Montag, 20. April 2026

[Reiheninterview] Saiten-Umbruch von Melanie Dommenz

 


Reihenvorstellung

Heute treffe ich mich mit Niklas und Rosalie, seiner Mutter, und ihrer Autorin Melanie Dommenz, um mit ihnen über die Reihe „Saiten-Umbruch“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt, um mit mir über die Reihe zu reden.

Meli: Danke das du dir die Zeit nimmst.
Könnt ihr uns die Reihe, bestehend aus den Teilen „Ein richtig mieses Date“, „Dreck auf der Seele“ und „Liebe geht nicht verloren“ mit wenigen Worten vorstellen?
Niklas: Im Kern geht es darum, dass ich großen Mist baue, und der Leser darf uns begleiten, wie ich die Kacke ausbade.
Rosalie: *vorwurfsvoll* Niklas!
Niklas: *lächelt amüsiert* Ist doch so.
*jetzt wieder ernst* Familie, Freunde, Liebe, Sex, Erwachsenwerden, Verantwortung tragen, Trauma Verarbeitung, Musik, sind alles starke Themen, die in der Buchreihe im Vordergrund stehen.
Ihr als Charaktere wachst mit euren Aufgaben, entwickelt euch weiter, besteht so manche Situation. Was glaubt ihr? Fällt es der Autorin leichter euch durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Rosalie: Die Geschichte ist zeitweise heftig und geht emotional sehr tief, weil sie so nah an der Realität ist. Meli möchte das die Leser innehalten und nachdenken und sich selbst Fragen stellen. Dennoch bleibt das Lesevergnügen durch Spannung und Humor erhalten. Ich finde sie hat es gut dosiert.
Niklas: Wir alle werden von ihr ordentlich gefordert, aber ihr sitzt auch der Schalk im Nacken. Die Leichtigkeit kommt zurück und sie gibt uns ein tolles Happy End. Ich denke die schwierigen Situationen sind nötig um eben die Entwicklungen in den vielen Bereichen zu zeigen.
Habt ihr Lieblingsstellen in der Reihe, die ihr uns gerne vorstellen würdest?
Rosalie: *schaut liebevoll zu ihrem Sohn* Das Frühstück bei mir in der Küche in Band 3.
Niklas: *frech* Jede einzelne Stelle bei der ich David hochnehmen kann :-)
Meli: Das letzte Kapitel von Band 3 ist mein absoluter Favorit.
Jetzt eine Frage direkt an die Autorin: Wie viel echte Melanie steckt in den Büchern oder dem ein oder anderen Charakter?
In jeder Figur lebt ein kleiner Funke von mir. Freunde, die es gelesen haben, meinten oft: „Ich konnte hören, wie du das sagst.“ Und die Buchreihe besteht aus Realität und Fiktion. Einiges durfte ich erleben, anderes ist erfunden.
Wie würdet ihr als Protagonisten die Autorin beschreiben?
Rosalie: Gelassen, diszipliniert, liebevoll, führsorglich
Niklas: Fies, pedantisch, …
*bekommt einen Klaps von seiner Mutter* Niklas: Hey, sie hat mir ein Trauma aufgehalst! Zu den guten Dingen wollte ich gerade kommen. Also: Lustig, verständnisvoll, bestärkend,
Wisst ihr, als Hauptcharaktere, wann die Idee stand eine Reihe zu schreiben? Stand es von vornherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben deine Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
Meli: Die Idee daraus eine Reihe zu machen kam vom Verlag. Für mich war es nur ein Buch…mit 730 Seiten :-) Als „Fantasy“ Leser ist diese hohe Seitenzahl für mich nichts Ungewöhnliches. Aber im Bereich Romance wohl eher unüblich.
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
Meli: Das Manuskript hatte schon immer den Arbeitstitel Saiten-Umbruch. Die Untertitel kamen nach und nach mit den Veröffentlichungen, in Absprache mit dem Verlag.
Wer ist denn der Coverdesigner?
@daylinart
Seid ihr mit den Covern zu 100% zufrieden, oder würdet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Rosalie: Ich liebe jedes davon.
Niklas und Meli nicken heftig!
Meli: Sie sind perfekt.
Danke für das Gespräch.
Meli: Wir haben zu danken für deine Arbeit.

Sonntag, 19. April 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Heiratsschwindler to go von Eva Lucia Bolsani


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Dayo und Silas aus „Heiratsschwindler to go“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Dayo: Das wird so ein Spaß! Ich habe noch nie ein Interview gegeben, weil … egal. Ich bin so aufgeregt!
Silas: Wenn es dir Freude macht. Aber, nun ja, wäre es vielleicht möglich, dass es nicht in den USA erscheint?
Dayo: Claudias Blog ist auf Deutsch, ich denke, das geht klar.
Silas: Gut.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Dayo: Aber natürlich! Ich bin Dayo Prince, stolzer Besitzer eines VW-Busses und Yoga-Instructor. Achtsamkeitsübungen können wir auch machen, wenn du magst, das ist vielleicht sogar besser für ein Interview. Ich habe ein Faible für Eska Water und Poke-Bowls – beides leider schwer aufzutreiben, wo ich jetzt wohne – und ich bin definitiv der Charmantere von uns beiden.
Silas: Silas Mercier. Ich schnitze Holzfiguren und lebe am Meer.
Dayo: Er ist auch der Charmantere von uns beiden. Hab’ ich das schon gesagt?
Silas: Du hast das Gegenteil gesagt.
Dayo: Ich habe meine Meinung geändert.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Dayo: Ein liebenswerter Mann kommt in ein verschlafenes Küstenstädtchen und trifft auf einen mürrischen Einsiedler mit einer Schrotflinte. Er findet eine Freundin und ein Bild mit Katze. Dann lernt er kochen und geht in einen Pool. Es gibt eine Verfolgungsjagd, Missverständnisse, aber vielleicht ein Happy End. Mehr verrate ich nicht.
Silas: Ein Fremder parkt seinen Bus in meinem Garten.
Dayo: Das war nur ein Satz!
Silas: Aber der sagt schon alles.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Dayo: Definitiv. Ich habe das Gefühl, sie lacht sich manchmal schlapp, während sie tippt. Besonders wenn ich in Schwierigkeiten gerate. Was ich übrigens unfair finde, denn ich bin eigentlich ein sehr unkomplizierter Mensch.
Silas: …
Dayo: Silas?
Silas: Ich überlege, wie ich das höflich formulieren soll.
Dayo: Und?
Silas: Sie hat eindeutig Freude daran.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch? 
Dayo: Oh, da gibt es einige! Die im Pool, oder im Penthouse, als ich höre … aber das ist noch geheim, glaube ich. Oder der Moment in Silas’ Atelier … ja, das ist eindeutig die beste Stelle, oder, Silas?
Silas: Das erste Butter Tart.
Dayo: Das ist deine Lieblingsszene?! Nach allem, was vorgefallen ist??
Silas: Es war ein gutes Butter Tart.
Dayo: Claudia, schreib einfach, Silas' Lieblingsstelle ist die im Atelier. Er traut sich nur nicht, es zuzugeben.
Silas: …
Dayo: Silas?
Silas: Das Butter Tart war wirklich perfekt.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Dayo: Ich glaube, wir müssen all das machen, was sie gerne machen würde. Zum Beispiel in einem VW-Bus durch die Welt reisen.
Silas: Ich weiß nicht, immerhin hat sie schon mehrere Bücher fertiggeschrieben, ganz im Gegensatz zu einer anderen Person, die ich jetzt nicht nennen möchte …
Dayo: Aber sie weiß, wie es ist, schreiben zu wollen, und mehr zu löschen als zu tippen!
Silas: Und wie es ist, allein zu sein. Also, steckt wohl sehr viel von ihr in uns.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Dayo: Sie ist kreativ, und sie hat eindeutig einen hervorragenden Geschmack. Ich bin schließlich ihr Werk!
Silas: Sie ist geduldig.
Dayo: Das versteht sich von selbst. Sonst hätte sie dich kaum erfinden können.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Dayo: Der ist eine bodenlose Frechheit. Keine Ahnung, wie sie auf so etwas kommt!
Silas: Nun, ich finde ihn ganz amüsant.
Dayo: Nur um das hier festzuhalten: Erstens, mich hat niemand gefragt, und zweitens stimmt das nicht. Ich war noch nie verheiratet. Nicht mal verlobt.
Silas (leise): Aber … würdest du gerne?
Dayo: (sprachlos)
Silas: Nächste Frage, bitte.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Dayo: Silas sollte lächeln, er hat so ein schönes Lächeln. Aber wahrscheinlich existiert kein Foto, auf dem er das tut.
Silas: Ich verstehe nicht, warum der Leuchtturm drauf sein muss. Das wird womöglich noch mehr Touristen anlocken.
Dayo: Er tut nur so grummelig, Claudia … in Wahrheit ist seine größte Angst, dass die Gäste ihm alle Butter Tarts wegfuttern.
Silas: Zum Glück sind die wenigstens nicht drauf.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Silas: Bluewater Cove – Where Dreams Set Sail!
Dayo: Ach nö! Das ist doch Werbung aus einem Tourismusprospekt, kein Zitat.
Silas: Aber … es ist wahr geworden.
Dayo: (lange Pause): Okay, wir nehmen das.
Danke für das Gespräch
Dayo: Wir danken dir, Claudia! Und natürlich allen, die das hier lesen. Ohne Buchbloggerinnen wie dich würden Bücher wie unseres einfach in der Versenkung verschwinden! Also, vielen lieben Dank für deine Mühe, auch im Namen von Eva Lu.
Silas: Danke.
Dayo: Mehr hast du nicht zu sagen?
Silas: Dafür dürfte Claudia keine Schwierigkeiten haben, den Kern meiner Aussage zu erfassen.
Dayo: Ich glaube, wir brauchen beide dringend ein Butter Tart.
Silas: Auf Wiedersehen.
Dayo: (seufzt) Auf Wiedersehen, Claudia. Es war uns ein Vergnügen!

