh, das ist eine schwere Frage. 
Sophie: Ehrlich. 
Maria: Ehrlich? 
Sophie: Ja, ehrlich. Hier wird nicht beschönigt, aber auch nicht hinterm Berg gehalten. Wir könnten nicht so offen miteinander umgehen, wenn unsere Autorin nicht ehrlich wäre. 
Maria: Und vielleicht ist sie ein Träumer. Schließlich beschreibt sie mit uns etwas, das sich viele Menschen wünschen: Eine Freundschaft, die hoffentlich alles durchsteht. 
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr zwei vielleicht sogar Mitspracherecht? 
Autorin: Ich glaube, die Idee zum Titel kam mir erst nach den ersten Kapiteln. Einfach, weil es genau das beschreibt, worum es in dem Buch geht. 
Sophie: Außerdem wollten wir diesmal einen deutschen Titel, nicht wie bei ihrem Jugendroman. 
Maria: Und etwas poetisches sollte es haben. 
Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen? 
Sophie: Haben Sie sich schon mal die Cover von Sarah Scheumer angesehen? Die Frau weiß, was sie tut. 
Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch. 
Maria: »Wir waren unser Zuhause, seit jeher und für immer.« 
Sophie: »Wir werden kämpfen.« 
Vielen Dank für das Gespräch

