
Coverinterview „Zita und Joris – Eine besondere Freundschaft“
Heute habe ich Sonja Bethke-Jehle zu Gast auf meinem Blog. Sie wird mir ein paar Fragen zu ihrem neuen Cover beantworten.
Wann kam das Cover? Vor oder nach dem Titel?
Das Cover hatte Irene von Zitronenzart bereits als Premade auf ihrer Homepage stehen. Es gefiel mir wegen der Farben so gut, aber es passte leider nicht ganz zu der Geschichte. Ich schrieb Irene an und gemeinsam passten wir das Cover so an, dass es zu der Geschichte passte. Also gewissermaßen gab es das Cover vorher, aber wir mussten es an den Text anpassen.Hattest du schon eine genaue Vorstellung vom Cover, was sich darauf befinden sollte?
Jein. Auf dem Cover ist ein Bild von der allerletzten Szene. Die hatte ich schon von Anfang an genauso vor Augen und habe darauf hingeschrieben. Aber die Farben und Formen hatte Irene unabhängig davon entwickelt und es hat einfach gut gepasst. Es war wie Liebe auf den ersten Blick als ich das Premade sah :)Welche Bedeutung haben für dich das Pärchen, die Regentropfen und die Zweige?
Das Pärchen ist eine prägende Szene, auf die sich alles im Buch hinarbeitet. Die Regentropfen und die Zweige hatte Irene bereits auf dem Premade. Sie haben mir optisch gut gefallen. Aber ich habe später im Text Regentropfen hinzugefügt, weil ich während des Schreibens das Cover auf dem zweiten Bildschirm offen hatte und es einfach super gepasst hat. Also das Cover hat mich auch ein wenig beim Schreiben inspiriert :)Wolltest du etwas Bestimmtes mit dem Cover ausdrücken?
Meine Idee war, die platonische Freundschaft zwischen Joris und Zita aufzuziehen wie eine Liebesgeschichte. Ich wollte die Bedeutung einer platonischen Liebe klar machen. Damit das nicht zu Missverständnissen führt, habe ich dann den Untertitel: Eine besondere Freundschaft hinzugefügt.Hast du ein Lieblingszitat oder eine Lieblingsszene, das das Buch am besten beschreibt?
Bist du nun zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du aus heutiger Sicht etwas daran ändern wollen?„Joris schaffte nicht nur eine räumliche Distanz zu ihr, sondern er bewegte sich auch emotional von ihr weg, obwohl er physisch nie nah bei ihr gewesen war. Er streifte alles ab, was sie sich in den letzten Jahren erkämpft hatte. Während er durch Skandinavien wanderte, nackt in wilden Seen schwamm und Fabio in einem kleinen Zelt küsste, verweilte sie in einer seltsamen Wartestellung. Alles war bereit. Das Haus. Ihre Beziehung. Selbst das Kinderzimmer. Genau das hatte sie sich gewünscht. Doch ihr war auch bewusst, dass Benny und sie seit vielen Jahren Platz für etwas gemacht hatten, das noch nicht da war. Und das vielleicht auch niemals kommen würde.“(Einer meiner) Lieblingssätze: Joris hatte das Gefühl, den Wind zu spüren, der durch die engen, steilen Fjorde jagte und ihm Tränen in die Augen getrieben hatte.
Ich bin total zufrieden!Danke, dass du bei dem Coverinterview mitgemacht hast 😊
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Mit dem Abschicken des Kommentars bin ich mit den Datenschutzrichtlinien des Blogs einverstanden.