Samstag, 18. April 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Woodhaven 9 - Verboten und doch so süß von Kady Burton


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Flora und Dean aus „Woodhaven 9 - Verboten und doch so süß“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Dean: Ich wurde gezwungen. Na ja, vielleicht wurde ich auch mit einer Haggis-Pizza bestochen. Also … ich bin käuflich. Irgendwie.
Flora: Ich bin freiwillig hier, weil schließlich jemand dafür sorgen muss, dass er (deutet schmunzelnd auf Dean) keinen Unsinn erzählt.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Flora: Hi, ich bin Flora und ich lese zu viel, grübel zu viel und verliebe mich wahrscheinlich in den falschen Mann. (nuschelnd – eventuell habe ich mich längst verliebt, aber pssst). Ach ja, und ich trage meistens Schwarz, wobei mein Herz natürlich deutlich weniger düster ist, als viele glauben.
Dean: Dean. Werft, Verantwortung, zu wenig Schlaf. Und offenbar der schlechteste Babysitter der Welt … wobei ich diese Bezeichnung immer noch strikt ablehne.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Dean: Das grenzt an Arbeit (grinst). Ein Mann, der weiß, dass er Abstand halten sollte. Eine Frau, die ihm diesen Abstand unmöglich macht (dabei schielt er demonstrativ Richtung Flora). Ein Haus mit definitiv zu vielen Türen ohne Beschriftung. Zu viele Gedanken. Und Gefühle, die verdammt nochmal nicht erlaubt sind.
Flora:
Es ist die Geschichte darüber, wie man sich hoffnungslos in jemanden verliebt, den man nicht lieben sollte, weil es der beste Freund des Bruders ist. (Wangen werden tiefrot)
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Dean: Dessen bin ich mir ziemlich sicher, sie lacht dabei. Laut. Ich habe es gehört.
Flora: Sie hat uns in ein Badezimmer gesteckt. Nackt. Also ich war nackt. Schätze, das beantwortet die Frage ausreichend. (verzieht dabei das Gesicht, bevor sich doch ein Kichern löst)
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Flora: Alles, was leise ist. Ich liebe die Momente, in denen nichts gesagt wird und trotzdem alles irgendwie da ist. Und vielleicht auch die Szene, in der mein Schweinchenpyjama ihn ein bisschen aus dem Konzept bringt.
Dean: Die Momente, in denen sie lacht. Und die, in denen ich vergesse, dass ich sie eigentlich nicht ansehen sollte.
Beide fangen plötzlich an zu lachen, sagen gleichzeitig nur ein Wort und sehen sich dabei viel zu lange an - Popcorn
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Flora: Wahrscheinlich zu viel. Diese ganzen Gefühle kommen nicht von ungefähr, vielleicht habe ich sogar meinen Hang zu dunkler Poesie von ihr.
Dean: Unsere Autorin ist auch für das Chaos verantwortlich. Definitiv.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Dean: Ich werde mich dazu nicht äußern.
Flora: (schüttelt den Kopf über Dean) Romantisch und ein kleines bisschen sadistisch.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Dean: Mitspracherecht? Ich wurde nicht mal gefragt, ob ich in diese verdammte Geschichte einziehen will.
Flora: Der Titel passt leider viel zu gut. Hätte sie mich jedoch gefragt, wären mir bestimmt einige poetischere Worte eingefallen. (klopft dabei mit den Finger auf das Buch von Edgar Allan Poe)
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Flora: Ich liebe es, zudem fühlt es sich wirklich nach uns an. Ein bisschen weich, ein bisschen intensiv. Und ich liebe den Popcornbecher.
Dean:
Ich hätte vielleicht ein bisschen weniger Herzklopfen draufgepackt. Gut, die Rosen passen, immerhin habe ich sie Flora geschenkt. Also ja, es passt.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Flora: „Nicht jetzt. Versiegle meinen Mund mit tausend Schattenküssen, auf dass mein Herz dich nie vergesse.“ Oder hier das. „Doch wir liebten mit einer Liebe, die mehr war als Liebe.“ Hach, ich kann mich nicht entscheiden. (Lacht und blinzelt verstohlen zu Dean hinüber)
Dean:
„Die Nacht verfluche mein Herz, aber du bist das Einzige, was ich je ohne Zweifel wollte, Flora.“ (auch er sieht Flora an, räuspert sich dann und konzentriert sich dann auf ein imaginäres Steinchen, das er mit dem Fuß wegkickt)
Danke für das Gespräch
Dean: Danke dir. Ich geh dann wieder Abstand halten.
Flora: Ich danke dir, dass du uns hast zu Wort kommen lassen. (sieht sich um und flüstert dann leise) Er ist gleich wieder da, denn er ist nämlich nicht besonders gut im Abstand halten.

Freitag, 17. April 2026

[Wusstest du schon, dass] Steamboat Springs aus dem Buch Welcome to Steamboat Springs von Daisy Bale

 


Wusstest du schon, dass ...

... Steamboat Springs eine Stadt im US-Bundesstaat Colorado (USA) ist?

... der Ort Spitznamen hat? Diese lauten Ski Town USA oder The Boat

... die Stadt am Fuße der Park Range, also einem Teilgebirge der Rocky Mountains liegt?

... der Ort einer der populärsten Wintersportorte der Vereinigten Staaten ist?

... die Region um Steamboat Spring ursprünglich von den Ute-Indianern besiedelt wurde, die in den Tälern jagten, sich im 19.Jahrhundert die ersten Trapper (Pelztierjäger) ansiedelten und dann die ersten Viehzüchter folgten?

... 1913 der Norweger Carl Howelsen die erste Sprungschanze bauen ließ?

... der "Winter-Karneval", eine bis heute noch alljährliche Veranstaltung mit Schirennen und Schispringen, Schlittenhundfahrten und Lichtershows am Mount Werner und dem Howelsen Hill durchgeführt wird?

