
Buchvorstellung einmal anders
Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Flora und Dean aus „Woodhaven 9 - Verboten und doch so süß“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.
Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?Dean: Ich wurde gezwungen. Na ja, vielleicht wurde ich auch mit einer Haggis-Pizza bestochen. Also … ich bin käuflich. Irgendwie.Flora: Ich bin freiwillig hier, weil schließlich jemand dafür sorgen muss, dass er (deutet schmunzelnd auf Dean) keinen Unsinn erzählt.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.Flora: Hi, ich bin Flora und ich lese zu viel, grübel zu viel und verliebe mich wahrscheinlich in den falschen Mann. (nuschelnd – eventuell habe ich mich längst verliebt, aber pssst). Ach ja, und ich trage meistens Schwarz, wobei mein Herz natürlich deutlich weniger düster ist, als viele glauben.Dean: Dean. Werft, Verantwortung, zu wenig Schlaf. Und offenbar der schlechteste Babysitter der Welt … wobei ich diese Bezeichnung immer noch strikt ablehne.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?Dean: Das grenzt an Arbeit (grinst). Ein Mann, der weiß, dass er Abstand halten sollte. Eine Frau, die ihm diesen Abstand unmöglich macht (dabei schielt er demonstrativ Richtung Flora). Ein Haus mit definitiv zu vielen Türen ohne Beschriftung. Zu viele Gedanken. Und Gefühle, die verdammt nochmal nicht erlaubt sind.Flora:Es ist die Geschichte darüber, wie man sich hoffnungslos in jemanden verliebt, den man nicht lieben sollte, weil es der beste Freund des Bruders ist. (Wangen werden tiefrot)
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?Dean: Dessen bin ich mir ziemlich sicher, sie lacht dabei. Laut. Ich habe es gehört.Flora: Sie hat uns in ein Badezimmer gesteckt. Nackt. Also ich war nackt. Schätze, das beantwortet die Frage ausreichend. (verzieht dabei das Gesicht, bevor sich doch ein Kichern löst)
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?Flora: Alles, was leise ist. Ich liebe die Momente, in denen nichts gesagt wird und trotzdem alles irgendwie da ist. Und vielleicht auch die Szene, in der mein Schweinchenpyjama ihn ein bisschen aus dem Konzept bringt.Dean: Die Momente, in denen sie lacht. Und die, in denen ich vergesse, dass ich sie eigentlich nicht ansehen sollte.Beide fangen plötzlich an zu lachen, sagen gleichzeitig nur ein Wort und sehen sich dabei viel zu lange an - Popcorn
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?Flora: Wahrscheinlich zu viel. Diese ganzen Gefühle kommen nicht von ungefähr, vielleicht habe ich sogar meinen Hang zu dunkler Poesie von ihr.Dean: Unsere Autorin ist auch für das Chaos verantwortlich. Definitiv.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?Dean: Ich werde mich dazu nicht äußern.Flora: (schüttelt den Kopf über Dean) Romantisch und ein kleines bisschen sadistisch.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?Dean: Mitspracherecht? Ich wurde nicht mal gefragt, ob ich in diese verdammte Geschichte einziehen will.Flora: Der Titel passt leider viel zu gut. Hätte sie mich jedoch gefragt, wären mir bestimmt einige poetischere Worte eingefallen. (klopft dabei mit den Finger auf das Buch von Edgar Allan Poe)
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?Flora: Ich liebe es, zudem fühlt es sich wirklich nach uns an. Ein bisschen weich, ein bisschen intensiv. Und ich liebe den Popcornbecher.Dean:Ich hätte vielleicht ein bisschen weniger Herzklopfen draufgepackt. Gut, die Rosen passen, immerhin habe ich sie Flora geschenkt. Also ja, es passt.
Danke für das GesprächFlora: „Nicht jetzt. Versiegle meinen Mund mit tausend Schattenküssen, auf dass mein Herz dich nie vergesse.“ Oder hier das. „Doch wir liebten mit einer Liebe, die mehr war als Liebe.“ Hach, ich kann mich nicht entscheiden. (Lacht und blinzelt verstohlen zu Dean hinüber)Dean:„Die Nacht verfluche mein Herz, aber du bist das Einzige, was ich je ohne Zweifel wollte, Flora.“ (auch er sieht Flora an, räuspert sich dann und konzentriert sich dann auf ein imaginäres Steinchen, das er mit dem Fuß wegkickt)
Dean: Danke dir. Ich geh dann wieder Abstand halten.Flora: Ich danke dir, dass du uns hast zu Wort kommen lassen. (sieht sich um und flüstert dann leise) Er ist gleich wieder da, denn er ist nämlich nicht besonders gut im Abstand halten.
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