Samstag, 17. Februar 2024

[Buchvorstellung einmal anders] Verloren bist du nur allein von Juliane Schmelzer

 



Buchvorstellung einmal anders

Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin Juliane Schmelzer, aber sie kommt nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus, ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Verloren bist du nur allein“ von Juliane Schmelzer. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Als ich gerade beginnen will, läuft Juliane auf mich zu und setzt sich zu mir auf die Bank. Nach einer Begrüßung lege ich mal los. 😊

Wollen wir das Interview nun zu dritt machen?
Ja, gerne :)
Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden.
Wir freuen uns schon darauf.
Kannst du dich als Buch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Ich bin ein Liebesroman mit romantic suspence Elementen und daher ziemlich spannend zu lesen. Ich bin aus einer Kurzgeschichte, die Juliane vor vielen Jahren geschrieben hat, entstanden. Ich spiele an der schönen Ostsee und die ersten Leser/innen sagen über mich, dass sie Gänsehautfeeling hatten, als sie mich gelesen haben. Meine Hauptprotagonisten Lena und Valentin lernen sich auf einer einsamen Landstraße mitten im Winter kennen und dann auch lieben. Aber natürlich ist es nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint, denn Valentin ist nicht nur übel zusammengeschlagen worden, er gilt als vermisst. Und Lena, die ist ausgerechnet bei der Polizei.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihm leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen? Siehst du es als Autorin genau so?
Ich liebe es meine Protagonisten vor Herausforderungen zu stellen, sie auch mal leiden zu lassen und dann wieder zu trösten. Dafür bin ich ein Liebesroman mit Krimielementen.
Als Autorin sehe ich das genauso. Und ich lasse dem Buch keine Wahl. *lach*
Habt ihr Lieblingsstellen, die ihr uns gerne vorstellen würdet?
›Halt mich!‹, konnte sie nur denken und strich ihm sanft über die nackte Haut. Und er tat es.
„Doch eines ist sicher: Das hier, das mit uns, das kann nicht ewig so weitergehen. Wir werden irgendwann aufwachen und uns der Realität stellen müssen. Ich werde mich der Realität stellen müssen und ich werde das alleine tun müssen. Ich kann sie da nicht mit hineinziehen. Das hat sie nicht verdient. Ich weiß das und das tut mir in der Seele weh. Ich werde sie verlassen müssen, morgen früh. Doch jetzt will ich nur noch diese eine Nacht.“
Weißt du wie viel Juliane tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt? Hast du dazu noch etwas hinzuzufügen oder stimmst du deinem Buch zu?
In mir steckt dieses Mal wenig Juliane drin. Juliane hat ihre Fantasie spielen lassen, aber natürlich sind so ein paar Erfahrungswerte mit eingebaut. Das geht gar nicht ohne.
Juli: Ich stimme meinem Buch zu.
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?
Juliane ist eine leidenschaftliche Schreiberin und schafft es, uns Protagonisten so realistisch darzustellen, dass wir fast lebendig werden. Die Handlungen können bei den Leser/innen wie in einem Film ablaufen.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Der Titel hat sich im Laufe des Schreib- und Veröffentlichungsprozesses mehrfach geändert. Der ursprüngliche Titel war leider dann auch noch vergeben, so dass wir noch mal ganz neu suchen mussten. Das war wirklich richtig schwierig. Als Buch hatte ich sehr viel Mitspracherecht, denn der Titel ist in mir drin.
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Mit dem Outfit bin ich absolut zufrieden. Ich liebe es.
Zum Abschluss würde mich noch euer Lieblingszitat aus dem Buch interessieren.
„Du hast es alleine versucht, Val, du wirst es alleine aber nicht schaffen. Du gegen den Rest der Welt? Valentin, verloren ist man nur allein.“
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz zum Buch »Danke, für deine Geduld und Antworten« zuzuflüstern.

Dann wende ich mich der Autorin zu. »Danke dir für das sehr interessante Interview.«

Als Juliane weggeht, vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Donnerstag, 15. Februar 2024

[Schnipseltime] Underwolf - Die Herrschaft des Lichts von Sandy M. Night


 

Ich bin die einzige Tochter. Es ist Tradition, dass ich Haus und Handwerk der Familie übernehme – bestenfalls mit Mann und Kindern – und mich um meinen Vater kümmere, sobald dieser ins Alter kommt. Aber wenn ich mich in unserer schmalen Holzhütte umsehe, überkommt mich Beklemmung. Das hier ist nicht mein Leben. Ich muss hier weg. Es ist für uns alle das Beste. Ich bin sicher, dass selbst mein Vater froh sein wird, wenn er mich ab morgen nicht mehr am Hals hat.