... 1970 eine Gondelbahn zum Mount Werner gebaut wurde? Es war die weltweit letzte in Betrieb genommene Anlage nach dem Bell/Wallmannsberger System.

... 1977 die 1. Special Olymics in den Disziplinen Ski Alpin, Schilanglauf und Einkunstlauf veranstaltet wurden?

Donnerstag, 16. April 2026

[Rotagonisteninterview] Daniele aus Die Route - Kühn und Molinari ermitteln von Claudia Raute

 


Protagonisteninterview mit Daniele


Ich treffe mich heute mit Daniele aus dem Buch „Die Route – Kühn und Molinari ermitteln“ von Claudia Raute.

Hi, schön, dass sie heute Zeit finden, ein wenig mit mir über das Buch zu sprechen.

Einen wunderschönen guten Tag wünsche ich Ihnen, Frau Stadler. Danke, dass ich hier sein darf.
Wie geht es Ihnen heute?

Sehr gut, danke der Nachfrage. Auch in Husum ist jetzt der Frühling angekommen, und das genieße ich sehr.
Würden Sie sich meinen Lesern vorstellen?

Sicher. Ich bin Daniele Molinari, vierundvierzig Jahre jung und habe zur Hälfte deutsche Wurzeln. Meine Mutter ist gebürtige Italienerin. Ich habe lange für die italienische Polizei gearbeitet. Bevor ich nach Husum gekommen bin, als verdeckter Ermittler.
Was ist Ihr höchstes Lebensziel?

Ein friedliches Leben mit dem Menschen, den ich liebe – meiner Sabine.
Wie kann man sich Ihren ganz normalen Alltag vorstellen?

Ich unterstütze Sabine und die Husumer Kriminalpolizei mehr oder weniger aus dem Hintergrund. und wieder zieht es mich inkognito aber auch nach Italien. Es gibt da so einen Fall …
Welche Stolpersteine und Hoppalas würden Sie gerne aus Ihrem Leben eliminieren?

Ich würde gerne nicht mehr von der italienischen Müllmafia verfolgt werden, um endlich wieder frei leben zu können. Aber ich fürchte, dieser Wunsch ist Utopie…
Wenn Sie einen Wunsch frei hätten, wie würden Sie ihn verwenden? 

Siehe die Stolpersteine. Ich wünschte mir, ich könnte ohne Angst mit Sabine quer durchs Land reisen und müsste nicht immer Augen und Ohren in alle Richtungen offen halten, weil ich entdeckt werden könnte.
Herzlichen Dank für Ihre Zeit.

Ich danke Ihnen für die Fragen und das charmante Interview.

Mittwoch, 15. April 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Der Untergang Ijaras - Stahl und Asche von Malte Schiefer


 
Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Helgrin und Vaspart aus „Der Untergang Ijaras – Stahl und Asche“, um mit ihnen über das Buch und ihren Autor zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten. Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Helgrin: Ich bin Helgrin, die Tochter des Schmieds. Ich lebe in Hügelheim, einem Dorf am Rande des Dunkelwaldes.
Vaspart: Ich bin Vaspart, Aurator und damit Finanzermittler aus Ijaria, der Hauptstadt des Freien Reiches.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Helgrin: Meine Geschichte handelt von meinem Leben in Hügelheim. Ich bin dort ausgegrenzt – aber ich möchte dazugehören! Alle nennen mich Dämmerling, weil ich keine Mutter habe. Und dann ist da Astrin – ich glaube, mein Vater ist in sie verliebt, aber ich mag sie nicht besonders. Oder vielleicht doch? Irgendwie finde ich sie verdächtig.
Vaspart: Meine Finanzermittlungen bringen mich genau in die Gegend, wo Helgrin wohnt. Ich bin auf der Spur von etwas, was eine Verschwörung gegen den König sein könnte. Aber, um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, worauf ich mich da einlasse, auch wenn ich glaube, alles im Griff zu haben.
Glaubt ihr, macht es dem Autor Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Helgrin: schweigt dazu.
Vaspart: Nun, das glaube ich nicht. Ich muss annehmen, dass er keine andere Wahl hatte. Anders ist das sonst nicht zu erklären.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Helgrin: Am Ende lerne ich jemanden kennen, der mir sehr wichtig wird.
Vaspart: Ganz am Anfang kehre ich von der Arbeit zurück nach Hause und treffe auf meine Frau. Das ist, wie ich leider sagen muss, der einzige Moment, den ich als Lieblingsmoment bezeichnen kann. Der Rest wird dann doch eher … nunja.
Was glaubt ihr, wie viel von eurem Autor steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Helgrin: Ich glaub' viel. Aber ich kann nicht sagen, was.
Vaspart: Wünschen kann man es ihm nicht unbedingt. Aber irgendwo muss das alles ja herkommen, nicht wahr? Immerhin hat er auch die Nebenfiguren geschrieben, und auch die decken eine ziemliche Bandbreite ab.
Wie würdet ihr euren Autor beschreiben?
Helgrin: Er ist die ganze Zeit bei uns geblieben.
Vaspart nickt: Ja, das kann man dann wohl so sagen. Das zumindest.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Vaspart: Er plottet ja alles durch, daher wird er ihn wohl schon gewusst haben. Mir jedenfalls war er zu keinem Zeitpunkt bekannt. „Stahl und Asche“? Vielleicht hätte der Titel mich hellhörig werden lassen.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Helgrin: Sie ist darauf. Auf dem Pferd.
Vaspart: Ja, warum ausgerechnet sie? Am Anfang als ich es gesehen habe, dachte ich, ich sollte das sein. Das wäre auch mehr in meinem Sinne gewesen. Aber ja, passend ist das schon, irgendwie, immerhin spielt sie für uns beide eine Rolle.
Helgrin: Und der Hammer gehört mir.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Helgrin: „Arme und Füße baumelten aus dem Wagen. Dann, ganz langsam, schob sich ein Gesicht nach vorn. Ein ernstes Gesicht, dachte Helgrin sofort, ein stilles Gesicht. Sie trat noch näher an den Wagen heran, und jetzt sah sie, dass das Mädchen scharfe Gesichtszüge hatte und langes schwarzes Haar, das zu einem Zopf geflochten war.“
Vaspart: „Es war die Mauer Ijarias, aus ihrem strahlend weißen Stein, hoch und erhaben, unbezwingbar. Fern im Osten ging gerade die Sonne auf und schickte ihre Strahlen über das weite Land. Ein warmer Wind wehte ihr über das Gesicht, und sie sah, wie die weißen Steine im Licht der aufgehenden Sonne aufleuchteten. Aber das hier war keine Erinnerung, nichts, was sie erlebt hatte, das wusste sie. Das hier war …“ Hier muss ich abbrechen, alles andere würde leider zu viel verraten.
Danke für das Gespräch

