Freitag, 20. Februar 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Faded Days - Liebe auf Bewährung von Bridget Lionhill


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Mrs Sophie, James und Jonathan aus „Faded Days – Liebe auf Bewährung“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Mrs. Sophie reicht lächelnd Kaffee & Kuchen: „Machen wir doch gern. Wir haben viel zu selten Gäste bei uns.“
James ergänzt mit einem Zwinkern: „Und wenn es leckeren Kuchen von Mrs. Sophie gibt, bin ich sowieso für alles zu haben.“
Jonathan: „Da bin ich ganz bei dir, Dad.“
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Mrs Sophie nimmt eine stolze Haltung ein und wirkt sofort ein Stück größer: „Ich bin Sues Haushälterin und kenne sie schon seit sie ein Baby war. Seit dieser eine Tag damals ihr Leben … oder vielmehr das Leben von uns allen … auf den Kopf gestellt hat, versuche ich so gut es geht für sie da zu sein.“
Nachdem ihn Mrs Sophie tadeln anblickt, schlingt James schnell seinen Bissen Kuchen hinunter, um ebenfalls antworten zu können: „Auch ich bin schon genauso lange hier an Susannas Anwesen im Dienst. Erst als Vorarbeiter und nun im etwas ruhigeren Lebensabschnitt als Helfer rund um Haus und Hof. Susanna ist wie eine Tochter für mich und ich wünsche ihr von Herzen, dass sie ihr Glück im Leben findet.“
Als letztes stellt sich Jonathan vor: „Ich wohne schon lange nicht mehr auf dem Pferdegestüt. Trotzdem bin ich Stammgast hier.“ Er überlegt kurz, bevor er fortfährt: „Sue und ich sind wie Geschwister – wir necken uns, streiten uns und sind aber dennoch für einander da, wenn der jeweils andere Unterstützung braucht. Sue bezeichnet uns gern als ihren Inneren Kreis. Denn sie hat es nicht so mit Besuchern und Fremden. Am liebsten hat sie einfach nur uns drei um sich.“
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Mrs Sophie wischt über die Theke, an der James etwas Kaffee verschüttet hat: „Oh, wie soll man das so kurz beschreiben.“ Nachdem der Lappen in der Spüle gelandet ist, trocknet sie ihre Hände an ihrer Schürze ab. Ein Lächeln zieht sich über ihr Gesicht. „Es ist aufwühlend, mitreißend und gleichzeitig auch so gefühlvoll. Das Buch ist wie meine kleine Susanna.“
Jonathan nickt und ergänzt: „Es ist eine Reise in die Vergangenheit und zeitgleich ein Aufbruch in die Zukunft. Wobei eines ohne das andere nicht möglich wäre.“
Wieder streift ein strenger Blick James, der sich intensiv seinem zweiten Kuchenstück widmet. Es dauert etwas, bis ihm die Stille auffällt und er Mrs Sophies Blick begegnet. „Ähm, ja – ja genau.“ Man merkt ihm an, dass er einen Moment braucht, um sich im Klaren zu werden, um welche Frage es gerade ging. Er sieht erleichtert aus, als ihm doch noch eine passende Ergänzung einzufallen scheint. „Eine Reise, die nicht nur Sue und Collin einiges abverlangt hat. Sie war für uns alle eine große Achterbahnfahrt der Gefühle.“ Sein Blick wandert nochmal zu Mrs Sophie, als wollte er sich eine Bestätigung holen, dass sie mit seiner Antwort zufrieden ist.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
„Und ob.“ Dieses Mal kommt Jonathans Antwort mehr als spontan. „Gerade in Szenen, in denen ich das komplette Gefühlsgewitter von Sue abbekomme, sehe ich Bridget förmlich mit einem schelmischen Grinsen vor ihrem Laptop sitzen.“
„Na, na.“ Die strenge in ihrer Stimmfarbe lässt keinen Zweifel, dass ihr diese Antwort nicht gefällt. Sofort nimmt sie Bridget in Schutz: „Das glaube ich nicht. Sie ist eine gutmütige Person und ich bin mir sicher, sie lässt uns nur so viel ertragen, wie es nötig ist, damit es den Lesern gefällt.“ Dann wendet sie sich zur Spüle und möchte gerade Wasser einlassen, als sie sich doch nochmal umdreht. „Außerdem kennt sie uns gut genug, um genau zu wissen, wie viel sie uns zumuten kann.“
Ein Räuspern von James lenkt die Aufmerksamkeit auf ihn. „Kann schon sein …“ Er ringt etwas mit seinen Worten und es wirkt, als würden sich Tränen in seinen Augenwinkeln sammeln. „Doch hätte sie Joliens Geschichte ruhig einen anderen Ausgang geben können.“ Er wendet sich ab und wischt sich übers Gesicht.