Ich höre Arvis Magen knurren und runzle die Stirn. Wo bleibt er denn nur? Die Sonne ist längst untergegangen und für gewöhnlich besteht mein Vater darauf, dass wir uns immer zur selben Zeit zum Essen zusammensetzen. Da stimmt doch etwas nicht.

Ich erhebe mich und gehe zum Eingang. Als ich die Tür öffne, höre ich aufgeregte Stimmen. Sie schallen aus allen Richtungen, verstehen kann ich sie jedoch nicht. Es ist, als trüge der Wind die Worte davon. Ich strecke den Kopf nach draußen, schaue nach links und rechts, sehe, wie die Menschen über die Stege unserer Pfahlbausiedlung rennen, sodass das Holz unter der Last bebt. Die Leute strömen auf den Anlegeplatz zu, der um diese Zeit mit Fackeln beleuchtet ist. Ich erkenne eine dunkle Menschentraube, die sich eng auf dem Platz zusammendrängt.

»Irgendwas ist da los«, murmle ich über die Schulter.

Ich höre, wie Arvi hinter mich tritt. Gemeinsam verlassen wir die Hütte und folgen unseren Nachbarn die Stege entlang in Richtung Anlegeplatz. In der Ferne sehe ich ein Boot. Es ist ein Erkundungsboot. Darauf steht ein Krieger, er fuchtelt mit den Armen und ruft etwas. Seine Worte schaffen es nicht über das schwarze Wasser, als er jedoch sein Horn an die Lippen legt und einen tiefen Ton bläst, vibriert alles in mir. Ich zucke zusammen und mein Herz klopft wie wild.

Etwas ist geschehen. Eine Veränderung, eine Katastrophe, die so weitreichend, so elementar ist, dass ich sie mit dem gesamten Körper spüren kann, obwohl ich nicht weiß, worum es sich handelt. Eine Gänsehaut überzieht meine Arme und ich fühle, wie meine Wangen eiskalt werden.

Ich will zum Anlegeplatz eilen, aber jemand hält mich am Arm fest. Ich drehe mich um und sehe in das aschfahle Gesicht meines Vaters. Ich habe ihn nicht kommen sehen. Er sieht müde aus und seine sonst wachen Augen wirken so trüb, dass ich geradezu bei seinem Anblick erschrecke.

»Was ist geschehen?«, frage ich ihn, erhalte jedoch keine Antwort.

Das Boot hat das Ufer erreicht und der Krieger bläst noch einmal in sein Horn, wohl um sicherzugehen, dass er unser aller Aufmerksamkeit hat.

Ich schaue zwischen dem Boot und meinem Vater hin und her. Er hat eine Hand auf Arvis Schulter gelegt und ihm, diesem großen, schweigsamen Mann, dem die wenigsten Leute eine liebevolle Emotion zutrauen würden, beben die Lippen, als er seinem Sohn in die Augen schaut.

»Der König!«, höre ich den Krieger atemlos rufen, dann bläst er erneut in sein Horn. »König Garol wurde ermordet! Er ist tot.«

Die Zeit scheint einen Wimpernschlag lang stehen zu bleiben. Kurz darauf wackelt der Steg bedrohlich unter mir. Oder sind es meine Knie? Ich klammere mich am Geländer fest und keuche. Menschen rennen über die Stege, Stimmengewirr überall – Schock und Panik liegen beinahe greifbar in der Luft.

Sie haben Angst. Ich nicht. Ich spüre vielmehr, wie eine unbändige Wut siedend heiß durch meinen Körper fließt, unaufhaltsam wie Lava. Sie macht mich schwindlig. Mein Leben, unser aller Leben wird sich grundsätzlich verändern, das erkenne ich in diesem Moment glasklar.

Mit einem Mal ist es, als hörte ich eine helle Stimme in mein Ohr flüstern: »Du wirst kämpfen. Du wirst deine Familie und deine Siedlung verteidigen. Und du wirst deinen König rächen!«

Ich atme durch. Ich kenne meinen Platz, besser als je zuvor, und ich werde ihn einnehmen, gleichgültig wer damit einverstanden ist und wer nicht.