[Autoreninterview] Malte Schiefer


Autoreninterview
Malte Schiefer

Natürlich möchte ich als Erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Hallo! Ich bin Malte, bin 46 Jahre alt und lebe in Leipzig. Ich bin Selfpublisher und schreibe epische Fantasy mit tiefgehenden Charakteren, düsterer Atmosphäre und ausgefeiltem Worldbuilding. Neben dem Schreiben fotografiere und lese ich gerne.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Puh, eine gute Frage. Ich hatte das Glück, dass, als ich noch ganz klein war, meine ältere Schwester mit mir Schule spielte und mir so das Lesen beibrachte, als ich noch im Kindergarten war. Und als ich dann das Schreiben gelernt hatte, habe ich angefangen, Geschichten zu schreiben. Dann kamen aber erstmal Schule, Studium und Arbeit dazwischen, weswegen ich das literarische Schreiben gegen das wissenschaftliche Schreiben ausgetauscht und dann vor 15 Jahren wieder damit angefangen habe.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Mein ganzes Schreiben konzentriert sich derzeit auf die Buchreihe „Der Untergang Ijarias“. Hierfür habe ich eine lange Zeit mit dem Worldbuilding und Plotten verbracht. Veröffentlicht habe ich bisher „Der Untergang Ijarias I – Die Schatten erheben sich“ und am 15.04.2026 kommt dann „Der Untergang Ijarias II – Stahl und Asche“.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Ja, so ist es. Gerade geht zwar fast alle Zeit für die Veröffentlichung von Band II drauf, aber ich habe im Hintergrund schon mit Band III angefangen. Tatsächlich ist es so, dass ich von Band III schon circa 250 Seiten geschrieben hatte; er war eigentlich als Band II geplant. Dann aber hat sich gegen meinen Willen ein weiterer Aspekt von Ijarias Untergang aufgedrängt und das so penetrant, dass ich mich erst einmal diesem Aspekt widmen musste. So wurde aus dem ursprünglichen Band II nun Band III und wenngleich ich einiges nochmal neu machen muss, fange ich nicht ganz bei 0 an. Ich denke, er ist dann alles in allem nächstes Jahr um diese Zeit fertig.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Dann fotografiere ich. Ich habe die Schwarzweiß-Fotografie für mich entdeckt und während ich mich beim Schreiben mit fantastischen Welten beschäftige, geht es mir beim Fotografieren wesentlich um abstrakte und minimalistische Architekturfotografie.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ja, und da fällt die Auswahl einigermaßen schwierig. Wenn es um Fantasy geht, dann ist mein Lieblingsautor seit meiner Kindheit J. R. R. Tolkien. Ich weiß gar nicht, wie oft ich seine zentralen Werke schon gelesen habe. Wenn es nicht um Fantasy geht, dann lese ich sehr gerne Thomas Bernhard; mein Lieblingsautor allerdings wäre Franz Kafka.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Mein Schreib- und Arbeitsplatz ist einfach ein Schreibtisch, einer, der praktischerweise höhenverstellbar ist, sodass ich auch im Stehen arbeiten kann. Eine spezielle Umgebung brauche ich zum Ideenfinden eigentlich nicht. Manchmal nehme ich auch einen Laptop zur Hand, wenn ich verreise, aber ich nutze sonst auch Notizbücher, Notizblöcke, irgendwelche Zettel, wenn mir etwas einfällt, was sich später eventuell verwerten lässt.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Ein ganz normaler Schreibtag beginnt bei mir morgens mit einer Tasse Kaffee und er kann sich auch bis in die späte Nacht hineinziehen. Wie er genau aussieht, richtet sich dann aber danach, in welcher Phase ich mich befinde; ob ich gerade plotte oder schreibe, überarbeite oder mich mit Marketing und Design beschäftige.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Fantasy definitiv beim Schreiben und früher auch beim Lesen. Zum Lesen komme ich aber mittlerweile eher selten, weswegen ich da kein festes Genre angeben kann.
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Oh, ich glaube nicht, dass ich da einen zentralen Leitsatz angeben kann. Ich kann sagen, dass ich mich oft frage, warum eine Sache so oder so ist, warum ein Mensch so handelt oder eben anders, und es nicht nur bei einer Bewertung, ob etwas gut oder schlecht ist, stehenlassen will. Und das spiegelt sich auch in meiner Art zu schreiben wider, auch wenn mir dazu kein passendes Zitat einfällt.
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Ich glaube nicht, dazu müsste ich sie alle erstmal richtig kennen.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ach, das müssen andere beurteilen. Aber wenn ich selbst etwas dazu sage, will ich ehrlich sein: Ich würde natürlich am liebsten sagen, dass ich gut mit Kritik umgehen kann, aber ich glaube, das hängt sehr davon ab, von wem, auf welche Weise und wofür ich kritisiert werde. Es stellt sich ja immer die Frage: Möchte die Person, die mich kritisiert, mir, sich selbst oder uns beiden gerecht werden? Und davon hängt dann sehr ab, wie ich damit umgehen kann.
Warum hast du dich entschieden, Selfpublisher zu werden und nicht zu einem Verlag zu gehen?
Die Entscheidung habe ich anfangs gar nicht selbst getroffen, sondern sie wurde getroffen, und zwar von den Verlagen, die mein Buch nicht haben wollten. Als ich meinen ersten Band fertig hatte, war der Fantasymarkt gerade gesättigt, um nicht zu sagen: übersättigt. Zudem schreibe ich auch nicht so, wie es gerade in die Verlagsinteressen hineinpasst.
Mittlerweile bin ich recht froh, dass ich keinen Verlag habe. Ich höre immer wieder, wie sehr dort in Werke eingegriffen wird, damit sie sich besser verkaufen lassen. Aus Verlagsperspektive kann ich das gut nachvollziehen, aber auch wenn mir klar ist, dass sich an meinen Büchern noch etwas verbessern ließe: Eingriffe in die Handlung oder die Charakterentwicklung will ich nicht. Ob das, was ich mache, aktuell marktkompatibel ist oder den Geschmack von vielen trifft, ist für mich nicht so sehr ein Kriterium.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Da ich ja Fantasy schreibe, bleibe ich mal im Genre Fantasy: Nicht selten wird Fantasy gelesen, um dem Alltag zu entfliehen. Dagegen ist nichts einzuwenden. Aber Fantasy kann auch noch etwas anderes, nämlich: bestimmte Aspekte der Welt, der wir entfliehen möchten, in einem anderen Setting neu erfahrbar machen und so helfen, die Welt, der wir da entfliehen wollen, besser zu begreifen. Und mit Dingen, die einen ängstigen, sodass man vor ihnen fliehen will, lässt sich leichter umgehen, wenn man sie besser verstehen lernt.

Dienstag, 14. April 2026

[Buchvorstellung einmal anders] Dangerous Copper von Linda Eicher

 


