Samstag, 10. Januar 2026

[Autoreninterview] I. C. Carter


Autoreninterview
I. C. Carter

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hallo! Ich bin I.C. Carter, manchmal auch Incardia genannt und wenn es um teure oder zeitaufwendige Hobbies geht, hab ich mir direkt alles unter den Nagel gerissen, was man sich vorstellen kann: Neben Schreiben und lesen gehören auch Videospiele und getunte Autos zu meinen Leidenschaften. Deswegen verbinde ich die letzten Beiden im Racegame, um die investierte Zeit als Recherche rechtfertigen zu können. 😅
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
In der Schulzeit brauchte ich ein Hobbie, dass ich ständig mitnehmen konnte, um nicht überall Sachen doppelt zu lagern. Also habe ich angefangen zu schreiben, denn so ein Notizblock passt eigentlich immer in die Tasche.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Need for her Heart ist mein Debüt, auch wenn ich schon sehr lange an anderen Geschichten geschrieben habe.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
In meinem Kopf entstehen eigentlich immer neue Geschichten, aber ich schreibe auch gerade an einer weiteren Geschichte in der Racegame-Welt die noch ein wenig düsterer wird als Need for her Heart.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Wenn es nicht gerade an Autos oder Spieleprototypen herumschrauben ist, zocke und fotografiere ich sehr gern oder kümmere mich um die Pflanzen in unserem Garten. Im Winter tauscht der Garten dann gern mit Stricken oder Häkeln.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Da fallen mir jetzt einige sehr liebe Kolleg*innen ein, die ich gar nicht alle aufzählen kann 😂 Auf jeden Fall gehören Kyra Groh und Justine Pust mit ihren New Adult Romances dazu, aber da ich auch sehr viel Fantasy lese dürfen Menschen wie Michaela Harich, Martin Gancarczyk & I.B. Zimmermann nicht fehlen.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Meine Arbeitsplatte ist eine alte Kleiderschranktür auf Stützen weil ich unglaublich viel Platz brauche 😅 Neben zwei Bildschirmen, wobei auf einem eigentlich immer eine Youtube-Playlist läuft, habe ich oft auch Snacks & Tee neben mir stehen. Da ich eine Nachteule bin und am besten schreibe, wenn es draußen Dunkel ist, darf natürlich auch die richtige Beleuchtung nicht fehlen und das langsam einstaubende Grafiktablett, mit dem ich mir immer vornehme, Charakterkarten zu zeichnen, aber viel zu schlecht dafür bin.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Mein Tag fängt für die meisten Leute recht spät mit Brotjob an. Die Pendelei von knapp einer Stunde bringe ich meistens mit Hörbüchern hinter mich. Zuhause bin ich oft zwischen 16 und 17 Uhr, wobei es dann erst Haushalt und so komische soziale Verpflichtungen ansteht. Das heißt, im Normalfall startet meine Schreibzeit so gegen 20 Uhr, geht dafür aber gern mal bis 1 oder 2 Uhr nachts.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Zum Lesen bin ich in der Phantastik zuhause, mit kleinen Ausflügen in die New Adult Romance & Dark Romance. Beim Schreiben bin ich dunkler unterwegs, da darf es dann häufiger Dark Romance oder Dark Romantasy sein – Es gibt aber auch gruseliges und phantastisches in Kurzgeschichtenform aus meiner Feder, nur mit einem anderen Namen.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Ein Zitat, an das ich mich immer gern versuche zu halten, stammt aus Herr der Ringe von Gandalf: Mut bedeutet nicht, ein Leben zu nehmen, sondern es zu bewahren. Ich finde, es sind die kleinen Dinge, alltägliche Taten von gewöhnlichen Leuten, die die Dunkelheit auf Abstand halten.
In meinen eigenen Geschichten gibt es viele Situationen, in denen sich vor allem Valerie benimmt, wie sich mein Arbeitsalltag manchmal anfühlt. Ein bisschen chaotisch, manchmal überfordert. Aber das Zitat von Jackson trifft es glaube ich noch besser:
"Bist du auch noch Psychologe?" Sie hatte eine ganze Weile geschwiegen und mich angestarrt, bevor sie mich mit dieser Frage zum Lachen brachte. "Dafür war ich nie gut genug in Stochastik."
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Es gibt ein paar Länder, in die ich wirklich gern mal reisen würde, z.B. Japan, Irland und Ägypten, aber zum Leben fühle ich mich in Deutschland schon ganz wohl. Es ist sicher nicht perfekt, aber das ist es wo anders auch nicht.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Schwierige Frage… Ich würde behaupten, ich habe grundsätzlich Respekt vor Kritik & scheue mich deswegen manchmal davor, sie wahrzunehmen, weil sie sich wie Konfrontation anfühlt. Deswegen gehe ich meist damit um, indem ich erstmal tief durchatme und mir einen Tee zur Beruhigung einschenke. Dann kann ich mich sachlich mit der Kritik auseinandersetzen und sehen, was ich für meine Arbeit daraus ziehen kann.
Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Es gibt unterschiedliche Gründe, die dazu geführt haben, dass das Racegame beim Verlag gelandet ist. Zum einen ist da natürlich die finanzielle Sicherheit, nicht für Lektorat, Cover und Co in Vorleistung gehen zu müssen. Außerdem war ich Teil des Verlagsteams und kenne daher die Personen sehr gut, mit denen ich für die Verwirklichung des Buches zusammenarbeiten durfte. Das hat mir auch die entsprechende Sicherheit gegeben, dass das Buchbaby in guten Händen ist.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Seid nett zueinander. Und wenn das mal nicht funktioniert, sorgt wenigstens dafür, dass ihr einen guten Fluchtwagenfahrer habt 😅 (Natürlich möchte ich niemanden zu Gewalt anstiften)

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