Ich schaue zu meinem Vater auf. Er beachtet mich nicht, sondern mustert Arvi, der die Stirn in tiefe Falten legt. Ganz langsam weiten sich seine Augen, sein Mund öffnet sich und die Farbe entweicht aus seinen Wangen.

Endlich hat auch er seinen Platz erkannt. Ich sehe den exakten Augenblick, in dem meinem kleinen Bruder klar wird, dass er zu einem echten Krieger werden muss.

[Buchvorstellung einmal anders] Underwolf - Die Herrschaft des Lichts von Sandy M. Night


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Kira und Wolf Saly aus „Underwolf – Die Herrschaft des Lichts“ und deren Autorin Sandy M. Night.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig beim Interview unterstützen?
Sandy: Klar, Kira und Saly reden eh nicht viel, denen muss man alles aus der Nase ziehen (*vernichtende Blicke einfügen*).
Es wäre es schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Sandy: Ich bin Sandy, 38 Jahre alt, geboren und aufgewachsen in einer meist nebligen, verschlafenen Kleinstadt. Als Tochter einer Malerin und eines Bühnenbildners war ich stets umgeben von kreativer Energie und entwickelte früh ein literarisches Talent.
Kira: Du siehst, warum wir nicht viel reden? Wir kommen nie zu Wort. Aber das kenne ich von meinem Bruder Arvi – er ist derjenige in unserer Familie, der immer im Mittelpunkt steht. Ich komme übrigens aus einer Weberfamilie und soll das Handwerk übernehmen, damit ich mich im Alter um meinen Vater kümmern kann. Allerdings ... ist es nicht das, was mir bestimmt ist. Da bin ich sicher.
Saly: Ich bin der eigentliche Held der Geschichte und begleite Kira auf ihrem beschwerlichen Weg.
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.
Sandy: Es ist eine abenteuerliche Geschichte über eine junge Kriegerin, die gegen große, magische Mächte und ihre eigenen inneren Dämonen kämpfen muss.
Kira: Bei dir hört sich das so episch an. Für mich ist es einfach nur eine Qual. Von vorne bis hinten.
Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein?
Sandy: Spaß würde ich es nicht nennen. Ich habe sehr mit Kira gelitten, und hatte, als der Roman entstanden ist, auch selbst eine schwere Zeit. Davon ist vieles in die Geschichte geflossen, denke ich.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?
Kira: Ich mag die Rückblenden, auch wenn sie selten und kurz sind – da war noch alles in Ordnung! Am liebsten erinnere ich mich an einen Tag, als ich mal wieder mit Vigo an unserem Ufer saß. Ich war so traurig und verletzt, weil sie mich mal wieder beschimpft und ausgelacht haben ... Vigo meinte, die anderen würden mich nicht sehen, nicht so wie er. Ich fragte ihn, was er denn sehe.
»Ich sehe Stärke und Entschlossenheit. Ich sehe einen Mut, der manch großem Krieger nicht beschert ist. Ich sehe einen eisernen Willen. Und zwischen alldem sehe ich Güte und Reinheit.« Er schob seine Hand in den Hemdsärmel und wischte damit die Tränenspuren von meinem Gesicht. »Ich sehe meine Kira.«
»Vielleicht trügen dich deine Augen, wenn nur du allein das alles sehen kannst«, erwiderte ich trotzig.
»Um die bedeutenden Dinge zu sehen, brauche ich meine Augen nicht.«
Saly: »Wenn du mich reinlegst und mich noch tiefer in den Wald lotst, gibt es heute Wolf zum Abendessen, das schwöre ich.«, hat Kira mal zu mir gesagt. Ich muss immer noch darüber lachen, dass sie denkt, sie hätte eine Chance, mich zu besiegen.
Wie viel echte Sandy steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Sandy: Man erkennt mich auf jeden Fall in Fenks Sarkasmus! Und natürlich ist der eine oder andere persönliche Schmerz mit hineingeflossen. Außerdem geht es wieder um ein Thema, das mir wichtig ist und das in all meinen Büchern vorkommt: Eine Person sollte nicht vorschnell und oberflächlich beurteilt werden. In jedem Menschen steckt so viel mehr, als wir mit dem bloßen Auge sehen können!
Wie würdet ihr als Hauptcharaktere eure Autorin beschreiben?
Kira: Grausam.
Sandy: Ach, was ...
Kira: Du hast mich bei jeder Gelegenheit leiden lassen! Ich wäre fast an dieser Geschichte zerbrochen.
Sandy: Aber du bist es nicht. Du bist stärker geworden!
Saly: Also ich hatte Spaß! (*Hier Kiras Augenrollen einfügen*)
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr zwei vielleicht sogar Mitspracherecht?
Sandy: Der Untertitel stand tatsächlich schon fest, nachdem der grobe Plot stand. Es war der Arbeitstitel des Buches. UNDERWOLF war allerdings eine spontane Entscheidung, nachdem ich gesehen habe, dass mein Wunschtitel schon genutzt wird. Es ist eine Abwandlung von Underdog und ich finde, es passt sehr gut zum Buch und vor allem zu Kira.
Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Sandy: Ich liebe das Cover, vor allem die Farben! Lange habe ich nach einem solchen Premade gesucht und bin froh, dass ich es gefunden habe.
Kira: Nur die Kleidung passt nicht ganz ... Wenn ich so durch die Gegend laufen würde, wäre mir ziemlich kalt ...
Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Sandy: »Deine Augen können dich trügen, dein Verstand kann nicht alles bedenken, aber dein Herz kennt den Weg.«
Kira: »Ohne zu versagen, bleiben wir schwach, ohne zu hinterfragen, bleiben wir dumm, und ohne zu leiden, leben wir nicht. Alles muss im Gleichgewicht sein.«
Saly: Da wir Wölfe im Buch auf unsere eigene Art kommunizieren, würdet ihr diese Zitate in eurer menschlichen Sprache nicht verstehen ...
Vielen Dank für das Gespräch

