Autoreninterview
Maria Buhl
Ich bin eine Romantikerin durch und durch – ich glaube fest an die Liebe und daran, dass sie alles verändern kann. Ich lebe in der wunderschönen Pfalz, wo der Frühling früher kommt, die Sommer wärmer sind und der Herbst mit der Weinlese die schönste Zeit des Jahres ist. Hier schreibe ich über die Liebe und über Heimat – wo und wie man sie finden kann, warum es wichtig ist, sich irgendwo zu Hause zu fühlen.Wie bist du zum Schreiben gekommen?
In meinem Kopf leben Geschichten, die wollten irgendwann aufs Papier …Welche Bücher sind bis jetzt von Dir erschienen? Könntest du sie uns in max. 5 Sätzen beschreiben?
Wachgeküsst unter Mandelblüten ist mein erstes Buch.Arbeitest du gerade an einem neuen Werk?
Natürlich, ich möchte noch mehr Geschichten aus dem kleinen Pfälzer Dorf Heckenwelsch erzählen.Wenn du Freizeit zur Verfügung hast, was machst du am liebsten?
Wandern im Pfälzer Wald! Der ist zu jeder Jahreszeit schön und es gibt unglaublich viele Wege, die wunderbar ausgeschildert sind. Dazu Burgen und Hütten, in denen man einkehren kann. Das ist übrigens eine Besonderheit hier. Niemand muss hungern oder dürsten, um jede Ecke und selbst im hintersten Winkel gibt es eine bewirtschaftete Hütte des Pfälzerwaldvereins.Hast du auch Lieblingsbücher und einen Lieblingsautoren, mit denen du gerne einmal die eine oder andere Lesestunde verbringst?
Natürlich, am meisten liebe ich Kleinstadtromane. Mal von der Ostsee, mal aus Bayern.Kannst du uns deinen Schreib- und Arbeitsplatz beschreiben oder zeigen, wo du am liebsten schreibst und deine Ideen verwirklichst?
Sobald es warm genug dafür ist, sitze ich im Garten und schreibe dort. Unter dem blühenden Apfelbaum oder dem Flieder, im Sommer im Gartenhaus im Schatten. Da kommen die Ideen wie Schmetterlinge zu mir.Wie können wir uns einen ganz normalen Tag bei dir vorstellen?
Arbeit, Arbeit, Arbeit … Nein, im Ernst, natürlich habe ich auch Freizeit. Ich koche sehr gerne, treffe mich mit Freundinnen und nutze jede freie Minute zum Lesen.Was ist dein Lieblingsgenre beim Lesen, welches beim Schreiben?
Ich lese sehr gerne, was ich auch schreibe: Kleinstadtromane, Regionalromane, auch Krimis. Die ich nie schreiben könnte, weil ich nicht wüsste, wie ich die Hinweise verstecken sollte. Da bleibe ich lieber bei der Liebe.Hast du ein Lieblingszitat, nach welchem du in deinem Leben handelst? Und hast du ein Zitat aus einem deiner Bücher, welches deine Arbeit am besten beschreibt?
Hm, kein richtiges Zitat, eher eine Lebenseinstellung: Wenn du selbst Liebe schenkst, kommt auch Liebe zurück.Hast du ein Lieblingsland und warum?
Hier in der Pfalz ist Frankreich sehr nah – wir leben eigentlich auf französische Art, genießen gerne, alles, was man genießen kann. Deshalb: Frankreich.Bist du ein kritikfähiger Mensch oder wie gehst du mit Kritik im Allgemeinen um?
Ich kritisiere, wo ich Ungerechtigkeit sehe. Und wenn mich jemand in vernünftigem Ton kritisiert, akzeptiere ich das. Nur nicht, wenn sie mit Beleidigungen oder persönlichen Angriffen verbunden ist.Warum hast du dich entschieden zu einem Verlag zu gehen und nicht Selfpublisher zu werden?
Weil ich glaube, dass dieses Buch ganz wunderbar bei einem Verlag aufgehoben ist, der sich auf regionale Bücher spezialisiert hat. Gmeiner arbeitet mit den örtlichen Buchhandlungen zusammen, das passt wirklich sehr gut.Gibt es etwas, was du meinen Lesern noch mit auf den Weg geben möchtest?
Vielleicht das, was Oma Nana im Buch auch sagt: Es sind nicht die Häuser, die Zuhause ausmachen, sondern nur die Menschen, die darin wohnen. (Wobei Oma Nana das auf Pfälzisch sagt😂)
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