[Autoreninterview] Jenny Ehrle

Autoreninterview
Jenny Ehrle

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin Jenny Ehrle, 32 Jahre jung und komme aus Thüringen, wobei ich in Hamburg aufgewachsen bin. Seit 2016 wohne ich nun im schönen Schwabenländle. Neben dem Schreiben fotografiere ich gerne, genieße die Zeit mit Freunden und Familie - vor allem mit meiner kleinen Tochter und lese natürlich. 
Wie bist du zum Schreiben gekommen? 
Das Schreiben hat mich schon immer fasziniert. Bereits in der Grundschule versuchte ich mich an ersten Gedichten und die Versuche nach längeren Geschichten folgten schnell. In meinen Schubladen findet sich beispielsweise noch ein komplett per Hand geschriebenes Buch, dass vermutlich niemals jemand außer mir lesen wird. Das Schreiben ist für mich eine Auszeit und manchmal auch Anstrengung zugleich. Für andere vielleicht vergleichbar mit einem Sport, den man braucht um den Alltag zu „verarbeiten“. 
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben? 
Da gibt es meinen Jungendroman „Because I Hate You“, in dem die Protagonistin Shayla den Tod ihres Vaters zu verarbeiten versucht. Wir begleiten sie dabei, in einer schwierigen Familienbeziehung die Teenagerzeit zu überstehen und auf eine erste Liebe zu treffen. Den Jugendroman habe ich selbst als Teenager geschrieben und bereits 2012 veröffentlicht. Im September 2020 erschien dann mein erster Roman im Bereich Belletristik, „Der Weg, den wir gemeinsam gingen“. Hier steht die Freundschaft klar im Vordergrund. Es geht um eine Clique von 5 Freundinnen, die den Schicksalsschlag einer der ihren gemeinsam bewältigen müssen. Dabei versucht jede von ihnen die eigenen Probleme und den Alltag zu meistern und gleichzeitig wollen sie immer füreinander da sein. Ob das so gelingt, wie sie sich das vorstellen, dürft ihr gerne selbst nachlesen. ;) 
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk? 
Die Zeit zwischen meinen beiden Veröffentlichungen ist extrem lange. Das möchte ich definitiv nicht noch einmal erleben. Aktuell arbeite ich bereits an einer neuen Idee, mit Potential zu einer Reihe. Das Projekt hat den Arbeitstitel „Mein Freund der Trinker“, einfach weil mein Mann mir seit unserem Kennenlernen damit in den Ohren liegt, wie witzig dieser Buchtitel doch wäre und das ich unbedingt mal solch ein Buch schreiben soll. Inhaltlich hat es jedoch wenig damit zu tun. 
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten? 
Wie bereits erwähnt, verbringe ich die Zeit mit Familie und Freunden. Ein gemütlicher Abend mit gutem Essen, langen Gesprächen und den richtigen Menschen um mich herum genieße ich dabei am meisten. Aber hey, ich schätze wir alle vermissen seit dem großen C, die Möglichkeit mal wieder so richtig tanzen zu gehen. 
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst? 
Ich liebe die Bücher von Anna McPartlin. Über meine Instagram-Book-Bubble bin ich aber auch auf so viele neue Autoren aufmerksam geworden: Sarah Prinz, Kathinka Engel und Anna Konelli beispielsweise gehören aktuell unbedingt auf meinen Bücherstapel. Wer sie noch nicht kennt, muss das unbedingt nachholen! 
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst? 
Da mein Arbeitszimmer vor zwei Jahren einem Kinderzimmer weichen musste, habe ich aktuell eine Schreibecke im Wohnzimmer. Vom Platz her ist das völlig ausreichend, für die Ruhe beim Schreiben allerdings nicht sehr förderlich. Deshalb schreibe ich meist Abends, oder wenn meine kleine Lausemaus in der KiTa ist. Ein absolutes Muss in meiner Schreibumgebung sind Lichterketten und seit meinem neusten Projekt auch ein kleines Moodboard, dass mich in die richtige Stimmung versetzt. Ansonsten nutze ich gerne Musik, um mich inspirieren zu lassen. 
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen? 
Ein ganz normaler Tag beginnt meist damit, dass mich etwas kleines dringlich darum bittet, endlich aufzustehen. Das passiert meist nämlich schon, bevor der Wecker klingelt. Dann heißt es erstmal den kleinen Menschen versorgen, KiTa-Tasche packen und selbst zu einem annehmbaren Erscheinungsbild werden, bevor man das Haus verlässt. Schminken gehört seit Corona übrigens selten zu meiner Routine. Unter der Maske sieht das eh keiner. Falls etwas eingekauft werden muss, erledige ich dass auch direkt. Wieder Zuhause mache ich mir dann den ersten Kaffee und begebe mich schon mal an den Schreibtisch. Aktuell habe ich dann die volle Zeit, für Autorendinge und zum Schrieben selbst, ab März beginnt dann aber wieder mein Job und die Zeit für kreatives wird damit erstmal minimiert. Momentan kümmere ich mich allerdings zuerst um Dinge, wie dieses Interview hier grade. Dann lege ich eine kurze Pause ein, in der ich mich um den Haushalt kümmere, oder schon mal abchecke, was ich zum Mittag essen könnte. In der nächsten Runde geht es dann ans Schreiben. Damit ich mir dafür auch wirklich Zeit frei räume, habe ich dafür aktuell von 10:00 - 11:00 einen Termin eingestellt, damit ich wenigstens eine Stunde am Tag dafür nutze. Wenn ich beim Schreiben nicht weiter komme, suche ich häufig neue Musik, oder gönne mir eine Pause, in der ich dann Hörspiele höre. Mittagessen, im Idealfall weiter schreiben und gegen 14:00 Uhr hole ich dann meine Tochter schon wieder aus der Kita ab. Ab da bestimmt meist sie, den restlichen Tag. Meine Schwester ist ebenfalls in Elternzeit und daher nutzen wir gerne die Möglichkeit Zeit miteinander zu verbringen, denn unsere Kinder lieben sich. Dann neigt sich der Tag schon wieder dem Abend entgegen und hat vermutlich die selbe Routine, wie bei 80% aller anderen Mütter: Abendessen, Kind zum Schlafen vorbereiten, Sandmann, Ewigkeiten zum Einschlafen der kleinen benötigen und am Ende völlig erledigt selbst auf dem Sofa sitzen und nicht mehr denken wollen. Mich dann zum Lesen aufzuraffen ist wirklich schwer, wobei ich mir das immer wieder vornehme. Aber ihr kennt das ja mit den guten Vorsätzen, Netflix ist so verführerisch… Wenn ich tatsächlich noch Energie und Inspiration habe, nehme ich mir auch gern den Laptop aufs Sofa und schreibe noch ein paar Zeilen. Dann geht’s ab ins Bett und mein Harry Potter Hörspiel wird eingeschalten (dieser Part ist sehr wichtig. Es wird IMMER Harry Potter zum Einschlafen gehört.) 
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben? 
Momentan lese ich sehr viel New Adult und schreibe auch in diesem Genre. Was die Zukunft bringt, kann ich sagen. Ich bin nicht wirklich festgelegt. 
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt? 
„And into the forest I go, to loose my mind and find my soul.“ - John Muir Aus meinem Roman vermutlich: „Ich war nirgendwo mehr ich selbst als beim Schreiben.“ - Der Weg, den wir gemeinsam gingen 
Hast du ein Lieblingsland und warum? 
England. Ich kann gar nicht genau sagen, wieso. Aber ich liebe London und den britischen Akzent. 
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um? 
Ich schätze, es kommt immer darauf an, wie die Kritik vermittelt wird. Wer mich einfach nur angreifen will, weil man grade selbst mit seinem Leben unzufrieden ist, ist bei mir an der falschen Stelle. Wirklich konstruktive Kritik ist etwas, dass uns alle nur voran bringen kann. Ich kann als Autorin daraus lernen, daran wachsen und natürlich auch feststellen, dass ich es eben anders machen will, als manch einer. Auch das gehört dazu: Sich selbst dabei kennenlernen. Im privaten Bereich gilt das natürlich genauso, allerdings achte ich auch hier darauf, wer, wie, welche Kritik äußert. Ich brauche Vertraute, die mir ihre ehrliche Meinung sagen und nicht nur das, was ich hören will. Aber ich lasse auch nicht jeden X-beliebigen über mein Leben urteilen. 
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen? 
Anfangs wollte ich schon gerne bei einem Verlag unterkommen und auch für zukünftige Projekte schließe ich das nicht aus. Aber „Der Weg, den wir gemeinsam gingen“ hat 5 Hauptprotagonisten und ein eher spezielles Thema, da eben keine klassische Liebesgeschichte, sondern die Freundschaft im Vordergrund stehen. Ich wollte die Geschichte nicht verbiegen, damit sie irgendwo hinein passt. Ich wollte die Oberhand behalten und alles selbst zu organisieren und zu entscheiden, mit jeglichen Freiheiten schien mir super reizvoll. Ich bereue es keine Sekunde, denn ich liebe, was aus meinem Buchbaby geworden ist! 
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest? 
Wenn ihr ein Buch, oder eine Geschichte toll findet: Teilt es, sagt es den Autoren und schreibt Rezensionen. Davon leben wir, davon zehren wir in unseren Momenten des Selbstzweifels - denn die gibt es zu genüge. Natürlich dürft ihr auch jeder Zeit sagen, wenn euch etwas nicht gefallen hat. Aber vergesst dabei bitte nicht, dass wir auch nur Menschen sind und unser Bestes geben.