Mittwoch, 14. Februar 2024

[Buchvorstellung einmal anders] Stella Magicae - In giftigen Welten verloren von Viviann Bluemoon


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit der Protagonistin Lily, um mit ihr über das Buch „Stella Magicae – In giftigen Welten verloren“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um für das Buch zu antworten.
Sehr gerne. Meine Meisterin, Magistra Ontrée, wusste ja früh genug Bescheid.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Klar. Ich bin Lily Skydancer, Novizin der Guardians und affin zum Element Wasser. Ich bin 17 Jahre alt und lebe schon seit meiner frühen Kindheit in der Gemeinschaft der Guardians.
Beschreibe uns dein Buch in möglichst wenig Sätzen.
Sternemagie 2 ist düster und gefährlich. Hauptpersonen sind weiterhin Destiny und Arilian, aber auch ich spiele eine große Rolle in dem Buch. Denn es ist etwas geschehen, dass meine Freundschaft zu Destiny auf eine sehr harte Probe stellt. Ich hätte ihr beistehen müssen, stattdessen habe ich mich zu sehr von meinen Gefühlen leiten lassen und unsere Freundschaft dabei völlig aus den Augen verloren.
Glaubst du macht es der Autorin mehr Spaß dich durch leichte, einfache oder schwierige, düstere Situationen zu führen?
Nun, was wäre eine gute Geschichte, ohne ein wenig Dramatik? Und ich stelle mich gerne Herausforderungen. Ich kann aus ihnen lernen und mich im Umgang mit meiner Magie noch weiter verbessern. Natürlich, sollte unsere Autorin es nicht zu sehr übertreiben. Aber ja, ich denke, es macht ihr Spaß mich herauszufordern.
Hast du eine Lieblingsstelle im Buch?
Ja, da gibt es tatsächlich eine. Sie kommt relativ am Ende der Geschichte. Da muss ich Arilian eine Nachricht überbringen, die ihn sehr schockiert. Aber ich hatte in diesem Moment eine blinde Hoffnung… Ich werde aber nicht weiter darauf eingehen.
Was glaubst du, wie viel Viviann steckt in dem Buch oder dem ein oder anderen Charakter?
Oh, Vivi hat viel von mir. Ihr Element ist ebenfalls das Wasser und ich bin daher so eine Art Spiegelbild. Aber sie hat auch viele Eigenschaft von Destiny und Arilian. Also steckt sehr viel von ihr selber in Sternenmagie.
Wie würdest du deine Autorin beschreiben?
Vivi ist ab und an eine kleine Träumerin. Aber sie ist auch ein sensibler Mensch und sehr einfühlsam. Ich habe sie sehr gerne. Sie ist immer freundlich, sehr kreativ und zuverlässig.
Weißt du, wie es zu dem Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Lauf des Schreibprozesses verändert? Hattest du vielleicht sogar Mitspracherecht?
Vivi ist bei den Titeln sehr wählerisch. Mitspracherecht hatte ich daher nicht, aber mir gefällt der Titel wirklich gut. Er fängt die Atmosphäre der gesamten Geschichte perfekt ein.
Gefällt dir das Cover zu 100% oder hättest du einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Das Cover ist traumhaft schön. Meine Farben sind eher Blautöne, aber das grün und die Blätter sind ebenso perfekt wie der Titel. Da hat Sabine von Inspirited Books wieder ganze Arbeit geleistet.
Was ist dein Lieblingszitat aus dem Buch?
Die Stelle hat zwar nichts mit mir zu tun, aber sie zeigt Destinys Gefühle deutlich.
„Arilian. In Gedanken war ich nur bei ihm.
‚Bitte rette mich!‘
Danke für das Gespräch.
Ich danke dir, dass ich dir deine Fragen beantworten dürfte.

