Freitag, 19. Dezember 2025

[Reiheninterview] Die Säulen der Magie von Daniela Zanger

 

  


Reiheninterview

Ich warte seit einer Ewigkeit auf die Autorin Daniela Zanger, aber sie kommt nicht. Ich setze mich in dem Park auf eine Bank und sehe einen Kindle dort liegen. Da ich von Natur aus ein neugieriger Mensch bin, nehme ich ihn zu Hand.

Ich drehe den Kindle hin und her und öffne schließlich die darauf enthaltenen Bücher. Es sind genau die um das es heute gehen soll. „Die Säulen der Magie 1 - Herzfesseln“, „Die Säulen der Magie 2 – Blutbund“ und „Die Säulen der Magie 3 - Urquell“ von Daniela Zanger. Ich beginne ein wenig in drei Büchern zu schmökern. Nach einigen Minuten höre ich feine Stimmchen: »Hast du denn überhaupt keine Fragen?« »Sie wird nicht kommen.« »Interview einfach uns, deshalb sind wir ja da!«

Ich lache laut auf, denn ich liebe es mit Büchern zu reden und wer weiß neben der Autorin am meisten über die Bücher? Vermutlich die Bücher selbst. Also, dann lege ich mal los. 😊

Hallo, danke, dass ihr heute Zeit gefunden habt, um mit mir zu reden.
Herzfesseln:“ Danke, wird ja auch Zeit, dass wir zu Wort kommen“. Blutbund und Urquell stimmen zu. Herzfesseln: „Wir sind voller Wörter, aber nie können wir was sagen. Also schieß los, was willst du wissen.“
Könnt ihr euch meinen Lesern vorstellen? Vielleicht in eigenen Worten, da die Leser den Klappentext auf der Verkaufsplattform lesen können?
„Herzfesseln: Hey, ich bin das älteste Buch von der Bande. Urquell: „Kein Wunder, du bist ja auch der erste Band. Wie lange hängst du jetzt schon auf dem Kindle rum?“ Herzfesseln: „Fast eineinhalb Jahre. Aber das ist nicht wichtig. Viel wichtiger ist, dass sich Beltaine und Gareth bei mir kennengelernt haben. Das war ein Ritt! Der Bruder von Beltaine wollte sie mit so einem Widerling verheiraten. Ein kleiner Intrigant Namens Avery, der den Kaiser stürzen wollte.“ Urquell: „Oh ja, Avery. Der ist echt mies. Ich würde ja gerne verraten, was der bei mir so alles treibt, aber dann wäre die Spannung weg.“ Lacht. „Auf jeden Fall kann ich verraten, dass er bei mir die Fäden in der Hand hält. Und ich bin mal ehrlich. Ohne ihn wäre es doch langweilig.“ Blutbund.: „Sag bloß ,du magst den?“ Urquell: „Nö, der ist echt fies. Aber ich habe das Gefühl, dass die Autorin gern im Kopf von dem Widerling war.“ Blutbund: „Er ist auch echt interessant. Bei mir hat er Nelia an den Schwarzmagier ausgeliefert. Das arme Ding. Sie kann doch nichts dafür, das sie Gareths Bastard ist. Ich habe versucht, der Autorin das auszureden aber da war sie echt stur.“ Herzfesseln: „Oh ja, Tamwyn. Der wollte Nelia unbedingt für seine Zwecke. Der hat bei mir versucht Garteh zu beeinflussen Aber der Held in goldener Rtüstung hat ihm widerstanden.“ Urquell: „Du bist ja echt vernarrt in den.“ Herzfesseln: „Wie auch nicht . Die Autorin hatte bei jeder Szene, die sie mit ihm geschrieben hat, ein Lächeln auf den Lippen.
In eurem Inneren spielt sich ja so einiges ab, die in euch enthaltenen Charaktere erleben so einiges. Da ihr ja auch viel mit der Autorin zusammenarbeiten musst, könnt ihr uns vielleicht beantworten, ob es ihr leichter fällt sie durch einfache, schöne oder schwierige, düstere Zeiten und Situationen zu führen?
