Mittwoch, 11. Februar 2026

[Autoreninterview] Fiona Ash


Autoreninterview
Fiona Ash

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Mein Name ist Fiona Ash, ich schreibe unter diesem Pseudonym Gay Romance Romane und unter meinem Klarnamen Selina Schuster historische Romane. Ich lebe im schönen NRW mit meinem Mann und zwei Katzen.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich glaube so ganz klassisch – schon immer sehr fantasievoll gewesen und schon früh gerne Geschichten erdacht. Richtig los mit dem Schreiben ging es während meines Germanistikstudiums.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
„The Servitóros“ Gay Romance auf Rhodos - beim Cherry Verlag, jetzt als Re-Release bei deadsoft
„Nights like Stars – (k)ein One-Night-Stand mit dem Boss“ – Gay Romance in Finnland, beim Cherry Verlag, bald auch als Re-Release bei deadsoft. Ein abgebrannter Fotograf bekommt die Möglichkeit einen Job im Weihnachtsmanndorf in Rovaniemi anzutreten. Der Haken: sein neuer Boss, der ihn begleitet, ist sein letzter One-Night-Stand, der ihm seit ihrer gemeinsamen Nacht nicht mehr aus dem Kopf geht
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja ich habe eine sehr extensive Gay Romance fertig, für die ich derzeit einen Verlag oder eine Agentur suche. Eine Neuinterpretation von „My fair Lady“ als Gay Romance spielend im winterlichen St. Petersburg
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Tatsächlich schreiben, das frisst schon sehr viel meiner Freizeit auf. Ansonsten mache ich gerne Yoga.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich habe einen ziemlichen Narren an den Klassikern gefressen – die kann ich auch immer wieder lesen. Ganz vorne weg wären da Jane Austen und Edgar Allan Poe.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Mein Arbeitsplatz … ist sagen wir mal multifunktional. Ich arbeite ausschließlich mit dem Laptop auf meiner Couch. Ich besitze zwar einen Schreibtisch aber nutze ihn nie. Zum Schreiben sitze ich meist mit Decke auf der Couch, vor mir auf dem Tisch eine Tasse Kaffee und neben mir die Katzen.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ein ganz normaler Tag beginnt bei mir in der Schule, da ich Lehrerin bin. Nachmittags komme ich nach Hause, bereite Unterricht vor oder nach, koche, beschmuse die Katzen und gen Abend, wenn mein Mann von der Arbeit zurück ist, und wir gegessen haben, schreibe ich ein, zwei Stündchen auf der Couch. Also ziemlich langweilig.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Mein liebstes Genre beim Schreiben ist tatsächlich Gay Romance – die schleicht sich auch in die Romane, die nicht dezidiert unter diesem Label laufen, wie meine historischen Romane oder derzeit die Urban Fantasy an der ich schreibe.
Beim Lesen tatsächlich nicht zwingend Gay Romance – obwohl die auch ganz vorne mit dabei ist. Ich lese gerne Gothic Literatur und düstere Klassiker.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
You can never be overdressed or overeducated – Oscar Wilde.
Uff ein Zitat aus den Büchern zu wählen ist schwer. Ich würde da tatsächlich eines aus Absinthe nehmen: „Ich bin ein niemals enden wollender Quell an Ideen.“
Ich glaube, das trifft ganz gut auf meine schriftstellerische Arbeit zu. Es hört nie auf mit den Ideen. 😉
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ganz eindeutig: Finnland. Weil ich die Leute und die Landschaft liebe, es gerne kalt mag und in meinen Ohren auf Finnisch einfach alles sexy klingt 😉
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich bin Lehrerin, wir sind glaube ich deutlich besser darin, Kritik zu geben, als selbst welche zu bekommen. Aber nach mittlerweile diversen Lektoraten, bin ich definitiv in der Lage Kritik anzunehmen und Dinge umzuschreiben oder auszubessern, sodass die Geschichte besser wird.
Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Aus recht pragmatischen Gründen. Ich hätte weder die Zeit noch das Know-how mich um Buchsatz, Covergestaltung etc. selbst zu kümmern. Also müsste ich Menschen, die es können, dafür bezahlen. Von Lektoraten ganz zu schweigen. Das wäre mir zu viel Aufwand und auch schlichtweg zu teuer. Und bei einem Verlag: Selbst, wenn ich kein einziges Buch verkaufen würde, würde ich nicht selbst auf den Kosten sitzenbleiben.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Wenn euch etwas Freude bereitet: tut es. 😊

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