Dienstag, 13. Februar 2024

[Schnipseltime] Einmal für immer von Jutta Kröpfl

 

Der Saal ist dunkel, auf der Leinwand läuft der Film. Gleichsam zum Schmunzeln wie zum Nachdenken. Gut gemacht. Über weite Strecken. Dennoch folge ich mit gespaltener Aufmerksamkeit. Weil ich mir zum einen anschließend keine allzu große Blöße geben will, mich andererseits aber ein aus der Finsternis stechendes Leuchten neben mir ablenkt, das außer mir keiner wahrnehmen kann.

Es leuchtet warm und es leuchtet türkis. Transportiert die Stimmung des Abends, in der ich mich wohlfühle wie lang nicht mehr. In der ich mir minütlich auch selbst näher komme. Frohsinn, Leichtigkeit. Franzis Lachen ganz deutlich. Auch unter einer Vielzahl von anderen. Anfangs hinter vorgehaltener Hand, inzwischen vollkommen ungehemmt. Es klingt sanft und herzlich und erzeugt ein munteres Hüpfen in meiner Brust, das zugleich ein klein wenig drückt. Spannung schafft, die mit dem Film nichts zu tun hat. Mit jedem Seitenblick ein wenig mehr.

Das Popcorn rühren wir beide kaum an. Dennoch reichen wir es ohne Worte hin und her als wäre es mit kleinen Botschaften beladen. Die sich dabei zu einer Kette fügen, nach dem Ich-packe-meinen-Koffer-Prinzip. Nur unsere Zeit anstelle des Gepäcks. Seit dem Tag, an dem wir uns begegneten ... So rekapituliere ich uns. Bis Franzi in einer hellen Szene – auf Leinwand und Herzebene gleichermaßen – die Tüte zwischen unseren Füßen auf dem Boden absetzt und ich statt des Papiers – verformt, geprägt, gewärmt vom Wechselspiel unserer Hände – ihren Blick 188 gereicht bekomme. Oder auffange, ohne dass er bewusst gepasst worden wäre. Jedoch festhalte. So oder so. Sekunde über Sekunde. Bis sie schluckt. So deutlich, dass ich es höre. Und dann ihren Blick senkt. Auf mein Knie. Oder die Hand, die darauf ruht. Tatsächlich ruhig. Gemessen an der Spannungssache unter der Oberfläche. Noch ein Schlucken. Oder zwei. Ehe ihre Fingerspitzen den Sprung über den Abgrund zwischen zwei Kinosesseln wagen und ich nicht sagen kann, ob das nun mehr Physik oder Chemie ist, mehr Elektrizität oder Reaktion, die auf meinem Handrücken eine Explosion auslöst. Noch eine Weile weiterkribbelt, auch als ich die Hand gedreht und meine Finger zwischen die ihren geschoben habe. Auf ihre Initiative hin.

Sie drückt, sie lächelt, sie lehnt sich entspannt zurück und zumindest ihr Körper richtet sich nach dem Kinostreifen aus. Währenddessen tanzt in mir das Glück und ich fürchte, um ein klein wenig Blöße komme ich später nicht umhin. Doch ich nehme es gern in Kauf. Atme tief, verinnerliche den Augenblick, lehne mich Franzi entgegen und schließe die Augen. Ihr Kopf sinkt an meine Schulter und ich stecke die Nase in ihr Haar.