Urquell: „Ganz klar die Düsteren. Da fliegen ihre Finger nur so über die Tasten. Manchmal frage ich mich, warum sie keinen Horrorroman geschrieben hat. Das kann sie echt gut. Wenn ich daran denke, wie die Charaktere bei ihr leiden. Vor allen Ga ...“ Blutbund: „Sei still, oder willst du den Lesern die Spannung nehmen.“ Urquell: „Tschuldige.“ Herzfesseln. „Also, wenn ich auch mal was sagen darf. Es stimmt schon, dass sie gerne düster und dramatische Szenen schreibt. Aber sie hat es bei mir auch genossen Beltaine und Garteh sich finden zu lassen. Da hatte Daniela oft Tränen in de Augen.“
Habt ihr eine Lieblingsstelle, die ihr uns gerne vorstellen würdet?
Herzfesseln: „Oh, oh oh. Ich zuerst!“ Der Kindle hüpft auf der Bank herum, die anderen beiden Bücher stöhnen. Urquell: „Jetzt kommt gewiss die Stelle mit dem Einklang.“ Herzfesseln: „Nur weil bei dir alle ihr L ...“ Blutbund räuspert sich laut. „Hör auf alles zu verraten! Sonst wird Urquell vom Kindle gelöscht. Da fange ich mal an und du überlegst in der Zeit genau, was du sagst. Du übrigens auch Urquell. Ein falsches Wort und Daniela schmeißt den Kindle ins Wasser! Ihr wisst genau, wie sehr sie sich darauf freut, dass die Leser und Leserinnen das Finals lesen.“ Urquell: „Das ist ja auch episch. Der Kampf und dann der Schluss. Oh mein Gott, hat Daniela da ..“ Blutbund. „Bist du jetzt ruhig!“ Urquell: „Ist ja gut. Ich sage nur noch, dass der Kampf und die letzte Szene meine absoluten Highlights sind. Ach ja, die Szene in der Gareth den Baum malträtiert ist auch total schön. Und sie Szene, wenn Bel und Gareth sich im Zimmer ...“ Blutbund räuspert sich erneut. Urquell: „Schon gut, nichts verraten. Dann sage doch mal deine Lieblingsszene.“ Blutbund: „Ganz klar, wenn Gareth Angst um Bel hat. Es ist so toll diesen starken Mann so schwach und verletzlich zu sehen. Und natürlich die Szene des Blutbundes. So emotional! Bel und Gareth legen da ihre Seelen offen.“ Urquel: „Ach, das darfst du sagen. Aber ich muss alles verschweigen.“ Blutbund: „Weil bei dir alle Fäden zusammenlaufen und du sonst spoliern würdest. Das wäre Daniela gegenüber nicht fair. Und sei mal ehrlich, ohne den Blutbund gäbe es dich in der Form nicht. Ich bin die Grundlage für das grandiose Finale.“ Herzfesseln: „Bescheidenheit ist ein Fremdwort für dich, oder? Die Grundlage für die Geschichte wird übrigens bei mir im Einklang zwischen Beltaine und Gareth geschaffen. Ohne den gäbe es die gesamte Geschichte nicht. Das ist übrigens auch meine Lieblingsstelle.“
Wisst ihr wie viel Daniela tatsächlich in euch oder auch in dem ein oder anderen Charakter steckt?
Herzfesseln: „Ich spreche für alle Bücher. In der Geschichte steckt Daniela pur. Die Geschichte hat sie seit 35 begleitet und in einer sehr schweren Zeit geholfen,  als ihr Vater starb hat das Lesen der Geschichte ihrer Mutter sehr geholfen. Ich sag mit voller Überzeugung: Das Herz von Daniela steckt in dem Buch, in den Figuren und in jedem Wort.“ „Hallo.“ Eine Stimme aus der Tiefe des Kindle. „Hallo. Ich will auch was sagen.
