Autoreninterview
Ailis Regin
Hey, ich bin Ailis, 34 und lebe mit meinem Mann und meinen zwei Wirbelwinden von Jungs in Oberösterreich. Neben meiner Leidenschaft, dem Schreiben und lesen, komme ich beim Hula Hoop gerne etwas zur Ruhe oder powere mich beim Sport aus.Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?Ich habe es immer schon als Ventil benutzt, meine Gefühle zu ordnen. Seit ich schreiben kann, habe ich Geschichten verfasst, die mit den Jahren immer länger wurden.Anfangs Detektivgeschichten, mit der Zeit bin ich dann aber in den Fantasy- und Liebensbereich gewechselt, weil ich das später selbst gern gelesen habe.
Derzeit sind von mir keine Bücher auf dem Markt erhältlich. Ich hatte bereits 4 als Ebook veröffentlicht, habe sie aber wieder zurückgezogen, weil ich mit dem Inhalt nicht ganz zufrieden war, diese erhalten zu gegebener Zeit ein neues Release.Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Neben der Romance mit dem Arbeitstitel „Träume und Lebe“, das derzeit in der Lektoratsphase steckt, schreibe ich zwischendurch an einer neuen Romantasy. Ich will noch nicht zu viel verraten, aber sie trägt den Arbeitstitel „under ice“Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?Also …Schreiben. Natürlich ;)Lesen, mit meinen Kindern Ausflüge machen, mich mit meiner Freundin treffen. Und der Sport spielt in meinem Leben eine große Rolle. Ob Hula Hoop, laufen, Home Workouts, wandern, Rad fahren, ... Ich bin für nahezu alles offen.
Meine absolute Lieblingsautorin seit langem ist Jenny-Mai Nuyen. Mit ihren Büchern bin ich groß geworden und ich lese sie auch immer wieder, wenn es mein stetig wachsenden SUB zulässt.Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Mein ganzer Stolz ist mein neuer Schreibtisch mit Blick ins Freie. Aber grundsätzlich kann ich mit Block und Stift überall schreiben. Mit Krabbelstubenkind und einem 1.Klässler nutze ich jede Minute, in denen sie alleine spielen wollen und schreibe so meist auf dem Esstisch – im Sommer auf dem Terrassentisch.)Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?Aufstehen, Frühstücken, 20 Minuten Schreibzeit (ab Herbst vielleicht sogar mehr :D ), Arbeiten im Brotjob. Dann ist schon Mittagszeit – Haushalt, Hausaufgaben, Spielen mit den Kids …Dazwischen bei Kaffee werden (wenn’s gut läuft) ein paar Zeilen geschrieben.Abends wenn die Kinder dann schlafen sind, ist meine Zeit. Sport, Schreiben, Instagram füttern …Ziemlich unspektakulär – und dennoch oft gar nicht so einfach, Brotjob, Mamasein und Autorinnenleben unter einen Hut zu bekommen.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?Beim lesen sind sämtliche Genres von Romance (auch spicy, dark, … ab und an) und Fantasy dabei. Da mische ich immer durch, mal reine Liebesgeschichten, dann wieder ein Buch mit magischen Einflüssen.Schreibtechnisch bin ich in der Romantasy und Romance (new Adult, cozy, bisschen spice ;) …) unterwegs.
Hast du ein Lieblingsland und warum?Träume nicht dein Leben. Lebe deinen Traum.Danach lebe ich. Auch wenn ich schon ein paar Mal den Traum aus den Augen verloren habe, bin ich immer wieder dahin zurück, habe nie ganz aufgegeben, und werde es auch nie.Man lebt nur einmal und dieses Leben sollte man mit allem füllen, was einen glücklich macht.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?Nein, ich habe kein Lieblingsland. Ich bin in Österreich geboren und aufgewachsen und habe nie groß etwas von der Welt gesehen (abgesehen, von ein paar All inclusive Urlauben am Meer.)Nach Kaork würde ich gerne mal ;)
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?Ich arbeite daran …Nein, also – im ersten Moment bin ich tatsächlich oft eingeschnappt. Aber wenn ich über die Kritik in Ruhe nachdenke, dann kann ich sie grundsätzlich schon gut annehmen und Lehren daraus ziehen.
Also, ich habe mich nicht für oder gegen etwas entschieden. Ich habe nur für mich entschieden, dass ich es zu schade fände, meine Buchbabys in einer Schublade versauern zu lassen. Deshalb werde ich alles dafür tun, sie der Buchwelt näher zu bringen. Ob mit Verlag oder ohne, ist da eher nebensächlich.Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Lebt und liebt, als gäbe es kein Morgen
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