Ich liebe sie. Doch in diesem Moment spüre ich deutlicher als immer bisher, dass es zwischen uns noch eine Ebene mehr gibt. Gab. Vom ersten Moment an. Unsere Seelen stehen in Verbindung.

[Buchvorstellung einmal anders] Einmal für immer - Regenbogenmomente zwischen Schatten und Licht von Jutta Kröpfl

 



Buchvorstellung einmal anders

Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin Jutta Kröpfl, aber sie kommt nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich das darauf enthaltene Buch. Es ist genau das um das es heute gehen soll. „Einmal für immer“ von Jutta Kröpfl. Ich beginne ein wenig darin zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich ein feines Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen? Sie wird nicht kommen. Interview einfach mich, deshalb bin ich ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über das Buch? Vermutlich das Buch selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊

Hallo, danke, dass du heute Zeit gefunden hast, um mit mir zu reden.
Danke dir für deine Zeit und die Bereitschaft, auch mit Büchern zu reden.
Kannst du dich meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
Ich bin der vierte Roman meiner Autorin und ich erzähle wie meine Vorgänger eine tiefsinnige, emotionale ThinkAndFeel-Liebesgeschichte. Authentisch, intensiv, hier und da vielleicht sogar ein bisschen poetisch und ja, auch an einigen Stellen spicy – auf die Wohlfühlart.
Dabei mache ich auch nicht Halt vor sensiblen Themen. Es geht um Trauer, es geht um psychische Probleme und Selbstverletzung. Und in einem wichtigen Nebenhandlungsstrang um Outing und Queerfeindlichkeit.
Die Geschichte um Matz und Franzi darf berühren und zum Nachdenken anregen.
In deinem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in dir enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da du ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, kannst du uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Die Mischung macht’s. Ein Wechsel zwischen Spannung und Entspannung, zwischen Mitfühlen und Schmunzeln. Und am intensivsten wird es dann, wenn auch noch die Charaktere ihren eigenen Kopf durchsetzen wollen und zwischenzeitlich alles kopfsteht. Doch eigentlich ist es das, was wir beide schätzen, so anstrengend es auch werden kann.
Hast du eine Lieblingsstelle, die du uns gerne vorstellen würdest?
Ein paar. Viele.
Aber die Szene nach dem Schlittschuhlaufen liebe ich besonders, sie klärt so viel.
Oder den Spaziergang ins vermeintliche Nirgendwo …
Oder das wiederkehrende Geplänkel unter Brüdern, das genau genommen ja keine Stelle, sondern eine wichtige Zutat zum Gesamten ist. Oh ja, ich glaube ohne Markus wäre das Buch nicht vollständig.
Weißt du wie viel Jutta tatsächlich in dir oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt?
Ähm, ich weiß nicht genau, ob ich das hier verraten darf. – Aber daraus, dass sie Erkenntnisse fürs eigene Leben durch die letzte Version eines Projekts mit langem Werdegang gewonnen hat, hat sie selbst ja auch kein großes Geheimnis gemacht. Also ja, da steckt so manches drin, wenn auch in andere Schicksale projiziert und vertieft.
Ach ja, die Namen der Hauptfiguren sind auch nicht ganz zufällig gewählt.