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Coppa und Eldon aus „Dangerous Copper“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten.
Coppa: Wir danken Ihnen, dass wir dabei sein dürfen.
Eldon: Auch von mir ein großes Dankeschön.
Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Coppa: Mein Name ist Coppa Cupra, zwanzig Jahre alt und momentan Bedienstete am Hof von Prinz Eldon. Meine Aufgabe ist die Reinigung seiner Gemächer und im Nachhinein soll ich dem restlichen Personal zur Hand gehen.
Eldon: Mein Name ist Prinz Eldon Cupra, der aktuelle Anwärter auf den Thron. Zurzeit herrscht noch mein Vater. Während des Tages darf ich mich aber um alle politischen Belange kümmern, während er nur herumspaziert. Schließlich muss ich auf das Königsleben vorbereitet sein.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Coppa: Im Grunde geht es um das Reich Metallice, das aus drei Kontinenten besteht: dem Kupfer-, dem Silber- und dem Goldkönigreich, die untereinander im indirekten Zwist sind. Der erste Band startet auf dem Kupferkontinent, wo der Leser auf mich trifft, wie ich in den Minen von Cupra ankomme und Sklavenarbeit nachgehen muss. Danach nimmt alles eine andere Wendung, als Eldon auftaucht, mich freikauft und an den königlichen Hof mitnimmt. Ab da nimmt die Geschichte eine andere Wendung und ich versuche ein Geheimnis an meinem Körper vor ihm zu bewahren, was mir nicht so richtig gelingt und er und ich uns langsam näherkommen. In meinen Träumen begegnet mir die Göttin Cupra und weist mich auf mein Schicksal hin, das ich entgegennehme, denn schließlich soll wieder Frieden in Metallice herrschen.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Coppa: Schwierige Situationen? Nein, das macht ihr garantiert keine Freude. Jedoch mich in die ganzen intimen Szenen mit Eldon zu stoßen, das macht ihr garantiert Spaß.
Eldon: Wie bitte? Heißt das, du hast gar keine Lust das alles mit mir zu erleben? Dabei dachte ich, wir schwingen auf einer Wellenlänge.
Coppa: Dieses Thema vertagen wir auf später.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Coppa: Meine persönliche Lieblingsstelle ist die, als ich mich Eldon endlich anvertraue.
Eldon: Und meine, als es um meinen metaphorischen Hintern geht (grinst)
Coppa: *Verschränkt die Arme, hebt eine Augenbraue*
Eldon: Nun ja, es gibt viele gute Stellen im Buch. Lest es am besten selbst, um euch davon zu überzeugen.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Coppa: Meine Haarfarbe gleicht der der Autorin. Ansonsten sind wir charakterlich gesehen ziemlich verschieden. Obwohl sie früher im Umgang mit Männern auch eher ziemlich schüchtern war. Inzwischen ist sie das komplette Gegenteil und sehr selbstbewusst. Hoffentlich werde ich auch noch so.
Eldon: Dieses Selbstbewusstsein von heute hat wohl meine Wenigkeit abbekommen. Ich strotze geradezu davor, vielleicht ein bisschen zu viel. Aber schließlich muss jemand die junge Maid in Nöten retten können.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Coppa: Sehr kreativ, denn schließlich hat sie sich so eine Geschichte über Metalle und Götter ausgedacht. Dazu noch in Kombination mit Politik. Hinzu kommt, dass sie sehr selbstbewusst ist und weiß, was sie will.
Eldon: Das kann ich so bestätigen. Und ich weiß übrigens auch, was ich will (schaut zu Coppa rüber, die ihn ignoriert)
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Coppa: Eigentlich hat unsere Autorin die Cover einfach so zum Spaß kreiert, als eine Art Premades. Und da stand der Titel schon drauf. Sogleich kam ihr eine Idee im Traum zu dem Titel und so ließ sie ihn stehen. Den hat sie sich selbst ausgedacht und von nirgends übernommen.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Eldon: Oh, wenn ich was zum Cover sagen dürfte? Es spiegelt genau das wider, was im Buch passiert. Die Rosen stehen für das Sinnliche, die Liebe und die kupferfarbene Schlange für die Gefahren. Die Gefahren, in die Coppa dauernd gerät, die politischen Spannungen und auch sie selbst ist eine Gefahr für einen bestimmten Prinzen. (meint natürlich sich)
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Coppa & Eldon: Im 18. Kapitel, was im Übrigen auch das letzte ist, heißt es: »Wir segeln unserem Schicksal entgegen.«
Coppa: Das ist unsere persönliche Lieblingsstelle. Wir zusammen, Eldon und ich, segeln unserem Schicksal entgegen.
Danke für das Gespräch
Coppa: Wir bedanken uns für das tolle Interview und hoffen sehr das Interesse der potenziellen Leser geweckt zu haben. Unsere Geschichte ist eine Mischung aus Fantasy, Politik und Spice. Wer das mag, ist herzlich dazu eingeladen unser Buch zu lesen.
Eldon: Apropos Spice (grinst anzüglich)
Coppa: (verdreht die Augen)

Montag, 13. April 2026

[Coverinterview] Nicht in dieser Welt und Zwischen den Welten von Stephanie Guckenmus

 



 
Coverinterview 
„Nicht in dieser Welt“ und
„Zwischen den Welten“



Heute habe ich Stephanie Guckenmus zu Gast auf meinem Blog. Sie wird mir ein paar Fragen zu ihren Covern beantworten.

Wann kam jeweils das Cover? Vor oder nach dem Titel?
Jeweils nach dem Titel.
Hattest du schon eine genaue Vorstellung von den Covern, was sich jeweils darauf befinden sollte?
Beim ersten nicht, das hat sich langsam entwickelt und schließlich daraus resultiert wer die Protagonisten sind bzw. was sie ausmacht.
Beim zweiten Band war die Vorstellung schon genauer, da ich mich am ersten orientiert habe und es als Farbschnitt sowieso gut zueinander passen soll.
Welche Bedeutung haben für dich die Farben, die drei Personen und bei „Nicht in dieser Welt“ das Schloss bzw. bei „Zwischen den Welten“ die Berge und der Wolf?
Die Farben haben mit den Augenfarben der Hauptprotagonisten zu tun. Zugegeben, beim ersten Band ist das Blau des Himmels nicht so auffällig, beim zweiten das Grün schon eher.
Die drei Personen sind die drei Hauptdarsteller Sarah, Sebastian und Daniel. Der Palast ist Daniels zu Hause und seiner Identität geschuldet. Es soll etwas mysteriös wirken, so wie er eben 😉.
Die Berge sind der Hauptschauplatz der Handlung und stellen Daniels Welt dar. Außerdem sind sie meiner Liebe zu Südtirol geschuldet. Der einsame Wolf spiegelt Daniels Einsamkeit wider und spielt eine wichtige Nebenrolle im zweiten Band.
Wolltest du etwas Bestimmtes mit den Covern ausdrücken?
Ah, das habe ich grad oben erklärt. Wobei, wie die Protagonisten zusammen stehen hat noch eine Bedeutung. Auf dem ersten Cover in Tanzhaltung, warum? Lest selbst 😉. Und auf dem zweiten steht Sarah zwischen Sebastian und Daniel ...
Hast du ein Lieblingszitat oder eine Lieblingsszene, das jeweils die Bücher am besten beschreibt?
Schwierige Frage ... 1 Band:
„Wer bist du?“, möchte er von mir wissen.
„Ich weiß es nicht“, erwidere ich wahrheitsgemäß.
„Ich weiß.“ Seine Antwort kaum mehr als ein Flüstern, sowie meine Frage. „Wer bist du?“
Sein linker Mundwinkel zuckt kurz, bevor er antwortet.
„Das weißt du doch. Der Handlanger der Mafia.“
Das erste Zitat spiegelt das "Nicht wissen" der Protagonisten wider, mit wem sie es eigentlich zu tun haben und das gegenseitige Foppen zwischen Sarah und Sebastian.
Das zweite Zitat aus dem ersten Band:
„Ein Leben ohne dich ist meine persönliche Hölle. Aber zu wissen, dass du meinetwegen sterben wirst, ist völlig inakzeptabel.“ „Ein Leben ohne dich ist für mich völlig inakzeptabel.“
Naja, und hier die Angst umeinander.
2 Band: 1 Zitat:
Es ist schrecklich, mitzuerleben, wie die Welt eines Menschen von jetzt auf gleich zusammenbricht. Katastrophal, wenn es die Welt eines Freundes ist. Desaströs, wenn man der Verursacher ist.
Ich liebe dieses Zitat, weil es den Kern der Geschichte so schön zusammenfasst.
2 Zitat:
»Ein Königreich für deine Gedanken.«
Daniels sanfte Stimme reißt mich wieder aus meinem Elend.
»Als ob. Schau doch einfach nach«, flüstere ich.
»Das möchte ich nicht. Verrat sie mir lieber.« Auch er flüstert.
Die Beziehung zwischen Sarah und Daniel, ein wichtiger Teil des zweiten Bands.
Bist du nun zu 100% zufrieden mit dem Cover oder würdest du aus heutiger Sicht etwas daran ändern wollen?
Ich bin sehr zufrieden, mir gefallen sie richtig gut 😊.
Danke, dass du bei dem Coverinterview mitgemacht hast 😊
Ich habe zu danken! Vielen Dank für diese Möglichkeit und deine Mühe!

