Autoreninterview
Tina Ariam
Mein Name ist Tina Ariam und ich komm gebürtig aus einem kleinen Dorf in Österreich.Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Das ist eigentlich ganz unspektakulär. Ich habe schon immer gerne geschrieben, aber so richtig aufgefallen ist es mir schon in der Volksschule, als ich eine Geschichte schreiben sollte und einfach nicht aufhören konnte, weil ich noch so viele Ideen hatte.Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?Die Moritat der Organspenderin, Wreaders VerlagRye, England: Durch die unkenntlich gemachten Gesichter weiß Henri nie, wer auf ihrem Operationstisch landet. Für die örtlichen Schmuggler entnimmt sie den Leichen ihre Organe. Für die wirklich wichtigen Kunden stiehlt sie das Wissen der Toten. Doch dann liegt plötzlich der britische Thronfolger auf ihrem Tisch.Mein Grab ist dein Spiegel, Bildband vom Totechöpfli Verlag und mit einer Kurzgeschichte von mir über die etwas verrückte Totengräbergilde seiner Majestät in Wien.
Natürlich :) Mein Kopf ist voller Ideen und ich habe einige Dokumente auf meinem Rechner mit kleinen Informationen. Sie waren nur darauf, geschrieben zu werden. Im November plane ich einen Roman mit Luftschiffen, skurrilen Charakteren und einer gemütlichen Bar.Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
In meiner Freizeit lese ich gerne und nutze auch jede freie Minute dafür. Abgesehen davon verbringe ich viel Zeit mit Freunden in einem guten Café oder bei einem gemeinsamen Spieleabend.Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich liebe die Bücher von Robin Hobb, vor allem ihre Weitseher-Reihe über Fitz. Sie ist mein großes Vorbild und irgendwann würde ich auch gerne einmal so eine epische Fantasy-Reihe schreiben wie sie. Aber es gibt auch viele deutschsprachige Autorenkolleg*innen, die ich bewundere. Und ich liebe Klassiker. George Orwell, Oscar Wilde oder Robert Louis Stevenson!Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich habe einen großen, alten Holztisch, mit einer roten Platte, der ein wenig breiter als ein normaler Tisch ist. Da habe ich immer viel Platz zum Schreiben. Hinter mir ist ein großes Fenster und manchmal, wenn ich Glück habe, gesellt sich mein Kater zu mir auf den Schoß. Da schreibt es sich natürlich gleich viel besser. ;)Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Mein ganz normaler Tag ist sehr von meinem Brotjob eingenommen. Bei diesem arbeite ich mit Jugendlichen und das Schreiben ist sozusagen mein Ausgleich dazu. Auch wenn das Schreiben kein einsames Hobby ist, genieße ich es doch, dass ich beim Schreiben allein sein kann und meine Ruhe habe.Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Schreiben setze ich mir inzwischen gar keine Grenzen mehr. Ich habe nämlich einmal laut behauptet, dass ich Steampunk zwar lese, aber nie schreiben werde. Meine erste Romanveröffentlichung war dann aber ein Steampunk Roman. Beim Schreiben probiere ich alles gerne einmal aus. Beim Lesen bin ich da schon ein wenig kritischer. Ich lese nicht oft Science-Fiction und generell wenige Bücher, ohne phantastische Elemente.Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Hast du ein Lieblingsland und warum?“You can't stay in your corner of the Forest waiting for others to come to you. You have to go to them sometimes.”― A.A. Milne, Winnie-the-Pooh
Eigentlich nicht, nein. Ich reise gerne und ich reise viel. Jedes Land hat seinen eigenen Charme und ich kann jedem Ort, an dem ich bisher war, etwas abgewinnen.Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Es kommt darauf an, würde ich sagen. Beim Schreiben bin ich für Kritik sehr dankbar. Weil ich mich weiterentwickeln und besser werden möchte. Kritik an meiner Person nehme ich nur sehr schwer auf, muss ich gestehen.Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Ich habe schon bei einem Verlag veröffentlicht und wollte einfach mal ausprobieren, wie SP so ist und ob ich das kann. Die Verlagsbranche ist oft unbarmherzig und es ist nicht immer leicht, bei einem Verlag unterzukommen. Ich wollte einfach meine Alternativen kennen. Außerdem verfolge ich schon lange den Weg von Kaja Evert und sie ist, was Selfpublishing betrifft, mein großes Vorbild.Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Nein, alles gut.
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