Wie würdest du oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?
Perfektionistisch, würde ich sagen. In Anbetracht der vielen Stunden Arbeit, die sie in eine Geschichte gesteckt hat, die zuvor schon mindestens zwei Mal „fertig“ war.
Matz mischt sich ein:
Perfektionistisch, ja, und geduldig, obwohl sie es leugnen würde. Und ein klein bisschen sadistisch, oder? Wenn man bedenkt, wie oft sie mich hat fallen lassen.
Als hättest du das nicht mitbestimmt …
Willst du sagen, ich hätte mir das ausgesucht?
Wie du damit umgegangen bist, gewiss. Und tja, sie ist eben auch sensibel. Hat dir vertraut. Weil sie nicht zu oft mit dir streiten wollte.
Wie seid ihr eigentlich zum Titel gekommen? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattest du viel Mitspracherecht?
Boah, hör mir mit dem Titel auf. Was für eine Horrorgeburt. Und der Untertitel erst.
Es gab unzählige Varianten und noch mehr Zweifel. Noch als längst die Testleserinnen am Manuskript saßen, gab es keinen echten Plan. Zumindest keinen, der sich hartnäckig gehalten hätte.
Bis es irgendwann einfach Klick gemacht hat. Beim Abändern eines einzelnen Satzes fast am Ende. Ich weiß nicht, was an meinem Zwinkern dabei anders war, als die Male zuvor, aber es hat einfach gepasst. Und mit den vorherigen Titelvarianten wurde dann solange gespielt, bis auch der Untertitel gut war.
Wobei ich persönlich auch die milchige Variante der Zwischenzeit gemocht hätte. Warum Milch? Weil … - Wer es verstehen will, sollte mich einfach lesen.
Bist du zu 100% zufrieden mit deinem Cover / Outfit oder würdest du nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Ich liebe mein Outfit. Und obwohl ich alle Gedankenspielchen zum Cover während des Schreibprozesses mochte, ich glaube, es war richtig, auf das Bauchgefühl zu hören und einen anderen Weg zu gehen. Und farblich fügt es sich ganz wunderbar. Mit der Geschichte und den Gedanken.
Zum Abschluss würde mich noch dein Lieblingszitat aus dem Buch interessieren. 
Ich würde für „Manchmal ist Erzählen der erste Schritt für Begreifen.“ plädieren, weil es zur Geschichte passt, zum Schreiben wie meine Autorin das macht und auch zum Leben. Allerdings poltern dabei die Charaktere in mir und werfen andere Sätze in die Runde.
Der lauteste:
„Wenn Gesten flüstern könnten, würde diese wahrscheinlich ‚Schön, dass du wieder da bist!‘ murmeln.“
Aber vielleicht sollte ich auch nicht vergessen, bei welchem Satz während des Schreibens und Überarbeitens immer wieder die meisten Tränen geflossen sind:
„Denn auch wenn man glaubt, etwas im Griff zu haben, man weiß nie, welche Karten einem im Leben noch zugespielt werden. Ganz sicher ist es keine Schwäche, sich Hilfe zu holen. (…)
Ich kann für sie da sein. Ich kann ihr zuhören, kann sie mit geschlossenen Augen sehen. Ich kann mein Bestes geben, aber leider keine Garantien. Denn ein bisschen Risiko liegt auch in der größten Sicherheit.
Liebe kann viel, aber sie kann nicht alles.“
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz zum Buch »Danke, für deine Geduld und Antworten« zuzuflüstern.
Das Buch flüstert zurück:
Danke dir, liebe Claudia, für deine Zeit und die Mühen.
Dann vertiefe ich mich wieder in das Buch.