[Autoreninterview] Stephanie Guckenmus


Autoreninterview
Stephanie Guckenmus

Natürlich möchte ich als erstes wissen, mit wem meine Leser und ich es zu tun haben. Könntest du dich in eigenen Worten kurz vorstellen?
Ich bin Stephanie Guckenmus, Mama von zwei kleinen Jungs und liebe Bücher. Bücher zum selber lesen und Bücher zu schreiben. Außerdem bin ich gerne in der Natur: Wandern, Rad fahren und drücke als Fußballfan dem BVB die Daumen. Zu guter Letzt tanze ich nunmehr seit 11 Jahren mit meinem Mann Paartanz, was auch in meinen Debütroman "Nicht in dieser Welt" eine Rolle spielt 😉. Außerdem liebe ich Spieleabende mit Freunden.
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Schon seit der Kindheit habe ich Bücher gelesen und angefangen kleinere Geschichten zu schreiben, im Jugendalter dann Fanfictions und dann kam eine sehr lange Pause, da mir leider die Inspiration gefehlt hat.
Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Mein Debüt "Nicht in dieser Welt": Eine Frau findet sich Mitten im Nirgendwo ohne Gedächtnis wieder und wird von einem Mann gefunden und gegen ihren Willen auf ein einsames Hochplateau in den Bergen gebracht. Notgedrungen nimmt sie Daniels Gastfreundschaft an und versucht ihr Gedächtnis wiederzuerlangen. Außerdem möchte sie hinter das Geheimnis der Männer kommen, bei denen sie Zuflucht gefunden hat. Gequält von schrecklichen Albträumen, verliebt sie sich in einen der Männer und muss sich zwischen Leben und Tod entscheiden.
Band 2 "Zwischen den Welten", der Nachfolge Band von "Nicht in dieser Welt", erscheint am Freitag, den 13.02.2026 😉.
Sarahs Tanzstudio floriert und auch ihre Clique hat Sebastian herzlich aufgenommen, es könnte alles perfekt sein, wenn Sebastian nur endgültig in ihrem gemeinsamen Leben ankommen würde. Doch nachts flüstert er den Namen eines anderen: Daniel.
Sebastians Verschlossenheit belastet die junge Beziehung und er entgleitet ihr immer mehr. Trotzdem glaubt Sarah an ihre Liebe und kämpft für ihr gemeinsames Glück - mit allen Mitteln. Als sich dann jedoch Daniel einmischt, der seinen besten Freund nicht loslassen kann, steuern alle drei auf einen Abgrund zu.
Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Den dritten und letzten Teil der oben genannten Trilogie habe ich abgeschlossen und er liegt beim Verlag zur Korrektur, Buchsatz etc., wird also in einigen Monaten erscheinen. Aber ja, ich arbeite an einer Dilogie im Bereich New Adult Urban Romantasy und habe den ersten Band schon fertiggestellt. An Band zwei schreibe ich momentan.
Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Schreiben natürlich. Bei schönem Wetter aber auch gerne draußen aktiv sein.
Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Ich liebe die Reihe von Carina Bartsch (Kirschroter Sommer, Türkisgrüner Winter), Karin Slaughter, Stephen King, Ken Follett ...ein bunter Genremix.
Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Tatsächlich gemütlich auf der Couch oder bei schönem Wetter auch gerne mal im Garten.
Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Aufstehen, Kinder und mich fertig machen, zur Kita und zur Arbeit fahren, Kinder abholen, verschiedene Nachmittagsaktivitäten und abends, wenn Zeit ist, schreiben. Und was man sonst noch so alles drumherum erledigt bekommen muss 😉.
Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Beim Lesen: Na, wie oben bei meinen Lieblingsautoren schon gesehen, lese ich viele Genre: Romance, Horror, Thriller ...
Beim Schreiben: New Adult, Urban Romantasy
Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Ich mag die kölschen Weisheiten: „Es ist, wie es ist.", „Es kommt, wie es kommt.“ „Es ist immer gut gegangen.“
Hast du ein Lieblingsland und warum?
Südtirol in Italien mag ich gerne. Die Dolomiten, das leckere Essen, perfekt um Urlaub zu machen und zu entspannen.
Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich frage mich, ob die Kritik angebracht ist und falls ja, versuche ich es beim nächsten Mal besser zu machen 😉.
Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Ich hatte anfangs gar keine Ahnung, wie man selbst ein Buch veröffentlicht. Deswegen habe ich Verlage angeschrieben und Glück gehabt bei einem angenommen worden zu sein. Mittlerweile kenne ich mich im Buchwesen besser aus und Chapeau an alle, die selbst ihre Bücher verlegen. Das ist sicher eine Heidenarbeit und überall, egal ob via Verlag oder als Selfpublisher, steckt viel Herzblut drinnen.
Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Bitte schreibt Bewertungen über die Bücher, die ihr lest. Viele Autoren kämpfen mit der Sichtbarkeit und der Reichweite. Ohne Bewertungen bei den gängigen Verkaufsportalen und Weiterempfehlungen an Freunde, Kollegen, Nachbarn, Familie ..., bleiben viele gute Bücher und Autoren unsichtbar und gehen unter. Also bitte, macht Werbung, wenn euch ein Buch gefällt. Es kostet nur ein wenig von eurer Zeit, hilft aber eurem Autoren so sehr! Danke!

Sonntag, 12. April 2026

[Reiheninterview] Orchidthal von Kiina Sanderson

   

 
Reiheninterview

Heute treffe ich mich mit Kyra und Nevi und ihrer Autorin Kiina Sanderson, um mit ihnen über die Reihe „Orchidthal“ zu sprechen.

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit habt, um mit mir über die Reihe zu reden.

