Freitag, 21. November 2025

[Buchvorstellung einmal anders] Wanderer zwischen Welten - Der Gargoyle von Kady Burton

 


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit dem Protagonisten Cameron, um mit ihm über das Buch „Wanderer zwischen Welten“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.

Ich sollte mich bedanken. Ich rede nicht oft über mich selbst, aber die Autorin hat mich überredet. Sie hat eine hartnäckige Art, die selbst einen Gargoyle nicht kaltlässt.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?

Mein Name ist Cameron Greystone. Ich bin ein Wächter, geschaffen aus Stein und Stille. Ich habe Jahrhunderte lang über Städte gewacht, über Menschen, über das, was man Liebe nennt. Manchmal erinnere ich mich, manchmal will ich vergessen. Und dann kam Emilia, und beides wurde unmöglich.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.

Es erzählt von Licht und Schatten, von einem Mann, der keiner mehr ist, und einer Frau, die heilt, ohne es zu wissen. Es ist kein Märchen, eher ein leises Erinnern daran, dass selbst in der Dunkelheit etwas lebt, das Wärme sucht.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?

Ich würde sagen, sie hat ein Talent für Schmerz. Immer wenn ich glaube, sie gönnt mir Frieden, legt sie mir ein neues Gewicht auf die Schultern. Vielleicht will sie prüfen, wie viel Herz noch in Stein passen kann.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?

Ja. Die erste Nacht, in der Emilia wahrhaft sieht, wer ich bin. Also das zweite Mal. Es war der Moment, in dem ich aufhörte, mich zu verstecken.
Was glaubst du, wie viel Kady steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?

Mehr, als sie wahrscheinlich zugeben würde. Sie versteht, was es heißt, zwischen Welten zu stehen. Zwischen Licht und Dunkelheit, Menschlichkeit und Zweifel. Emilia trägt ihr Herz und ich die Schatten.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?

Wach. Empfindsam. Sie sieht Dinge, die andere übersehen. Und manchmal glaube ich, sie hört die Welt lauter als manch anderer.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?

Der Titel stand schon früh fest, noch vor dem Reifen der Buchidee. Ich bin genau das, was er beschreibt, ein Wanderer zwischen Welten. Kein Mensch, kein Gott, kein Dämon. Nur etwas dazwischen. Und nein, man hat mich nicht gefragt, aber das ist vielleicht auch besser so.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?

Ich mag es. Es zeigt, was ich bin, ohne zu viel zu verraten. Vielleicht hätte ich meine Flügel etwas größer gewählt, aber ich schätze, das wäre zu eitel gewesen.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?

Vielleicht dieses Eine, das gleich zu Beginn im Buch steht. „Vielleicht besteht wahre Unsterblichkeit nicht aus Stein, sondern aus der Erinnerung an jene, die wir lieben.“ Ich glaube, das ist das, was mich am meisten berührt.
Danke für das Gespräch.

Ich danke dir. Und falls du eines Nachts über die Dächer blickst und glaubst, eine Statue hätte gezuckt, dann sieh lieber noch einmal hin. Es könnte sein, dass ich es bin.

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