Freitag, 21. November 2025

[Autoreninterview] Kady Burton


Autoreninterview
Kady Burton

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin Kady Burton, Autorin mit einer leichten Koffeinabhängigkeit, einer riesigen Schwäche für Schottland und einem Hang dazu, fiktive Kleinstädte zu bevölkern. Wenn ich nicht schreibe, plane ich, was meine Figuren als Nächstes anstellen und ansonsten verbringe ich meine Zeit mit meinen inzwischen erwachsenen Kindern.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Gar nicht so leicht, denn irgendwie habe ich schon immer geschrieben. Aber ich glaube, letztlich war es der Wunsch, dass etwas beständiges bleibt.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Das Drumherum variiert je nach Tagesform und Plotwahnsinn, daher würde es hier wahrscheinlich den Rahmen sprengen. Aber es sind allesamt Geschichten mit Herz.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Oh ja. Wer rastet der rostet.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Die Zeit mit meinen Kindern verbringen.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich liebe Bücher, die mich fühlen lassen, als würde ich jemanden wirklich kennen. Ob das dann Nicholas Sparks oder Martina Andre werden, hängt von Lust und Laune ab.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Zuerst ist da ein Notizbuch mit vielen chaotischen Eintragungen. Gearbeitet wird dann sehr unspektakulär an einem Schreibtisch, der seinen Platz im Wohnzimmer gefunden hat.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Um 5:00 Uhr klingelt der Wecker, dann gibt es erstmal Kaffee, bevor ich hinter dem Schreibtisch verschwinde. Es ist irgendwie immer derselbe Trott, wie bei vielen anderen Menschen auch.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Mal romantisch und leicht, mal dunkel und mystisch, am liebsten mit einem Hauch Fantasy, der die Realität ein bisschen ins Wanken bringt. Aber ganz ohne Romantik geht es bei mir nie. Liebe ist quasi ein Musthave, egal, ob sie gerade zart aufblüht oder mitten im Sturm steht.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Eher ein Motto „Zuerst Kaffee, dann entscheiden“. Und ein Zitat aus einem meiner Bücher, was so ziemlich alles trifft „Schwarze Tage sind zum Tanzen da“.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Schottland! Weil es rau ist, unverfälscht und unendlich viele Geschichten erzählt.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Wie ich damit umgehe? Mist Schokolade. Meist steckt in Kritik etwas, das mich weiterbringt, auch wenn ich es manchmal erst nach dem zweiten Stück Schokolade sehe oder verstehe. Wenn sie konstruktiv ist komme ich ganz gut klar.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Tatsächlich aus reiner Ungeduld und weil ich gern selbst entscheide, wann meine Figuren das Licht der Welt erblicken.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Danke. Ohne Leser gäbe es keine Geschichten. Und ich liebe es, mich mit Lesern auszutauschen, gerade wenn sie im Woodhavenfieber stecken.

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