Samstag, 29. November 2025

[Autoreninterview] J. A. Monroe


Autoreninterview
J.A. Monroe

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin Jessica aka J. A. Monroe und lebe mit meinem Mann und meiner Tochter in Niedersachsen. Ich habe vor gar nicht so langer Zeit meine Leidenschaft für MM-Romance entdeckt und dann angefangen (wieder) zu schreiben.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe vor ca. 25 Jahren angefangen Fanfictions zu schreiben und immer mal wieder was „freies“ angefangen. Ich wollte immer ein Buch schreiben, aber es hat nie richtig gefunkt. Ich habe nie die richtigen Protagonisten gefunden, das richtige Setting.
Bis es dann eben doch plötzlich klappte.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Staying After Sunrise und The Walk Of Fire.
Staying After Sunrise spielt in der Postapokalypse, wo die Welt von Vampiren übernommen werden. Es erzählt die Geschichte zweier Paare, trotz allem, was gegen sie spricht, finden und am Ende die Welt ein bisschen verändern.
The Walk Of Fire ist eine Urban-Fantasy-Geschichte voller Fähigkeiten, Grenzen zwischen den Welten und zweier Männer, nicht beide menschlich, die wohl füreinander bestimmt sind.
Und beide Bücher enthalten Spice 😊
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, u. a. an Band zwei von No Mirrors For Monsters
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Ich treffe mich am liebsten mit meiner besten Freundin, gehe raus oder versinke in Büchern und meiner eigenen Welt.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ja, ich liebe die Bücher von Lily Mayne, besonders die Monstous-Reihe. Mein Lieblingsbuch davon (und generell absolutes Lieblingsbuch) Ist Band 5 – Moth.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Ich habe eine Ecke in unserem Büro zuhause. Meine Bücher sind dort, mein Nerd-Kram und alles, was ich zum Schreiben brauche, inklusive Schreibtischschublade voll mit Schokolade. An der Wand hängen Inspirationen und Notizen (derzeit der Plot von der Reihe No Mirrors For Monsters – es sieht ein bisschen aus wie bei einer Fallermittlung)
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ich bin ein Frühaufsteher und gegen 4 Uhr wach. Meist verbringe ich dann die Zeit mit Schreiben oder irgendwas anderem, bis mein Mann und mein Kind aufstehen. Da ich nur Teilzeit arbeite, bin ich gegen 12.30 Uhr wieder zuhause. Nach Haushalt, Terminen, Einkaufen etc. verbringe ich den Abend meist an meinem Schreibtisch.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Generell MM-Romance, sehr gerne im Urban-Fantasy-Bereich oder auch im (Post)Apokalyptischen Setting – sowohl beim Lesen als auch beim Schreiben.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
„Live like you mean it, love till you feel it“ – ich versuche danach zu handeln, so gut es geht.
Aus einem Buch wäre es „… the older you get, the more you realise that it’s pointless wasting time on worrying about the people who don’t like you. They’re not gonna like you whatever you do. Focus on what makes you happy.“ (Aus Moth von Lily Mayne)
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Nicht wirklich. Ich will irgendwann einmal Irland sehen. Ansonsten habe ich noch nicht viel von der Welt gesehen, ausgenommen der USA.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich denke, ich kann ganz gut mit Kritik umgehen – wenn sie berechtigt ist. Ich bin aber auch generell jemand, der bei für destruktiver Kritik eher den „Mir doch egal“-Schalter drückt und es mit einem Schulterzucken abtut. Wenn sie mir hilft irgendwas zu verbessern, nehme ich sie allerdings auch gerne ernst.
Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Weil ich selbst entscheiden will. Gerade in meinem ausgesuchten Genre will ich mich nicht verbiegen müssen. Und es geht mir nicht ums Geld, es geht mir darum, dass meine Figuren in den Köpfen bleiben – und wenn es nur zwei oder drei sind.
Ich liebe es, alles selbst zu gestalten und mir, wenn nötig, Rat und Vorschläge von Leuten zu holen, die ich gerne habe und die mich kennen.
Ich will, dass meine Bücher so geschrieben werden, wie ich sie fühle, nicht wie sie vielleicht besser in eine Form passen.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Auch wenn auf meinen Covern keine nackten Oberkörper zu sehen sind, heißt das nicht, dass es in meinen Büchern züchtig zugeht – im Gegenteil. Wer zwischen den Zeilen Funken erwartet, wird sie finden. Und wer Spice sucht, darf bleiben. 😉

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