Montag, 12. Februar 2024

[Buchvorstellung einmal anders] Stella Magicae - Von den Sternen erwählt von Viviann Bluemoon


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Destiny und Arillian aus „Stella Magicae – Von den Sternen erwählt“ und deren Autorin Viviann Bluemoon.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt und für das Buch antwortet. Würdet ihr euch vielleicht gegenseitig beim Interview unterstützen?
Arilian: Wird schwierig, wie haben alle unseren eigenen Kopf
Destiny: Aber Vivi hat unsere Geschichte aufgeschrieben, also sollten wir sie unterstützen. Sie wird es ja auch tun, egal was wir anstellen.
Viviann: Ihr seid mal wieder lustig. Als wenn ich euch im Stich lassen könnte…
Ich hatte ein langes Gespräch mit eurer Autorin, deshalb wäre es schön, wenn ihr euch meinen Lesern vorstellen könntet.
Arilian: Mein Name ist Arilian Firesky. Ich bin Pionier der Guardians, einer Gemeinschaft aus Sternenmagiern, deren Aufgabe es ist, den Frieden in der Galaxie Sunamagicae zu bewahren. Ich bin 18 Jahre alt und mein Element ist das Feuer.
Destiny: Ich bin Destiny Stanford. Ich bin ebenfalls 18 Jahre alt und mein Element ist das Eis. Ich bin auf der Erde aufgewachsen und erst vor einigen Monaten nach Castronia gekommen.
Beschreibt uns das Buch in möglichst wenig Sätzen.
Destiny: Eine junge Frau mit magischen Fähigkeiten kommt in eine fremde Welt. Sie trifft auf eine Gemeinschaft von Sternenmagiern und muss lernen mit ihren Fähigkeiten umzugehen. Das ihr Meister ein egoistischer Vollidiot ist, ahnt sie zuvor nicht.
Arilian: Hey! Jetzt werd aber mal nicht frech!
Destiny: Ist doch so…
Macht es dir Spaß, deine Protagonisten ein wenig zu quälen? Sie in Situationen hineinzuwerfen, die schwierig sind? Warum nicht einfach und schön? Müssen Gefahren und Stolpersteine immer sein?
Viviann: Na ja, ohne Stolpersteine und Gefahren wäre die Geschichte ja langweilig. Wo bliebe da die Spannung und die Dramatik?
Destiny: Und warum muss ich dabei mehrfach beinahe draufgehen?
Viviann: Damit dein Meister gewisse Dinge begreift?!
Arilian: Was habe ich damit zu tun?
Viviann: Wer ist denn für ihre Sicherheit verantwortlich?
Arilian: Ich bin doch kein Babysitter…
Destiny: Ich bin genau so alt wie du, also halt mal den Ball flach!
Viviann: Schluss jetzt! Könnt ihr euch nicht mal vertragen?!
Arilian & Destiny: Wer ist denn die Autorin?!
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch, die ihr den Lesern des Blogs gerne vorstellen würdet?
Destiny: Ja, die Stelle, wo ich zum ersten Mal auf mein Seelenpferd treffe. Die müsst ihr unbedingt lesen. Das war ein so magisches Erlebnis. Das werde ich nie vergessen.
Arilian: Meine Lieblingsstelle ist die, wo Destiny mir im Tempel ihre Waffe präsentiert und ein Teil der Gemeinschaft wird. Da war ich so unglaublich Stolz auf sie.
Destiny: Es gibt aber auch noch andere besondere Stellen, die wir euch sehr ans Herz legen können.
Wie viel echte Viviann steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Viviann: Oh, sehr viel. Destiny, Arilian und auch ein Nebencharakter haben sehr viel von mir. Bei Destiny ist es die ängstliche Seite. Aber auch die, dass ihr der Sport sehr am Herzen liegt, den sie aufgeben musste. Bei Arilian ist es das Dunkle und Gefährliche. Und bei Lily, dem genannten Nebencharakter, das Interesse an Medizin und die Affinität zum Wasser.
Wie würdet ihr als Hauptcharaktere eure Autorin beschreiben?
Arilian: Vivi ist eine Träumerin. Sie lebt gerne in ihren Tagträumen, in denen sie unsere Geschichte weiterspinnt. Man spürt darin ihre Affinität zum Wasser. Auf der einen Seite verträumt und ruhig. Und dann kann sie aber auch aufbrausend und wild sein, wie das Meer.
Destiny: Und sie ist sehr kreativ. Sie liebt es irgendwas zu basteln oder zu gestalten. Ihre Messestände sehen immer unglaublich toll aus. Gleichzeitig ist sie ein herzensguter Mensch.
Wann kam die Idee zum Titel? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr zwei vielleicht sogar Mitspracherecht?
Viviann: Der Titel entstand tatsächlich erst im Schreibprozess. Ursprünglich hatte ich einen anderen Titel vorgesehen, den ich dann aber nicht mehr als passend empfand.
Destiny: Mitspracherecht hatten wir nicht direkt. Aber unsere Geschichte, bzw. unser Schicksal haben Vivi wohl auf den jetzigen Titel gebracht.
Seid ihr zu 100% mit dem Cover zufrieden oder hättet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Destiny: Ich liebe das Cover…
Arilian: Das Cover ist wirklich toll. Es passt perfekt. Es verrät nicht zu viel, macht aber aufgrund seiner Aufmachung sehr neugierig auf die Geschichte.
Wisst ihr, was mich noch interessieren würde? Euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch.
Destiny: Es fühlte sich an, als knüpfte sich ein Band zwischen mir und dem wunderschönen weißen Pferd. Als hätten wir uns gefunden, ohne uns je gesucht zu haben.
Arilian: Behalte diesen Kampfgeist, Destiny. Dann wird aus dir eine großartige Guardian werden.
Viviann: Das Gefühl, sich so frei durch die Luft zu bewegen, war mit nichts zu vergleichen, was ich bisher kannte. Meine Seele fühlte sich befreit. Der Wind, der um meinen Kopf wehte, trieb alle negativen Gedanken fort. Ich war frei und unbeschwert, eins mit dem Himmel und den Wolken.
Vielen Dank für das Gespräch