Kyra (leicht aufgeregt): Danke, dass wir wieder hier sein dürfen.
Nevi (lacht): Langsam gewöhnt Kyra sich an die Interviews. Sie übt inzwischen sogar Antworten vor dem Spiegel.
Kiina: Ich bereue es jetzt schon, euch beide mitgebracht zu haben.
Könnt ihr uns die Reihe, bestehend aus den Teilen „Gefährliche Liebe“, „Unerwünschte Gefühle“, „Schatten der Vergangenheit“ und „Im Schatten der Krone“ mit wenigen Worten vorstellen?
Kyra: Für mich ist es eine Geschichte über Liebe gegen alle Hindernisse und die Suche nach dem eigenen Selbst, wenn die Welt ständig versucht, einen in eine Rolle zu pressen.
Nevi: Und darüber was passiert, wenn man sich ausgerechnet als Kronprinzessin verliebt.
Kyra: Du musst deinen Titel nicht ständig betonen.
Nevi: Werd nicht frech. Unsere Liebe wurde doch erst durch die Krone kompliziert.
Kiina: Ich beende das jetzt lieber, bevor ihr euch streitet. Kurz gesagt: eine sapphische Royal-Suspense-Romance mit Intrigen, Geheimnissen, mentalen Kämpfen und Figuren, die lernen müssen, dass Liebe manchmal auch Mut bedeutet.
Ihr als Charaktere wachst mit euren Aufgaben, entwickelt euch weiter, besteht so manche Situation. Was glaubt ihr? Fällt es der Autorin leichter euch durch einfache, lustige oder durch schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Kyra: Wenn man sich die Geschichte anschaut, dann liebt Kiina definitiv die schwierigen und düsteren Zeiten.
Nevi: Das stimmt. Ich habe ständig Angst, dass ihr noch etwas einfällt und sie einen fünften Band schreibt. So wie ich Kiina kenne, hat sie bestimmt schon unschöne Ideen für unsere Zukunft.
Kiina: Ich beende das Gejammer jetzt. Man wächst an seinen Herausforderungen. Die sind nun mal nicht immer einfach und lustig. Außerdem gehört Spannung doch zu jeder guten Geschichte.
Nevi: Du sagst es: Spannung. Nicht … was auch immer du mit uns gemacht hast.
Habt ihr Lieblingsstellen in der Reihe, die ihr uns gerne vorstellen würdest?
Kyra: Ja natürlich. Nevis Antrag, so unpassend er in diesem Augenblick auch war. Und der Moment in Band 1, als Nevi im Wald angegriffen wurde. Da habe ich zum ersten Mal so richtig begriffen, dass Nevis Welt nicht nur aus Krone und Protokoll besteht, sondern auch aus echter Gefahr. Das hat unsere Beziehung verändert.
Nevi (seufzt): Den Antrag wirst du mir vermutlich ewig vorhalten. Also lasse ich den jetzt einfach mal unerwähnt.
Meine Lieblingsszene hat tatsächlich mit Flavia und Dalia zu tun. Es ist die Szene aus Band 2 mit der Tulpe auf dem Schreibtisch. Sie wirkt so klein, sagt aber mehr als jedes Liebesgeständnis.
Kiina: Eine meiner Lieblingsszenen ist aus Band 4. Es ist die Szene im Wald vor dem Palast, in der Kyra eine Entscheidung trifft, die alles verändern kann. Als Autorin liebe ich solche Momente ­ meine Figuren meistens etwas weniger.
Kyra und Nevi parallel: Das kannst du laut sagen.
Jetzt eine Frage direkt an die Autorin: Wie viel echte Kiina steckt in den Büchern oder dem ein oder anderen Charakter?
Kiina: Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass in den Büchern und Figuren nichts von mir steckt. Ich habe sie in einer emotionalen Ausnahmesituation begonnen zu schreiben und darin auch ein Stück meinen eigenen Weg aus dieser Zeit verarbeitet.
Nevi: Sollte es jemals Band 5 geben, dann fang bitte erst an zu schreiben, wenn du absolut glücklich bist. Das Drama in den ersten vier Bänden reicht mir für den Rest meines Lebens.
Wie würdet ihr als Protagonistinnen die Autorin beschreiben?
Kyra: Ich glaube Kiina beobachtet Menschen sehr genau. Sie versteht, warum jemand so handelt, wie er handelt. Deshalb fühlen sich unsere Geschichten manchmal so … real an.
Nevi: Real ist ein interessantes Wort. Flavia musste sich durch Geheimdienstmissionen kämpfen, Lucy und Sam haben ständig versucht, Katastrophen zu verhindern und bei Dalia war ich mir mehr als einmal sicher, dass Kiina sie einfach leiden lassen will.
Kyra: Das ist jetzt etwas dramatisch.
Nevi: Sag das mal Dalia.
Kiina: Ich merke schon, Dankbarkeit ist nicht eure Stärke.
Kyra: Doch. Ohne dich hätten wir uns nie kennengelernt.
Nevi: Das stimmt. Aber ein bisschen weniger Drama hätte uns auch nicht geschadet.
Wisst ihr, als Hauptcharaktere, wann die Idee stand eine Reihe zu schreiben? Stand es von vornherein fest, dass es ein Mehrteiler wird, oder haben deine Protagonisten ein Eigenleben entwickelt?
Kyra: Klar. Kiina hat von Anfang an offen gesagt, dass unsere Geschichte größer wird als ein einzelnes Buch.
Kiina: Geplant war ursprünglich pro Band ein Liebespaar. Dann kamen Dalia und Flavia und haben alle Pläne durcheinandergebracht. Also bedankt euch bei den beiden für das ganze Drama und beschuldigt nicht immer mich.
Nevi: Naja … du bist trotzdem die Autorin.
Wann kamen die Titel? Standen die im Vorfeld schon fest, oder entwickelten sie sich im Laufe des Schreibprozesses?
Kiina: Die Titel zu Band 1 & 2 standen sofort fest. Band 4 hat etwas länger gedauert und bei Band 3 brauchte ich Hilfe von @nora_buchdrache.
Kyra: Schon ein bisschen peinlich, oder?
Kiina: So würde ich das jetzt nicht sehen.
Nevi: Etwas anderes kannst du jetzt auch schlecht sagen.
Kiina: Ich bereue wirklich, euch beide mitgenommen zu haben. Dalia wäre deutlich ruhiger.
Nevi: Aber wir sind lustiger.
Wer ist denn der Coverdesigner?
Kiina: Alle Cover stammen von Florin Sayer-Gabor - www.100covers4you.com
Kyra: Ich finde, sie wirken sehr elegant.
Nevi: Elegant, royal und ein bisschen mysteriös.
Kyra: Also wie unsere Geschichte.
Seid ihr mit den Covern zu 100% zufrieden, oder würdet ihr nachträglich noch etwas ändern wollen?
Kiina: Ich bin sehr zufrieden. Die Farben passen zusammen und spiegeln auch den jeweiligen Inhalt des Buches wider.
Nevi: Du und deine ständige Farbbedeutung.
Kyra: Genau. Kann lila nicht einfach nur schön aussehen? Muss es immer gleich etwas bedeuten?
Kiina: Ihr Banausen.
Nevi (lächelnd): Du liebst uns trotzdem.
Zum Abschluss würden mich noch eure Lieblingszitate aus den Büchern interessieren.
Kyra: Ganz klar mein letzter Gedanke in Buch 4: „Ich hatte nie vor, Königin zu werden, aber an Nevis Seite, war ich schon immer eine.“
Nevi (grinst): Ich bringe eben in jedem das Beste zum Vorschein.
Kyra (lacht): Ist sie nicht bescheiden?
Nevi: Mein Lieblingszitat stammt ebenfalls von Kyra aus Band 4. In der Situation damals hat mich die Frage gebrochen. Jetzt mit etwas Abstand verstehe ich erst, wie viel Wahrheit darin steckt: „Doch was ist unsere Liebe ohne Freiheit wert?“
Kiina: Ich mag „Für mich wird sie immer meine Heldin bleiben.“ aus Buch 2 sehr gerne. Es bezieht sich zwar auf eine bestimmte Situation, passt aber eigentlich zu allen drei Paaren.
Danke für das Gespräch.
Kyra: Immer gerne.
Nevi: Naja, wenn Kiina nicht doch noch ein Buch schreibt, dann war es das jetzt.
Kyra: Musstest du das so deutlich sagen?
Nevi: Ist doch die Wahrheit.
Kiina: Hört auf zu streiten. Ein fünftes Buch ist aktuell nicht geplant. Ich schließe es nicht völlig aus, aber momentan habe ich keine Pläne dafür. Und wenn ihr mich weiter nervt, sorge ich dafür, dass ihr Fünflinge bekommt, die euch auf der Nase herumtanzen.
Claudia, vielen Dank für das Interview.

Samstag, 11. April 2026

[Schnipseltime] Ein Lächeln im Herzen - Gefühlschaos inklusive von Gabriella De Forrest


 

„Meinen Sie, das passt alles in ihre kleine Gucci Handtasche?“, raunte mir eine wohlbekannte Stimme von hinten ins Ohr.

Sofort wurden meine Knie weich wie Wackelpudding. Ich schaffte es gerade noch mein Paket nicht fallen zu lassen, bevor ich mich zu Clemens umdrehte. Unsere Blicke trafen sich und ich fühlte mich sofort wieder wie ein hypnotisiertes Kaninchen. Dieser Mann war wirklich unglaublich!

„In meiner Tasche sind ausschließlich die wichtigen und manchmal vielleicht auch verbotene Dinge“, konterte ich mit einem süffisanten Lächeln und war froh über meine Schlagfertigkeit. „Wo haben Sie denn Corinna gelassen? Normalerweise klebt sie doch an jedem männlichen Wesen wie Kaugummi unter der Schuhsohle?“ Mein Tonfall klang etwas zu schnippisch und herausfordernd, was mich ärgerte.

Clemens schien sich zu amüsieren. Er lächelte verschmitzt. Dann beugte er sich verboten nah zu mir vor und sagte: „Mein Interesse gilt zweifelsfrei nur Frauen, die über eine gewisse Klasse verfügen.“

Er kam noch näher, so dass sein Atem nun direkt mein Ohr kitzelte. „Gibst Du mir nun endlich Deine Telefonnummer oder was?“, forderte er in einer unglaublich selbstsicheren Art und Weise, was ihn für mich noch attraktiver machte.

Das warme und gleichzeitig bestimmende in seinem Tonfall, gemixt mit seinem herben, männlichen Aftershaveduft, der mir unweigerlich in die Nase stieg, betörte mich und mein ganzer Körper quittierte die Situation mit einem Kribbeln und Ziehen an den passenden Stellen.

Ich drehte mich vorsichtig zu ihm um, um nicht mein Paket fallen zu lassen.

„So, so“, flüsterte ich und verlor mich augenblicklich in seinen tiefgründigen graublauen Augen. „Da ich die Hände voll habe, fassen Sie doch einfach mal in meine Handtasche, dort finden Sie meine Visitenkarte.“ Ich funkelte ihn verführerisch an.

