Autoreninterview
Holly O'Rilley
Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hallo Claudia und alle ihre lieben FollowerInnen! Ich bin Holly O’Rilley, gebürtige Saarländerin und seit Jahren mit dem Schreibvirus infiziert. Meine ersten Veröffentlichungen hatte ich bereits vor sehr langer Zeit, doch damals, aus Unwissenheit, so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur mitnehmen konnte. Ich bin einige Zeit im beruflichen Stress versunken und wage jetzt einen Neuanfang. Ich mag Pferde, koche, lese und schreibe gerne.Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Gelesen habe ich immer gerne, seit ich es konnte. Es war so im Teenageralter, als ich zunächst mit dem Schreiben von Gedichten begann. Aus heutiger Sicht wohl eher schlecht als recht. Nachdem meine Aufsätze in der Schule in Deutsch immer länger wurden, wir in einer Aktionswoche das Thema Geschichten und Schreiben hatten, begann ich auch in meiner Freizeit zu schreiben. In diversen Foren habe ich dann die ersten Kurzgeschichten eingestellt und mich dank einiger lieber Menschen verbessert und etwa vor zehn Jahren mit Selfpublishing begonnen.Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?Aktuell ist zum Beispiel „Zwei Herzen für Luna“ erhältlich, eine MMF-Romance, in der ein MM-Paar die verzweifelte Luna nach einem Streit mit ihrem Mann aufnimmt und ihr beim Start in ein neues Leben hilft.Dann wäre da „Nora + Innes – Sei mein Fußballgott“, der Auftakt einer Reihe, bei der Trainerin Nora die Fußballer des SC Auerbach aufmischt.Für alle, die es humorvoll mögen, wäre vielleicht „Himmelsfluch und Höllensegen“ ein gutes Buch, bei dem die beiden Helfer von ‚Big Boss‘ und ‚Luzifer‘ den schusseligen Harry Schwachkopfski auf die Sprünge helfen.Außerdem habe ich in Co-Work mit Laura Lee Johnes an den beiden Hetero-Spin-offs ihrer Lubbock Firefighter-Serie mitgeschrieben, „Just one Touch too much“ und dem bald erscheinenden „The One with Fire“.
Ja, an „Peer + Kira“ dem zweiten Band der Reihe „Sei mein Fußballgott“, das ich für etwa Mitte nächsten Jahres vorgesehen habe. Nebenbei überarbeite ich zusätzlich meine älteren Werke, die zwischendurch deutlich verbessert zurück auf den Markt kommen.Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Neben lesen – ich wusste, ich hatte vorhin bei der Vorstellung etwas vergessen – schaue ich gerne Serien an. Aktuell sind da The Rookie, 9-1-1, Greys Anatomie und ähnliche hoch im Kurs. Im Sommer nehme ich mir gerne die Zeit zum Grillen, wobei ich da gerne von den überall gegenwärtigen Würstchen und Steaks abweiche und Neues ausprobiere. Ich mag sehr gerne Fisch, Käse und Gemüse vom Grill.Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Auf jeden Fall! Besonders freue ich mich natürlich über die Bücher meiner Kolleginnen und Kollegen, mit denen ich seit Jahren zusammenarbeite, Harry Baumann, Caroline Simanek und Mona Lange. Auch unter meinen Kundinnen im Lektorat und Korrektorat habe ich einige, auf die ich mich immer wieder freue. Wenn dann noch private Lesezeit bleibt, greife ich immer wieder mal gerne auf die alten Bücher von Jackie Collins oder Evelyn Sanders zurück, bei neuen Büchern schaue ich, was mich anspricht. Helden strake Frauen stehen da recht hoch im Kurs.Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Als bekennende Frostbeule sitze ich gerade jetzt zur kalten Jahreszeit meist in Decken eingemummelt auf Couch oder Bett, den Laptop auf dem Schoß und heißen Tee oder Kaffee in Griffweite daneben. Im Sommer bevorzuge ich den Balkon mit kalten Getränken.Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Chaotisch. Ich passe meine Schreibzeit den Arbeitszeiten im Schichtdienst meines Partners an. Demnach wird auch zu unterschiedlichen Zeiten gekocht und alles ständig umgeschmissen oder rumherumorganisiert. Da ich aber selbst jahrelang chaotische Arbeitszeiten gelebt habe, ist das für mich tatsächlich Normalzustand.Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Das Leben ist hart genug, daher bevorzuge ich beim Lesen eher Liebesromane und ein Stückchen heile Welt ohne große Dramen. Beim Schreiben darfs dabei gerne mal heiß zur Sache gehen, aber es sollte insgesamt alles in einem realistischen Rahmen bleiben.Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
‚Lächle und sei froh, es hätte schlimmer kommen können!‘ trifft es eigentlich ganz gut. Als Chaot nimmt man ohnehin alles, wie es kommt, und macht das Beste daraus. Aus meinen Büchern würde mir da jetzt leider gar keins einfallen.Hast du ein Lieblingsland und warum?
Tatsächlich gar keins. Alle haben ihre eigenen Vor- und Nachteile, besonders was Mentalität, Landschaft und Essen angeht. Sehen würde ich unter diesen Aspekten gerne mal viele – besonders Australien/Neuseeland, die skandinavischen Länder, aber auch Kanada und die USA oder so. Vor allem die Regionen, in denen es warm ist.Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Wenn die Kritik sachlich vorgebracht und fachlich Hand und Fuß hat, sehr gerne. Selbst wenn ich im ersten Moment meist schlucken muss, dient es ja der Verbesserung. Alle anderen gehen mir am Hintern vorbei.Warum hast du dich entschieden Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Mich haben zu Beginn besonders die langen Wartezeiten auf Reaktionen von Verlagen bis hin zur potenziellen Veröffentlichung abgeschreckt. Zumal die Chancen für Neulinge meist ohnehin nicht so prickelnd sind. Inzwischen weiß ich sehr zu schätzen, für alle möglichen Belange, bei denen ich Hilfe benötige, mit den Menschen zusammenzuarbeiten, die ich mir selbst aussuche und über alles selbst die Kontrolle zu haben.Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Behaltet euren Spaß an Büchern und Lesen und bitte, unterstützt besonders die Autorinnen und Autoren, die ihre Bücher/Cover/Illustrationen nicht von GenKI erstellen lassen.
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