
Das Universum hat einen verdammt schlechten Sinn für Humor, denke
ich, als ich die vertrauten Lippen hinter dem Mikrofon erkenne – dieselben
Lippen, die drei Nächte zuvor meinen Namen gestöhnt haben, als mein zuckender
Schwanz tief in seinem knackigen Hintern vergraben war.
Es gibt tausend Wege, seinen neuen Boss kennenzulernen – nackt in
dessen Penthouse ist definitiv nicht der professionelle Start, den ich mir
gewünscht hätte.
Aber hier sitze ich nun ... am zweiten Trainingstag zwischen
meinen neuen Teamkameraden im großen Konferenzraum des Sportkomplexes ... und
lausche den Worten des ebenfalls neuen General Managers der L.A. Thunderwolves.
„Mein Name ist Julian Royce“, sagt er mit dieser Stimme, die mir
noch immer durch Mark und Bein geht – der Stimme, die mir ins Ohr geflüstert
hat: „Ich will dich spüren, Trey, tief in mir drin – die ganze Nacht!“
Julian Royce. Er ist es wirklich. Der Mann, der mir am
Samstagabend die Stadt der Engel gezeigt hat – nicht die glitzernde Fassade,
sondern die verborgene Seele von L.A. Der Mann, dessen Haut unter meinen
Fingerspitzen gebrannt hat, der mich eine Spaßbremse genannt und trotzdem so
angesehen hat, als wäre ich mehr als ein mürrischer Riese aus Boston.
Jetzt steht er da vorne – makellos in seinem stahlgrauen Dreiteiler, der seine schlanke Gestalt perfekt umschmeichelt – mit demselben Regenbogen-Einstecktuch in der Brusttasche am Revers: eine subtile, aber unmissverständliche Botschaft. Niemand sonst im Raum weiß, dass ich den ebenso makellosen Körper unter dem Designerstoff gesehen habe – nackt, glühend und so unglaublich anziehend.
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