Mrs. Sophie fasst über die Theke nach James Hand und drückt sie. „Ach James. Du bist alt genug um zu wissen, dass man manchem Schicksal nicht auskommt.“ Auch sie braucht einen Moment, um ihr Fassung zu wahren, bevor sie weiterspricht. Ihre Stimme ist dabei kraftlos und leise. „So ist das Leben: Es ist ein Kommen und Gehen. Ein stetes Wechselspiel von Anfang und Ende.“
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Dieses Mal ist es James, der sofort eine Antwort parat hat: „Definitiv als Collin diesem blöden Mark alle Knochen brechen möchte. Wäre er dabei doch nur nicht unterbrochen worden.“
„James!“ Schon wieder fängt sich James tadelnde Blicke von Mrs Sophie ein. Dann streckt sie genussvoll den Kopf mit geschlossenen Augen in die Höhe, als würde sie sich an einen besonders schönen Moment erinnern. „Es war definitiv der Epilog … Soooo schön.“ Dieses Mal stehen ihr Tränen in den Augen – aber glückliche.
„Ja, da kann ich Mrs Sophie nur zustimmen.“ Mehr hat Jonathan zu dieser Frage scheinbar nicht zu sagen.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Jonathan überlegt: „Ich glaube Bridget teilt Collins liebe für ferne Länder.“
James ergänzt: „Uns sie backt mindestens so gern wie Mrs Sophie.“
Mrs Sophie braucht noch einen Moment zum Überlegen, dann fällt ihr etwas ein. „Und sie kann sich gut in Collin hinein versetzen, weil sie einen Bruder hat, der ebenfalls körperliche Beeinträchtigungen hat. Wie Collins Schwester.“
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Die Interviewpartner werfen mit einigen Schlagwörtern um sich:
„kreativ“ – „Romantikerin“ - „sadistisch“ – „eine Träumerin“ – „Familienmensch“
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Gerade als James etwas antworten möchte, fährt ihm Mrs Sophie dazwischen. „Der erste Teil des Titels stand schon nach dem Plot fest. „Liebe auf Bewährung“. Er passt einfach in mehrfacher Hinsicht zur Geschichte. Beim Untertitel gab es mehrere Varianten und erst Bridget Tochter brachte die tolle Idee mit „Faded Days“ ein. Finde ihn wunderschön und auch mehr als passend.“
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Jonathan scrollt auf seinem Handy, als würde er was suchen. „Ich hätte euch jetzt gern den ersten Entwurf gezeigt, der wirklich auch schön war. Aber ich finde ihn gerade nicht.“
James überlegt. „Meinst du die Blumenwiese im Sonnenuntergang mit Pusteblumen im Mittelpunkt?“
An Mrs Sophies Nicken erkennt man, dass sie den Entwurf auch kennt. „Ja, stimmt. Der war auch sehr schön. Aber halt als Cover nicht so geeignet. War zu wenig Eye-Catcher.“ Sie räumt ein paar Sachen in der Küche herum, weil ihre Hände einfach nie stillstehen können. „Aber dieses Cover, dass sie sich von @100covers4you gestalten hat lassen, ist ja nun wirklich ein Traum. Was sollte man daran aussetzen? Es ist perfekt.“
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Mrs Sophie muss nicht lange überlegen. „Wie ich es oben schon erwähnt habe: So ist das Leben: Es ist ein Kommen und Gehen. Ein stetes Wechselspiel von Anfang und Ende.“
Jonathan: „Mir gefällt dieses besonders: Darf man in seinen Gefühlen nicht auch mal für den Bruchteil eines Augenblicks schwanken?“
James enthält sich der Stimme und lässt sich dieses Mal auch von Mrs Sophies strengen Blick nicht aus der Ruhe bringen, während er noch etwas Sprühsahne auf sein Kuchenstück gibt.
Danke für das Gespräch
James antwortet, bevor sein letztes Kuchenstück in seinen Mund wandert: „Gerne!“
Jonathan pflichtet ihm bei und greift nach seiner Jacke. „Ja, war schön. Gerne mal wieder. Jetzt muss ich aber los. Die Pflicht ruft.“
Und auch Mrs Sophie verabschiedet sich: „Ja, es war wirklich schön mit dir. Besuch uns gerne mal wieder.“ Dann nimmt sie einen Papierteller aus einer Schublade. „Und du musst auf jeden Fall noch etwas von meinem Kuchen für die Leser mitnehmen.“

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