Wie würdet ihr oder ihre Charaktere / Protagonisten / Antagonisten / Nebendarsteller die Autorin beschreiben?
Herzfessen: „War das Gareth?“ Blutbund: „Klang ganz nach ihm.“ Gareth: „Ich bin es. Wenn es um Daniela geht, bin ich der richtige Ansprechpartner. Ich bin schließlich schon seit 35 Jahren in ihrem Kopf.“ Urquell: „Na, dann mal los, Gareth.“ „Danke. Ich kenne Daniela seit 35 Jahren, war bei jeden Charakter dabei, der durch sie entstanden ist. Danke übrigens für Bel. Sie ist das Beste, das mir je geschehen ist. Aber mal ehrlich, musstest du Avery erschaffen?“ Urquell: „Wieso, der ist das Salz in der Suppe.“ Gareth: „Du musstest dich ja auch nicht mit ihm auseinandersetzen. Ich habe ...“ Blutbund: „Ich weiß du bist der Lieblingscharakter von Daniela, sie verzeiht dir jeden Fehler, wie übrigens Bel. Aber bitte nicht spoileren.“ Gareth:„Okay. Avery ist auch nicht wichtig.“ Avery:„Ich bin nicht wichtig? Ohne mich wärst du vor Langeweile gestorben.“ Gareth: „Ist ja gut. Du hast Pep in die Geschichte gebracht, aber dabei ganz schön übertrieben.“ Avery: „Beschwere dich nicht bei mir, Daniela hat mich erschaffen. Sie hat es übrigens sehr genossen in meinem Kopf zu sein, du Ritter in strahlender Rüstung. Eifersüchtig deswegen.?“ Garteh: „Auf dich? Nie m Leben. Ich glaube in Urquell erfährst du sehr gut, was ich von dir halte.“ Urquell: „Ja, genau. Gareth hat gesagt, dass du ...“ Avery: „Schon gut, die Worte vergesse ich nicht so schnell. Dennoch finde ich, dass du mit dem anderen echt übertrieben hast.“ Gareth lacht auf. „Gibt nicht mir die Schuld dafür. Daniela hat das geschrieben. Ich bin nur ihrem Wort gefolgt. Unter Umständen hat sie dich doch nicht so sehr gemocht, wie du dachtest.“ Avery: „Angeber!“ Gareth: „Egal. Ich war bei der Erschafung von jedem Charakter in ihrem Kopf und habe gespürt, wie sehr sie jeden von ihnen geliebt hat. Einerlei, ob gut oder böse, Hauptcharakter oder Nebenrolle. Sie liebt jeden mit all ihren Fehlern, Stärken und Schwächen. Und je mehr sie einen Charalkter liebte, desto meht muss er leiden.“ Avery: „Ha! Und mich hält man für einen Sadisten.“ Er lacht und verschwindet. Gareth: „Dennoch, habe ich jeden Schmerz ebenso geliebt wie jedes Glück. Denn ich habe Bel gefunden, was will ich mehr.“ Mit einen Grinsen zieht er sich zurück.
Wie seid ihr eigentlich zu den Titeln gekommen? Standen die schon im Vorfeld fest oder haben sie sich im Laufe des Schreibprozesses verändert? Hattet ihr viel Mitspracherecht?
Herzfesseln:“ Oh je, der Titel! Das war ein langer Weg. Zuerst hieß ich „Das Rad des Schicksals. „Den gibt es aber schon. Dann waren da noch zwei, die ich nicht mehr so genau weiß.“ Blutbund: „War nicht einer „Der schwarze Magier.“ Herzfesseln: „Stimmt! Dann war es noch „Die Legende vom Fluch.“ Der ist aber recht schnell gestorben. Eher zufällig kam Daniela auf „Die Säulen der Magie.“ Den wollte sie erst nicht, bis ihr die Idee kam, die am wichtigste Magie in dem jeweiligen Band als Untertitel zu verwenden. So entstand „Die Säulen der Magie-Herzfesseln/Blutbund/Urquell“. Das fand ich klasse. Und ihr?“ Blutbund und Urquell rufen aus einem Munde „Ja!“
