Dienstag, 20. Januar 2026

[Schnipseltime] Mein Herz öffnet dir Tür für Dich von Kerstin Stefanie Rothenbächer

 

Im Schweigen

 

Im Schneckenlauf vergeht die Zeit,
sie füllt die Tage nicht.
Ich sehne mich nach Sonnenschein,
doch hier gibt es kein Licht.

 

Im Spiegel finde ich mich nicht mehr,
die Schatten ziehen ein.
Ich klopfe an die falsche Tür
und doch bleib ich allein.

 

Im Schweigen hör ich unser Lied,
es fehlt die Melodie.
Ich habe meinen Takt verloren,
doch nicht die Fantasie.

 

Im Winter fällt der letzte Schnee,
die Tränen malen klar.
Ich wünsche mir mein Herz zurück,
das Märchen wird nicht wahr.

 

 

 
Das hast Du nun davon

 

Ein Strom rauscht meine Venen rauf,
mich hat die Flut gepackt.
In Deine Blicke tauch ich ein,
genieße Takt für Takt.

 

Ein Lächeln heizt das Fieber an,
ich bin elektrisiert.
In meine Welt zieht Wärme ein,
das habe ich längst kapiert.

 

Ein Blitz küsst meine Sehnsucht wach,
mich gibt’s nur noch in froh.
In Deinem Charme vergehe ich,
ganz ohne Risiko.

 

Ein Evergreen hallt durch mein Sein,
ich singe im höchsten Ton.
In meinem Herz schließe ich Dich ein,
das hast Du nun davon.

 

 

Sehnsuchtsduft

 

In meinen Augen flutet Glück,
ich habe den Stern gesehen.
Jeder Funke reißt mich mit,
trägt mich in große Höhen.

 

In meinen Schritten stampft die Kraft,
ich fühl mich wild und frei.
Jeder Ort birgt Sehnsuchtsduft,
der Traum geht nicht vorbei.

 

In Deiner Wärme sprüht Gefühl,
Du hauchst mir Leben ein.
Jeder Blick zieht mich zu Dir,
lässt mich die Heldin sein.

 

In Deinem Wesen sehe ich mich,
Du stellst mich stets zuerst.
Jeder Kuss weckt Liebe auf,
Du passt perfekt ins Herz.



 

Ich stehl den Rand vom Horizont

 

Ich weck den Teufel auf für Dich,
folge dem dunklen Pfad.

Das Prickeln jagt die Poren rauf
seit diesem einen Tag.

 

Ich stehl den Rand vom Horizont,
dass uns nichts stoppen kann.
Schmeckt Deine Welt auch bittersüß,
sie zieht mich magisch an.

 

Ich blas die letzten Kerzen aus,
bei Dir brauch ich kein Licht.
In Deiner Nähe brennt die Luft,
es hat mich voll erwischt.

 

Ich lass das Schiff vor Anker gehen,
so stürmisch braust Dein Meer.

Mein Herz dreht sich in Deinem Takt,
ich gebe Dich nicht mehr her.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Mit dem Abschicken des Kommentars bin ich mit den Datenschutzrichtlinien des Blogs einverstanden.