
Buchvorstellung einmal anders
Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Rina und Lino aus „Wolkendampf und Wunderglaube – oder wie man sich einen Freund bestellt“ und deren Autorin Simone Tonn.
Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig beim Interview unterstützen?
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.Rina: „Echt jetzt?“Lino: „Sehr gerne, die Dame!“
Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein?Rina: Alles fing damit an, dass ich diesen Koffer fand! Und da war gleich klar: ich werde auf eine fantastische Abenteuerreise gehen! Das hat mich mega viel Mut gekostet, weil ich ja echt ganz allein war! Aber ich hab ja bald den da getroffen… (boxt Rino liebevoll auf die Rüstung).Lino: Was hab ich nicht alles ertragen? (Er rollt in gespieltem Entsetzen die Augen und grinst Rina an.) An ihren Flugkünsten musste sie erstmal arbeiten!
Simone: Auf den besagten Spaziergängen habe ich mich monatelang in dich, Rina, hineinversetzt und ergründet, wie es dir geht und warum. Was du willst, was du brauchst. Durch alles, was ich durchgemacht habe, bin ich geworden, die ich bin. Und das wollte ich dir nicht vorenthalten. Sorry. War nötig!Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?
Wie viel echte Simone steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?Rina: als ich Linos dicken Rhinozerospopo in Edwin Elsters Lastwagen sah, war ich überglücklich.Lino: Ja, auch von hinten bin ich nicht zu verachten! Meine Lieblingsstelle erzählt von meiner besten Entscheidung: Als ich das Schild bei den ChicChicks entdecke und mich entschließe, mir eine Wellness-Behandlung zu gönnen! (Stolz deutet er auf seinen Glitzerstein am Horn.)
Wie würdet ihr als Hauptcharaktere eure Autorin beschreiben?Rina: Bei und beiden hat es lange gedauert, echte Freunde zu finden.Simone ergänzt: Gemeinsam ist uns auch die wilde Entschlossenheit, unser eigenes Ding zu machen. Was wir uns in den Kopf setzen, ziehen wir durch!Lino: Simone und ich hinterfragen einfach alles. Außerdem umgeben wir uns gerne mit schönen Dingen. Wir lieben es ästhetisch und anspruchsvoll.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr drei vielleicht sogar Mitspracherecht?Rina: Simone kann ganz schön nerven, wenn sie das EINE Wort sucht! Insgesamt ist sie aber echt o.k. Wir durften so ziemlich machen, was wir wollten und haben so coole, schräge Freunde gefunden! Alles wurde so bunt und magisch!Lino: Das liebe ich an ihr: keine Vorstellung ist zu groß, kein Plan zu verrückt!
Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?Lino: Erst waren wir nur Rhina und Rhino. Zweieinhalb Jahre lang. Dann haben Lisa und Simone recherchiert. Wegen dem Titelschutz. Da stellte sich heraus, dass es den Namen Rhina Rhino schon gab! Unvorstellbar! Warum ich jetzt Lino heiße, verrate ich nicht! Das steht im Buch.Rina: Und der neue Titel ist dann einfach aus den Wolken geplumpst. So ist das, wenn man sich was bestellt. Es kommt einfach!
Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.Rina: Lisa hat das Cover super hingekriegt! Schau mal meine Locken an!Lino: ein bisschen diskutieren musste ich schon, aber dann habe ich meinen goldenen Panzer bekommen. Das war ganz schön tricky für Lisa. Aber sie ist halt Vollprofi. Und jetzt bin ich sehr stolz!
Vielen Dank für das GesprächRina: ich mag die Stelle, an der Tante Tilda sagt: „Das ist also dein Freund! Das freut mich außerordentlich!“ Ich war nämlich so so sehr glücklich, in dem Moment.Lino: ich mag den Ohrwurm „Olwäis luk an se reid side of leid!“ Er grinst. Von einem Rhinozerosohr zum anderen.
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