Seid ihr zu 100% zufrieden mit eurem Cover / Outfit oder würdet ihr nachträglich gerne etwas ändern wollen?
Herzfesseln: „Das Cover war ein harter Prozess. Daniela kann schreiben und singen, aber ihr fehlt jegliche künstlerische Vorstellungsgabe. Als sie den ersten Rohentwurf vom Designer sah, war sie schockiert. Na ja, der hat ihr das dann alles erklärt. Ihre Schockstarre blieb. Ers t als er ihr alle Elemente, die er in der Rohfassung ausgespart hatte, mit in das Bild setzte, war sie zufrieden.“ Blutbund: „Zufrieden? Sie ist im Zimmer rumgehüpft.“ Urquell: „Oh ja, das macht sie öfters, und vor Glück weinen. Das war bei meinem Cover so.“ Herzfesseln: „Es ist ja auch toll, wie gut man sieht, dass alle zu einer Reihe gehören. Und der Farbschnitt erst!“ Alle drei stöhnen selig auf.
Zum Abschluss würden mich noch eure Lieblingszitate aus dem Buch interessieren.
Herzfesseln: „Ich fange dann mal an.“ Urquell: „Warum wundert mich das nicht ...“ Herzfesseln: „Alter vor Schönheit, Frischling. Also … »Kann man der Sonne befehlen, den Tag nicht zu erhellen? Nein! Das Gleiche gilt für Gareth. Ich folge ihm, wohin mich der Weg mit ihm führt. Wenn es das Schicksal verlangt, bis in den Tod. Verstanden?« Und dann noch: »Durch dich habe ich erfahren, welche Gabe in mir steckt. Was uns verbindet. Eine Macht, größer als das Leben. Du hast mich gehört, bevor du mich kanntest. Haare wachsen wieder und eines Tages überdecken sie das Schandmal. Bis dahin ist es für alle das sichtbare Zeichen unserer Liebe. Ich möchte es nicht missen.«
Blutbund: „Die Gefallen mir echt gut. Bei mir sind es: »Liebe ist nicht planbar. Sie findet Wege, die wir nicht kennen.« Wie findet ihr: »Liebe macht jene, die wir in unseren Herzen halten, unsterblich.« Und natürlich: »Eine Bitte von Euch ist zu jeder Zeit ein Befehl, mein König.« Nicht zu vergessen: »Magie dient nur dem, der sie zu nutzen weiß. Der ihr vertraut. Ein winziger Funke Zweifel reicht aus und sie verwelkt, ehe sie erblüht ist.«
Urquell: „Richtig gut. Bei mir wird es schwierig.“ Herzfesseln: „Warum?“ Urquell: „Ich will nicht spoileren, aber wie wäre es mit dem: »Im Herzen wohnt die größter aller Mächte: die Liebe.« Das geht auch noch: »Kein Tod ergibt Sinn, Bel. Jedes erlöschende Leben ist ein Verlust. Doch lange du den Menschen im Herzen trägst, ist er nicht fort.« Der geht auch noch: »Hier geht es nicht um das, was wir wollen. Es geht um das, was wir müssen. Krieg ist kein Spiel um Ehre. Er ist tödlicher Ernst.« Und zum Schluss noch. »Wir schützen, was wir lieben. Darum gib es kein Falsch oder Richtig. Folge dem Ruf deines Herzens. Es leitet dich, auch wenn es dir im selben Augenblick bricht.« Mehr geht nicht, sonst spoiler ich.
Die Leute, die an mir vorbeigehen, sehen mich schon komisch an, deshalb höre ich auf zu reden und lächle den Personen einfach zu. Aber ich lasse es mir nicht nehmen, noch einmal kurz den Büchern »Danke, für eure Geduld und Antworten« zuzuflüstern.

Dann vertiefe ich mich wieder in die Bücher.

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