
Buchvorstellung einmal anders
Heute treffe ich mich mit den Protagonisten Trey und Julian aus „Heartbeat Repeat“, um mit ihnen über das Buch und ihren Autor zu sprechen.
Danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um für das Buch zu antworten. Könntet ihr euch meinen Leser*innen vorstellen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben?
Beschreibt uns bitte das Buch in maximal 5 Sätzen.Trey:Ich bin Offensive Tackle. Groß, grumpy, aus Boston, und ich beschütze meinen Mann auf dem Feld genauso wie meine Familie zu Hause. Punkt.Jetzt spiele ich für die L.A. Thunderwolves und muss mich noch an den nervigen kalifornischen Sonnenschein gewöhnen.Julian:(flüsternd:) Spricht er von mir? (lauter:) Ich bin der neue General Manager der L.A. Thunderwolves, kalifornischer Sonnyboy, modebewusster Workaholic, aber auch ein chronischer Kontrollfreak. Immerhin besitze ich ein millionenschweres Medienimperium, das sich nicht von allein leitet.Trey und ich zusammen sind quasi eine „Ein-Mann-Wand“ und ein „überkoffeinierter Perfektionist“. Funktioniert aber erstaunlich gut.
Macht es dem Autor Spaß, euch in schwierige Situationen zu stoßen?Julian:„Heartbeat Repeat“ erzählt unsere hitzige, komplizierte und absolut unausweichliche Liebesgeschichte.Wir verbringen eine Nacht zusammen – und dabei sollte es eigentlich bleiben.Aber dann treffen wir uns wieder: Er als neuer Spieler, ich als sein Boss.Und was soll ich sagen? Gefühle sind echt schlechte Teamplayer, wenn man sie ignorieren will.Trey:Fünf Sätze? Reichen nicht drei? Das Buch ist heiß. Emotional. Und er rennt nie wieder vor mir weg. Fertig.
Habt ihr eine Lieblingsstelle im Buch?Trey:Der genießt das. Der hat eine Liste. Ohne Scheiß. Eine richtig lange Liste.Mit Konflikten. Hindernissen. Rückschlägen. Drama.Sadismus in Tabellenform.Julian:Aber er gibt uns auch grandiose Happy Ends – ich glaube, er ist ein Harmonie-Junkie. Also schon auch ein Sadist. Aber ein netter.
Was glaubt ihr, wie viel von eurem Autor steckt in dem Buch oder in dem einen oder anderen Charakter?Trey:Als ich zu ihm sage: „Ich bin Tackle, Julian. Weglaufen ist nicht mein Ding. Mein Job ist es, mich zwischen meinen Mann und die Scheiße zu stellen, die auf ihn zufliegt. Verstehst du das? Ich fange die Schläge ab, damit er weiterspielen kann. Also nein – ich renne nirgendwohin. Ich stelle mich vor dich – immer.“Julian:Bei mir? Die Szene, in der ich ihn warne: „Es wird kompliziert sein, Trey“, während die letzte Bastion der Vernunft unter dem Ansturm meines Verlangens zu bröckeln beginnt. „Für uns beide.“Und er antwortet: „Ich weiß“, während er mir eine Haarsträhne aus der Stirn streicht und seine Finger an meiner Schläfe entlang gleiten, bis sie schließlich an meinem Kinn zur Ruhe kommen und er mich fragt: „Aber weißt du, was noch viel komplizierter ist? So zu tun, als könnten wir dem hier widerstehen.“
Wie würdet ihr euren Autoren beschreiben?Julian:Ähm … der Kontrollfreak in mir? 1:1 Aaron.Listen, Pläne, Struktur – das ist 100-prozentig er.Trey:Und er hat auch eine Found Family. So eine kleine Truppe, die ihn unterstützt und beschützt und für ihn da ist – so wie er für sie – ohne viel Aufhebens darum zu machen. Das ist ziemlich … ich.
Wisst ihr, wie es zum Titel kam? Stand der schon im Vorfeld fest oder hat er sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Oder hattet ihr sogar Mitspracherecht?Trey:Sadist. Ganz klar. Ich meine, wer meinen Mann und mich zum Opfer einer Messerattacke macht, der kann nur ein Sadist sein, oder?Julian:Aber ein Sadist mit Herz.Er macht uns das Leben schwer, aber er bringt uns auch immer wieder zusammen und schließlich zurück nach Hause. Und er weiß, wie man die Schmetterlinge und das Knistern perfekt dosiert.
Gefällt euch das Cover zu 100%?Julian:Der stand schon früh fest – nach unserem One-Night-Stand in „Heartbeat Heat“ musste einfach „Heartbeat Repeat“ kommen.Der Titel schreit ja geradezu „Second Chance“ und „Diese Nacht war nicht unsere letzte“.Trey:Ja, macht Sinn.
Danke für das Gespräch!Julian:Absolut. Mein Look ist perfekt getroffen.Sogar mein regenbogenfarbenes Einstecktuch hat’s aufs Cover geschafft – als Statement. Ich find’s klasse.Trey:Ich seh groß aus. Passt.
Trey:Gern. War okay.Julian:Danke, dass wir hier sein durften – und falls ihr das Buch lest … bringt Snacks mit! Denn es wird intensiv – und ihr wollt doch nicht an euren Fingernägeln kauen, oder?
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