Verblüfft über meine Direktheit, aber durchaus angetan wie es schien, trat Clemens noch näher an mich heran, unsere Blicke aufeinander geheftet, streifte er meine Hüfte, öffnete meine Tasche und fischte mit einer geschmeidigen Bewegung meine Visitenkarte aus derselben.

„Ich melde mich, Cinderella!“ Er zwinkerte mir zu und verschwand. 

©2026 Gabriela De Forrest, „Ein Lächeln im Herzen- Gefühlschaos inklusive“, Leseprobe

 

[Buchvorstellung einmal anders] Ein Lächeln im Herzen - Gefühlschaos inklusive von Gabriela De Forrest


 


Buchvorstellung einmal anders

Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Caro, Clemens und Anneliese aus „Ein Lächeln im Herzen – Gefühlschaos inklusive“, um mit ihnen über das Buch und ihre Autorin zu sprechen.

Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten. Könntet ihr euch meinen Lesern vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Caro schaut etwas verlegen kurz zu Clemens, bevor sie als erste das Wort ergreift.
Caro: Mein Name ist Carolin Schumann. Ich bin die Protagonistin aus „Ein Lächeln in Herzen- Gefühlschaos inklusive“. Gabriela hat mich einfach in ein emotionales Wirrwarr geschubst und es hat eine Weile gebraucht bis ich verstanden habe, für wen mein Herz wirklich schlägt. Verlegen streicht sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
Eine ältere Dame, die im Raum einen angenehmen Lavendelduft verströmt, tätschelt Caro behutsam den Rücken.
Anneliese: Na, na, mein Kind. Das wusstes du doch schon von Anfang an. Gestatten, mein Name ist Anneliese. Wie Sie sehen bin ich schon etwas älter.
Sie ordnet die Schleife ihrer Schürze, glättet ihr Kleid und legt dann ihre faltigen Hände in den Schoß. Ihr wachen Augen strahlen allwissend und aufgeweckt zugleich.
Anneliese: Ich bin die gute Seele der Geschichte und lebe in einem kleinen Bauernhaus in Südtirol. Die gute Caro kenne ich schon seit sie ein Kind war, wir zusammen verstecken gespielt haben und ich auf sie aufgepasst habe, wenn ihre Eltern bei einem Empfang waren.
Clemens lächelt und streicht Caro zärtlich die Wange.
Clemens: Mein Name ist Clemens von Hohenstedt, mittlerweile CEO einer erfolgreichen Marketing Agentur, die in Berlin und Südtirol tätig ist. Ich habe Caro das erste Mal auf der Weihnachtsfeier bei den Klostermanns kennengelernt und mich sofort in sie verliebt.
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.
Alle drei schauen sich an. Anneliese räuspert sich und beginnt: Caro muss herausfinden, für wen ihr Herz wirklich schlägt. Welcher Mann ihr Herz zum lächeln und leuchten bringt und damit noch nicht genug…
Caro: Genau! Caro atmet laut aus. Ich erfahre auch noch ein Familiengeheimnis, das mich ganz schön aus der Bahn wirft.
Clemens: Mit dem Aufdecken von Geheimnis bist du nicht allein. Auch ich werde mit meiner Vergangenheit konfrontiert und muss die Angst überwinden, dich vielleicht nicht in meinem Leben halten zu können.
Anneliese: Man könnte sagen, Gabriela hat einen zeitgenössischen Liebesroman geschrieben, der sich vor der Kulisse von Berlin und den idyllischen Bergen Südtirols entspinnt über Sehnsucht, Herzschmerz und die Suche nach aufrichtiger Liebe. Anneliese nickt dabei kräftig, um ihren Worten Nachdruck zu verleihen.
Glaubt ihr, macht es der Autorin Spaß euch in so manche schwierige Situation zu stoßen?
Clemens beugt sich leicht vor und zieht die Augenbrauen etwas hoch.
Clemens: Spaß ist vielleicht etwas weit gegriffen. Ich denke, Gabriela stellt uns bewusst vor diese Herausforderungen, da sie weiß, dass wir daran wachsen, unsere Beziehungen zueinander sich weiter und tiefer entwickeln, als man es im ersten Moment erwartet.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?
Caro und Clemens schauen sich an.
Clemens: Also ich mag die Fahrstuhl- Szene nach unserem ersten Date besonders. Clemens Augen funkeln. Caro errötet leicht und streichelt Clemens übers Haar.
Caro: Meine Lieblingsstelle im Buch ist unser letzter Abend in Berlin, aber natürlich auch unsere erste Begegnung bei den Klostermanns und der Abend, an dem Du mich vor Corinna verteidigt hast.
Anneliese: Kinderlein, meine Lieblingsstelle ist natürlich die, wo Caro und ich, den guten Selbstgebrannten trinken. Es geht doch nichts über ein kleines Schnäpschen. Anneliese lacht. Und die Szene, in der ihr beiden euch streitet. Die Furche im Kies ist noch immer vor meiner Haustür zu sehen.
Was glaubt ihr, wie viel von eurer Autorin steckt in dem Buch oder in dem ein oder anderen Charakter?
Caro: Das ist eine schwierige Frage. Ich denke, Gabriela schreibt mit Herzblut und Empathie. Die ein oder andere Geschichte hat sie bestimmt selber, in abgewandelter Form erlebt.
Clemens: Meine unglaubliche Ausstrahlung… die hab ich bestimmt von ihr. Clemens schmunzelt und zwinkert Caro zu.
Wie würdet ihr eure Autorin beschreiben?
Anneliese: Gabriela De Forrest ist empathisch, gerecht und schmunzelt auch mal über sich selbst. Das Alles verleiht ihren Geschichten diesen besonderen Charme.
Caro: Genau, das sehe ich auch so. Sie fühlt so sehr mit uns mit, dass es schon zum einen oder anderen Selbstgespräch irgendwo an der Kasse im Supermarkt gekommen ist.
Wisst ihr wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?
Clemens: Nein, gefragt wurde wir leider nicht. Aber das ist auch völlig in Ordnung. Ich finde den Titel einfach perfekt.
Caro: Also, ich erzähle jetzt mal ein kleines Geheimnis… die Idee zum Titel stammt aus einem Brief, den Gabriela vor langer Zeit erhalten hat. Ein Brief, der bedeutend für ihr weiteres Leben war. Daher war klar, dass ihr erster Roman, einen kleinen Zusammenhang dazu haben musste.
Anneliese: Genau so ist Gabriela. Es kommt auf die kleinen Momente im Leben bei ihr an. Augenblicke, die nur kurz verweilen, aber tiefe Gefühle hinterlassen.
Gefällt euch das Cover zu 100% oder hättet ihr noch einen anderen Wunsch oder Vorstellungen gehabt?
Clemens: Also, Herr Schnee hätte da bestimmt seine eigene Meinung zu. Ich finde es sehr gelungen. Man erkennt sofort die zwei Welten und Caros Dilemma, in welchen sie steckt.
Anneliese: Ich mag die Farben. Sanft wie ein Sonnenuntergang in den Bergen.
Was ist euer jeweiliges Lieblingszitat aus dem Buch?
Anneliese: Natürlich mein Ratschlag: „Entscheidest Du Dich für das Abenteuer oder das Bekannte, willst Du Dich ausprobieren oder an dem festhalten, was Du bereits hast? Wer lässt Dein Herz leuchten und lächeln? Das sind alles Fragen, die nur Du beantworten kannst.“
Caro: „DU hast Spuren in meinem Herzen hinterlassen.“ Es zeigt, wie zerbrechlich und vielschichtig die Liebe sein kann.
Clemens: „Sie hat mir unmissverständlich klar gemacht, wie wichtig und kostbar die wahre Liebe ist. Dass es nur darauf ankommt, mit dem Menschen für immer zusammen zu sein, der einen komplett macht, der das eigene Herz zum Leuchten bringt.“ Das war der Moment, in dem ich erkannte, worauf es wirklich ankommt.
Danke für das Gespräch
Alle im Chor: Wir danken! Und nun alle los, lest unsere Geschichte und lernt uns besser kennen.